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Analyse der Radikalisierungshintergründe und -verläufe islamistisch motivierter Ausreisen von Personen

Die weltweite Gefahr im Focus.
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Salva
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Analyse der Radikalisierungshintergründe und -verläufe islamistisch motivierter Ausreisen von Personen

#1

Ungelesener Beitrag von Salva » So, 19. Mär. 2017, 15:05

Fortschreibung 2016:

Analyse der Radikalisierungshintergründe und -verläufe der Personen, die aus islamistischer Motivation aus Deutschland in Richtung Syrien oder Irak ausgereist sind


Gemeinsame Auswertung durch das

• Bundeskriminalamt (BKA)
• Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV)
• Hessisches Informations- und Kompetenzzentrum gegen Extremismus (HKE)

Die Fortschreibung der Analyse, die erstmalig im Jahr 2014 vorgelegt wurde, beschreibt, wie der Titel schon sagt, die Radikalisierungshintergründe und -verläufe jener Personen, die aus islamistischer Motivation aus Deutschland in Richtung Syrien und Irak ausgereist sind. Betrachten wir dabei den Zeitraum dieser Analyse (Januar 2012 bis Juni 2016) und die inzwischen veränderten geo-politischen Entwicklungen, wird die tendenzielle bzw. neue Strategie des sogenannten "Islamischen Staat" (IS) mehr als deutlich, die natürlich nicht ohne Auswirkungen auf Deutschland, Europa und in seiner Gesamtheit auf die westliche Welt blieb. Zwei Punkte sind an dieser Stelle von besonderer Bedeutung:

► Der IS fordert aufgrund der militärischen Interventionen und zu beklagenden Niederlagen in den Regionen seine Anhänger im Westen seit geraumer Zeit ausdrücklich dazu auf, nicht mehr in das "Kalifat" auszureisen, sondern in ihren Heimatländern Anschläge zu verüben.

► Seit Juli 2015 ist die Zahl der islamistisch motivierten Ausreisen aus Deutschland in Richtung Syrien/Irak drastisch zurückgegangen.

So skizzierte der inzwischen getötete "Sprecher" des IS, Muhammad al-Adnani, in einer am 21. März 2016 veröffentlichten Videobotschaft die Zielrichtung von Anschlägen im Westen:
[…] die kleinste Tat, die ihr [die Unterstützer des IS] in ihrer [der "Ungläubigen"] Heimat ausführt, ist besser und wirkungsvoller für den Staat [den IS] und schmerzvoller für sie.
Die Frage, ob oder inwieweit die stark rückläufige Zahl der Ausreisen aus Deutschland mit den militärischen Niederlagen und territorialen Verlusten des IS in Syrien und im Irak und der damit einhergehenden höheren Gefahr für Leib und Leben im "Kalifat" in einem ursächlichen Zusammenhang steht und/oder auf die Aufforderungen der IS-Führung, vor Ort in den "Heimatländern" Anschläge zu verüben, zurückzuführen ist, kann im Rahmen der vorgelegten Analyse nicht beantwortet werden. Oder soll nicht beantwortet werden?
Die Analyse (Fortschreibung 2016). 969 KB
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