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von loraflora
Mi, 14. Nov. 2018, 17:42
Forum: Umfragen
Thema: Umfrage: Nationalität mutmaßlicher Täter immer nennen?
Antworten: 6
Zugriffe: 1703

Umfrage: Nationalität mutmaßlicher Täter immer nennen?

Salva hat geschrieben:
Di, 13. Nov. 2018, 19:59
Absurd ist, dass die Gemeinden, Städte, Bundesländer und der Bund alljährlich die Kriminalstatistiken herausgeben und dort zwischen "Deutsche" und "Nicht-Deutsche" bzw. "Ausländische" Straftäter differenzieren.


Vor allem wenn doch klar ist, wie der Begriff "Deutscher" derzeit offiziell definiert wird.
"Deutscher" ist jeder, der einen BRD Ausweis oder Paß besitzt.


Besonders ist zu beachten, dass die Erwähnung der Zugehörigkeit der Verdächtigen oder Täter zu religiösen, ethnischen oder anderen Minderheiten Vorurteile gegenüber Minderheiten schüren könnte.


Das bedeutet, wenn die faktische Zugehörigkeit der Verdächtigen oder Täter zu religiösen, ethnischen oder anderen Minderheiten erwähnt wird, könnte unter Umständen auf eine faktische Häufung geschlossen werden.

Wenn also faktisch Verdächtige oder Täter besonders häufig zu bestimmten religiösen, ethnischen oder anderen Minderheiten gehören würden, führte das logischerweise nicht zu Vorurteilen, sondern besten- oder schlechtestenfalls zur Bestätigung solcher, also zur Erkenntnisgewinnung von Fakten statt Vorurteilen, und aus diesem Grund hat die Erwähnung zu unterbleiben.

1984 lesen.
von loraflora
Di, 13. Nov. 2018, 17:13
Forum: Umfragen
Thema: Umfrage: Nationalität mutmaßlicher Täter immer nennen?
Antworten: 6
Zugriffe: 1703

Umfrage: Nationalität mutmaßlicher Täter immer nennen?

Salva hat geschrieben:
Sa, 10. Dez. 2016, 22:58

In der Berichterstattung über Straftaten wird die Zugehörigkeit der Verdächtigen oder Täter zu religiösen, ethnischen oder anderen Minderheiten nur dann erwähnt, wenn für das Verständnis des berichteten Vorgangs ein begründbarer Sachbezug besteht.

Besonders ist zu beachten, dass die Erwähnung Vorurteile gegenüber Minderheiten schüren könnte.

Geht's eigentlich noch absurder?

Warum wundern sich viele Menschen nicht mehr über solche Absurditäten?

Der Gewohnheitseffekt ist bereits eingetreten.

Nichts wird hinterfragt. Alles wird klaglos geschluckt und sei es noch so irrational.

Die bloße Erwähnung typischer Meinungstotschlagkeulen wie "Vorurteile" und "Minderheiten" reichen aus, die breite Masse zum Schweigen zu bringen.

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