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Die Suche ergab 6 Treffer

von Salva
Fr, 13. Nov. 2015, 16:19
Forum: Abgeschlossene Gerichtsprozesse
Thema: England: Beim Sex als Mann ausgegeben: Gericht spricht Frau schuldig
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Re: England: Beim Sex als Mann ausgegeben: Gericht spricht Frau schuldig

sweetdevil31 hat geschrieben:Nur die eine wird dafür für 8 Jahre verknackt...
Daran glaube ich noch nicht, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass sie sich das Urteil gefallen lässt. Ich kann nur hoffen, dass dann die nächste Instanz mit offeneren Augen urteilt. Und mit wesentlich mehr Verstand!
von Salva
Fr, 13. Nov. 2015, 15:23
Forum: Abgeschlossene Gerichtsprozesse
Thema: England: Beim Sex als Mann ausgegeben: Gericht spricht Frau schuldig
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Re: England: Beim Sex als Mann ausgegeben: Gericht spricht Frau schuldig

Ich sage es jetzt mal so, wie die Geschichte auch klingt: da haben sich zwei gesucht und gefunden! "Dumme" will ich nicht sagen, sonst bekomme ich von den Engländern am Ende noch 15 Jahre aufgebrummt!
von Salva
Fr, 13. Nov. 2015, 14:29
Forum: Abgeschlossene Gerichtsprozesse
Thema: England: Beim Sex als Mann ausgegeben: Gericht spricht Frau schuldig
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Re: England: Beim Sex als Mann ausgegeben: Gericht spricht Frau schuldig

Ich werde aus dem Fall einfach nicht so recht schlau und frage mich: was hat das Opfer wirklich gestört? Immerhin hatten die beiden zuvor schon 9 mal Sex und hätte es dem Opfer nicht gefallen, wäre das 10. mal erst gar nicht passiert. Abgesehen davon hatten die beiden schon zwei Jahre lang Kontakt.
Ich denke mal, dass sich das Opfer nicht mit dem Gedanken anfreunden konnte, eine "Beziehung" mit einer Frau gehabt, bzw. sich in eine Frau verliebt zu haben. Dazu die Scham über ihre eigene "Dummheit"(?), weil sie das wirkliche Geschlecht nicht erkennen konnte. Für mich plausibel also wären "verletzte Gefühle". Ganz einfach. Nie und nimmer hätte ich als Richter "Kye Fortune" verurteilt. Und als Staatsanwalt hätte ich das Verfahren im Vorfeld direkt eingestellt.
Am Ende hat das Opfer doch noch einen selbst verschuldeten Schaden erlitten: erst mal keinen guten Sex mehr. Und einen "Freund" weniger.
von Salva
Fr, 13. Nov. 2015, 12:56
Forum: Abgeschlossene Gerichtsprozesse
Thema: England: Beim Sex als Mann ausgegeben: Gericht spricht Frau schuldig
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Re: England: Beim Sex als Mann ausgegeben: Gericht spricht Frau schuldig

sweetdevil31 hat geschrieben:8 Jahre Haft für so einen (sorry) *angeblichen* Fake?!
Dazu folgende Ausschnitte:
Zehn Mal zum Sex verführt

Die Augenbinde musste die junge Frau bei jedem Treffen der beiden tragen. Auch, als es schließlich zum Sex kam. Sie habe nie gedacht, dass sich hinter "Kye" in Wahrheit eine Frau verstecken würde. "Als ich diese Person zum ersten Mal getroffen habe und zugestimmt habe mit ihr Sex zu haben, dachte ich, er ist ein Mann", zitiert sie "Daily Mail". Insgesamt zehn Mal sollen die beiden Sex gehabt haben. Die 25-jährige N. trug jedes Mal eine Penis-Prothese.
Die Täterin wurde nun vom Gericht wegen "grausamer und herzloser Täuschung" zu einer langen Haftstrafe verurteilt
Focus

Welchen Straftatbestand hätte dieser Fall in Deutschland erfüllt, dass er dieses Strafmaß rechtfertigen würde?
"Arglistige Täuschung" gibt es zwar im BGB, behandelt dort aber keine Sexualstrafdelikte.
Bei den "Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung (§§ 174 - 184h StGB" dejure.org) finde ich auch nichts, was sich irgendwie bei diesen Fall anwenden lassen würde.
Selbst im Falle einer Vergewaltigung (§ 177 StGB) wäre das Strafmaß nicht so hoch.
Wenn das Opfer vorher nicht unmissverständlich geäußert hat, dass es keine sexuellen Handlungen mit Frauen will, dürfte es sehr eng werden. Und selbst wenn: welcher Verstoß wäre das dann?

PS: Das "Zehn Mal zum Sex verführt" sehe ich ganz anders. In jeder zwischenmenschlichen Beziehung verführt einer den anderen und das ist auch so gewollt. Und wenn einer nicht will, der andere aber trotzdem "macht", wäre das eine "Straftat gegen die sexuelle Selbstbestimmung". Oder?
von Salva
Di, 22. Sep. 2015, 20:38
Forum: Abgeschlossene Gerichtsprozesse
Thema: England: Beim Sex als Mann ausgegeben: Gericht spricht Frau schuldig
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Re: England: Beim Sex als Mann ausgegeben: Gericht spricht Frau schuldig

Hier und da ein Detail mehr:

Gayle Newland (25) - Die Frau, die sich beim Sex als Mann ausgab

Bild
Gayle Newland (25) trifft vor dem Gericht in Chester ein.

...

Die Britin täuschte auf Facebook vor, ein Mann namens „Kye Fortune“ zu sein. Dort lernte sie auch ihre spätere „Freundin“ (25) kennen. Wenn sich die beiden in den folgenden zwei Jahren persönlich trafen, band Gayle Newland ihre Brust ab, trug einen engen Badeanzug und eine Woll-Mütze, um ihre weibliche Erscheinung zu verbergen. „Jedes Mal musste ich eine Augenbinde aufhaben, oder sie anlegen, während sie auf dem Flur wartete“, sagt das Opfer vor Gericht. „Ich suchte so verzweifelt nach Liebe. Es ist armselig. Ich war so verzweifelt.“

Die Maskerade erklärte Gayle Newland damit, dass sie nach einem Auto-Unfall Hemmungen hätte, sich zu zeigen. Und für ihre hohe Stimme machte sie philippinische Gene verantwortlich. Alles flog auf, als das Opfer beim Sex die Augenbinde runter riss und sah, dass „Kye Fortune“ in Wahrheit Gayle Newland war – und einen Kunst-Penis umgebunden hatte.

...

Quelle/ Vollständiger Text beim Berliner Kurier
von Salva
Mi, 16. Sep. 2015, 19:20
Forum: Abgeschlossene Gerichtsprozesse
Thema: England: Beim Sex als Mann ausgegeben: Gericht spricht Frau schuldig
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Re: England: Beim Sex als Mann ausgegeben: Gericht spricht Frau schuldig

@sweetdevil31
Den "Fall" habe ich auch gelesen und den zuerst als Ente abgetan. Konnte mir einfach nicht vorstellen, dass die Frau das nicht bemerkt hatte!
Aussage gegen Aussage, was z.B. die Augenbinde betrifft. Auch das Ding mit der Stimme verstellen... haben die sonst nie miteinander gesprochen? Komisch durch und durch. Der Schuldspruch wegen "sexueller Nötigung" sowieso.

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