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North Carolina

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Salva
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North Carolina

#1

Ungelesener Beitrag von Salva » Mo, 20. Feb. 2017, 21:58

19.02.2017 | Diskriminierung bei der Verurteilung, Urteilsumwandlung

Ein Richter hat die Todesstrafe eines Häftlings aus North Carolina in eine lebenslange Haftstrafe umgewandelt, weil sein Urteil offenbar aufgrund rassistischer Aspekte gefällt wurde.

Bild nicht mehr vorhandenPhillip Antwan Davis
Phillip Antwan Davis, ein 39-jähriger Schwarzer, wurde 1996 wegen des Mordes an seiner Tante und deren Tochter zum Tode verurteilt. Eine Jury, die ausschließlich aus „weißen“ Juroren bestand, verurteilte ihn nach dem Schuldspruch im vorangegangenen Prozess zum Tode.
Staatsanwälte hatten zuvor ganz bewusst den einzigen qualifizierten „schwarzen“ Juror ausgeschlossen. Angeblich habe das mit „Tweetie“ bedruckte T-shirt, dass die Person trug, wie auch der Ohrring - ein Kreuz - darauf hingewiesen, dass es der Person nicht möglich sei, die angebrachte Verantwortung, die eine Mitarbeit in der Jury erfordere, aufzubringen. Die Ernsthaftigkeit würde fehlen, so die Begründung der Staatsanwaltschaft damals.

Ein Ausschluss qualifizierter Juroren aufgrund der Rasse ist illegal. Bezirksstaatsanwalt Todd Williams, der 2014 in sein Amt gewählt wurde, stimmte der Urteilsumwandlung zu. Er begründete neben verschiedenen anderen Punkten seine Zustimmung damit, dass wenn der damals 18-jährige Davis etwas jünger gewesen wäre, er ohnehin nicht für die Todesstrafe in Frage gekommen wäre, da diese erst ab einem Alter von 18 verhängt würde.

Davis wird bis zu seinem Lebensende im Gefängnis verbleiben, ohne die Chance auf eine vorzeitige Entlassung.
initiative-gegen-die-todesstrafe.de
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