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Die Suche ergab 21 Treffer

von Salva
So, 20. Jan. 2019, 12:41
Forum: Verbrechen, die Geschichte schrieben
Thema: Hinterkaifeck
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Hinterkaifeck

Fillies hat geschrieben:
Fr, 18. Jan. 2019, 14:25
Tannöd wars genau.*kopfklatsch*

aber Hinter Kaifeck schau ich mir wohl auc noch mal an.
:like:
von Salva
Fr, 18. Jan. 2019, 11:14
Forum: Verbrechen, die Geschichte schrieben
Thema: Hinterkaifeck
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Hinterkaifeck

Fillies hat geschrieben:
Do, 17. Jan. 2019, 18:36
öhm ich habe habakuk doch gar nicht erwähnt? :thinking:
Ja sorry! Keine Ahnung wo ich meinen Kopf hatte! :)

Fillies hat geschrieben:
Do, 17. Jan. 2019, 18:36
Nee ich glaube der war es nicht. Da kam der name Hinterkaifeck gar nicht vor im Titel.
Ich glaube, dass das der Film Tannöd von Bettina Oberli war. Ebenfalls aus 2009. Von den Darstellern kenne ich jedenfalls niemanden. Wenn du dem Link folgst, kommst du zur Beschreibung einschl. Trailer.
von Salva
Do, 17. Jan. 2019, 17:37
Forum: Verbrechen, die Geschichte schrieben
Thema: Hinterkaifeck
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Hinterkaifeck

Hi @Fillies, Habakuk ist nicht mehr dabei.

Es gibt da den Film Hinter Kaifeck aus dem Jahr 2009 von Esther Gronenborn, u.a. mit Benno Fürmann:


Hinter Kaifeck - Ganzer Film

Ansonsten dann noch die Doku's zum Fall.
von Salva
Mi, 9. Jan. 2019, 03:25
Forum: Verbrechen, die Geschichte schrieben
Thema: Hinterkaifeck
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Hinterkaifeck

PommesAgnum hat geschrieben:
Di, 8. Jan. 2019, 22:07
Puh!
Du lässt mich ein wenig "alt" aussehen, das ist Dir doch klar?!
Warum das denn? :thinking:

PommesAgnum hat geschrieben:
Di, 8. Jan. 2019, 22:07
Ich war bis jetzt immer der Meinung, der Herr Darsow aus Babenhausen, samt seiner voreiligen,"harten" Doppellösung, eines Nachbarschaftsstreits, wäre Dein Leib- und Magen-Fall im Crime-Universum?!
Ist er auch, denn ein derart zusammengebauter Fall ist mir noch nicht untergekommen. Mal abgesehen davon, dass mir Täter und Opfer nicht ganz unbekannt gewesen sind.

PommesAgnum hat geschrieben:
Di, 8. Jan. 2019, 22:07
Hm, auf der einen Seite verteidigst Du unsere damaligen Ermittler irgendwie.
Ganz und gar nicht, denn deren stümperhaften Ermittlungen haben dafür gesorgt, dass dieser Fall nie geklärt werden kann und der Massenmord ungesühnt bleibt.

PommesAgnum hat geschrieben:
Di, 8. Jan. 2019, 22:07
Denn, den Jungen scheint er doch besonders "schwer" attackiert zu haben?!
So brutal der Mord auch war, der Junge dürfte ganz schnell gestorben sein. Anders als seine Schwester Cäzilia.
Ein Kind zu töten ist schon eine Nummer für sich. Ein Kind aber leiden zu lassen wie die kleine Cäzilia gelitten haben muss? Über Stunden hinweg? Schlimmer geht's fast nicht mehr. Von dieser Seite aus betrachtet hatte Josef also noch Glück, dass er in seinem Stubenwagen lag weil ich glaube, dass das der Grund war, weshalb der Mörder mehrmals auf ihn einschlagen musste. Ein kleineres Ziel, die Wände des Wagens und dazu das Dach... diese Gründe eben.

PommesAgnum hat geschrieben:
Di, 8. Jan. 2019, 22:07
Die inzestuöse Vorgeschichte, könnte vielleicht sogar das Haupt-Motiv sein.
Aber, wie Du schon sagtest, Klatsch und Tratsch, zu so einer Zeit, in so einem Dorf. Der alte Gruber saß deswegen auch kurz ein.
Schlittenbauer muss davon gewusst haben.
Schlittenbauer erwischt Beide in Flagranti. Er rastet deswegen aus.
War es nicht der Schlittenbauer, der den alten Gruber wegen dieser Blutschande angezeigt hatte? Ich meine ja. Er wusste also längst Bescheid. Der Schlittenbauer war auch derjenige, der es in der Hand hatte, den kleinen Josef als sein Kind anzuerkennen oder nicht. Was er wahlweise auch getan hatte. Warum also die Morde?

PommesAgnum hat geschrieben:
Di, 8. Jan. 2019, 22:07
Wer würde denn so cool bleiben, und noch 1 Woche den Hof bewirtschaften?! Das würde doch kein vorbeiziehender, fremder Täter machen?!
Es ist ja nicht so, dass die Viehfütterung freiwillig geschah. Die war ein notwendiges Übel um so für Ruhe sorgen zu können. Und warum? Um die Entdeckung der Morde zu verhindern bzw. hinauszuzögern. Im Haus hatte jemand gewohnt. Das zeigten alleine schon die Essenreste. Warum soll es Schlittenbauer gewesen sein? Warum das Risiko der Entdeckung eingehen?
Für mich ist gerade dieses Nachtatverhalten der Hinweis schlechthin, dass es sich eben nicht um eine Beziehungstat gehandelt hat.

PommesAgnum hat geschrieben:
Di, 8. Jan. 2019, 22:07
Nur "Jemand", der weiß, das er sich aus der Nummer wieder raus kaufen kann.
Woher sollte der oder die Täter denn wissen, dass sie sich bei einer Entdeckung freikaufen konnten und nicht verpfiffen wurden?

PommesAgnum hat geschrieben:
Di, 8. Jan. 2019, 22:07
Was denn, dieser Mechaniker (Hofner) wurde erst "3 Jahre" nach dem Mord befragt?! Das ist krass. Dann verschweigen die Ermittler etwas. Oder geben es falsch wieder. Warum denn eine so späte Befragung?!
Die Ermittler hatten ihn schlicht und einfach vergessen.

PommesAgnum hat geschrieben:
Di, 8. Jan. 2019, 22:07
Der Hof wurde für damalige Verhältnisse, extrem schnell abgerissen, wie ich finde. Wer, außer Schlittenbauer, könnte das wohl veranlasst haben?!
Das Erbe wurde zwischen den Hinterbliebenen des Gruber Bauern und seiner Frau aufgeteilt. Schlittenbauer hatte dabei nichts zu melden. Wie auch?

PommesAgnum hat geschrieben:
Di, 8. Jan. 2019, 22:07
Schlittenbauer führte durch den Tatort!
Weil, wenn das Verbergen der Leichen, durch die Türen/Tore, schon als "Undoing" interpretiert wurde?! Dann wäre dieses Abreißen für mich ein nochmal größeres Undoing, von Ihm.
In diesen, armen Hunger-Nachkriegszeiten, hätten sich bestimmt hunderte Familien gefunden, die den Hof weiter geführt hätten. Doch Schlittenbauer ließ Ihn abreißen. Ob aus Scham, schlechtem Gewissen, oder ganz schlicht, Beweise zu vernichten.
Den Abriss veranlasste Viktoria's Schwiegervater, nachdem der den Hof von den Gruber's abgekauft hatte. Auch da spielte der Schlittenbauer keine Rolle.

PommesAgnum hat geschrieben:
Di, 8. Jan. 2019, 22:07
Die Chance, das es nicht Schlittenbauer war, sehe ich bei 20%, wenn Du mich fragst. Sicher, alles nur Indizien, es gibt keine direkten Beweise. Aber, wenn ich das mal Prozentual angeben würde.
80%, das es Schlittenbauer war.
Ich könnte mir bzgl. Schlittenbauer eine Mittäterschaft vorstellen, aber aus einem ganz anderen Motiv. Dass er bei den Morden direkt mitgewirkt hat, glaube ich aber nicht.
von Salva
Di, 8. Jan. 2019, 02:47
Forum: Verbrechen, die Geschichte schrieben
Thema: Hinterkaifeck
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Hinterkaifeck

PommesAgnum hat geschrieben:
So, 6. Jan. 2019, 16:53
Schlittenbauer hatte eine Liason, mit der Hof-Chefin. Daraus ging der Bub hervor. Sie wollte Alimente, er nicht zahlen. Obwohl er es 5-fach genug gehabt hätte. Aber, zur Kohle kam wohl noch der Ruf.
Woher weißt du eigentlich so sicher, dass der kleine Josef vom Schlittenbauer gezeugt wurde, wo seine Mutter Viktoria doch auch von ihrem Vater bestiegen wurde und zwar etwa 19 Jahre lang, ab vermutlich ihrem 16. Lebensjahr?
Zudem: Erst leugnete der Lorenz Sch. die Vaterschaft, dann erkannte er sie an, um sie dann später erneut zu widerrufen. Da es aufgrund der Widersprüche kein Urteil in Sachen Unterhaltszahlungen gab, hatte der Schlittenbauer, zum. meiner Meinung nach, auch kein Tatmotiv.
Zur Feststellung einer Vaterschaft: Vaterschaftstests auf Grundlage der Blutgruppen wurden in Deutschland erst ab 1930 gerichtlich zugelassen. Die Sicherheit dieser Tests belief sich auf maximal 30%. Demnach hatte Viktoria in Sachen Unterhaltszahlungen von Haus aus verdammt schlechte Karten, was sich ebenfalls auf das mögliches Tatmotiv "Geld" ausgewirkt haben dürfte. Es gab dieses Motiv schlichtweg nicht.

Da ich selbst auf dem Land geboren und aufgewachsen bin, kenne ich ein paar seltsame Familienverhältnisse. So unterschiedlich die Konstellationen gewesen sind, eines hatten die dennoch gemeinsam: JEDER im Ort und Umgebung wusste davon, aber jenseits der Türschwellen wurde nicht darüber gesprochen und das war nicht erst Anno 1922. Was also dieses Ding "Ruf" betrifft: der blieb in allen Fällen völlig unangetastet weil... darüber sprach man ja nicht bzw. man ließ nicht durchblicken, dass man über alles Bescheid wusste. Ob der Ruf eines Herrn Schlittenbauer also wirklich so sehr gelitten hätte um einen Massenmord zu begründen? So sicher bin ich mir da nicht. Zumal die Familien auch einen gewissen Einfluss hatten.
Und nicht vergessen: der Schlittenbauer war bereits Witwer, Viktoria mutmaßlich ja auch, als er mit ihr anbandelte und die Gruber's waren eine bekannte und vermögende Landwirtschaft. Wer sollte etwas gegen diese Verbindung gehabt haben? Falls überhaupt? Einzig und alleine der Schlittenbauer? Nicht in meinen Augen.

PommesAgnum hat geschrieben:
So, 6. Jan. 2019, 16:53
Er kannte den Hof und die Stuben sehr gut, wie seine Westentasche. Er konnte sich dort im Dunkeln bewegen und auch verstecken.
Waren die mutmaßlichen Ortskenntnisse wirklich Voraussetzung für diese Art des Tathergangs? Finde ich nicht. Zumal der Tatablauf nicht einwandfrei geklärt werden konnte.

PommesAgnum hat geschrieben:
So, 6. Jan. 2019, 16:53
Dann diese absolute rasende Gewalt, gegen den Jüngsten. Diese ekelhafte High-Violence Gewalt Eruption, gegen den Kleinen. "Seinen" Kleinen. Sein eigen Fleisch und Blut.
Josef war 2 1/2 Jahre alt und lag in jener Nacht in seinem Schlafkorb. Wieviel Kraft braucht es wohl, um so ein Menschlein mit einer relativ schweren Rodehacke zu erschlagen?

PommesAgnum hat geschrieben:
So, 6. Jan. 2019, 16:53
Weiter wurde nichts von Wert gestohlen. Ein Raubmord ist demnach auszuschließen.
Wer konnte denn verlässlich wissen, wieviel Geld, Schmuck, Gold oder sonstige Wertsachen sich im Haus der Gruber's befanden?

PommesAgnum hat geschrieben:
So, 6. Jan. 2019, 16:53
Unser argloser Mechaniker ist mit Sicherheit auf Menschen gestoßen, auch auf Satan-Schlittenbauer. Vielleicht war der vorher zu geizig, doch das ging nun nicht mehr. Er war dem Klempner am hellichten Tag auch unterlegen. Dem jüngeren, stärkeren Mann konnte er nicht so leicht den Schädel mit der Spitzhacke einschlagen, so wie er es mit den Frauen und Kindern getan hatte. Ich denke, der hat den Mechaniker geschmiert. Er hat ihm Geld gezahlt, deswegen die unglaubwürdige Story vom leergefegten Hof.
Warum dann seine Aussagen? In meinen Augen unlogisch. Hofner wurde ja erst 3 Jahre oder so nach den Morden befragt. Da hätte er leicht einen auf "Ich kann mich nicht mehr so genau erinnern" machen können. Er hätte aber grundsätzlich nicht sagen müssen, dass er an jenem Tag bei den Gruber's war, wenn er tatsächlich jemanden decken wollte. Eigentlich hätte er sich gar nicht äußern müssen.
von Salva
So, 6. Jan. 2019, 15:02
Forum: Verbrechen, die Geschichte schrieben
Thema: Hinterkaifeck
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Hinterkaifeck

@PommesAgnum
Obwohl ich auch in diesem Fall keinen eindeutigen Tatverdächtigen benennen könnte, erinnert er mich doch immer wieder an den Mordfall Angelika Föger aus dem österreichischen Grän. Mann mit Einfluss usw. ...
Erstaunlich ist jedenfalls, dass aus dem Arbeitskreis der StudentInnen bislang kein Name durchgesickert ist. Finde ich gut, denn am Ende wäre das auch nur eine Spekulation.
von Salva
Mo, 11. Dez. 2017, 01:58
Forum: Verbrechen, die Geschichte schrieben
Thema: Hinterkaifeck
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Hinterkaifeck

Eine der zentralen Fragen dürfte sein:
Warum hat sich der Täter noch einige Tage auf dem Hof aufgehalten und sich und die Tiere versorgt?
von Salva
Mo, 11. Dez. 2017, 00:19
Forum: Verbrechen, die Geschichte schrieben
Thema: Hinterkaifeck
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Hinterkaifeck

@egaht
In der Liste der Länder steht "Germany". Das kannst du auch im persönlichen Bereich einstellen.
Bei Allmy habe ich schon so manches erlebt. Aber das es unbequem ist, sich als Deutscher zu outen, ist mir neu. Allerdings schreibe ich dort nur noch ganz ganz selten.

"Dein" Tatverdächtiger, weil speziell in diesem Fall jeder "seinen" Tatverdächtigen hat ;) Ich persönlich schätze dessen Schuld auf 70%. Hört sich zwar doof an, aber wie gesagt: es könnten auch andere gewesen sein.
egaht hat geschrieben:es gab in gröbern jede menge leute die damals dachten und es auch aussprachen.
heute traut sich das keiner mehr.
Ist auch kein Wunder. Die Schlittenbauer hatten immerhin einige Prozesse gewonnen und gerade in der heutigen Zeit ist es nicht ganz "ungefährlich", jemanden des Mordes zu bezichtigen. Kommt aber auf den Fall an.
von Salva
So, 10. Dez. 2017, 23:33
Forum: Verbrechen, die Geschichte schrieben
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Hinterkaifeck

@Habakuk
Genau. Richtig handfest ist im Fall Hinterkaifeck nichts und auch von den anderen Tatverdächtigen kann kaum jemand mit Sicherheit völlig ausgeschlossen werden. Nicht zuletzt wegen der schon zur damaligen Zeit fehlerhaften Ermittlungen dürfte der Fall unlösbar sein. Indizien hin oder her.
Habakuk hat geschrieben:Aber man bräuchte eben Beweise und solange es die nicht gibt hat auch ein Schlittenbauer als unschuldig zu gelten.
:like:
von Salva
So, 10. Dez. 2017, 17:20
Forum: Verbrechen, die Geschichte schrieben
Thema: Hinterkaifeck
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Hinterkaifeck

@egaht

HERZLICH WILLKOMMEN bei Allcrime! :like:

Von allen mutmaßlichen Tätern hatte dein TV womöglich das "menschlichste" Motiv und somit ist es ziemlich naheliegend, dass er auch tatsächlich der Mörder war. Dass jemand aus Wut, Eifersucht, Hass, Gier oder Neid usw. (s)eine ganze Familie auslöscht, kommt immer wieder vor und es gibt nicht wenige Fälle, bei denen ist der Täter quasi klar. Wenn es denn die entsprechenden handfesten Beweise geben würde, die für eine Verurteilung ausreichen könnten. So bleibt es leider bei mehr oder weniger plausiblen Indizien und die hinterlassen, zumindestens bei mir, immer einen faden Beigeschmack.
von Salva
So, 27. Nov. 2016, 01:58
Forum: Verbrechen, die Geschichte schrieben
Thema: Hinterkaifeck
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Re: Hinterkaifeck

Ich wollte diesen Bericht lesen und hatte dazu beim Kapitel 10 - Fazit begonnen. Als ich u.a. das las:
Moderne Datenschutzgesetze und auch ein gewisses Maß an moralischer und ethischer Verpflichtung gegenüber den Nachkommen verbieten eine konkrete Benennung des Hauptverdächtigen mit Namen durch die Projektgruppe.
... hatte sich der Fall für mich erledigt. Eine fadenscheinigere und scheinheiligere Ausrede ist in dieser Form selten zu lesen und steht dem, was die Autoren den Menschen in der Umgebung vorwerfen, in nichts nach.
von Salva
Sa, 18. Jun. 2016, 19:17
Forum: Verbrechen, die Geschichte schrieben
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Re: Hinterkaifeck

@Marie
Ich hatte kürzlich über den Fall Junko Furuta gelesen. Außer, dass ich diesem 16-jährigen wirklich einen sofortigen Tod gewünscht habe, kann ich dazu nichts weiter sagen. Google bitte selbst nach.
Marie hat geschrieben:Meinst, ich bin zu forsch?
Nein.
Marie hat geschrieben:Meinungsfreiheit kann jeder für sich selbst definieren.
Der war gut :like:
Marie hat geschrieben:Rechtling belangen kann mich jedenfalls keiner, wenn ich ich meine Meinung/Ansicht darlege.
Der auch :like: :smile:

Aber gut, lassen wir das Thema. Hast dich ja nicht geoutet, obwohl es so viele Möglichkeiten hinsichtlich der Täterschaft nicht gibt.

Wie denkst du über die Theorie mit dem Waffenlager und Fememord?
von Salva
Sa, 11. Jun. 2016, 20:01
Forum: Verbrechen, die Geschichte schrieben
Thema: Hinterkaifeck
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Re: Hinterkaifeck

:like: @Marie
Marie hat geschrieben:Was mich an dem Fall auch so beschäftigt, ist der Gedanke, dass die kleine Cilli einen stundenlangen Todeskampf hatte. Ihre Qualen mag ich mir nicht vorstellen...
Die Vorstellung, ein Kleinkind zu ermorden, ist schon krass genug.
Marie hat geschrieben:Im rechtlichen Sinne wäre es verboten, wenn ich sage: DAS ist ganz sicher der Mörder...Aber es ist nicht verboten zu sagen: meiner Ansicht nach halte ich XY für den Mörder ;-)
Wenn du XY öffentlich für einen Mörder hältst, zuckt der also nur mit den Schultern? Mag sein. Aber nur, wenn es ihm wurscht ist :smile:
Deine Vorstellung von "Meinungsfreiheit" geht ganz schön weit :wink:
von Salva
So, 5. Jun. 2016, 10:29
Forum: Verbrechen, die Geschichte schrieben
Thema: Hinterkaifeck
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Re: Hinterkaifeck

Hallo @Marie und herzlich Willkommen bei Allcrime :like:
Marie hat geschrieben:Ich habe meinen "Lieblingstäter"...
Ich hätte sogar zwei, nebst anderen Theorien. Selbst darüber, warum die Ermittlungen seinerzeit so miserabel durchgeführt wurden, kann man spekulieren. Eigentlich sollte man meinen, dass bei einem Massenmord viel intensiver und wesentlich detailierter vorgangen würde und alleine schon dies Tatsache, dass es eben nicht so war, lässt diesen Fall wohl auf Ewig ein Mysterium bleiben. "Kriminalistischer" Skandal könnte man auch behaupten.
Marie hat geschrieben:...aber werde den Namen nicht sagen, da das unfair wär gegenüber dessen Angehörigen.
Nicht nur das, sondern im rechtlichen Sinne auch verboten. :wink:
von Salva
Mo, 27. Jul. 2015, 12:49
Forum: Verbrechen, die Geschichte schrieben
Thema: Hinterkaifeck
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Re: Hinterkaifeck

@Cassandra
@AndreaManuela
Bzgl. der Exhumierung habe ich Einwände und Kritiken gelesen, die ich persönlich durchaus nachvollziehen kann.
Primär geht es dabei um die Frage, ob DNS- Tests zur Feststellung der Vaterschaft durchgeführt werden sollten oder nicht und das kann man jetzt so oder so sehen. Wäre ich ein Angehöriger/ Hinterbliebener eines dringenden Tatverdächtigen, würde ich diese Exhumierung samt Vaterschaftstest durchführen lassen und zwar alleine schon wegen der Gewissheit. Ich würde also wissen wollen: war Herr X der Vater des kleinen Josef oder doch Herr Y? Zwar sagt das nichts über einen möglichen Täter aus, aber eine Frage wäre zumindestens geklärt und ich finde auch, was geklärt werden kann, sollte man auch aufklären und im Fall Hinterkaifeck bin ich mir fast sicher, dass den Angehörigen/ Hinterbliebenen für diese Maßnahmen Geldmittel zumindestens von privater Seite zur Verfügung gestellt würden. Aber auch in dieser doch recht einfachen Frage zeigt es sich, dass eigentlich niemand mehr ernsthaft an eine Lösung des Falls interessiert ist. Abgesehen von den Hobbyermittlern und Fans dieses spektakulären Kriminalfalles.

Cassandra hat geschrieben:Wo sollen die denn herkommen? Schließlich hatten die Täter 4 Tage lang Zeit, sämtliche Hinweise darauf zu vernichten.

Allerdings gibt es Zeugenaussagen der Dorfbewohner, dass von HK aus des Öfteren Motorengeräusche zu hören waren. Ob die Dorfbewohner Bescheid wussten von etwaigen Waffen- und Flugzeugeinlagerungen - keine Ahnung. Jedoch hätten sie sich nach den Morden sicherlich die Zunge abgebissen, als irgend etwas darüber zu sagen. Hat man doch erlebt, wohin das führen kann.
Eigentlich hast du die Frage zum Waffenlager "ja" oder "nein" schon selbst beantwortet, wie ich meine, oder du musst jetzt differenzieren bzw. dich festlegen, was diese Soldaten 3 oder 4 Tage auf den Hof gesucht oder getan hatten.
Wenn die nur Unterlagen suchten, dann könnte ich das noch einigermaßen nachvollziehen, obwohl ich es für ausgesprochen dumm seitens der Täter halte den Bauer zu ermorden, statt den nach diesen Unterlagen zu fragen oder zur Herausgabe dieser Papiere zu zwingen. Ich bin mir 100%-ig sicher, dass das auch ohne Zeugen möglich gewesen wäre.
Wenn es um die Auflösung eines Waffenlagers ging, dann hätten die Dorfbewohner auch während dieser Aufenthaltstage Motorengeräusche hören müssen. Das drei Soldaten Material per Hand wegschaffen, welches zuvor mit Fahrzeugen herangekarrt wurde, halte ich für schlicht unmöglich und schon alleine die Spurenlage lässt diese Theorie nicht zu. Und das man LKW- Spuren oder ähnliches mal eben vernichten kann, halte ich ebenfalls für praktisch unmöglich.

Im Zuge dieser Fememorde wurden doch hunderte einzelner Menschen getötet, warum also hier die ganze Familie und nicht nur der Gruber? Die anderen hatte man auch still und heimlich erwischt... warum sollte das im Fall Hinterkaifeck anders gewesen sein? Was war so wichtig, dass es einen Mehrfachmord gerechtfertigt hat, während man bei tatsächlichen und gesicherten Geheimnisverrätern "nur" die Verräter selbst gekillt hatte? Oder: warum war es so wichtig, dieses Waffenlager zu räumen obwohl man dafür zur Zeugenvermeidung eine Familie auslöschen musste?
Und mal prinzipiell:
Wo sollte das Waffenlager eigentlich gewesen sein? Auf dem Hof? Solche illegalen Verstecke legt man sonst wo an und nicht auf einem Bauernhof. Eben zur Vermeidung von Augenzeugen, Diebstahl etc. Und selbst wenn das damals so geschah, dann sollte das Versteck bekannt gewesen sein und es gab demnach keinen Grund, tagelang danach suchen zu müssen.

Cassandra hat geschrieben:Zudem bin ich mir nicht sicher, inwieweit die münchner Polizei "von oben" hinihtlich Ermittlungstätigkeit in dieser Richtung gegängelt wurde. Das Verschwinden von Dokumenten über die Ermittlungen und auch die schlampige Ermittlungstätigkeit kommen mir jedenfalls nicht ganz koscher vor.
Das geschieht heutzutage auch noch und ich stelle mir dann immer die gleichen Fragen.
von Salva
Di, 21. Jul. 2015, 13:31
Forum: Verbrechen, die Geschichte schrieben
Thema: Hinterkaifeck
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Re: Hinterkaifeck

@Cassandra
Also es geht ja nicht darum, jemandens Theorie absprechen oder als Unfug abtun zu wollen. Im Gegenteil, ich finde deine nicht uninteressant und falls auf dem Hof Waffenlager angelegt wurden oder der Bauer irgendwie involviert war, dann würde es zumindestens erklären, woher der sein Geld hatte. Die Frage ist halt nur, warum es in dieser Hinsicht keinerlei Hinweise gibt.
von Salva
Mo, 20. Jul. 2015, 01:20
Forum: Verbrechen, die Geschichte schrieben
Thema: Hinterkaifeck
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Re: Hinterkaifeck

@pfiffi
Das mag ja alles so gewesen sein. Bestimmt sogar. Dennoch ist es für mich u.a. völlig unlogisch, dass ein Kommando eine Familie ausradiert und sich dann noch tagelang in deren Haus aufhalten und nach Papieren suchen muss, weil die Jungs vergessen hatten, einfach mal den Andreas Gruber nach den Unterlagen zu fragen. Das passt hinten und vorne nicht und noch viel weniger glaube ich, dass der Bauer über solche brisanten Unterlagen verfügen konnte, die so lebenswichtig für den Aufbau dieser geheimen Luftwaffe waren, dass die einen Mehrfachmord gerechtfertigt hätten.
Sicher wurden im Rahmen der Fememorde in den ersten Jahren der Weimarer Republik hunderte Menschen ermordet, aber die Opfer waren allesamt "Verräter", auch von illegalen Waffenlagern und/oder Politiker, die ihrerseits mehr oder weniger gute Gründe hatten, "Landesverrat" zu begehen. Aber nie wurde ein Fall überliefert, bei dem eine Familie ausgelöscht wurde und schon gar nicht wegen einer eventuellen Erpressung.
Für mich ist dieser Fall schon aufgrund der forensischen Erkenntnisse ein klares Produkt von Hass oder Rache und demnach alles andere als politisch motiviert und ja, der LS gehört für mich in die ganz enge Auswahl der möglichen Täter.
von Salva
So, 19. Jul. 2015, 19:52
Forum: Verbrechen, die Geschichte schrieben
Thema: Hinterkaifeck
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Re: Hinterkaifeck

@Cassandra
Du musst auch diese Theorie absolut nicht teilen. Sie ist nicht das Nonplusultra.
Schon klar. Ich bin auch alles andere als ein "Hinterkaifeck-Spezialist", dennoch interessieren mich andere Theorien auch und ich sagte ja, dass der Schlittenbauer zwar passen würde - was auch im Film oben suggeriert wird - aber auch andere infrage kommen würden. Aber der Schlittenbauer hat sich nicht nur wegen seiner Aussage zu den Morden ins Rampenlicht geschoben und das die Unterhaltsfrage geklärt war, sehe ich eigentlich so nicht. Auch andere Quellen nicht.
von Salva
So, 19. Jul. 2015, 19:04
Forum: Verbrechen, die Geschichte schrieben
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Re: Hinterkaifeck

@Cassandra
Ich habe mir diese "Waffenlagertheorie" bei hinterkaifeck.net * durchgelesen und teile die "Pro-Indizien" noch nicht mal im Ansatz. Was sollte z.B. an diesen Unterlagen so wichtig gewesen sein, dass die einen Mehrfachmord rechtfertigen? Und Soldaten müssen keine Leichen abdecken, denn die waren solche Anblicke und wesentlich grausamere gewohnt. Selbst im Fall einer Entdeckung: warum zum Himmel sollten die auch die Kinder töten? Dann steht da etwas von zwei Spuren die zum Hof führten aber nicht mehr zurück. Demnach fehlt eine und wo sollen die beiden Spurenverursacher abgeblieben sein? Da gibt es noch einiges mehr, wie zum Beispiel die Tatsache, dass die Soldaten damals im "lautlosen" Nahkampf mit dem Bajonett und dem Gewehrkolben zu töten pflegten und wenn die schon die Tat und das Motiv in eine andere Richtung lenken wollten: warum dann das Tatwerkzeug verstecken oder generell: warum sollten die sich einerseits überhaupt die Mühe einer Verschleierung machen wenn die andereseits noch tagelang auf dem Hof praktisch gelebt und selbst den qualmenden Kamin in Betrieb genommen haben? Geld wurde auch nicht gestohlen... Wie gesagt, es gibt da noch mehr und deswegen wäre diese Theorie die allerletzte, die ich ernsthaft in Erwägung ziehen würde.
von Salva
Sa, 18. Jul. 2015, 17:39
Forum: Verbrechen, die Geschichte schrieben
Thema: Hinterkaifeck
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Re: Hinterkaifeck

@Cassandra
Zunächst was die Werbung bzw. Verlinkung zu anderen Foren betrifft:
Wenn das entsprechende Forum Backlinks zulässt, soll das kein Problem sein. Es gibt allerdings welche, die sehen das nicht gerne und wir hier dann auch nicht. Quid pro quo ;)

Zum Fall:

Die Theorie "militärische Kommandoaktion" wirft bei mir folgende grundsätzliche Fragen auf:

► Warum sollten (Kommando)Soldaten eine Familie mit einer Haue ermorden?

► Warum sollten die dieses Mordwerkzeug verstecken?

► Warum wurden die Leichen "gestapelt" und abgedeckt?

► Warum wurde das Vieh noch über Tage hinweg versorgt?

► Was war das Motiv?

► Wieviele Soldaten sollten es denn gewesen sein und wo waren deren Spuren?


Damals waren die Mordmotive keine anderen als heute und die Tathergänge waren auch schon immer ähnlich. Auch die psychologischen Profile von Mördern und Totschlägern waren nie anders und in jedem anderen Fall, der ähnliche Merkmale aufweist, würde man sagen: "Das war eine Tat aus Leidenschaft. Da hat jemand bis auf den Tod gehasst.".
Das Verstecken der Tatwaffe in der unmittelbaren Umgebung und das Abdecken der Leichen sind typisch für Mörder, die eine (sehr) enge Beziehung zum Opfer hatten und die Tat zwar nicht unbedingt ungeschehen, aber nicht an die Opfer erinnert werden wollen, in dem sie sie offen liegen lassen und ständig anschauen müssen.
Auch die Tatsache, dass der Täter noch tagelang das Vieh versorgte zeigt mir, dass der zwar in der Lage war eine Familie umzubringen, aber das "unschuldige" und "unbeteiligte" Vieh nicht sich selbst überlassen wollte. Besonders Menschen die selbst eigene Tiere zu versorgen haben handeln dementsprechend. Landwirte, in diesem Fall.

Schlittenbauer ist DER Täter schlechthin. Keine Frage. Aber nicht unbedingt der einzige in Frage kommende. Allerdings glaube ich am wenigsten an eine militärische Aktion, denn diese Möglichkeit tendiert schon rein statistisch gen Null. Vor allem - wie gesagt - mit diesen Tatmerkmalen.


Wurde der Fall je von Spezialisten der "Operativen Fallanalyse" unter die Lupe genommen? Wenn ja, mit welchem Ergebnis?
von Salva
Fr, 17. Jul. 2015, 21:51
Forum: Verbrechen, die Geschichte schrieben
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Re: Hinterkaifeck

Hallo @Cassandra und Herzlich Willkommen bei Allcrime :Y:

Und ob dieser Fall bekannt ist! Mir jedenfalls, denn ich habe ebenfalls sehr viel darüber gelesen und auch in anderen Foren immer wieder mitgelesen. Sehr interessant und verzwickt, obwohl ich schon einen Täter im Auge hätte. Aber möglich ist da alles.

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