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von sweetdevil31
Mo, 19. Sep. 2016, 10:24
Forum: Allcrime: geklärt!
Thema: Braunschweig/DD: Petra Pazsitka - Vermeintliches Mordopfer nach 31 Jahren aufgetaucht
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Re: Braunschweig/DD: Petra Pazsitka - Vermeintliches Mordopfer nach 31 Jahren aufgetaucht

Studentin 31 Jahre lang abgetaucht: Hintergründe unklar

19.09.2016, 09:59 Uhr
Ein Jahr nach dem plötzlichen Wiederauftauchen einer Jahrzehnte lang totgeglaubten Studentin aus Braunschweig rechnet die Polizei nicht mehr mit der Aufklärung der Hintergründe.
"Die Frau will und wird sich zu den Umständen nicht äußern", sagte Polizeisprecher Joachim Grande. "Warum war sie weg? Wie hat sie sich durchs Leben bewegt? Das bleibt offen", meinte er.
...
Das sei auch heute noch so, sagt Polizeisprecher Grande. "Nach unserem aktuellen Stand hat sie weiterhin keinen Kontakt zu ihrer Mutter und ihrem Bruder." Mit nachträglichem Ärger muss die Frau nicht mehr rechnen, obwohl es nach ihrem Auftauchen Nachforschungen wegen möglicher Schwarzarbeit gegen sie gab. "Ihr Verhalten war nicht strafrechtlich relevant, sie hat ja nicht einmal falsche Personalien angegeben", sagt Grande. Auch bei der Staatsanwaltschaft Düsseldorf liegt nichts gegen die Frau vor, erklärte ein Sprecher.
T-Online
von sweetdevil31
Di, 10. Nov. 2015, 06:54
Forum: Allcrime: geklärt!
Thema: Braunschweig/DD: Petra Pazsitka - Vermeintliches Mordopfer nach 31 Jahren aufgetaucht
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Re: Braunschweig/DD: Petra Pazsitka - Vermeintliches Mordopfer nach 31 Jahren aufgetaucht

Petra P. jetzt amtlich gemeldet | „Mordopfer“ offiziell wieder unter den Lebenden
Die Frau, die 1984 spurlos verschwand und im September plötzlich in Düsseldorf auftauchte, lenkt ihr Leben gerade in offizielle Bahnen.

Nach BILD-Informationen ist sie inzwischen wieder unter ihrem richtigen Namen in Düsseldorf polizeilich gemeldet. Auch ihr Klingelschild an ihrem Wohnhaus trägt jetzt ihren richtigen Namen. Dort stand jahrelang ihr Tarnname „Schneider“.
Inzwischen haben die Braunschweiger Mordermittler die Akte geschlossen.
Und Petra P. ist auch offiziell „wieder unter den Lebenden“. Wie BILD erfuhr, bekam sie Mitte Oktober zunächst einen vorläufigen Ausweis, jetzt ist sie im Besitz eines endgültigen Personalausweises. Zudem ist sie auch krankenversichert.

Bei ihren ersten Schritten im „offiziellen“ Leben wird sie von einem Rechtsanwalt begleitet. Laut dem Juristen gibt es derzeit eine vorsichtige Annäherung zwischen Petra P. und ihrer Familie. Ihre Mutter hat ihr vor kurzem einen Brief geschrieben.

Ein Treffen gab es bislang nicht, sei aber nicht ausgeschlossen, so der Anwalt.
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von sweetdevil31
Di, 20. Okt. 2015, 19:57
Forum: Allcrime: geklärt!
Thema: Braunschweig/DD: Petra Pazsitka - Vermeintliches Mordopfer nach 31 Jahren aufgetaucht
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Re: Braunschweig/DD: Petra Pazsitka - Vermeintliches Mordopfer nach 31 Jahren aufgetaucht

Polizei schließt die Akte „Petra P.“
Im Fall des vermeintlichen Mordopfers Petra P. (55), die unter falschem Namen in Düsseldorf lebt, hat die Braunschweiger Polizei jetzt die Akten endgültig geschlossen.
Vor 31 Jahren war die Frau verschwunden, im September in Düsseldorf überraschend lebend aufgetaucht. Bis dahin war die Braunschweiger Kriminalpolizei von einem möglichen Tötungsdelikt ausgegangen. Nun haben die Beamten diesen Fall als geklärte Vermisstensache zu den Akten gelegt.

Noch immer versuchen die Ermittler allerdings, die Familie wieder zusammen zu bringen. Andere Ermittlungen gegen Petra P. wegen möglicher Steuervergehen sind der Braunschweiger Polizei nicht bekannt.
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von sweetdevil31
Sa, 17. Okt. 2015, 13:18
Forum: Allcrime: geklärt!
Thema: Braunschweig/DD: Petra Pazsitka - Vermeintliches Mordopfer nach 31 Jahren aufgetaucht
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Re: Braunschweig/DD: Petra Pazsitka - Vermeintliches Mordopfer nach 31 Jahren aufgetaucht

Totgeglaubte Frau bekommt nach 31 Jahren unter falschem Namen Ärger

17.10.2015, 12:46 Uhr
Einer totgeglaubten Frau aus Braunschweig, die 31 Jahre lang unter falschem Namen gelebt hat, droht nach der Rückkehr zu ihrer wahren Identität nun doch Ärger. Unter anderem gebe es Nachforschungen der Behörden, wovon sie gelebt habe und inwiefern sie Steuern gezahlt habe, teilte die Polizei in Braunschweig mit. So stehe der Verdacht der Schwarzarbeit im Raum. Ihr Vermieter in Düsseldorf, wo sie zuletzt wohnte, habe ihr gekündigt. Die Frau verschwand 1984 als Studentin spurlos. Die Fahnder gingen von einem Gewaltverbrechen aus.
T-Online
von sweetdevil31
Sa, 17. Okt. 2015, 09:56
Forum: Allcrime: geklärt!
Thema: Braunschweig/DD: Petra Pazsitka - Vermeintliches Mordopfer nach 31 Jahren aufgetaucht
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Re: Braunschweig/DD: Petra Pazsitka - Vermeintliches Mordopfer nach 31 Jahren aufgetaucht

Wohnsitz immer noch nicht gemeldet
Petra P. bleibt für Amt ein Phantom

Sie war 31 Jahre lang ein Phantom – und sie will es offenbar bleiben.

Das vermeintliche Mordopfer Petra P. (55), die unter falschem Name in Düsseldorf lebt, hat sich immer noch nicht unter ihrem richtigen Namen in Düsseldorf angemeldet.
Das ergibt sich aus einer Abfrage beim Düsseldorfer Einwohnermeldeamt. Auch an der Tür von Petra P. steht immer noch ihr Tarn-Name („Schneider“). Bis heute hat sie nach BILD-Informationen auch nicht vom Angebot des Sozialamts Gebrauch gemacht, ihr bei Behördengängen zu helfen.

Sollte die Frau sich allerdings nicht binnen drei Monaten beim Einwohnermeldeamt anmelden, droht ihre eine Geldbuße von bis zu 500 Euro.
Tatsächlich ist bis heute unklar, warum Petra P. 1984 untertauchte.
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von sweetdevil31
Di, 29. Sep. 2015, 06:44
Forum: Allcrime: geklärt!
Thema: Braunschweig/DD: Petra Pazsitka - Vermeintliches Mordopfer nach 31 Jahren aufgetaucht
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Re: Braunschweig/DD: Petra Pazsitka - Vermeintliches Mordopfer nach 31 Jahren aufgetaucht

Der Fall Petra P.
„Mord-Opfer“ lehnt Hilfe der Behörden ab


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Das vermeintliche Mordopfer Petra Pazsitka vor ihrer Wohnung

Düsseldorf – Die Frau, die 31 Jahre lang als Mordopfer galt, lehnt dem Vernehmen nach jede Hilfe durch die Behörden ab.

Petra Pazsitka (55), die 1984 in Braunschweig spurlos verschwand, schließlich für tot erklärt wurde, lebt unter falschem Namen in Düsseldorf.

Doch obwohl sie sich so lange vor der deutschen Bürokratie versteckte, keinerlei Erfahrung mit Ämtern haben kann – will sie offenbar alles alleine regeln.

Und da wird das vermeintliche Mordopfer wirklich viel zu tun haben!

Die Frau arbeitete schwarz, hatte keine Rentenversicherung, lebte ohne Bank-Konto, ist nicht mal beim Einwohnermeldeamt registriert.

Quelle: Bild
von sweetdevil31
Sa, 26. Sep. 2015, 13:30
Forum: Allcrime: geklärt!
Thema: Braunschweig/DD: Petra Pazsitka - Vermeintliches Mordopfer nach 31 Jahren aufgetaucht
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Re: Braunschweig/DD: Petra P. - Vermeintliches Mordopfer nach 31 Jahren aufgetaucht

Petra P. nach 31 Jahren entdeckt
Kampusch, Hartmann, Heist: Auch diese Langzeit-Vermissten tauchten wieder auf


Petra P.s Fall klingt einzigartig: Nach 31 Jahren tauchte die für tot erklärte Frau wieder auf. Doch P. ist kein Einzelfall. FOCUS Online zeigt die außergewöhnlichsten Fälle von Vermissten, die wieder aufgetaucht sind.

Fast die Hälfte aller Vermisstenfälle erledigen sich nach Angaben des Bundeskriminalamts innerhalb der ersten Woche. Dass jemand nach so langer Zeit wieder auftaucht, wie Petra P., die nach 31 Jahren entdeckt wurde, ist selten. Der Anteil der Personen in Deutschland, die länger als ein Jahr vermisst werden, bewegt sich bei etwa drei Prozent.

Dennoch gab es in der Vergangenheit immer wieder Fälle, in denen vermisste Personen nach Jahren oder Jahrzehnten wieder auftauchten - ob in Deutschland, Österreich oder in den USA .

Jean-Black: Elterninitiative findet vermissten Jungen

Verschwunden: Juni 2000, wieder aufgetaucht: 2006

Im Alter von neun Jahren verschwand Jean-Black aus München. Die Umstände des Vorfalls sind rätselhaft. Der Vater des Jungen war anscheinend in Konflikt mit dem Gesetz geraten. Bei einer Festnahme durch die Polizei ließ er seinen Sohn in einem Imbiss zurück.

In Begleitung einer unbekannten Person soll der kleine Junge nach Ermittlungen der Polizei mit dem Zug in Den Haag angekommen sein. Dort wurde Jean-Black von der niederländischen Polizei aufgegriffen und in eine Jugendfürsorgeeinrichtung gegeben.

Erst mithilfe einer Vermissten-Webseite konnte der Fall aufgeklärt werden: Ein Sozialarbeiter aus den Niederlanden erkannte den Jungen auf einem Bild der Seite und wandte sich an die Behörden.

Die Polizei organisierte daraufhin ein Treffen mit den noch immer in München lebenden Eltern. Jean-Black entschied sich jedoch, lieber in den Niederlanden bleiben zu wollen.


Timm Hartmann: Er meldete sich selbst per Telefon

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Nach sechs Jahren meldete sich der vermisste Timm Hartmann bei seiner Familie. Weiteren Kontakt lehnte er ab

Verschwunden: 2008, wieder aufgetaucht: 2015

Der damals 32-jährige Timm Hartmann war am 7. Juli 2008 wie jeden Tag zur Arbeit gefahren. Er kam aber nie mehr zurück. Jahrelang wussten die in Florstadt (Hessen) lebenden Eltern nicht, wo ihr Sohn ist. Doch die Polizei und seine Familie gaben die Suche nie auf.

Nach über sechs Jahren meldete sich Timm Hartmann schließlich telefonisch bei seinen Eltern. Warum er abgetaucht ist, ist bis heute nicht bekannt. Auch seine Eltern wollen ihn nicht zu einer Erklärung drängen. Sie sind froh, dass ihr Sohn lebt.

Wo er sich aufhält, verriet Hartmann in den Telefongesprächen mit seinen Eltern bis heute nicht. Es soll ihm jedoch gut gehen.

Natascha Kampusch: Über acht Jahre in Gefangenschaft

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Kämpft noch immer mit den Folgen der Entführung: Natascha Kampusch

Verschwunden: 1998, wieder aufgetaucht: 2006

Der Fall ist als einer der bekanntesten Entführungsfälle: 1998 verschwand die damals zehnjährige Natascha Kampusch in Wien. Das Mädchen war gerade auf dem Weg zur Schule, als es von einem Mann in einen weißen Lieferwagen gezerrt wurde.

Ihr Peiniger, Wolfgang Přiklopil, hielt sie jahrelang in einem Kellerverlies gefangen, schlug und demütigte sie. Erst mit 18 Jahren gelang dem Mädchen in einer günstigen Situation die Flucht.

Natascha Kampusch saugte gerade das Auto im Garten ihres Entführers. Deshalb ging Přiklopil zum Telefonieren einige Schritte beiseite, um besser hören zu können. Diese Gelegenheit nutzte Kampusch und rannte in den Garten nebenan, wo eine Nachbarin die Polizei rief.

Ihr Entführer und Peiniger floh nach diesem Vorfall mit seinem Auto in Richtung Wien. Dort warf er sich vor einen Zug und starb.

Brenda Heist: Sie brachte ihre Kinder zur Schule und verschwand

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Zwischen diesen Bildern liegen 11 Jahre: Im Februar 2002 verschwand Brenda Heist ganz plötzlich. Jetzt meldete sie sich bei der Polizei in Florida

Verschwunden: 2002, wieder aufgetaucht: 2013

Wie immer brachte die zweifache Mutter Brenda Heist ihre Kinder zur Schule. Die 43-Jährige habe sich damals völlig normal verhalten, erzählte ihr damals 22-jähriger Sohn nach dem Auftauchen seiner Mutter dem Sender CNN.

Zur Abholzeit war sie jedoch nicht wie gewöhnlich da, um ihren Sohn und ihre Tochter an der Schule einzusammeln. Sie sollte auch nicht wiederkommen. Über elf Jahre lang wussten weder ihre Angehörigen noch die Polizei, wo Brenda Heist war. 2010 wurde sie für tot erklärt.

Doch 2013 meldete sich die damals 54-Jährige selbst bei der Polizei in Florida. Die Mutter soll ihre Familie freiwillig verlassen haben, weil ihre Probleme ihr über den Kopf gewachsen seien, berichtete die Polizei.

Zum Zeitpunkt ihres Verschwindens habe sie sich einer Gruppe junger Leute angeschlossen, die sie in einem Park getroffen hatte. Per Anhalter sollen sie sich auf den Weg nach Florida gemacht haben.

Dort soll die zweifache Mutter mehrfach auf der Straße gelebt haben. Dieses Leben sei ihr zu allerdings zu beschwerlich geworden, berichtete sie nach ihrem Auftauchen der Polizei. Sie sei es Leid gewesen, ständig weglaufen zu müssen und habe beschlossen, sich zu melden. Zu ihrer Familie ging sie nicht zurück, ihr Mann hatte zwischenzeitlich wieder geheiratet.

Arthur Gerald Jones: Wegen seiner Spielschulden flüchtete er sich in eine neue Identität

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Verschwunden: 1979, wieder aufgetaucht: 2011

Ähnlich lange verschwunden wie Petra P. war der US-Amerikaner Arthur Gerald Jones. „Schatz, ich habe einen Geschäftstermin. Ich bin am Nachmittag zurück“, soll der dreifache Familienvater am Tag seines Verschwindens noch zu seiner Ehefrau gesagt haben.

Danach tauchte er jedoch nie wieder auf. Seine Frau versuchte, herauszufinden, warum ihr Mann verschwunden und ob er noch am Leben war. Jedoch ohne Erfolg: Sieben Jahre nach seinem Verschwinden wurde Arthur Gerald Jones für tot erklärt.

Wie sich herausstellte, hatte Jones bei seinem Verschwinden hohe Spielschulden. Auch seinen Job hatte verloren. Er tauchte unter und schlug sich 32 Jahre lang unter falschen Identitäten als Dieb und Gelegenheitstäter durch.

Ein Mann, dessen Identität Jones sich bedient hatte, wandte sich schließlich an die Behörden. Er war aufgefordert worden Jones‘ Spielschulden zu begleichen. Jones wurde daraufhin verhaftet, kam aber gegen eine Kaution von 20.000 Dollar wieder frei.

Frauen kehren nach zehn Jahren Gefangenschaft zurück

Einen Hund hatte er ihnen versprochen, wenn sie mit ihm mitgingen. Amanda Berry (14), Gina DeJesus (16) und Michelle Knight (21) verschwanden zwischen 2002 und 2004 – und teilten alle das grausame Schicksal: Sie mussten Busfahrer Ariel Castro aus Cleveland als Sex-Sklavinnen zu Diensten sein.

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Von links: Amanda Berry, Gina DeJesus und Michelle Knight

Das „Monster von Cleveland“ quälte und demütigte seine Opfer.

Er kettete die jungen Frauen an, um ihren Willen zu brechen, sie gefügig zu machen. Michelle Knight, Amanda Berry und Gina DeJesus mussten zahllose Vergewaltigungen und Prügelorgien ihres Peinigers über sich ergehen lassen. Knight war viermal schwanger. Castro beendete eine Schwangerschaft, indem er sie zunächst tagelang hungern ließ und ihr dann auf den Bauch sprang und sie trat. Amanda Berry brachte am Weihnachtstag 2006 ihre Tochter in einem Planschbecken zur Welt.

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Ariel Castro

Im Mai 2013 gelang das Unglaubliche: Etwa zehn Jahre nach ihrer Entführung entkamen die drei Frauen ihrem Kidnapper! Trotz der erlittenen Qualen waren sie endlich wieder mit ihren Familien vereint.

Ariel Castro wurde wegen Entführung, Misshandlungen und Vergewaltigung zu lebenslanger Haft verurteilt. Einen Monat nach Haftantritt erhängte sich der Peiniger in seiner Zelle.

Nach 18 Jahren tauchte der verlorene Sohn wieder auf

Nathan Slinkard aus Indianapolis (USA) war fünf Jahre alt, als er seinen Vater Steve zum letzten Mal sah.

Nach der Scheidung der Eltern hatte sein Vater das Sorgerecht für die drei Kinder erstritten, doch Mutter Trena machte sich mit ihnen auf und davon.

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Trügerisches Familienidyll: Kurz nach diese Fotoaufnahme ließ sich das Ehepaar Trena und Steve Slinkard scheiden

Jahrelang suchte die Polizei nach der Mutter und den Kindern, ging zahlreichen Hinweisen aus der Bevölkerung nach – ohne Erfolg.

18 Jahre später meldete sich eines der vermissten Kinder im US-Konsulat in Guadalajara (Mexiko). Nathan. Er will zu seinem Vater.

Nathan ist mittlerweile 23 Jahre alt. All die Jahre hatte er mit seiner Mutter und den Geschwistern in Mexiko gelebt. Seinen Vater hat er nie vergessen.

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Nach 18 Jahren der Trennung machte sich Nathan Slinkard auf die Suche nach seinem Vater

Den Beamten im Konsulat zeigt Nathan Slinkard seine Sozialversicherungsnummer und die Geburtsurkunde – und bekommt einen vorläufigen Reisepass, um zu seinem Vater in die USA reisen zu können.

Wenige Tage später, am 29. Januar 2014, treffen sich Vater und Sohn am Flughafen von Indianapolis wieder.

Steven Slinkard brauchte nur einige Sekunden, um seinen Sohn wiederzuerkennen. Einzig die inzwischen dunklen Haare überraschen ihn, er kannte Nathan nur blond.

Der Vater war im Vorfeld unsicher: Soll er seinem Jungen die Hand reichen oder in die Arme nehmen? Nathan nahm ihm die Entscheidung ab. Als er vor seinem Vater stand, drückte er ihn ganz fest an sich.

Quellen: Focus / Bild
von sweetdevil31
Sa, 26. Sep. 2015, 11:28
Forum: Allcrime: geklärt!
Thema: Braunschweig/DD: Petra Pazsitka - Vermeintliches Mordopfer nach 31 Jahren aufgetaucht
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Re: Braunschweig/DD: Petra P. - Vermeintliches Mordopfer nach 31 Jahren aufgetaucht

Petra P. und ihr Leben nach dem "Tod"

Es gibt keinen vergleichbaren Fall in der deutschen Polizeigeschichte: Über drei Jahrzehnte war Petra P. verschwunden, jetzt ist sie wieder aufgetaucht. Hat die Frau nun rechtliche Konsequenzen zu befürchten?


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Einbruchsspuren sind an der Düsseldorfer Wohnungstür von Petra P. zu sehen.

24 Jahre war Petra P. alt, als sie 1984 abtauchte und sich eine geheime Existenz aufbaute. 31 Jahre später folgt jetzt der nächste Neuanfang in ihrem Leben: Frau P. hat ihre wahre Identität gelüftet, als Polizisten sie wegen eines Einbruchs in ihrer Düsseldorfer Wohnung aufsuchten. Dort hatte sie bis zuletzt unter dem Namen Schneider gewohnt.

"Das ist schon einmalig und sicherlich ein Fall für die Polizeigeschichte", sagt der Braunschweiger Polizeisprecher Joachim Grande der "Rheinischen Post". Genau das macht den Fall so spannend: Etwas Vergleichbares hat es - zumindest in Deutschland - noch nie gegeben. Wie geht es jetzt weiter für Petra P.?

Das Amtsgericht wird Frau P. für lebend erklären

Zunächst wird das Amtsgericht Wolfsburg die Frau, die seit 1989 offiziell als "tot" galt, für lebend erklären. Laut Informationen der "Rheinischen Post" möchte sie weiterhin keinen Kontakt mit ihrer Familie aufnehmen. Bruder und Mutter der so lange Verschollenen seien völlig schockiert und hätten der Polizei einen Brief übergeben - sie würden ihre Verwandte "mit offenen Armen aufnehmen". Über die Gründe für den Kontaktabbruch ist nichts bekannt. Petra P. verneine, dass es sexuelle Übergriffe oder Gewalt gegeben habe, sagt Polizeisprecher Grande. "Ihre Motivation hat sie uns nicht erklärt."

Für Petra P. stehen nun einige Behördengänge an, für die ihr von offizieller Seite Hilfe angeboten wurde. Rechtliche Konsequenzen hat die Frau aber nicht zu befürchten. Laut Angaben der Polizei sei es das Recht eines Erwachsenen, sich aus seinem gewohnten Lebensraum zurückzuziehen, ohne andere darüber in Kenntnis zu setzen. "Das Verhalten der Frau ist nicht strafbar", betont Grande. Das Umgehen des Meldegesetzes sei eine Ordnungswidrigkeit. Juristisch gesehen könnte allenfalls die jahrelange Schwarzarbeit als Steuerhinterziehung zu bewerten sein.

Quelle: Spiegel
von sweetdevil31
Fr, 25. Sep. 2015, 13:30
Forum: Allcrime: geklärt!
Thema: Braunschweig/DD: Petra Pazsitka - Vermeintliches Mordopfer nach 31 Jahren aufgetaucht
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Re: Braunschweig/DD: Petra P. - Vermeintliches Mordopfer nach 31 Jahren aufgetaucht

Vermisste nach 31 Jahre wieder aufgetaucht
Polizei überbringt Brief: So will ihre Familie die totgeglaubte Petra P. zurückgewinnen

1984 verschwand sie, 1989 wurde sie für tot erklärt: Petra P. ist nach 31 Jahren wieder aufgetaucht. Von ihren Angehörigen will sie nichts wissen. Nun soll ein Brief der Familie das Verhältnis zur tot geglaubten Frau wiederherstellen.

Nach 31 Jahren tauchte sie plötzlich wieder auf: Die seit 1984 vermisste Petra P. lebte unter dem falschem Namen Schneider in Düsseldorf. Ihre Familie hatte sie 1989 für tot erklären lassen. Durch einen Zufall kamen ihr die Behörden auf die Spur.

In der Nachbarschaft ihrer aktuellen Wohnung sei es in letzter Zeit vermehrt zu Einbrüchen gekommen, erklärt Joachim Grande, Sprecher der Polizei in Braunschweig. Auch die Wohnung von Frau Schneider wurde aufgebrochen. Ein Nachbar meldete die Tat, sie selbst sei zu dem Zeitpunkt gar nicht im Haus gewesen.

Plötzlich flog alles auf

Als die Beamten sie später antrafen, habe sie auf die Fragen der Ermittler ausweichend reagiert. Sie wollte sogar von einer Anzeige absehen und selbst für den Schaden aufkommen. Das machte die Polizisten misstrauisch und sie bestanden auf die Aufnahme der Personalien.

Petra P., die zu diesem Zeitpunkt noch unter ihrer Tarnidentität Frau Schneider agierte, holte daraufhin ihren alten Personalausweis aus dem Jahr 1983 hervor. In diesem Moment flog alles auf. Die 55-jährige Frau räumte ein, die 1984 verschwundene Studentin zu sein.

Seitdem hatte sie keinen Kontakt mehr zu ihrer Mutter und ihrem Bruder, Carsten P. – und das, so teilte sie den überraschten Beamten mit, sollte auch weiterhin so bleiben. Sie wollte nach 31 Jahren nicht mit ihren Angehörigen sprechen.

Grande sagte zu FOCUS Online: „Ihr größter Wunsch ist, ihr Leben in der Anonymität fortzuführen.“ Doch die Angehörigen von Petra P. suchen den Kontakt zu der tot geglaubten Tochter beziehungsweise Schwester.

Familie schrieb einen Brief

„Die Angehörigen haben einen Brief geschrieben“, erklärt Grande FOCUS Online. „Wir, als Polizei, dürfen trotz des Wunsches der Angehörigen keinen direkten Kontakt herstellen. Wir müssen die Bitte von Frau P. respektieren.“ Deswegen tritt die Behörde nun als indirekter Mittler auf.

„Was in dem Brief steht, wissen wir selbst nicht“, sagt Grande. Klar ist, dass die falsche Identität nun abgelegt werden muss, und aus Frau Schneider wieder Petra P. wird. Es ist die einzige Veränderung: Grande glaubt, dass sich mit dem Brief auch das Verhältnis zur Familie verbessern könnte.

Quelle: Focus
von sweetdevil31
Fr, 25. Sep. 2015, 13:25
Forum: Allcrime: geklärt!
Thema: Braunschweig/DD: Petra Pazsitka - Vermeintliches Mordopfer nach 31 Jahren aufgetaucht
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Re: Braunschweig/DD: Petra P. - Vermeintliches Mordopfer nach 31 Jahren aufgetaucht


Düsseldorf: Vermeintliches Mordopfer plante Verschwinden minutiös


Sie galt als tot - und tauchte nach 31 Jahren plötzlich wieder auf. Jetzt hat eine 55-Jährige erzählt, wie sie ihr Verschwinden vorbereitete. Auch ihre Familie äußerte sich.


Die vermeintlich ermordete Frau aus Braunschweig, die nach 31 Jahren lebendig in Düsseldorf wieder aufgetaucht ist, hat ihr damaliges Abtauchen genau geplant. Wochen bevor die damals 24 Jahre alte Studentin verschwand, habe sie bereits eine Wohnung in Gelsenkirchen gemietet und heimlich Geld zur Seite gelegt, teilte die Polizei mit. Die Frau nahm damals keinen Koffer mit und wollte den Eindruck erwecken, ihr sei etwas zugestoßen.

Die Mutter und der Bruder der heute 55-Jährigen hätten fassungslos reagiert, teilte die Polizei mit. Wie die "Braunschweiger Zeitung" berichtete, schrieben sie der Frau und versprachen ihr, sie stets mit offenen Armen zu empfangen. Die Frau sagte indessen bei der Polizei aus, sie wolle keinen Kontakt mehr zu ihrer Familie.

Kommissar Zufall

Die Polizei kam der Frau durch Zufall auf die Spur. Bei der Aufnahme eines Wohnungseinbruchs am 11. September nannte die Frau den Polizisten ihre wahre Identität. Demnach lebte die Frau in den vergangenen Jahrzehnten in mehreren Städten Westdeutschlands. Über die Motive ihres Verschwindens schwieg sie. Strafrechtlich sei der Frau nichts vorzuwerfen, hieß es.

Sie war im Juli 1984 verschwunden. Suchaktionen der Polizei blieben erfolglos, auch ein Filmbeitrag in der Sendung "Aktenzeichen xy" brachte keine entscheidenden Hinweise. Die Polizei vermutete schließlich, die Gesuchte sei getötet worden. Ein Strafttäter gab den Mord später sogar zu. Ende 1989 wurde die Frau offiziell für tot erklärt.

Quelle: Spiegel
von sweetdevil31
Fr, 25. Sep. 2015, 10:09
Forum: Allcrime: geklärt!
Thema: Braunschweig/DD: Petra Pazsitka - Vermeintliches Mordopfer nach 31 Jahren aufgetaucht
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Re: Braunschweig/DD: Petra P. - Vermeintliches Mordopfer nach 31 Jahren aufgetaucht

Der Tag, an dem Petra P. verschwand
So rätselhaft verschwand damals das „Mordopfer“


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Die vermeintliche ermordete Petra tauchte in Düsseldorf als Frau Schneider lebendig auf – ihr Pass belegt, dass sie die damals verschwundene Studentin ist

Es ist einer der irrsten Fälle der Kriminalgeschichte!

Am 26. Juli 1984 verschwand Petra P. (damals 24) aus Braunschweig spurlos. Ein bereits verurteilter Mörder gestand, auch sie getötet zu haben. Doch Petra P. (heute 55) ist nicht tot. Nach 31 Jahren tauchte sie jetzt wieder auf.

Was passierte in der angeblichen Mordnacht mit der damaligen Studentin?

Die Sendung „Aktenzeichen XY ... ungelöst“ vom 11. Januar 1985 berichtete detailliert über den Fall!

Mit dem Bus will Petra P. von Braunschweig zu ihren Eltern nach Wolfsburg fahren. Zwei Wochen lang will sie bei ihren Eltern wohnen, um in aller Ruhe ihre 100-seitige Informatik-Diplomarbeit zu schreiben. Thema? Die Eigenheiten der Computersprache.

Einen Kommilitonen im Studentenwohnheim bittet Petra P., dass er sich in dieser Zeit um ihre Pflanzen kümmert, gibt ihm die Schlüssel für ihr Zimmer.

Petra P.'s Eltern planen, in den Urlaub zu fahren. Die Studentin soll in dieser Zeit auf ihren kleinen Bruder Karsten aufpassen.

Für den will sie vor der Busfahrt noch ein Geburtstagsgeschenk besorgen, ein Farbband für den Computer. Sie geht in ein Braunschweiger Fachgeschäft, die Verkäuferin bietet an, eines zu bestellen. Petra P. lehnt ab. Und geht zum Zahnarzt.

Zwischen 14 und 15 Uhr sitzt sie auf dem Zahnarztstuhl, bekommt zwei neue Füllungen. Der Arzt vereinbart in zwei Wochen einen weiteren Termin mit Petra P., den sie bestätigt.

Am Nachmittag macht sie sich auf den Weg zur Bushaltestelle. Zeugen dafür, dass Petra P. in den Bus gestiegen ist, gibt es laut Kripo nicht.

Fest steht: In der Wohnung ihrer Eltern kam Petra P. nie an. Seit diesem Tag gibt es kein Lebenszeichen mehr von ihr. Am Tag nach ihrem Verschwinden erstattet ihr Bruder Karsten eine Vermisstenanzeige.

Weil in der Nähe der Bushaltestelle in Wolfsburg ein Jahr zuvor ein Mädchen († 14) ermordet wurde, glaubt die Polizei, dass der Täter erneut zugeschlagen hat.

Ende März 1985 wird Tischlerlehrling Günter K. (damals 19) festgenommen. Er gesteht den Mord an der 14-Jährigen, wird zu acht Jahren Jugendhaft verurteilt. 1987 sagt er dann aus, dass er auch Petra P. getötet habe – widerruft das Geständnis aber später. 1989 lassen sie ihre Eltern für tot erklären. Petra P. lebt offiziell nicht mehr. Bis jetzt!

Vor zwei Wochen rief sie nach einem Wohnungseinbruch die Polizei – und gestand den Beamten, dass sie die Vermisste sei. Sie weiß Einzelheiten, die nur die Totgeglaubte kennen kann und besitzt sogar noch ihren alten Personalausweis. Sie lebt jetzt als Frau Schneider in Düsseldorf.

Was in den 31 Jahren geschehen ist, warum sie damals spurlos verschwand – das ist noch immer ihr dunkles Geheimnis!

Quelle: Bild

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