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von Ehemaliges Mitglied
So, 6. Nov. 2016, 16:53
Forum: Spanien
Thema: Mordfall in Spanien: «Ich dachte, das Töten würde mich anwidern»
Antworten: 6
Zugriffe: 2207

Re: Mordfall in Spanien: «Ich dachte, das Töten würde mich anwidern»

Salva » 06 Nov 2016, 15:46 hat geschrieben:
z3001x hat geschrieben:Der "Junge" muss wohl an einer schwereren Persönlichkeitsstörung oder ähnlichem leiden, wenn er ohne jegliches greifbare Motiv vier Verwandte umbringt. Schätzungsweise hat er in Brasilien schon gewisse Erfahrungen als Opfer oder Zeuge von extremer Gewalt gehabt, war aber äußerlich "normal" sozialisiert, anders kann man sich das nicht erklären. Ist ja dort verbreitet. Brasilien hat nach Mexiko iirc die höchste Mordrate der Welt, 60.000 Morde pro Jahr (in D sind es unter 1.000)
Wenn dem so war, dann hatte die Familie offenbar nichts davon bemerkt. Wie der Onkel ja sagte, musste sich Patrick erst während seiner Zeit in Spanien so negativ verändert haben.

Zu der Zahl 17 habe ich folgendes gefunden [...]
Naja es muss ja eine zumindest subjektive innerpsychische Grundlage für so eine Tat geben.
Wenn jemand selbst Gewaltopfer wurde, besonders als Kind, das gilt auch für Missbrauch, ist es oft so, dass er oder sie es "abspaltet" u/o verdrängt und er später um so gravierende persönliche Probleme bekommt, die ganz verschiedene Symptome haben können.
Männer neigen dazu bei Erfahrung als Gewaltopfer, wenn es unverarbeitet bleibt, selbst die Rolle des Täters einzunehmen. Insofern find ich das nicht völlig ausgeschlossen, so einen Zusammenhang zu sehen.
Das jemand eine Zeitlang unauffällig ist, ist ja nicht im geringsten ungewöhnlich, auch nicht, dass jemand aus der Familie das zumindest so darstellt - muss ja nicht 100% stimmen.
Insbesondere, wenn einer aus der gewohnten, Halt-gebenden Umgebung heraustritt, ist es am wahrscheinlichsten dass solche unbewältigten Dinge zu Tag treten.
OK das ist Küchentisch-Psychologie mit einem Quäntchen Wahrheit

Die Neigung zur Kontaktverweigerung und radikaler Abschottung und Rückzug und auch diese ungewöhnliche ausgeprägte Neigung zu Zahlenmystik könnten auch ein bisschen in Richtung sich anbahnender paranoider Schizophrenie hindeuten.
Vom zeitliche Ablauf wollte er offenbar unbedingt vermeiden, mit seinen Verwandten unter einem Dach zu wohnen und ist dafür buchstäblich über Leichen gegangen.
Entweder hat er in der Zeit in Spanien da massive grundlegende Kontaktprobleme entwickelt oder er hatte ein massives Problem mit einem oder beiden der ermordeten Erwachsenen.
Vom Alter her ist das gar nicht so selten, also Psychosen brechen oft am Ende der Pubertät bei beginnender Adoleszenz aus...

Aber auch das Küchenpsychologie, mea culpa... ;)
Patrick hatte die römische Zahl XVII (17) beim rechten Schlüsselbein eintätowiert
Die Tat geschah am 17. August 2016
Die Leichen wurden am 17. September 2016 gefunden (allerdings konnte Patrick das nicht wissen)
Patrick stellte sich am 17. Oktober 2016

Keine Ahnung, was das alles bedeuten könnte?
Ich tippe auf Waffelschaden mit Zahlen...
von Ehemaliges Mitglied
So, 6. Nov. 2016, 14:55
Forum: Spanien
Thema: Mordfall in Spanien: «Ich dachte, das Töten würde mich anwidern»
Antworten: 6
Zugriffe: 2207

Re: Mordfall in Spanien: «Ich dachte, das Töten würde mich anwidern»

Die hübsche junge Frau auf dem zweiten Foto ist übrigens die junge Mutter Janaína Santos Américo, die dieser kranke junge Mensch ermordet hat zusammen mit ihrem Ehemann, den er auch umgebracht hat.
http://www.estrelladigital.es/articulo/ ... 97895.html

Der "Junge" muss wohl an einer schwereren Persönlichkeitsstörung oder ähnlichem leiden, wenn er ohne jegliches greifbare Motiv vier Verwandte umbringt. Schätzungsweise hat er in Brasilien schon gewisse Erfahrungen als Opfer oder Zeuge von extremer Gewalt gehabt, war aber äußerlich "normal" sozialisiert, anders kann man sich das nicht erklären. Ist ja dort verbreitet. Brasilien hat nach Mexiko iirc die höchste Mordrate der Welt, 60.000 Morde pro Jahr (in D sind es unter 1.000)
http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/ ... 30610.html
http://theglobalobservatory.org/2015/05 ... l-mapping/

Dass der Kumpel im Gefängnis ist, der quasi nur mit hineingezogen wurde durch den Chat, das geht formal-juristisch sicher durch, aber als einen Komplizen kann man den eigentlich nicht bezeichnen, der wusste wohl nicht mal so recht, bzw hat es sich nicht wirklich vergegenwärtigt, dass das alles echt ist und kein durchgeknallter Phantasie-Chat...

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