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8. April 2020 | Leipzig | Myriam Z. († 37)

Traditionell oder religiös motivierte Verbrechen.
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Salva
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8. April 2020 | Leipzig | Myriam Z. († 37)

#1

Ungelesener Beitrag von Salva » Sa, 11. Apr. 2020, 01:44

Fr, 10. April 2020: Nach einem brutalen Angriff vor zwei Tagen an der Neuen Linie im Leipziger Süden auf eine Frau, die mit ihrem Baby unterwegs war, ist die 37-Jährige an den Folgen gestorben. Sie war schwer am Kopf verletzt worden und trotz intensivmedizinischer Behandlung ihren Verletzungen erlegen.

Kurz zuvor hatten die Ermittler bekanntgeben, den Ex-Freund des Opfers gestern, am späten Abend festgenommen zu haben. Gegenden 30-Jährigen "Vorzeigeflüchtling" wurde Haftbefehl erlassen wegen des dringenden Verdachts des Mordes. Der in Afghanistan geborene Mann hat laut Polizei die deutsche Staatsangehörigkeit. Auch das Opfer ist Deutsche.

Ex-Lebensgefährte soll Opfer im Wald aufgelauert haben

Der Mann soll seine frühere Lebensgefährtin am Mittwoch am helllichten Tag in dem Naherholungsgebiet angegriffen und ihr schwerste Kopfverletzungen zugefügt haben. Die Frau war mit einem Baby unterwegs, der Säugling blieb unverletzt.

Die Polizei war in den Mittagsstunden informiert worden, dass eine zunächst unbekannte Person die Frau attackiert habe. Die Gegend im Auwald ist bei Spaziergängern, Radfahrern und Sportlern sehr beliebt. Die Polizei sperrte den Fundort weiträumig mit Flatterband ab. Die Kriminalpolizei sicherte Spuren. Auch ein Spürhund wurde eingesetzt.

Quellen: e110 | Bild | Tag24 | Freie Presse

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Leipzig: 37-jährige Ex-Freundin im Wald erschlagen - Baby unverletzt

#2

Ungelesener Beitrag von Salva » Sa, 18. Apr. 2020, 12:16

Do, 16. April 2020: Der Auwald-Mord in Leipzig - es war der dramatische Höhepunkt einer toxischen Liebe im Sozialarbeiter-Milieu. Schon Monate vor der Bluttat wurde das Opfer von dem jetzt unter Mordverdacht inhaftierten Mann gestalkt.

Bild
Das Opfer: Myriam Z. (37) war gerade Mutter geworden.
Foto: Privat/Bild
Ihre Biografien hatten mehrere Parallelen: Myriam Z. (37), Tochter einer deutschen Mutter und eines algerischen Vaters, pendelte zwischen den Kulturen.

Die studierte Arabistikerin arbeitete als Sozialarbeiterin für mehrere Vereine, die bei der Integration von Flüchtlingen helfen.

Edris Z. (30) kam im Alter von sechs Jahren mit seiner Familie aus Afghanistan nach Mittelsachsen.

Er lernte schnell und viel, war im Gymnasium Schulsprecher und wurde 2006 von Sachsens ehemaligem Ministerpräsidenten Georg Milbradt (75, CDU) bei der Verleihung des START-Stipendiums sogar als „Botschafter Sachsens“ bezeichnet.

Nach seinem Philosophiestudium arbeitete Edris, der 2015 deutscher Staatsbürger wurde, als Sozialarbeiter in der Flüchtlingshilfe.

Hier lernte er Myriam kennen und lieben. Doch als die selbstbewusste Frau, die sich in ihrer Arbeit besonders für Frauenrechte einsetzte, die Beziehung beendete, wurde Edris' Zuwendung toxisch.

Nach Angaben von Zeugen soll er Myriam in den letzten Monaten regelrecht gestalkt haben. Es gab sogar ein behördliches Annäherungsverbot, weshalb Edris zu Jahresbeginn umziehen musste. Beide hatten zuvor in derselben Straße gewohnt - unweit des späteren Tatorts.

Als Myriam von einem anderen Mann schwanger wurde und im Februar eine Tochter gebar, brannten bei Edris offenbar die letzten Sicherungen durch.
"Botschafter Sachsens"

Bild
Unter Mordverdacht: Sozialarbeiter Edris Z. (30) engagierte sich gegen Rassismus und nahm auch an Demos teil.
Foto: Bild

Quelle: Tag24
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