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Die Suche ergab 6 Treffer

von sweetdevil31
Di, 17. Mai. 2016, 18:16
Forum: Abgeschlossene Gerichtsprozesse
Thema: Selbstjustiz in Eschweiler: Eltern bringen verdächtigen Mann um - Urteile gefällt
Antworten: 15
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Re: Aachen: Eltern bringen verdächtigen Mann um

Lebenslange Haft für Eltern nach Mord an Facebook-Kontakt

17.05.2016, 16:58 Uhr
Für die Ermordung eines völlig unschuldigen Mannes, der im Internet Kontakt zu einer Zwölfjährigen aufgenommen hatte, sind deren Eltern und ein Helfer zu lebenslanger Haft verurteilt worden.
Vater und Mutter hätten den falschen Verdacht gehabt, dass der fremde Mann ein Pädophiler sei und bei einem früheren Kontakt über Facebook Nacktfotos von dem Mädchen erschlichen habe, stellten die Richter bei der Urteilsverkündung fest.
Mit einer Helferin hätten sie den 29-Jährigen im August letzten Jahres in Eschweiler bei Aachen in einen Hinterhalt gelockt, um den Mann zu töten. Vorher hätten sie reichlich Alkohol und Drogen genossen.
T-Online
von sweetdevil31
Di, 9. Feb. 2016, 15:42
Forum: Abgeschlossene Gerichtsprozesse
Thema: Selbstjustiz in Eschweiler: Eltern bringen verdächtigen Mann um - Urteile gefällt
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Re: Aachen: Eltern bringen verdächtigen Mann um

09.02.2016, 14:32 Uhr

Laut Anklage sei es ein Irrglauben, dass der 29-jährige Mann ein Pädophiler gewesen sei. Zum Prozessbeginn in Aachen wollten sich die Angeklagten nicht zu den Vorwürfen äußern.
...
Ein bis heute Unbekannter soll das Mädchen tatsächlich aufgefordert haben, ihm Bilder zu schicken - in einem entsprechenden Ermittlungsverfahren wurde er aber nie gefunden. Anzeichen, dass es sich bei dem Unbekannten um den 29-Jährigen gehandelt haben könnte, habe es nicht gegeben. Die Eltern hätten dennoch an das Handy des Mannes kommen wollen.
...
T-Online
von sweetdevil31
Mo, 8. Feb. 2016, 13:41
Forum: Abgeschlossene Gerichtsprozesse
Thema: Selbstjustiz in Eschweiler: Eltern bringen verdächtigen Mann um - Urteile gefällt
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Re: Aachen: Eltern bringen verdächtigen Mann um

Mord nach Facebook-Kontakt: Eltern vor Gericht

08.02.2016, 12:58 Uhr
Hinter einem Facebook-Kontakt seiner Tochter vermutete ein Paar einen Kinderschänder - und brachte den Mann laut Anklage um. Wegen dieser Bluttat muss sich ein Ehepaar von Dienstag an in Aachen vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft ist überzeugt, dass es den 29-Jährigen erstochen hat, weil er die Zwölfjährige über Facebook angeschrieben hatte.
Laut Anklage hatte der Mann das Mädchen für ein Treffen "unverfänglich" angeschrieben. Die Eltern des Kindes sollen mehr dahinter vermutet haben. Aus unerfindlichen Gründen sollen sie gedacht haben, der 29-Jährige habe bewusst Kontakt zu einem Kind aufgenommen. Auf dem Handy des Mannes vermuteten sie Fotos von ihrer Tochter. Denn tatsächlich sei der Kontakt zwischen dem Mann und dem Mädchen sehr schnell versandet, teilten die Ermittler mit.

Mit Hilfe einer Bekannten sollen die Eltern den 29-Jährigen auf einen Feldweg in Eschweiler gelockt und ihn dann erstochen haben. Dazu habe die Bekannte des Ehepaars über das Internet Kontakt zu dem Opfer aufgenommen, sich mit ihm verabredet und ihn auf den Feldweg gelockt. Ein weiterer Mitangeklagter soll auf die Kinder des Paares aufgepasst haben. Die beiden Bekannten sollen davon ausgegangen sein, dass das Opfer verletzt werden sollte. Sie sind der Beihilfe zur gefährlichen Körperverletzung angeklagt.
T-Online
von sweetdevil31
Fr, 21. Aug. 2015, 06:29
Forum: Abgeschlossene Gerichtsprozesse
Thema: Selbstjustiz in Eschweiler: Eltern bringen verdächtigen Mann um - Urteile gefällt
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Re: Aachen-Eltern bringen verdächtigen Mann um

Brutales Verbrechen in Eschweiler
Opfer-Eltern töten vermeintlichen Sextäter bestialisch


Eschweiler - Sie wollten nur eines: Rache. Deshalb lockte ein Ehepaar (38 und 30) aus Eschweiler (nahe Aachen in Nordrhein-Westfalen) zusammen mit einem Bekannten (26) den 29-jährigen Christian L. in einen Hinterhalt.

Dort fiel das Trio nach einem Bericht der "Bild" mit brachialer Gewalt über den Mann her. Sie prügelten mit einem Totschläger und stachen mit einem Messer auf ihn ein. „Der Mann wurde bestialisch getötet“, so ein Insider. Die Staatsanwaltschaft Aachen beantragte nach Angaben des Online-Portals volksfreund.de Haftbefehl gegen die mutmaßlichen Täter; laut Focus.de sitzen sie inzwischen in Untersuchungshaft.

Der Hintergrund der Tat: Die beiden Eheleute hegten schon länger den schlimmen Verdacht, dass sich Christian L. an ihrer erst zwölfjährigen Tochter vergangen hatte. Die beiden waren deshalb auch zur Polizei gegangen und hatten Strafanzeige erstattet. Der vermeintliche Sexstrolch L. blieb aber trotzdem auf freiem Fuß. Die Sache ließ dem Ehepaar jedoch keine Ruhe. Und irgendwann reifte in ihnen offenbar ein teuflischer Plan. Nach Informationen der Bild nahm die Mutter per Facebook Kontakt zu Christian L. auf. Sie gab vor, Interesse an ihm zu haben. „Die Mutter lockte den Mann unter dem Vorwand, sie wolle was von ihm, fände ihn nett, zum Tatort“, sagte Dr. Jost Schützeberg, Sprecher der Aachener Staatsanwaltschaft, gegenüber "Bild".

Der 29-jährige L. war offensichtlich naiv genug, die aufgestellte Sex-Falle nicht zu erkennen. Er ging am 14. August zur vereinbarten Zeit gegen 22 Uhr zu dem Treffpunkt in einem Hinterhof. Dort muss das Trio ohne Vorwarnung über Christian L. hergefallen sein. Er wurde mit einem Totschläger malträtiert, mit zahlreichen Messerstichen regelrecht abgeschlachtet. Als der 29-Jährige tot war, warfen die mutmaßlichen Täter seine Leiche einfach in ein Gebüsch am Fluss Inde. Sie wurde dort tags darauf gefunden.

Bild
An einem abgelegenen Hinterhof fiel das Trio über sein Opfer her

Die Fahnder des Polizeipräsidiums in Aachen brauchten indes nicht lange, um dem Ehepaar und seinem Bekannten auf die Schliche zu kommen. Ob Christian L. das Kind des Ehepaars wirklich missbraucht haben soll, wollte die Aachener Staatsanwaltschaft nicht kommentieren.

tz.de
von sweetdevil31
Do, 20. Aug. 2015, 19:25
Forum: Abgeschlossene Gerichtsprozesse
Thema: Selbstjustiz in Eschweiler: Eltern bringen verdächtigen Mann um - Urteile gefällt
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Selbstjustiz in Eschweiler: Eltern bringen verdächtigen Mann um - Urteile gefällt

Blutige Selbstjustiz +++ Kind belästigt?
Eltern bringen verdächtigen Mann um


Aachen – Es ist ein blutiger Fall von Selbstjustiz! Weil er angeblich ein Kind missbrauchte, ist ein Mann (29) in Eschweiler getötet worden.

Ein Ehepaar hatte laut Staatsanwaltschaft den Verdacht, der Mann habe eine Straftat an ihrer Tochter (12) begangen.

Nach BILD-Informationen soll es dabei um sexuellen Missbrauch gegangen sein. Offiziell sprechen die Ermittler von einer Straftat im „höchstpersönlichen Lebensbereich“, so die „Aachener Zeitung“.

Dem Bericht zufolge erstattete die Familie Strafanzeige gegen den Mann, doch die Ermittlungen wurden „aus Mangel an Beweisen“ eingestellt.

Da reifte in den Eltern des Kindes offenbar der Plan für den blutigen Rache-Akt.

Bereits am vergangenen Freitag hatten laut Staatsanwaltschaft der Familienvater (38), seine Frau (30) und ein gemeinsamer Bekannter (26) den Tatverdächtigen (29) am Fluss Inde in eine Falle gelockt.

Die Frau bekundete laut Staatsanwaltschaft sexuelles Interesse an dem 29-Jährigen, um ihn zum Treffpunkt zu locken. Bei dem Treffen wurde er von dem Trio dann mit einem Totschläger und einem Messer umgebracht.

Die drei Tatverdächtigen sitzen alle wegen Mordverdacht in Untersuchungshaft, legten bereits Teilgeständnisse ab.

Bild.de

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