Schon Mitglied bei Allcrime?
Werde Teil unserer Community und du kannst auf unserer kostenlosen und werbefreien Kriminalplattform Themen erstellen, Beiträge verfassen, chatten und alle Funktionen nutzen. [Mitglied werden]

Die Suche ergab 9 Treffer

von Salva
Fr, 6. Sep. 2019, 23:00
Forum: Allcrime: geklärt!
Thema: Braunschweig/DD: Petra Pazsitka - Vermeintliches Mordopfer nach 31 Jahren aufgetaucht
Antworten: 38
Zugriffe: 10824

Braunschweig/DD: Petra Pazsitka - Vermeintliches Mordopfer nach 31 Jahren aufgetaucht

Lastlove hat geschrieben:
Fr, 6. Sep. 2019, 19:17
Entschuldige bitte..
Kein Problem ;)
von Salva
So, 1. Sep. 2019, 09:47
Forum: Allcrime: geklärt!
Thema: Braunschweig/DD: Petra Pazsitka - Vermeintliches Mordopfer nach 31 Jahren aufgetaucht
Antworten: 38
Zugriffe: 10824

Braunschweig/DD: Petra Pazsitka - Vermeintliches Mordopfer nach 31 Jahren aufgetaucht

@Lastlove
Bezieht sich dein Beitrag vielleicht auf den Fall Rebecca Reusch?
von Salva
Mi, 21. Okt. 2015, 10:19
Forum: Allcrime: geklärt!
Thema: Braunschweig/DD: Petra Pazsitka - Vermeintliches Mordopfer nach 31 Jahren aufgetaucht
Antworten: 38
Zugriffe: 10824

Re: Braunschweig/DD: Petra Pazsitka - Vermeintliches Mordopfer nach 31 Jahren aufgetaucht

Was immer Frau Pazsitka damals bewegt hat, so ein Leben zu führen: ich wünsche ihr, dass sie ihr neues Leben ebenso gut meistert wie ihr altes.
von Salva
Fr, 9. Okt. 2015, 16:51
Forum: Allcrime: geklärt!
Thema: Braunschweig/DD: Petra Pazsitka - Vermeintliches Mordopfer nach 31 Jahren aufgetaucht
Antworten: 38
Zugriffe: 10824

Re: Braunschweig/DD: Petra Pazsitka - Vermeintliches Mordopfer nach 31 Jahren aufgetaucht

@Eagle
Das war völlig klar! Da hat sie es jahrelang geschafft, sich erfolgreich von ihrer Familie fernzuhalten - warum auch immer - und dafür trifft sie jetzt die Härte des Gesetzes. Dazu kommt noch die Panik seitens der Behörden: "wie hat die das bloß gemacht!", weil sowas natürlich für die Zukunft unterbunden werden muss. UND: um so herauszufinden, ob sich nicht doch noch so mancher dem System entzogen hat und dennoch ein unbeschwertes Leben leben kann. Das darf natürlich auch nicht sein.
Wenn Frau P. clever ist, kann sie ein Vermögen mit ihrer Geschichte machen ;)

Wenn ich mir das alles so durch den Kopf gehen lasse, dann komme ich einfach nicht dahinter, warum sie diesen Einbruch gemeldet hat. Wenn SIE nicht wusste, dass der Schuss nach hinten losgehen kann, wer dann? Wusste sie wirklich nicht, dass sie nicht vergessen war?
von Salva
Mo, 28. Sep. 2015, 02:23
Forum: Allcrime: geklärt!
Thema: Braunschweig/DD: Petra Pazsitka - Vermeintliches Mordopfer nach 31 Jahren aufgetaucht
Antworten: 38
Zugriffe: 10824

Re: Braunschweig/DD: Petra Pazsitka - Vermeintliches Mordopfer nach 31 Jahren aufgetaucht

Junger Polizist suchte einst nach Petra. Als Kommissar traf er das „Mordopfer“ wieder

Bild
Ein aktuelles Foto: Die unscheinbare Passantin Petra Pazsitka (55) in der Düsseldorfer Innenstadt

... Nur eines verrät er: Dass die 55-Jährige den Beamten erst gar nicht glauben wollte, dass ihre Familie und – nach der Sendung von „Aktenzeichen xy … ungelöst“ von Anfang 1985 – auch ganz Deutschland intensiv nach ihr gesucht hatten ...

Mehr bei Bild
von Salva
Mo, 28. Sep. 2015, 02:10
Forum: Allcrime: geklärt!
Thema: Braunschweig/DD: Petra Pazsitka - Vermeintliches Mordopfer nach 31 Jahren aufgetaucht
Antworten: 38
Zugriffe: 10824

Re: Braunschweig/DD: Petra P. - Vermeintliches Mordopfer nach 31 Jahren aufgetaucht

Mordermittler im Fall Petra P.: „Ich war mir gleich sicher, dass...

Bild
Erster Kriminalhauptkommissar Dirk Bosse. Foto: regionalBraunschweig.de

Nach 31 Jahren ist der Fall Petra P. gelöst: Das vermeintliche Mordopfer lebt. Für Kriminalhauptkommissar Dirk Bosse endet damit ein Kapitel: Der Ermittler von damals hatte nicht mehr damit gerechnet, Petra P. zu finden - schon gar nicht lebend. Jetzt hat Bosse eine neue Mission.

Kriminalhauptkommissar Dirk Bosse war noch nicht lange bei der Polizei, als er 1984 den Fall Petra P. auf den Tisch bekam: Eine Studentin war verschwunden, die Kriminalpolizei vermutete ein Gewaltverbrechen. Doch Petra P. lebt. Jetzt spricht der Ermittler darüber, wie es war, dem vermeintlichen Mordopfer nach 31 Jahren gegenüber zu stehen.

Er habe sich „nie träumen lassen“, dass der Fall überhaupt je aufgeklärt werde, sagte Kommissar Dirk Bosse der „Braunschweiger Zeitung“. „Es gab ja nie Beweise, keine Leiche.“ Als sich dann herausstellt, dass Petra P. doch noch lebt, treffen sich Bosse und seine Kollegen mit P. in ihrer Wohnung in Düsseldorf.

"Ihr ganzes Lebenskonstrukt ist zusammengebrochen"

„Schon als sie auf uns zukam, war ich mir sicher, dass sie es ist“, so Bosse zur „Braunschweiger Zeitung“. Dabei habe er ja nur das Fahndungsfoto aus den 80er Jahren gekannt. „Nach der mehrstündigen Vernehmung blieb kein Zweifel: Sie ist es!“ Auf ihn habe die Frau „distanziert“ gewirkt, aber für den Kriminalkommissar ist das verständlich. „Immerhin ist ihr ganzes Lebenskonstrukt zusammengebrochen.“

Offenbar lebte Petra P. in den Jahren nach ihrem Verschwinden sehr zurückgezogen: Von der Aufsehen erregenden TV-Fahndung nach ihr in der Sendung „Aktenzeichen XY…ungelöst“ will sie nichts mitbekommen haben. „Sie hat uns erst gar nicht geglaubt, dass nach ihr gesucht worden war“, sagte Kriminalkommissar der „Braunschweiger Zeitung“.
Der Kommissar will die Frau unbedingt wieder mit ihrer Familie zusammenbringen

Für Bosse könnte der Fall nun abgehakt sein: Es gibt kein Mordopfer, die Akte könnte geschlossen werden. Aber eines will er jetzt noch schaffen: „Wir wollen unbedingt versuchen, die Frau mit ihrer Familie wieder zusammenzuführen“, so Bosse gegenüber der „Braunschweiger Zeitung“, Ihm geht der Fall ans Herz.

Besonders wegen Petra P.s Familie: „Sitzen Sie mal einer 80-jährigen Frau gegenüber und erzählen ihr, dass ihre Tochter wieder da ist – wo sie doch dachte, dass sie seit mehr als 30 Jahren tot ist“, sagte Bosse der Zeitung. „Das berührt auch einen Mordermittler.“

Quelle: nachrichten.de
von Salva
Sa, 26. Sep. 2015, 20:12
Forum: Allcrime: geklärt!
Thema: Braunschweig/DD: Petra Pazsitka - Vermeintliches Mordopfer nach 31 Jahren aufgetaucht
Antworten: 38
Zugriffe: 10824

Re: Braunschweig/DD: Petra P. - Vermeintliches Mordopfer nach 31 Jahren aufgetaucht

Wie kann jemand in Deutschland 31 Jahre abtauchen?

Petra P. verschwand 1984, ihre Eltern hielten sie für tot. Jetzt kommt raus: Sie lebt unter anderem Namen in Düsseldorf. Ein Profiler erklärt, wie das gelingt und warum man das der Familie antut.

Bild
Axel Petermann ist Spezialist für Vermisste und ungeklärte Morde. In seinem aktuellen Buch "Der Profiler" beschreibt er, wie er Tätern auf die Spur kommt

Die Welt: Herr Petermann, ist Ihnen so ein Fall schon einmal untergekommen?

Axel Petermann: Jeden Tag verschwinden zwischen 200 und 300 Menschen. Die meisten kehren innerhalb einer Woche zurück, 80 Prozent sind nach einem Monat wieder zu Hause. Lediglich drei Prozent aller Vermissten bleiben länger als ein Jahr verschwunden. Insgesamt 6800 Menschen in Deutschland gelten derzeit als vermisst. Ich hatte neulich eine Anfrage von einer Frau aus Bremen. Sie sucht ihren Vater, der vor 20 Jahren in einer Nacht-und-Nebel-Aktion verschwunden ist. Die Familie will endlich Gewissheit, ob er tot ist. So etwas kommt also immer mal wieder vor. Aber ein so fulminanter Fall, dass jemand über 31 Jahre verschwunden ist, ist mir noch nicht untergekommen.

Die Welt: Wie ist das überhaupt möglich?

Petermann: Wenn Sie abtauchen wollen, müssen Sie alle Brücken abbrechen. 1984 gab es noch keine Handys. Heute dürften Sie Ihres nicht mehr benutzen, weil es sonst geortet werden könnte. Es darf keine Bankaktivität mehr geben, das heißt, Sie räumen nach und nach Ihr Konto leer, damit Sie erst einmal ein Geldpolster haben. Und dann ziehen Sie möglichst weit weg. Heutige Fahndungen in sozialen Netzwerken erschweren das Abtauchen. Also verändern Sie Ihr Aussehen: Aus langen Haaren werden kurze, aus schwarzen rote ... den Rest Ihres Lebens müssen Sie sehr zurückgezogen verbringen.

Die Welt: Ohne Wohnung, Arbeit, Arztbesuche?

Petermann: Sie suchen sich eine Wohnung unter anderem Namen, zahlen die Miete erst einmal bar. Aber das würde irgendwann auffallen. Also bitten Sie einen neuen Bekannten, unter seinem Namen ein Konto für Sie einzurichten, zu dem Sie Zugang haben. Arztrechnungen können Sie privat bezahlen, und was den Job angeht, da kommt natürlich nur Schwarzarbeit infrage.

Die Welt: Mit welchen Konsequenzen muss Petra P. jetzt rechnen?

Petermann: Verschwinden ist keine Straftat. Ich weiß nicht, ob sie mitbekommen hat, dass jemand des Mordes an ihr verdächtigt wurde und ihn sogar gestanden hat. Er hat das Geständnis zum Glück zurückgezogen. Sonst wäre er womöglich deswegen verurteilt worden. Warum hat sie sich damals nicht gemeldet? Jetzt könnte höchstens der Fiskus auf die Idee kommen, zu prüfen, wovon sie die letzten 31 Jahre gelebt hat.

Die Welt: Welche Motive kennen Sie denn aus anderen Fällen?

Petermann: Ein Familienvater hat eine neue Liebe gefunden und nicht den Mut gehabt, das zu äußern. Eine Frau flieht vor ihrem gewalttätigen Ehemann. Ein türkisches Mädchen versucht, aus ihrer patriarchalisch geprägten Familie auszubrechen. Bei Petra P. könnte eine sehr starke Kränkung der Hintergrund sein oder psychische Probleme. Es gibt ja Familien, in denen gar nichts stimmt. Aber an dem Tag, als sie verschwand, wollte sie ihrem jüngeren Bruder ein Geschenk kaufen. Ihn hat sie auch zurückgelassen. Sie scheint sehr wenig Mitgefühl zu haben.

Die Welt: Was macht das mit der Familie, wenn das eigene Kind verschwindet?

Petermann: Ich war gerade bei einer Familie in Pforzheim, ihre Tochter war drei Wochen lang vermisst, bevor sie ermordet aufgefunden wurde. Die Eltern sind wahnsinnig verzweifelt. Das kann man sich nicht vorstellen. Die Menschen gehen daran zugrunde. Die Mutter von Tanja Gräf, die junge Studentin aus Trier, deren Leiche erst nach acht Jahren entdeckt wurde, hat mir mal gesagt: "Es ist mir egal, ob es ein Unfall war, Suizid oder Mord. Ich will meine Tochter zurück, um Abschied nehmen zu können."

Die Welt: Petra P. hat bereits gesagt, dass sie nach wie vor keinen Kontakt zu ihrer Familie will.

Petermann: Sie scheint keine Reue zu empfinden. Dabei hätte sie auch anders verschwinden können. Sie hätte ihrer Familie sagen können: "Ich lebe noch, aber ich möchte nichts mit euch zu tun haben." Stattdessen hat sie still in der Ecke gesessen, während die Eltern sie jahrelang gesucht haben. Vielleicht fehlte ihr später der Mut. Ich finde das ziemlich unfair und egozentrisch.

Quelle: Die Welt
von Salva
Fr, 25. Sep. 2015, 15:34
Forum: Allcrime: geklärt!
Thema: Braunschweig/DD: Petra Pazsitka - Vermeintliches Mordopfer nach 31 Jahren aufgetaucht
Antworten: 38
Zugriffe: 10824

Re: Braunschweig/DD: Petra P. - Vermeintliches Mordopfer nach 31 Jahren aufgetaucht

25. September 2015 13:21 Uhr

Studentin aus Braunschweig - So akribisch plante Petra P. ihr eigenes Verschwinden

Nach 31 Jahren taucht eine für tot erklärte Studentin aus Braunschweig in Düsseldorf wieder auf - quicklebendig.
Jetzt wurden Details bekannt, die zeigen, wie sie ihr Abtauchen damals sehr genau geplant hat.

Die vermeintlich ermordete Frau aus Braunschweig, die nach 31 Jahren quicklebendig in Düsseldorf wieder aufgetaucht ist, hat ihr damaliges Abtauchen genau geplant. Wochen, bevor die damals 24 Jahre alte Studentin im Jahr 1984 verschwand, habe sie bereits eine Wohnung in Gelsenkirchen angemietet und heimlich Geld zur Seite gelegt, teilte die Polizei in Braunschweig am Freitag mit. Die junge Frau nahm damals keinen Koffer mit und ließ alles so aussehen, als sei ihr etwas zugestoßen.

Mutter und Bruder fassungslos

Selbst die ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY...ungelöst" fahndete nach der damals 24-jährigen Studentin. Die Ermittler gingen von einem Gewaltverbrechen aus, auch wenn keine Leiche gefunden werden konnte. Später sagt der Mörder einer Schülerin aus, auch die Studentin getötet zu haben, widerruft das Geständnis aber. 1989 dann wird die Studentin für tot erklärt.

Bei der Aufnahme eines Wohnungseinbruchs 31 Jahre später in Düsseldorf räumt eine 55 Jahre alte Mieterin den überraschten Beamten gegenüber ein, dass sie nicht die Person ist, deren Namen auf dem Klingelschild steht. Sie sei die vermisste Studentin aus Braunschweig, kann sogar noch ihren seit Jahrzehnten abgelaufenen Personalausweis vorlegen. "Wir klappen den Deckel jetzt zu. Wir hatten den Aktenordner hier noch stehen", erklärte der Braunschweiger Polizeisprecher Joachim Grande.

Die Mutter und der Bruder der heute 55-Jährigen hätten fassungslos darauf reagiert, dass ihre Tochter und Schwester noch lebt. Wie die "Braunschweiger Zeitung" berichtete, schrieben sie der Frau, dass sie stets mit offenen Armen empfangen werde.

Petra P. will keinen Kontakt zur ihrer Familie

Warum sie damals verschwunden ist, hat Petra P. nicht erklärt. Wohl aber betont weiterhin keinen Kontakt zur Öffentlichkeit oder zu ihrer heute in der Nähe von Gifhorn lebenden Familie haben zu wollen. Dennoch wurde die Familie am Mittwoch von der Polizei über die vollkommen überraschende Wendung informiert. Die letzten elf Jahre lebte die Frau in Düsseldorf, davor in mehreren Städten Westdeutschlands. "Wo überall, weiß sie nicht mehr." Nun muss sie auf Antrag der Staatsanwaltschaft wieder für lebend erklärt werden - und das Klingelschild wird auch ausgetauscht.

Quelle: Stern
von Salva
Fr, 25. Sep. 2015, 14:21
Forum: Allcrime: geklärt!
Thema: Braunschweig/DD: Petra Pazsitka - Vermeintliches Mordopfer nach 31 Jahren aufgetaucht
Antworten: 38
Zugriffe: 10824

Re: Braunschweig/DD: Petra P. - Vermeintliches Mordopfer nach 31 Jahren aufgetaucht

Was kann dieser Frau nur zugestossen sein, dass sie weiterhin anonym und vor allem ohne Kontakt zu ihrer Familie weiterleben will? "Zeit heilt alle Wunden", heißt es doch immer!

Zurück zu „Braunschweig/DD: Petra Pazsitka - Vermeintliches Mordopfer nach 31 Jahren aufgetaucht“