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von Habakuk
Fr, 16. Mär. 2018, 02:30
Forum: Verbrechen, die Geschichte schrieben
Thema: Der Mord an James Bulger (wenn Kinder töten)
Antworten: 23
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Der Mord an James Bulger (wenn Kinder töten)

@sweetdevil31

Das mit der Gesichtsoperation sehe ich auch nicht ein. Er soll in Gottes Namen unbehelligt leben dürfen, aber das verbaut er sich ja selbst.
Wenn er als Erwachsener Kinderpornos konsumiert usw, dann hat er hinter Gittern zu bleiben.
von Habakuk
Mi, 14. Mär. 2018, 02:08
Forum: Verbrechen, die Geschichte schrieben
Thema: Der Mord an James Bulger (wenn Kinder töten)
Antworten: 23
Zugriffe: 7195

Der Mord an James Bulger (wenn Kinder töten)

@sweetdevil31

Versteh mich nicht falsch, ich verstehe Deine Gefühle, der Fall Bulger ist wirklich entsetzlich.
Dennoch waren die beiden Täter zur Tatzeit Kinder und daher haben auch sie das Recht auf Schutz.

Aber Du hast natürlich recht, Venables ist für seine Taten als Erwachsener voll verantwortlich. Und da gab es ja anscheinend einige.
Aber dennoch, so schwer es auch fällt, man muss das trennen.
Ich habe Bücher zum Fall gelesen und es ist wirklich traurig und unverständlich. ABER man muss sich auch ansehen, wie diese beiden Jungs so werden konnten. Das entschuldigt nichts. völlig klar, aber dennoch waren es Kinder.
Mich erschreckt da immer etwas die engl. Presse, man hat sie ja damals immer grinsend usw dargestellt, aber ich denke, das wird dem Thema nicht gerecht. Diese Kinder haben brutal und empathielos gehandelt, aber warum?
Es gibt ja den ähnlichen Fall "Mary Bell". Und da weiß man mittlerweile, daß sie massiv missbraucht wurde.
von shesielle
Fr, 30. Jan. 2015, 17:06
Forum: Verbrechen, die Geschichte schrieben
Thema: Der Mord an James Bulger (wenn Kinder töten)
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Re: Der Mord an James Bulger (wenn Kinder töten)

Muss ich mich mal schlau machen über diese Fälle, die kenne ich gar nicht (Moormörder habe ich zwar schon mal gehört, aber erinnere mich nicht mehr an die Details). Ja, das ist schon gruselig, wie bei manchen fatalen Verbindungen zwei Menschen das Böse aus dem jeweils anderen herausgekitzelt bekommen...
von shesielle
Do, 29. Jan. 2015, 17:36
Forum: Verbrechen, die Geschichte schrieben
Thema: Der Mord an James Bulger (wenn Kinder töten)
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Re: Der Mord an James Bulger (wenn Kinder töten)

Ja, mir geht es auch so, wenn ich die Bilder der beiden Täter anschaue, zieht sich mir alles zusammen. Mein Sohn ist jetzt fast in dem Alter, es könnten rein optisch Schulkameraden sein von ihm. Es ist einerseits unfassbar, zu was Kinder schon fähig sind, andererseits denke ich, man darf trotzdem nicht vergessen, dass sie eben KINDER sind und keine mündigen Erwachsenen. Man weiß nicht, wo das Machtspiel, das das Ganze für sie darstellte meiner Meinung nach, endete und in den Mord überging, und man weiß auch nicht, WARUM es dahin überging? Wollten sie ihn wirklich von Anfang an töten? Oder haben sie es am Ende nur als zwingende Konsequenz getan, weil sie schon so weit gegangen waren, dass es irgendwann kein zurück mehr gab? Auch weiß man nicht, inwiefern einer den anderen aufgestachelt hat, immer weiter und weiter zu gehen, und einer dem Anderen vielleicht auch nur was beweisen wollte damit, obwohl er für sich allein gesehen an einem Punkt lieber irgendwann aufgehört hätte. Kinder werden nicht zu solchen Tätern ohne Grund, hier KANN ja nur das Elternhaus der Grund dafür sein, dass die Kinder wurden, wie sie waren.

Diese Jungs hätten nicht auf eine Anklagebank gehört und ins Gefängnis, sondern hätten selbst Hilfe gebraucht, um vielleicht noch die Kurve zu einem normalen empathischen sozialen Menschen zu bekommen. Diese Aussagen von wegen "Monstren" und "Launen der Natur" sind einerseits verständlich für jemanden, der im Detail wusste, was sie mit dem kleinen James getan haben, andererseits sprechen wir eben auch hier von 2 Zehnjährigen, die wahrscheinlich zu dem Zeitpunkt selbst nicht mehr wussten, welcher Teufel sie geritten hatte an dem Tag. Schwierig zu beurteilen!
von shesielle
Do, 29. Jan. 2015, 17:14
Forum: Verbrechen, die Geschichte schrieben
Thema: Der Mord an James Bulger (wenn Kinder töten)
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Re: Der Mord an James Bulger (wenn Kinder töten)

@pfiffi
Oh, dann bist du ja Experte in dem Fall. Ich habe "bloß" alles gelesen was man online über den Fall finden kann, glaube nicht, dass ich noch mehr Details dazu vertrage. Mich hat das Ganze so fassungslos gemacht. Am Schlimmsten fand ich, dass so viele Menschen den Kindern unterwegs noch begegnet sind und da schon bemerkten, dass James verletzt war und weinte, es gab so viele Gelegenheiten noch, dass er gerettet wird, und alle verstrichen hoffnungslos...

Steht denn in deinen Artikeln noch irgendwas an Infos, was man online nicht findet? So aus dem Gedächtnis etwas, was dir noch erwähnenswert erscheint?
von shesielle
Do, 29. Jan. 2015, 16:58
Forum: Verbrechen, die Geschichte schrieben
Thema: Der Mord an James Bulger (wenn Kinder töten)
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Der Mord an James Bulger (wenn Kinder töten)

Dies ein Fall, der für mich Geschichte schrieb:
Mord an James Bulger
James Patrick Bulger (* 16. März 1990 in Liverpool; † 12. Februar 1993 in Walton) war ein Kleinkind, das von zwei zehnjährigen Jungen in Bootle, England, ermordet wurde. Dieser Mord an einem Kind, verübt durch zwei andere Kinder, löste im Vereinigten Königreich Wut und großes Entsetzen aus und fand weltweit Aufmerksamkeit.

Der Tathergang
Jon Venables und Robert Thompson schwänzten am 12. Februar 1993 die Schule. Im Bootle-Strand-Einkaufszentrum versuchten sie, ein Kleinkind zu entführen. Sie konnten einen kleinen Jungen von seiner Mutter weglocken und waren gerade dabei, ihn aus dem Einkaufszentrum zu führen, als seine Mutter die Abwesenheit ihres Kindes bemerkte, hinausrannte und es zurückrief. Dafür wurden die Jungen später wegen versuchter Entführung angeklagt. Die Klage wurde fallengelassen, da sich die Jury nicht auf ein Urteil einigen konnte.

Am selben Nachmittag befand sich auch James Bulger aus dem nahen Ort Kirkby mit seiner Mutter im Einkaufszentrum. Sie war gerade durch ihren Einkauf an der Fleischtheke abgelenkt, als die zwei Jungen James binnen weniger Minuten an der Hand aus dem Fußgängerbereich hinausführten. Dieser Vorgang wurde um 15:42 Uhr von einer Überwachungskamera aufgenommen.

Die beiden entfernten sich mit James Bulger etwa vier Kilometer vom Einkaufszentrum. Sie führten ihn u.a. an einen Kanal. Das ursprüngliche Vorhaben war, das Kleinkind ins Wasser zu werfen und somit ertrinken zu lassen. Dazu sollte James im Wasser sein eigenes Spiegelbild sehen, doch er hatte Angst und weigerte sich, sich nach vorne übers Wasser zu lehnen. Er wurde daraufhin auf den Boden geworfen, wodurch bei ihm Verletzungen an Kopf und Gesicht entstanden. Später, so konnte ein Zeuge beobachten, wurde James von einem der beiden Täter in die Rippen getreten, um ihn zum Weiterlaufen zu zwingen.

Während ihres „Spazierganges“ (James schrie immer wieder nach seiner Mutter) wurden die beiden Jungen und James von 38 Menschen gesehen, von denen sich manche an die Verletzungen am Kopf des Kleinkindes erinnerten und auch daran, dass der Kleine sehr verzweifelt dreinblickte. Andere wiederum berichteten, dass James glücklich aussah und lachte. Wahrscheinlich wechselten die Entführer zwischen Ablenkung und Gewaltanwendung hin und her. Einige Passanten stellten die beiden Älteren zur Rede. Diese jedoch behaupteten, dass sie nur auf ihren jüngeren Bruder aufpassten, und konnten ihren Weg fortsetzen. Sie gingen mit ihrem Opfer zu einer Bahnstrecke in der Nähe von Walton.

Dort warf einer der Jungen blaue Modellfarbe ins Gesicht des Kleinkindes. Sie traten ihm ins Gesicht und gegen den Kopf, bewarfen ihn mit Ziegelsteinen und schlugen ihn mehrfach mit einer zehn Kilogramm schweren Eisenstange. Um es wie einen Unfall aussehen zu lassen, legten sie James quer über die Bahngleise und bedeckten seinen Kopf mit Steinen. Zwei Tage später, am Valentinstag, wurde James Bulgers Leiche entdeckt. Der pathologische Befund zeigte, dass James schon tot war, bevor sein Körper von einem Güterzug zerteilt worden war. Der Unterkörper des Jungen (der von Jon und Robert völlig entkleidet worden war) wurde einige Meter weit von dem Güterzug mitgeschleift. James erlitt bei dem Angriff 42 verschiedene Verletzungen an Kopf und im Gesicht, darunter allein zehn Schädelfrakturen. Die Kopfverletzungen waren so stark, dass der Pathologe nicht sagen konnte, welche Verletzung die tödliche war. Alle Verletzungen wurden ihm zugefügt, als er noch lebte. Später konnte ermittelt werden, dass der Angriff von 17:30 Uhr bis 18:45 Uhr dauerte.

Als die Umstände des Mordes bekannt wurden, verglichen die Boulevardblätter die beiden Mörder mit Myra Hindley. Sie prangerten die Menschen, die Bulger zwar gesehen hatten, aber seine Notlage nicht erkannten, als die 38 von Liverpool an. In wenigen Tagen veröffentlichte die Zeitung Liverpool Echo 1086 Todesanzeigen für James Bulger. Der Bahndamm, an dem James’ Leiche gefunden wurde, wurde mit Hunderttausenden von Blumensträußen bedeckt. Einer dieser Blumengrüße wurde von Robert Thompson niedergelegt. Nur wenige Tage später wurden er und Venables gefasst.

Untersuchungen bestätigten, dass beide dieselbe blaue Farbe an ihrer Kleidung hatten, die an James’ Leiche gefunden worden war. Beide hatten Blut an ihren Schuhen. Das Blut an Jon Venables’ Schuh konnte durch DNA-Tests als das von James identifiziert werden.

Gerichtsverhandlung
In der Zeit nach ihrer Festnahme wurden die beiden nur Kind A (Thompson) und Kind B (Venables) genannt. Der Bekanntheitsgrad dieses Mordfalles sorgte jedoch dafür, dass auch ihre Namen bekannt wurden. Die Veröffentlichung der Verbrecherfotos, die während der ersten Befragung entstanden, schockte die Öffentlichkeit. Die Bilder zeigten zwei ängstliche Kinder. Vielen fiel es schwer, zu glauben, dass ein solches Verbrechen von zwei so jungen Tätern verübt worden war.

500 verärgerte Demonstranten versammelten sich während der ersten Anhörung vor dem South Senfton Magistrates Court. Die Eltern der Angeklagten tauchten wegen einer Serie von Morddrohungen in verschiedenen Teilen des Landes unter und mussten neue Identitäten annehmen.

Die Hauptverhandlung fand im Preston Crown Court statt. Die Verhandlung wurde wie eine Gerichtsverhandlung für Erwachsene geführt. Die Angeklagten saßen abseits von ihren Eltern auf der Anklagebank. Richter und Staatsbeamte erschienen im vollen Ornat. Beide Jungen saßen mit ihren Sozialarbeitern auf erhöhten Stühlen (damit sie über die für sie zu hohe Anklagebank sehen konnten) gut sichtbar vor dem Gericht. Die Nachrichten berichteten sehr oft über das Benehmen und Verhalten der beiden, da diese von der Presse sehr gut zu sehen waren. Dieser Aspekt der Verhandlung wurde später vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte kritisiert, der diese Verhandlung als unangemessen verurteilte.

Die Jungen brachten keinerlei Beweise zu ihrer Entlastung bei und wurden schuldig gesprochen. Ihre Strafe, lebenslang, sollten sie in einer Jugendstrafanstalt absitzen. Der Richter dieser Verhandlung, Mortland, legte fest, dass sie mindestens acht Jahre hinter Gittern verbringen sollten.

Über 300.000 Menschen unterschrieben eine Petition, die vom damaligen Innenminister Michael Howard forderte, die Strafe weiter zu erhöhen. Als Reaktion auf diesen Aufschrei der Öffentlichkeit erhöhte Howard die Strafe auf 15 Jahre Freiheitsentzug. Diese letzte Entscheidung wurde von vielen Seiten kritisiert, weil Howard anscheinend Vorteile für seine politische Karriere aus diesem Fall ziehen wollte. 1997 wurde diese Entscheidung vom House of Lords revidiert und als rechtswidrig aufgehoben.

Im Oktober 2000 wurde die Mindeststrafe für die beiden Täter wegen guter Führung nochmals auf acht Jahre verkürzt, womit das ursprüngliche Strafmaß von acht Jahren wiederhergestellt wurde.

Revision und Entlassung
1999 beantragten die Anwälte von Venables und Thompson von dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte Revision: Die Gerichtsverhandlung sei nicht objektiv gewesen, da die beiden Jungen zu jung gewesen wären, um die Vorgänge in einer Gerichtsverhandlung für Erwachsene zu verstehen. Weiterhin behaupteten sie, dass die Intervention durch Howard die „Stimmung aufgeheizt“ habe und dadurch eine gerechte Verhandlung unmöglich gemacht worden sei. Das Gericht entschied zugunsten der beiden Jungen.

Diese Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes führte dazu, dass der neueingesetzte Lord Chief Justice, Lord Woolf, die Strafe der beiden erneut auf das Mindestmaß festsetzte. Im Oktober 2000 setzte er sich dafür ein, das Strafmaß von zehn auf acht Jahre zu reduzieren und fügte hinzu, dass Jugendstrafanstalten einen äußerst schlechten Einfluss auf die Jugendlichen hätten.

Im Juni 2001, nach sechsmonatigen Revisionsverhandlungen, entschied der Bewährungsausschuss, dass die Jungen nicht länger eine Gefahr für die Gesellschaft darstellten und jetzt, nach dem Verbüßen der Minimalstrafe, entlassen werden könnten. Diese Entscheidung wurde vom Innenminister David Blunkett bestätigt und die beiden kamen frei. Beide standen weiterhin unter der life license, die ihre sofortige Wiedereinweisung ins Gefängnis ermöglichen sollte, sobald sie als Gefahr für die Öffentlichkeit angesehen würden.

Die Manchester Evening News veröffentlichte die Namen der Strafanstalten, in denen die beiden inhaftiert waren, und löste damit heftige Diskussionen aus. Es handelte sich vielleicht auch um eine Verletzung der 2001 erneuerten einstweiligen Verfügung gegen Veröffentlichungen von Einzelheiten dieses Falles. Im Dezember wurde die Zeitung der „Missachtung des Gerichtes“ für schuldig befunden und zu einer Geldstrafe von 30.000 Pfund und zur Übernahme der Gerichtskosten in Höhe von 120.000 Pfund verurteilt.

Diese einstweilige Verfügung gilt allerdings nur in England und Wales. Zeitungen aus Schottland oder anderen Ländern können legal über den Verbleib der Jungen berichten. Es wurde erwartet, dass ihre Identitäten und ihr Aufenthaltsort bald durch das Internet bekannt würden. Im Juni 2001 wurde Venables Mutter mit den Worten zitiert, sie erwarte, dass ihr Sohn ein paar Wochen nach seiner Freilassung sterben werde. Ihre Anwälte behaupteten, dass Mrs. Venables nie eine solche Aussage gemacht habe, und reichten formelle Beschwerde bei der Pressebeschwerdestelle ein. Ihre angebliche Aussage hatte sich bis dahin aber in der Presse schon verbreitet. Mehrere Personen wurden jedoch in der Folgezeit tatsächlich verdächtigt, Jon Venables zu sein, und erhielten Morddrohungen.[1] Anfang August 2012 erhängte sich ein 36-jähriger Brite, nachdem Gerüchte in Umlauf gelangt waren, er sei Robert Thompson.[2]

Verbleib
Im Jahr 2006 wurde bekannt, dass Thompson eine Freundin hatte, die nichts von seiner Geschichte wusste und von ihm ein Kind erwartete. Dies löste einen Skandal aus, da viele die Meinung vertraten, die junge Frau habe das Recht, über die Vergangenheit ihres Freundes informiert zu werden.[3]

Anfang März 2010 wurde der nunmehr 27-jährige Jon Venables erneut verhaftet und dessen lebenslange Bewährung widerrufen. Trotz der gegenteiligen Auffassung von Innenminister Alan Johnson verweigerte der damalige Justizminister Jack Straw Angaben über die Gründe für die erneute Verhaftung.[4] Am 22. Juni 2010, nun unter der Regierung von David Cameron, wurde bekannt, dass Venables wegen des Besitzes von kinderpornografischem Material verhaftet worden war. Er soll 57 einschlägige Bilder über das Internet heruntergeladen haben und diese über ein Filesharing-Netzwerk weiterverbreitet haben.[5] Im Juli 2010 wurde er wegen Besitzes und Weiterverbreitens von Kinderpornografie zu zwei Jahren Haft verurteilt.[6] Ein Bewährungsantrag wurde im Juni 2011 abgelehnt.[7] Im November 2011 wurde bekannt, dass Venables in Sicherungsverwahrung bleiben und keine zweite neue Identität erhalten werde. Laut Angaben der Daily Mail geschehe dies zu seinem eigenen Schutz, da man ihm nach den Erfahrungen der Vergangenheit nicht zutraue, seine Identität geheim zu halten.[8]

Im Juli 2013 wurde die Entscheidung bekanntgegeben, Jon Venables aus der Haft zu entlassen.[9][10] Die Eltern von James Bulger äußerten sich entsetzt über diese Nachricht.[11]
Quelle + weitere Infos über die Diskussion möglicher Tatgründe kann man hier nachlesen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Mord_an_James_Bulger

Ein Fall, der mich betroffen und sprachlos gemacht hat!

Hier ist eine kurze Doku zum Fall:
http://www.spiegel.de/video/vor-20-jahr ... 53444.html

Und hier eine längere auf Englisch "A Mother's Story":
https://www.youtube.com/watch?v=RfWWKot2qUY

"A Father's Story" gibt es auch (ebenfalls auf Englisch):
https://www.youtube.com/watch?v=8ipG157xvZ4

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