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15. März 2017 | Kiel | Dilek V. († 34)

Traditionell oder religiös motivierte Verbrechen.
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sweetdevil31
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15. März 2017 | Kiel | Dilek V. († 34)

#1

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mi, 15. Mär. 2017, 13:12

Frau vor Schule in Kiel getötet

13:08 Uhr
Nahe einer Kita und Gemeinschaftsschule ist in Kiel eine stark blutende Frau aufgefunden worden. Kurz darauf starb sie. Ein 40 Jahre alter Verdächtiger ist nach Polizeiangaben festgenommen worden.
Auf offener Straße ist eine Frau am Mittwoch in der Nähe einer Kieler Schule getötet worden. Noch in der Nähe des Tatorts im Stadtteil Neumühlen-Dietrichsdorf nahm die Polizei einen 40 Jahre alten Tatverdächtigen fest. Die Gewalttat ereignete sich in der Nähe der Toni-Jensen-Gemeinschaftsschule und der städtischen Kindertagesstätte am Wasserturm. Die Frau verblutete noch am Tatort. Dort war sie gegen 9.00 Uhr stark blutend entdeckt worden.

Zu den Hintergründen des Geschehens konnte die Polizei bislang noch keine Angaben machen. Nach Informationen von R.SH soll es sich um eine Beziehungstat handeln. Laut dem Radiosender habe es angeblich Streit um das Sorgerecht gegeben. Das Paar soll getrennt gelebt haben. Es hatte drei Kinder.

„Ich kannte den Täter. Er war schon ein bisschen gestört“

Der Mann soll der Frau am Morgen mit einem Messer schwere Schnittverletzungen zugefügt haben. Die Polizei bestätigte lediglich, dass die Frau am Tatort, nur wenige Meter von der Gemeinschaftsschule und einer gegenüberliegenden Kita entfernt, verblutete. Experten suchten am Mittwoch den Tatort nach Spuren ab. Der Leichnam wurde gegen 11.30 Uhr in einem Transporter weggebracht. Polizisten reinigten den Tatort auf dem Bürgersteig mit einem Wasserschlauch.

Eine Gruppe türkischsprechender Menschen verfolgte sichtbar fassungslos die Ermittlungsarbeit der Beamten am Tatort, der mit Flatterband abgesperrt war. Einige weinten. Ein Mann, der seinen Namen nicht nennen wollte, sagte auf die Frage, was er empfinde: „Verzweiflung, Wut, wie jemand so etwas machen kann. Ich kannte den Täter. Er war schon ein bisschen gestört.“

Nach Polizeiangaben gibt es Zeugen des Geschehens. Ein Sprecher konnte allerdings keine Angaben darüber machen, ob darunter Schulkinder sind. In der Gemeinschaftsschule lief der Unterricht am Mittwoch unterdessen weiter. Die Schule selbst teilte auf ihrer Homepage mit, dass weder Schüler noch Mitarbeiter von der Gewalttat betroffen seien.
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Zuletzt geändert von Salva am Mi, 22. Mär. 2017, 20:36, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Thema umbenannt und verschoben



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sweetdevil31
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Re: Frau vor Schule in Kiel getötet

#2

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Do, 16. Mär. 2017, 19:13

Ehefrau auf offener Straße getötet: Täter in U-Haft

16.03.2017, 17:18 Uhr
Nach dem gewaltsamen Tod einer 34-Jährigen auf offener Straße in Kiel sitzt der dringend tatverdächtige Ehemann seit Donnerstag in Untersuchungshaft.
Ein Amtsrichter in Kiel habe einem entsprechenden Antrag der Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts des vollendeten Totschlags stattgegeben, sagte Oberstaatsanwalt Axel Bieler der Deutschen Presse-Agentur. Der Haftbefehl wurde einer Polizeimitteilung zufolge sofort vollstreckt. Der Mann habe sich bislang nicht zu den Vorwürfen geäußert.

Die Frau sei mit einem Küchenmesser getötet worden, sagte Bieler. Dies habe die vorläufige Obduktion ergeben. Mit dem vollständigen Ergebnis werde erst in den kommenden Tagen gerechnet.

Die Polizei hat die Tatwaffe sichergestellt. Der 40 Jahre alte Tatverdächtige kam ins Gefängnis nach Neumünster. Dass dem Tatverdächtigen Totschlag und nicht Mord vorgehalten wird, begründete Bieler mit den dafür bisher nicht nachgewiesenen notwendigen Mordmerkmalen wie Heimtücke, Habgier oder niedrige Beweggründe.

"Nur weil jemand einen anderen bewusst tötet, ist es noch nicht zwangsläufig juristisch ein Mord." Der Tatverdächtige habe sich bisher nicht zu dem Geschehen geäußert. Es sei nicht auszuschließen, dass die Anklage statt Totschlag am Ende auch auf Mord lauten könnte - das hänge von den weiteren Ermittlungsergebnissen ab.

Die drei Kinder des Paares im Alter von 5 bis 15 Jahren wurden gemeinsam in einer Pflegefamilie untergebracht, wie Stadtsprecherin Annette Wiese-Krukowska am Donnerstag sagte. Sie werden psychologisch betreut. Nach dpa-Informationen soll der fünfjährige Sohn Zeuge des Angriffs gewesen sein. Die Staatsanwaltschaft äußerte sich dazu nicht.
(...)
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Re: 15. März 2017 | Kiel | Dilek V. († 34)

#3

Ungelesener Beitrag von Salva » Mi, 22. Mär. 2017, 20:40

Dilek V.

geboren: 1983
erstochen: 15. März 2017
Wohnort: Kiel
Herkunft: Türkei
Kinder: 1 Tochter (zur Tat 10 J.), 2 Söhne (5 u. 15 J.)
Täter: ihr Ehemann Aytekin (40 J.)
Dilek heiratet mit 17 und bekommt mit 18 ihr erstes Kind, was auf eine Zwangsheirat hinweist. Später haben sie und ihr Ehemann Aytekin 3 Kinder und leben in Kiel. Im Türkeiurlaub 2016 schlägt er sie zusammen, vermutlich nicht zum ersten Mal. Danach trennt sie sich, zieht mit den Kindern aus der Wohnung, es kommt zu weiteren Gewalttaten.

Im März 2017 bekommt Dilek das Sorgerecht zugesprochen. Der Vater will das nicht akzeptieren und lauert ihr auf, als sie die Kinder am 15. März 2017 morgens zu Kita und Schule bringt.

Aytekin ersticht seine Ehefrau, schneidet ihr die Kehle durch und lässt sie auf der Straße verbluten. Der 5jährige Sohn muss die Tat mitansehen. Dilek stirbt, der Täter wird in der Nähe festgenommen. Er hat einen deutschen und einen türkischen Pass, sie nur einen türkischen. Die Kinder kommen in Obhut des Jugendamts und in eine Pflegefamilie.
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15. März 2017 | Kiel | Dilek V. († 34)

#4

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mi, 22. Nov. 2017, 05:33

Ehefrau aus Hass erstochen

21.11.2017, 17:49 Uhr
Im Prozess um den gewaltsamen Tod einer 34-Jährigen auf offener Straße in Kiel haben am Dienstag Freundinnen von einem jahrelangen Ehemartyrium des Opfers berichtet.
Das psychiatrische Gutachten zu dem wegen Mordes angeklagten Ehemann der Toten wurde auf den nächsten Verhandlungstag verschoben. Möglicherweise will sich dann auch der 40-Jährige vor dem Kieler Landgericht äußern, sagten die Verteidiger. Bislang schwieg er.

Der Angeklagte muss sich wegen heimtückischen Mordes aus niedrigen Beweggründen verantworten. Er soll seine Frau aus Hass und im Streit um die Kinder mit 23 Messerstichen vor allem in den Halsbereich getötet haben. Die Frau verblutete am 15. März unweit des Kindergartens ihres Sohnes und einer Schule auf offener Straße.

Nach den Schilderungen der Freundinnen der Toten wurde die Mutter dreier Kinder immer wieder Opfer der Gewaltattacken ihres Ehemannes. Mit Gürtel und Schlagstock habe er seine Frau malträtiert, bis hin zu ihrer Bewusstlosigkeit, schilderten sie dem Gericht. Das Opfer habe die Übergriffe jahrelang verschwiegen. Erst dann habe sie auch von Beleidigungen und Erniedrigungen sowie Angriffen mit einem Messer vor den Augen der Kinder berichtet. Die Gewaltattacken hätten nach Angaben des Opfers schon wenige Monate nach Eheschließung im Jahr 2000 in der Türkei begonnen. Damals war die junge Frau 17 Jahre alt.

Das Verfahren wird kommenden Montag (0915 Uhr) fortgesetzt.
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