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von z3001x
Sa, 5. Nov. 2016, 15:47
Forum: Soziologie
Thema: Quellen zur Kriminalstatistik
Antworten: 1
Zugriffe: 814

Quellen zur Kriminalstatistik

Mach die Diskussion hier gerade mal auf, weil mich Kriminalistik im Allgemeinen interessiert und auch inwieweit man sie einsetzen kann zum Profiling.
Möglicherweise stimmt die Rubrik nicht so ganz, das soll @Salva dann richten ;)

Mich beschäftigt eine Frage und zwar, hat jemand Quellen zur Verfügung, möglichst wissenschaftliche, wo bezüglich Sexualmorden, bzw Fällen von Vergewaltigung und anschließender Tötung, darauf angegangen wird
- ob die Täter "fremd" oder "bekannt" waren, und auch der Grad der Bekanntheit bzw Fremdheit
- diese Unterscheidung fremd/bekannt zu der Art der Tatort-Örtlichkeit korreliert wird.
- das nochmal untergliedert wird bzgl Tatzeit vor allem Unterscheidung zwischen Werktag Mo-Do zu
Wochenend-Abend Fr-Sa,
eingeschränkt auch Sonntagnacht, bzw vor Feiertag.

Insbesondere würde mich interessieren, ob es statistische Befunde dazu gibt, inwieweit bei derartigen Taten, die im Freien begangen werden und zwar in Parks oder parkähnlichen Gebieten am Stadtrand (meist in Nähe von Bahnhöfen, oder Durchgangsstrecken zwischen zwei Wohngebieten/Stadtteilen) und auch am Wochenende spät in der Nacht, ob das für einen Zufallstäter, also keine Bekanntschaft zwischen Täter und Opfer spricht?

Meiner Meinung nach suchen sich Zufallstäter diese "Ecken" aus, ganz klar weil da die ungestörte Tatausführung und unerkanntes Entkommen gegeben ist und dennoch die "Dichte" potentieller entlang-kommender argloser Opfer im Vorfeld ausreichend ist. Und am WE besteht die Möglichkeit natürlich am besten weil da die meisten unterwegs sind und auch die Täter eher Zeit haben.

Ich habe einige Quellen dazu durchsucht, es wird aber meist nur zwischen fremd-bekannt unterschieden und v.a. bei der Örtlichkeit wird meistens nur in im Haus oder draußen unterschieden.

Konkret geht es mir um den Fall von der Maria in Freiburg. MMn spricht der Ort, an dem mit Büschen bewachsenen Ufer des Flüsschens Dreisam außerhalb eines Wohngebiets eher für einen Fremdtäter aka Zufallstäter.

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