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von Eagle
Do, 16. Jun. 2016, 12:05
Forum: Abgeschlossene Gerichtsprozesse
Thema: Frankfurt am Main: Frau stirbt bei Teufelsaustreibung | Urteil
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Re: Frankfurt am Main: Frau stirbt womöglich bei Teufelsaustreibung

Teufelsaustreibung - Fünf Familienmitglieder wegen Mordes angeklagt


Bild nicht mehr vorhandenBlick auf das Hotel Intercontinental in Frankfurt am Main - in einem Zimmer des Hotels kam es zu dem Mord.
16.06.2016
Im vergangenen Dezember hatten fünf Mitglieder einer südkoreanischen Familie eine sogenannte Teufelsaustreibung durchgeführt und dabei eine 41-jährige Frau zu Tode gequält. Nun wurde in Frankfurt Mordanklage gegen sie erhoben. Unter den Angeklagten befindet sich auch der 16-jährige Sohn des Opfers, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte.
(...) Alle Beschuldigten hätten ein Ersticken der Frau zumindest billigend in Kauf genommen, erklärte die Staatsanwaltschaft. Sie fügten der 44-Jährigen nach Ansicht der Anklagebehörde über mindestens zwei Stunden "Schmerzen und Qualen körperlicher Art zu, die über das für die Tötung erforderliche Maß weit hinausgingen".
Die fünf Beschuldigten befinden sich seit der Tat in Untersuchungshaft. Psychiatrische Gutachten ergaben laut Staatsanwaltschaft bislang keine Hinweise auf seelische Störungen, die eine verminderte oder aufgehobene Schuldfähigkeit begründen könnten.
T-online
von Eagle
Mo, 25. Jan. 2016, 14:43
Forum: Abgeschlossene Gerichtsprozesse
Thema: Frankfurt am Main: Frau stirbt bei Teufelsaustreibung | Urteil
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Re: Frankfurt am Main: Frau stirbt womöglich bei Teufelsaustreibung

Nach dem Tod der Koreanerin bei einer Teufelsaustreibung, hat die Kriminalpolizei zahlreiche Details ermittelt:
Das Motiv der fünf Angehörigen, die die Frau gemeinschaftlich ermordet haben sollen, steht nach Angaben der Strafverfolger aber noch nicht zweifelsfrei fest. Bei ihrer Festnahme im Hotelzimmer hatte die Cousine (44) der Getöteten gesagt, man habe dieser den Teufel austreiben wollen. Als Anzeichen für eine Besessenheit führte die Cousine damals Selbstgespräche, Hin- und Herlaufen im Zimmer und aggressives Verhalten an. Ob es über die angenommene Besessenheit hinaus ein weiteres Mordmotiv gab, sollen die weiteren Ermittlungen noch klären.
(...) Die Tatverdächtigen sitzen weiter in Untersuchungshaft. Außer der Cousine, die nach den ersten Äußerungen keine Fragen mehr beantworten wollte, habe sich inzwischen auch deren Sohn geäußert, sagte Nadja Niesen, Sprecherin der Staatsanwaltschaft, auf Nachfrage.
(...) Die Strafverfolger wissen inzwischen, dass der erste Teil der koreanischen Gruppe Ende August nach Deutschland kam, der zweite sei Ende Oktober gefolgt. Den Ermittlungen zufolge wollten die Koreaner in Deutschland eine Firma für den Im- und Export verschiedener Handelsgüter gründen. Nach ihrer Ankunft in Deutschland hätten sie Vorbereitungen zur Gründung getroffen, Sprachkurse besucht und auch Kurztrips ins europäische Ausland gemacht (...)
(...) Die Staatsanwaltschaft berichtet, dass in der Doppelhaushälfte zwar Kultgegenstände, aber keine Schriftstücke zum Thema Exorzismus gefunden worden seien.

Zum ausführlichen Bericht fnp

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