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Benjamin Franklin - Skelettfunde im Londonhaus 1998

Mysteriöse und unglaubliche Kriminalfälle.
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PommesAgnum
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Benjamin Franklin - Skelettfunde im Londonhaus 1998

#1

Ungelesener Beitrag von PommesAgnum » Do, 12. Nov. 2020, 21:53

Benjamin Skull Franklin dark side new for Allcrime.jpg
From: The White House Historical Association

"Der größte Trick, den der Teufel je gebracht hat, war die Welt glauben zu lassen,
es gäbe ihn gar nicht
.
" - 'Verbal' Kint

The Franklin Cover Up

Im Jahr 1998 machte man im Zuge von Restaurationsarbeiten in den Kellerräumen des Benjamin Franklin-Hauses in der Craven Street 36 in London, der ehemaligen britischen Diplomaten-Residenz des berühmten amerikanischen Nationalhelden Benjamin Franklin, eine grausige Entdeckung. Als man in Begriff war, das Fundament des historischen Gebäudes durch zusätzliche Säulen zu stabilisieren, stieß man in den groß angelegten Kellergewölben des Gebäudes auf einen versteckten, Fensterlosen Raum, in dessen Boden wiederum auf eine Vielzahl menschlicher Überreste in Form unzähliger Knochen, bis hin zu sogar ganzen Skeletten. Zunächst beschränkte sich der morbide Fund auch erstmal nur auf einzelne Knochenfragmente (insgesamt: 1200 Knochenstücke). Brisanterweise wurden es jedoch mit immer intensiveren Grabungen, auch immer mehr und mehr Knochen, bis kurze Zeit später dann sogar ganze vollständig erhaltene menschliche Skelette zum Vorschein kamen. Der Anzahl her 15, wovon wiederum ganze 6 davon ganz eindeutig als Kinder identifiziert werden konnten. Interessant an der ganzen Sache sind aber schon wieder altbekannte Verzögerungstaktiken inklusive eines ziemlich nach Vertuschung-Vernebelungstaktik riechenden Aktionismus nach bewährtem Muster, meiner bescheidenden Meinung nach. Selbstverständlich geht der offizielle Wikipedia-Artikel über Ben Franklin mit keiner einzigen Silbe auf den bizarren Fund von vor über 20 Jahren ein. Allerdings gelangt man genauso schnell über den kleinen Umweg mit entsprechender offizieller Wiki-Eingabe zum gewünschten Artikel. Unter: "Benjamin Franklin Haus - Benjamin Franklin House" erfährt man etwas mehr. Das soll aber wahrlich noch nicht das letzte mal gewesen sein, das man brisantere Infos über Franklin nur spärlich, über derlei Umwege erhält.

Benjamin Franklin (geboren am * 17. Januar 1706 in Boston, Massachusetts ; verstorben am † 17. April 1790 in Philadelphia, Pennsylvania) war nicht nur ein Drucker, Verleger, Schriftsteller, Naturwissenschaftler, Erfinder und einflussreicher Politiker. Er ist historisch gesehen unwidersprochen wohl eine der bedeutsamsten und schillerndsten Persönlichkeiten der 1776 erkämpften amerikanischen Unabhängigkeitsbewegung und natürlich auch ganz direkt einer von insgesamt 55 sogenannten Gründervätern, also jener Gentleman, die mit ihrer persönlichen Unterschrift die Eigenständigkeit, sprich, die Loslösung der amerikanischen Kolonien vom Vereinten Königreich besiegelten. Womit der alte Ben Franklin, gemäß der Sache, da drüben natürlich automatisch und per se schon zu seiner Zeit heilig gesprochen wurde, versteht sich. Doch bis heute, wissen die wenigsten Amerikaner, das ihr Nationalheld ganze 17 Jahre lang (1757 - 1774), fernab amerikanischen Bodens, von good old England aus operierte und die amerikanische Revolution vorbereitete. Das vierstöckige gregorianische Herrenhaus in dem Franklin lebte, als er offizieller Botschafter der amerikanischen Kolonien war, liegt mitten in London in der "36. Craven Street"- Ecke Charing Cross, genau zwischen Trafalgar Square und Themse. Zu dieser Zeit war der Trafalgar Square der Hotspot, bzw., der Dreh- und Angelpunkt des prostituierlichen Gewerbes in der Stadt. Nebenbei bemerkt, habe ich die Überschrift etwas provozierend nicht ganz ohne Grund, wie oben stehend gewählt. Unter dem Begriff: "Franklin Cover Up" versteht man nämlich eigentlich den ersten großen, an die breitere Öffentlichkeit geratenen Kindesmissbrauchsfall der USA, der wie gesagt Ende der Achtzigerjahre aufkam (1988). Der Fall um den Afroamerikanischen Mafia-Pädokriminellen und Washington-Lobbyisten Lawrence E. King Jr., genannt: "Larry King" (nicht zu verwechseln mit dem erfolgreichen CNN-Anchorman & Late Night-Talker!), damaliger Manager der Franklin Community Federal Credit Union in Nebraska, sorgte zunächst mal für erhebliches Aufsehen in der amerikanischen Öffentlichkeit, geriet dank Mainstream-Propaganda-Medien aber auch genauso schnell wieder in Vergessenheit. Weshalb er heutzutage auch fälschlicherweise ganz offiziell auf der größten Propaganda-Plattform überhaupt, auf "Wikipedia", angezweifelt wird. Was nichts anderes ist, als lediglich bloß ein weiterer Fremdschäm-Tiefpunkt journalistischer, redaktioneller Arbeit, wenn man das überhaupt noch so nennen will. Der Fall geriet auch deshalb zum Skandal, weil er das Täter/Opfer- Prinzip einfach mal umkehrte, weil er eine gesunde Freund-Feinderkennung vermissen ließ. Man sperrte demnach allen Ernstes die Opfer weg/ein, wobei man die gewaltauffälligen Täter ohne weiteres davon kommen ließ. Es war aber auch das erste mal, das etwaige verräterische Täterspuren zum ersten Mal auch ganz direkt, ohne Umwege in das Wohnzimmer so manch eines staatlichen Angestellten aus Washington D.C. höchst persönlich führten. Auf bekannter Lügenplattform lediglich als "angeblicher" Missbrauchsfall denunziert, sollte sich jede True Crimerin selber ein Bild dazu machen können. Die Begriffe "Boystown", "McMartin"- case, oder der "Johnny Gosch" - case reichen da meistens schon aus. Sehr zu empfehlen ist hierzu eine junge True Crimerin namens: "Kassie Fox" - mit ihrem gleichnamigen YT-Channel, die in nur knapp 30 Minuten diesen sprachlos machenden Fall erläutert, bzw., versucht sie diesen zu erläutern, kann man ja nicht anders ausdrücken. Wundert mich echt, das das offizielle Master Control Programm, besser gesagt, das Wahrheitsministerium sie dafür noch nicht kalt gestellt, gestriked und/oder direkt gesperrt hat. Allerdings macht die junge hübsche Lady sonst wohl eher keinerlei True Crime-Krempel, oder so. Jedenfalls gefällt mir ihr Beitrag in dieser Sache wirklich richtig, richtig gut. Wenn wir also festhalten wollen, dann haben wir es hier wieder einmal mit Kindesmissbrauchsfällen, mit schwersten Gewaltverbrechen an Kindern zu tun, wobei die mutmaßlichen Täter in den höchsten politischen Ebenen zu finden sind. Nicht auszudenken, und man stelle sich nur mal vor, wenn das möglicherweise schon von Anfang an so war, immer so gewesen ist. Seit Gründung der Vereinigten Staaten von Amerika, im Jahr 1776.

https://www.youtube.com/watch?v=7PCmgqzhMnA&t=1301s

Der offiziellen Lesart des Falles zufolge, wurden die menschlichen Überreste immer erst im Jahr 1998 gefunden, so vernimmt man es auch dem Wiki-Artikel. Ehrlich gesagt, machten Denkmalpfleger den unheimlichen Fund aber schon viel früher, um genauer zu sein, gegen Ende des Jahres im Dezember 1997, in bereits erwähnter Londoner Craven Street. Das kann uns dann ausnahmsweise auch sogar unser deutsches "Presseportal" auf entsprechend offizieller Seite bestätigen. Die London Times berichtete darüber allerdings erstmalig erst am 11. Februar 1998. Auf der Seite des renommierten UCL Institute of Archaeology, erklärte man außerdem, Zitat:

"Im Dezember 1997 wurde die 36 Craven Street umfassend renoviert, um sie in das neue Benjamin Franklin Museum umzuwandeln. Bei Grabungsarbeiten im Keller machte dann ein Baumeister eine grausige Entdeckung - eine Grube voller menschlicher Knochen, einschließlich derer mehrerer Säuglinge -, die einen Anruf bei der Polizei auslöste. - "Ich würde sagen, in meinen 30 Jahren im Polizeidienst war dies die erste private Adresse, an der Knochen gefunden wurden, die tatsächlich auf dem Grundstück verborgen waren", sagt Jim O'Connell, ehemaliger Detective Inspector im Ruhestand, von der London-eigenen Polizeibehörde "Metropolitan Police", Service New Scotland Hof. "Ich dachte:" Ich muss mich hier von Experten beraten lassen ... "Wir forderten einen örtlichen Gerichtsmediziner auf, uns zu helfen."

Eine Untersuchung des pensionierten Gerichtsmediziners Dr. Paul Knapman, seines Zeichens erster Pathologe der Stadt Westminster, ergab jedoch zuvor, das die Knochen mehr als über ein Jahrhundert alt waren. Es war jedoch eine noch genauere Datierung der Knochen erforderlich, um festzustellen, wann genau sie schlussendlich auch dort verstaut wurden - und um festzustellen, wer die Craven Street 36 zu jener Zeit bewohnte, da im Laufe der Jahre außer Franklin auch noch andere Personen in Frage kamen, da diese ebenfalls in dem Stadthaus lebten. Mehrere Tests und Untersuchungen von Professor Simon Hillson vom University College London, einem Spezialisten für Biologie und Geschichte menschlicher Überreste sollten sich als entscheidend für die genauere Datierung der Knochen erweisen. Die Knochenfunde konnten auf die Mitte des 18. Jahrhunderts datiert werden - überraschenderweise auf die Zeit, als Franklin die Craven Street bewohnte. - "Ach, was?!" Das soll man ja nicht für möglich halten. "Überraschenderweise" war diese Information für einige "Insider" aber dann wohl doch gar nicht mehr so überraschend, wie uns das die damalige Mainstreampresse in ihren wenigen Artikelchen so verkaufen wollte. Wie gesagt, es vergingen vom eigentlichen Fund bis zur ersten öffentlichen Bekanntmachung mindestens ca. 8-10 Wochen, was ja schon komisch ist, wenn man bedenkt das sich besonders die englische Boulevardpresse im Allgemeinen weniger um Zurückhaltung oder gar Diskretion bemüht. Und dann bei einer solchen Persönlichkeit, wie Franklin nun mal eine solche ist. Warum schwieg sich die damalige Presse ganze 10 Wochen lang mit dem grausigen Fund aus?! Warum berichtete man nicht noch umgehend am selben Tag darüber?!

https://www.presseportal.de/pm/105413/3467531

Die Funde enthüllten insgesamt über 3500 sezierte menschliche, aber auch tierische Skelette, unter anderem von Hunden, Katzen, und sogar von einer Schildkröte (?!), darunter fanden sich zusätzlich noch eine Reihe seltsamer Artefakte, wie es heißt, (einschließlich Glas, Quecksilber, Objektträger und Röhrchen, Keramik und Metall). Schlussendlich wurden jedoch alle Anhänger der düsteren Franklin Theorie mit einem Ruck enttäuscht. Man gab Entwarnung, und erklärte der staunenden Öffentlichkeit, die schaurigen Funde wären nämlich im Nachhinein gar nicht so schaurig gewesen, wie es zunächst schien. Der große Gründervater Benjamin Franklin, für die Mehrheit der Nation nur der liebe Onkel Ben, durfte auf kurz oder lang auch erstmal der liebe Onkel Ben bleiben. Franklin war selbstverständlich kein Psychopat, Massenmörder, Serienkiller, oder dergleichen. Die Funde konnten dann zu aller Zufriedenheit, ganz direkt mit einer Anatomieschule in der Craven Street (1772-1778) in Verbindung gebracht werden, die dort tatsächlich vom berühmten Mediziner, Chirurgen und Anatomisten "William Hewson" gegründet wurde.

London hatte zu jener Zeit bereits über eine Millionen Einwohner. Die Stadt schickte sich an, zu einer der größten und reichsten Städte der Welt zu wachsen, sozusagen, zur Metropole auf neu:deutsch gesprochen. Dennoch waren mehr als Dreiviertel der Londoner Bevölkerungsschicht absolut mittellos, um nicht zu sagen, sie waren bettelarm. Sie fristeten ein karges, entbehrungsreiches Dasein in engen, stinkenden Gassen. Zehntausende sind obdachlos, führen ein Leben zwischen Almosen und Knochen. Sie (über-) leben größtenteils vom Diebstahl oder prostituieren sich, ernähren sich von Abfällen, trinken brackiges Themse-Wasser und sterben kurzerhand an Durchfall, Diphtherie, oder "Tb"
Tuberkulose.

Und urplötzlich, im Angesicht des allgegenwärtigen Todes waren sogar all diejenigen begehrt, die zu Lebzeiten von adligen Menschen nur als Ungeziefer, als Rattenplage bezeichnet wurden, vielen Armen dieser reichen Stadt - nämlich als Leichen.

Denn die Wissenschaft brauchte dingend tote Körper - eine Vielzahl toter Körper. Rund 1000 Leichen pro Jahr benötigten alleine nur schon die Anatomieschulen für die neuere medizinische Ausbildung, aber die einzigen Körper, die bis dato ganz legal seziert werden dürfen, sind hingerichtete Mörder. Und von diesen gibt es nur ein gutes Dutzend, nur an die 12 pro Jahr. Das ist die Gelegenheit für düstere Typen und schummrige Gestalten. Sie graben frisch bestattete Leichen nämlich einfach wieder aus, am Besten solche, um die sich sowieso keiner mehr schert, und verkaufen sie an die nächstbeste Fakultät. - Leichendiebstahl (engl. body snatching) - Es ist die die Zeit der "Body snatchers", ein regelrechter Hype, ein ganz eigenes Business entsteht rund um Grabschändung, die Entwendung von Toten aus Leichenhäusern oder Friedhöfen.

Sogar Gelehrte und Mediziner gehören nicht gerade selten höchst selbst zu den Leichendieben. Oftmals bringen die Herren Doktoren auch die Körper gerade erst verstorbener Verwandter in ihre Institute, sezieren sie nach allen Regeln der Kunst, und erst danach geht es auf den Friedhof zur letzten Ruhestätte. Sir "Astley Cooper" ist einer der zwielichtigsten Mediziner und Mittelsmänner jener Zeit: Öffentlich und für die allgemeine Verurteilung prangert er die "Body snatchers" zwar an, andernfalls steckte er aber auch mit ihnen unter einer Decke. Cooper baute in dieser Zeit ein regelrechtes Netzwerk zur Leichenbeschaffung in London auf. Sogar etliche Hausärzte sind darin verwickelt. Es ist das blühende Geschäft. Die Leichenräuber verdienen locker das fünf- bis zehn-fache mehr, als etwa ein ungelernter Arbeiter. Und natürlich lassen sich nicht nur die Körper zu Geld machen; langes Haar kaufen die Perückenmacher, die Kleider der Toten gehen an Kleiderläden und ihre Zähne an Zahnärzte. Die machen daraus Gebisse. Doch letztlich wurde es sogar den Londonern zu viel, es sollte kaum verwundern, das sich daraus schon bald wieder das nächste Gewerbe entwickelte - und das auch sehr erfolgreich: Es bot diverse Maßnahmen zum Schutz vor posthumem Diebstahl. Ob Leichenräuber damals wohl in den Himmel kamen? Wer weiß! Es folgt eine Information, die von größter Wichtigkeit in diesem Fall ist. Die darf man nicht unkommentiert lassen.

Vor dem Gesetz hatten "Leichenräuber" - oder - "Body Snatchers" soweit zumindest keinerlei Schuld auf sich geladen. Die Entwendung von Leichen war nämlich keine Straftat, sondern lediglich ein Vergehen, das - wenn überhaupt - nur milde bestraft wurde. Genau das sollte sich schließlich erst viele Jahrzehnte später ändern: Am 11. Mai 1832 wurde das englische Anatomiegesetz erlassen, ab sofort stand Leichenraub unter Strafe.

https://www.br.de/radio/bayern2/sendung ... b-100.html

Vom doppelwandigen Sarg bis zum Eisenkäfig - die betuchteren Bürger Londons lassen gerne etwas springen, um sich vor Leichendieben zu schützen; sie befürchten Schwierigkeiten bei der Auferstehung mit einem sezierten Körper.

Bestimmte eigene wirtschaftliche Interessen, sowie das politische Intrigenspiel, dürften letzten Endes aber das hauptsächliche Basis-Wirken Franklins gewesen sein. Obwohl man ihm, speziell im anglo-amerikanischen Raum, auch immerzu und nur allzu gerne den wissbegierigen Wissenschaftler und Entdecker unterstellt. Wo man Franklin als Mann mit Tatendrang, als Mann der Erfindungen, geradezu verklärt. Genau, wie bei unserer amtierenden deutschen Führerin, so lag auch bei Franklin der besondere Schwerpunkt seines "Forschungsgebietes" in der schönen Naturwissenschaft der Physik. Hier wiederum galt sein besonderes Interesse der damals exotischen, wie ungewöhnlichen Lehre der Elektrizität. Wissenschaftler führten schon länger Experimente mit Elektrizität durch, allerdings hatte sich das wissenschaftliche Denken über Elektrizität in Hunderten von Jahren nicht wirklich wesentlich geändert. Dabei sollte die Entdeckung positiver und negativer elektrischer Ladungen erstmals im Jahre 1733 durch den französischen Naturforscher "Charles du Fay" für weltweites Aufsehen sorgen. Ungefähr ab dem Zeitpunkt, so ab den 1740'er Jahren, war Elektrizität in den Köpfen der meisten Menschen dieser Epoche zwar bekannt, zumindest bei den besseren, den gebildeteren, elitären und herrschenden Schichten, genoss aber natürlich längst nicht solchen Stellenwert, wie zu unserer heutigen Zeit. Vom eventuellen Nutzwert, sprich, von möglicher Energiegewinnung und dergleichen war man noch sehr weit entfernt. Und hier erhält der aufmerksame Crime-Head eigentlich schon wieder den nächsten Hinweis auf die wahre Persönlichkeit, die wahren Beweggründe, des in den USA heilig gesprochenen Ben Franklins. Es heißt, das Menschen die zu jener Zeit Kenntnisse auf dem Gebiet der Elektrizität vorweisen konnten, diese viel eher für Zaubertricks verwendeten, indem sie vor Publikum beispielsweise Funken aufblitzen ließen, oder Lichtbögen erzeugten. In etwa so, wie es wohl auch Okkultisten anwenden würden.
Franklin war fasziniert von der Idee, Elektrizität und Blitze würden in einem direkten Zusammenhang stehen. Basierend auf seinen Beobachtungen hielt er Elektrizität und Blitze letztlich für dasselbe. Seine Überlegungen brachten ihn dazu sich zu fragen, ob es möglich wäre Blitze ab-, bzw., umzuleiten, sie zu kanalisieren, sie womöglich nutzbar zu machen. Nicht wenige Leute teilten seine Überzeugungen auf dem Gebiet, jedoch hatte es noch niemand jemals zuvor getestet. In den Staaten lernt jedes Kind in der Elementary School die tolle Geschichte von Franklins berühmten Drachenexperiment.

aa_franklinb_electric_2_e.jpg
Prints and Photographs Division of the Library of Congress

In den Staaten wächst jedes Kind mit der Geschichte, um das Einfangen der Elektrizität mit dem Drachen. Ein sogenannter Kimono-Kite, also ein 1-Liner Drachen, an dem ein Schlüssel befestigt wird und irgendwann der Blitz einschlägt. Ja, ja... Der gute, alte Ben Franklin. Andererseits gibt es aber auch Stimmen, die behaupten, diese sogenannte freiwillige Feuerwehr Franklin's wäre in Wahrheit ein gut bezahltes Söldner-Heer gewesen, das außerhalb und vor den Toren Philadelphias Indianer abschlachtete und immerzu bereit war, ungebetene britische Gäste zu empfangen. Wie dem auch sei. Ein verrückter Wissenschaftler, der Blitze einfängt und eigentlkich Leichen im Keller hat. Es gibt Stimmen, die behaupten, Okkultisten jener Zeit versuchten mit solchen Unwetter-Blitzen Menschen zu foltern, oder Tote wieder zum Leben zu erwecken. Moment mal... Ein verrückter Wissenschaftler, der mit ner'Antenne Blitze einfängt, und tote Menschen auf nem' Pathologie-Tisch zum Leben erwecken will?! Hm?! Hm... Warte mal... "FRANKLIN" ... "FRANK..." Hä?! Na,ja jedenfalls an irgend so ne'Story, erinnert mich das Ganze. Da gab es auch einen "Frank..." Irgendetwas mit "Frank...", war es.


Franklinstein for Allcrime.jpg

Der Mary Shelley Faktor

Mary Shelley (* 30. August 1797 in London, England; † 1. Februar 1851 ebenda) - Das Adverb ebenda = auch ebendort, hat in etwa die Bedeutung von: „genau, gerade dort“. Es wird häufig in wissenschaftlichen Arbeiten zwecks Nachweisen von Zitaten in der Quellen- oder Literaturangabe verwendet - immer dann, wenn auf dieselbe, direkt zuvor bereits angegebene Veröffentlichung mehrmals verwiesen wird.
Die geborene Mary Godwin, wird häufig auch als Mary Wollstonecraft Shelley bezeichnet. Sie war eine der bedeutendsten britischen Schriftstellerinnen des frühen 19. Jahrhunderts. Mary ist vor allem aufgrund ihres weltweit größten Erfolges: "Der moderne Prometheus" (1818) bekannt geworden und in die Literaturgeschichte eingegangen. Noch besser bekannt, als: "Frankenstein" - Der Vollständigkeit halber: "Frankenstein oder Der moderne Prometheus (Original: Frankenstein or The Modern Prometheus)" - ist der Roman mehr oder weniger eines der einflussreichsten Werke der romantischer und fantastischer Literatur. Er kann darüber hinaus auch als Startschuss der gesamten modernen Science Fiction & Horror-Literatur verstanden werden. Der Roman gilt Vielen als größter Einfluss auf aktuelle Popkultur. Nicht zuletzt verdankt er das seiner neuartigen Erzählweise, sowie ungewöhnlich im Aufbau und in seiner Struktur, die erstmals zum Teil auch aus der "Ich"- Perspektive erzählt wird, mehrere und verschiedene Zeitebenen beinhaltet miteinander verbindet, als Begründer und Wegbereiter unserer

Zitat, Mary Shelley:

“Invention, it must be humbly admitted, does not consist in creating out of void, but out of chaos.”

"Erfindung, muss man demütig zugeben, besteht nicht darin, aus der Leere heraus zu schaffen, sondern aus dem Chaos."


Whoa! Ich muss zugeben, ich bin so n'kleiner "Mary Shelley"- Forscher, vielmehr, ein "Shelley"- Fanboy geworden, muss ich ja sagen, in den letzten Jahren. Was ist diese Frau vernachlässigt worden. Weil, die Leute kommen mir mit "Edgar Allan Poe" und "Mark Twain", übrigens zwei sehr geile Yankee-Schreiber, dennoch! Vor diesen Hrrschaften war "Mary Shelley"! Sie war es, die zum ersten Mal Zeitebenen kreuzte, Wissenschaft und Zukunftsvision miteinander verband, SciFi-Thriller-Horror, ein ganzes "Genre" erfand. Bähm! Ich liebe diese Frau, außerdem hat sie mehr auf dem Kerbholz, auch was Liebhaber betrifft, als es der propagandistische Wiki-Artikel erkennen lässt. Bis in die 50'er Jahre des letzten Jahrhunderts wurde sie noch nicht mal namentlich und überhaupt anerkannt, als Autorin der "Prometheus"-Werke, lediglich als Co-Autorin wollte man sie sehen. Lächerlich! Nu n, ja, was hat sie aber nun mit unserem Ben Franklin gemein?! - ich denke, sehr viel. Allerdings war es Ihre Mama, die britische Schriftstellerin "Mary Wollstonecraft", die Ihr dazu verhalf. Sie war nicht nur Schreiberin, sondern auch eine der ersten wirklichen Frauenrechtlerinnen, und Top-Diplomatin in UK-Diensten. Die Mama von Mary Shelley hatte direkten Kontakt zu unserem "Ben Franklin". Sie wusste, "was" dieser Mann so treibt, was der so im stillen Kämmerlein macht. Sie wusste über Franklin bescheid, da bin nicht nur ich mir zu 100% sicher. Frankenstein = ist = Franklin! 100% Mary berichtete in Ihrem Bahnbrechenden Roman über Franklin, Sie erzählt uns von Ihm, da bin ich mir sicher.

Ein Artikel in der "New York Times" aus dem Jahr 1987 warf überraschenderweise aber schon damals einen weitaus düsteren, sinisteren Blick auf den verklärten US-Nationalhelden.

Benjamin Franklin wirkt in seinen Schriften und öffentlichen Äußerungen schlagfertig, weise und gewitzt, und vor allem optimistisch. Bis heute wird seine Brillanz als Erfinder, Politiker, Wissenschaftler und Diplomat hauptsächlich an seinen optimistischen Anektoten und Binsenweisheiten gemessen.

Dem Entgegen überschatteten seit je her aber auch immer schon vereinzelte, sehr viel düstere Gedankengänge das positiv-verzerrte Gesamtbild Franklins und bremsten sozusagen von Anfang an einen allzu überschwänglichen Euphemismus, den viele US-Patrioten pflegen. Darunter etwa seine Zusicherung, dass Gott nur denen hilft, die sich selbst helfen, sein berühmter Rat:

"Gott hilft denen, die sich selbst helfen" -

''Hear no ill of a Friend, nor speak any of an Enemy.'' -

Nach dem Motto, wer solche Freunde hat, braucht eigentlich keine Feinde mehr, lautet das Zitat Sinngemäß in etwa:

"Erfährst Du nichts Schlechtes über einen Freund, so spreche auch mit keinem Feind."

An dieser Stelle möchte ich Franklins zynische Zotensammlung auf jeden Fall noch um ein weiteres ergänzen. Das wird im NYT-Artikel lediglich nur nicht erwähnt, weil es selbsterklärend und logischerweise schon länger bekannt ist, oder meinetwegen, weil es schon immer bekannt war. Es sollte aber, denke ich, niemanden überraschen, das dieses Zitat auch nicht unbedingt die reine menschliche Herzensgüte oder gar die pure Lebensfreude ausstrahlt. Zitat, Benjamin Franklin:

"Three can keep a secret, if two of them are dead." -

"Drei können ein Geheimnis für sich behalten, wenn zwei von ihnen tot sind." -


"Es zeigt uns jedenfalls, dass Franklin durchaus eine dunkle Seite hatte, die allgemein nicht so bekannt ist, schreibt der Propagandist der NYT. Es sollte vielmehr heißen, es zeigt eine dunkle Seite Franklins, die ganz bewusst klein geredet und unter den Teppich gekehrt wird. Es wird offenkundig, das Franklin einige persönliche und ziemlich deutliche Vorbehalte gegen die menschliche Natur besaß", sagte Ronald Bosco, Professor für Englisch an der State University of New York in Albany. "Verbittert und pessimistisch"
Prof. J. A. Leo Lemay, Professor für Englisch an der Universität von Delaware, H. F. du Pont Winterthur, stimmt dem zu. "Im Allgemeinen war Franklin ein ziemlich glücklicher Mensch", sagte er. "Aber wenn man zwischen den Zeilen liest, findet man einen wütenden Franklin, eine Person, die grundsätzlich bitterer und pessimistischer ist als vor Ihm etwa der irische Schriftsteller & Satiriker Jonathan Swift (1667 - 1745)."

Aber hatte der vielseitige Gründervater auch eine "verborgene", dunkle Seite? Eine Handvoll Gelehrter glauben nun, einen Franklin entdeckt zu haben, der weit weniger auf Gottes Barmherzigkeit vertraut und viel weniger auf die Fähigkeit des Menschen zur Tugend vertraut als der Franklin der populären Legende.
Wenn sie Recht haben und ihre Neubewertung einer längeren akademischen Prüfung standhält, wird die Öffentlichkeit den genialen Franklin mit Brille möglicherweise nie wieder als einen freundlichen Spender hilfreicher Ratschläge betrachten. 57 Neu zugeschriebene Werke geben dafür Zeugnis. Der Beweis für diese Neubewertung basiert auf einer stilistischen Analyse von 57 bisher nicht zugeschriebenen Werken. Die Analyse reichte von der Verwendung von Wörtern bis zur Rechtschreibung sowie von Franklins späteren Schriften, die sich anscheinend auf einige der anonymen Stücke bezogen haben. Da es in dieser Art von literarischer Detektivarbeit (Pah! Lach! Verzeihung, aber ein New York Times-Propagandist und = Detektivarbeit, das erzeugt natürlich Heiterkeit!) nur wenige, wirkliche "smoking guns" gibt. Die "Smoking Gun" ist der kriminalistische englische Ausdruck für eventuelle verdeckte Hinweise, so in etwa einer roten Flagge, eines roten Tuches gleich kommend. Im selben Jahr (1987) veröffentlichte die "Library of America Benjamin Franklin: Writings" den 57 Werke umfassenden Band, die Franklin neu zugeschrieben wurden.
Alle 57 Werke erschienen ursprünglich zu Franklins Lebzeiten im Pennsylvania Gazette und in anderen Zeitungen und Zeitschriften des kolonialen Amerika. Alle wurden anonym oder unter Pseudonymen veröffentlicht und die meisten Inhalte reichen von einem aus zwei Sätzen bestehenden Füllstoff über ein Seemonster, das Berichten zufolge auf Bermuda gesehen wurde, über wissenschaftliche Berichte bis hin zu detaillierten Berichten über Straftaten. Einige sind weit entfernt von den üblichen optimistischen Angeboten des vielseitigen Gründervaters.

Hier muss ich erneut einfach mal rein grätschen, wie der Fussballer sagen würde, weil das ist schon krass. Zum Einen verstört mich ja doch dieses Unvermögen, oder schlicht, die ganz bewusste Absicht des NYT-Journalisten, in dem großen US-Übervater Ben Franklin überhaupt auch nur Ansatzweise irgendetwas Negatives zu sehen, besser gesagt, sehen zu wollen. Auch, wenn der Artikelschreiber damals natürlich noch kein Internet zur Verfügung hatte, so gab es besonders im Hinblick auf Franklins offensichtlich gestörtes Verhältnis zur Frauenwelt, sowie allgemein zur Sexualität, ja wohl alle Anzeichen eines zumindest nicht ganz normalen Menschen. Zumal es sich ja dann so liest, als wäre man sich schlussendlich aber dann doch nicht so ganz sicher, ob der Verfasser dieser äußerst interessanten, besser gesagt, dieser brisanten Zeilen auch wirklich der große amerikanische Staatsmann ist.
Besonders der erste Absatz hat es, meiner bescheidenden Meinung nach, schon mehr als deutlich in sich, der explodiert mir beim Lesen förmlich im Schädel aufgrund meines ureigenen Kopfkinos, meine ich. Im Hinblick auf den morbiden Fund, den man 1998 in den Keller-Räumlichkeiten der ehemaligen Franklin-Residenz in London-Charing Cross machte, und in Bezug auf die vielen anderen Hinweise auf menschliche Abgründe im Sinne von unmenschlichen Gewaltverbrechen in bestimmte Okkulte Richtungen. Soll ja schon mal vorgekommen sein, das berühmte und von vielen bewunderte, oft zitierte Persönlichkeiten im wahren Leben dann aber bedauerlicherweise zutiefst gestörte Geister waren. Dysfunktionale Beziehungsmuster, sowie eine gestörte Psyche, inklusive einer sadistischen Veranlagung, möchte ich dem lieben-guten Onkel Ben Franklin aber unisono einfach unterstellen, besser gesagt, diagnostizieren, bei allem nötigen Respekt. Noch mal fürs Protokoll, wie man so sagt. Bei dem grausigen Fund vor über 20 Jahren fand man jede Menge menschlicher Überreste, sprich, Knochenteile. Neben 1200 Knochenstücken entdeckte man unter anderem auch noch 15 vollständige, menschliche Skelette, von denen wiederum sechs Stück eindeutig als Kinderskelette identifiziert werden konnten.

Dies sind einige Beispiele für Franklins dunkle Seite, basierend auf dem neu zugeschriebenen 57-Werke Material:

* Ein nicht unterzeichneter Artikel in der Ausgabe der Pennsylvania Gazette vom 20. Juni 1734, dessen Inhalt einen nachdenklichen Essay über die Ungerechtigkeit des Todes eines Kindes enthält, in dem Gott und ein verrückter Uhrmacher gleichgesetzt werden.

What?! Nun, ja. Is' bestimmt nur reiner Zufall, das im ehemaligen Keller des lieben Onkel Ben Franklin 6 Kinderskelette gefunden werden, und in einem 1987 erschienen Sammelband über die dunkle Seite des einflussreichen Politikers, und ausgerechnet der erste ausgearbeitete Artikel des Mannes auch den Tod eines Kindes zum Thema hat. Na, klar. Womit es sich bei dem Band und den zusammen gestellten 57 Werken in gewisser Weise ja irgendwie auch um so eine Art Spätwerk handelt, wenn man so will.

* Ein 20-zeiliges, nicht signiertes Gedicht klingt wie die Entschuldigung eines jungen Mannes, der angeblich eine ältere Frau vergewaltigt hat.
Der Verfasser (Franklin!) erläutert, wie er menschliche Natur und Bestialität gleichsetzt. Das Gedicht, sagte Professor Lemay, ist ein Beispiel für den groteskesten und wildesten Humor des kolonialen Amerikas.

* Ein Aufsatz über Backbiting, der darauf hinweist, dass Selbstliebe und eine hohe Meinung von sich selbst ein grundlegendes menschliches Merkmal sind.
* Ein Aufsatz über Hartnäckigkeit, in dem behauptet wird, dass die Menschen an ihren Meinungen festhalten werden, egal wie falsch oder schlecht informiert.

Ob Franklin die Artikel schrieb, die ihm jetzt zugeschrieben werden oder nicht, ob dieser äußerlich optimistischste Mann eine dunkle Seite hatte oder nicht, eine Maxime, die er in "Poor Richard's Almanack" schrieb, legt nahe, dass Franklin eine wissenschaftliche Neubewertung seines Lebens und Charakters vorwegnahm .
Lass alle Menschen dich kennen, sagte er, aber niemand kennt dich gründlich. Männer fordern frei, die die Untiefen sehen. '

Er war ein früher Befürworter der Impfung.
Franklin war einer der ersten Befürworter der Impfung, insbesondere gegen Pocken. Die Ausbrüche in Boston in den Jahren 1721 und 1730 hinterließen einen Eindruck auf ihn und er predigte allen, einschließlich seiner Frau, dass die Präventionsmethode wissenschaftlich sinnvoll sei.
Aber Franklins Frau glaubte nicht, dass das Injizieren von Flüssigkeit aus den Vesikeln einer infizierten Person in eine gesunde Person Immunität schaffen würde, und entschied sich daher, ihren Sohn Francis nicht zu impfen. Leider starb Francis 1736 als Kind.
Wikimedia Commons

Seine geheime Identität war eine Frau namens Silence Dogood.
Als Franklins Bruder sich weigerte, seine Briefe in seiner Zeitung zu veröffentlichen, begann das verachtete Geschwister, Arbeiten unter dem Namen "Silence Dogood" zu schreiben und einzureichen.
Dogood wurde sehr beliebt und Franklin enthüllte ihre wahre Identität erst, nachdem sie mehrere Heiratsanträge erhalten hatte.
Wikimedia Commons

Anfänglich war er von der ganzen "Revolutionsidee" wenig begeistert.
Franklin war der letzte Gründungsvater, der an der Revolution teilnahm.
"Jeder Eingriff in Rechte ist keine Rebellion wert", sagte er einmal.

Er war niemals Präsident.
Franklin wird manchmal als "der einzige US-Präsident bezeichnet, der niemals US-Präsident gewesen ist".
Er war jedoch der Gouverneur von Pennsylvania sowie der Botschafter in Frankreich und Schweden.
Wikimedia Commons

Sollte es in Franklins Leben, neben den rhetorischen Fähigkeiten und seinem Geschick im Umgang mit Wort & Schrift überhaupt auch nur irgendetwas, richtig eigenes gegeben haben, das auch wirklich auf Ihn selbst zurück zuführen ist, weil es ausnahmsweise mal nicht von anderen Leuten für Ihn vorbereitet, geschrieben, gescripted, oder ganz direkt, so'nem armen Schwein geklaut wurde. Wobei ich mir da sehr sicher bin, das der auserwählte Delinquent, der bedauerlicherweise einfach nur zur falschen Zeit am falschen Ort war, und mal eben so die größte Arsch-Karte der Welt gezogen hat, genau dasselbe Schicksal teilt, wie vor Ihm bereits dutzende, wenn nicht sogar hunderte armer Seelen der unteren gesellschaftlichen Schicht. Bettelarme Mädchen, Frauen und Kinder, die bestimmt niemand so schnell vermisste. Unschuldigen, Gegenwehrlosen Frauen und Kindern wurden unbeschreibliche Dinge angetan im Namen der stolzesten und freisten Nation dieser Welt.
Aber keinen interessiert das.
Keiner will es sehen.
Alle schauen weg.

MAGNA Britannia by Benjamin Franklin_created ca.1765 Finale.jpg

"Ich warnte vor den Folgen der Durchsetzung des Briefmarkengesetzes durch die Entfremdung der Kolonien. Der Cartoon zeigt Britannia, wie sie über ihr reduziertes Imperium nachdenkt, während sie von ihren amputierten Gliedmaßen umgeben ist, die mit Virg- (Virginia), Pennsyl- (Pennsylvania), New York und New Eng- (New England) gekennzeichnet sind."

Dieser sogenannte politische Cartoon, bei uns nennt man es wohl eher eine "Karikatur", wurde 1767 in Großbritannien veröffentlicht und möglicherweise von Benjamin Franklin erstellt.
Es warnte vor den Folgen der Durchsetzung des Briefmarkengesetzes durch die Entfremdung der Kolonien.
Das "möglicherweise" lassen wir einfach mal wieder dahingestellt, weil man sich ja sonst dranhalten kann. Es ist selbstverständlich ein Machwerk des Meisters höchst persönlich. Wie ausführlich der Text des lieben Onkel Ben auseinandergenommen wird, und ein endlos langer Schwafel-Schwalm aus sämtlichen Propaganda-Rohren der gesamten amerikanischen Kloaken-Presse auf den interessierten Leser abgefeuert wird. Wahnsinn!
Auf die offen zur Schau gestellte sexuelle Präferenzstörung des Gründervaters wird leider kaum eingegangen. Die ebenfalls damit einhergehende, kaum zu übersehende Missbrauchs- bzw., Vergewaltigungsfantasie, des zu diesem Zeitpunkt bereits 60 jährigen Vorzeige-Gentleman der stolzen US-Nation erreicht ihren Höhepunkt aber, meiner Meinung nach, in einer zutiefst sadistischen Folter-& Gewalt-& Mordfantasie gegen heranwachsende Mädchen, oder eben gegen junge Frauen. Die makabre Szene gipfelt, mit all ihrer verachtenswerten Scheußlichkeit, versteht sich, allen Ernstes noch im sexuellen Missbrauch der Leiche des Mädchens. Die ersehnte Schändung des Leichnams der jungen Dame, diesem Nekrophilie-Traum des berühmten Gründervaters Franklin, geht doch allen Ernstes und tatsächlich noch ein "chirurgischer" Eingriff voraus. Ein ganz spezieller chirurgischer Eingriff, nämlich.

Satan, Benjamin, 666

„Die nur schwer zu zügelnden Leidenschaften der Jugend hatten mich häufig in Liebschaften mit sozial niederen Frauen gestürzt, die mir über den Weg liefen“ – so beschreibt Franklin die Zeit vor seinem Zusammenleben mit Deborah Read. Mit anderen Worten, der Mann der besseren Gesellschaft nahm sich, was Ihm seiner Meinung nach zustand. Ob diese sogenannten "Liebschaften" dann immerzu auf beiderseitigem Einverständnis ruhten, darf ernsthaft bezweifelt werden.

Der "Hellfire Club" (dt.: Höllenfeuer-Klub) war die Bezeichnung für eine exklusive englische Vereinigung, die sich "Knights of St. Francis" (dt.: Ritter des Heiligen Franziskus) nannte. Die meist adeligen Mitglieder trafen sich unregelmäßig zwischen 1746 und 1763 um sexuelle Ausschweifungen zu begehen. Jene Gentleman, diese selbsternannten Ritter, gerieten daraufhin in den Verruf in der neu wieder aufgebauten Medmenham-Abtei, direkt an der Themse gelegen, eine Art von Teufelsanbetung zu zelebrieren, besser gesagt, gerieten die feinen Herren irgendwie in den unschönen Verdacht dort Satanismus zu betreiben und schwarze Messen zu feiern. Der "Hellfire Club" gilt als eines der ältesten Zeugnisse des Satanismus.

Für uns aber noch viel wichtiger:

Unter anderem wohnte auch Benjamin Franklin mindestens einer Sitzung bei; ob er Mitglied war, ist umstritten. Spätere Mitglieder waren "John Wilkes" und "John Montagu", eventuell auch besser bekannt, als 4. Earl of Sandwich.

Das Motto des Clubs stammte ursprünglich mal von "François Rabelais", und lautete: „Fay ce que vouldras“ – was soviel bedeutet, wie: „Tu, was immer du willst“ - ein Leitmotiv, das im Hinblick auf heutige elitäre Gesellschaften mit Hang zum Okkulten, als Freifahrtschein dienlich auch nicht vor schwersten Gewalttaten, bis hin zum Mord, zurück schreckt. Für die meisten normalen Menschen sind Begriffe wie Luziferianische Rituale dabei einfach zu weit her geholt. Obwohl der amerikanische Jeffrey Epstein Skandal-Fall um einen offensichtlich staatlich geförderten und geheimdienstlich bestens vernetzten Multimillionär, mehrfach Vergewaltigers und Mädchenhändlers doch im Grunde genommen schon aufgezeigt hat, wohin die Reise geht. Epsteins Verbindungen zum who is who des US-Establishments, unter anderem zum von Deutschland glorifizierten Impf-Papst Bill Gates, einschließlich zweier US-Präsidenten (davon ein Amtierender!) lassen eigentlich keine weiteren Fragen aufkommen. Das exklusive Kreise auf exklusiven Plätzen dieser Welt durchaus solchen sexuellen Ausschweifungen frönen, mit Vergewaltigungen, Folter, Snuff und sogar Mord-Geschichten erscheint mir (siehe Familie Biden!) aktueller, denn je. Das kennt man höchstens aus schundigen Horror-Filmen, oder aus der Thriller & Crime-Literatur.

Die Hell-Fire Clubs haben die englische Gesellschaft des 18. Jahrhunderts skandalisiert. Gerüchte über ihre Orgien, die Rekrutierung von Prostituierten, umfangreiche Erotikbibliotheken, extreme Rituale und Initiationszeremonien waren zu dieser Zeit weit verbreitet, um im Laufe der Generationen sensationeller zu werden. Dieses gründlich recherchierte Buch hebt den übertriebenen Klatsch über die geheimen Höllenfeuer-Clubs auf und bringt das erste genaue Porträt ihrer Mitgliedschaft (einschließlich John Wilkes, des Schatzkanzlers und des Prinzen von Wales), Überzeugungen, Aktivitäten und Erkenntnisse ans Licht die Gründe für ihre Verbreitung, zuerst auf den britischen Inseln und später in Amerika, möglicherweise unter der Schirmherrschaft von Benjamin Franklin. Hell-Fire-Clubs operierten unter verschiedenen Titeln, aber alle zogen ähnliche Mitglieder an, hauptsächlich Männer der Oberschicht mit viel Freizeit und dem Wunsch, die Gesellschaft zu schockieren. Das Buch untersucht den sozialen und wirtschaftlichen Kontext, in dem die Clubs entstanden und florierten. ihre verschiedenen Phasen, die zuerst Gewalt als Behauptung der Männlichkeit, dann religiöse Blasphemie und später sexuelle Nachsicht beinhalteten; und die Gegenbewegung, die sie schließlich unterdrückte. Dieses Buch enthüllt die Fakten hinter den Höllenfeuer-Legenden und öffnet auch ein Fenster zu den reichen Widersprüchen der Aufklärungszeit. Über den Autor Evelyn Lord hat viel über die lokale Geschichte veröffentlicht und ist Autorin von The Knights Templar in Großbritannien und The Stuart Secret Army. Diese leben in Cambridge-UK, so wie es später auch von einem gewissen "Aleister Crowley", übernommen und verwendet wird. Besonderen Einfluss hat Crowley auf die Filmszene Hollywoods oder etwa Popkulturelle Musik, Kunst, und Literatur. Scientology-Gründer "L. Ron Hubbard", die "Beatles" über "Lady Gaga" bis hin zu Künstlern, wie Crowley gilt besonders vielen erlauchten, besser verdienenden ViP's als das große Vorbild schlechthin. Er ist Mitbegründer der (sehr wahrscheinlich!) Freimaurerischen Geheimgesellschaft: "Hermetic Order of the Golden Dawn" - womit er nämlich auch zum Wegbereiter anderer, späterer 33. Grad Geheimbünde werden soll. Ein Bund, wie etwa der "Thule-Gesellschaft", aus welcher noch gewisse uns wohlbekannte junge Männer empor steigen werden, unter anderem ein gewisser "H. Himmler" auch ein gewisser "A. Hitler", so wiw vieler aktueller Freimaurerischen Clubs und Geheimbünde mit Hang zu exotischeren, okkulten Ritualen. Demnach dient dieses Motto gewissen reichen und mächtigen Kreisen des Establishments bis zum heutigen Tag als Vorwand, besser gesagt, als Pseudo-Entschuldigung und Freifahrtschein sich buchstäblich alles erlauben zu können, was man nur will, auch wenn es sich dabei um hoch kriminelle und unmenschliche Machenschaften handelt. Mit der Begründung "auserwählt" zu sein, zum auserwählten Zirkel einer herrschenden Elite zu gehören

In dem 1779 von einem Mönch der Knights of St. Francis geschriebenen Buch Nocturnal Revels, das von der Prostitution in England handelt, steht:

Seiner Meinung nach waren die religiösen Orden „im direkten Widerspruch zur Natur und der Vernunft gegründet; auf seiner Rückkehr nach England dachte er, dass eine possenhafte Einrichtung im Namen des St. Francis die Absurdität solcher Gesellschaften kennzeichnen würde; und anstatt der Strenge und Abstinenz dort übte sie gesellige Fröhlichkeit, ungehemmtes Gelächter und soziale Glückseligkeit“.

Tja, da kann man jetzt nur spekulieren, "wer" denn dieser mysteriöse, scheinbar sehr wohlhabende Kontinente-Pendler gewesen sein könnte. Einflussreich und offensichtlich in einer Art diplomatischen Auftrag, spricht der Schreiber von einer Rückkehr nach England, was impliziert das jene Person diese Überfahrt schon mehr als einmal auf sich nahm. Leider wird der unbekannte Protagonist nämlich namentlich nicht weiter erwähnt. Es muss sich bei dieser Person aber allem Anschein nach um eine Person von erheblichen Status, um einen mächtigen-einflussreichen Mann handeln, der um 1760 rum zwischen England und der neuen Welt hin und her pendelte, wobei er dies offenbar auch völlig sorglos und frohen Mutes bewerkstelligte. Allerdings war die ca. 4 Wöchige Segelschiffsreise über den rauen nördlichen Atlantik auch für Normalsterbliche, so man denn genügend privilegiert war, keinesfalls eine gemütliche MS-Kreuzfahrt.

William Hewson (1739-1774) and the Craven Street Anatomy School


hewson for allcrime.jpg
Wie bereits erwähnt, wurden im Jahre 1998 im Zuge von Restaurationsarbeiten in den Kellerräumen des Benjamin Franklin-Hauses in der Craven Street 36 in London kleine Ausgrabung mit einer Fläche von weniger als einem Kubikmeter durchgeführt. Dabei stieß man auf einen grausigen Fund. Als man in Begriff war das Fundament der ehemaligen Diplomaten-Residenz des berühmten Staatsmannes, Nationalhelden und Gründervaters der USA, mit einer zusätzlichen Säule im Keller zu verstärken entdeckte man unzählige menschliche Überreste. Die Funde enthüllten über 3500 sezierte menschliche und tierische Skelettreste, unter anderem von Hunden, Katzen, und sogar von einer Schildkröte, darunter fand sich zusätzlich auch eine Reihe seltsamer Artefakte (einschließlich Glas, Quecksilber, Objektträger und Röhrchen, Keramik und Metall).

Zu guter Letzt gab man aber Entwarnung, und erklärte der staunenden Öffentlichkeit, die schaurigen Funde wären nämlich gar nicht so schaurig gewesen, wie es zunächst den Anschein hatte. Der große Gründervater Benjamin Franklin, der liebe-gute Onkel Ben, durfte auch weiterhin der liebe Onkel Ben bleiben. Franklin war selbstverständlich kein Massenmörder, Serienkiller, oder dergleichen. Die Funde wurden mit der Anatomieschule in der Craven Street (1772-1778) in Verbindung gebracht, die vom Anatom "William Hewson" gegründet wurde.

Der enge Zeitrahmen vor dem Anatomiegesetz von 1832 und die Assoziation mit einer einzigen gut dokumentierten Figur ermöglichen einen beispiellosen Einblick in die Organisation einer privaten Anatomieschule durch archäologische und historische Aufzeichnungen. Es ist eine seltene Gelegenheit, archäologische Funde in einen Rahmen zu stellen, in dem es möglich ist, individuelle Motivation und Handlungen zu unterscheiden und wie diese mit breiteren gesellschaftlichen Tendenzen zusammenhängen. Die jüngste Zunahme archäologischer Ausgrabungen an Anatomieschulen hat es ermöglicht, die Craven Street in einen breiteren Kontext zu stellen, in dem private Anatomieschulen mit Anatomieschulen in Krankenhäusern verglichen werden. Die Beschaffungs-, Verwendungs- und Entsorgungsmuster von Mensch und Tier geben Aufschluss über die Organisation der Schule und ihren sozialen und wirtschaftlichen Status in der Gesellschaft und ermöglichen Reflexionen über den illegalen Körperhandel und die Vivisektionen. Die archäologischen Funde ergaben mindestens 28 menschliche Individuen (mehr als die Hälfte waren Sub-Erwachsene) und mindestens 43 Tierarten; hauptsächlich Katzen, Hunde und Stockenten, aber auch exotische Arten wie grüne Schildkröten. Die menschlichen Knochen waren ein Beweis für das Teilen des Körpers und die chirurgische Praxis. Einige Schnittmarken deuteten auf einen experimentellen Ansatz zur Herstellung anatomischer Präparate und Techniken hin, die auf Hewsons eigene Forschung angewendet wurden. Die Tiere zeigten begrenzte Schnittmarken und wurden daher höchstwahrscheinlich für Vivisektionen verwendet. Die Bestattungsumgebung spiegelte verzögerte Bestattungsvorgänge wider, wobei an den Knochen nagende Spuren vorhanden waren, sowie gelegentliche Entsorgungstechniken, die die Entfernung der Person und die Objektivierung des Körpers am Entsorgungsort widerspiegeln.

https://www.researchgate.net/publicatio ... -bones.pdf

Ben Franklin, William Hewson & the Craven Street Bones

Archaeology International - Artikel

Die 36. Craven Street an der Charing Cross Station in London ist heutzutage die einzige noch erhaltene Residenz von Benjamin Franklin, der dort längere Zeit gelebt hatte. In den Jahren zwischen 1757 und 1775 fungierte er dort als Diplomat für die amerikanischen Kolonien von
Pennsylvania, Georgia, New Jersey und Massachusetts. Dabei war Franklin aber nicht einfach nur ein direkter Verfasser der Unabhängigkeitserklärung, sowie der amerikanischen Verfassung, vielmehr war er auch politischer Staats- und erfolgreicher Geschäftsmann. Darüber hinaus wird Ihm zusätzlich aber auch immer noch gerne der Status des bedeutsamen Wissenschaftlers zugeschrieben, der unter anderem "angeblich" ein skurriles Glas-Piano Instrument konstruierte, einen Urinal-Katheter entwickelte, sowie die Bifokalbrille erfunden haben soll (eine primitive Form der Lesebrille mit minimalem Lupeneffekt). Weitaus bedeutender erscheint da eher schon, sollte es denn so stimmen, der Blitzableiter. Franklin war von Beginn an sehr eng verwoben und fest eingebunden in die Freimaurerschaft, er wurde ein wichtiger Bestandteil der mächtigen, Royal Society (deutsch: Königliche Gesellschaft).
Diese zu jener Zeit noch recht junge Gelehrtengesellschaft wurde
erst spät im Jahr 1660 gegründet, jedoch brach sie nur 12 Jahre nach der blutig-grausamen europäischen Ur-Katastrophe, nach einem verheerenden "Dreißigjährigen Krieg" (1618 - 1648), in vielerlei Hinsicht mit sämtlichen althergebrachten Konventionen und mit allen vorherrschenden Wissenschaftsphilosophien dieser Zeit.

Aus <https://de.wikipedia.org/wiki/Royal_Society>

Für England begann mit der Gründung der "Royal Society" letzten Endes aber auch ein beispielloser Aufstieg zur alles bestimmenden, mächtigsten Welt- und Seemacht, ich würde sagen, so ungefähr für die nächsten 250 Jahre. Diese neue und moderne wissenschaftliche Gemeinschaft war ein entscheidender Zeiten- und Wendepunkt in der Geschichte Großbritanniens und in der Geschichte der Welt. Sie ebnete im Grunde genommen schon den Weg für die anstehenden, weltweiten politischen, technischen, und gesellschaftlichen Veränderungen und Herausforderungen. Ebenfalls ungewöhnlich aber ganz im Sinne der späteren "Aufklärung" nimmt das Gründermotto einiges vorweg. Es gibt uns einen Ausblick, besser gesagt, lässt es uns die gewünschte Marschrichtung- die Entwicklung erkennen:
„Nullius in Verba“ - was sich grob mit den Worten:
„Nach niemandes Worten“ - übersetzen lässt.

Originalverkleidung, ist erhalten geblieben
fast intakt. Das entzückende kleine Haus ist
jetzt von den Freunden von renoviert
Benjamin Franklin House (Abb. 1). Im
Im Dezember 1997 stießen Bauherren, die im Keller ein Fundament gruben, auf viele
fragmentarische menschliche Knochen und berichtet
sie zur Polizei. Der Westminster Coroner, Dr. Paul Knapman, beauftragte a
Bericht von Dr. Louise Scheuer (Royal Free
Krankenhaus) und Dr. lain West (Guy's und St.
Thomas Krankenhäuser). Sie kamen zu dem Schluss
Die Überreste repräsentierten mindestens vier Erwachsene
und sechs Kinder. Viele der Knochen hatten
wurde mit einer Säge zerschnitten und ein Schädel hatte
wurde an mehreren Stellen gebohrt. Die Geschichte
wurde in der Times vom 11. Februar veröffentlicht
1998 und erzeugte viel Öffentlichkeit
Interesse auf der ganzen Welt.

William Hewsons Anatomieschule
Was geschah in Benjamin Franklins Keller? Dieser Teil des heutigen Gebäudes war zu Franklins Zeiten offensichtlich eine Art kleiner
Hintergarten, so das die Knochen möglicherweise nicht tatsächlich begraben unter dem Haus begraben wurden. Daneben sind die Überreste
eher die Arbeit von Franklins Untermieters, dem Anatom-& Physiologie-Pionier "William Hewson", der von 1772 bis 1774 in der Craven Street 36 lebte.
In der Tat. Zu diesem Zeitpunkt lebte Franklin schon gar nicht einmal mehr dort, zu dieser Zeit ist er die Straße hinaufgezogen, in das Haus Nr.7 . - Und wenn schon, ehrlich gesagt. Das mag schon stimmen. Es bleibt aber doch dieselbe Straße, letztlich bleibt es ja sogar dasselbe Gebäude. Und es gilt lediglich auch nur für den Zeitraum dieser 2 mickrigen Jahre, wenn ich das richtig verstehe. Denn davor lebte Franklin ganze-lange 15 Jahre in dieser Adresse, genauer gesagt, von 1757 - 1772 lebte er sehr wohl dort. Allerdings weitaus entscheidender, meiner bescheidenen Meinung nach, es setzt natürlich voraus, das man die These unterstützt, das alle dort vorgefundenen menschlichen Überreste, alle Leichen auch wirklich auf das Konto dieses Anatomie-Pioniers "William Hewson" gehen, sprich, Ihm zuzuordnen sind. Und diese sogenannte These ist durch nichts gestützt, außer durch die wohlwollenden Artikel sämtlicher Propaganda-Medien, die selbstverständlich völlig US-Linientreu, also, "pro-Franklin" sind. Falls sie diesen Fall denn überhaupt auch nur irgendwie mal erwähnt haben. Deutschlands Kloaken-Presse schon mal definitiv nicht, logisch.

Hewson war ein Student
des großen Geburtshelfers und Erziehers Dr.
William Hunter und war wie Franklin ein
Copley-Medaillengewinner und Mitglied der Royal Society -Gesellschaft. Er ist vor allem bekannt für seine Arbeit am Gerinnungsfaktor im Blut (heute bekannt als Fibrinogen) und für seine Demonstration des Lymphsystems bei Vögeln, Fischen und Schildkröten mit Quecksilber als Marker.
Für seine Arbeit am Lymphsystem wurde er im Jahr 1770 mit der Copley-Medaille ausgezeichnet. Einige von Hewsons Exemplaren sind im Hunterian Museum am Royal College of Surgeons in London und
auch im Hunterian Museum an der Universität von Glasgow ausgestellt. Hewson wurde Partner in Jägers berühmter Anatomieschule.
zuerst in der Litchfield Street in Soho und dann in Windmill Street, aber sie stritten sich und, 1772 begann Hewson seine eigene Anatomie
Schule in der Craven Street, mit Hilfe von
Benjamin Franklin. - Sagt wer?! - Der genaue Standort der
Schule ist nicht aufgezeichnet (Ach, was?!), es muss aber ein sehr
erfolgreiches Unternehmen gewesen sein, da es viele von Jägers Schüler hervorbrachte.

Von außen sieht das Gebäude ähnlich aus wie zu Franklins Zeiten. Es ist eines von mehreren hohen, dünnen und unscheinbaren Reihenhäusern an der engen Craven Street, deren rote Ziegel durch jahrhundertelangen Staub und Schmutz verdunkelt sind. Wenn ich auf dem Bürgersteig stehe und genug schiele, um die hohen modernen Gebäude hinter den Gebäuden aus dem 18. Jahrhundert zu verwischen, kann ich mir fast vorstellen, dass ich wieder in Franklins London bin und ein Bus vorbeikommt, der William Pitt the Elder trägt, um Franklin zu befragen letzte Bemühungen, Großbritannien und seine Kolonien zu versöhnen.
Franklin zog im August 1757 zusammen mit seinem unehelichen Sohn William und ihren beiden Sklaven King und Peter in seine Unterkunft in der Craven Street 36. Franklins Frau Deborah, die er 1730 geheiratet hatte, weigerte sich, den Atlantik zu überqueren und blieb in Philadelphia zurück.
Die Pennsylvania Assembly hatte Franklin nach London geschickt, um mit den Pennsylvania Proprietors zu verhandeln, Mitgliedern der Penn-Familie, der die Kolonie gehörte. Seine Hauptaufgabe war es, der Versammlung die Erlaubnis zu erteilen, das Land der Eigentümer zu besteuern, um die Kosten des französischen und indischen Krieges zu tragen.
„Ich wohne in der Craven Street in der Nähe von Charing Cross, Westminster. Wir haben vier Zimmer eingerichtet, und alles daran ist ziemlich vornehm. “ Franklin schrieb an seine Frau. Sein Gebäude war eine von mehreren georgianischen Terrassen, die die Familie Craven hier um 1730 gebaut hatte. Viele der Gebäude wurden als Wohnhäuser genutzt, die den Mietern eine günstige Lage im Herzen von London, nur wenige Schritte vom Strand entfernt, boten. "Ich denke, die Flut der menschlichen Existenz ist bei Charing Cross", sagte Franklins Zeitgenosse Samuel Johnson.

Franklins Vermieterin, die verwitwete Margaret Stevenson, und ihre Tochter Polly wurden Franklins Ersatzfamilie. (Polly zog später nach Philadelphia, um in seiner Nähe zu sein.) Er lebte hier bis 1762 und kehrte dann nach Philadelphia und in den Wirbelwind der Politik in Pennsylvania zurück. Zwei Jahre später schickte ihn die Versammlung nach England zurück, um über ein Ende der Eigentumsherrschaft zu verhandeln, und er nahm sein komfortables Leben in der Craven Street wieder auf. Vielleicht war es zu bequem. 1767 kam der Maler Charles Willson Peale, ein Philadelphianer, vorbei und entdeckte, dass Franklin eine junge Frau küsste, die auf seinem Knie saß, eine Szene, die Peale in seinem Tagebuch skizzierte.
Franklin fand andere Wege, um seine Zeit in der Craven Street zu verbringen. Er erfand das Instrument, das er seine Glasarmonica nannte, eine Reihe von Glaszylindern, die auf einer rotierenden Stange montiert waren und die der Darsteller spielte, indem er nasse Finger an die Ränder der sich drehenden Gläser hielt. Er war Pionier bei der Verwendung von Bifokallinsen und entwickelte einen Dämpfer, damit sein Kamin effizienter brennt. Er nahm auch „Luftbäder“ - er saß nackt vor den offenen Fenstern seines Salons im zweiten Stock.

Polly heiratete 1770 William Hewson, und als Margaret im September Verwandte besuchte, wachten die Hewsons über ihren berühmten Untermieter. Während Margarets Abwesenheit schrieb Franklin Comic-Zeitungen, die er Craven Street Gazette nannte. "Wir hören, dass von der Zeit, als ihre Majestät das Craven Street House bis heute verlassen hat, keine Sorgfalt darauf verwendet wird, die Zeitungen einzureichen. Aber sie liegen in jedem Raum, in jedem Fenster und auf jedem Stuhl herum, genau dort, wo der Doktor sie legt, wenn er sie liest “, lautete ein Eintrag. "Es ist unmöglich, dass die Regierung in solchen Händen lange weitermachen kann."
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