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von Ehemaliges Mitglied
So, 17. Mär. 2019, 22:04
Forum: Verbrechen, die Geschichte schrieben
Thema: Hinterkaifeck
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Hinterkaifeck

Also wenn ich einen Fall kenne, dann diesen hier.
War vor rund 10 Jahren, einer der ersten Kriminalfälle die mich im Netz faszinierten.
Der hat mich so gefesselt, das ich mir quasi eine "Ermittlungsakte" angelegt habe.
Das von mir zusammengetragene Material füllt tatsächlich einen Ringordner und eine Hängemappe.

Ich darf behaupten das ich soviele Fakten kenne,- ich könnte wahrscheinlich eine Dissertation über den Fall schreiben.
Aber was kann ich nicht? Genau, -einen Täter namentlich benennen! Da fehlt es einfach an gerichtsverwertbaren Beweisen.

Für mich und anhand meiner Erhebungen komme ich an S. als Täter nicht vorbei.
Aber als Kindsvater, so wie an einigen Stellen eingeworfen scheidet er aus.
Das kleine Würmchen ist inzestuös und dürfte vom G. gezeugt worden sein.

Ich hab es bislang leider noch geschafft, auch nur einen Filmbeitrag über den Fall zu sehen.
Aber ich glaube, das werde ich wohl auch nicht mehr.
von Habakuk
Mo, 11. Dez. 2017, 23:39
Forum: Verbrechen, die Geschichte schrieben
Thema: Hinterkaifeck
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Hinterkaifeck

Nachtrag:

Interessant ist ja auch die Auffindesituation. Offenbar sind die Leute ja wirklich nacheinander in den Stadl gegangen, wurden also nicht gleichzeitig überfallen . Und da kann es ja fast nur so gewesen sein, daß es tatsächlich ein Treffen mit einer Person gab, welches eskalierte. Klingt für mich zumindest logisch.
Jedenfalls ist dieser Fall mehr als gruselig, ich krieg da noch immer eine Gänsehaut...
von Habakuk
Mo, 11. Dez. 2017, 21:04
Forum: Verbrechen, die Geschichte schrieben
Thema: Hinterkaifeck
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Hinterkaifeck

@Salva

Das finde ich auch interessant. Hielt er sich dort durchgehend auf oder nur zeitweise?
Warum das Vieh versorgen? Nur um Lärm zu vermeiden oder als Akt der "Wiedergutmachung"?
Wer hat den Hund vor dem Haus angebunden und wann?
Warum wurde nichts gestohlen, wo der Täter doch viel Zeit dafür hatte?
Fragen über Fragen...
von Habakuk
Mo, 11. Dez. 2017, 01:45
Forum: Verbrechen, die Geschichte schrieben
Thema: Hinterkaifeck
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Hinterkaifeck

@egaht

Das ist eben schwierig. Man kann sich nicht auf das Gerede in Wirtshäusern verlassen. Dort wird zwar manchmal etwas Wahres beredet, aber auch unsinniger Tratsch.
Heute wäre der Fall Hinterkaifeck sicherlich zu lösen, damals leider nicht so einfach.
Sicher ist Schlittenbauer ein heißer Kandidat, das sehe ich auch so, aber es ist auch nicht auszuschließen, daß andere einen Hass auf die Familie hatten, zB aus religiösen Motiven oder weil der Gruber mit irgendjemandem im Clinch lag . Besonders umgänglich scheint die Familie ja nicht gewesen zu sein.

Ist halt wirklich schwierig. Sicher scheint mir nur, daß diese Familie vom Täter wirklich gehasst wurde. Irgendwelche Einbrecher ohne Bezug würde ich daher ausschließen, ist aber nur meine Meinung.
von Habakuk
So, 10. Dez. 2017, 22:20
Forum: Verbrechen, die Geschichte schrieben
Thema: Hinterkaifeck
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Hinterkaifeck

@Salva

Das sehe ich auch so. Es spricht schon einiges für Schlittenbauer als Täter , aber von Sicherheit kann man in diesem Fall beileibe nicht reden.
Die Ausführung und Brutalität der Tat deutet schon auf eine "Beziehungstat", gerade, weil auch die Kinder so brutal attackiert wurden. Naja und die Reuthaue spricht auch nicht für fremde Täter. Diese hätten ihre Waffen wohl eher mitgebracht.
Aber man bräuchte eben Beweise und solange es die nicht gibt hat auch ein Schlittenbauer als unschuldig zu gelten.
von Cassandra
Di, 21. Jul. 2015, 15:39
Forum: Verbrechen, die Geschichte schrieben
Thema: Hinterkaifeck
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Re: Hinterkaifeck

Hmmm.... Welcher Wahrheitsfindung sollte das dienen? Ich meine, Aufklärung bringt es lediglich darüber, wer der Vater war. Das hätte aber keinen Einfluss auf die Lösung des Falls, da die Viktoria mit Sicherheit selbst nicht wusste, wer Selbiger war. Insofern wird wohl kaum eine Exhumierung mit anschließender DNA-Analyse durchsetzbar sein. Zudem ist es durchaus möglich, dass weder LS noch Gruber der Vater war. Die Viktoria hatte allgemein den Ruf, dass sie leicht zu haben war.
von Cassandra
Di, 21. Jul. 2015, 15:09
Forum: Verbrechen, die Geschichte schrieben
Thema: Hinterkaifeck
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Re: Hinterkaifeck

Klar gibt es die Gräber noch - sogar mit einem sehr imposanten Grabstein. Allerdings - wer sollte die Leichen exhumieren wollen? Und zu welchem Zweck? Sowas kostet Geld, und die Totenruhe wird nur in dringenden Fällen gestört. HK ist über 90 Jahre her. Da besteht kein öffentliches Interesse.

http://www.panoramio.com/photo/57481784
von Cassandra
Di, 21. Jul. 2015, 14:05
Forum: Verbrechen, die Geschichte schrieben
Thema: Hinterkaifeck
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Re: Hinterkaifeck

Salva hat geschrieben: Die Frage ist halt nur, warum es in dieser Hinsicht keinerlei Hinweise gibt.
Wo sollen die denn herkommen? Schließlich hatten die Täter 4 Tage lang Zeit, sämtliche Hinweise darauf zu vernichten.

Allerdings gibt es Zeugenaussagen der Dorfbewohner, dass von HK aus des Öfteren Motorengeräusche zu hören waren. Ob die Dorfbewohner Bescheid wussten von etwaigen Waffen- und Flugzeugeinlagerungen - keine Ahnung. Jedoch hätten sie sich nach den Morden sicherlich die Zunge abgebissen, als irgend etwas darüber zu sagen. Hat man doch erlebt, wohin das führen kann.

Zudem bin ich mir nicht sicher, inwieweit die münchner Polizei "von oben" hinihtlich Ermittlungstätigkeit in dieser Richtung gegängelt wurde. Das Verschwinden von Dokumenten über die Ermittlungen und auch die schlampige Ermittlungstätigkeit kommen mir jedenfalls nicht ganz koscher vor.
von Cassandra
Mo, 20. Jul. 2015, 06:38
Forum: Verbrechen, die Geschichte schrieben
Thema: Hinterkaifeck
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Re: Hinterkaifeck

@pfiffi: Ja. Genauso lautet die Theorie (was im Wiki steht, ist ja nur grob zusammengefasst. Es gibt einen langen und umfassenden Thread zu dem Thema, wo alles nochmal genau erläutert wurde und woher diese Theorie stammt.

Prinzipiell war nicht geplant, die Bewohner zu erschlagen. Vorrangig sollte nach den Dokumenten gesucht, im Notall AG unter Druck gesetzt werden, die Dokumente rauszurücken. Auf dem Dachboden von HK hielten sich nir 2 Soldaten auf. der Dritte blieb im Wald und sicherte die Gegend. Kommuniziert wurde über Lichtzeichen (was damals beim Militär durchaus üblich war). Man geht davon aus, dass einer der Täter an dem bewussten Abend von Viktoria erwischt wurde und die Situation eskalierte.

Die Theorie ist sehr umfassend und wenn man sie ganz durchliest, durchaus schlüssig.

@salva: Ich kann das verstehen. So gut wie jeder, der sich noch nich intensiv mit HK beschäftigt hat, geht von LS als Täter aus (beinflusst durch die Hieber-Doku, das Leuschner-Buch und den Roman Tannöd. Ging mir genauso. Die Meisten, die sich dann aber intensiver it dem Fall auseinandersetzen, kommen davon ab. Mir selbst ist zwar schwer gefallen, mich von dieser "romantischen" Version zu verabschieden, musste dann aber immer mehr einsehen, dass die LS-Theorie einfach nicht nachvollziehbar und schlüssig ist. Die letzten, wenigen Zweifel wurden dann durch seinen Sohn ausgeräumt, den ich als sehr zuverlässigen und ehrlichen Menschen kennengelernt habe (ich kann mich auf meine Menschenkenntnis durchaus verlassen).

Wie gesagt - die Kommandoaktion-Theorie ist unter den vielen Theorien für mich die nachvollziehbarste. Jeder hat seine bevorzugte Theorie, die aber nicht verstanden und anerkannt werden muss. Gelöst wird dieser Fall wahrscheinlich sowieso nicht mehr - sofern nicht noch unbekannte Dokumente auftauchen (die vielleicht auf irgendwelchen Speichen rumgammeln).

Bitte entschuldigt eventuelle Tippfehler in meinen Postings - meine Fingernägel sind derzeit wieder zu lang (blöde Eitelkeit^^)
von Cassandra
So, 19. Jul. 2015, 19:27
Forum: Verbrechen, die Geschichte schrieben
Thema: Hinterkaifeck
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Re: Hinterkaifeck

@Salva: Du musst auch diese Theorie absolut nicht teilen. Sie ist nicht das Nonplusultra. Jedoch gibt es gegen die Schlittenbauer-Theorie ebenfalls Unmengen von Gründen, die gegen ihn als Täter sprechen.
von Cassandra
So, 19. Jul. 2015, 11:04
Forum: Verbrechen, die Geschichte schrieben
Thema: Hinterkaifeck
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Re: Hinterkaifeck

Salva hat geschrieben:Warum sollten (Kommando)Soldaten eine Familie mit einer Haue ermorden?
Erschießen wäre zu laut gewesen. Außerdem denke ich, dass sie die Reuthaue schon vorher gefunden haben und sie diese sich für den Fall der Entdeckung bereitgelegt haben. Außerdem ist es auch möglich, dass dadurch die Tat einem Anderen (beispielsweise einem Raubmörder) in die Schuhe geschoben werden konnte, was ja letztendlich auch gelang.
Salva hat geschrieben:Warum sollten die dieses Mordwerkzeug verstecken?
Ich denke, dass sie auf der Suche nach Unterlagen, die Gruber für die Erpressung entwendet hatte, den Fellboden mit der Haue aushebelten, die Unterlagen dort fanden und diese dann genau dort reinlegten. Dieser Fellboden ist mEn kein gutes Versteck. Es wurde von der Polizei nur nicht gründlich danach gesucht (schon alleine das wirft Fragen auf).
Salva hat geschrieben:Warum wurden die Leichen "gestapelt" und abgedeckt?
Ich persönlich kann kein richiges Stapeln erkennen. Nach Betrachtung der hochaufgelösen Tatortfotos und der Auffindungszeugen, lag Viktoria in einem 90°-Winkel zur Cäcilie Gruber und der Gruber selbst auf seiner Frau. De kleine Cäcilie lag ein Stück weit berhalb der anderen Leichen. Abgedeckt wurden sie mEn, damit ein vorzeitiges Auffinden der Leichen ausgeschlossen werden konnte. Außerdem hielten sich die Täter noch inige Tage auf dem Hof auf, und ich ann mir vorstellen, dass das nicht angenehm ist, dauernd an den Toten vorbeizugehen. Die Magd wurde mit der Bettdecke abgelegt, da ein Blick durch das Fenster gereicht hätte, um sie zu entdecken. Genauso verhält es sich mit dem Rock über dem Kinderwagen. Es wäre sofort von einer durch das Fenster blickenden Person entdeckt wurde, dass das Dach des Wagens schwer beschädigt war.
Salva hat geschrieben:Warum wurde das Vieh noch über Tage hinweg versorgt?
Eben weil sie sich noch längere Zeit auf dem Hof aufhalten mussten, um die Unterlagen zu finden und Spuren zu verwischen. Vieh, das nicht versorgt wird, macht einen Heidenlärm und das hätte die Aufmerksamkeit der Dorfbewohner auf sich gezogen.
Salva hat geschrieben:Was war das Motiv?
Dazu verweise ich nochmals auf den Linkt, den ich eingestellt habe.

http://www.hinterkaifeck.net/wiki/index ... r%C3%BCnde
Salva hat geschrieben:Wieviele Soldaten sollten es denn gewesen sein und wo waren deren Spuren?
3 Sodaten. Und es gab keine Spuren. Das ist es ja. Die gab es aber bezüglich jeder anderen Theorie auch nicht.

Wie gesagt, das ist nur eine von vielen möglichen Theorien. Ich bestehe nicht darauf. Sie lässt nur viele von offenen Fragen erklären.

Was ich persönlich aber zu nahe 100% ausschließe, ist Schlittenbauer als Täter.

Wie ich schon im vorherigen Thread schrieb, war Schlittenbauer rein physisch dazu gar nicht in der Lage. Er war klein zierlich und Asthmatiker, der schon bei kleinsten Ansrenungungen Anfälle bekam. Außerdem hatte er schlicht weg kein Motiv. Er war mit einer jungen Frau wieder verheiratet und das mit dem Unterhalt hatte sich auch schon geklärt.

Wenn du die Beschreibungen seines Sohnes über den Vater durchliest (ebenfalls im Wiki zu finden), bekommst du ein Bild von Schittenbauer, das in starkem Kontrast zu jedweder Theorie über ihn als Mörder liegt.

Und wieso hätte LS das Auffinden der Leichen hinauszögern sollen? Und - wenn ich als Mörder weiß, dass auf dem Hof 6 Leichen herumliegen, würde ich dann meine beiden Söhne hinschicken, wenn die Gefahr bestünde, dass sie diese finden? Ich glaube so ein Verhalten der Kinder gegenüber wäre sogar 1922 ziemlich unwahrscheinlich gewesen. Er hätte das leicht verhindern können, indem er gleih mit der Nachbaschaftstruppe nach HK gegangen wäre. Hat er abe4r nicht. Er schike erst mal seine 16 und 9 Jahre alten Söhne - unwahrscheinlich.

Außerdem hatte er ein Alibil - seine Frau. Auch hier kann ich mir nicht vorstellen, dass diese ihm bei Verdacht auf einen 6-Fach-Mrd ein falsches Alibi gibt.

Wie schon beschrieben, hat das Abdecken der Leichen für mich andere Gründe.

Aber gut - alles nur meine Meinung.

Der Fall wurde von Polizeischülern untersucht. Diese kamen zwar zu einem Ergebnis, das sie aus bestimmten Gründen des Schutzes der Nachkommen nicht mitteilten. Dennoch sehen manche dieser Polizeischüler das nach heutigen Kenntnisständen auch anders.
von Cassandra
Sa, 18. Jul. 2015, 13:52
Forum: Verbrechen, die Geschichte schrieben
Thema: Hinterkaifeck
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Re: Hinterkaifeck

PS: Dies soll keine (Ab)Werbung für ein anderes Forum darstellen. Ganz im Gegenteil. Ich denke, die Foren sind unterschiedlich, können aber beide cross-wise voneinander profitieren. Ich hoffe, ihr versteht mich richtig. Mir geht es darum, neue Ansichten zu erfahren und vielleicht fü mich persönlich duch andere Sichtweisen zu neuen Denkmustern angeregt zu werden. Dies gilt auch für andere Kriminalfälle, die hier diskutiert werden. Ich interessiere mich schlichtweg brennend dafür. Sollte also der Verweis auf andere Foren nicht erwünscht sein und ich dait gegen irgendwelche Forenregeln verstoßen, bitte gebt mir Bescheid. Ich sah das nur so, dass wir ja alle Interesse haben, mit möglichst viel Information Fälle aufzubereiten.
von Cassandra
Sa, 18. Jul. 2015, 13:40
Forum: Verbrechen, die Geschichte schrieben
Thema: Hinterkaifeck
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Re: Hinterkaifeck

Nun, Finlule, das ist nicht so einfach. Ich bevorzuge die Theorie der militärischen Kommandoaktion, da sie nahezu sämtliche Unklarheiten und Sachverhalte erklären würde. Ich bin mir bewusst, dass diese Theorie erst mal Unbehagen verursacht und man leicht denkt "Die Alte spinnt". Ging mir auch so. Aber je länger ich mich damit beschäftige, desto einleuchtender wurde mi das. Gucke da:

http://www.hinterkaifeck.net/wiki/index ... r%C3%BCnde

Btw: Wenn sich Jemand wirklich mit dem Fall beschäftigen will, dem empfehle ich alllgemein das Hinterkaifeck-Wiki (Zusammenstellung aller Fakten, Aussagen, Theorien, Personen usw. in mühsamer Arbeit der Forumsgemeinde von hinterkaifeck.net)

http://www.hinterkaifeck.net/wiki/index.php?title=Hilfe
von Finlule
Sa, 18. Jul. 2015, 11:35
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Re: Hinterkaifeck

Mir war der Fall gar nicht bekannt,interessante These @Cassandra,ich hätte auch nach dem Film auf lorenz Schlittenbauer getippt.Wer mag das gewesen sein wenn nicht er,gab es jemanden der einen haß auf die Familie hatte ?
von Cassandra
Sa, 18. Jul. 2015, 06:22
Forum: Verbrechen, die Geschichte schrieben
Thema: Hinterkaifeck
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Re: Hinterkaifeck

Der Meinung bin ich eben nicht. Ich schließe den Täter, den der Film bietet, mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit aus. Auch wenn er damals verdächtigt wurde, so hatte er 1. kein echtes Motiv und war 2. dazu rein physisch gar nicht in der Lage. Natürlich war ich anfangs auch von Lorenz Schlittenbauer als Täter überzeugt. Aber nach intensiver Beschäftigung mit dem Fall musste ich meine Ansicht revidieren.

Ich habe letztes Jahr seinen jüngsten Sohn kennengelernt. Seine Schilderungen über seinen Vater bestätigten mich in meiner Überzeugung, dasss er das nicht war. Die Familie hat durch die Verdächtigungen unwahrscheinlich viel mitgemacht - bis heute.
Ich glaube, da wurde eine Sau durch's Dorf getrieben, nur um einen Buhmann zu finden.
von Cassandra
Fr, 17. Jul. 2015, 13:25
Forum: Verbrechen, die Geschichte schrieben
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Re: Hinterkaifeck

PS: In dem im Film erwähnten Forum bin ich seit 1,5 Jahren ebenfalls User (dieses Forum ist hinsichtlich dieses Flls sehr zu empfehlen). Mir liegt aber etwas daran, neue, unvoreingenommene Ansichtsweisen kennenzulernen.
von Cassandra
Fr, 17. Jul. 2015, 12:52
Forum: Verbrechen, die Geschichte schrieben
Thema: Hinterkaifeck
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Hinterkaifeck

Hinterkaifeck war der Tatort eines bislang nicht aufgeklärten Mehrfachmordes.

Bild

Auf dem heute nicht mehr existierenden Einödhof, der 500 m südwestlich des Dorfes Gröbern im heutigen Gemeindegebiet von Waidhofen lag und etwa sechs Kilometer von Schrobenhausen entfernt war, wurden in der Nacht vom 31. März auf den 1. April 1922 alle sechs Bewohner ermordet, indem ihnen mit einer Reuthaue massive Kopfverletzungen beigebracht wurden.

Bei den Getöteten handelt es sich um das Austragsbauernehepaar Andreas (* 9. November 1858) und Cäzilia (* 27. November 1849) Gruber, deren verwitwete Tochter Viktoria Gabriel (* 6. Februar 1887), deren Kinder Cäzilia (* 9. Januar 1915) und Josef (* 7. September 1919) sowie die Magd Maria Baumgartner (* 1. Oktober 1877).

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Der ungeklärte Sechsfachmord gehört deutschlandweit zu den bekanntesten Kriminalfällen und stößt noch heute aufgrund der außergewöhnlichen Umstände der Tat auf reges Interesse in der Öffentlichkeit. Er ist Grundlage zahlreicher literarischer und journalistischer Veröffentlichungen sowie mehrerer Spiel- und Dokumentarfilme.

Quellen: Wikipedia | Hinterkaifeck.net
Fotos: allthatsinteresting.com



Der Fall Hinterkaifeck Die wahre Geschichte hinter 'Tannöd'


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