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von Ehemaliges Mitglied
Mi, 15. Apr. 2020, 17:25
Forum: Sachsen
Thema: Yolanda Klug (23) aus Leipzig vermisst - Gewaltverbrechen nicht mehr ausgeschlossen
Antworten: 82
Zugriffe: 13237

Yolanda Klug (23) aus Leipzig vermisst - Gewaltverbrechen nicht mehr ausgeschlossen

Duchonin hat geschrieben:
Mi, 15. Apr. 2020, 15:09
Umgekehr wird "ein Schuh draus":

Menschen mit Erkrankungen kommen mit Problemen weniger klar, als gesunde Menschen.
Deutlichstes Beispiel ist doch die Alexandra May. Ohne ihre Behinderung wäre der Fall vermutlich nicht eingetreten.

Außerdem sind Menschen mit Problemen für Straftäter eine leichtere Beute.
Kann man nicht so pauschal sagen. Für Yolanda Klug dürfte ihr Ohnmachtsproblem nur dann eines gewesen sein, wenn die Ohnmachten auftraten (logisch). Ansonsten war bzw ist sie ja top-fit, also trainiert und so.
Was mich stutzig macht was ein mögliches Kapitalverbrechen angeht, ist der Umstand dass wenn es ein Fremdtäter und eine Zufallstat gewesen wäre, derjenige sie dann offenbar ungewöhnlich gut versteckt hat a).
Und b) dass ihr Handy laut Freundin Luisa schon ab etwa 18 Uhr aus war. Die Tat wäre dann ja vorher geschehen, am helllichten Werktag. Um 15 Uhr hat sie die WG verlassen, mitten in der Stadt, dann angeblich zum IKEA Richtung Güntersdorf, auch überwiegend in der Stadt. Das Zeitfenster und das denkbare "Raumfenster" für eine angenommene Tat ist jedenfalls eng. Klar auch das kommt manchmal vor, aber wie wahrscheinlich ist ein Zufallsmörder, der tagsüber zuschlägt und die Leiche dann super perfekt beseitigt? Sexmörder schmeißen die Opfer meist hinter den nächsten Busch.
Einen Person aus dem Umfeld kommt natürlich auch in Frage, solche findet die Polizei allerdings in etwa 90% der Fälle schnell, oder jedenfalls innerhalb der 6 und jetzt fast schon 7 Monate, die vergangen sind.
Ich halte die Möglichkeit, dass sie abgehauen ist, geplant und bewusst, für nicht ausgeschlossen, was nicht heißt: wahrscheinlich.
Aber am meisten wundert mich dass man letztlich gar nichts weiß in dem Fall. Eigentlich nicht mehr als am 26. September - bis auf die Halle-Spur, die aber auch eine Trugspur sein kann.
von Ehemaliges Mitglied
Di, 10. Mär. 2020, 01:47
Forum: Sachsen
Thema: Yolanda Klug (23) aus Leipzig vermisst - Gewaltverbrechen nicht mehr ausgeschlossen
Antworten: 82
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Yolanda Klug (23) aus Leipzig vermisst - Gewaltverbrechen nicht mehr ausgeschlossen

Dirty Harry hat geschrieben:
So, 8. Mär. 2020, 20:43
@z3001x

Yolanda ist wirklich eine vielseitige kluge Person mit Weltenbummler Character das liest sich interessant ,
z3001x hat geschrieben:
So, 8. Mär. 2020, 08:34
Mein These ist, dass mit der Mutter was ist (evtl gestorben als die Kinder rel klein waren? oder eben einfach getrennt) und Yolanda eine Muttersehnsucht hat. Solche Leute brechen laut Erich Fromm (das ist ein Psychoanalytiker und Philosoph) gerne in die weite Welt auf. Leute die Hermann Hesse gelesen haben (Siddartha, Narziss und Goldmund usw) die kennen das Motiv.
Vll ist das des Pudels Kern.
Als das Haus in Steinen aufgelöst wurde, war ihre Heimat weg, ihr Anker von Kindheit an. Vll kommen da auch die Ohnmachten davon. Jetzt sucht sie einen neuen Anker. Das dauert seine Weile.


wer weiß , nach dem was Du dort geschrieben hast glaube ich nicht mehr so sehr an ein Verbrechen .
Die Ohnmachten , die Nacht in der Yolanda verschwunden war bleiben Rätselhaft , die Menschliche Psyche ist doch ein großes Rätsel .
Ja. Ist alles ein bisschen hoffnungs-basiert was ich geschrieben hab. Warum soll man immer von Tod ausgehen, wenn jemand auch leben kann? Ist ja nicht nur ein Quiz zum Zeitvertreib, wo der bessere Knobler gewinnt.
Ich erinnere mich an einen Fall, wo eine junge Frau vermisst war und man sich nur drüber ausgelassen hat ob sie von Loverboys oder lokalen Pädophilen gekillt worden sein könnte.
Ich bzw wir haben dann raus gefunden, nur über intensive Internet-Recherche, dass sie lebt und ihr Verschwinden irgendeinen besonderen Sinn im Hinblick auf ihr Umfeld gehabt muss. Das war eine syrische bzw kurdische Grossfamilie. Sie war einfach inkognito nach Dänemark zurück gereist und da untergetaucht. Die deutschen Behörden (in Chemnitz) hat es wenig interessiert.
Das war das syrische Flüchtlings-Mädchen Katrin Kalil. Die 2015 als verschollen galt, auch für Aktenzeichen XY. Angeblich bei der Zugreise von Passau nach Chemnitz zuletzt gesehen. Aber die sich einfach nach Dänemark abgesetzt hatte und so ihrer Großfamilie entkommen war. Vielleicht war es auch mit Wissen ihres Clans. Was ihre wirkliche Motive waren kam nicht raus, ist auch gut so. Aber das war ein Fall wo die Wahrheit ausnahmsweise mal erfreulicher war, als die Annahmen :)
Und eine wo Hobbyermittler hilfreich waren und es gelöst haben :)

Konkret kann man das nicht auf Yolanda Klug übertragen. Irgendwelches Entfliehen vor archaischen Klanstrukturen kann man hier ausschließen, aber man kann nicht wirklich spezielle persönliche Motive ausschließen.
Internetrecherche in dem Fall hat mich dazu gebracht, dass hier, beim Verschwinden von Yolanda Klug, nicht Dänemark eine Rolle spielen könnte, dafür aber Wales im Vereinigten Königreich. Da gibt es eine ganze Ecke an bemerkenswerten Fäden.
So grosskotziges Getue off. Ich hoffe die Hoffnung wird auch in dem Fall die Oberhand behalten, obwohl die Empirie und Statistik anderes nahelegt.
von Ehemaliges Mitglied
So, 8. Mär. 2020, 08:53
Forum: Sachsen
Thema: Yolanda Klug (23) aus Leipzig vermisst - Gewaltverbrechen nicht mehr ausgeschlossen
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Yolanda Klug (23) aus Leipzig vermisst - Gewaltverbrechen nicht mehr ausgeschlossen

Dirty Harry hat geschrieben:
Do, 5. Mär. 2020, 18:52
Ich denke das die Ärztliche Schweige Plicht fast uneinnehmbar ist .
Man stelle sich nur vor ein 20 Jähriger bekommt die Diagnose Herzversagen jederzeit möglich , gibt seinem Arzt aber die Order kein Wort auch nicht zu meinen Eltern , dann wird der Arzt wohl still schweigen .
Bei einem Spaziergang verschwindet der Sohn , was kann jetzt die Polizei , Staatsanwaltschaft , Eltern :guestion:
Wenn man eine Diagnose hätte - aber wie seitens mehrerer Quellen gesagt wird, unter anderem auch von einem Vater einer Freundin von Yolanda - gab es keine Diagnose, sie sei mehrfach im KH gewesen - immer nach Ohnmachten, aber sie fanden nichts -also as würde die Kenntnis der Diagnose ändern?
Die gängigsten Herz-Sachen dürften sie bei den KH-Aufenthalten gecheckt haben. Vll nicht wirklich alle, manches ist nur schwer zu finden.
Aber selbst wenn es einen Arzt gäbe, der die medizinische Diagnose kennt und sie nicht verrät, was würde das im Kern ändern?
Klar, man könnte das gesundheitliche Risiko besser einschätzen und die Wahrscheinlichkeit inwieweit es relevant sein kann.
Aber wenn ihr Verschwinden eine medizinische Bewandnis hätte und sie dann irgendwo liegen würde - tot - das klärt ja nicht den Ort auf. Und darum geht es ja die ganze Zeit: Wo ist sie?
Aber seit meinem letzten Post, hoff ich dass sie lebt und dass sie einfach die Segel gehißt hat.
von Ehemaliges Mitglied
So, 8. Mär. 2020, 08:34
Forum: Sachsen
Thema: Yolanda Klug (23) aus Leipzig vermisst - Gewaltverbrechen nicht mehr ausgeschlossen
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Yolanda Klug (23) aus Leipzig vermisst - Gewaltverbrechen nicht mehr ausgeschlossen

Salva hat geschrieben:
Mo, 17. Feb. 2020, 22:25
@z3001x
Dass Yolanda in der Vergangenheit einen Ohnmachtsanfall hatte war ja bekannt und ich hatte mich noch gewundert, dass ihr Vater diesen Anfall relativiert. Wie auch immer: So, wie der Vorfall vom August '19 in den Medien geschildert wird, ist es umso verwunderlicher, dass Yolanda noch immer spurlos verschwunden ist. Falls sie wirklich auf dem Weg zu IKEA bzw. zur Uni war, konnte sie sich dorthin nicht einfach in Luft auflösen.
Fand ich nicht dass der den Anfall relativiert hat. Hat ja gesagt dass sie fast einen ganzen Tag verschollen war über Nacht. Das ist doch schon drastisch. Er hat es etwas locker geschildert, wie sie sich dann üblicherweise gibt, wenn sie wieder zu sich kommt, aber vll war das einfach so, bei den Malen, wo er dabei war. Ende August war er ja wohl nicht dabei.
Sie ist ja außerdem erwachsen, er kann sie ja nicht festbinden und vermutlich weiß er längst nicht alles von ihr. Normal.
Salva hat geschrieben:
Mo, 17. Feb. 2020, 22:25
Bleiben also praktisch nur zwei Möglichkeiten:
Entweder sie ist freiwillig fort, oder jemand hat ihre Notlage ausgenutzt und hat sie mitgenommen. Am plausibelsten wäre ein Fahrzeug.
Sie könnte auch irgendwo Einsames hinmarschiert sein, wo sie bisher niemand gefunden hat.
(Fast) alles was man von ihr mitbekommt hat mit Bewegung im Freien zu tun. Außer dem ICF (Freikirche).
Sie wandert viel, sie schwimmt viel, sie surft im Meer, sie fährt Skateboard und Fahrrad und Rollerskate.
Sie mag Berge, Wald, und Bäume, Reisen. Girlie, Modekram mag sie nicht.
Was macht man mit so einer Einstellung und so einem Bedürfnis nach viel Bewegung im Flachland von Leipzig und Halle?
Ich hab mal in eBay-Kleinanzeigen einige Annoncen ihr gefunden, das war auch fast alles Sport-Bezug. Krücken und und irgendwelche Knieschoner, oder Sachen die für Traveler-Typen typisch sind.
Sie könnte auch nach Australien, Neuseeland gereist sein, oder Portugal, Norwegen, Wales, Ecuador oder Vietnam. Das sind die Orte, die sie in ihrem Zuckerberg-Profil angibt.
Oder sie könnte sich ein Haus im Wald gebaut haben. Klingt super doof, aber könnte sein.
In ihrem Facebook-Profil zeigt sie sich auf allen Fotos im Freien, nie in einem Gebäude oder Zimmer, Café oder U-Bahn, und auf 95% ist sie richtig in der Natur und auf 60% ist ein Gewässer in der Nähe, auf vielen guckt sie sehnsüchtig in die Ferne.
Auf vielen sieht man sie von hinten und die Bewegungsrichtung ist sich aus dem Rahmen des Fotos entfernen. Also jemand der aufbricht, weggeht.
Ich weiss nicht warum, aber ich glaube nicht, dass ein Verbrechen vorliegt. Obwohl es objektiv sehr gut denkbar ist.

Selbstmord wäre auch an sich denkbar - das vermuten einige als "wahren" Hintergrund hinter dem langen Wegseins im August.
Glaub ich iwie auch nicht, sie wirkt auf mich nicht danach.

Soweit ich weiß hat die Familie Klug ihr Haus in Lörrach-Höllstein 2018 aufgegeben.
Der Vater hat jetzt sein Büro südöstlich von Stuttgart (so ~50km) ziemlich weit von Lörrach. Und schlechte Auto-Verbindung, vermutlich hat der da die Segel gestrichen. Früher hatte er es über Jahre im Wohnhaus. Von der Mutter findet man rein gar nichts. Auf einem Profilfoto des Vaters von ~2015 findet man ein Photo von ihm und seinen beiden hübschen und sehr netten Töchtern in einem Baum, aber keine Mutter/Ehefrau.
Von der Schwester findet man, dass sie im selben Jahr wie Yolanda Abi gemacht hat, obwohl sie wohl jünger ist und an an einem anderen Gymi (kein freikirchliches) und dass sie eine ganz gute Violinistin ist. Aber das reicht nicht bis in die letzten beiden Jahre. Da gibt es auch nichts zu entdecken.
Einmal haben Yolanda und ihre Schwester zusammen für Jugend Forscht etwas erforscht und zwar die Verträglichkeit von Haarwaschmitteln für unterschiedliche Haartypen. Findet man man in der Badischen Zeitung von 2014 was dazu mit 4 Fotos.
Im Jahr drauf hat Yolanda das wiederholt diesesmal mit einer Freundin, mit der sie sehr eng zu sein scheint und die jetzt in Irland zu leben scheint und die auch eine Weltenbummlerin ist und mit der sie mMn schon in Norwegen und Vietnam war.
Von Yolanda findet man fast ausschließlich Fotos mit Frauen, mit einem Typ gar keines, obwohl sie sicher Anwärter also Verehrer hat.
Mein These ist, dass mit der Mutter was ist (evtl gestorben als die Kinder rel klein waren? oder eben einfach getrennt) und Yolanda eine Muttersehnsucht hat. Solche Leute brechen laut Erich Fromm (das ist ein Psychoanalytiker und Philosoph) gerne in die weite Welt auf. Leute die Hermann Hesse gelesen haben (Siddartha, Narziss und Goldmund usw) die kennen das Motiv.
Vll ist das des Pudels Kern.
Als das Haus in Steinen aufgelöst wurde, war ihre Heimat weg, ihr Anker von Kindheit an. Vll kommen da auch die Ohnmachten davon. Jetzt sucht sie einen neuen Anker. Das dauert seine Weile.
von Ehemaliges Mitglied
Mo, 17. Feb. 2020, 16:07
Forum: Sachsen
Thema: Yolanda Klug (23) aus Leipzig vermisst - Gewaltverbrechen nicht mehr ausgeschlossen
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Yolanda Klug (23) aus Leipzig vermisst - Gewaltverbrechen nicht mehr ausgeschlossen

Im allmystery wird der Fall ja auch besprochen. Da hat sich jemand gemeldet, der Yolanda dem Eindruck nach kennt und darauf hingewiesen, dass dieses Vermisst-Werden im August 2019 schon eine größere Sache war.
Da war sie offenbar im Hochschwarzwald bei Titisee als Betreuerin einer Kinder- u. Jugendgruppe unterwegs. Als die nach einer Wanderung zu ihren Zelten zurück kamen, bemerkten sie, dass Yolanda nicht dabei war. Sie wurde auch damals, am 21.8 2019 mit Hubschraubern und Hunden gesucht und erst am nächsten Tag um 14 Uhr gefunden, immer noch bewusstlos ( :guestion: ).
Anschließend kam sie ins Krankenhaus, wo es ihr bald besser ging und sie am nächsten Tag entlassen wurde.
Der Bekannte(?) schrieb, die Ursache für die Ohnmachten sei unbekannt, sie sei mehrfach ohne Befund im Krankenhaus gewesen deshalb.
Es hieß auch, als sie merkte, dass ihr schlecht wurde, hätte sie sich "zum Waldrand" begeben, danach habe sich ihre Erinnerung verloren. An dem Waldrand wurde sie dann 18h später am nächsten Tag von einer Passantin entdeckt.

Die Suche nach ihr wurde damals auch in den Medien verbreitet:

https://blaulicht-nachrichten.de/2019/0 ... wusstsein/
https://www.baden.fm/nachrichten/23-jae ... st-553461/
https://www.tag24.de/nachrichten/gruppe ... en-1182118
https://www.swr.de/swraktuell/baden-wue ... t-100.html

Es muss wirklich Yolanda sein, weil in einem Artikel die Rede von einem Sonnen-Tattoo ist das sie am Arm trägt. Das sieht man auch auf einem Facebook-Foto, von ihrer Taufe 2018 beim ICF Leipzig. Auch Grösse/Alter und andere Daten stimmen exakt überein.


Dass sie anscheinend so lange ohnmächtig war, wirkt etwas merkwürdig. aber vll stimmt das nicht 1:1.
von Ehemaliges Mitglied
Mi, 12. Feb. 2020, 15:53
Forum: Sachsen
Thema: Yolanda Klug (23) aus Leipzig vermisst - Gewaltverbrechen nicht mehr ausgeschlossen
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Yolanda Klug (23) aus Leipzig vermisst - Gewaltverbrechen nicht mehr ausgeschlossen

Salva hat geschrieben:
Sa, 8. Feb. 2020, 14:07
Schade, dass auch bei Kripo Live nicht mehr zu erfahren ist. Allerdings auffällig auch da: Yolandas Ohnmachtsanfälle werden immer zuerst genannt aber niemand fragt sich dabei wo die junge Frau geblieben sein soll, wenn sie tatsächlich einen derartigen "Anfall" gehabt haben sollte. Diese Theorie lässt sich auch nur dann sinnvoll vertreten, wenn Yolanda ihre Pläne an jenem Tag völlig über den Haufen geworfen hatte, denn auf den bislang angenommenen Wegen verschwindet eine ohnmächtige Person nicht einfach mal eben spurlos von der Bildfläche und ob so ein Ereignis völlig unbeobachtet bleibt, ist ebenfalls zweifelhaft.
Müsste halt Ohnmacht + dummer Zufall direkt danach sein. Sprich sie läuft an einem Kanal/Gewässer entlang, fällt bei der Ohnmacht in Wasser, ertrinkt und bleibt dann verschollen. Das könnte an dem Elster-Saale-Kanal sein, an der Saale bzw dem Mühlgraben in Halle oder an einem der Seen dazwischen - was allerdings eine unvorhergesehene, spontane längere Wanderung durch die Pampa voraussetzen würde. :guestion:

Oder sie hat so eine Ohnmacht irgendwo, und fiel jemand in die Hände, der es ausnutze - sprich, Sexualdelikt oder die Absicht dazu - und danach Verdeckungsstraftat.

Was den angenommenen Plan angeht "Ich gehe zum IKEA", da müsste man auch wissen, wie zuverlässig/belastbar die Info ist.
Also es kommt ja im normalen Leben schon eher oft vor, dass man einem Mitbewohner was erzählt, das nur die halbe Wahrheit ist oder evtl auch nur 10% oder auch 0% der Wahrheit. Einfach weil man ja nur mitteilen will: Ich geh jetzt weg, hab was vor und komm da und da zurück. Wenn man jetzt was vor hat, was der andere z.B. komisch findet, dann erzählt man eher was Banales, was die Botschaft (bin paar Stunden weg) trotzdem transportiert, aber kein Aufheben verursacht.
Manchmal weiß man auch nicht 100% was man macht, wenn man 23 ist und Freizeit hat. Also kann sein, dass man zwar ins IKEA will aber dann lieber im Café abhängt oder jemand zufällig trifft oder in einen Park geht, jemanden spontan besucht weil man an dessen Haus vorbeikommt usw etc pp. Kann auch sein dass man ins IKEA geht sich dei Sachen anguckt, aber dann keinen Bock hat, sie mit dem Bus zurückzuschleppen und stattdessen 1-2 Stunden in der Umgebung spazieren geht.
Hängt von der Mentalität der Person ab, wie spontan oder aber eher geplant/strukturiert sie ihren Alltag gestaltet.

Unterm Strich stimmt es aber, dass das Verunglücken in einem Gewässer oder einem unzugänglichen Gebiet oder einer verlassenen Räumlichkeit eigentlich eher unwahrscheinlich ist. Nicht ausgeschlossen, aber eben nur in Kombi mehrerer komische Zufälle möglich.

Bleibt eine Straftat, ein Selbstmord oder dass sie abgehauen ist und sich nicht meldet.
Für die letzten beiden Möglichkeiten bräuchte man einen besseren Eindruck der Person.
Abhauen würde ein wenig mit ihrer Lust zu reisen, auch in ferne Länder, korrelieren, und auch dem Streben nach Autonomie/Selbständigkeit, das für mich irgendwie in ihrem Facebook-Profil und anderen Infos, die man über sie bekommt, durchschimmert. Würde aber die Frage offen bleiben, warum sie es nicht sagt?
Das war ja auch der Grund, warum es die Freundin Luise im MDR-Interview für unwahrscheinlich hält.
Allerdings hatte ich den Eindruck, dass die sich zwar sehr mögen, aber nicht extrem gut kennen bzw nicht extrem lange, vermutlich so 1-2 Jahre, im/beim Studium kennengelernt. So wirkt es.

Unterm Strich ein sehr grosses Fragezeichen zu eigentlich allem in dem Fall.
Ausser dass sie seit bald 5 Monaten weg ist. :cry: :disappointed_relieved:
von Ehemaliges Mitglied
Fr, 7. Feb. 2020, 01:42
Forum: Sachsen
Thema: Yolanda Klug (23) aus Leipzig vermisst - Gewaltverbrechen nicht mehr ausgeschlossen
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Yolanda Klug (23) aus Leipzig vermisst - Gewaltverbrechen nicht mehr ausgeschlossen

@Dirty Harry
Dirty Harry hat geschrieben:
Di, 28. Jan. 2020, 23:44
z3001x hat geschrieben:
Sa, 25. Jan. 2020, 20:13
Vorkommen tut das schon dass ein Sexualmörder wieder im selben Gebiet zur Tat schreitet, zumal er seit 5 Jahren nicht entdeckt wurde. Ob's wahrscheinlich ist ist eine andere Frage.
Klar , dann wäre er aber 5 Jahre Tatenlos gewesen .
Ja weiss man ja nicht, was der Mörder von Mariya in der Zwischenzeit gemacht hat, man kennt den Täter ja nicht.
Bei dem Mordfall Melanie Rehberger aus Berlin vorletzten Mai - die war auch eine Freikirchlerin, wie Yolanda eine ist - war der Täter ein Bulgare, der normalerweise in Nordspanien lebt und für ein paar Tage in Berlin war.
Da wird es auch heutzutage schwierig zusammengehörige Taten als solche zu erkennen.

Will damit nur sagen, solange man mit zwei unaufgeklärten Taten zu tun hat, kann man kaum was über den Täter sagen bzw die Täter und ob sie sich noch andere Taten zu schulden kommen ließen.
Und Serientäter könne teils auch längere Phasen der Abstinenz durchlaufen, wenn es "stabilsierende" Faktoren gibt, z.B. funktionierende Ehe, Beruf etc.
Oder wenn sie im Knast sind :goofy:
Dirty Harry hat geschrieben:
Di, 28. Jan. 2020, 23:44
Mh , ich weiß nich bleibt nur warten , der Fall hat das Zeug zum Langzeit Fall .

Sieht fast so aus :fearful:
Mich würde mal interessieren, was für ein WG-Umfeld das ist und ob die Darstellung, dass sie um 15 Uhr weg zu IKEA ist, bestätigt ist.
In anderen Fällen die sich als Beziehungstaten erweisen oder wo der Täter eine nahestehende Person ist, wie zB ein Mitbewohner, ist das ja der Klassiker, dass der Täter den Rahmen setzt und erst einmal erzählt: die ist ja verschwunden. Und dann nie wieder gesehen und Handy ist aus.
Gibt's etliche Fälle.
Leider werden wird das auch erst frühstens bei Aufklärung des Falls erfahren, ob er auch in die Kategorie gehört.
von Ehemaliges Mitglied
Fr, 7. Feb. 2020, 01:25
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Yolanda Klug (23) aus Leipzig vermisst - Gewaltverbrechen nicht mehr ausgeschlossen

Dirty Harry hat geschrieben:
Di, 28. Jan. 2020, 23:44
z3001x hat geschrieben:
Sa, 25. Jan. 2020, 20:44
Ich verlinke mal die 4 Berichte zu dem Fall aus dem GEZ-Fernsehen, die auf Vimeo abrufbar sind.
Meine Ur Technik , da kann ich nix dafür (glaube ich) ich warte auf Aufrüstung , also da sind bei mir nur Bilder.
Vll lag's ja an dem "embeding", daher hier mein zweiter Versuch der Verlinkung, diesmal als einfache Verlinkung:
  1. Yolanda Klug vermisst: Vater im Interview - MDR Kripo Live - 29-SEP-2019
  2. Yolanda Klug vermisst: Nach einem Monat keine Spur - MDR um 2 - 25-OKT-2019
  3. Yolanda Klug vermisst: Polizei setzt Suche in Halle fort - MDR um 2 - 18-DEZ-2019
  4. Yolanda Klug vermisst: Freundin Luise berichtet - MDR Kripo Live - 29-DEZ-2019
Den Klickzahlen der Videos zu entnehmen, interessieren sich jetzt nicht so furchtbar viele Mitmenschen für den Fall :hm:
von Ehemaliges Mitglied
Sa, 25. Jan. 2020, 20:13
Forum: Sachsen
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Dirty Harry hat geschrieben:
Fr, 24. Jan. 2020, 23:10
Da hat die Polizei wohl einen Gedankenblitz zu der ermordeten Mariya Nakovska gehabt - ok kann man ja auch denken , so wie es ausschaut gibt es wohl keinen erkennbaren Zusammenhang .
Tja . :guestion:
Naja der Fall Nakovska ist ja nicht gelöst. Und bei Yolanda Klug ist nicht mal klar, ob ihr Vermisst-Werden durch ein Verbrechen, einen Unfall, den Freitod oder durch selbstbestimmtes Abtauchen zu erklären ist.
Da ist es dann schwer, Zusammenhänge zu erkennen, selbst wenn es welche geben sollte.
Die Leiche von Mariya wurde wohl im Februar 2014 schwimmend in einem Nebenarm der Saale entdeckt, also dem Mühlgraben - an anderer Stelle heißt es, sie sei im Uferbereich im Wasser gelegen. Vergewaltigt und erwürgt.
Das heisst soviel wie, der Täter wollte sie im Fluss beseitigen, aber war nicht so sehr gründlich dabei.
Falls sich das bei Yolanda wiederholt haben sollte, weil sie sich ja offenbar dort am Mühlgraben verabredet hatte am 25.9 abends; und falls der Täter beim zweiten mal mehr Mühe darauf angewendet, die Leiche ganz in den Fluss zu befördern - dann könnt das schon im Ergebnis den Effekt haben, dass Yolandas Körper seither nicht gefunden wurde und dementsprechend auch keine evidenten Zusammenhänge zu erkennen sind, außer eben der vagen parallel derselben Örtlichkeit.
Vorkommen tut das schon dass ein Sexualmörder wieder im selben Gebiet zur Tat schreitet, zumal er seit 5 Jahren nicht entdeckt wurde. Ob's wahrscheinlich ist ist eine andere Frage.
von Ehemaliges Mitglied
Mo, 13. Jan. 2020, 09:31
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Yolanda Klug (23) aus Leipzig vermisst - Gewaltverbrechen nicht mehr ausgeschlossen

Dirty Harry hat geschrieben:
Fr, 10. Jan. 2020, 17:41
Ich mach jetzt erst mal Pause !
Das ist Technisch soooo Schlimm :dislike:
Ich habe seit 3 Monaten ein Kabel vor der Haustüre , seit dem tut sich nichts mehr.
Über Funk hatte ich @z3001x eben eine längere Antwort geschrieben , auf einmal alles weg :rage:
Also da platz einem doch der Kragen.

Wenn ich es noch erlebe das die mit ihrem Glasfasernetz endlich in die Hufe kommen bin ich wieder voll dabei .

Grüße an Alle von Dirty Harry !
@Dirty Harry
Dann mal toi-toi-toi, hätte mich jetzt doch interessiert was Du geschrieben hast, bzw interessiert mich immer noch.

Vll spendiert @Salva ja Dir und dem Forum einen kleine Autosave-Funktion, die alles im Editor Geschriebene als Entwurf cacht, so dass Abstürze und Netzwerkprobleme nicht ganz so desaströs sind.
Hatte so ein Netzwerk-Problem auch mal; hab mir dann angewöhnt, mein Geschreibsel vor dem Senden als Textdatei abzuspeichern, ist natürlich etwas lästig und man vergisst es schnell wieder. Aber eine halbe Stunde Hirmschmalz für nix verschwenden, das erfreut einen natürlich noch mehr :)

Um noch was zur Diskussion Gehöriges zu sagen:
Gab es eigentlich mal Hinweise drauf, mit wie viel Mann/Frau, die Kriminalpolizei an dem Fall arbeitet?
Eine eigene Ermittlungsgruppe oder gar SOKO scheint es wohl nicht zu geben... :guestion:
von Ehemaliges Mitglied
Fr, 10. Jan. 2020, 04:19
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Yolanda Klug (23) aus Leipzig vermisst - Gewaltverbrechen nicht mehr ausgeschlossen

Dirty Harry hat geschrieben:
Mo, 6. Jan. 2020, 16:39
z3001x hat geschrieben:
So, 5. Jan. 2020, 23:52
Nachdem ich mir die Gegend angeguckt hab, als ich vor Neujahr an Leipzig/Halle vorbei gekommen bin, halte ich ein Verbrechen für am wahrscheinlichsten.
Is immer interessant wenn man sich die Umgebung eines mutmaßlichen Verbrechens anschauen kann aber was sagt das aus :guestion:
Was es aussagt: Man bekommt mit, wieviel an diesem Elster-Saale-Kanal los ist, kann einschätzen, wie wahrscheinlich es ist, da zu verunglücken.
Meinem Eindruck nach: Es ist extrem wenig los an dem Kanal, die Wahrscheinlichkeit zu verunglücken, ist sehr gering, aber wenn man verunglückt und ohnmächtig wurde, ist auch die Wahrscheinlichkeit gering, dass jemand hilft und es nicht völlig ausgeschlossen, dass sie vom Leinpfad etwas oberhalb in den Kanal abgerutscht sein könnte nach einer Ohnmacht. Aber schon eine sehr sehr minimalistisch wahrscheinliche Variante.

Was es noch aussagt: Man kriegt einen Eindruck vom Charakter des Viertels, wo sie wohnt, was für Menschen da verkehren.
Man bekommt eine Ahnung, ob irgendwelche Gewaltaten auf der Strasse da wahrgenommen würden oder eher untergehen, übersehen würden.
Meinem Eindruck nach: Wäre möglich. Ist grossstädtisch. Die Leute schauen eher weg. Viele Seitenstrassen wirken eher leer (allerdings war ich kurz vor Neujahr da, wodie studis wohl in ihren Heimatorten waren). In den grossen Altbauten der Körnerstrasse wirkt es so als ob die Leute sich nicht gut gegenseitig kennen, vermutlich wg des studentischen Fliars wohl und damit verbundener Fluktuation und Umtriebigkeit.

In dem Fall hier ist es trotzdem etwas doof, allzuviel auf die genannten Örtlichkeiten zu geben, weil von keiner klar ist, ob sie überhaupt eine Rolle spielt. Kann ja sein, dass IKEA und Halle und Kanal alle belanglos sind.
Mitgenommen hab ich unterm Strich, dass Leipzig und Halle auch, auf mich rauh wirkt, und dass ich mir ein Verbrechen deutlich eher vorstellen kann, als bevor ich da war.

In anderen Fällen, wenn man den Tatort oder letzen Aufenthaltsort kennt, bringt es ziemlich viel, sich die Sachen genauer vor Ort anzugucken. Ich hatte mich ziemlch lange für den Fall Lucile Klobut interessiert, wo die Tiroler Polizei gut 2,5 Jahre im Dunkeln tappte. Da hat man anhand des Tatort sehen können, dass eine Beziehungstat unwahrscheinlich ist, weil der Täter den Tatort sehr optimiert ausgewählt hat (nach Kriterien, dass er bei der Tatausführung nicht gesehen und gehört wird, dass er aber sein potentielles Opfer selbst aus einem Versteck früh genug erspäht (auch ob sie in sein Raster passt) und auch sicher sein kann, dass von keiner Seite eine weitere Person als Zeuge kommen kann und dass er das Opfer ohne Kraftaufwand in einen dunklen geschützten Bereich zerren kann). Wäre es eine Beziehungstat gewesen, hätte der Täter nicht die Zeit gehabt, sich an diesem Ort zu installieren, nachdem er den kurzfristigen Aufbruchs des Opfers von Zuhause mitbekommen hätte.
OK, aber das war ein andere Fall - und so was kann man hier alles nicht machen, hier gibt es gar keine Orte die bestätigt relevant sind.
Daher brachte die Ortsbesichtigung nur so einen Gesamteindruck von der Stadt und dem Viertel. Letztlich nicht sehr viel, hast Du Recht.
Dirty Harry hat geschrieben:
Mo, 6. Jan. 2020, 16:39
Tja kann man zu dem Fall wohl sagen , die Arme Yolanda wird wohl nicht mehr Leben , ansonsten :guestion:
100% sicher ist es nicht.
Allerdings müsste sie eine charakterliche Seite haben, die bislang nicht dargestellt wurde die sie vll auch nicht so zeigt?

Ein paar Sachen sind mir aufgefallen, wo ich mich Frage stelle, ob sie eine Rolle spielen.
Erstens: Der Vater sagte, er sei von So-Mi (22.9 bis 25.9) beruflich in Leizig gewesen. (er arbeite so weiss ich weiss an sich im Südösten von Stuttgart, bzw sein Büro ist da). Sie hätten sich an allen 3 Tagen in Leipzig gesehen (So-Di), Di zusammen Essen gegangen. Sie verschwindet dann an dem Tag, an dem auch der Vater Leipzig verlassen hat bzw verlassen wollte (er scheint ja bei den anschliessenden Suchen doch teilgenommen zu haben, also entweder da gebleiben oder wiedergekommen zu sein). Also da fällt mir die Koinzidenz auf. Verlassen von Leipzig bei beidem am selben Tag. Eigentlich ist es natürlich banal. Soll kein Verdacht ggn den Vater sein, aber evtl könnte es dennoch einen Zusammenhang haben. Falls es einen Täter gibt, könnte es sein, dass er das abgewartet hat, aus irgendeinem Grund. Falls sie bewusst "abgehauen" ist, könnte es ebenso sein, dass sie dem Vater gegenüber noch einen letzten guten Eindruck machen wollte, bevor sie sich lange Zeit nicht mehr sehen.

Zweitens: Es tritt immer nur der Vater in Erscheinung, von der Mutter hört man nie etwas, auch wenn man viel recherchiert nicht. Es gibt noch eine etwas jüngere Schwester, aber die Mutter ist irgendwie im Hintergrund, oder sie gibt es gar nicht. Das ist natürlich alles Privatleben der Familie.

Drittens (das ist etwas heikel, Salva kann es ggf rügen):
Dafür dass sie schon zumindest für meinen (öko-affinen) Geschmack recht hübsch ist, kriegt man beim Facebook-Stalking wenig von Männern mit, aber viel von Frauen, mit denen sie eng befreundet ist. Mit einer dieser Frauen scheint sie über Jahre befreundet gewesen zu sein, und einige weite Reisen unternommen zu haben. Diese Frau war im Oktober in Dubai und Nachbarländern mit einer dritten Freundin. Sie wohnt auch nicht in Deutschland, sondern im europäischen Ausland.
Generell fällt auf - aber ich glaub, das ist bei jungen Erwachsene heute normal - dass sie viel Reisen ins ferne Ausland gemacht hat (Vietnam, Ecudador, Jordanien, viel Skandinavien Irland/Wales, USA). Theoretisch könnte das eine Lösung für das Verschwinden sein, eine Amour foux über alle Berge mit einem Freund oder einer Freundin (soll nicht ehrverletzend sein, ich seh das völlig liberal).
Natürlich kann man sich das erst einmal nicht vorstellen, dass sie das macht und ihre Eltern bzw Vater und anderen Freunde so ein Leiden antut. Aber man weiss nicht, was Leute wirklich antreibt. Es könnte sein, dass sie denkt, dass es berechtigt ist, aus Zusammenhängen, die man nicht kennt.

Viertens:
Was mich ein bisschen wundert, ist, dass fast nichts aus dem Umfeld an die Öffentlichkeit dringt.
Ihre Freunde auf Facebook haben sich in der ersten Woche sehr engagiert - und seitdem irgendwie gar nicht mehr (sichtbar).
Ist natürlich deren Ding und Facebook ist nicht die Realität.
Ich kenne es aber aus anderen Fällen dass sich da in den Threads was tut, z.B. unter dem letzten Post.
Ich frag mich nur was das heisst?
Haben die Infos, die wir nicht haben und die ihr Verhalten erklären? Sind die oberflächlich? Oder zeigen sie ihre Sorge einfach nicht öffentlich, was ja nicht irgendwie zu kritsieren wäre...
Es fällt halt auf, dass öffentlich gar kein konkretes Bild vorhanden ist, ausser: weg seit 25.9 und dass in Halle was gewesen sein kann. Aber es gibt kein Fitzel-Info wo durch die Blume ein Zusammenhang mit was-auch-immer angedeutet wird.
Es kann kaum sein, dass die Kripo gar nichts hat. Eher hat sie schon einiges gesammelt.
Wurden Freunde und Umfeld dazu aufgefordert, möglichst gar nichts zu sagen?

Fünftens:
In einem anderen Forum sagte jemand, ihr letzer Beitrag auf FB sei vom 4 Tage vo ihrem Verschwinden. Der den ich seh ist aber von Ende Juli. Evtl leigt das an irgendwelchen FB-Einstellungen, wer gewisse Beiträge sehen darf, wer nicht und der im anderen Forum ist über Ecken mit ihr befreundet (Freunde von Freunde).
Kann jemand bestätigen dass er auch einen Beitrag von von Mitte September von YK in ihrer Chronik sieht?
von Ehemaliges Mitglied
So, 5. Jan. 2020, 23:52
Forum: Sachsen
Thema: Yolanda Klug (23) aus Leipzig vermisst - Gewaltverbrechen nicht mehr ausgeschlossen
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Yolanda Klug (23) aus Leipzig vermisst - Gewaltverbrechen nicht mehr ausgeschlossen

Salva hat geschrieben:
So, 5. Jan. 2020, 11:47
Was Yolanda betrifft:
Ich glaube nicht, dass sie still und heimlich ausgewandert o.ä. ist. Nicht anhand der Infos, die bislang veröffentlicht wurden.
Aus dem selben Grund sehe ich auch keinen Raum für die Unfall-Theorie. Wenn Yolanda auf dem Weg von A über B nach C etwas zugestoßen sein soll, warum wird sie dann nicht gefunden? Macht keinen Sinn.
Bleibt also nur noch ein Mix aus Unfall/Verbrechen oder ein reines Verbrechen.
Ich muss sagen, dass ich einen Unfall irgendwie auch nicht mehr für so wahrscheinlich halte.
Es müssten mehrfache ungewöhnliche Umstände zusammen kommen, damit sie zum einen so schwer verunfallt, zum anderen aber verschollen bleibt.
Denkbar ist das schon, es gibt auch solche Fälle, z.B. der der Schauspielerin Pauline Lafont in den 80ern, aber eben sehr selten.

Ich glaub auch nicht selbst daran, dass sie ausgewandert ist.
Nur manchmal, wenn man sich so überlegt, dass da ein echter Mensch weg ist und es Leute gibt, die sie wirklich kennen, und die sie vermissen und die jetzt sicher eine ganz schlimme Zeit durchmachen - da fragt man sich eben auch, ob es nicht doch möglich ist, dass es ein gutes Ende nehmen kann. Es könnte ja schon sein. Man hält das, was die Erfahrung lehrt und das Bauchgefühl sagt, für am realistischsten. Das ist hier etwas Schlimmes. In manchen, seltenen Fällen geht es anders aus und ganz selten auch mal unerwartet glücklich. Jedenfalls soll man die Hoffnung nicht begraben. Es geht ja um einen Mensch, um ein Leben.
Ist mehr so ein Empathie-Ding als "kriminalistisch" oder "analytisch". Aber warum auch nicht.

Nachdem ich mir die Gegend angeguckt hab, als ich vor Neujahr an Leipzig/Halle vorbei gekommen bin, halte ich ein Verbrechen für am wahrscheinlichsten.
Irgendwie hab ich immer die Philosophie, dass die Örtlichkeiten einem "erzählen", was nahe liegend ist.
Sowohl das Gebiet ums IKEA und den Rest des Nova-Eventis-Einkaufzentrums, also auch die Leipziger Südstadt mit ihren Kneipen und Altbauten und speziell die Körnerstrasse hab ich mir angesehen, dann auch noch die Gegend, wo ich mal dachte dass sie entlang gelaufen sein könnte vom IKEA zur S-Bahn. Und dann noch diese Saale-Arme am Mühlgraben in Halle bei der Burg Giebichenstein.
Speziell dort fand ich es vor allem bei Dunkelheit und jetzt bei dem wüsten Winterwetter schon ziemlich unangenehm.
Da kann man sich ein Verbrechen im Dunkeln ohne Zeugen allzu gut ausmalen.
Aber auch Leipzig kam mir - obwohl es echt eine schöne und interessante Stadt ist - schon irgendwie "rauher" vor als manche super-gesettelte, spiessige Stadt in West/Süddeutschland die ich sonst eher so kenne.
MMn hört man auch relativ häufig von Verbrechen in Leipzig. Evtl liegt das aber auch nur an der Grösse der Stadt und dass man es nicht so auf dem Schirm hat als Wessi, dass Leipzig die achtgrösste deutsche Stadt ist.

Ich hab sogar Detektiv gespielt, aber völlig ohne Erfolg und hab die Wohnadresse nicht gefunden.
Der Name Yolanda Klug stand nirgends auf einem Briefkasten oder Klingelschild. Oder ich hab dran vorbei geschaut.
von Ehemaliges Mitglied
Do, 2. Jan. 2020, 19:32
Forum: Sachsen
Thema: Yolanda Klug (23) aus Leipzig vermisst - Gewaltverbrechen nicht mehr ausgeschlossen
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Yolanda Klug (23) aus Leipzig vermisst - Gewaltverbrechen nicht mehr ausgeschlossen

Cool, wenn auch sehr unwahrscheinlich, wäre es ja, wenn sie doch in die weite Welt gereist wäre.
Laut ihrer FB-Chronik war sie schon in Ecuador und Vietnam und im Nahen Osten, und in Europa auch an allen Ecken und Enden. Also es gäbe sicher Menschen, bei denen diese Option unwahrscheinlicher wäre, als bei Yolanda Klug, die augenscheinlich ein ziemliches Faible für weite Reisen hat.
Leider stellt sich diese Vision des Aufbruchs in ein neues Leben ganz am andere Ende der Welt bei Vermisstenfällen am Ende als meistens als schöne Illusion raus, die sich irgendwann als Irrtum erweist.
Ein Rest-Möglichkeit besteht aber.
von Ehemaliges Mitglied
Do, 2. Jan. 2020, 19:29
Forum: Sachsen
Thema: Yolanda Klug (23) aus Leipzig vermisst - Gewaltverbrechen nicht mehr ausgeschlossen
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Yolanda Klug (23) aus Leipzig vermisst - Gewaltverbrechen nicht mehr ausgeschlossen

Dirty Harry hat geschrieben:
Do, 2. Jan. 2020, 17:36
@z3001x
Ich muss dazu noch mal was schreiben .;)

Wo fange ich jetzt an . :)
z3001x hat geschrieben:
Mo, 30. Dez. 2019, 21:21
Eigentlich kommt mir das Argument "Datenschutz" oft heuchlerisch vor. Man so tut als ob man ganz sensibel Befindlichkeiten bzw Privatsphäre achten würde, aber mögliche schwere Verbrechen jucken einen nicht.
Also ins Familiäre - Private reinhauen , nee das geht nicht gut an finde ich , Privatsphäre ist ein so hohes Gut wie die Freiheit .
In der Öffentlichkeit sehe ich das lockerer , warum diese nicht überwachen .
Wenn man so sieht wie viele Verbrechen mit harter Öffentlicher Überwachung wohl aufklärbar wären , da muss natürlich ein Mittelweg gefunden werden aber so zaghaft muss nicht sein . :like:
Hi @Dirty Harry
also ich meinte ja nicht, dass man die Privatspähre missachten sollte, Hauptsache die Polizei kommt an die Info ran die sie haben will. Also auch Wohnungen überwachen ohne Beschluss, oder Anwälte und Steuerberater, so meinte ich es ja nicht ;)
Ging mir nur drum, dass ich es nicht verstehe, was daran delikat sein sollte, wenn man Videomitschnitte aus Bussen&Bahnen statt 1/2 Tage lieber 2 Wochen oder einen Monat speichert.
Eben weil bei vielen Straftaten die Relevanz des Materials erst nach gewisser Zeit ins Spiel kommt.
Die Technik soll doch der Präventionen und Aufklärung von Straftaten dienen. Wenn man alles so schnell löscht dann tut sie das halt nicht wirklich.
Also jedenfalls wüsste ich nicht wen man da bzgl welchem Recht verletzt, wenn man die Bänder einfach länger aufbewahrt.

Ich meine diese Horrorszenarien der völligen Überwachungen die sind ja schon real, amerikanische IT-Unternehmen (Google Facebook) sammeln alles über uns und die us-amerikanischen und britischen Geheimdienste noch viel schlimmer. Das ist Realität die hingenommen wird, die z.B. auch der deutschen Wirtschaft schadet.
Wenn jetzt ein deutsche Polizeibehörde einmal einen positiven Nutzen aus Videodaten ziehen will, dann wird das mit Hinweis "Datenschutz" verhindert oder zumindest extrem eingeschränkt. Da sind ein paar Dinge in der Werteskala und wo man besonders genau hinschaut, während man an anderer Stelle alles ignoriert, dann doch erheblich aus dem Lot geraten, scheint mir.

Aber OK, hier geht es um Yolanda Klug und dass sie immer noch unauffindbar vermisst ist - und nicht um politischen Stammtisch.
Die Bänder vom 25. SEPT gibts nicht, wir wissen nicht ob sie in eine Bahn einstieg bzw in welche.
Vll hat die Polizei dennoch Hinweise.

Dass sie in Halle suchen, so wirkt es, hat ein bestimmten konkreten Grund, der über ihr Verabredet-Sein an der Burg Giebichenstein hinausgehen dürfte. Also vom Eindruck haben sie irgendeine konkrete Spur die diese Suchaktionen dort ausgelöst haben dürfte.
von Ehemaliges Mitglied
Mo, 30. Dez. 2019, 21:21
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Thema: Yolanda Klug (23) aus Leipzig vermisst - Gewaltverbrechen nicht mehr ausgeschlossen
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Yolanda Klug (23) aus Leipzig vermisst - Gewaltverbrechen nicht mehr ausgeschlossen

Also die Mitschnitte aus der Tram und eventuell den Bussen, wären natürlich schon nützlich.
Man wüsste jedenfalls, ob sie wirklich zu diesem Einkaufzentrum Nova Eventis /IKEA/Höfner aufgebrochen ist oder evtl ganz woanders hin.
Bzw man wüsste auch, ob sie überhaupt in eine Tram eingestiegen ist.
Man könnte jetzt natürlich auf die Polizei schimpfen, dass sie die Filme nicht sofort gesichert haben.
Abstrakt rechnerisch wäre es scheinbar möglich gewesen.
Wenn man dann aber bedenkt, wie viele Vermisstenfälle die Polizei täglich auf den Schreibtisch bekommt und dass sie besonders am Anfang erst einmal bauchmässig entscheiden müssen, ob die Sache ernst ist oder mehr so jugendlicher Übermut/Pubertätskram und dass sie dann außerdem auch noch jede Menge andere Fälle zu bearbeiten haben, dann kann man schon verstehen, dass eine rechnerisch knapp ausreichende Frist von ein paar Stunden zur Sicherung des Videomaterials nicht wahrgenommen wird bzw werden kann. Weil alles kann nicht geleichzeitig Prio haben.
In den meisten Fällen wird ja sowieso erst später begonnen zu ermitteln, z.B. nach 48h, da ist das Material dann sicher schon vernichtet.
Diese knappen Löschfristen finde ich völlig unvernünftig und unverständlich. Man sollte den Fokus vom Daten-Schützen aufs Menschen-Schützen verlegen. Und Menschen schützt man z.B. dadurch, dass man Verbrechen aufklärt und den Aufklärern keine Steine in den Weg räumt, sondern sie nach Kräften unterstützt.
Man kann das Videomaterial von Bussen&Bahnen eigentlich nur Verwenden, wenn dort offenkundige, schwerste Straftaten stattfinden, die man auch sofort als solche erkennt. also z.B. eine dieser Alltag gewordenen Schlägereien oder Vor-die-U-Bahn-"Schubs"-Morde bzw -versuche.
Bei allen Straftaten, wo die Relevanz der öffentlichen Verkehrsmittel erst später deutlich wird, ist das Videomaterial schon gelöscht. Also ist das gerade mal eine Scheinsicherheit diese Kameras, sie filmen zwar, aber die Wahrscheinlichkeit, dass das Material zur Verfügung steht, wenn man es braucht, ist gering.
Man kann sich fragen, wozu die überhaupt eingesetzt werden, wenn man es immer so eilig hat, das Dokumentierte schnellstens zu vernichten.
Eigentlich kommt mir das Argument "Datenschutz" oft heuchlerisch vor. Man so tut als ob man ganz sensibel Befindlichkeiten bzw Privatsphäre achten würde, aber mögliche schwere Verbrechen jucken einen nicht. Man findet diese Konstellation von unausbalancierten ethischen Prioritäten auch noch anderen Stellen, bei der Vorratsdaten(-Nicht-)speicherung oder in der öffentlichen Diskussion darüber ob man lieber den öffentlichen Raum und die Menschen darin vor Gewalt schützt oder die Gewalt lieber zulässt, ignoriert oder relativiert und das politisch korrekt und damit zynisch begründet.
Aber das ist ein endlose elendiges Thema.
Viele Nachbar-Länder, England, Frankreich z.B., sind nicht so infiziert mit diesem pseudo-feinfühligen Denken. Denen ist es lieber, die Polizei kann ihre Arbeit machen. Ich glaube das würden vielen deutsche Bürger auch vorziehen.
von Ehemaliges Mitglied
Do, 19. Dez. 2019, 01:31
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Yolanda Klug (23) aus Leipzig vermisst - Gewaltverbrechen nicht mehr ausgeschlossen

Salva hat geschrieben:
Mi, 18. Dez. 2019, 22:31
Mal angenommen, Yolanda war wegen ihrer Tour bei IKEA spät dran und wollte sich deshalb mit ihrer Freundin direkt in der Kunsthochschule (oder sonst wo) treffen: warum gab es dann keine entsprechenden Nachrichten oder Telefonate zwischen den Beiden? Ich meine, man spricht sich doch ab, wenn man verabredet ist und irgend etwas dazwischen kommt. :thinking:
Vielleicht ist ja erst einmal gar nichts dazwischen gekommen, also für den Fall dass die sich doch in Halle verabredet hatten (von Anfang an) und Yolanda da auch noch angekommen ist.
Also die Polizei wird einen Grund haben, der auf der bisherigen Ermittlungsarbeit beruht, dass sie jetzt, also erst jetzt, da suchen - aber vor 3 Monaten noch nicht.
Sprich das hat sich vermutlich erst nach und nach heraus kristallisiert, dass Yolanda dort in Halle gewesen sein könnte (sicher ist es ja nicht), und dass es eine gewisse Plausibilität dafür gibt.

Dann müssen die Indikatoren dafür aber auf irgendwelchen indirekten oder einzeln betrachtet schwachen Erkenntnissen beruhen, die sich aus irgendeinem Grund aber sozusagen verdichtet bzw bestätigt haben. Vll gab es mehrere Zeugen, die sie nicht kannten aber die sich in irgendeinem Detail an sie erinnerten das spezifisch ist?! Und das sich bei mehreren deckt.
Oder es wurde bereits was gefunden von ihr. Ihre Basekapp, Rucksack, Schmuck oder irgendwas.
Oder sie haben jemanden im Visier und wissen das der dort war, an diesem Mühlgraben.
von Ehemaliges Mitglied
Do, 19. Dez. 2019, 01:16
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Yolanda Klug (23) aus Leipzig vermisst - Gewaltverbrechen nicht mehr ausgeschlossen

Salva hat geschrieben:
Mi, 18. Dez. 2019, 22:31
z3001x hat geschrieben:
Mi, 18. Dez. 2019, 17:47
Sie suchen mit Hunden und Tauchern nach ihr, in Halle/Saale, nahe dem "Mühlgraben" bzw der Kunsthochschule "Burg Giebichenstein".
Da sei sie an dem Abend verabredet gewesen.
In der Erstmeldung der Polizei Sachsen stand:
Polizei-Sachsen hat geschrieben:Die 23-Jährige verließ an diesem Tag, gegen 15:00 Uhr, ihre WG in der Körnerstraße, da sie zu einem Möbelcenter in Günthersdorf fahren wollte. Danach – je nachdem, wann sie zurück wäre – wollte sie sich mit einer Freundin treffen, um gemeinsam zu einer Hochschulveranstaltung nach Halle zu fahren.
Dass Yolanda entgegen der ersten Meldung der Polizei in Halle mit der Freundin verabredet war, hatte in einem anderen Forum eine Userin mit Bezug auf "TV Halle", das ist sei das Stadtfernsehen in Halle, erwähnt. Klang jedenfalls nicht unplausibel. Ob es wirklich stimmt? Keine Ahnung.
Salva hat geschrieben:
Mi, 18. Dez. 2019, 22:31
Mal angenommen, Yolanda war wegen ihrer Tour bei IKEA spät dran und wollte sich deshalb mit ihrer Freundin direkt in der Kunsthochschule (oder sonst wo) treffen: warum gab es dann keine entsprechenden Nachrichten oder Telefonate zwischen den Beiden? Ich meine, man spricht sich doch ab, wenn man verabredet ist und irgend etwas dazwischen kommt. :thinking:
Ist ja nicht gesagt, dass es nicht doch noch Kommunikation gab. Letztlich beruhen fast alle Infos auf einer Polizeimeldung und die kam um 14:30 am 26. September raus. Da war Yolanda noch keine 24h verschwunden.
In so kurzer Zeit werden sie noch nicht das ganze soziale Umfeld ausermittelt haben. Und auch nicht die Handydaten analysiert haben. Was sich seitdem ergeben hat, steht in den Akten der Polizei und wissen wir wir ja leider, bzw zum Glück nicht.
von Ehemaliges Mitglied
Mi, 18. Dez. 2019, 17:47
Forum: Sachsen
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Yolanda Klug (23) aus Leipzig vermisst - Gewaltverbrechen nicht mehr ausgeschlossen

Dirty Harry hat geschrieben:
Mo, 16. Dez. 2019, 22:45
So richtig mit Hundertschaften unterwegs zu sein - glaube ich nicht .
Sünde für die Arme Yolanda , ich habe mir vieles durch den Kopf geistern lassen , leider ist sie nur für meine Phantasie ein Allround Fall- Verbrechen sehr wahrscheinlich - Krank , schlechte Prognose = Suizid hm :guestion:
Gibt neue Infos von der Polizei in dem Fall.
Sie suchen mit Hunden und Tauchern nach ihr, in Halle/Saale, nahe dem "Mühlgraben" bzw der Kunsthochschule "Burg Giebichenstein".
Da sei sie an dem Abend verabredet gewesen.

In diesem Bereich wurde vor 5 Jahren eine bulgarische Studentin, Mariya Nakovska, beim Joggen überfallen, missbraucht und ermordet. Bis heute ungeklärt.

Hier die Neuigkeiten zu Yolanda:

https://www.tag24.de/nachrichten/leipzi ... -k-1322163
https://www.lvz.de/Leipzig/Polizeiticke ... er-Yolanda
https://www.merkur.de/welt/yolanda-klug ... 45899.html
https://www.bild.de/regional/leipzig/le ... .bild.html
von Ehemaliges Mitglied
Sa, 14. Dez. 2019, 21:39
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Yolanda Klug (23) aus Leipzig vermisst - Gewaltverbrechen nicht mehr ausgeschlossen

Ob in dem Fall noch aktiv ermittelt wird?
Dem Eindruck nach hat man schon seit 6 Wochen, wenn nicht 2 Monaten, nichts Neues mehr gehört.
Vermutlich hört man erst wieder was, wenn irgend jemand beim Spazierengehen etwas findet.
Hoffentlich stimmt es nicht.
von Ehemaliges Mitglied
Mo, 2. Dez. 2019, 23:32
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Yolanda Klug (23) aus Leipzig vermisst - Gewaltverbrechen nicht mehr ausgeschlossen

Eine Freundin von ihr, mit der sie öfters lange im Urlaub gewesen war und zusammen auf dem Gymi war im Oktober im Oman und VAE, mit einer anderen jungen Frau. Allerdings war es nicht Yolanda. Hatte erst gehofft, das könnte sie sein.
von Ehemaliges Mitglied
Mo, 2. Dez. 2019, 23:30
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Yolanda Klug (23) aus Leipzig vermisst - Gewaltverbrechen nicht mehr ausgeschlossen

Kann trotzdem alles anders sein.
Etwas ungünstig ist, dass man auch mit Facebook-Recherche nicht viel über ihr aktuelles Umfeld im Leipzig erfährt - ausser dass es eine Freikirche ICF gibt, der sie angehört und bei der sie sich im Juni 2018 taufen liess.
Normalerweise ist ja immer relativ wichtig zu prüfen, ob die Behauptung, dass eine vermisste Person irgendwohin aufgebrochen wäre, überhaupt zutrifft.
Gibt etliche Fälle - fast immer Beziehungstaten - wo genau das nicht stimmt. Ist eben die Standard-Ausrede von Tätern "die ist plötzlich aus dem Haus und ich hab sie nei weider gesehen."

Aber man bekommt jetzt auch keinerlei Hinweise auf eine Beziehung, in der sie sich befunden hätte.
Auch keine in der Vergangenheit übrigens, obwohl sie viele Kontakte hat.
Alles was man über Social Media mitbekommt sind enge Freundschaften zu gleichaltrigen Frauen.
Kann sein, dass der Schein trügt. Facebook ist nicht real live.
Mich wundert nur, dass man auch von der Polizei keinerlei Andeutungen in die Richtung Verbrechen hört.
Außer dass sie es generell für möglich halten.
Bei Fällen die sich später als Verbrechen herausstellen, ist der Verlauf aber üblicherweise anders.
Da verdichtet sich schon vorher der Eindruck einer Gewalttat oder zweifelhafter letzte Begleiter oder dergleichen.

Was mich stutzig macht und warum ich eher nicht an Verbrechen denke ist, dass es relativ unwahrscheinlich ist, dass ein Zufallstäter sein Opfer im Nachgang so gut versteckt hätte das man gar nichts von ihr oder der Tat entdeckt hätte bisher.
Und einem Täter aus dem Nahumfeld würde man naturgegebenerweise bald auf die Schliche kommen, weil's eben Spuren der Kontakte im Vorfeld geben müsste.
Daher glaub ich in dem Fall eher an Unfall oder evtl auch an einen Freitod.
von Ehemaliges Mitglied
Mo, 2. Dez. 2019, 23:19
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Yolanda Klug (23) aus Leipzig vermisst - Gewaltverbrechen nicht mehr ausgeschlossen

Hi @Dirty Harry!
Ja also ich hab schon gemerkt, dass anderen Leuten, die sich mit dem Verschwinden von Yolanda beschäftigen, diese Möglichkeit, dass sie in der Nähe dieses Einkaufszentrum (oder auch wo anders) gewandert sein könnte, nicht so wahrscheinlich erscheint.
Das kann man ja verstehen. Das ist ja nicht unbedingt jedermanns Lieblings-Zeitvertreib. Vor allem nicht werktags in einer 0815-Gegend bei mittelmässigem Wetter.
Ich hab nur gesehen, dass sie in ihrem Facebook-Profil ungewöhnlich viel wandert, dass sehr viele Fotos von ihr mit Rucksack sind. In Facebook sind auch einige der Orte zu sehen wo sie war. Dann kann man noch herausfinden, dass sie eben schon als Kind im DLRG geschwommen ist, auf Meisterschaften und als Rettungsschwimmerin (kann es alles verlinken bei Bedarf), und auch mal einen Triathlon mitmachte.
Es gab zu Anfang der Suche noch eBay-Kleinanzeigen von ihr, wo sie gebrauchte Sport-Artikel verkauft.
Der Vater erzählte in seinem kurzen Auftritt in Kripo Live, dass er im Juli mit ihr und der ihrer Schwester/seiner Tochter wandern war in den USA, und dass sie im August nach einer Ohnmacht beim Wandern im Wald übernachtete.
Da kommt jetzt überall "Wandern" vor, ihre Figur wird in der Vermisstenanzeige als "athletisch" beschreiben, die Fotos in KL bestätigen das.
Also mMn könnte es schon sein, dass beides zusammen kam, ein längerer Spaziergang und ein Unglück in Form einer Ohnmacht, direkt an einem Gewässer.
Klar das ist an sich etwas Unwahrscheinliches. Aber eben genauso unwahrscheinlich wie mit 23 vom Erdboden zu verschwinden. Und eine unwahrscheinliche Ursache für ein unwahrscheinliches aber reales Ergebnis - das passt am Ende doch.
von Ehemaliges Mitglied
Di, 12. Nov. 2019, 05:13
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Yolanda Klug (23) aus Leipzig vermisst - Gewaltverbrechen nicht mehr ausgeschlossen

In der 1. Polizei-Meldung heiss es ja:

«...da sie zu einem Möbelcenter in Günthersdorf fahren wollte. Danach – je nachdem, wann sie zurück wäre – wollte sie sich mit einer Freundin treffen, um gemeinsam zu einer Hochschulveranstaltung nach Halle zu fahren

Wenn man das alles mal so durchrechnet, 15 Uhr aus dem Haus, 16 Uhr im IKEA an, da 1h einkaufen, dann 1 h zurück, dann ist es 18 Uhr oder auch schon 18:30.
Wenn man dann gleich weiter muss nach Halle - das ist stressig.

Hervorgegangen ist, dass sie viel und gerne wandert. Auf praktisch allen Fotos in FB ist sie am Wandern, ausserdem mag sie Schwimmen und Seen/Surfen, hat an badischen Schwimmeisterschaften teilgenommen als 16jährige, war Rettungschwimmerin der DLRG im Heimatort bei Lörrach.
Jahreszeitlich war es da, am 25.9.2019, so noch knapp 20 °C.
Das IKEA liegt quasi auf halbem Weg nach Halle:


Größere Kartenansicht

Man könnte sich denken, dass sie nach dem IKEA (oder Höfner?) direkt zur nördlich verlaufenden S-Bahn-Linie Leipzig-Halle hin gewandert ist - die 4 "B" oben in der Karte sind S-Bahnhöfe - um sich das umständliche Hin und zurück nach Leipzig zu sparen und trotzdem noch frische Luft zu tanken und trotzdem an der Veranstaltung in Halle teilzunehmen...

Zwischen IKEA und der S-Bahn-Linie liegt ein relativ waldiger, Seen- und Kanäle reicher Gürtel.
Es könnte sein dass sie da verunglückt ist, oder sich jemand an ihr "vergangen" hat.

Die Polizei hat ja die Handydaten, es heisst, das Handy sei schon am Abend des 25.9 "tot" gewesen.
Wenn die POL da am Elbe-Saale-Kanal und den Tümpeln bei Günthersdorf sucht, heisst es zumindest dass die Handydaten nicht aussagen, dass sie ganz woanders hin bewegt hat, als angenommen.
Evtl ist sie ja aber weiter, aufgrund ihrer "Wanderlust" als man so gemeinhin annimmt, vll ist sie nicht 2 km gelaufen, sondern 10 km.

Wenn das Handy plötzlich aus ist und gar keine Spur, dass kann jedenfalls heissen, dass sie mit einem Schlag verschwunden ist, und das heisst oft "ertrunken", wenn die Person im Flachland ist.
Ein Verbrechen ist natürlich auch denkbar. Aber ganz spurenlos spricht mMn eher für Ertrinken.
Wäre sie einem zufälligen Sexualstraftäter in die Fänge geraten, auf einem Feldweg, wäre sie vermutlich irgendwo am Wegesrand im Gebüsch gefunden worden.

Denkbar ist natürlich auch, dass was ganz anderes passiert ist, dass sie ganz woanders hin ist, jemand verabredet traf und der ein Verbrecher ist.
von Ehemaliges Mitglied
Di, 15. Okt. 2019, 01:26
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Yolanda Klug (23) aus Leipzig vermisst - Gewaltverbrechen nicht mehr ausgeschlossen

Am Anfang hat es ja so ausgesehen, also ob sie eventuell nur entweder wegen ihres Problems mit diesen Ohnmachten oder eben weil sich was im privaten Bereich ergeben hat - neue Bekanntschaft - irgendwo/irgendwo von ihren gewohnten Bahnen abgekommen ist und wieder auftauchen würde. Jetzt sind es aber schon 3 Wochen, dass sie weg ist - und das ist realistisch gesehen sehr lange, zu lange für so vorübergehende Turbulenzen, Problemchen oder Spontanitäten.

Die hübsche junge Frau scheint gern zu wandern, geht aus einem Bericht des Vaters hervor und auch aus ihrem Profil bei Zuckerberg. Da ist sie in vielen bombastisch schönen Flecken dieser Erde zu sehen und wirkt immer ganz verzückt und glücklich, ob der Schönheit der Orte und dem Einruck nach ist sie da immer als zünftige Wandererin unterwegs.
Außerdem beherrscht Yoland Klug offenbar Arabisch fließend. Sie hat wohl ein oder mehrere Semester in Jordanien studiert - übrigens Architektur - was ja neben einer Begabung auch von Mut und Offenheit zeugt, sie scheint also nicht der misstrauische-übervorsichtige Typus zu sein....
Insofern eröffnen sich da meinem Eindruck nach zwei bzw drei Ansatzpunkte. Einmal eher in Richtung Unglück beim Wandern/Spazierengehen, was dann aber mit einer sehr unerwarteten Örtlichkeit bzw Folgegeschehen einhergehen müsste, weil sie ja nicht gefunden wurde. Oder sie fiel einem Gewalttäter zum Opfer, vll einem, den sie kannte und zunächst eher mit Sympathie zugetan war? Das könnte mit kulturellen Unterschieden zu tun haben, falls sie auch dem Menschentypus aus Arabien zugeneigt ist - es gibt ja Vergleichsfälle dieser Art, wo es ein böses Erwachen gab, bzw am Ende leider kein Erwachen mehr.
Natürlich könnte ein Gewalttat aber auch durch einen Täter jeglicher Herkunft, Kultur, Gesinnung etc begangen worden sein. Das ist natürlich klar. Ich will hoffen es fand gar keine solche Tat statt.

Leider sieht es, wenn man nüchtern denkt, schon eher beunruhigend aus, was die Frage angeht, wann und wie sie wieder auftaucht bzw gefunden wird. Wäre echt schön wenn alle gut endet bzw auch weitergeht.

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