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Recklinghausen/Herne: Rätselhafter Tod von Paula Maaßen (17) - Ermittlungen werden eingestellt

Mysteriöse und unglaubliche Kriminalfälle.
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PommesAgnum
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Recklinghausen/Herne: Rätselhafter Tod von Paula Maaßen (17) - Ermittlungen werden eingestellt

#1

Ungelesener Beitrag von PommesAgnum » Sa, 4. Aug. 2018, 03:11

Die 17-jährige Paula Maaßen verschwand nach ihrer Geburtstagsfeier

Ein erschütternder Fall aus einer unmittelbaren Nachbarstadt, meinerseits.
Mit der Behauptung, es handele sich überhaupt nicht um einen ungelösten Mordfall, würde ich wohl nicht "alleine" dastehen. Den Bochumer Ermittlern würde man mit einer solchen These wohl auch nicht gerade ein Bein stellen. Mit dem schon oft zitierten Personal-und Kapazitätsmangel unserer Polizei, auch "fast" verständlich. Quelle:huffingtonpost.de

Rätselhafter Tod von Paula Maaßen

Die Polizei Herne sucht Zeugen zur Aufklärung des rätselhaften Todes der 17-jährigen Paula Maaßen.

Die hatte am 8. April 2017 ihren 17. Geburtstag mit Freunden nachgefeiert. Um 0:30 Uhr verließ das Mädchen plötzlich ihre eigene Party in der Wohnung der Eltern in der Brunnenstraße in Recklinghausen.

29 Stunden später wurde sie gefunden. Ihr toter Körper lag in einem Gleisbett der Bahn im Bereich der Holsterhauser Straße 214 in Herne-Holsterhausen. Offenbar war sie von einem Zug erfasst worden.

Die Polizei will nun die Hintergründe des Todes aufklären. Die Auffindesituation auf den Bahngleisen lasse an einen Selbstmord denken, sagte ein Sprecher der Bochumer Polizei "RP Online".

Doch aus Gesprächen mit Angehörigen und aus dem Umfeld der Schülerin hätten sich keine Hinweise auf eine Suizidgefahr ergeben, sagte der Sprecher Volker Schütte.

Nun bittet die Polizei um Hilfe. Sie will klären, wo sich Maaßen in den 29 Stunden vor ihrem Tod aufgehalten hat und wen sie in dieser Zeit getroffen hat. Es gehe um den Zeitraum zwischen Samstag, dem 8. April, 0.30 Uhr, und Sonntag, dem 9. April, 5.25 Uhr.

Die Schülerin war etwa 1,60 Meter groß und 63 Kilo schwer. Sie hatte rotbraune, kurze Haare. Bei Ihrem Verschwinden trug sie ein graues Langarmshirt, eine schwarze Jeanshose und türkisfarbene Turnschuhe.

Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Bochum unter den Telefonnummern 0234 / 909-4121 oder 0234 / 909--4441 entgegen
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Rätselhafter Tod von Paula Maaßen

#2

Ungelesener Beitrag von PommesAgnum » Sa, 4. Aug. 2018, 18:27

Was geschah mit Paula Maaßen?

Was zunächst beim Überfliegen des Textes hängen bleibt, sind die kryptischen bis wagen Be-/bzw.Umschreibungen des Sachverhaltes.
Der "rätselhafte Tod" der jungen Frau, dient sämtlichen Postillen als Aufhänger.
So weit, so gut, möchte man meinen. Doch auch die folgenden Sätze tragen eher zur Verwirrung, denn zu einer Aufklärung bei. Da ist zunächst von einem nicht auszuschließenden Selbstmord die Rede.
"Offenbar war sie von einem Zug erfasst worden", heißt es. "Offenbar"?! Eine kurze Auseinandersetzung des Themas, lässt eigentlich keine Fragen offen. Ein Selbstmörder, der sich auf die Schienen legt, oder sich vor einen Zug schmeißt, sollte doch als solcher eindeutig zu erkennen sein?! Sowohl, was die Tat und auch die Ausführung angeht?!
Doch scheint die Sache in Paulas Fall nicht so einfach zu sein.
Das dürfte meiner Meinung nach, zum Einen, an dem 29 Stunden Zeitfenster liegen. Zum Anderen aber auch der Auffindesituation sowie dem gerichtsmedizinischen Befund geschuldet sein.
Quelle:"Kölner Stadt-Anzeiger"

Paula Maaßens Tod noch nicht geklärt

„Aufgrund anderer Verletzungen, die ebenfalls durch die Rechtsmediziner festgestellt wurden, kann jedoch auch die Beteiligung einer weiteren Person an Paulas Tod nicht ausgeschlossen werden“, heißt es in einer Erklärung der Ermittler.
Möglicherweise hat eine Person Paula verletzt, schon bevor sie vom Zug erfasst wurde!
"Möglicherweise"?! Wenn Sie von einem Zug überrollt wurde, sollte der Körper Polytrauma Verletzungen aufweisen. Ich stelle mir die Frage, wie ein Gerichtsmediziner, bei solch einem heftigen Verletzungsbild überhaupt andere Verletzungen erkennen vermag? Verletzungen also, die nicht durch die Kollision mit der Bahn entstanden sind. Es sei denn, es handelt sich um eine Schussverletzung, oder so etwas. Denn hätte man derlei Wunden festgestellt, nun ja, dann wäre die Sache doch im Grunde eindeutig?
Bei allem Respekt, aber für meinen Geschmack ist mir zu viel "Offenbar" und "Möglicherweise" in den Bekanntmachungen zu lesen.

Die Angaben sind wirr und bleiben widersprüchlich. In einem Satz, heißt es: "Für einen Suizid gab es keine Anhaltspunkte, deswegen schließt die Kripo auch ein Verbrechen oder ein Unglück nicht aus."
Nur um dann in einem anderen Satz lesen zu müssen, das Gerichtsmediziner bei der Obduktion deutliche Spuren eines Aufpralls fanden, und somit alles auf ein Unglück oder Suizid hindeutet.
Na, "was" denn nun? Und, wer glaubt denn hier allen Ernstes an ein Unglück?

Schlussendlich, und da möge man mir verzeihen, deutet aber leider Gottes die eine oder andere Sache dann doch in eine suizidable Richtung. Rein "Oberflächlich" betrachtet, deutet Paulas Kleidungs- sowie Musikgeschmack ja schon irgendwie in die Richtung der düsteren Gefilde, wenn man sich auf solche Art von Diskussionen einlassen würde. Da will ich mich auch gar nicht weiter groß zu äußern, bin ich doch selber diesem Musik-Genre nicht abgeneigt. Jedenfalls macht Sie nicht den Eindruck einer hippen happy Techno-Queen. So. Punkt.
Die Situation Ihrer "Abgängigkeit", wie man in Österreich sagen würde, die zeigt leider so ziemlich die klassischen Elemente einer suizidalen Absicht.
Da wäre die Nichtbeachtung der Temperaturen. In jener Freitag Nacht, müssen es so um die 5,6 Grad Celsius gewesen sein. Bekleidet war Paula nur mit einem Langarm-Shirt. Das zurücklassen des Handys, was bei einem heutigen Teenager wohl als "Größter anzunehmender Unfall", direkt hinter einem Atomkrieg stehen dürfte. Auch hier sind die Angaben eher ungenau.
Bei der Suche nach Ihr, findet die Familie Paulas Handy in etwa 100 Meter Entfernung vom Elternhaus.
Denn zuvor verlässt Paula um 0.30 Uhr das elterliche Haus in der Brunnenstrasse. Warum hier immer "explizit" auf das "Elternhaus" hingewiesen wird, verstehe ich nicht ganz. In jedem Satz, heißt es "Elternhaus"?! Paula ist gerade mal "17" geworden. "Elternhaus" hin, "Elternhaus" her. Es war doch auch Paulas Haus. Meine ich.
Wie sich später herausstellt, ging Ihrem "Verschwinden" ein Streit mit Ihrer Mutter vor raus. Eine Nichtigkeit/ eine Banalität, wie es heißt.
Paula ist keine Ausreißerin, wie die Polizei mitteilt, ein derartiges Verhalten ist für das Mädchen offenbar ungewöhnlich. Da ist schon wieder so ein "offenbar" im Satz!
Offenbar war diese "Banalität" jedoch für Paula Anlass genug, in kühler, dunkler Nacht, ohne Jacke und ohne Jemanden etwas zu sagen die eigene Party plötzlich zu verlassen.
Die Eltern sorgen sich um ihre Tochter, zusammen mit den Geburtstagsgästen starten sie eine Suche nach ihr und verständigen die Polizei.
Spätestens "jetzt", sollte aber die Frage erlaubt sein, ob es da nicht doch eine Vorgeschichte der jungen Frau gegeben hat. Anders, als es dargestellt wird. Was auch absolut menschlich und verständlich wäre, keine Frage.
Ich werde allerdings den Eindruck nicht los, man rechnet hier schon mit bestimmten Szenarien. Wenn ich die sofortige Alarmbereitschaft der Eltern und Freunde mal deuten müsste.
"Offensichtlich", ja, es sei mir auch mal ein "offensichtlich" gestattet, vermutet man Paula ja eben nicht bei einer bestimmten Person.
Hier beginnt die Geschichte auch leider, man möge mir ein weiteres Mal verzeihen... Die Geschichte beginnt sehr unschön zu werden.
Ob man es nun wahrhaben will oder nicht. "29" Stunden später, wird Paulas Leiche in einem Gleisbett gefunden. Allerdings, gute 7 km weiter südlich. In Herne, an der Holsterhauserstraße.
Denn was man nicht erwähnt, das ist die ziemlich unheimliche, weil auffällige Nähe des "Elternhauses" Brunnenstraße zu den "Bahngleisen", nur 200m westlich gelegen.
Kurz gesagt, ich denke, Paula hatte vor sich auf die Bahngleise unweit des Elternhauses zu werfen.
Man gibt leider nicht an, in welcher Richtung man Ihr Handy fand. Lediglich 100m weit entfernt, heißt es. Ich gehe traurigerweise davon aus, man fand es westlich, über die Hochstrasse, in Richtung Bahngleise.
Doch warum fand man Paula nicht auch dort? Wie realistisch erscheint es, das Sie alleine und zu Fuß die 6,5km Schienen runter läuft? Und hätte Sie in "29" Stunden nicht irgend Jemand sehen müssen?
Ihre Leiche wurde in Herne unter einer Brücke gefunden.
Ihre Bekleidung und die niedrigen Außentemperaturen, die an dem Wochenende vom 8. auf den 9. April herrschten, lassen den Schluss zu, dass sich Paula nicht durchgehend im Freien aufgehalten haben dürfte.
Die Ermittler gehen davon aus, dass sich Paula nicht durchgehend draußen aufgehalten hat.
Laut gerichtsmedizinischen Befund, war ihre Körpertemperatur bei der Todesfeststellung deutlich höher als die Außentemperatur. Ihre Kleidung allein hätte dafür wohl nicht ausgereicht.
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Rätselhafter Tod von Paula Maaßen

#3

Ungelesener Beitrag von PommesAgnum » So, 5. Aug. 2018, 00:11

Eine Feucht/Fröhliche Geburtstags-Party?

Je länger ich mich wieder mit dem Fall auseinander setze, desto lauter macht sich in mir ein Alarm bemerkbar, den ich (zunächst!) mal als mulmiges Gefühl dahin gestellt lassen will.
Paulas Familie, speziell Ihre Mom, scheint mir ein (für heutige Verhältnisse) recht konservativer, sehr christlich geprägter Mensch zu sein. Was auch völlig in Ordnung geht. Bitte, nicht falsch verstehen. Besonders in twitter-shitstorm Zeiten, in denen so manch ein Zeitgenosse seine gute Kinderstube mit seinem feysbuch-account abgegeben zu Haben scheint, kann das vielleicht so falsch nicht sein.
Da wird auf offizieller Pol.Portal-Seite eine Szene beschrieben, die als Auslöser für Paulas Verschwinden gilt.

Paula hatte zwei auswärtigen männlichen Gästen angeboten, bei ihr übernachten zu können, da eine Rückfahrt nach Bochum mit öffentlichen Verkehrsmitteln nur noch schwierig zu realisieren gewesen wäre. Da sie im Vorfeld mit ihrer Mutter nicht darüber gesprochen hatte, zeigte sich die Mutter irritiert, als sie von ihrer Tochter vor vollendete Tatsachen gestellt wurde.

Paula hatte sich bereits in die Wohnung begeben, um in ihrem Zimmer die Schlafplätze für die Bochumer Gäste herzurichten. Paulas Mutter äußerte wenig später Einwände, woraus sich eine Diskussion ergab. Paula zog sich nach diesem verbalen Streit zurück und verließ - von der Mutter und den Partygästen unbemerkt - gegen 00.30 Uhr die Wohnung.


Es dürfte mit Sicherheit noch die ein oder andere Gelegenheit gegeben haben nach Bochum zu kommen. Wir hatten Freitag Abend, 0.00Uhr?! Der Bahnhof "Recklinghausen Süd" ist in 10 Minuten zu erreichen.
Eine andere Sache ist die mütterliche Reaktion. Schließlich war es Paulas Geburtstag. Die Jungs pennen in Ihrem Zimmer und Paula in der Garage. Oder halt anders herum. Wäre dies nicht auch die logischere Variante gewesen?! Die Jungs pennen halt in der Garage. Punkt.
Warum nur, musste denn der Streit so eskalieren?
Dann kann man davon ausgehen, das es im Hause M.halt durchaus etwas strenger und gesitteter von Statten geht. So weit, so gut.
Doch dann gibt es, fast Beiläufig als Randnotiz, noch diese "eine" weitere Beschreibung, die mir im Grunde nicht mal annähernd in mein bescheidenes Resthirn dringen will.
Das ist schon "deutlich" mehr, als nur ein Widerspruch. Es ergibt schlicht keinen Sinn.
Da heißt es:
"Paula genoss mit ihren Gästen den Abend, wobei auch alkoholische Getränke konsumiert wurden."
What?! Alkoholische Getränke?! Really?!
"Das" erlaubte die Frau Mama dann aber?! Das lässt mir keine Ruhe. Denn das kann ich mir überhaupt, bis absolut nicht erklären, geschweige denn vorstellen.
Man soll ja nicht von sich aus etwas in die Fälle interpretieren. Kurze Ausnahme! Es war einmal...
Also meine Mom, war bestimmt alles andere als sehr Gläubig/Christlich/Streng, aber "Alkohol" zum 17.-Geburtstag hätte es "niemals" gegeben. Never!
Paula war 16, wird 17. Und dann war Alkohol erlaubt?!
Es wurde ein Foto von Paula veröffentlicht, welches als "letztes Foto" deklariert wurde. Es zeigt Sie recht unbedarft und fröhlich an Ihrem Geburtstagstisch. Über Ihr eine "Happy B." Girlande.
Das ganze wirkt auf mich aber doch eher noch, wie ein "Kindergeburtstag". Und lässt mir einen Kloß im Hals, weiß man doch des Schicksals der jungen Dame. Und etwas in's Auge geflogen ist mir auch. Merde! Ich werde wohl mit zunehmenden Alter etwas sentimental?!
Worauf ich hinaus will, auf diesem Foto ist von Alkohol jedenfalls keine Spur zu sehen.
Ich könnte dem Ganzen ja auch so weit keinerlei Beachtung mehr schenken, wenn es nicht nochmal eine gewisse Rolle in dem Fall spielen würde.

Der "Express-Zeitung", ist zu vernehmen:
"Mittlerweile wurde die Leiche des Mädchens obduziert. Das Ergebnis: Paula hatte Alkohol getrunken, was normal ist, denn sie hatte schließlich ihren Geburtstag gefeiert."

Das sind dann wohl die typischen Denk/-und Sichtweisen der Boulevard-Medien. Bei einem "17." Geburtstag, sollte Alkohol gerade eben noch nicht "normal" sein. Es sei denn, es handelt sich um einen Start-Umtrunk mit einem Gläschen Sekt, oder so.
Das Zitat dieses "Revolver"-Blattes habe ich lediglich erwähnt, weil es mir damit den nächsten großen "Knall" serviert.
Denn, wie zum Henker ist denn dieser Aspekt zu verstehen?!
Zur Erinnerung, Paula war ganze "29" Stunden "abgängig"! Das heißt, man kann sich nicht erklären, wo Sie in dieser Zeitspanne überhaupt war, geschweige denn "was" Sie in dieser Zeit erlebte, oder wahrscheinlicher, "was" Sie erleidete. Und noch viel wichtiger, mit/oder bei "wem"?!
Wenn nun der Gerichtsmediziner bei Ihr noch "Alkohol" im Körper feststellte, und davon ausgegangen wird, es handele sich um den "Rest"-Alkohol der Party.
Dann kann ich auch diesen Teil nur sehr schwer glauben. Denn selbst bei einem festgestellten Wert, von lediglich 0,05 Promille in Ihrem Körper, hätte Sie beim Verlassen Ihrer Party immerhin so ca. 1,5 Promille intus gehabt. Das wäre für ein 17-jähriges Mädchen schon recht ordentlich.
Es ist ja auch nicht völlig unglaublich, doch bringe ich dies nicht mit Ihrem Elternhaus, geschweige denn der Mutter in Einklang.
Es passt halt irgendwie nicht. Es wirkt auf mich gerade so, als wollte man auf Teufel komm raus den Alkohol auf Paulas Party in das "Drehbuch" schreiben. Aber, "warum" sollte man Das wollen?
Wieso besteht man denn so auf Alkohol, der auf der Party konsumiert wurde?
In meinen Augen, könnte man Ihr den Alkohol doch locker in der 29-Stunden Zeit verabreicht haben.
Um Sie zu betäuben oder zu beruhigen. Das fände ich weitaus wahrscheinlicher. Warum veröffentlicht man denn nicht, wie viel Promille denn in Paulas Körper gefunden wurde?!
Alles, über 0,05 Promille würde in meinen Augen auf eine Drittperson hin deuten.
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Rätselhafter Tod von Paula Maaßen

#4

Ungelesener Beitrag von PommesAgnum » So, 5. Aug. 2018, 07:02

Die Auffindesituation/Holsterhauser Straße
Durch die Kriminalpolizei Bochum konnte der Zug ermittelt und letztlich untersucht werden, der die Schülerin überrollt hat. Anhand der Fahrpläne gehen die Ermittler davon aus, dass Paula in der Zeit zwischen Samstag, 08.04.17, 21:42 Uhr, und Sonntag, 09.04.17, 03:15 Uhr, von dem Zug, der zwischen Gelsenkirchen und Bochum pendelt, überrollt wurde. What?! Wie bitte?!
Also, verstehe ich das jetzt richtig?! Dann bleibt auch hier ein Zeitfenster, von geschlagenen
5,5 Stunden!, derer man sich geistig nicht habhaft werden kann?!
Wenn ich die Auffindezeit mit einbeziehe, welche ja mit 05.25 Uhr angegeben wird, wären es nochmal 2 Stunden und 10 Minuten mehr, die dazu kommen.
Das heißt, man war in der Lage, Paulas Todes-Zug zu ermitteln, jedoch "nicht" die genaue Uhrzeit?!
Es fehlen, trotz Todes-Zug, sage und schreibe "7,6" Stunden, in denen eigentlich Alles passiert sein kann. Hmpf!
Da schaue ich jetzt in etwa so blöd aus der Wäsche, wie eine Güter-Lok. Denn das begreife ich nicht so wirklich. Man wird doch wohl per Zugschreiber, Lokführer oder meinetwegen einem Stellwerk irgendwie etwas "präziser" den Zeitpunkt/Holsterhauser Straße dieser "Bimmel-Bahn" ermitteln können, Herr Gott nochmal?!

Geht man, wie ich, von einem Eingreifen einer dritten Partei und somit eines Tötungsdeliktes aus, sollte man sich die Stelle an der ein Zeuge am Sonntag Morgen Paulas Leiche entdeckte einmal sehr, bis ziemlich genau anschauen. Denn hiermit wird die Sache äußerst Interessant.
Die erste Frage, die mir in den Sinn kam, war das hinlegen, genau in das Gleisbett. Es kann nur so gewesen sein. Ich meine, warum hat man Sie nicht einfach irgendwie auf die Schienen gelegt? Das könnte einem Täter doch vollkommen schnurz egal sein, Hauptsache, Sie überlebt das nicht.
Da hält sich die Polizei ja echt bedeckt.
Doch hat man nichts von fehlenden Extremitäten oder fürchterlichen Entstellungen verlautbaren lassen. Ganz im Gegenteil, es liest sich eher so, als wäre man überrascht gewesen, das trotz einer Kollision mit einem Schienenfahrzeug die Leiche in einem recht passablen Zustand aufgefunden wurde. So konnte man auch Verletzungen erkennen, die nicht mit einem solchen Unfall in Verbindung stehen. Außerdem konnte man sich auch nie genau auf Selbstmord oder Tötung festlegen.
All diese Faktoren lassen die Vermutung zu, man habe Paula fein säuberlich in das Gleisbett gelegt. Wie eine Tote im Sarg. Man wollte Sie tot, jedoch keinesfalls entstellt. Das wiederum lässt einem die Vermutung einer sehr persönlichen Verbindung zu Paula ja geradezu in das Gesicht springen.

Mit dem Auto wäre diese Brücke bestens zu erreichen. Ich würde sogar behaupten, Querfeldein kann man Sie beinahe unterfahren. Mit einem gewagten Manöver kann man fast unter der Brücke parken.
Früh Morgens, ohne Licht, sollte das zu schaffen sein.
Ich nehme an, man hat Paula neben dem strategischen, auch aus einem weiteren Grund unter die Brücke Holsterhauser Str.gelegt. Man wollte sicher gehen, das Paula diese Aktion nicht überlebt.
Denn hätte Sie auf gerader Strecke, oder besser gesagt in freier Umgebung im Gleisbett gelegen, hätte ein aufmerksamer Lokführer vielleicht noch ein Bremsmanöver einleiten können. Sie hätte überleben können, und somit später Aussagen können. Dies wollte man um jeden Preis verhindern.
Doch unter der Brücke bei Dunkelheit hat selbst der beste und erfahrenste Zugführer null Chance eine im Gleisbett liegende Person zu erkennen.
So geschah es bedauerlicherweise ja dann auch. Der Lokführer bemerkte Paula nicht mal einen kurzen Augenblick.

Und dann gibt es noch eine sehr merkwürdige Aussage, in der Onlineausgabe "Der Westen",heißt es:
"Auch Paulas Mutter kam zu dem Fundort und tauschte sich mit Polizisten aus. Ob sie das selbst so wollte oder von der Polizei um Hilfe gebeten wurde, ist unklar."
Hm, wäre das nicht für jede Mutter eine Höllenqual?! Ich kann mir nicht vorstellen, das Frau M. nach so kurzer Zeit diesen, für Ihre Tochter so schrecklichen Ort freiwillig aufsucht.
Die Polizei muss drauf bestanden haben, oder so ähnlich.
Warum, wäre Paulas Mutter denn am "Auffindeort" der Tochter von Nutzen? Was hätte man davon?
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Rätselhafter Tod von Paula Maaßen

#5

Ungelesener Beitrag von PommesAgnum » So, 5. Aug. 2018, 15:20

Eine Tat mit religiösem Hintergrund?

1431 begann der Prozess im Schloss in Rouen, ohne Beistand. Die Anklageschrift der Universität warf ihr vor, sie habe auf Stimmen dämonischen Ursprungs gehört, anstößig Männerkleider getragen und sich der kämpfenden Kirche widersetzt, insgesamt 70 schwere Vergehen und Sünden wie Zauberei und Hexerei, Blasphemie, falsche Weissagung, Grausamkeit, Schamlosigkeit, Hochmut und kirchenspalterisches Verhalten begangen.



Die Bibel betrachtet Selbstmord, wie Mord. Gott ist derjenige, der entscheidet, "wann" und "wie" ein Mensch sterben soll. Diese Macht in seine eigenen Hände zu nehmen, ist laut der Bibel Gotteslästerung.


Im Christentum gilt eine gleichgeschlechtliche Sexualbeziehung, als Widerspruch zum Willen Gottes.

Junge! Da bin ich aber froh, mich selber als absoluten Anhänger (zu neu-deutsch=fanboy!) unserer abendländischen Aufklärung zu bezeichnen.
„Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!" So formulierte es Immanuel Kant.
Denn was sollte das denn bitte für ein Gott sein, der einen Menschen nach seinem frei und selbst gewählten Ende seines irdischen Lebens (oft unter psychischen Problemen leidend) für eben diese Entscheidung noch bestraft?!
Und wenn die, vornehmlich, römisch katholische Kirche einen Widerspruch in der Auslebung von Homosexualität sieht, dann kann man das als Real-Satire gerade noch so akzeptieren. Ohne einem Lach-flash zu erliegen. Wo doch gefühlt, jeder zweite Theologie Anwärter sich mehr zu seinem eigenen Geschlecht hingezogen fühlt. Wenn "das" dann auch noch "Volljährig" ist, kann Papst Franziskus im Grunde zu Frieden sein.

Wat schreibt der denn da jetzt schon wieder für einen Käse? Ein einziger Off Topic-Schwall!
Wenn ich wollte, wie ich könnte, würde ich...Ich denke, man kann mich schon verstehen.
Der Fall um "Paula" hatte für mich von Anfang an, ich kann es auch nicht groß erklären, immer etwas religiöses und pädagogisches an sich. Ging ich stets davon aus, man erwischte Paula bei dem Versuch sich vor einen Zug zu schmeißen. Doch statt Hilfe, spielte man sich selber auf, zum Herren auf Leben und Tot.

Es muss schon in Recklinghausen etwas mit Paula passiert sein. Direkt nach Ihrem Verschwinden.
Hat man Paula beobachtet? Hat man mitunter gesehen, das Paula sich dort auf die Gleise legte und/oder sich vor einen Zug schmeißen wollte?
Was wäre denn, wenn Sie bei Ihrem Vorhaben, sich das Leben zu nehmen aufgefischt und abgefangen wurde? Man verhinderte zwar Ihren Selbstmordversuch, direkt nach der Party. Doch statt das Mädchen direkt und ohne Umwege in ein Krankenhaus zu bringen, entschließt man sich dafür, Ihr "29" Stunden in's sündige Gewissen zu reden. Psychisch, wie "Physisch"! 
Man hält Sie "29" Stunden lang in einem Keller fest, und spielt den guten Christen-Menschen. Für solch einen vorbildlichen Hirten, ist jeder Selbstmordversuch natürlich die absolute "Todsünde".
Solch eine Verfehlung, wird mit Gottes Willen, selbstverständlich auch wieder mit dem Tode bestraft.
Und so legt man Paula am Sonntag Morgen, noch vor Beginn der Messe (ca.9.00 Uhr), versteht sich, in selbstverliebter Frömmigkeit in das Gleisbett unter die Brücke Holsterhauserstrasse. Schließlich vollendet man ja nur, was sowieso geschehen wäre. Gottes Wille. Da Paula nicht fixiert oder gefesselt war, muss Sie Bewusstlos gewesen sein. Und damit wäre es "Mord" gewesen.

Nur hatte ich damals nicht das Offensichtliche auf dem Radar. Da hatte ich noch nicht die Leute auf dem Schirm, die ich eigentlich damals schon im Fokus hätte haben müssen.
Ich befürchte, mit N.Graf/A.Brill/G.Krüger und dann Paula, habe ich den Vierten Fall, dieser Art.
Der im Volksmund eigentlich unter einem Pseudonym zusammen gefasst wird, mit dieser Schublade aber doch den Nagel auf den Kopf trifft.
Der Begriff, klingt einem beliebten Kölner Stadtteil etwas ähnlich und würde mich eventuell sanktionieren. Deswegen will ich es mal hierbei belassen. Vorerst!
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Rätselhafter Tod von Paula Maaßen

#6

Ungelesener Beitrag von Salva » Sa, 11. Aug. 2018, 01:37

Do, 09.08.2018 | POL-BO: Herne/Recklinghausen: Keine ausreichenden Hinweise auf ein Fremdverschulden - Ermittlungen im Fall Paula Maaßen werden in Kürze eingestellt
Die Bochumer Polizei wird in Kürze in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Bochum die Ermittlungen im Fall Paula Maaßen einstellen.

Die 17-jährige Paula Maaßen hatte am 8. April 2017 (Samstag), gegen 00:30 Uhr, die elterliche Wohnung an der Brunnenstraße in Recklinghausen-Süd verlassen und war am 9. April (Sonntag), gegen 05:25 Uhr, in Herne-Holsterhausen tot in einem Gleisbett der Deutsche Bahn aufgefunden worden. Hier war die Schülerin zuvor von einem Zug erfasst und überrollt worden.

Nach Aufnahme der äußerst aufwendigen Ermittlungen, die in enger Absprache zwischen der StA Bochum und der eingesetzten Mordkommission erfolgten, wurde u.a. auf der Grundlage rechtsmedizinischer Befunde ein mögliches Fremd-verschulden am Tod von Paula Maaßen nicht ausgeschlossen. Insofern wurde über einen längeren Zeitraum gegen mehrere Personen ermittelt. Die Ermittlungen bezogen sich in umfangreicher Weise auch zu der Frage, wo sich Paula Maaßen in dem Zeitraum nach ihrem Verschwinden bis zu ihrem Tod aufgehalten hatte. Sichere Feststellungen hierzu konnten, auch nach einer umfangreichen Öffentlichkeitsarbeit,letztendlich nicht getroffen werden.

Nach Einholung verschiedener ergänzender rechtsmedizinischer Expertengutachten aus dem In- und Ausland sowie der Einschaltung einer Spezialdienststelle des LKA NRW zur operativen Fallanalyse ergaben sich am Ende der Ermittlungen keine belegbaren Umstände dahingehend, dass ein Fremdverschulden am Tod von Paula Maaßen vorliegt. Die Befunde und Indizien sprechen in ihrer Gesamtheit gegen die Annahme einer todesursächlich relevanten Einwirkung Dritter.

Bei der Bewertung der Gesamtumstände gehen Staatsanwalt Dietrich Streßig ("Ich kann mich an kein Verfahren erinnern, das mich in derart umfangreicher Weise äußerlich, aber auch innerlich bewegt hat.") und die eingesetzten Kriminalbeamten des Bochumer Polizeipräsidiums überwiegend wahrscheinlich von einem Unfallgeschehen oder einer Selbsttötung aus.
Rückfragen bitte an:

Polizei Bochum
Pressestelle
Volker Schütte
Telefon: 0234-909 1021
E-Mail: pressestelle.bochum(aet)polizei.nrw.de
https://www.polizei.nrw.de/bochum/

Quelle: Presseportal
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