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Ereignisse & Prozesse

Die "Ufo-Sekte".
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Eagle
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Aktuelle Entwicklungen & Tendenzen

#1

Ungelesener Beitrag von Eagle » Mi, 30. Sep. 2015, 14:54

UFO-Sekte verliert jahrenlangen Rechtsstreit
Keine Poster mit Außerirdischen und UFOs: Der Schweizer Zweig der Rael-Sekte hat vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte einen jahrelangen Rechtsstreit verloren.
Die Straßburger Richter gaben am Freitag den Behörden der Schweiz und der Stadt Neuchâtel Recht. Letztere hatten der Sekte im Jahr 2001 verboten, ihre Poster an öffentlichen Plätzen aufzuhängen. Sie hatten dabei auf bestimmte "unmoralische" Praktiken der Raelianer verwiesen. (AZ: 16354/06). So befürwortet die Rael-Bewegung das Klonen von Menschen - es soll ihrer Ansicht nach dazu dienen, mit Hilfe von außerirdischen Wesen eine "Herrschaft der Genies" zu errichten. Nach Einschätzung Schweizer Richter heißt die Sekte in ihren Theorien auch Pädophilie und Inzest gut.

Die Rael-Bewegung hatte vor der Großen Kammer des Menschenrechtsgerichtshofs auf ihr Recht auf Meinungs- und Glaubensfreiheit geklagt. Dem schloss sich die Kammer nicht an. Die Schweizer Behörden hätten ihren Beurteilungsspielraum eingehalten, erklärten die Richter. Zudem sei es nur um die Poster im öffentlichen Raum gegangen. Die Raelianer hätten genug Möglichkeiten gehabt, ihre Ideen zu verbreiten, etwa über ihre Webseite und Flugblätter. Die Rael-Bewegung war 1973 von dem Franzosen Claude Vorilhon gegründet worden und hat nach eigenen Angaben weltweit mehrere zehntausend Mitglieder.
kirchenschlagzeilen



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Ereignisse & Prozesse

#2

Ungelesener Beitrag von Eagle » Mi, 30. Sep. 2015, 14:55

Die Firma Clonaid und Brigitte Boisselier
Bild nicht mehr vorhandenDr.Brigitte Boisselier
1976 wird die Firma "Clonaid" mit Sitz auf den Bahamas gegründet.

Leiterin ist die französische Molekularbiologin Brigitte Boisselier. Clonaid beschäftigt mehrere Forscher. Die Gelder kommen von der Finanzierungsgesellschaft "Valiant Venture Capital". Die US-Behörden stufen Clonaid als gefährlich ein.

Im Sommer 2001 versucht der Rechtsanwalt und Politiker Mark Hunt aus Charleston in West-Virginia seinen zwei Jahre zuvor an einem Herzfehler verstorbenen Sohn durch Klontechnik zum Leben erwecken zu lassen.

Er wendet sich an Forscher im ganzen Land. Alle lehnen die Wiedererweckung des toten Kindes ab, außer Dr. Brigitte Boisselier. Die französische Wissenschaftlerin von "Clonaid" bietet ihre Hilfe an. Mark Hunt und seine Frau Tracy bezahlen Boisselier ein komplettes Labor für weit über sieben Millionen Schilling.

Mitarbeiter von Clonaid versuchen, das Erbgut des verstorbenen Sohnes Andrew auf "Lebenstüchtigkeit" zu testen und experimentieren mit Kuh-Zellen. Brigitte Boisselier erklärt, das Kind innerhalb von sechs Wochen klonen zu können. Sie wolle die DNS aus einer Körperzelle des Toten in ein befruchtetes Ei einpflanzen.

Durch die Veröffentlichung ihrer Vorhaben werden die Behörden auf den Plan gerufen. Mitarbeiter der "Food and Drag Administration", der US-Arzneimittelbehörde, statten dem bis dahin geheim gehaltenen Biolabor von Clonaid einen Besuch ab und sprechen ein Verbot aus, ohne Genehmigung der Behörde Menschen zu klonen. Mark Hunt lässt daraufhin seine Pläne wegen der Publicityhungrigkeit von Dr. Boisselier fallen.
martinus

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Re: Ereignisse & Prozesse

#3

Ungelesener Beitrag von Eagle » Mi, 18. Nov. 2015, 16:33

Klonen?
Das Wort kommt vom griechischen "klonos" und bedeutet Zweig, Steckling, Setzling.
Die Wissenschaft versteht unter "klonen" vier verschiedene Vorgänge, die mit identer Vermehrung zu tun haben. Ursprünglich ist die Vermehrung von Pflanzen durch Ableger gemeint, wie sie bei Erdbeeren oder Kartoffeln genutzt wird. Pflanzen mit günstigen Eigenschaften können so durch vegetative Teilung praktisch unbegrenzt vermehrt werden.

Bei der Genforschung wird ein bestimmtes Gen in die Erbinformation eines Bakteriums eingefügt. Bei der Tierzucht wird eine befruchtete Eizelle im Labor künstlich geteilt und einem weiblichen Muttertier zur Austragung eingepflanzt. Bei der Technik des Zellkerntransfers wird der Zellkern einer Körperzelle in eine entkernte Eizelle implantiert.

Erstmals ist dies angeblich im Jahr 1997 beim schottischen Klonschaf Dolly (nach 276 misslungenen Versuchen!) erfolgt. Nur etwa jedes hundertste Ei, das mit fremdem Erbmaterial versehen wird, reift jedoch zum Fötus heran. Allerdings haben sich angeblich 50 Frauen gemeldet, die sich als Eispenderin und Leihmutter zur Verfügung stellen wollen.

Bereits im Sommer 2002 haben verschiedene Zeitschriften darüber berichtet, dass in Genlabors der Raelianer die Kreation der ersten Klon-Menschen unmittelbar bevorstehe.

Rael wird darin so zitiert: "Wenn Sie ein blondes Baby haben wollen, dann haben Sie auch Anspruch auf ein blondes Baby. Familienplanung ist schließlich kein Roulettespiel, wo alles dem Zufall überlassen bleibt. Wenn ein Wissenschaftler ein wissenschaftlich begabtes, ein Musiker ein musikalisches Baby haben will, dann finde ich das großartig. Das ist doch besser, als etwas zu kriegen, das man nicht bestellt hat".

Schafe, Kühe, Mäuse, Ziegen und mindestens eine Katze und ein Affe sind bereits als Klone auf der Welt. Doch mit sehr unterschiedlichem Erfolg und eigenartigen Überraschungen: Viele Tiere sind monströs groß und haben Defekte an Leber und Lunge. Das Erbgut bei Dolly war verdächtig alt, und das Schaf litt unter Arthritis. Klonmäuse lebten relativ kurz. Sie hatten veränderte Leptinwerte und zu viel Insulin im Blut, ein Warnzeichen für Diabetes.
martinus

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Re: Ereignisse & Prozesse

#4

Ungelesener Beitrag von Eagle » Mi, 18. Nov. 2015, 16:35

Eva – der erste Klonmensch?

Am 26. Dezember 2002 schließlich eröffnet Brigitte Boisselier bei einer Pressekonferenz in Hollywood der geschockten Weltöffentlichkeit, dass eine 31jährige Frau ein Mädchen mittels Kaiserschnitt zur Welt gebracht hätte, das geklont sei. Die Forscherin berichtet von insgesamt zehn Versuchen, von denen fünf misslungen und fünf geglückt seien. Wissenschaftlicher Beweis wird zunächst keiner erbracht. Mediziner und Biologen sprechen jedoch davon, dass es durchaus möglich sei, menschliches Leben zu klonen.
martinus

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Re: Ereignisse & Prozesse

#5

Ungelesener Beitrag von Eagle » Mi, 18. Nov. 2015, 16:50

Die Menschenmacherin
KLONEN Sie will die Erste sein, die ein Klonkind herstellt. Dafür sammelt Brigitte Boisselier, Bischöfin einer Ufo-Sekte, ganz im Geheimen Geld und Eizellen.

In ihrem engen schwarzen Oberteil mit verspieltem Volantausschnitt, die Haare straff zum Pferdeschwanz frisiert, sieht sie aus wie eine in die Jahre gekommene Ballerina. Doch Brigitte Boisselier (45) spielt nicht auf der Bühne. Madame spielt Gott. Sie will die Einzigartigkeit des Menschen aufheben und Kinder klonen.

Brigitte Boisselier ist Biochemikerin und selbst ernannte "Bischöfin" einer Ufo-Sekte, die an grüne Männchen glaubt und an einen Mann mit Dutt. Rael nennt er sich - ein Ex-Rennfahrer, Ex-Popmusiker, Ex-Journalist und wie Boisselier Franzose. Außerirdische hochintelligente Kreaturen hätten alles Leben auf der Erde in einem Genlabor geschaffen, heißt seine Botschaft.

Und nun ist Madame am Zug. "Ich werde das erste Baby produzieren", sagt Boisselier. "Es wird ein perfektes Kind werden. Wir Menschen werden unsere eigenen Schöpfer, wir werden Götter." Klingt wie eine schlechte Kopie von Aldous Huxleys "Schöner Neuer Welt". Doch in Amerika wird Madame ernst genommen. Die renommierte Nationale Akademie der Wissenschaften hatte gerade die Crème de la Crème der internationalen Genforscher zum Thema Klonen eingeladen. Mit dabei auch Brigitte Boisselier - in ihrer Funktion als "Chefwissenschaftlerin" von Clonaid, einer Firma ohne Firmensitz, die bis vor kurzem einen Briefkasten auf den Bahamas hatte. Das Unternehmensziel: Menschen biokopieren, für ganz viel Dollar.

Wie viel Geld Madame bislang eingesammelt hat, weiß niemand genau. Von ihrem zunächst wohl größten Förderer bekommt sie jedenfalls keinen Cent mehr: Mark A. Hunt (38), Anwalt aus Charleston, West Virginia, demokratischer Kandidat für das US-Repräsentantenhaus, das gerade gegen das Menschen-Klonen gestimmt hat. Eine halbe Million Dollar hat Hunt ihr zukommen lassen, damit sie seinen toten Sohn Andrew wieder zum Leben erweckt, der mit zehneinhalb Monaten nach einer Herzoperation gestorben war.

"Ich kann nicht hinnehmen, dass es vorbei ist für unseren Jungen", schreibt Hunt in einem Brief an den Kongress. "Da traf ich eine sehr freundliche und brillante Frau, Dr. Boisselier. Ich wusste sofort, dass wir zusammen die Welt verändern können. Denn durch das Klonen kann die Menschheit länger leben und muss den Tod nicht mehr als das Ende aller Dinge fürchten."

Madame gab zu bedenken, dass "der verspätete Zwilling des toten Kindes letzteres nicht ersetzen" könne. "Aber der Klon ermöglicht es dem einzigartigen genetischen Code des Toten, sich nochmals darzustellen." Diese Hoffnung war Hunt nicht nur 500 000 Dollar wert, er richtete Clonaid zusätzlich ein Labor in Nitro, West Virginia, ein. Jetzt haben die Behörden das Institut geschlossen - Hunts Geld ist weg. "Frau Boisselier hat lieber Vorträge über Raelianer gehalten, als für mich zu arbeiten", klagt Hunt. Er sucht ein anderes Forscherteam für seinen Andrew Hunt II. Seine Frau hat gerade ein gesundes Kind zur Welt gebracht.

Dass die Clonaid-Chefwissenschaftlerin nicht in Gang kam, ist kein Wunder: Im Labor (Monatsmiete 350 Dollar) standen lediglich ein Computer, ein paar Reagenzgläser, eine Waage und ein Inkubator, der "beim ersten Anschließen gleich durchbrannte", so Hunt. Nach Abendblatt-Informationen hatte Boisselier ohnehin kaum Zeit, denn zwischen Juli 2000 und Mai 2001 lehrte sie am Hamilton College in Clinton (1700 Studenten, 22 000 Einwohner) im Bundesstaat New York. Das liegt tausend Autokilometer vom Klon-Labor entfernt. "Die Gastprofessorin wohnte mit anderen Dozenten auf dem Campus", bestätigt College-Sprecher Michael Debraggio. "Sie unterrichtete fünf Kurse je drei Stunden in analytischer und physikalischer Chemie und gab ein Forschungsseminar."

Schafe, Kühe, Ziegen, Mäuse und Schweine haben Wissenschaftler bislang geklont. Der Schöpfer des Schafes Dolly (1996) warnt nun vor den Gefahren des Menschenkopierens: 277 Versuche waren nötig, bevor Dolly entstand. 276 Mal wuchsen die Embryonen nicht, gingen als Fehlgeburten ab, starben an Missbildungen oder Riesenwuchs.

"Wer Menschen klont, muss mit Spätabtreibungen, mit toten und abnormen Kindern rechnen", sagt Ian Willmut vom schottischen Roslin Institute. Gemeinsam mit dem Pionier der Genmanipulation, Rudolf Jaenisch vom Massachusetts Institute of Technology in Boston, hat er einen Aufruf veröffentlicht: "Klont keine Menschen!"

Das schert Boisselier nicht. "Ob man Menschen klonen soll oder nicht, ist eine Frage von gestern. Der nächste Schritt wird die Bekanntgabe der Geburt eines Kindes sein. Nichts wird die Wissenschaft aufhalten." Details ihrer Forschungen gibt die zierliche Frau mit dem mystischen Blick nicht heraus. Doch allein ihre Ankündigungen lassen sie für manche kinderlose Paare zur Lichtgestalt werden. Sie wird ihnen ein Kind machen, das genau so ist, wie sie es haben wollen! Da kann man doch ein bisschen Zellmaterial liefern. Madame wird die Erbinformationen dann in eine entkernte Eizelle implantieren, ein paar Zellteilungen abwarten und den Embryo in die Gebärmutter einer Leihmutter verpflanzen. Dafür steht ihre Tochter Marina Cocolios (24) schon bereit. "Das hat Maman bestens unter Kontrolle. Dieses Kind wird besser überwacht als jedes andere. Wenn etwas passiert, dann treibe ich ab", sagt die schöne Kunststudentin. "Die Nachfrage ist groß", bestätigt Maman. "Wir haben Tausende Anfragen aus der ganzen Welt und können auf mehr als 50 Leihmütter zurückgreifen."

Wer Näheres über Brigitte Boisselier erfahren möchte, stößt auf viel Ausreden und Achselzucken. Wo in Frankreich sie geboren wurde, sei für ihren Lebenslauf nicht von Bedeutung. Ihr Wohnort? "Ich reise viel." Ihre Eltern? Schweigen. Ihre erste Doktorarbeit schrieb sie im Fachbereich physikalische Chemie an der Universität von Dijon (1982), die zweite über analytische Chemie an der University of Houston (1985). Ihre Spezialität sind Porphyrine (körpereigene Farbstoffe) mit wechselnden Metall-Karbon- und Metall-Metall-Verbindungen. Mit Gentechnik hat das wenig zu tun. "Ich behaupte nicht, dass ich eine Expertin im Klonen bin", sagt Madame. "Aber ich weiß, wie ich die Wissenschaftler für das Projekt finde."

Zwölf Jahre arbeitete Brigitte Boisselier für den französischen Chemiekonzern Air Liquide als Verkaufsmanagerin. Als sie 1997 in der Zeitung "Le Monde" das Klonen befürwortete, verlor sie vier Wochen später ihren Job und kurz darauf das Sorgerecht für ihre jüngste Tochter, Iphigenie, die bei ihrem Ex-Mann, Panos Cocolios, lebt. An diesem Punkt wird Madame persönlich. "Meine Arbeit weg und dann auch noch mein Kind - das war zu viel für mich." Deshalb zog sie mit Sohn Thomas nach Montreal. Hier studierte ihre älteste Tochter. Und vor den Toren der Stadt residiert ihr Meister Rael im "Ufo-Land".

Vielleicht werden Psychologen später einmal schreiben, dass Madame Boisseliers Streben nach göttlicher Allmacht viel mit der nicht verarbeiteten Trennung von ihrer geliebten Tochter zu tun hatte, die sie - unbewusst - noch einmal erschaffen wollte. (SAD)Andreas Schmidt/New York
abendblatt

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Re: Ereignisse & Prozesse

#6

Ungelesener Beitrag von Eagle » Mi, 18. Nov. 2015, 16:57


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Re: Ereignisse & Prozesse

#7

Ungelesener Beitrag von Eagle » Mi, 18. Nov. 2015, 18:04

Die Raëlianer / Strenge Hierarchie
Weder Gott noch der Urknall habe die Lebewesen gemacht, sondern die Elohim, «die, die vom Himmel kamen». So die Botschaft der Raëlianer, die dieser Tage mit der Nachricht vom ersten angeblich geklonten Baby Schlagzeilen machten und weitere Erfolge ankündigten.

(...)Bis dann möchten die Raëlianer ewiges Leben erlangt haben. Deshalb versuchen sie sich in der Herstellung von Menschen. Ziel der Firma Clonaid, geleitet von einer Bischöfin der Raëlianer, ist die Produktion von Körpern beliebigen Alters. Das angebliche Klonbaby Eve wäre hierzu erst eine Vorstufe. Die Ausserirdischen fordern von ihren Vertretern auf Erden zudem ein Botschaftsgebäude. Ist es fertig, werden die Elohim die 55000 Mitglieder der Raël-Bewegung aus 84 Ländern besuchen. Bisher ist aber noch kein Ort für das Gebäude gefunden.

Die Ufo-Sekte ist streng hierarchisch aufgebaut:

► Stufe 6: Raël.
► Stufe 5: die Bischöfe.
► Stufe 4: nationale Führer wie der Walliser Weinbauer Allan Tschopp oder der Schweizer Sprecher der Bewegung ► Thomas Känzig. Stufe 3: Führer-Assistenten
► Stufe 2: Animatoren, die in der Bevölkerung missionieren.
► Stufe 1: Hilfsanimatoren.
► Stufe 0: gewöhnliche Mitglieder.

Mindestens drei, lieber aber zehn Prozent ihres Einkommens müssen die Raëlianer abliefern. Das Jahresbudget für die Schweiz beträgt eine halbe Million Franken.

Thomas Känzig, seit neun Jahren Mitglied, ist Sprecher für den deutschsprachigen Raum und arbeitet seit zwei Jahren in den USA im Dienst der Sekte. Er ist Vizedirektor der Firma Clonaid und zuständig für Finanzmarketing und Administration. Das Gespräch mit ihm fand am Telefon statt; der Oberbipper erholt sich gerade zusammen mit Allan Tschopp in einem Viersternehotel an einem Strand in Santo Domingo. Der dreissigjährige Känzig studierte an der Universität St. Gallen Betriebswirtschaft und ist nicht verheiratet. Er hat weder Kinder noch Klone. Von Marianne Fehr und Jacqueline Schärli
weltwoche

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