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Laupheim: Alaa W. niedergestochen und lebensgefährlich verletzt - Urteil

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sweetdevil31
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Laupheim: Alaa W. niedergestochen und lebensgefährlich verletzt - Urteil

#1

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Di, 13. Mär. 2018, 05:56

Opfer-Vater beruft sich auf Scharia und gibt Tochter Mitschuld

Ende Februar ist die 17-jährige Alaa W. in Laupheim, Baden-Württemberg, niedergestochen und lebensgefährlich verletzt worden. Mutmßlich von ihrem Bruder und ihrem Ehemann.
Vater Samih W., der seiner Tochter nach eigenen Angaben das Leben gerettet haben soll, hat im Nachhinein jedoch nur wenig Mitleid mit seiner Tochter und beruft sich auf die Scharia.

Gegenüber "Spiegel TV" sagte der Vater, der seiner Tochter an der Tat eine gewisse Mitschuld gibt: "Wenn eine verheiratete Frau eine Beziehung führt und der islamische Richter sie zum Tode verurteilt, dann darf ich nicht 'Nein' sagen." Dies würde bedeuten, dass der Ehrenmord an seiner Tochter nach seinem Rechtsempfinden gerechtfertigt gewesen wäre. Der sogenannte Ehrenmord beschreibt die Tötung eines in der Regel weiblichen Familienmitglieds als Strafe für eine vermutete Verletzung familieninterner Verhaltensregeln.

Alaa W. wurde angegriffen, weil sie sich wegen eines 27-jährigen Flüchtlings aus Libyen von ihrem Mann, mit dem sie nach islamischem Recht verheiratet sei, trennen wollte. Mit dem Libyer erwartete das spätere Opfer bereits ein Kind. Daraufhin eskalierte die Situation.

Ihr 20-jähriger Bruder und ihr 17 Jahre älterer Mann sollen das Mädchen mit Messern und Rasierklingen attackiert, ihr die Mundwinkel aufgeschlitzt und in den Bauch gestochen haben. Als ihr Vater das bemerkt habe, habe er sich vor seine Tochter gestellt. Dennoch wird gegen die Eltern, deren Rolle während der Tat noch nicht ganz geklärt ist, aufgrund unterlassener Hilfeleistung ermittelt. (...)
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Habakuk
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Laupheim: Alaa W. niedergestochen und lebensgefährlich verletzt

#2

Ungelesener Beitrag von Habakuk » Sa, 17. Mär. 2018, 03:40

@sweetdevil31

Und DAS darf eben nicht sein, daß sich Leute in Deutschland im Jahre 2018 auf die Scharia berufen, da krieg ich die Krise.
Wer hat diese Jungs denn erzogen und nach welchen Werten?

Es kann einfach nicht sein, daß wir sowas hier dulden.
Und nach solchen Ereignissen sagt Merkel noch, der Islam gehört zu Deutschland. Nein, der Islam als Ideologie nicht.
Muslime können gerne zu Deutschland gehören, dagegen hat niemand etwas, aber diese Ideologie, die sich in fast allen islamischen Ländern abzeichnet und auch hier zunehmend radikal gelebt wird, die möchte ich hier nicht, ganz einfach...

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Laupheim: Alaa W. niedergestochen und lebensgefährlich verletzt

#3

Ungelesener Beitrag von Lastlove » Sa, 17. Mär. 2018, 06:08

@Habakuk
Auf welche Statistik berufst Du dich denn?
Bis jetzt gibt es keine die bestätigt, die Gewalt unter Jugendlichen liegt ausschliesslich an der Ideologie des Islams.
Also wäre es doch besser abzuwarten und nciht vorschnell zu urteilen.
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#4

Ungelesener Beitrag von Lastlove » Sa, 17. Mär. 2018, 06:19

http://www.haz.de/Nachrichten/Politik/D ... k-gesunken

http://www.haz.de/Nachrichten/Politik/D ... k-gesunken
Allerdings machen die Forscher darauf aufmerksam, dass die Ergebisse verzerrt sind: Gewaltdelikte von Flüchtlingen werden viel häufiger angezeigt.
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Laupheim: Alaa W. niedergestochen und lebensgefährlich verletzt

#5

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Sa, 17. Mär. 2018, 06:28

@Habakuk
Das sehe ich genau so. Schlimm genug, wie es den Frauen in ihren eigenen Ländern geht, aber das die ihre kranke scheiße in Deutschland ausleben, kann einfach nicht sein. :confused:
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Habakuk
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Laupheim: Alaa W. niedergestochen und lebensgefährlich verletzt

#6

Ungelesener Beitrag von Habakuk » So, 18. Mär. 2018, 02:17

@Lastlove

Wie Du sicher bemerkt hast, berufe ich mich auf keine Statistik, weshalb auch?
Es geht mir um Fälle wie den oben beschriebenen und davon ist jeder einer zuviel.

Es gibt Menschen, die in unserem Land andere (meist weibliche Angehörige) töten, weil sie mittelalterlichen Vorstellungen von Anstand und Ehre folgen. Diese Menschen gehören einer bestimmten Religion an und interpretieren diese fanatisch.
Klar ist, daß auch Atheisten, Christen und andere zu Mördern werden, das ändert aber nichts daran, daß sich meist nur eine bestimmte Gruppe dabei auf ihre Religion beruft.
Wir haben hier in Deutschland ein Problem mit islamistischen Parallelgesellschaften, in denen ein anderes Frauenrecht gilt und das sieht eigentlich jeder, der es sich nicht schönzureden versucht.

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#7

Ungelesener Beitrag von Salva » Mi, 21. Mär. 2018, 18:06

@Lastlove
Lastlove hat geschrieben:Allerdings machen die Forscher darauf aufmerksam, dass die Ergebisse verzerrt sind: Gewaltdelikte von Flüchtlingen werden viel häufiger angezeigt.
Ich frage mich immer, woraus die Experten ihre Erkenntnisse gewinnen. Für mich sind solche Äußerungen verzerrt!
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#8

Ungelesener Beitrag von Lastlove » Mi, 21. Mär. 2018, 19:21

Ich weiss das alles und es sit eine schlimme Situation aber wir dürfen nciht in Hass verfallen.
Ich zähle auf die Profis und vor allem auf eine Gesetzesänderung.
Wir werden es nciht trennen können..alles fällt in den pool der kriminalität..egal wieviel prozent errechnet werden.

Es müssen mehr Knäste her..
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#9

Ungelesener Beitrag von Salva » Mi, 21. Mär. 2018, 22:59

@Lastlove
Lastlove hat geschrieben:Ich weiss das alles und es sit eine schlimme Situation aber wir dürfen nciht in Hass verfallen.
Das hat rein gar nichts mit Hass zu tun. Wie kommst du darauf?
Mich ärgern die Verharmlosung der Realität und der Versuch, uns dummen, unmündigen Bürgern ständig jene Lage einreden zu wollen, die unseren Oberhäupten gerade am besten passt und nur dazu dienen soll, von ihren immerfort gemachten Fehlern und tatenlosen Zusehen abzulenken.

@Lastlove
Lastlove hat geschrieben:Ich zähle auf die Profis und vor allem auf eine Gesetzesänderung.
Und die wäre?

@Lastlove
Lastlove hat geschrieben:Wir werden es nciht trennen können..alles fällt in den pool der kriminalität..egal wieviel prozent errechnet werden.
Also sooo einfach ist das nicht! Ein Land kann sich ungefragt und ungebeten doch keine tausendfache Probleme ins Land holen und am Ende alles und jeden über einen Kamm scheren!

@Lastlove
Lastlove hat geschrieben:Es müssen mehr Knäste her..
So sieht also deine Lösung aus?
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#10

Ungelesener Beitrag von Lastlove » Do, 22. Mär. 2018, 04:57

die unseren Oberhäupten gerade am besten passt
Merkel liess gestern verlauten sie wünsche sich Annäherung und so weiter und so fort.
Auch ich finde das realitätsfremd, solange nicht definitiv Begegnungsstätten entstehen die beide Seiten anneinander näher bringen können.
Den Hass habe ich erwähnt weil er meiner Ansicht nach um sich greift und das ist eben Gift..
Und die wäre?
Keine Ahnung..aber in der Vergangeheit sind eben Fehler schon bei der Registrierung von Flüchtlingen passiert und da muss doch rückwirkend irgendwie eine Bestandsaufnahme möglich sein um sich illegal hier aufhaltende Menschen zu erkennen.
Ausserdem finde ich es nach wie vor wichtig Flüchtlinge an den Grenzen zu belassen bis ganz klar ist wo sie her kommen, wer sie sind.
So sieht also deine Lösung aus?
So denke ich schon seit 2010..also lange vor der Flüchtlingswelle

Ich bin kein Freund von Fussfesseln und teuren Resozialisierungsprogrammen..
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Laupheim: Alaa W. niedergestochen und lebensgefährlich verletzt

#11

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 23. Mär. 2018, 16:28

Im Fall einer in Laupheim niedergestochenen und lebensgefährlich verletzten 17-Jährigen aus Libyen sind beide Eltern festgenommen worden. Sie stünden in dringendem Verdacht der Mittäterschaft.
"Wir gehen mittlerweile nicht mehr nur von unterlassener Hilfeleistung aus, sondern davon, dass die Eltern an der Tat beteiligt waren", hatte Sprecher Jan Holzner der "Schwäbischen Zeitung" gesagt. Den Eltern werde gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Tötungsabsicht werde ihnen bisher nicht unterstellt, da sie offenbar nach dem Messerangriff auf ihre Tochter den Rettungsdienst gerufen hätten. (...)
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Laupheim: Alaa W. niedergestochen und lebensgefährlich verletzt

#12

Ungelesener Beitrag von Salva » Fr, 23. Mär. 2018, 22:58

@Lastlove
Es gibt doch Begegnungsstätten, oder etwa nicht??
Von welchem Hass sprichst du denn? Hier ist eine junge Frau Opfer der Scharia geworden! Deshalb verstehe ich deinen Beitrag nicht. Hass, Begegnungsstätten und selbst Kanzlerin Merkel haben nichts mit diesem religiösen und traditionsbedingten Irrsinn zu tun und schon gar nichts mit Kontrollen und Registrierung. Du bist im falschen Thread unterwegs, meine Liebe!
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Laupheim: Alaa W. niedergestochen und lebensgefährlich verletzt

#13

Ungelesener Beitrag von Lastlove » Sa, 24. Mär. 2018, 05:34

Ja stimmt schon, in diesem Fall ist es dann ein kultureller Hintergrund und das ist auch übel..

Aber wir schrieben über die Erkenntnisse und da bemerkte ich eben daß solche Fälle mit in den Pool der Kriminalität fliessen und eben nciht alle Fälle einen kulturellen Hintergrund haben, bzw. das Ansteigen der Kriminalität nicht ausschliesslich darauf zurück zu führen wären..
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Laupheim: Alaa W. niedergestochen und lebensgefährlich verletzt

#14

Ungelesener Beitrag von Salva » Mo, 24. Sep. 2018, 20:55

Mo, 24.09.2018 | Ravensburg: Angehörige wegen versuchten Mordes vor Gericht

Der Ehemann und der Bruder von Alaa W. sind wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung angeklagt. Den Eltern wirft die Staatsanwaltschaft gefährliche Körperverletzung vor. Sie sollen die mutmaßlichen Haupttäter zur Tötung ihrer Tochter aufgefordert, dann aber Hilfe für die Schwerverletzte geholt haben.
Staatsanwalt Florian Steinberg sprach von einem Mordanschlag "aus niedrigen Beweggründen". W.s Mann stammt aus Syrien, der Vater aus dem Libanon, die Mutter und der Bruder wurden wie sie selbst in Libyen geboren. Aus der Sicht der Angeklagten habe die junge Frau die Familienehre beschmutzt, dafür habe sie getötet werden sollen, sagte Steinberg. Die nach islamischem Recht verheiratete 17-Jährige habe sich in einen anderen Mann verliebt. Sie sei zudem schwanger gewesen und habe nicht gewusst, ob von ihrem 17 Jahre älteren Mann oder von ihrem neuen Freund.

Zwei Wochen nach dem Angriff hatte der Vater auf die Scharia verwiesen: "Wenn eine verheiratete Frau eine Beziehung führt und der islamische Richter sie zum Tode verurteilt, dann darf ich nicht Nein sagen", sagte er SPIEGEL TV. Das Video löste Empörung aus.

Der Staatsanwalt verwies im Prozess außerdem auf 13 Handyfilme. Diese habe der Bruder von Alaa W. während des Mordanschlags gedreht. Drei habe er an deren neuen Freund geschickt, einen Flüchtling, der weit jünger ist als W.s Mann. "Ich genieße es, ihr beim Sterben zuzusehen", sagt der Bruder in einem der Videos.
Quelle: Spiegel

Islamistischer Gefährder
Der ältere Bruder des Mädchens wurde nur wenige Tage vor der Tat aus der Untersuchungshaft entlassen. Gegen ihn läuft vor dem Amtsgericht Biberach ein Verfahren wegen Beihilfe zur Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat und uneidlicher Falschaussage. Der als islamistischer Gefährder eingestufte Mann soll dabei geholfen haben, Bombenbauteile nach Dänemark zu schmuggeln. Er fiel außerdem durch Diebstahl, Körperverletzung, Nötigung und Verstoß gegen das Ausländergesetz auf. Warum der Libyer nicht längst abgeschoben wurde, konnten die zuständigen Behörden nicht sagen.
Quelle: RTL
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Laupheim: Alaa W. niedergestochen und lebensgefährlich verletzt - Prozess

#15

Ungelesener Beitrag von Salva » So, 21. Okt. 2018, 21:19

Ravensburg/Laupheim | Fr, 19.10.2018: Haftbefehl gegen Eltern aufgehoben
Die Eltern der 18-jährigen Alaa W., die im Februar von ihrer Familie in Laupheim durch Messerstiche schwer verletzt wurde, sind wieder auf freiem Fuß. Das Landgericht Ravensburg hob den Haftbefehl gegen die 61- und 64-jährigen Angeklagten auf. Zuvor hatte das Opfer des versuchten Ehrenmords vor dem Ravensburger Landgericht unter Ausschluss der Öffentlichkeit gegen seine Familie ausgesagt. In Anbetracht der Äußerungen des Mädchens bestehe bei den Eltern nun kein dringender Tatverdacht mehr, teilte ein Sprecher des Gerichts am Abend mit.

Verhandlung unter Ausschluss der Öffentlichkeit

Die Anwältin der heute 18-Jährigen Alaa W. beantragte zu Beginn der Verhandlung den Ausschluss der Öffentlichkeit. Bei der Aussage kämen „intimste Details“ zur Sprache. Die Verteidiger der Angeklagten widersprachen: Das öffentliche Interesse überwiege.

Das Gericht schloss sich der Argumentation der Opfer-Anwältin an und schloss die Öffentlichkeit für die Befragung des Mädchens aus. „Ihr junges Alter und der Umstand, dass sie gegen ihre Familie aussagen soll wiegt schwer“, sagte der Vorsitzende Richter Veiko Böhm. Außerdem sei die zweifache Mutter bei der Tat erst 17 Jahre alt und damit minderjährig gewesen. Der Schutz des Opfers überwiege damit das Recht der Öffentlichkeit.

Bruder und Ehemann sind wegen versuchten Mordes angeklagt, die Eltern müssen sich „nur“ wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten, weil sie nach der Tat die Rettungskräfte verständigten und ihrer Tochter so das Leben retteten.
Quelle: SWP
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Laupheim: Alaa W. niedergestochen und lebensgefährlich verletzt - Prozess

#16

Ungelesener Beitrag von Salva » Fr, 30. Nov. 2018, 20:04

Fr, 30.11.2018 | Ravensburg: Ehemann und Bruder müssen nach versuchtem Mord in Haft
Der Mann der jungen Muslimin muss laut Urteil sechs Jahre und neun Monate ins Gefängnis. Der zur Tatzeit 20 Jahre alte Bruder wurde nach Jugendstrafrecht zu siebeneinhalb Jahren in einer sozialtherapeutischen Einrichtung verurteilt. Die beiden hätten sich des versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung schuldig gemacht, urteilten die Richter.
Als Motiv der zwei Täter aus Syrien und dem Libanon nannte die Kammer einen "falsch verstandenen Ehrbegriff".

Quelle: Spiegel
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