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Kentucky

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Kentucky

#1

Ungelesener Beitrag von Salva » Sa, 12. Mär. 2016, 16:12

12.03.2016 | Kentucky: Gesetzesentwurf zur Abschaffung der Todesstrafe gescheitert

Trotz der durch die Gegner der Todesstrafe deutlich hervorgehobenen nachteiligen Fakten dieser Form der Bestrafung, wurde der Gesetzesentwurf zu deren Abschaffung mit einer Abstimmung von neun zu acht im Rechtsausschuss abgelehnt.
Der Republikaner David Floyd förderte diesen Entwurf (House Bill 203), der dafür sorgen sollte, dass die Todesstrafe durch eine lebenslange Haftstrafe ohne Bewährungsmöglichkeit ersetzt wird.
Neben wichtigen Unterstützern wie Joe Gutmann, ehemaliger Staatsanwalt für Todesstrafenfälle, und Jefferson Countys Bezirksrichter Steve Ryan, kämpfte auch „Kentuckys Coalition to Abolish the Death Penalty“ für die Durchsetzung dieses Entwurfes.

Kentuckys Todesstrakt in Eddyville umfaßt momentan 32 Insassen. 2008 wurde die letzte Hinrichtung durchgeführt.
Bezirksrichter Phillip Shepherd hat alle Hinrichtungen aufgeschoben, weil zuerst die Frage der Durchführbarkeit mittels Giftinjektion geklärt werden müsse. Außerdem sei es wichtig, dass die Feststellung der „geistigen Zurechnungsfähigkeit“ eines jede Todeskandidaten geklärt sei.
initiative-gegen-die-todesstrafe.de
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Kentucky: Mehrheit der Bevölkerung für lebenslängliche Haftstrafen

#2

Ungelesener Beitrag von Salva » Di, 2. Aug. 2016, 21:58

01.08.2016 | Mehrheit der Bevölkerung für lebenslängliche Haftstrafen

Jüngste Umfrageergebnisse in dem US-Bundesstaat Kentucky zeigten, dass die Mehrheit der Bevölkerung die Todesstrafe abschaffen und diese durch Freiheitsstafen ersetzen würde.
In einer Umfrage des Survey Research Centers der Universität von Kentucky gaben 58 Prozent der Befragten an, dass sie lebenslängliche Freiheitsstrafen gegenüber der Todesstrafe als ultimatives Strafmaß für Kapitalverbrechen preferieren würden. Anstelle mit dem Tod sollten Verurteilte wegen Mordes ersten Grades Verurteilte mit einer alternativen Freiheitsstrafe, wie zum Beispiel lebenslängliche Haftstrafen ohne Bewährung, bestraft werden.

72 Prozent der Befragten gaben zudem an, dass in Kentucky sämtliche Exekutionen blockiert bleiben sollten, bis alle grundsätzlichen Probleme innerhalb des Todesstrafensystems geklärt sind. Für Marcia Milby Ridings, ehemalige Präsidenten der Anwaltsvereinigung von Kentucky zeigte dies, dass die Bevölkerung wachsende Besorgnis hinsichtlich der Fairness des Kriminalstrafsystems zeigen würden.

Details der durchgeführten Umfrage lieferten zudem folgende Ergebnisse:

42.2 Prozent der Befragten würden weiterhin die Todesstrafe preferieren,

35.4 Prozent Lebenslängliche Haftstrafen ohne Bewährung,

7.4 Prozent Lebenslängliche Haftstrafe für 25 Jahre ohne Bewährung,

2.1 Prozent Lebenslängliche Haftstrafe für 20 Jahre ohne Bewährung,

13 Prozent: Haftstrafen von 20 bis 50 Jahren mit der Chance auf Bewährung, nachdem 85 Prozent der Freiheitsstrafe abgegolten wurde

In Kentucky wurden seit der Wiedereinführung der Todesstrafe 3 Personen hingerichtet, die letzte Exekution fand im Jahr 2008 statt. Derzeit befinden sich 33 Männer sowie eine Frau in Todestrakten.
initiative-gegen-die-todesstrafe.de
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