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27./28. Januar 2015 | Darmstadt | Lareeb Khan († 19)

Traditionell oder religiös motivierte Verbrechen.
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sweetdevil31
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27./28. Januar 2015 | Darmstadt | Lareeb Khan († 19)

#1

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 25. Sep. 2015, 13:03

Töteten sie ihre Tochter, weil sie Sex hatte?

Nach dem gewaltsamen Tod einer 19-Jährigen beginnt heute der Prozess gegen die Eltern vor dem Landgericht Darmstadt. Vater und Mutter wird gemeinschaftlicher Mord vorgeworfen.


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Die Eltern der getöteten Lareeb vor Gericht: Asadullah und Shazia K.

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Lareeb K. wollte ihren Freund heiraten. Die Eltern der 19-Jährigen waren gegen diese Liebe

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Die Beerdigung der jungen Muslimin fand auf dem Frankfurter Südfriedhof statt. Ihr Verlobter Raheel T. weint an ihrem Grab

Nach der Tötung einer 19-Jährigen beginnt heute der Prozess gegen ihre Eltern vor dem Landgericht Darmstadt. Dem 52 Jahre alten Vater und der 41 Jahre alten Mutter wird gemeinschaftlicher Mord vorgeworfen. Sie sollen die junge Frau vor acht Monaten in Darmstadt getötet haben, weil die junge Frau aus Sicht der aus Pakistan stammenden Familie traditionelle Normen verletzt haben soll.

Wurde sie ermordet, weil sie Sex hatte?

Die junge Frau hatte nach Angaben der Staatsanwaltschaft einen Freund, mit dem sie nicht verlobt war. Die Eltern sollen von sexuellen Kontakten erfahren und beschlossen haben, ihre Tochter zu töten. Der Vater soll die Tochter im Beisein der Mutter erwürgt haben. Laut Staatsanwaltschaft gaben die Eltern die Tat zu. Zunächst sind sieben Verhandlungstage angesetzt. Die jüngere Schwester der Getöteten ist Nebenklägerin und wird durch Anwältin Angela Gräf vertreten.

Quellen: News / Bild
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Re: Darmstadt: Mordprozess gegen Eltern

#2

Ungelesener Beitrag von Salva » Fr, 25. Sep. 2015, 23:40

Mordprozess in Darmstadt: Vater legt Geständnis ab

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Tatort Darmstadt: In diesem Wohnblock wurde eine 19-Jährige erwürgt

Ein Mann aus Darmstadt erwürgte seine Tochter offenbar deshalb, weil sie eine intime Beziehung hatte. Vor Gericht lässt der Angeklagte erklären, wie sehr er die Tat bereut.

Im Darmstädter Mordprozess gegen ein strengreligiöses Paar hat der Vater gestanden, seine Tochter getötet zu haben.
"Er würde das am liebsten ungeschehen machen", sagte der Anwalt des 52-Jährigen.

Der Verteidiger gab am ersten Prozesstag vor dem Landgericht die Erklärung im Namen seines Mandanten ab. Der Vater habe berichtet, er sei "im letzten Moment des Tötungsaktes wie 'weg' gewesen".

Den Eltern wird vorgeworfen, ihre Tochter im Januar dieses Jahres in Darmstadt umgebracht zu haben, weil sie einen Freund hatte. Vater und Mutter hätten von sexuellen Kontakten des Pärchens erfahren.

Ging es um Familienehre?

Die Eltern hätten gehofft, mit ihrer Tat "die Familienehre zu retten beziehungsweise sie wiederherzustellen", sagte Staatsanwältin Barbara Sieger beim Verlesen der Anklage. Der Vater habe seiner schlafenden 19-jährigen Tochter "minutenlang ihren Hals zugedrückt".

Die 41-jährige Mutter ließ über ihren Anwalt mitteilen, sie sei von der Tat überrascht und dann dazu gezwungen worden, beim Wegschaffen der Leiche zu helfen. Die Familie stammt aus Pakistan. Die getötete Frau besaß die deutsche Staatsbürgerschaft.

Ihre Leiche wurde in der Nähe eines Parkplatzes in einem Wald entdeckt. Zunächst standen auch ihr Onkel und ihre Tante unter Verdacht. Im Prozess sind sieben Verhandlungstage angesetzt. Die jüngere Schwester der Getöteten tritt als Nebenklägerin auf.

Quelle: Spiegel
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Eagle
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Re: Darmstadt: Mordprozess gegen Eltern

#3

Ungelesener Beitrag von Eagle » Sa, 26. Sep. 2015, 14:48

Vater gesteht, Tochter für „Familienehre” getötet zu haben
25.09.2015

Eine Tochter starb laut Anklage, weil den Eltern ihr Freund nicht passte. Mit der Beziehung soll die 19-Jährige religiöse Traditionen gebrochen haben. Die Eltern stehen wegen Mordes vor Gericht.

Vater und Mutter hätten von sexuellen Kontakten des Pärchens erfahren und beschlossen, die Tochter zu töten, lautet die Anklage. Foto: Boris Roessler Vater und Mutter hätten von sexuellen Kontakten des Pärchens erfahren und beschlossen, die Tochter zu töten, lautet die Anklage.

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Foto: Boris Roessler


Mit dem Geständnis des Vaters hat in Darmstadt ein Prozess gegen strengreligiöse muslimische Eltern um die Tötung ihrer Tochter begonnen.

Der 52-Jährige und die 41 Jahre alte Mutter sollen die 19-Jährige vor acht Monaten gemeinschaftlich ermordet haben, um die „Familienehre zu retten beziehungsweise wiederherzustellen”, sagte Staatsanwältin Barbara Sieger beim Verlesen der Anklage vor dem Landgericht. Die junge Frau habe einen Freund gehabt, mit dem sie nicht verlobt gewesen sei. Vater und Mutter hätten von sexuellen Kontakten des Paares erfahren.

Der Vater würde die Tat „am liebsten ungeschehen machen”, sagte dessen Anwalt, der die Erklärung im Namen seines Mandanten abgab. Der 52-Jährige habe berichtet, er sei „im letzten Moment des Tötungsaktes wie „weg” gewesen”. Laut Anklage erwürgte der Vater seine Tochter. Er habe der Schlafenden Ende Januar in Darmstadt „minutenlang ihren Hals zugedrückt”, die Mutter sei einverstanden und dabei gewesen. Die 41-Jährige habe bei der Planung der Tat und der Beseitigung der Leiche geholfen.

Die Mutter ließ über ihren Anwalt mitteilen, sie sei von der Tat überrascht und dann dazu gezwungen worden, beim Wegschaffen der Leiche zu helfen. Ihr gesamtes Leben, sagte der Anwalt, sei stark „vom Leben in der muslimischen Gemeinde” bestimmt gewesen, „von den Geboten der Religion”. Die Beziehung der 19-Jährigen - an den Eltern vorbei - habe „deren Denken erschüttert”. Als dann die Polizei die Tochter verdächtigt habe, Modeschmuck und Kondome gestohlen zu haben, sei beim Vater eine Sicherung durchgebrannt.

Der Fall hatte Aufsehen erregt. Schon bei den damaligen Ermittlungen waren die moralischen Vorstellungen der Eltern als Auslöser für die Tat vermutet worden. Die Leiche der 19-Jährigen war etwas außerhalb von Darmstadt an einem Parkplatz entdeckt worden. Laut Anklage hatten die Eltern der Toten Straßenkleidung angezogen und sie zu dem Gelände geschafft. „Dann warfen sie den Leichnam ihrer Tochter eine Böschung herunter”, sagte Staatsanwältin Sieger.

In dem Prozess tritt die Schwester der Getöteten als Nebenklägerin auf. Zum Auftakt wurde sie als Zeugin gehört, vom Zeugnisverweigerungsrecht als Tochter wollte sie keinen Gebrauch machen. Als das Mädchen den Gerichtssaal betrat, brachen die Eltern in Tränen aus. Die 14-Jährige erzählte, die Eltern seien sehr streng gewesen: „Wir mussten auf jede Kleinigkeit achten.” Das Thema Liebe und Jungs sei tabu gewesen. Die Mutter habe sie mit einem Stock geschlagen. Kontakte zu Freunden außerhalb des Schulunterrichts seien schwierig gewesen.

Die Version der Mutter, der Vater sei die dominierende Person in der Ehe gewesen, teilte die Tochter nicht. Der Vater habe die Mutter nicht unterdrückt: „Eher anders herum.” Ihre Mutter habe auch alles daran gesetzt, dass sie als jüngere Schwester in der Tatnacht nicht zu Hause schlafe, sondern bei der Tante, berichtete die 14-Jährige. Inzwischen habe sie den Kontakt zu den Eltern und der weiteren Verwandtschaft abgebrochen.

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Re: Darmstadt: Mordprozess gegen Eltern

#4

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 2. Okt. 2015, 14:45

Getötete Lareeb
Probten ihre Eltern den feigen Mord?


Darmstadt – „Ich kann nicht mehr schlafen.“ Das schrieb Lareeb K. am 28. Januar 2015 um 1.07 Uhr ihrem Freund. Wenige Stunden später starb die 19-Jährige.

Tag 2 im Prozess gegen Asadullah K. (52) und Shazia K. (41). Sie haben vor rund acht Monaten ihre Tochter Lareeb getötet.

Beim Prozess haben die beiden ihren Blick gesenkt, weinen immer wieder.


Die schreckliche Tat am 28. Januar 2015 laut Anklage:

Zwischen 2 und 4 Uhr geht der Reinigungsmitarbeiter Asadullah K. in Lareebs Zimmer in der elterlichen Wohnung.

Er kniet sich auf sie, legt ihr die Hände um den Hals, drückt minutenlang zu. Shazia K. wird wach, sieht, was ihr Mann tut. Sie hilft ihrer Tochter nicht. Aus Angst vor ihrem Mann, sagt sie später der Polizei. Als sich Lareeb nicht mehr bewegt, fordert der Vater die Mutter auf, ihm zu helfen, die tote Tochter anzuziehen, den Rollstuhl der Oma zu holen.

Sie setzen sie hinein, fahren mit dem Aufzug in die Tiefgarage. Dann bringen sie die Leiche im Auto zu einem Waldparkplatz zehn Minuten entfernt. Asadullah K. schubst den Rollstuhl die Böschung runter.

Passanten finden die tote Lareeb am Morgen.


Videoaufzeichnungen: Übten die Eltern den Mord?

Viele Ermittler sagen am Freitag aus. Videoaufnahmen aus dem Wohnhaus wurden ausgewertet:

► 4.11 Uhr in der Todesnacht: Der Aufzug öffnet sich, Lareebs Mutter öffnet einen Schirm, verdeckt damit die Überwachungskamera. Ihr Mann fährt dahinter den Rollstuhl mit Lareebs Leiche vorbei.

► Aus den Aufnahmen geht hervor: Am Nachmittag des Vortages übten Vater und Mutter das Vorhaben vermutlich. Um 15.38 Uhr spannt die Mutter den dunklen Regenschirm vor der Kamera auf - wie in der Tatnacht!

Außerdem wurde bereits am Tag zuvor eine weitere Kamera mit einem Aufkleber vom Vater abgeklebt.

Quelle: Bild
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Re: Darmstadt: Mordprozess gegen Eltern

#5

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Sa, 10. Okt. 2015, 09:36

Mordprozess in Darmstadt
Freund der Getöteten erhebt Vorwürfe gegen Mutter


Veröffentlicht am 09.10.15 um 19:36 Uhr
Die 41-Jährige sei die treibende Kraft gewesen, sagte der 25-Jährige am Freitag vor dem Landgericht. "Sie hat ihrer Tochter auch schon vorher viel Leid zugefügt."

Die Mutter habe der 19-Jährigen Kleidung weggenommen und nichts mehr zu essen gegeben. "Der Vater hat versucht, zu seiner Tochter Kontakt zu halten", erzählte der junge Mann. "Die Mutter hat das aber unterbunden."
Hier scheint der Vater *nur die ausführende Hand* gewesen zu sein. Wie es sich anhört, getrieben von seiner Frau.
Die Mutter hatte über ihren Anwalt allerdings mitteilen lassen, sie sei von der Tat überrascht und dann dazu gezwungen worden, beim Wegschaffen der Leiche zu helfen.

Die Aussagen des Freundes der Getöteten klangen am Freitag anders. Schon einige Wochen vor der Tat sei die 19-Jährige vom Vater schwer gewürgt worden. Die Mutter habe dabeigestanden und nicht eingegriffen. "Sie hat zugeschaut."
Hessenschau
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Re: Darmstadt: Mordprozess gegen Eltern

#6

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Do, 22. Okt. 2015, 08:17

Mutter beschuldigt den Vater

15.10.2015
Im Prozess um den gewaltsamen Tod einer 19 Jahre alten Kranichsteinerin hat sich am Donnerstag erstmals die Mutter persönlich zur Tat geäußert. Ihr mitangeklagter Ehemann trage die alleinige Schuld an der Tötung der gemeinsamen Tochter Lareeb, erklärte sie.
Ihr Mann habe mit ihr nicht darüber gesprochen und auch keine Erklärung abgegeben, als er Stunden vor der Tat in ihrem Beisein die Überwachungskamera im Aufzug des Kranichsteiner Mietshauses überklebte, sagte die Mutter. Sie habe nicht gewusst, was er da tat. "Er ist mein Mann und was er sagt, muss ich machen", erklärte sie in gebrochenem Deutsch. Das Binnenverhältnis in der Ehe beschrieb sie als Gebot der islamischen Religion: "Männer sind immer hoch."
Die Ehe beschrieb sie als wenig glücklich. Aus religiösen Gründen sei eine Trennung aber undenkbar gewesen. Auch seitens seiner Verwandtschaft habe sie viele Vorwürfe ertragen müssen, als sie zunächst keine Kinder bekam und dann zwei Töchter, keinen Sohn. Lareeb sei jahrelang eine vorbildliche Tochter gewesen; mit ihrer jüngeren Schwester habe es hingegen viele Probleme gegeben.
Die jüngere Tochter hat sich nach Lareebs Tod von ihren Eltern losgesagt. Vor Gericht beschrieb sie ihre Mutter als dominierenden Ehepartner.
Eingehend fragte der Vorsitzende Richter Volker Wagner nach früheren Angaben der angeklagten Mutter in einer polizeilichen Vernehmung. Laut Vernehmungsprotokoll - von einem Polizisten im Zeugenstand bestätigt - hatte die Frau kurz nach der Tat erklärt, die Eltern hätten Lareeb am Tatabend Ende Januar wegen deren Liebesbeziehung zu einem Studenten zur Rede stellen wollen. Dabei sei ausdrücklich auch ein tödlicher Ausgang nicht ausgeschlossen worden. Gestern erklärte die Frau dazu, sie habe so etwas nie gesagt. Der Dolmetscher habe falsch übersetzt.

Verteidiger Kollbach erklärte, die Frau habe sich zwar über die falsche Übersetzung beschwert, am Ende aber gefügt und das Protokoll unterschrieben, weil dies ihr typisches Verhaltensmuster sei.
Bei dem angeklagten Vater gebe es keine Anhaltspunkte für eine verminderte Schuldfähigkeit wegen einer psychischen Erkrankung, erklärte der psychiatrische Gutachter Henning Saß von der Uniklinik Aachen. Dem Mann habe zwar der Konflikt der Wertesysteme zwischen seinem Herkunftsland und der neuen Heimat in Deutschland zu schaffen gemacht; auch habe er Lareebs eigenmächtige Partnerwahl als "Bruch der Regeln" empfunden. Dass dann noch ein Brief eintraf, in dem die Tochter des Kondomdiebstahls beschuldigt wurde, sei "Sprengstoff innerhalb der Familie" gewesen: Dadurch wurden sexuelle Kontakte belegt.
...
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Re: Darmstadt: Mordprozess gegen Eltern

#7

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Do, 22. Okt. 2015, 08:22

Mutter spricht erstmals

16.10.2015
Bei der 41-jährigen Deutsch-Pakistani fließen die Tränen, die Anschuldigungen, die ihr die jüngere Tochter und Nebenklägerin im Zeugenstand gemacht hat, gehen ihr scheinbar sehr nahe. Sie versucht zu erklären, warum für die 14-Jährige der Vater immer „der Liebe“ war und sie „die Böse“. Sie sei für die Entwicklung der Kinder allein verantwortlich gewesen, deshalb habe sie oft streng mit ihnen sein müssen: Die Jüngere habe die sechste Klasse wiederholen müssen, weil sie in fast allen Fächern auf „Ungenügend“ stand, und die Ältere, Lareeb, habe eben diese unerlaubte Beziehung zu einem jungen Mann gehabt.

Auf die Frage des Vorsitzenden Richters Volker Wagner, ob der Tötung eine gemeinsame Planung zugrundelag, dementiert sie heftig: „Nix ein Plan, mein Mann hat mir nichts gesagt!“ Ihr halbes Leben, von schwerer Krankheit und dem psychologischen Druck der Schwiegerfamilie geprägt, habe sie mit ihm verbracht: „Und was hab’ ich jetzt? Nichts!“ Der 52-jährige Vater sitzt derweil wie erstarrt mit gesenktem Kopf zwischen Verteidiger und Dolmetscher. Als seine Frau von Lareeb spricht, kann auch er die Tränen nicht zurückhalten, woraufhin Shazia entgeistert fragt: „Warum weinst du?!“
Nicht allzuviel zur Rollen-Klärung konnte der Ahmadiyya-Bundesvorsitzende Abdullah Uwe Wagishäuser beitragen. Er habe versucht, in der Familie zu vermitteln, indem er alle drei zum gemeinsamen Gespräch bat und zur baldigen Heirat der jungen Leute riet. In der Kranichsteiner Gemeinde soll der Familien-Konflikt bekannt gewesen sein. Bei einer vorehelichen sexuellen Beziehung wären die Betroffenen aus der Religionsgemeinschaft verstoßen worden. Und auch die Eltern, wenn sie davon gewusst hätten. Nach dem Mord sind sie nun allerdings auch raus.
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Re: Darmstadt: Mordprozess gegen Eltern

#8

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mi, 11. Nov. 2015, 19:01

Ehrenmord-Prozess: Vater beschreibt, wie der Streit eskalierte

03.11.2015
Zusammengesunken sitzt Asadullah K. auf seinem Platz im großen Gerichtsaal 3, als sein Anwalt die Erklärung für ihn verliest. Ja, er allein habe die Entscheidungen getroffen, die zum Tod seiner Tochter geführt haben, seine rheumakranke Frau sei nur ausführende Person seiner Anweisungen gewesen. Einige Zeugen, allen voran die jüngere Schwester und der Verlobte der Getöteten, hatten die Mutter in der Vergangenheit mit der Aussage belastet, sie sei die tonangebende Person in der Familie gewesen und damit treibende Kraft hinter dem Verbrechen.
Als der Vater jedoch merkt, dass er nichts ausrichten kann, tritt er im Sommer 2014 die Flucht nach vorne an. Seine Tochter soll nun heiraten, und zwar möglichst schnell. Die Bedingung: Eine Kontaktsperre bis zur Eheschließung – doch daran halten sich Lareeb und ihr Freund nicht. Wenige Wochen später stellt sich heraus: Lareeb hat Kondome gestohlen, die Mutter findet die Anzeige der Polizei im Briefkasten. Am Abend des 27. Januar stellt der Vater die Tochter zur Rede.
Der Streit eskaliert, dann schlägt die 19-Jährige sogar nach ihrem Vater. Wütend geht dieser auf sie los, drückt mit beiden Händen ihren Hals zu, danach verblassen seine Erinnerungen. Seine Frau muss ihm in der Nacht helfen, die Leiche zu einem Waldstück zu transportieren, wo sie die Böschung herunterrollt und unnatürlich verdreht liegen bleibt. „Ein Versehen“, wie der Vater durch den Anwalt beteuern lässt. Auch Asadullah K. bricht in Tränen aus; die Frage des Richters, ob die vom Anwalt verlesene Einlassung stimmig sei, bejaht Asadullah K. schluchzend. Rückfragen des Richters lässt der Angeklagte nicht zu, obwohl die aktuelle Einlassung teilweise von seiner ersten Aussage nach der Festnahme abweicht.
„Fehlerhaft und voller Missverständnisse“, wie er vermutet, was seiner Mandantin von großem Nachteil sein könnte. Da der Dolmetscher derzeit allerdings in Pakistan weilt, ist mit einem Urteilsspruch nicht vor Ende November zu rechnen.
Nach dem Prozess spricht eine gute Freundin Lareebs vor Fernsehkameras auf einer Wiese über den letzten gemeinsamen Tag. „Wir waren von morgens bis abends zusammen“, sagt Sarah F. „Sie hatte Angst vor ihren Eltern. Aber ich habe gesagt, die werden doch nichts tun.“ Wenige Stunden später ist Lareeb tot. „Ich hätte mir vorgestellt, dass sie ins Ausland verschleppt wird, dort verheiratet wird. Aber niemals, dass sie von ihren Eltern umgebracht wird“, berichtet die 19-Jährige. „Sie hat nie ein schlechtes Wort über ihren Vater gesagt. Zu ihm hatte sie ein viel besseres Verhältnis als zu ihrer Mutter.“ Die Ausführungen vor Gericht seien für sie kaum zu ertragen.
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Re: Darmstadt: Mordprozess gegen Eltern

#9

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Do, 26. Nov. 2015, 12:08

19-Jährige tot: Anklage will lebenslange Haft für Eltern

26.11.2015, 11:58 Uhr
Im Darmstädter Mordprozess gegen strengreligiöse muslimische Eltern wegen des gewaltsamen Todes ihrer Tochter hat die Anklage für Vater und Mutter eine lebenslange Haft gefordert. Die Staatsanwaltschaft verlangte vor dem Landgericht am Donnerstag außerdem, die besondere Schwere der Schuld festzustellen. Dies würde eine vorzeitige Entlassung nach 15 Jahren ausschließen.

Der Vater (52) und die Mutter (41) hätten den Tod der 19-Jährigen "kaltblütig geplant", weil die junge Frau sexuelle Kontakte zu einem Freund hatte, aber nicht verheiratet war. Die Eltern hätten sich für das aus ihrer Heimat Pakistan mitgebrachte Wertesystem entschieden und zeigten auch keine Reue. "In meinen Augen weinen sie nur um sich selbst, nicht um ihre Tochter", sagte Staatsanwältin Barbara Sieger.

Der Vater hatte die Tötung am ersten Verhandlungstag im September gestanden. Nach Feststellung der Staatsanwältin erwürgte er die 19-Jährige im Januar im Schlaf. Seine Frau habe zugesehen und sei auch vollkommen einverstanden gewesen. Anschließend hätten beide die tote Tochter weggebracht, um sie "in einer Mülltüte einfach zu entsorgen".

Nach den Plädoyers der Verteidigung wollte das Schwurgericht noch am Donnerstag ein Urteil verkünden.
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Re: Darmstadt: Mordprozess gegen Eltern

#10

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Di, 1. Dez. 2015, 14:39

Lebenslange Haft für Eltern nach Mord an Tochter

01.12.2015, 14:31 Uhr
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Zu lebenslanger Haft hat das Landgericht Darmstadt strengreligiöse muslimische Eheleute für den Mord an ihrer Tochter verurteilt.

Der 52 Jahre alte Vater und die 41 Jahre alte Mutter waren angeklagt, die 19-Jährige im Januar in Darmstadt gemeinschaftlich getötet zu haben. Die junge Frau soll sexuelle Kontakte zu ihrem Freund gehabt haben, ohne mit ihm verlobt gewesen zu sein. Das Verhalten der Tochter soll dem Weltbild der aus Pakistan stammenden Eltern widersprochen haben.

Die Staatsanwaltschaft hatte für die Eltern wegen Mordes eine lebenslange Strafe mit besonderer Schwere der Schuld verlangt. Weder der Verteidiger des Vaters noch der Anwalt der Mutter hatten Mordmerkmale gesehen. Sie hatten von Totschlag und von Beihilfe zum Totschlag gesprochen.
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Re: Darmstadt: Mordprozess gegen Eltern

#11

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Di, 1. Dez. 2015, 14:48

Forscherin: Sogenannter "Ehrenmord" hat nichts mit Islam zu tun

Sogenannte "Ehrenmorde" haben ihre Wurzeln nicht in der Religion, sondern in der Tradition, sagt die Direktorin des Frankfurter Forschungszentrums Globaler Islam (FFGI), Prof. Susanne Schröter. "Die Eltern, die in Darmstadt vor Gericht stehen, haben sich nicht in einem islamischen Denkrahmen bewegt, sondern in dem Rahmen ihrer Lokalkultur."
Wenn Verwandte zu Mördern würden, sei das Argument der verletzten Ehre nur die "nachgeordnete Legitimation eines Tötungsdelikts", sagte Schröter am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. "Das ist aber beileibe kein islamisches Konzept - das muss man ganz deutlich trennen." Muslime distanzierten sich zu Recht davon, wenn solche Taten mit ihrer Religion in Verbindung gebracht würden.
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Re: Darmstadt: Mordprozess gegen Eltern

#12

Ungelesener Beitrag von Salva » Di, 1. Dez. 2015, 19:07

Forscherin: Sogenannter "Ehrenmord" hat nichts mit Islam zu tun...
In Teilen Pakistans ist die Rechtsgrundlage der Scharia eingeführt, die allen anderem übergeordnet ist. Das bedeutet, es ist grundsätzlich alles verboten, was nicht durch die Scharia erlaubt ist. Sex vor der Ehe bzw. zwischen Unverheirateten ist verboten und wird mit dem Tode bestraft.
"Das ist aber beileibe kein islamisches Konzept - das muss man ganz deutlich trennen." Muslime distanzierten sich zu Recht davon, wenn solche Taten mit ihrer Religion in Verbindung gebracht würden.
Das ist so nicht richtig, denn die Scharia steht auch im Koran und ist somit Teil deren Religion. Der Unterschied bzw. die Frage besteht nur darin, welche Muslime nach dem Schariarecht leben (müssen) und welche nicht. So einen Mord auf die Tradition zu schieben, ist mir zu einfach und bequem und auch widersprüchlich, weil die Religion der Tradition übergeordnet ist.
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Re: 01/2015 | Darmstadt | Lareeb Khan († 19)

#13

Ungelesener Beitrag von Jason Darkstone » Di, 1. Dez. 2015, 22:48

Salva hat geschrieben:Das ist so nicht richtig, denn die Scharia steht auch im Koran und ist somit Teil deren Religion. Der Unterschied bzw. die Frage besteht nur darin, welche Muslime nach dem Schariarecht leben (müssen) und welche nicht. So einen Mord auf die Tradition zu schieben, ist mir zu einfach und bequem und auch widersprüchlich, weil die Religion der Tradition übergeordnet ist.
Ja, sehe ich auch so. Wobei man auch etwas unterscheiden muss. Es gibt Orte auf dieser Welt, wo eben das Staatsgesetz nach der Scharia ausgerichtet ist, also nach einer bestimmten Auslegung des Korans. Wobei ich nicht wirklich weiß, ob es wirklich so im Koran steht. habe ihn zwar einmal gelesen, aber daurch versteht man ihn natürlich nicht gleich oder wird man zum Exprten dafür.
Aber egal, dort gilt Staatsgesetz ist gleich Scharia. Wenn man nicht danach handelt wird man aus der Sicht des Staates zum Verbrecher.

Dann gibt es auch Gegenden, wo es nicht im Staatsgesetz verankert ist und die Menschen Dinge aus einer Tradition heraus machen.
Zum Beispiel gibt es Gegenden in Afrika wo die staatlichen Gesetzte die barbarische weibliche Beschneidung verbieten, aber dennoch viele Menschen die weiblichen Kinder diesem grausamen Ritus unterziehen. Das sind dann auch sowohl Menschen mit muslimischen Hintergrund, als auch nominelle Christen.
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Re: 01/2015 | Darmstadt | Lareeb Khan († 19)

#14

Ungelesener Beitrag von Salva » Di, 1. Dez. 2015, 23:59

@Jason Darkstone
Richtig. Das sind die sogenannten Gottesstaaten, in denen die Religion die Gesetze macht und das Leben deren Bürgern quasi vollständig führt und diktiert. Mit dragonischen Strafen für Verfehlungen, wie wir alle wissen.
Wobei ich nicht wirklich weiß, ob es wirklich so im Koran steht.
Steht in der Sure 45, Vers 18. Daraus leitet sich die Scharia ab, deren Auslegung zu einen Radikalismus führen kann, der selbst Muslimen Angst macht. Vor diesem Hintergrund gebe ich Frau Prof. Susanne Schröter recht wenn sie sagt, dass sich Muslime von Ehrenmorden distanzieren. Aber eben längst nicht alle. Hier mal eine Übersicht der Länder, in denen die Scharia eine Rolle spielt. Manch einer dürfte überrascht sein, wenn man sich die Bevölkerungszahlen dieser Länder anschaut.

Genau diese Beschneidungen usw. sind ein gutes Beispiel für Tradition. Aber wie z.B. bei den Juden können die auch einen religiösen Hintergrund haben. Ich bin der Meinung, dass in bestimmten Kulturen die Religion und die Tradition sehr miteinander verwachsen oder mindestens verwoben sind. Und was gestern erlaubt war und heute verboten ist, kann ein Staat zwar auf dem Papier festlegen, aber noch lange nicht auch in den Köpfen der Menschen. Jedenfalls nicht so schnell. Wäre dem so, dann dürfte es im Westen keine Ehrenmorde geben, weil die bei uns nicht erlaubt sind und deswegen behaupte ich, dass diese Menschen bei uns nach einer klaren Brisanz oder Hiarchie - oder wie immer man das auch nennen mag - leben:

1. Religion

2. Tradition

...

...

...

...

3. Staat mit seinen Gesetzen.

Wenn wir alle dieses Denken nicht in den Griff bekommen, dann geschieht genau das, was heute noch als Verschwörungstheorie abgetan wird. Und die Hetzer... die werden recht behalten.
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Re: 01/2015 | Darmstadt | Lareeb Khan († 19)

#15

Ungelesener Beitrag von Jason Darkstone » Mi, 2. Dez. 2015, 10:41

@Salva
Das Problem sehe ich ähnlich und dass hier viel kriminelles Potenzial vorhanden ist, ist unbestreitbar. Wieviele Muslime dann tatsächlich der Meinung sin, dass ein Ehrenmord tatsächlich Gottes Wille ist, das wäre interessant.
Lebe in einer Gegend mit sehr vielen Muslimen und kann es mir bei den wenigsten vorstellen, weil die Nachbarschaft eigentlich recht angenehm ist und nicht extrem wirkt. Aber natürlich gilt auch hier, dass man es möglichen Straftätern nicht anmerkt.

Deine Liste mit der Gewichtung ist eigentlich auch interessant zum Nachdenken und zur Selbstüberprüfung.
Im Grunde steht ja bei jedem absichtlichen Rechtsbrecher der Staat mit seinen Gesetzen nicht an Platz eins, weil sonst hätte er das Gesetz ja nicht gebrochen. Also auch jemand der bei der Steuererklärung mogelt.
Und ich muss sagen, dass es mir zwar sehr wichtig ist, mich an die Gesetze zu halten, es aber in gewissen Fällen auch nur an 2. Stelle rückt, nämlich dann, wenn das was das Gewissen/Überzeugung/Glaube sagt, dem widerspricht. Und ich denke aber, dass das wahrscheinlich die meisten Menschen letzlich so handhaben. Zum Glück oder hoffentlich geht es da natürlich nicht um Ehrenmorde oder weibliche Beschneidung.
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Re: 27./28. Januar 2015 | Darmstadt | Lareeb Khan († 19)

#16

Ungelesener Beitrag von Aixit » Do, 3. Dez. 2015, 17:31

Dem stimme ich zu, hatte erst gestern die Idee dieses Thema aufzunehmen, aber Darkstone
war schneller, egal hauptsache - es wird darüber geschrieben und geredet.
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Re: 27./28. Januar 2015 | Darmstadt | Lareeb Khan († 19)

#17

Ungelesener Beitrag von Jason Darkstone » Do, 3. Dez. 2015, 22:43

@Aixit
Klar war ich schneller, das ist mein Job ;-)

Aber trotzdem fände ich deine Gedanken dazu interessant...
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Aixit
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Re: 27./28. Januar 2015 | Darmstadt | Lareeb Khan († 19)

#18

Ungelesener Beitrag von Aixit » Mo, 25. Jan. 2016, 01:32

Mein Job ist es nicht, wenn es Dein Job ist, bleibt es bei mir nur beim Hobby.
Und meine privaten Gedanken tue ich hier nicht kund, es zählen nur Fakten,
ich mag allgemein nicht über Fälle diskutieren, was wäre wenn - und diese
ganzen Theorien über unaufgeklärte Fälle, da halt ich mich raus, da ist mir
meine Zeit zu schade für, und bringen tuts auch nix, also Fakten nur Fakten, sorry.
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Salva
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Re: 27./28. Januar 2015 | Darmstadt | Lareeb Khan († 19)

#19

Ungelesener Beitrag von Salva » Mo, 25. Jan. 2016, 03:23

@Aixit
Hast du den Eindruck, dass auch bei Allcrime wild spekuliert und Theorien an den Haaren herbeigezogen werden? Ich nicht. Darüber hinaus sprechen wir auch in diesem Fall von und über Fakten:
Eine junge Frau ist tot. Das Motiv ist ebenso klar wie der Täter und wenn wir darüber sprechen und dabei auch unsere Meinungen mitteilen, dann hat ein Forum sein Ziel erreicht: der freie Meinungsaustausch unter Wahrung aller Rechte und Pflichten.


Wie fast bei allen Tötungsdelikten mit der Motivation "Wahrung bzw. Rettung der Ehre" wird auch hier wieder deutlich, dass es offensichtlich kein großes Problem ist, ab einem gewissen Punkt sogar ein engstes Familienmitglied zu töten und wie Müll zu entsorgen. Wenn es dann aber darum geht, für die "ehrenvolle" Tat die Verantwortung zu übernehmen, ist es mit deren Wahrung nicht weit her. Vor Gericht sind die Mörder dann plötzlich und überraschend irdisch und schieben sich gegenseitig den Schwarzen Peter in die Schuhe und das ärgert mich maßlos! Ehre heißt auch für seine Taten einzustehen. Auch vor dem Kadi und nicht nur hinter verschlossenen Türen oder im Kreise Gleichgesinnter! Für mich sind die Eltern gleichermaßen zu Recht schuldig gesprochen worden und ich hoffe, dass in Zukunft auch ALLE Mitwisser hart bestraft werden denn klar ist doch auch, dass es die IMMER gibt!
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Re: 27./28. Januar 2015 | Darmstadt | Lareeb Khan († 19)

#20

Ungelesener Beitrag von Aixit » Di, 26. Jan. 2016, 14:01

Ich glaube, das war ein Missverständnis, das hat mit dem Fall nichts
zu, sondern das war ganz neutral meine Meinung, ich gebe meinen
Senf ja auch schonmal dazu, aber wenn jemand schreibt, es ist sein
Job schneller zu sein und möchte dann noch meine Meinung hören,
für mich ist es nur ein Hobby und jeder geklärter Fall ist ein Gewinn.

Natürlich sind solche Diskussionen in Foren wichtig und der Austausch
von Gedankengut kann ja nicht schaden, nur ich mache es nicht gerne.
Das ist eine tolle Seite und ich werde gerne ab und zu etwas schreiben.
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Jason Darkstone
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Re: 27./28. Januar 2015 | Darmstadt | Lareeb Khan († 19)

#21

Ungelesener Beitrag von Jason Darkstone » Di, 26. Jan. 2016, 15:03

@Aixit
Sorry, aber die Aussage, das ist mein Job war offensichtlich von mir nicht ernst gemeint.
Mein Job ist es, Hecken zu schneiden und Leute in Gartenfragen zu beraten und vielleicht im allerweitesten Sinne das Schreiben von Büchern. Aber das hier ist auch für mich auf jeden Fall nur Hobby.
Und ich habe lediglich gefragt, was du leicht darüber denkst, weil du eben geschrieben hast, dass du dieses Thema aufgreifen wolltest.
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