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von Ehemaliges Mitglied
Mi, 20. Mär. 2019, 22:42
Forum: Cold Cases
Thema: 2001 | Lichtenberg | Peggy Knobloch (9) ermordet
Antworten: 461
Zugriffe: 51593

Wenn eine Stadt versagt - Peggy Knobloch

Ich versuche mal die ersten Punkte/Fragen zu beantworten,- möchte dich aber daran erinnern das ich nur Empfänger der Mail bin. Aber ich weiß mittlerweile das der Verfasser ein berechtigtes Interesse an der Aufklärung hat und Zugriff auf seriöse Quellen hat.

Also beantworte ich deine Anmerkungen mal aus meiner Sicht und mit meinen Quellen.
diedieimmerlach hat geschrieben:
Mi, 20. Mär. 2019, 13:02
Punkt 1) nur weil eine Mutter nicht zum Elternsprechtag (=für alle Eltern) kommt, manche Hausaufgaben nicht erledigt werden und ein zu spät kommen vorkommt, wird kein Jugendamt eingeschalten - da werden erst mal Einzelgespräche gesucht und nach Lösungen gesucht. Bitte nach der Stadt/Schule fragen, die sowas praktiziert! In Bayern/Oberfranken/Landkreis Hof sicherlich nicht. Da würde sonst bestimmt jeder 10 Schüler gemeldet.
Ich möchte anmerken, das Bayern eins der härteren Schulgesetze in diesem Land hat.
Aber das ist natürlich eine Sache, wie jeder das auffasst und empfindet.
Nun aber zum ersten Punkt deines Vetos.
Du schreibst es doch selber,- „da werden erst mal Einzelgespräche gesucht und nach Lösungen gesucht.“ Wenn dann aber vom Elternhaus kein Feedback kommt, dann geht es mit Sicherheit eine Instanz weiter.

Ich habe dir die entsprechende Verlinkung der Schulgesetze mal rausgesucht.

http://www.gesetze-bayern.de/Content/Do ... eSupport=1
(Bayerische Schulordnung – BaySchO) Vom 1. Juli 2016 (GVBl. S. 164, 241) BayRS 2230-1-1-1-K

Beim durchblättern der Bayerischen Schulordnung fand ich auf die Schnelle folgende Aussagen:
Schulordnung für die Volksschulen in Bayern (Volksschulordnung – VSO)
vom 23. Juli 1998 (GVBl S. 516, ber. S. 917 KWMBl I S. 586) – zuletzt geändert durch Verordnung vom
1. September 2005 (GVBl S. 479)

§73
(1)Erziehungsmaßnahmen liegen in der pädagogischen Verantwortung der Schule.
2Bereitet sich ein Schüler auf den Unterricht nicht hinreichend vor oder beteiligt er sich am Unterricht nicht hinreichend und
zeigen Ermahnungen keinen Erfolg, soll dies die Lehrkraft den Erziehungsberechtigten schriftlich mitteilen
(Hinweis); bei schweren oder häufigen Pflichtverletzungen muss ein Hinweis erfolgen. 3Daneben kann eine Nacharbeit unter Aufsicht einer Lehrkraft angeordnet werden; die Anordnung ist den Erziehungsberechtigten
rechtzeitig mitzuteilen

(5) Bedeutet das Verbleiben an der Schule eine ernsthafte Gefahr für den Unterricht oder für die sittliche Erziehung der Mitschüler, so schlägt der Schulleiter beim Jugendamt die Durchführung der erforderlichen Maßnahmen nach dem Achten Buch Sozialgesetzbuch (Kinder- und Jugendhilfe) vor; das Staatliche
Schulamt ist hiervon zu verständigen
Unterm Strich muss ich deine Behauptung jetzt einfach als unhaltbar abtun. Du kannst dich ja mal mit der Materie beschäftigen und wenn du deine Meinung belegen kannst, würde ich mich über eine Quellenangabe freuen.
Punkt 2) noch nie etwas davon gehört, dass die Polizei eingreifen musste - Belege bitte!
Ein Bitte mit Ausrufezeichen? Das sieht aber nicht so schön aus. :thinking:

Möchtest du abstreiten das es schon vor der Entführung Fälle von häuslicher Gewalt gegeben hat?
Ich kann dir den Nachweis jetzt nicht erbringen, da mir die Akte in dem Fall nicht vorliegt.

Es war wenn ich mich nicht irre, ein Artikel in der Frankenpost, der diesen Punkt aufs Papier brachte. Ich könnte, wenn es denn wichtig wäre, den betreffenden Artikel raus suchen. Dann könnte man den Autor fragen wie er diese Behauptung recherchiert hat.
Dein Punkt 3 beweist zwar nicht die häusliche Gewalt vor dem Verschwinden von Peggy,- aber er untermauert ihn doch schon ein wenig.

Aber weißt du was? Mich beschleicht das Gefühl, als wenn du nur abklopfen möchtest ob es schon neue Erkenntnisse gibt.

Den Zahn muss ich dir aber leider ziehen. Diesbezüglich wirst du von mir nicht viel erfahren.
Weil die Vergangenheit hat gezeigt, das es immer wieder Zeitgenossen gibt die einfach alles zerreden müssen und in keinster Weise konstruktiv an der Aufklärung mitwirken möchten.

Egal, wäre es nicht einfacher, wenn du die Punkte der „Ansatzpunkte“ belegst oder wiederlegst?
Weil Ansatzpunkte sind das was der Name schon sagt. Punkte/Ansätze zu Überlegungen.
Da ist es ein leichtes, Unruhe reinzubringen indem man sagt „Was du schreibst ist falsch“
Ich würde sagen, belege warum er/sie mit seinem Ansatzpunkt Unrecht hat,- oder besser gesagt, haben könnte. Weil wir dürfen nicht vergessen. Hier ist ein PRIVATES Forum, indem sich LAIEN – die meisten wenigstens – über Kriminalfälle austauschen. Hier wird bestimmt viel Humbug verzapft,- aber eben auch viele richtige, treffende Ansätze die zu Aufklärung beitragen (können)

Also sei bitte so nett und belege deine Einwände. Ich möchte mir einfach nicht unnütze Arbeit machen.

von Ehemaliges Mitglied
Sa, 16. Mär. 2019, 23:30
Forum: Cold Cases
Thema: 2001 | Lichtenberg | Peggy Knobloch (9) ermordet
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Wenn eine Stadt versagt - Peggy Knobloch

Weiß nicht ob wir uns gleich noch lesen,- ansonsten würd ich mich die Tage gerne mal mit dir hier im Chat, WhatsApp oder ICQ unterhalten. Weißte, einfach mal beschnuppern undd kennen lernen. Dann gibts auch so schnell keine Mißverständnisse.
von Ehemaliges Mitglied
Sa, 16. Mär. 2019, 23:24
Forum: Cold Cases
Thema: 2001 | Lichtenberg | Peggy Knobloch (9) ermordet
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Wenn eine Stadt versagt - Peggy Knobloch

HE alles gut, war wirklich nicht Böse gemeint.
Weißte, ich bin UmbraFabula...ist Suaheli und heißt übersetzt Schattenspieler.
Nun habe ich einfach mal geschaut, wie ich deinen Namen übersetzen kann.

War vieleicht blöd,- aber bestimmt nicht böse gemeint.

Also sorry nochmal.
Ich wills mir doch nicht mit den wenigen Guten Usern hier im Forum verderben.

Gruß manfred
von Ehemaliges Mitglied
Mo, 11. Mär. 2019, 21:06
Forum: Cold Cases
Thema: 2001 | Lichtenberg | Peggy Knobloch (9) ermordet
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Wenn eine Stadt versagt - Peggy Knobloch

Pommes, nu bin ich so bischn geplättet. Hatte damit gerechnet, das du einer der wenigen bist die sich hier einbringen.
Hier an dieser Stelle ist eine Aufklärung in Sachen Demokratie und Staatsgewalt, doch schon ziemlich OFF Topic.

Irgendwie hatte ich dich anhand deiner Vorstellung, komplett anders eingeordnet.
Aber ist nicht so schlimm,- anhand der Beteiligung kommt wahrscheinlich eh nicht soviel dabei rum.

Also vergelt´s Gott ....

Das Schweigen der Lämmer kennt Umbra,
Pommes der Lämmer kann er noch nicht unterbringen.
Muss ich wohl noch ein Semester Monty Phyton nachlegen.
von Ehemaliges Mitglied
So, 10. Mär. 2019, 00:37
Forum: Cold Cases
Thema: 2001 | Lichtenberg | Peggy Knobloch (9) ermordet
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Wenn eine Stadt versagt - Peggy Knobloch

Ich habe diesen Beitrag bewußt aus dem "Peggy Thread" ausgeklammert, damit es in der Informationsflut der ganzen Beiträge nicht untergeht. ... und weil ich sehen möchte wer noch an dem Thema dran ist. :thinking:

Also ich habe heute eine Mail bekommen, in der es eine Menge interessanter Ansatzpunkte gibt.
Da nicht die gesamte Mail zum veröffentlichen geeignet ist, habe ich den interessanten Kern mal rauskopiert.
[...]Seit vielen Jahren verfolge ich den Fall der vermissten Peggy Knobloch,- der sich jetzt wahrscheinlich als „Todesfall Peggy“ erweist. Mir ist die Vorgehensweise der Ermittler von Anfang an ein Dorn im Auge gewesen und mit den Ergebnissen war ich nie zufrieden.

Ich finde der Fall strotzt nur so von Ermittlungspannen und Ungereimtheiten bei den Zeugenaussagen.

In meinen Augen hat da eine Gemeinschaft komplett versagt. Ich bin mir über die Rolle von Urvi K., Susanne K. und Mario S. noch nicht so ganz im klaren.

Aber warum:
• wurde von den Lehrkräften ihrer Schule nicht die Schulbehörde und das Jugendamt informiert? Wenn ein Kind regelmäßig zu spät zum Unterricht erscheint und die Hausaufgaben nicht gemacht werden, dann muss man doch schon von einem „auffälligen“ Kind sprechen. Wenn dann die Mutter jedem Elternsprechtag fernbleibt,- dann wird in jeder anderen Stadt die Schulbehörde und das Jugendamt informiert.

• unternahmen die Nachbarn nichts? Schließlich mussten sie öfter eingreifen und die Polizei rufen, wenn Frau Knoblochs Lebensgefährte Ahmed Y. die kleine Peggy geschlagen hat.

• konnte Norbert P. als Jugendleiter beim TSV Lichtenberg nichts unternehmen? Einem Betreuer in einem Sportverein fällt doch auf wenn ein Kind blaue Flecken und Striemen hat. Herr Prank hat ja seit 2001 sehr viele Hinweise zusammengetragen und quasi privat ermittelt. Waren ihm durch den Sportverein die Hände gebunden? War der Vereinsvorstand involviert?

• wurde von Amtswegen nichts unternommen? Es kam doch öfter bei der Familie K. zur häuslichen Gewalt. Wie konnten die dort herrschenden Verhältnisse den Beamten entgehen?

• hat Peggy Großmutter nichts unternommen. Peggy hat sich doch öfter gegenüber der Großmutter geäußert, das sie Angst vor ihrem Stiefvater habe. Genau so, wie die Eltern von Peggys Freundinnen. Auch dort hat Peggy sich doch mehrfach geäußert das sie Angst habe mit ihrem Stiefvater alleine zu sein. Es wurde doch sogar gesagt, sie habe Angst das er sie erschießt.

• wurde von den Lichtenberger Bürgern nichts unternommen? Peggy war Stadtbekannt und bat bei vielen Bürgern um Essen und Trinken. Auch war sie öfter den ganzen Tag im Stadtgebiet unterwegs, wenn sie mal wieder Angst hatte nach Hause zu gehen. Da muss es doch jemandem aufgefallen sein, das Peggy quasi verwahrlost. Das ist zwar ein hartes Wort, aber wie will man es sonst nennen wenn sich ein kleines Mädchen den ganzen Tag in der Stadt umhertreibt? Es handelte sich ja nicht um einen Einzelfall, sondern kam mit einer gewissen Regelmäßigkeit öfter vor.

Auch im Fall Urvi K. kommt es mir so vor, als wenn da nicht alles mit rechten Dingen zugegangen ist.
Ich komme nicht umhin, den Eltern und seinem gestzlichen Vormund gewisse Vorwürfe zu machen. In meinen Augen wurde die Aufsichts,- und Sorgfaltspflicht gravierend verletzt.

Es wird immer wieder angeführt, das der arme nette junge Mann das geistige Niveau eines 8 Jährigen hätte und zu so einer Tat gar nicht fähig wäre.

Wenn ich dann auf der anderen Seite lese, das man öfter mal ein Bier mit ihm getrunken habe oder hier und da eine geraucht hätte,- dann frage ich mich wie verantwortungslos man sein kann. Erst recht wenn ich dann bedenke, das Urvi bis zum Jahr 2000 schon 12 Anzeigen wegen sexuellen Missbrauch, bzw. sexuelle Nötigung erhalten hat. Das mag ich mir gar nicht vorstellen. Ein „Prügltrumm“ von einen Kerl, alkoholisiert und eine gestörte Vorstellung von Sexualität,- nein diesen Gedankengang sollten andere fortsetzen.

Unabhängig vom Fall Peggy, sollte man die Allgemeinheit und auch ihn selber schützen. Menschen mit besonderen Bedürfnissen, brauchen auch eine besondere Aufmerksamkeit.

Erfährt Ulvi diese Aufmerksamkeit? Warum wurde Gudrun R. zum gesetzlichen Vormund bestellt? War das eine Folge der vorherigen Verurteilungen wegen sexuellen Missbrauchs? Wurde das von Amtswegen bestellt oder war es ein Wunsch der Eltern? Wussten Ulvis Eltern das sie der Erziehung von Ulvi nicht gerecht werden konnten, oder hatten sie Angst das Ulvi etwas anstellen könne?

Wenn ich dann noch bedenke das in Peggys näherem Umfeld einige Kinderschänder – teils Verurteilt, teils Verdächtigt – leben,- dann kann man die grausamsten Theorien entwickeln.

Ich hoffe das es noch nicht zu spät ist, um den Tagesablauf am 07.05.2001 neu aufzurollen.

Wie verhielt es sich mit dem fremden, verdächtigen Fahrzeug, mit dem fremden, verdächtigen Mann der in der Mittagszeit auf dem Grundstück der Knoblochs gesehen wurde? Was steckt hinter der 50.000 Euro SMS? Wann ist Peggy jetzt wirklich verschwunden,- in der Mittagszeit oder doch erst in den Abendstunden?
Wie hoch ist der Wahrheitsgehalt der widerrufenen Geständnisse?

Wie viel Angst muss ich in unserem Rechtsstaat haben, wenn ich aussage „Ich habe sie getötet“, „Ich war dabei als sie getötet wurde“, Ich habe ihren toten Körper übernommen und vergraben“.

Welche Rolle spielen die Ermittlungsbehörden, wenn Zeugenaussagen nicht aufgenommen werden oder untergehen? Ich bin der letzte, der unsere Polizei an den Pranger stellen will. Wir haben eine der Weltbesten Ermittlungsbehörden demokratischer Länder.
Aber Fakt ist leider auch, das sich Einzelpersonen nicht gerade vorbildlich verhalten haben. Da ziehen sich Schlampereien vom einfachen Streifenpolizisten bis hin zu höchsten Stellen, durch diesen Fall. Das muss, unabhängig von diesem Fall, restlos aufgeklärt werden.

Die Rolle von Susanne K. in diesem Fall ist mehr wie dubios.
Wie lebte die Familie K. in Sachsen. Wie waren die dortigen Verhältnisse und in welchem Umfeld bewegten sie sich?
Gab es einen besonderen Grund warum die K´s. nach Lichtenberg zogen?
Gab oder gibt es Auffälligkeiten bei der jüngeren Schwester von Peggy?
In dem Todesfall Peggy gibt es ja einen Zusammenhang mit der pädophilen Szene. Gibt es weitere Taten die mit Lichtenberg in Zusammenhang stehen?

Auch wenn in diesem Fall die Aufklärungswahrscheinlichkeit gegen Null geht, so ist es doch unsere Pflicht zukünftige Fälle zu verhindern und diesen Sumpf trockenzulegen. [...]
Ich hoffe das ich jetzt alle relevanten Namen geschwärzt habe :cool:

Also was haltet ihr von den aufgeworfenen Fragen?
Vielleicht können wir ja hier beweisbare Fakten zusammentragen um die ein oder andere Frage zu beantworten.
von Ehemaliges Mitglied
Do, 7. Mär. 2019, 00:42
Forum: Cold Cases
Thema: 2001 | Lichtenberg | Peggy Knobloch (9) ermordet
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2001 | Lichtenberg | Peggy Knobloch (9) ermordet

Es war zwar eine Heidenarbeit und nebenbei noch eine traurige, belastende Arbeit,- aber ich denke, ich bin soweit auf dem laufenden, wie man als Internet-User sein kann.

Ich für meinen Teil, bin zu einem Urteil gekommen. Das folgende ist natürlich nicht gerichtsverwertbar beweisbar und spiegelt nur meine spekulativen Überlegungen wieder.

► Zu Ulvi K Er ist jetzt zwar freigesprochen, aber ob er wirklich unschuldig, bzw. nicht beteiligt war, sehe ich eher kritisch. Der von ihm eingeräumte Missbrauch am 3.05.2001 ist nicht wiederlegt und wurde einfach fallen gelassen.
Einzig sein Geständnis und der zeitliche Ablauf am Tattag konnte wiederlegt werden.

Hier möchte ich aber noch etwas anmerken, was zwar nicht direkt mit dem Mord an Peggy in Verbindung steht, aber dennoch eine Straftat darstellt. Der Exhibitionismus von Ulvi K,- es war Stadtbekannt das er sich öfter gegenüber Kinder entblößte und sich dann sexuell stimmulierte. Das ist in meinen Augen und im deutschen Gesetzbuch eine Strafttat, die es zu Ahnden gilt. Hier klage ich auch seine Betreuerin Gudrun R., die Eltern von Urvi und die örtliche Polizei an. Ich denke diese Exhibition darf nicht nicht durch einen "Behindertenbonus" kleingeredet oder gar verschwiegen werden. Wir müssen unsere Kinder, unsere Gesellschaft vor solchen Tätern schützen,- und das ohne wenn und aber.

► In Peggy Umfeld gab/gibt es auf jeden Fall Pädophile Aktivitäten und ich gehe leider davon aus, das Peggy über einen längeren Zeitraum sexuell, von mehreren Tätern, mißbraucht wurde. Ob Peggy´s Mutter aktiv daran beteiligt war, können wir erst klären wenn der Ring auffliegt. Aber auf jeden Fall wußte sie von den Übergriffen und hat diese geduldet.

Weiterhin glaube ich, das es sich nicht nur um einen kleinen familiären Zirkel handelt. Ich denke das es sich dabei um einen überregionalen Ring handelt. Hier setzt dann auch das größte Problem an. In einem "so" großen Täterkreis, finden sich auch die verschiedensten Personen und Berufe wieder. Ich klammer jetzt mal explizit Lichtenberg aus. Nicht das man mir da nachher noch nen Strick draus dreht. Aber in Kriminalromanen findet man in solchen Zirkeln öfter mal den Dorfsherif, den Stadtrat, den Kneipenwirt und ab und zu sogar den Küster. Also um es auf den Punkt zu bringen,- solche Ringe bauen sich richtiggehend auf und es wird gezielt geschaut wer "nützlich" sein kann.

Wenn ich dann mit etwas Fantasie schaue, welche Ermittlungspatzer im Fall Peggy schon passiert sind, - dann könnte man damit glatt nen Krimi schreiben. Also darf hier jetzt jeder einmal seine Fantasie freien Lauf lassen.

► Ich bin gespannt, wie lange es dauert bis dieser perverse Kinderschänderkreis auffliegt.
Weil eins ist sicher,- auffliegen wird er eines Tages. Es wird mindestens einen geben, der sich auf dem Sterbebett erleichtern möchte. Oder die hauen sich gegenseitig die Köpfe ein, weil der eine den anderen erpresst.


Und auch wenn es sich Grausam und Brutal anhört,- ich bin froh das Peggy jetzt ihren Frieden hat.
Weil Mißbrauchsopfer und ganz speziell Kinder, die sterben jeden Tag etwas mehr. Wer so ein Opfer einmal erleben durfte, der wird zum Scharfrichter. Ich sag es euch. Die Kinder leiden jeden Tag ihres Lebens und am schlimmste sind die Nächte. Nicht eine einzige Nacht können die Durchschlafen. Teilweise wehren die sich richtig gegen den Schlaf. Weil mit dem Schlaf kommt der Traum und mit dem Traum kommt die Tat, kommen die Schmerzen,- und das Nacht für Nacht. Nein Freunde, es ist besser wenn diese armen Würmer ihr Martyrium nicht überleben.






von Ehemaliges Mitglied
So, 3. Mär. 2019, 22:02
Forum: Cold Cases
Thema: 2001 | Lichtenberg | Peggy Knobloch (9) ermordet
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2001 | Lichtenberg | Peggy Knobloch (9) ermordet

UmbraFabula hat geschrieben:
Fr, 1. Mär. 2019, 16:24
Ich muss hier mal nachhaken,- kann mir jemand sagen wann dieser Grabstein aufgestellt wurde?
Ich habe es gefunden,- im Mai 2005. Das habe ich irgendwie überlesen. :eyes:

Jetzt kam ja hier die Frage auf, ob man das nachvollziehen kann oder ob sie sich damit verdächtig macht.
Ich z.B. kann das sehr gut nachvollziehen.
Eltern hoffen natürlich immer, das ihr Kind noch lebt und gerade Mütter haben auch ein inneres Gespür dafür.

Aber irgendwann kommt man an einen Punkt, an dem man abschließen muss um sein eigenes Leben zu retten.
Das gelingt aber leider nicht vielen,- die gehen dann im wahrsten Sinne des Wortes vor die Hunde.

Also macht es für mich Sinn, wenn sie im Rahmen einer Therapie und mit der Unterstützung eines Therapeuten, diesen Schritt gemacht hat. Ich wünsche ihr die Kraft, das sie jetzt ihre Trauer aufarbeiten kann.

Das ist natürlich kein Schuldausschließungsgrund,- aber ich persönlich bewerte das jetzt nicht negativ.

Um jetzt noch einmal zu verdeutlichen, wie unterschiedlich Menschen sind und wie unterschiedlich sie reagieren.
Ein blödes Beispiel, aber mir fällt grad nichts anderes ein.

Das Rauchen.
Ich z.B. konnte mir das Rauchen nur abgewöhnen, wenn ich eine Schachtel Zigaretten im Haus hatte. Ohne dies Wissen du könntest ja, wenn du möchtest,- war das für mich vom Kopf her unmöglich. Ich habe es versucht und dabei so eine Panik geschoben, "Oh Gott, was machst du nur wenn du heute Nacht schwach wirst und unbedingt eine rauchen musst?"

Andere wiederrum, wollen oder dürfen keine Zigarette in greifbarer Nähe haben. Sonst klappt das bei denen nicht.

OK, das ist jetzt natürlich wirklich ein doofes Beispiel.
Aber wie gesagt, der eine packt es so seine Trauer zu verarbeiten. Der andere braucht da einen anderen Weg,- wie z.B. ein Grab an dem ich trauern kann. Einen Rückzugsort wo ich meine Trauer verarbeiten kann.

Jetzt grad fällt mir ein. Es gibt da sogar ein psychologisches Arbeitsbuch, was sich genau mit der Thematik befasst.
Aber ich denke, das brauch ich nicht weiter anführen.

Weil die Fragestellung "wie kann sie so etwas machen?" und "macht sie sich damit nicht verdächtig?" muss jeder für sich selber beantworten,- und ich denke die Antwort auf diese Frage ist auch nicht Lösungsrelevant.
von Ehemaliges Mitglied
Fr, 1. Mär. 2019, 16:24
Forum: Cold Cases
Thema: 2001 | Lichtenberg | Peggy Knobloch (9) ermordet
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2001 | Lichtenberg | Peggy Knobloch

Marie hat geschrieben:
So, 31. Jul. 2016, 15:44
[...]Na ein Grab besteht ja schon seit 2001 :wink: bzw. der Grabstein.

Bild
[...]
Ich muss hier mal nachhaken,- kann mir jemand sagen wann dieser Grabstein aufgestellt wurde?
von Habakuk
Mo, 11. Sep. 2017, 00:06
Forum: Cold Cases
Thema: 2001 | Lichtenberg | Peggy Knobloch (9) ermordet
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2001 | Lichtenberg | Peggy Knobloch (9) ermordet

Hallo zusammen!

Um diesen Fall mal wieder aus der Versenkung zu holen:
Nach über einem Jahr nach dem Leichenfund herrscht das Schweigen im Walde. Die Leiche ist noch immer nicht freigegeben. Kommt nur mir das seltsam vor?
Welche geheimnisvollen Untersuchungen an den Knochen finden denn da statt, die mittlerweile über 14 Monate dauern?
Warum dauern die "Untersuchungen" so viel länger als zB im Falle Gräff, wo man ebenfalls nur noch Knochen fand?
Sorry, langsam denke ich, die Ermittlungen hier sind genauso hohl wie im Falle Seel, wo man auch groß verkündet und dann nichts geliefert hat.
Es kann doch nicht sein, daß Angehörige nach über einem Jahr nichtmals das Kind beerdigen und somit abschließen können...
Aber es soll noch "einige Zeit" in Anspruch nehmen, na dann...
Vielleicht können wir ja in 10-20 Jahren mit ersten Ergebnissen rechnen, man darf gespannt sein...
von Habakuk
Sa, 20. Mai. 2017, 02:54
Forum: Cold Cases
Thema: 2001 | Lichtenberg | Peggy Knobloch (9) ermordet
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2001 | Lichtenberg | Peggy Knobloch (9) ermordet

Wenn ich dazu noch etwas sagen darf:

Nach dem (ausgesprochen schlechten) Artikel in der ZEIT ist die Diskussion wieder da.
Erstaunlicherweise beteiligen sich hierzu in anderen Foren auch Menschen, die Lichtenberg noch immer als Lichtenfels bezeichnen. Also nicht die geringste Ahnung haben.
Ziemlich peinlich. Sind aber die, die den Ton angeben. Sorry, das musste ich mal loswerden...
Der Artikel strotzt vor Fehlern, wird aber offenbar ernstgenommen.

Das "Höllental" kennt man dort auch nicht und rätselt herum, was das wohl bedeutet. Oh Gott...
Dümmer geht es echt nicht.
von Habakuk
Mi, 15. Mär. 2017, 22:55
Forum: Cold Cases
Thema: 2001 | Lichtenberg | Peggy Knobloch (9) ermordet
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Re: 2001 | Lichtenberg | Peggy Knobloch (9) ermordet

@Salva

Der Inhalt des Briefes ist insofern bekannt, daß darin wohl gestanden hat, Peggys Mutter habe ein so "arisches" Kind nicht verdient. Mehr konnte ich nicht finden.
Mit dem Vorwurf an alle Lichtenberger wäre ich vorsichtig. Es gibt kein kollektives Lichtenberg. Es wird auch da (wie überall) viele Facetten geben. Und die Lichtenberger sind auch nicht alle zu verurteilen, weil aus ihrem Dorf ein Kind verschwunden ist oder es Fälle von Kindesmissbrauch gab (die nicht unbedingt mit dem Fall Peggy zusammenhängen müssen).
Ich kann "die Lichtenberger" da auch verstehen. ich würde mich auch nicht in Sippenhaft nehmen lassen, weil so etwas in meinem Dorf passiert ist, ganz ehrlich.
von Habakuk
Mi, 15. Mär. 2017, 22:41
Forum: Cold Cases
Thema: 2001 | Lichtenberg | Peggy Knobloch (9) ermordet
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Re: 2001 | Lichtenberg | Peggy Knobloch (9) ermordet

@Snoopy

Was willst Du denn da nach 15 Jahren noch überprüfen? Und wie soll das erfolgen? Das Kind ist tot, es kann weder aussagen, noch kann man an ihrer Leiche Spuren finden, die einen Missbrauch belegen.
Da lässt sich nichtsmehr hundertprozentig aufklären.
Wir wissen lediglich, daß UK Kinder, die er als Freunde sah, missbrauchte. Wir wissen, daß Peggy zu ihm ein freundschaftliches Verhältnis hatte und unbegleitet bei ihm war. Wir wissen, daß sie Verhaltensänderungen zeigte, die auf Missbrauch hindeuten. Und wir kennen die Aussagen der Experten Kröber und Nedopil , die UK eine begrenzte Fähigkeit attestieren, Geschichten in derartiger Detailfülle ohne tatsächliches Erleben zu erfinden, wie er es jeweils getan haben will, sowohl beim Missbrauch als auch beim Mord. DAS ist Stand der Dinge, nach wie vor. UND es gibt einen Leichenfundort, der dem Geständnis des UK nicht widerspricht, ganz im Gegenteil.

Dagegen steht eine BI, die zwar für ihren "Schützling" das Beste erreicht hat, aber auch unzählige Geschichten verbreitet hat, die sich als unwahr herausstellten.
Wie gesagt, es wird sich nichts mehr hundertprozentig aufklären lassen und insofern ist das Urteil des WAV zu akzeptieren.
Es darf aber zB in Foren wie hier darüber diskutiert werden, was man persönlich für wahrscheinlich hält und da geht meine Meinung in eine bestimmte Richtung...
von Habakuk
Mi, 15. Mär. 2017, 01:34
Forum: Cold Cases
Thema: 2001 | Lichtenberg | Peggy Knobloch (9) ermordet
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Re: 2001 | Lichtenberg | Peggy Knobloch (9) ermordet

@Snoopy

Was wäre für Dich denn "gesichert". Eine Aussage des toten Kindes oder was?

Wenn sowohl die Mutter des Opfers als auch die des verm. Täters übereinstimmend aussagen, dann ist das für mich gesichert. Und wenn dann auch noch der mutmassliche Täter so aussagt und darauf beharrt, was will man dann noch?
Und, sorry, warum ist Uk und sein Umfeld nicht willens, über Peggy auszusagen? Wäre dann ja auch interessant, was sie ihm zB anvertraut hat (wenn er doch ihr Freund war), oder?
Stattdessen: "hab nicht mir ihr geredet".
Will man nun eine Aufklärung oder eine Vertuschung?
von Habakuk
Di, 14. Mär. 2017, 22:58
Forum: Cold Cases
Thema: 2001 | Lichtenberg | Peggy Knobloch (9) ermordet
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Re: 2001 | Lichtenberg | Peggy Knobloch (9) ermordet

@Snoopy

Du weißt doch aber, daß UK bezüglich des Geschlechtes nicht festgelegt war. Er hatte auch "Beziehungen" zu Frauen. Seine Übergriffe auf Kinder betrafen zwar hauptsächlich Jungs, das kann aber zB daran liegen, daß er an Jungs leichter herankam.
Viele Eltern sehen auch heute noch Mädchen eher als missbrauchsgefährdet und sind daher vorsichtiger. Bei Peggy hat einfach niemand großartig für sie gesorgt, von daher ist das schon logisch.

Wer eine solche Aussage machte? Na Kinder und Eltern, deren Kinder ihnen das erzählten.
Es war ja auch Ergebnis des ersten Prozesses, daß UK zahlreiche Kinder missbrauchte, er wurde nur als schuldunfähig beurteilt. Daß es die Missbräuche gab stand ja nie zur Debatte.
von Habakuk
Di, 14. Mär. 2017, 21:21
Forum: Cold Cases
Thema: 2001 | Lichtenberg | Peggy Knobloch (9) ermordet
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Re: 2001 | Lichtenberg | Peggy Knobloch (9) ermordet

@Snoopy

Es sind gesicherte Erkenntnisse bzw Aussagen. Peggy hatte laut ihrer Mutter UK konkret als diesen Freund bezeichnet.
Das hat sie wörtlich in der Sendung mit Thomas Müller (leider nichtmehr bei YouTube) geschildert. Sie habe Peggy den Kontakt mit UK untersagen wollen, Peggy habe erwidert, es sei doch aber ihr großer Freund.

Und Frau EK schilderte es ähnlich ( ich meine, es war in einem zeitnahen Interview der Frankenpost) . Leider sind viele dieser Quellen nichtmehr vorhanden, der Fall ist ja schon paar Tage alt, aber es steht völlig außer Zweifel, daß Peggy und UK sich mehr als nur flüchtig kannten. Die Aussagen der Kinder waren Gegenstand des ersten Verfahrens.

Es ist unstreitig, daß UK seine sex. Bedürfnisse nicht ansatzweise kontrollieren konnte. Warum sollte er sich ausgerechnet bei Peggy vorbildlich verhalten haben? Seine Schilderungen hierzu gehen auch bis in kleinste Details. Und er bestand darauf, daß es sich so abgespielt habe ("Doch, das war so"). Er hat eben nicht "nur" vor Kindern onaniert, sondern es kam zu teilweise massiven Übergriffen (von der BI als gegenseitiges Befriedigen verharmlost), wenn er mit Kindern alleine war, zB in seiner Wohnung.

Warum gehen Kinder freiwillig zu so jemandem ( und das hat nicht nur Peggy getan)? Ich weiß es nicht. Weil es Kinder sind, sie das alles nicht einschätzen können, zuhause teilweise nicht darüber reden können (was bei Peggy sicherlich zutraf)? Es gibt unzählige mögliche Gründe.
Immer wieder verhalten sich gerade kindl. Missbrauchsopfer so. Sonst wäre es sehr einfach , Missbrauch an Kindern zu erkennen, ist es aber nicht.
von Habakuk
Mo, 13. Mär. 2017, 19:46
Forum: Cold Cases
Thema: 2001 | Lichtenberg | Peggy Knobloch (9) ermordet
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Re: 2001 | Lichtenberg | Peggy Knobloch (9) ermordet

@Snoopy

Ich bitte Dich. Es gibt also keinerlei Hinweis darauf, daß sich die beiden näher kannten?
Willst Du mich verarschen?
Das ist nicht nur die Aussage von Peggys Mutter, die angibt, Peggy habe von UK als ihrem "großen Freund" geredet, sondern auch die von Frau Kulac. Letztere sagte nämlich sinngemäß, Peggy sei desöfteren bei UK gewesen und habe sich oft nur schwer heimschicken lassen. Also nichts mit "ein paar Worte gewechselt".
Und es gibt Aussagen von Kindern, die besagen, UK habe in seiner Wohnung Kindern Kekse angeboten, wenn diese sich ausziehen, was Peggy auch getan habe.

Und ausgerechnet unter diesen Umständen glaubst Du bei Peggy nicht an Übergriffe des UK? Die er auch nicht nur einmal eingeräumt und vehement darauf bestanden hat?
von Habakuk
Mo, 13. Mär. 2017, 00:30
Forum: Cold Cases
Thema: 2001 | Lichtenberg | Peggy Knobloch (9) ermordet
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Re: 2001 | Lichtenberg | Peggy Knobloch (9) ermordet

@Snoopy:

Ja , ich erwarte vom Richter Hornig eine etwas fundiertere Aussage, als von der Truppe um die BI. Seh das halt anders, interessiert mich nicht.
Glaub meinetwegen den Geschichtchen der BI und ihrem Unschuldsengel UK, der sich in jedem zweiten Satz widerspricht ("hab nie mit ihr gesprochen"). Wers glaubt...
von Habakuk
Mo, 13. Mär. 2017, 00:17
Forum: Cold Cases
Thema: 2001 | Lichtenberg | Peggy Knobloch (9) ermordet
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Re: 2001 | Lichtenberg | Peggy Knobloch (9) ermordet

@Salva

Sorry, ich will jetzt nicht in die Situation kommen, den NSU verteidigen zu müssen. Aber hältst Du Artikel wie: " So wild trieb es Beate Zschäpe" für seriös?
Hat der Opferanwalt einen einzigen Beweis für seine Theorie? Welche "derartigen Fälle" haben sich denn da gehäuft?
von Habakuk
So, 12. Mär. 2017, 23:54
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Thema: 2001 | Lichtenberg | Peggy Knobloch (9) ermordet
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Re: 2001 | Lichtenberg | Peggy Knobloch (9) ermordet

@Salva

Nein, Salva, das stimmt so nicht. Es wurden auf dem Rechner von Mundlos grenzwertige Dateien (zwei, wenn ich nicht irre) gefunden. Das wären für einen wirklich Pädophilen erstaunlich wenige und erstaunlich uneindeutige.
Findet man wahrscheinlich auf vielen Rechnern, auch unbeabsichtigt von den Nutzern.

Im Wohnmobil fand man einige Kinderspielsachen, aber auch hier gab es keinen Zusammenhang zu vermissten Kindern. Zschäpe hat zB Nachbarskinder betreut. Aber wie gesagt, selbst wenn, wo ist die Verbindung zu Peggys Umfeld?
von Habakuk
So, 12. Mär. 2017, 23:23
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Re: 2001 | Lichtenberg | Peggy Knobloch (9) ermordet

@Salva

Hm, naja, ich würde mich in einem Buch natürlich auch positiv darstellen. Wie gesagt, mir ist da kein einziger Erfolg bekannt, sehr wohl aber Stellungnahmen zu zig Fällen...

Wo sind pädosexuelle Neigungen des NSU denn "unbestritten"? Hab ich was verpasst?
Ich rede jetzt von Böhnhardt und Mundlos. Es gab doch nur diesen Tino Brandt, aber dessen Taten waren auch wieder anders, nämlich homosexuell+pädophil.
Und wo ist da die Verbindung zu Peggys Umfeld? Sorry, mir wäre keine bekannt...
von Habakuk
So, 12. Mär. 2017, 22:48
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Re: 2001 | Lichtenberg | Peggy Knobloch (9) ermordet

@Salva

Kennst Du bei Petermann oder Benecke einen Fall, der durch deren Expertise aufgeklärt wurde?:blush:

Und nein, die Verbindung zum NSU gab es nicht. Weder durch das Umfeld noch Bekanntschaften der Mutter.
Es wurde lediglich (durch Herrn Lemmer) einem Nachbarn rechte Gesinnung unterstellt, das wars.
von Habakuk
So, 12. Mär. 2017, 21:12
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Re: 2001 | Lichtenberg | Peggy Knobloch (9) ermordet

@Snoopy

Schon wieder verdrehst Du meine Aussagen. Ist das Absicht?

Die Meldung, es handle sich bei dem Stofffetzen um Überreste einer Decke stand in zahlreichen Medienberichten und stammt nicht von mir. Und da wäre es eben naheliegend gewesen, diesen Stoffrest einer (wie wir heute wissen vermeintlichen) Decke mit den Fasern aus Kulacs Auto zu vergleichen (von DNA habe ich nicht gesprochen).

Wenn Du an die NSU-Spur geglaubt hast, dann ist es eben so, ich habe es eben nicht getan. Der Fall Peggy passte von Vornherein nicht in deren Schema. Und das nicht nur wegen Peggys Vorgeschichte (Verhaltensänderungen, die ganz klar auf einen Täter aus ihrem Umfeld hindeuten), sondern auch wegen den NSU-Taten an sich, die völlig anders gelagert sind.
Sogar einen Kinderpornoring um den NSU wollte man konstruieren, passte halt nur nicht zu Peggy, oder glaubst Du, ein prof. Ring entsorgt seine Opfer dermassen dilettantisch?

Meine Kritik bez. des "Nichtnachdenkens" bezog sich in erster Linie auf die Medien und die haben eben sowohl bei der NSU-Spur als auch rund um das WAV ihre Pflicht nicht erfüllt, nämlich Dinge zu hinterfragen. Das WAV wurde überstürzt durchgezogen (wenn es auch seine Berechtigung hatte, das sehe ich nicht anders), aber es hat eben viele Punkte NICHT beleuchtet, oder hast Du zB eine Vernehmung der Zeugin gesehen, die UK im ersten Verfahren schwer belastete? Du unterstellst also den Beteiligten des WAV eine gründlichere Arbeit als denen des 1. Prozesses? Darf man so sehen, muss man aber nicht. Verfahren werden meist nicht besser, je länger die Taten zurückliegen. Richter Hornig ist übrigens heute noch von der Richtigkeit seines Urteils überzeugt...

Im Übrigen habe ich schon mehrmals betont, daß auch ich nicht hundertprozentig von der Schuld des UK überzeugt bin, aber ich sehe keinen Grund, ihn als Täter auszuschließen. Der Leichenfund widerspricht seinem Geständnis in keinster Weise, im Gegenteil. Er widerspricht aber sehr wohl sämtlichen Aussagen der BI (Peggy in der Türkei, es gab keinen Mord, Peggy im Stoffgeschäft usw).

Und was Petermann betrifft: Für mich ein ähnliches Kaliber wie Benecke. Große Medienpräsenz, wenig bis keine tatsächlichen Erfolge. Meine Meinung...
von Habakuk
Sa, 11. Mär. 2017, 21:58
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Re: 2001 | Lichtenberg | Peggy Knobloch

@Snoopy

Es ist halt die Frage, was man als realistische "Chance" sieht. Ich könnte auch theoretisch einen Hauptgewinn im Lotto machen, glaube aber nicht daran.
"Die Experten" haben das, soweit ich gelesen habe, auch nicht für möglich oder gar wahrscheinlich gehalten, es sei denn, man sieht Mark Benecke als deren einzige Stimme.
von Habakuk
Sa, 11. Mär. 2017, 20:50
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Re: 2001 | Lichtenberg | Peggy Knobloch

@Salva

So ist es, das ist sogar ein gewaltiger Unterschied.

@Snoopy

Das habe ich doch jetzt geschrieben, daß ich nicht an eine Aufklärung mittels DNA in diesem Fall glaube, egal von wem sie stammt. Es ist eben kein Fall, in dem man zB eindeutige Spuren wie Sperma, Blut usw bei einer Leiche zuordnen könnte, sondern nach dieser Liegezeit eben nur noch Knochen aufgefunden hat. Da kann man nur noch das Opfer identifizieren, aber keinen Täter.
Um ehrlich zu sein ist dieser Fall doch nur noch zu lösen, wenn ein Täter gesteht und zB den Ablageort des Schulranzens eindeutig und nachprüfbar benennt.
Alles andere ist juristisch nicht verwertbar. Selbst wenn sich Verbindungen eines Verdächtigen zum Fundort ergeben sollten.
von Habakuk
Mi, 8. Mär. 2017, 23:06
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Re: 2001 | Lichtenberg | Peggy Knobloch

@pfiffi

"Geschützt" vielleicht schon, aber halt nicht unter Witterungseinflüssen wie im Fall Peggy.
von Habakuk
Mi, 8. Mär. 2017, 22:04
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Re: 2001 | Lichtenberg | Peggy Knobloch

@pfiffi

Ohne jetzt ein Experte zu sein, war es von Anfang an unwahrscheinlich, daß sich eine DNA, die so stark ist, daß sie eindeutig zuzuordnen ist, über 15 Jahre in diesem Umfeld hält.
Vor allen Dingen war es unwahrscheinlich, daß sich ausgerechnet auf diesem winzigen Stoffstück diese DNA befindet, wenn man von einer Leichenablage mittels "Umhüllung" ausginge.
Es passte von Anfang an nicht und das war eigentlich klar...

@Salva

Man hätte einen Aufschrei oder zumindest kritische Stimmen schon erwarten dürfen, als diese Meldung mit Böhnhardt herauskam. Stattdessen wurde zugestimmt, das konnte man dem NSU (und wollte es) auch noch zutrauen. Nachdenken war nicht...
Genausowenig dachte man übrigens beim WAV nach, da wurde eben die Sichtweise der BI übernommen, kritiklos.
Wie gesagt, über den Fall Peggy kann man ewig nachdenken, niemand hat eine Lösung, aber ich würde mir eine Berichterstattung wünschen, die nicht nur nachplappert, sondern eigene Gedanken vorstellt.
Und dann muss man auch dahin kommen, daß UK nach wie vor der Täter sein kann (nicht muss).
von Habakuk
Mi, 8. Mär. 2017, 20:02
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Re: 2001 | Lichtenberg | Peggy Knobloch

@Salva:

Was ich auch krass finde ist, wie schnell die Meldung in den meisten Medien wieder weg war. während man mit dem Fund von Böhnhardts DNA ein riesiges Fass aufgemacht hat.
Das müsste doch eigentlich einen Aufschrei auslösen, daß eine solche "Ermittlungsarbeit" möglich ist. Leider nichts dergleichen. Man wundert sich nur noch. Wo bleibt denn da die Glaubwürdigkeit?
von Habakuk
Mi, 8. Mär. 2017, 19:17
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Re: 2001 | Lichtenberg | Peggy Knobloch

@Salva

Eben. Und es handelt sich ja nicht um ein mikroskopisch kleines Teilchen, sondern um ein Stück mit 12 mm Länge.
Das ist doch mehr als peinlich.
von Habakuk
Mi, 8. Mär. 2017, 19:09
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Re: 2001 | Lichtenberg | Peggy Knobloch

@Jenny G.

Naja, es war ja klar, daß mit dieser Spur etwas nicht stimmt.

Daß nun allerdings nicht nur der Rest einer Körperflüssigkeit, sondern gleich ein Stoffstück von einem zum anderen Tatort übertragen wurde ist bemerkenswert...
In einer Zeit, in der es in der Beweissicherung auf winzigste Rückstände ankommt, ist das eine Schlamperei, zu der mir ehrlich gesagt nichts einfällt. Und der Fall Peggy ist einigermaßen prominent, wie sieht wohl die Beweissicherung in Fällen aus, denen "nur" regionale Bedeutung zugemessen wird?

Man will es sich nicht vorstellen...
Die PK war irgendwie auch nicht sehr erhellend. Wie hat man sich zB die Reinigung der Instrumente vorzustellen, wenn gleich ein Stück Stoff noch daran kleben bleibt? :thinking:
von Habakuk
Fr, 16. Dez. 2016, 20:13
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Re: 2001 | Lichtenberg | Peggy Knobloch

@Snoopy

Jaja, unterirdischer geht es nichtmehr...
Sag das den Leuten, die von Herrn Kulac beschuldigt wurden, weil er ihnen" das reindrücken " wollte.
Und sag es ebenso Peggys Mutter, die aus dieser Ecke seit Jahren beschuldigt wurde.

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