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von sweetdevil31
Di, 29. Sep. 2015, 09:44
Forum: Abgeschlossene Gerichtsprozesse
Thema: Hagen/Jever: Pflegeeltern sollen Kind unterernährt haben | Verfahren eingestellt
Antworten: 3
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Re: Hagen/Jever: Pflegeeltern sollen Kind unterernährt haben

Pflegeeltern sollen Kind nicht genug zu essen gegeben haben

Ein Ehepaar aus Jever in Ostfriesland soll einem Pflegesohn über Jahre hinweg nicht genug zu essen gegeben haben. Am Montag begann vor dem Hagener Landgericht der Prozess gegen die Pflegeeltern wegen der Misshandlung von Schutzbefohlenen. Als das Jugendamt den Sechsjährigen im Herbst 2011 aus der Familie holte, besaß der Körper so gut wie kein Fettgewebe, heißt es in der Anklage. Außerdem war das Kind für sein Alter zu klein.

Die Angeklagten wiesen die Vorwürfe zurück. Nach Angaben der 38 Jahre alten Pflegemutter litt der Junge seit frühester Kindheit an einer Essstörung. "Wir haben ihn geliebt und alles für ihn getan", sagte die Frau unter Tränen.

Quelle: T-Online
von sweetdevil31
Mo, 28. Sep. 2015, 19:13
Forum: Abgeschlossene Gerichtsprozesse
Thema: Hagen/Jever: Pflegeeltern sollen Kind unterernährt haben | Verfahren eingestellt
Antworten: 3
Zugriffe: 860

Hagen/Jever: Pflegeeltern sollen Kind unterernährt haben | Verfahren eingestellt

Junge hatte keinerlei Fettgewebe mehr am Körper -
Pflegeeltern sollen Kind unterernährt haben


Bild
Die Angeklagten sagen, der Junge hätte eine Essstörung

Hagen/Jever – Bis jetzt sind es nur schlimme Vorwürfe...

Nadine (39) und Dirk S. (51) sind wegen der Misshandlung von Schutzbefohlenen angeklagt. Sie sollen ihr Pflegekind (heute 10) nicht richtig und ausreichend ernährt haben. 2011 wurde das Kind den Pflegeeltern entzogen.

Bis dato hatten sie zusammen in Schwelm gewohnt. Mittlerweile leben die Angeklagten in Jever.

Die Details: Am 24. Oktober 2011 wurden im Uniklinikum Düsseldorf eine „unterernährungsbedingte Wachstumsstörung“ festgestellt, nachdem das Kind von den Angeklagten zuvor bereits mehrfach bei Ärzten als essgestört vorgestellt worden war.

Das Kind hatte keinerlei Fettgewebe am Körper und war völlig ausgezehrt. Nach den Feststellungen eines medizinischen Sachverständigen ist der Zustand des Jungen nur durch unzureichende Nahrungsgabe über einen längeren Zeitraum erklärbar.

Die Angeklagten haben im Ermittlungsverfahren angegeben, dass das Kind an einer Essstörung leide. Die Staatsanwaltschaft nimmt hierzu in ihrer Anklage vom 23. März Stellung, sagt, dass die Angeklagten aufgrund des desolaten Zustandes des Kindes jedenfalls dazu verpflichtet gewesen waren, dieses deutlich früher in Behandlung zu geben.

Nadine S. im Prozess: „Es wurde bei uns immer frisch gekocht. Das Kind ging nie ohne Frühstück aus dem Haus. Der Junge hat immer geschrien, wenn sein Teller leer war. Wir können einfach nicht verstehen, warum er nicht mehr da ist. Er hat bei uns zugenommen, bekam Wachstumshormone. Es ging alles aufwärts. Bevor er ins Bett ging, bekam er sogar immer noch eine Banane.“

Nadine und Dirk S. hatten mehrere Pflegekinder, machten vor Gericht nicht den Eindruck, als hätten sie nicht versucht, den Zustand des Pflegekindes zu verbessern.

Jetzt müssen Gutachter, Psychologen und Zeugen zur weiteren Beweisaufnahme vor Gericht aussagen. Der Prozess wird fortgesetzt.

Quelle: Bild

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