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von Salva
Di, 10. Sep. 2019, 20:45
Forum: Cold Cases
Thema: 1976 | Erftstadt | Pauline Sybille Breuer (22) vermisst
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1976 | Erftstadt | Pauline Sybille Breuer (22) vermisst

Hallo @mippie
Und? Hast du das Material durch? Wie ist dein Eindruck?
von Salva
Fr, 6. Sep. 2019, 23:58
Forum: Cold Cases
Thema: 1976 | Erftstadt | Pauline Sybille Breuer (22) vermisst
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1976 | Erftstadt | Pauline Sybille Breuer (22) vermisst

Hallo @mippie, herzlich Willkommen ;)
Du bekommst die Unterlagen per PN.
von Salva
Fr, 6. Sep. 2019, 23:26
Forum: Cold Cases
Thema: 1976 | Erftstadt | Pauline Sybille Breuer (22) vermisst
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1976 | Erftstadt | Pauline Sybille Breuer (22) vermisst

Lastlove hat geschrieben:
Fr, 6. Sep. 2019, 19:22
Aber was mich wundert ist das Alter der Schwester.
Wenn die vermisste ca. 18 gewesen sein soll dann war sie a 1956 geboren worden.
Die Schwester allerdings ist heute 53 und muss somit 1966 geboren sein.
Also kann sie keine Kinder gehabt haben von denen sich die vermisste verabschiedet hat.
Pauline war 22 Jahre jung, als sie 1976 verschwand. Demnach wurde sie 1954 geboren und ist heute, falls sie noch lebt, 65.
Der Artikel über den Fall erschien im Jahr 2007, da war die Schwester 53. Das heißt, sie ist 1954 geboren, heute 65 und war zum Zeitpunkt von Paulines Verschwinden: 22.
:thinking:
von Salva
So, 26. Feb. 2017, 20:05
Forum: Cold Cases
Thema: 1976 | Erftstadt | Pauline Sybille Breuer (22) vermisst
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Re: 1976 | Erftstadt | Pauline Sybille Breuer (22) vermisst

Was für eine Überraschung, @anonym123 :Y: Hoffe, dir geht's gut!

Was den Fall Pauline betrifft: Danke für dein Einverständnis. Mal sehen, ob ich von dem Material etwas veröffentliche. Wenn ja, Namen bleiben selbstverständlich anonym!

Liebe Grüße zurück ;)
von Salva
Sa, 3. Sep. 2016, 14:03
Forum: Cold Cases
Thema: 1976 | Erftstadt | Pauline Sybille Breuer (22) vermisst
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Re: 1976 | Erftstadt | Pauline Sybille Breuer (22) vermisst

Ich habe vor Monaten die Unterlagen von @anonym123 aufgearbeitet, übersetzt und nach einigen Recherchen detailiert an das BKA weitergeleitet. Samt den Originalunterlagen. Leider war anonym123 seit Ende Januar nicht mehr im Forum und ich weiß daher nicht, ob ich veröffentlichen soll/darf, was ich damals an Infos erhalten hatte. Es war jedenfalls überaus interessant und enthielt recht eindeutige Hinweise, was Pauline seiner Zeit zugestoßen war und auch wo und womöglich durch wen.
Soweit ich weiß, wurde weder anonym123, noch der Sender dieser Unterlagen vom BKA kontaktiert. Ich jedenfalls auch nicht. Daher ist völlig unklar, was im Fall Pauline Breuer seitdem unternommen wurde.
von Salva
So, 11. Okt. 2015, 21:58
Forum: Cold Cases
Thema: 1976 | Erftstadt | Pauline Sybille Breuer (22) vermisst
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Re: Der Fall Pauline Sybille Breuer

anonym123 hat geschrieben:Kann man hier eine privat pn an dich schicken?
Gerne & Jederzeit! Klicke dazu bitte in meinem Beitrag im linken Feld auf "Kontaktdaten" und dort anschl. auf das "aet". Kannst aber auch eine EMail schreiben, wenn du auf das Symbol mit dem Brief klickst. Und: es gibt im Hauptmenü unter "Allcrime" einen Link zum Kontaktformular und dort stehen weitere Kontaktmöglichkeiten. Auch die vom Allcrime Team.
von Salva
So, 11. Okt. 2015, 21:24
Forum: Cold Cases
Thema: 1976 | Erftstadt | Pauline Sybille Breuer (22) vermisst
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Re: Der Fall Pauline Sybille Breuer

Hallo @anonym123 und: Herzlich Willkommen in unserer Mitte :Y:

In Paulines Leben muss damals einiges im Argen gelegen haben, sodass viele Theorien bzgl. ihres Verschwindens infrage kommen konnten. Wir danken dir dafür, dass du dein Wissen hier öffentlich teilst und gebe dir einen Rat, wie du mit diesem Material umgehen solltest. Englisch wäre kein Problem und da ich auch italienisch kann, geht das auch ganz gut mit dem Spanisch.
ABER:
Übergebe bitte alles, was du bekommen hast oder kannst, der Polizei. Selbst wenn du Übersetzungen hättest, die würden diese Unterlagen eh nochmal übersetzen lassen. Es sei denn, das hat ein beglaubigter und zugelassener Dolmetscher getan. Gib alles weiter, wie du es auch bekommst. Es wird auch um Spurensicherung usw. gehen, ohne diesen Bekannten etwas unterstellen zu wollen.
Mit dieser Veröffentlichung deiner Kenntnisse musst du auch zusehen, dass du die Polizei auch wirklich kontaktierst, denn der Fall ist noch nicht abgeschlossen und du/ dieser Bekannte seid somit Zeugen und steht in der Pflicht.
von Salva
Mi, 9. Sep. 2015, 01:07
Forum: Cold Cases
Thema: 1976 | Erftstadt | Pauline Sybille Breuer (22) vermisst
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Der Fall Pauline Sybille Breuer

Der Fall Pauline Sybille Breuer/ unbekannte Tote bei Aktenzeichen XY...ungelöst vom 13.11.2013, ab 28:43:


Video: Aktenzeichen XY...ungelöst 13.11.2013
von Salva
Mi, 9. Sep. 2015, 00:55
Forum: Cold Cases
Thema: 1976 | Erftstadt | Pauline Sybille Breuer (22) vermisst
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Re: Der Fall Pauline Sybille Breuer

Einer anderen Quelle zufolge, soll Pauline Sybille letztmalig im Oktober 1977 in Liblar gesehen worden sein:
http://wherearethey.bravepages.com/cases/def005.html
von Salva
Mi, 9. Sep. 2015, 00:33
Forum: Cold Cases
Thema: 1976 | Erftstadt | Pauline Sybille Breuer (22) vermisst
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Re: Der Fall Pauline Sybille Breuer

6. Januar 2007 - Rhein-Erft Rundschau

Bild
Pauline Sybille Breuer, 22. Foto: Kölner Stadt-Anzeiger

RHEIN-ERFT-KREIS. 30 Jahre ist es jetzt her, dass Pauline Sybille Breuer aus Erftstadt spurlos verschwand. Doch jetzt könnte sich möglicherweise eine neue Spur in dem Fall ergeben. Die niederländische Polizei untersucht nämlich, ob es sich bei einer jungen Frau, die am 24. Oktober 1976 in Maarsbergen tot aufgefunden wurde, um die vermisste Erftstädterin handelt. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Frau ermordet wurde.

Ursprünglich glaubten die Ermittler, bei der Toten handelte es sich um die ebenfalls seit 1976 vermisste Monique Jacobse aus Maarsbergen. Doch laut niederländischen Medienberichten meldete sich Monique im August 2006 bei ihren Verwandten. Sie hatte in den USA ein neues Leben begonnen. Daraufhin wurde die Tote exhumiert, und ein DNA-Test ergab, dass es sich nicht um die Leiche von Monique Jacobse handelt. Der Fall wurde neu aufgerollt.

Bei ihren Ermittlungen fiel den Beamten auf, dass die damals 22-jährige Erftstädterin etwa zwei Monate vor dem Auffinden der Leiche verschwunden war. Jetzt soll von Paulines Schwester Gertrud Weinen, die in Euskirchen lebt, eine DNA-Probe genommen werden, um zu klären, ob es sich bei der Toten tatsächlich um die verschwundene Erftstädterin handelt.

Wie Anton Hamacher, Hauptkommissar bei der Kreispolizeibehörde des Rhein-Erft-Kreises, bestätigte, haben die holländischen Behörden ein entsprechendes Amtshilfeersuchen gestellt. Wir haben mit der Familie von Pauline Sybille Breuer Kontakt aufgenommen und gehen davon aus, dass wir eine DNA-Probe nehmen können, erklärt er. Das Material werde dann zur Auswertung in die Niederlande geschickt.

Ein konkreter Hinweis darauf, dass es sich bei der Toten um die Frau aus Erftstadt handelt, liegt nicht vor, betont Hamacher. Es handele sich lediglich um eine Vermutung, die jetzt anhand des DNA-Tests überprüft werden soll.

Die Schwester der Vermissten, Gertrud Weinen, möchte sich zu der neuen Entwicklung nicht äußern. Lediglich ihr Mann stellte sich gestern kurz den mittlerweile wohl zahlreichen Medienanfragen. Meine Frau wird von der Welle überrollt und kann nichts mehr dazu sagen. Das alles nimmt sie sehr mit.
von Salva
Mi, 9. Sep. 2015, 00:30
Forum: Cold Cases
Thema: 1976 | Erftstadt | Pauline Sybille Breuer (22) vermisst
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1976 | Erftstadt | Pauline Sybille Breuer (22) vermisst

Bergheim - Die damals 22-Jährige Pauline Sybille Breuer aus Erftstadt wird seit dem 5. Mai 1976 vermisst

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Da es kaum Informationen über diesen seltsamen Fall gibt, hier die Meldungen aus Januar 2007.
Damals dachten niederländische Beamte, die Leiche von Pauline Sybille Breuer gefunden zu haben.

5. Januar 2007 - Kölner Stadt-Anzeiger

Erftstadt / Euskirchen - 30 Jahre nach dem Mord an einer jungen Frau in Holland steht das Verbrechen jetzt möglicherweise vor der Aufklärung. Die niederländischen Beamten ermitteln derzeit, ob es sich bei der Leiche, die am 24. Oktober 1976 in Maarsbergen gefunden wurde, um die damals 22-jährige Pauline Sybille Breuer aus Erftstadt handelt. Sie gilt seit dem 5. Mai 1976 als vermisst. Ein DNA-Test soll jetzt Gewissheit bringen. Ein entsprechendes Rechtshilfeersuchen der holländischen Behörden ist am Donnerstag bei der Polizei in Bergheim eingegangen.

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Auf Klarheit über das Schicksal ihrer Schwester Pauline hofft Gertrud Weinen.

Die deutschen Kollegen sollen eine Genprobe von Gertrud Weinen, der heute in Euskirchen lebenden Schwester der Vermissten, an die Polizei in Heerlen schicken. Als die 53-Jährige ihre Schwester zum letzten Mal gesehen hat, steckten in deren Tasche eine Pistole, ein Schlagring und eine Flasche Bier. Eine weitere Flasche hielt sie in der Hand. Sie war betrunken. Es war ein Sommerabend Ende August 1975. „Pass gut auf deine Kinder auf und pass auch gut auf dich auf“, hat Pauline damals gesagt, als sie vor der Tür ihrer Schwester Gertrud stand. Pauline wollte nicht hereinkommen. „Ich habe noch etwas Wichtiges zu erledigen. Du hörst von mir“, sagte sie. Doch Gertrud Weinen hörte nie wieder etwas von ihrer Schwester, stattdessen meldete sich die Polizei.

Die Tote von Maarsbergen wurde 1976 neben einem Parkplatz an der A 12 zwischen Utrecht und Arnheim entdeckt. Das nackte Mädchen war notdürftig mit ein paar Zweigen und Blättern bedeckt. Die Polizei ging damals davon aus, dass es sich bei der Ermordeten um eine etwa 18 Jahre alte Frau handelt. Sie war dünn, etwa 1,60 Meter groß, hatte ein ovales Gesicht mit einem spitzen Kinn.

Wie die Frau vor 30 Jahren ums Leben kam, konnte bis heute nicht endgültig geklärt werden. Die Leiche sei in einem stark verwesten Zustand gewesen, sagte am Donnerstag Kriminalhauptkommissar Hans Castro von der Mordkommission in Heerlen. Wahrscheinlich aber ist die junge Frau erwürgt worden.

Dass es sich bei ihr um Pauline Sybille Breuer handeln könnte, ahnt 1976 noch niemand. Zehn Jahre nach dem Leichenfund wird die Tote als das Mädchen Monique Jacobse aus Maarsbergen identifiziert. Sie war damals angeblich von zu Hause weggelaufen. Für die Behörden galt der Fall als abgeschlossen.

Doch im August 2006 klingelte das Telefon bei den Verwandten der Holländerin. An anderen Ende war Monique. Sie lebe noch und wohne in den USA, erklärte sie. Für die holländischen Ermittler begann die Suche nach der Identität der Toten von vorne. Die Leiche wurde exhumiert. Ein DNA-Test bestätigte: Die Tote im Sarg ist nicht die Holländerin Jacobse.

Danach durchforsten die Beamten in Heerlen sämtliche Vermisstenfälle des Landes. Ohne Erfolg. Schließlich dehnen sie die Suche auf die angrenzenden Länder aus und stoßen auf Pauline Sybille Breuer aus Erftstadt. Die Ähnlichkeit zwischen dem rekonstruierten Gesicht der Leiche und der vermissten Frau, die zuletzt in Liblar gewohnt hat, ist verblüffend, meint die holländische Polizei.

Auch Gertrud Weinen sagt, dass es sich bei der Toten um ihre vermisste Schwester handeln könnte. Die Euskirchenerin will einfach nur noch Klarheit haben: „Es kann nicht mehr so weitergehen. Die Erinnerungen kommen ständig wieder hoch.“ Das einzige Foto von Pauline, auf dem diese fünf Jahre alt ist, und den Zeitungsartikel mit der Vermisstensuche hat sie aufbewahrt. Wenn Pauline Sybille Breuer Probleme hatte, klopfte sie oft bei ihrer älteren Schwester an. Gertrud Weinen beschreibt ihre Schwester als liebevollen, hilfsbereiten Menschen. „Sie hatte kein einfaches Leben“, sagt Gertrud Weinen. Ihr Vater habe viel getrunken und die sechs Geschwister oft verprügelt.

Sollte der DNA-Test ein positives Ergebnis liefern, ist Pauline Sybille Breuer 1976 möglicherweise Opfer eines Serienmörders geworden. Die Polizei in Holland geht davon aus, dass die Tote aus Maarsbergen von Peter C. (46) umgebracht worden ist. Er soll für die Ermordung von fünf Prostituierten aus der Umgebung von Maastricht verantwortlich sein. 1976 besuchte er eine Schule in Maarsbergen. Der Parkplatz, auf dem die Leiche gefunden wurde, war damals auch ein beliebter Treffpunkt für Drogendealer und Prostituierte. Ob und warum allerdings auch Pauline möglicherweise dort war, ist ungeklärt. „Sollte es sich bei der Leiche wirklich um meine Schwester handeln, dann können wir wenigstens mit dem Thema abschließen“, sagt Gertrud Weinen.

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