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von Salva
Fr, 10. Mai. 2019, 17:14
Forum: Allcrime: geklärt!
Thema: Kurt-Werner Wichmann: Polizei enttarnt möglicherweise Serienmörder
Antworten: 13
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Kurt-Werner Wichmann: Polizei enttarnt möglicherweise Serienmörder

Ermittlungsgruppe Göhrde - Veröffentlichung von Asservaten: Wer kann Hinweise dazu geben?

Die Ermittlungsgruppe GÖHRDE der Polizeidirektion Lüneburg befasst sich mit zwei Doppelmorden in dem Waldgebiet Göhrde (Landkreis Lüchow-Dannenberg) sowie einem weiteren Mord aus dem Jahr 1989.

Vier Leichen wurden kurz auf einander folgend im Staatsforst Göhrde aufgefunden.
Ein weiterer Leichnam wurde 2017, einbetoniert im ehemaligen Wohnhaus eines Tatverdächtigen, geborgen.
Als dringend tatverdächtig gilt der Kurt-Werner WICHMANN, der sich 1993 in Haft suizidierte.
Die Ermittlungsgruppe GÖHRDE geht davon aus, dass Kurt-Werner WICHMANN und ein noch lebender Mittäter für diese und eine Vielzahl weiterer Morde im gesamten Bundesgebiet als Täter in Frage kommen könnte.

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WICHMANN hat zu Lebzeiten auf seinem Grundstück einen PKW vergraben, in dem mit großer Wahrscheinlichkeit ein Leichnam transportiert wurde.
In einer umfangreichen Aktion wurde 2018 das Wohnhaus sowie das große Grundstück aus dem ehemaligen Besitz von WICHMANN abgesucht. Dabei wurde eine erhebliche Anzahl von Asservaten vergraben aufgefunden.
Dazu zählen auch Teile von verschiedenen Fahrzeugen. WICHMANN's Affinität war das Eingraben - er wird deshalb in der Öffentlichkeit als der „mordende Friedhofsgärtner" bezeichnet.

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Durch die Veröffentlichung der Asservate erhofft sich die Ermittlungsgruppe Göhrde Hinweise aus der Bevölkerung und fragt: Wer erkennt Gegenstände wieder oder kann Hinweise dazu geben?

Zu den Bilderserien der Polizeidirektion Lüneburg

Quelle: Polizeidirektion Lüneburg
von Salva
Do, 9. Mai. 2019, 17:24
Forum: Allcrime: geklärt!
Thema: Kurt-Werner Wichmann: Polizei enttarnt möglicherweise Serienmörder
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Kurt-Werner Wichmann: Polizei enttarnt möglicherweise Serienmörder

DANKE @Jenny G. :like:

Gerade gestern bei e110:

Serienmörder von Lüneburg: Polizei prüft jetzt 236 Fälle
Lüneburg (dpa) – Im Fall des mutmaßlichen Serienmörders von Lüneburg prüft die Polizei mittlerweile mögliche Verbindungen zu 236 Taten. Dazu gehören Tötungsdelikte und Vergewaltigungen. Alle denkbaren Zusammenhänge werden untersucht, wenn es Parallelen gibt. So dürfte es auch um viele Fälle gehen, die vermutlich nicht mit dem ehemaligen Friedhofsgärtner in Verbindung stehen.

Der Mann gilt als Verantwortlicher für die zwei Doppelmorde in der Göhrde von 1989, die bundesweit für Schlagzeilen sorgten. In dem Waldgebiet östlich von Lüneburg wurden damals zwei Paare ermordet. Sie wurden erschossen, erschlagen und stranguliert. Der tatverdächtige Gärtner starb 1993. Unter einer Garage wurde auf einem früheren Grundstück des Mannes im September 2017 am Stadtrand von Lüneburg die Leiche einer seit 1989 verschwundenen Frau gefunden.

Asservate im Internet
Die Polizeidirektion hat gestern zahlreiche Asservate aus dem früheren Haus des Mannes ins Internet gestellt, darunter Handtaschen und Schuhe. Die Gegenstände waren bei aufwendigen Suchmaßnahmen gesichert worden, 217 von ihnen wurden an das Landeskriminalamt in Hannover geschickt. Erste Gutachten liegen bereits vor, sagte der Leiter der Ermittlungsgruppe, Jürgen Schubbert. «Bisher hat sich aus diesen Rückmeldungen kein entscheidender Hinweis ergeben», sagte Schubbert. Die Gegenstände würden noch ausgewertet. Wer etwas im Netz wiedererkennt, soll sich melden.

Der Friedhofsgärtner beging im April 1993 Selbstmord, als er wegen anderer Vorwürfe in Untersuchungshaft saß. Gegen Tote wird nicht ermittelt, doch zumindest in einigen Fällen soll er von einem als Beschuldigten geführten möglichen Komplizen unterstützt worden sein. Der Mann schweigt und will bislang nicht mit der Polizei sprechen.
von Salva
So, 9. Sep. 2018, 10:06
Forum: Allcrime: geklärt!
Thema: Kurt-Werner Wichmann: Polizei enttarnt möglicherweise Serienmörder
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Kurt-Werner Wichmann: Polizei enttarnt möglicherweise Serienmörder

09. September 2018 | Lüneburg: Der Fall des mutmaßlichen Serienmörders von Lüneburg könnte die Polizei noch jahrelang beschäftigen.

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TEXTPolizisten suchen nach Spuren auf dem Grundstück eines mutmaßlichen Serienmörders. Foto: Philipp Schulze/Archiv/Böblinger Bote
Derzeit würden etwa 200 Spuren und Asservate vom Landeskriminalamt Niedersachsen ausgewertet, sagte ein Sprecher der zuständigen Polizeidirektion Lüneburg. Sie waren im April bei einer Durchsuchung im früheren Haus des Verdächtigen sichergestellt worden. Unter der Garage war im vergangenen September die vergrabene Leiche der jahrzehntelang verschwundenen Birgit Meier gefunden worden. Verdächtig ist der frühere Hausbesitzer. Er nahm sich 1993 in Haft das Leben. Der Friedhofsgärtner gilt auch als Verantwortlicher für zwei Doppelmorde in der Göhrde von 1989. In dem östlich von Lüneburg gelegenen Waldgebiet waren zwei Paare getötet worden. Der Mann komme möglicherweise für 24 weitere Todesfälle oder gar noch mehr als Täter infrage, sagte der Polizeisprecher. Seit Anfang des Jahres untersucht die Polizei in Lüneburg alle denkbaren Verbindungen zu nicht aufgeklärten Morden im In- und Ausland. «Wir haben schon zahlreiche Rückmeldungen von anderen Dienststellen über mögliche Verbindungen - nüchtern betrachtet wird uns das noch eine lange Zeit beschäftigen», sagte der Sprecher. Die Polizei hat ein Bewegungsbild des Mannes erstellt, der zeitweise auch in Karlsruhe lebte.
Quelle: Böblinger Bote

Hier nochmal alle Links zu den Pressemeldungen der Polizeidirektion Lüneburg im Presseportal:

Polizeimeldung vom 15. Juni 2016
Polizeimeldung vom 2. Oktober 2017
Presseerklärung vom 19. Januar 2018
Polizeimeldung vom 26. Februar 2018
Polizeimeldung vom 12. April 2018
Polizeimeldung vom 20. April 2018
Pressegespräch der EG Göhrde über den aktuellen Sachstand der Ermittlungen sowie einer Kurzvorstellung des Sachgebietes Cold Case vom 07. Mai 2019
von Salva
Do, 28. Dez. 2017, 02:43
Forum: Allcrime: geklärt!
Thema: Kurt-Werner Wichmann: Polizei enttarnt möglicherweise Serienmörder
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Kurt-Werner W.: Polizei enttarnt möglicherweise Serienmörder

27.12.2017 - DNA-Treffer im Göhrde-Fall
Lüneburg (ots) - Im Sommer 1989 kam es in der Nähe von Lüneburg zu mehreren Tötungsdelikten, die offensichtlich miteinander in Verbindung stehen. In einem Waldstück in der Göhrde wurden in einem engen zeitlichen Kontext zwei Paare getötet. Ebenfalls im Sommer 1989 verschwand die damals 41 jährige Birgit M.

Im Rahmen der erneuten Aufarbeitung durch die Ermittlungsgruppe Göhrde konnte in einem der Fahrzeuge der Opfer der sog. "Göhrdemorde" eine DNA-Spur gesichert werden. Diese DNA konnte nunmehr dem bereits verstorbenen Tatverdächtigen, Kurt-Werner W., zugeordnet werden. Es fanden sich bei einer frühen Durchsuchung bei Kurt-Werner W. Videoaufzeichnungen von Fernsehsendungen über die Göhrdemorde und der verschwundenen Birgit M. sowie Bildschirmtext-Auszüge mit aufgelisteten Namen mit Bezug zu einem der Opfer der Göhrdemorde.

Ebenfalls auf dem Grundstück, auf dem seinerzeit Kurt-Werner W. lebte, fanden Ende September Angehörige von Birgit M. die sterblichen Überreste der 1989 verschwundenen Frau.

Aufgrund der Gesamtschau aller Umstände besteht eine Wahrscheinlichkeit, dass Kurt-Werner W. bei seinen Taten nicht (immer) alleine gehandelt haben könnte. Bei Betrachtung der vorliegenden Fakten kann nicht ausgeschlossen werden, dass Kurt-Werner W. sowohl für diese als auch für weitere Taten verantwortlich ist.

Da somit der Mordfall Birgit M. als auch die Göhrdemorde überregional im Zusammenhang mit weiteren Straftaten stehen könnten, soll zukünftig bei der hiesigen Polizeidirektion eine Clearing-Stelle eingerichtet werden. Damit werden die Dienststellen in die Lage versetzt, Straftaten, die in deren Zuständigkeitsbereich liegen, auf etwaige Zusammenhänge mit den hiesigen Taten zu überprüfen.

Sobald das schriftliche Obduktionsgutachten im Fall Birgit M. vorliegt und eine aus hiesiger Sicht abschließende Bewertung im Fall Birgit M. und / oder der sog. Göhrdemorde möglich ist, werden die zuständige Staatsanwaltschaft Lüneburg und die Polizeidirektion Lüneburg die Medien/Öffentlichkeit über die Ermittlungsergebnisse in Kenntnis setzen.
Quelle: Presseportal
von Salva
Sa, 28. Mai. 2016, 00:11
Forum: Allcrime: geklärt!
Thema: Kurt-Werner Wichmann: Polizei enttarnt möglicherweise Serienmörder
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Re: Kurt-Werner W.: Polizei enttarnt möglicherweise Serienmörder

"Göhrde"-Morde neu aufgerollt - Ist die Polizei dem schlimmsten Serienmörder Deutschlands auf der Spur?

Bald 27 Jahre liegen die beiden Doppelmorde von Göhrde zurück, ein Täter ist noch immer nicht gefasst. Eine neue Sonderkommission rollt die Fälle und drei weitere nun wieder auf. Ihr Verdacht: Für alle Taten könnte ein und derselbe Mann verantwortlich sein.
(...)

Da man in dem im Garten von Kurt-Werner W.s Haus gefundenen Ford damals auch Ausrüstung wie Gewehre, einen Schlafsack, Fernglas und Kartenmaterial entdeckt hatte, vermuten die Ermittler heute, dass er damals möglicherweise gezielt in den Göhrde-Wald fuhr, um dort Opfer zu finden.

(...)
Stern
von Salva
Sa, 28. Mai. 2016, 00:06
Forum: Allcrime: geklärt!
Thema: Kurt-Werner Wichmann: Polizei enttarnt möglicherweise Serienmörder
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Kurt-Werner Wichmann: Polizei enttarnt möglicherweise Serienmörder

Das Jahr der deutschen Serienkiller! Allerdings ist Kurt-Werner Wichmann ebenfalls bereits verstorben: er hat sich 1993 das Leben genommen:

Vor 23 Jahren erhängte sich Wichmann aus Norddeutschland in einer Gefängniszelle mit einem Gürtel. Zu diesem Zeitpunkt waren bereits zahlreiche seiner Verbrechen aufgedeckt worden.

Doch noch immer ermittelt eine Soko – nach und nach ergibt sich ein schreckliches Bild. Über den Fall berichtet die „Hamburger Morgenpost“ (Mopo).

Jahrelang haben Lüneburger Ermittler Details über Wichmann zusammengetragen, die eine Frage nahelegen: War Wichmann einer der schlimmsten Serienmörder der Nachkriegszeit?

Der eitle Wichmann, der mit seinem gepflegten Äußeren nicht auffiel, soll nicht nur gemordet, sondern auch gequält und vergewaltigt haben. Laut „Mopo“ könnte der Mann sieben Menschenleben auf dem Gewissen haben.

Wieso vergrub er einen neuen Sportwagen

Seine kriminelle Karriere beginnt Wichmann bereits im Alter von 14 Jahren. Damals dringt er mit einem Dolch bewaffnet in das Haus einer Frau ein, um Geld zu stehlen. Als die Frau erwacht, würgt er sie und flieht.

In den darauffolgenden Jahren folgen zahlreiche Vergehen. Viele Fragen versuchen die Ermittler nun zu klären. So etwa, wieso Wichmann einen neuen Sportwagen in seinem Garten vergrub, an dem Spürhunde Leichengeruch wahrnahmen.

Frau durfte geheimen Raum nicht betreten

Zu Lebzeiten hatten Fahnder bereits das Haus durchsucht, in dem Wichmann und seine Ehefrau lebten. Besondere Aufmerksamkeit richteten sie laut „Mopo“ auf einen Raum im Obergeschoss. Wichmann‘s Ehefrau durfte diesen auf Geheiß ihres Mannes nicht betreten.

Ermittler fanden dort unter anderem Ketten, Kanülen, Beruhigungsmittel, eine Abhöranlage und Waffen. Der Raum verfügte dem Bericht zufolge über mehrere Geheimfächer in Möbeln und Verstecken in der Wand.

Seine ungeklärten Taten sind nicht das einzige Rätsel, das Wichmann hinterlässt. Vor seinem Selbstmord schrieb er zwei Abschiedsbriefe. Laut „Mopo“ enthalten diese verdeckte Hinweise und enden mit den Worten: „Bitte denkt nicht nur an meine schlechten Seiten. Gott sei mir gnädig.“
Focus

Bild nicht mehr vorhandenKurt-Werner Wichmann soll die Lüneburger Unternehmergattin Birgit Meier vor 26 Jahren getötet haben.

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Lüneburg. 26 Jahre nach der Tat ist der Mord an der Lüneburgerin Birgit Meier aus Sicht der Polizei aufgeklärt.

(...)

Die Beamten, die den Fall seit September vergangenen Jahres wieder aufgerollt haben, gehen aufgrund „subjektiver und objektiver Beweise“ davon aus, dass Wichmann die Frau eines Lüneburger Unternehmers umgebracht hat.
Birgit Meier verschwand im Sommer 1989 spurlos, ihre Leiche wurde bis heute nicht gefunden. „Noch nicht“, sagt Ermittlungsleiter Richard Kaufmann. Er und seine Kollegen haben Vermutungen, wo die Überreste der damals 41-Jährigen zu finden sein könnten.

(...)
LZ online

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