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1988 | Kindermord in der "Hanauer Sekte"

Mysteriöse und unglaubliche Kriminalfälle.
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Duchonin
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1988 | Kindermord in der "Hanauer Sekte"

#1

Ungelesener Beitrag von Duchonin » Fr, 1. Okt. 2021, 22:44

Ich habe mal die Kategorie "Mystery" gewählt.

Zuerst das Ende der Geschichte:
„Eiskalt und erbarmungslos“
Lebenslang! Mutmaßliche Sekten-Chefin muss wegen Mordes an Vierjährigem ins Gefängnis

Der Fall schlug bundesweit hohe Wellen - nun soll nach mehr als 30 Jahren der Tod eines vierjährigen Jungen gesühnt werden. Für das Hanauer Landgericht steht nach einem fast einjährigen Verfahren die Schuld von Sylvia D. (73) fest. Die mutmaßliche Sekten-Chefin soll das Kind durch Unterlassen getötet haben.
Vor mehr als 30 Jahren soll sie durch Unterlassen für den Tod eines vierjährigen Jungen - laut Zeugen in ihren Augen die Wiedergeburt Hitlers - verantwortlich gewesen sein.
Das Verfahren wurde erst im letzten Jahr aufgerollt, nachdem ehemalige Mitglieder der Sekte neue Hinweise zu dem Tod des Jungen lieferten.
Hanau - Misshandelt, eingeschnürt in einen Leinensack, abgelegt im Badezimmer, stirbt ein Vierjähriger - erstickt am eigenen Erbrochenen. So hat sich zumindest nach Auffassung der Hanauer Staatsanwaltschaft an einem heißen Sommertag im August 1988 ein grausiges Verbrechen abgespielt. Sie sieht einen Mord durch Unterlassen an dem kleinen Kind. Verantwortlich soll eine heute 73 Jahre alte mutmaßliche Sekten-Chefin sein, die nach dem Willen der Anklage mit lebenslanger Haft bestraft werden soll.
Die Verteidigung weist den Mordvorwurf zurück und sieht eine „Hetzkampagne angeblicher Sekten-Aussteiger“. Sie plädierte nach Angaben des Hanauer Landgerichts auf Freispruch. Es will an diesem Donnerstag das Urteil gegen die Frau sprechen.
Prozess um Mord an Vierjährigem in Hanau: Sohn der „Sekten-Chefin“ beschreibt Mutter als „eiskalt“ und „erbarmungslos“
Zeugen berichteten in dem seit Oktober 2019 laufenden Verfahren vom strengen Regiment der 73-Jährigen sowie von den Leiden des Jungen und auch anderer Kinder. Wegbegleiter und Aussteiger berichteten von seelischen Grausamkeiten, Gehirnwäsche, psychischer und physischer Gewalt in der Hanauer Gruppe. Ihre Gefolgschaft soll die Angeklagte mit ihrer Spiritualität beeindruckt haben. Sie gab vor, mit Gott in Kontakt zu stehen und im Traum Botschaften von ihm zu empfangen.
Einem Gutachter zufolge hat sie zwar eine Persönlichkeitsstörung, ist aber voll schuldfähig.
Ein leiblicher Sohn der 73-Jährigen schilderte in dem Verfahren seine Mutter als „eiskalt“, „erbarmungslos“ und „totale Instanz“. Als damals 14-Jähriger will er das Leiden des Jungen an jenem Augusttag gesehen haben. Das Kind soll zur Züchtigung in einen Leinensack geschnürt und im Badezimmer abgelegt worden sein. Der Junge habe verzweifelt geweint. „Das Schreien hat sie überhaupt nicht interessiert“, gab der Sohn in seiner Aussage über seine Mutter an, die am Tattag auf das Kind aufpassen sollte. Irgendwann sei sie ins Badezimmer gegangen und dann sei plötzlich absolute Ruhe gewesen.
Wenig später habe er gesehen, wie Erbrochenes aus dem Mund des bleichen, leblosen Jungen geholt worden sei.
Nur verdorbene Lebensmittel zum Essen - Kinder litten in der Sekte
Zeugen berichteten, dass auch andere Kinder in der Gemeinschaft leiden mussten. Sie sollen eingesperrt, geschlagen und misshandelt worden sein. Aus Sparsamkeit hätten sie verdorbene Lebensmittel essen müssen. Sie hätten Brot auf die Heizung gelegt, um warmes Essen zu haben, während die Angeklagte und ihr Mann Luxusartikel gekauft hätten.
„Es gruselt einen, was um Sie und Ihre Gemeinschaft passiert ist“, wird der Vorsitzende Richter Peter Graßmück in der Hessenschau zitiert: „So etwas haben wir noch nicht erlebt.“ Das Gericht stellte niedrige Beweggründe als Mordmerkmal fest.
Die 73-Jährige sieht in den Aussagen eine Rufmord-Kampagne. Und sie bekam in dem Verfahren auch Rückendeckung. So gab die Mutter des getöteten Jungen an, die ehemalige Krankenschwester sei liebevoll mit den Kindern umgegangen. Sie hütete die Kinder, während Eltern und Mitglieder der Gruppe arbeiteten. Die Zeugin verlor kein böses Wort und sagte über die Angeklagte: „Sie ist wie eine Schwester und gute Freundin für mich.“
Das Verbrechen blieb lange unentdeckt. 1988 waren Ermittler zunächst von einem Unfall ausgegangen. Als Notarzt und Polizei eintrafen war der Sack der Staatsanwaltschaft zufolge verschwunden und der Junge lag im Kinderzimmer. 2015 wurde der Fall nach Hinweisen von Sekten-Aussteigern und der medialen Beleuchtung des Themas durch die Zeitung „Frankfurter Rundschau“ noch einmal neu aufgerollt.
Als Motiv sieht die Staatsanwaltschaft, dass die 73-Jährige durch den Tod des Jungen ihre Machtposition stärken wollte. Sie habe das Kind als „vom Bösen besessen“ bezeichnet. Nach dem Tod habe sie die Eingebung vorgetäuscht, dass Gott das Kind geholt habe. Der Junge sei die Wiedergeburt Hitlers gewesen.
Was immer an dem Tag in August 1988 in Hanau geschah, juristisch kann die 73-Jährige nach Angaben einer Sprecherin des Landgerichts nur wegen Mordes zur Verantwortung gezogen werden. „Alles andere wäre verjährt.“ (dpa,akh)
https://www.fuldaerzeitung.de/kinzigtal ... 52285.html

RTL>rtl-hessen>Hanau: Diese Mutter soll ihren Sohn Jan (4) ermordet haben
Zweiter Mordprozess zu Hanauer Sekte
Diese Mutter soll ihren Sohn Jan (4) ermordet haben

14. September 2021 - 18:26 Uhr
Endlich Aufklärung nach 34 Jahren?

Jan wurde nur vier Jahre alt. Im religiösen Wahn wurde der kleine Junge 1988 getötet: Er erstickte qualvoll in einem Leinensack. Vor einem Jahr wurde die Anführerin einer Sekte wegen Mordes verurteilt. Nun steht auch Jans Mutter vor Gericht.
Angeklagte folgt dem Prozess weitgehend regungslos

Dr. Claudia H. schüttelt den Kopf, als Staatsanwalt Dominik Mies in der Anklageschrift verließt: "Jan wurde als die Reinkarnation Hitlers gesehen." Daher sieht die Anklagebehörde das Mordmerkmal der niederen Beweggründe als gegeben an. Ansonsten folgt die Mutter des toten Jungen weitgehend regungslos der Sitzung. Erst nachdem der Prozesstag beendet wurde, wird sie emotional: Aus dem Zuschauerraum darf ihr Mann zu ihr kommen und sie umarmen.

"Das wird ein schwieriger Prozess", sagt Verteidiger Thomas Scherzberg. Er wirft der Staatsanwaltschaft vor, befangen zu sein. Er kritisiert, nicht zügig die Akten erhalten zu haben und dass die Presse von der Anklage erfahren habe, bevor die Angeklagte es selbst erfahren hatte.

Für einen der nächsten Prozesstage hat die Verteidigung eine ausführliche Einlassung von Claudia H. angekündigt.
Sohn in Leinensack verschnürt

Die 60-jährige Dr. Claudia H. soll ihren Sohn Jan am 17. August 1988 in einen verschnürten Sack gesteckt und dann zum Mittagsschlaf gelegt haben. Dabei gab sie den Kleinen in die Obhut der mutmaßlichen Sekten-Chefin Sylvia D.. Die Mutter wusste, dass die andere Frau nach dem Leben des Kindes getrachtet haben soll.

Nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft hatte die Frau auf die Mutter des Jungen eingeredet und sie davon überzeugt, dass ihr Sohn die "Reinkarnation Hitlers, ein Machtsadist und von dem Dunklen besessen" sei. Deshalb habe die Mutter den Tod des kleinen Jungen billigend in Kauf genommen. Die 60-Jährige war einen Tag nach dem Mordurteil gegen die mittlerweile 74 Jahre alte mutmaßliche Sekten-Chefin in Leipzig festgenommen worden und sitzt seither in Untersuchungshaft.
Sektenchefin: "Du kannst mit dem Schaubrüllen aufhören"
22.10.2019, Hessen, Hanau: Die 72-jährige Angeklagte betritt mit ihrem Anwalt Matthias Seipel den Gerichtssaal. Die Anklage wirft der mutmaßlichen Sektenchefin Mord an einem damals vierjährigen Jungen vor. Die Angeklagte soll das Kind im Jahr 1988 in
Die mutmaßliche Sekten-Chefin Sylvia D. beim Prozess im Oktober 2019.
© dpa, Jörn Perske, brx

Jahrelangen Recherchen und Berichten der "Frankfurter Rundschau" zufolge hatte die Sylvia D. mit ihrem mittlerweile verstorbenen Mann die Sekte gegründet. Die Gruppe soll von psychischer und physischer Gewalt geprägt gewesen sein.

Neben dem gestorbenen Vierjährigen lebten laut FR die leiblichen Kinder der Frau sowie Adoptiv- und Pflegekinder in der Gemeinschaft. Der vierjährige Junge soll extrem unterernährt gewesen, misshandelt und erniedrigt worden sein. Die mutmaßliche Sekten-Anführerin habe den Jungen als "Schwein" und "Reinkarnation Hitlers" bezeichnet, berichtete die Hanauer Staatsanwaltschaft.

"Du kannst mit dem Schaubrüllen aufhören. Es ist keiner mehr da und ich gehe jetzt in den Garten", soll sie zu dem hilflosen Kind vor seinem Tod gesagt haben. Den gesamten Prozess im Jahr 2020 hatte Sylvia D. weitgehend regungslos und unbeteiligt verfolgt. (bho)
https://www.rtl.de/cms/hanau-diese-mutt ... 30690.html
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1988 | Kindermord in der "Hanauer Sekte"

#2

Ungelesener Beitrag von Duchonin » Fr, 1. Okt. 2021, 22:53

Hier eine Charakterisierung der "Hanauer Sekte"

Als Hanauer Sekte wird eine kleine neureligiöse Gruppe in der hessischen Stadt Hanau bezeichnet, die sich als Sekte in Hessen von der Evangelisch-methodistischen Kirche löste. Die Gruppierung wird seitdem von der ev.-methodistischen Kirche als "religiöse Sondergruppe" mit "sektiererische[r] Struktur und Arbeitsweise" bezeichnet. Die Zahl der Mitglieder soll unter oder bei 20 liegen. Die Mitglieder sollen grösstenteils in Hanau leben und viele von ihnen arbeiten dort in einem Unternehmen (AEON), das einem der Gründer der Gemeinschaft gehört. Für überregionale Aufmerksamkeit sorgte die Berichterstattung über Mordermittlungen gegen die Gründerin Sylvia Dorn als "Hanauer Sektenfall" (FR). Sylvia Dorn wurde im September 2020 wegen Mordes zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt.
Die Gruppierung nennt sich selbst nicht "Hanauer Sekte". Mit dem Vorwurf konfrontiert, Gründer einer Sekte zu sein, bestritt Walter Dorn, dass seine Gruppe eine Sekte sei:
"Wir haben keine Glaubenslehre, kein 'Medium' und keine Kultgegenstände, keine Symbole, keine Liturgien und keine Rituale.“[..].."Wir führen keinen Gemeinschaftsnamen und haben keinen Internetauftritt, wir missionieren nicht und werben nicht für uns, entfalten auch sonst keine Aktivitäten nach außen.“..[2]
Ein bekannt gewordener Aussteiger ist Sascha Erdmann, der 2015 zu seinem Ausstieg im deutschen Fernsehen (Markus Lanz 2015) auftrat. Unter dem Titel »Die Psychotricks der Gurus« befasste sich auch die ARD-Sendung »Menschen bei Maischberger« vom 3. März 2015 mit diesem Fall. Darin erzählte Sascha Erdmann von seinen Erfahrungen über den Ausstieg aus der "Hanauer Sekte". Ein weiterer Aussteiger ist Manuel Dorn, Sohn der Sektengründer.

Sylvia Dorn und ihr Mann Walter H. Dorn, ein ehemaliger methodistischer Pastor, gründeten die Gruppe in den frühen 1980er-Jahren. Sie war zunächst als eine Art religiöse Selbsthilfegruppe konzipiert. Die Gründung steht im Zusammenhang mit dem Ausschluss dreier Pastoren aus der Evangelisch-methodistischen Kirche Anfang der 1980er Jahre, weil diese die Methode der Traumdeutung praktizierten. Einer von ihnen war Walter Dorn, ein anderer ist bis heute in der Sekte aktiv. Die Krankenschwester Sylvia Dorn entwickelte „im Laufe der Jahre eine krude Lehre, die man als eine Mischung aus Theorien von Carl Gustav Jung, Christentum, Okkultismus, Personenkult und Diktatur bezeichnen könnte“. Sie behauptet, Botschaften direkt von Gott zu erhalten, an die sich die Mitglieder zu halten hätten. Das Weltbild der Sekte fußt auf dem Dualismus aus diesem angeblich mit Dorn verbundenen positiven großen Gott, den sie „der Alte“ und „Alterchen“ nennt, und „den Dunklen“. Dorn behauptet, wer die Botschaften ihrer Traumdeutung höre, brauche sich nicht zu fürchten, wer jedoch nicht, werde von Krankheiten wie Krebs bedroht.
Walter Dorn gründete die Fernseh- und Medienproduktion Aeon-Verlag in Hanau. Die Firma wurde von den Sektenführern auch als „Gottes Werk“ bezeichnet. Sie sollte auch dazu dienen, die Botschaft von Sylvia Dorn zu verbreiten.
Der ehemalige AEON Inhaber Walter H. Dorn brachte Anfang der 80er Jahre mit Arnold Erdmann vier Bücher von Sylvia Dorn heraus. Dorn hielt darin Hunderte von Träumen fest, die Menschen aus der Gemeinschaft Sylvia Dorn berichtet hatten. Über die Träume wird zum Einen Sylvia Dorn als Vollendung des Werkes, das Gott auf der Erde mit Jesus begann, bezeichnet, zum Anderen geben die Träume angeblich Anweisung für viele Bereiche des Lebens, wie Sexualleben, Kindererziehung und den Umgang untereinander. Dorn beschreibt, wie die Kirche sich gegen die Gruppe wandte, die angeblich ein Wissen um die Wahrheit hatte. In mehreren Millionen von Flugblättern sollen die vier Bücher von Dorn beworben worden sein. Etwa dreissig Jahre später war der Misserfolg der Flugblätter offensichtlich, die Anzahl der Anhänger des Glaubens belief sich immer noch auf etwa 20. So wurde ein Großteil der Auflage der Bücher vernichtet und die "Offenbarung" zurück gehalten. Dafür entstand dann das Medienproduktionshaus AEON (Ewigkeit).
Die Hessenschau recherchierte dass Sektenmitglieder TEXT1985, 1987 und 2013 ihre Häuser notariell auf Sylvia Dorn übertragen haben. Die Stadt Hanau stellte die Zusammenarbeit mit dem Unternehmen AEON ein, bis der anhängige Gerichtsprozess gegen Silvia Dorn beendet ist.
Medienberichten zufolge existiert die Gruppe bis heute unter der totalitären Führung von Silvia Dorn.

m Jahr 2014 wandte sich ein ehemaliges Sektenmitglied an die Frankfurter Rundschau und berichtete über das Innenleben der Sekte. Daraufhin ermittelten Polizei und Staatsanwaltschaft mehr als zweieinhalb Jahre.

Im September 2017 wurde Sylvia Dorn des Mordes an dem vierjährigen Jan H., dem Kind eines Sektenmitgliedes, angeklagt. Nach Medienberichten kam es in der Sekte in den 1980ern immer wieder zu Misshandlungen und Vernachlässigungen von Kindern durch Mitglieder. Am 17. August 1988 soll Sylvia Dorn laut Anklage Jan einen großen Leinensack über den Kopf gestülpt und zugeschnürt haben. Sie habe Jan seinem Schicksal überlassen, obwohl sie dessen intensive und panische Schreie gehört habe. Der Junge starb. Sylvia Dorn wird vorgeworfen, das ihr von dessen Mutter in Obhut gegebene Kind aus niedrigen Beweggründen getötet zu haben. Dorn soll den kleinen Jungen als „Schwein“ und „Reinkarnation von Hitler“ bezeichnet haben. Das Kind sei in Dorns Augen von „den Dunklen“ besessen gewesen. Dorn habe Jan in ohrenbetäubender Lautstärke Vorträge gehalten, um ihn „zu bekehren“, und ihn so massiv eingeschüchtert. Laut dem Ermittlungsbericht aus dem Jahr 1988 war sein Tod ein Unfall. Seine Leiche wurde deshalb nicht obduziert. Laut damaliger Ermittlung sei Jan H. im Schlaf an erbrochenem Haferschleim erstickt. Ein ehemaliger Anhänger soll das Hanauer Jugendamt bereits Anfang der 1990er-Jahre über den Tod von Jan H. informiert haben. Er gab an, dass vor dem Eintreffen von Rettungsdienst und Polizei der Leinensack fortgeschafft und der Junge aus dem Bad geholt worden sei.

Der Fall wurde ab 2015 neu aufgerollt und Sylvia Dorn wurde des Mordes angeklagt. Im September 2020 fiel das Urteil. Dorn wurde wegen Mordes zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt und es wurde ein Haftbefehl erlassen.

https://www.psiram.com/de/index.php/Hanauer_Sekte
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1988 | Kindermord in der "Hanauer Sekte"

#3

Ungelesener Beitrag von Duchonin » Fr, 1. Okt. 2021, 22:57

Hier eine Stellungnahme der Evangelisch-methodistichen Kirche von 2015 :
26.03.2015

Von Klaus Ulrich Ruof
»Die Aussteiger erfahren unsere Solidarität«

Die Evangelisch-methodistische Kirche erklärt sich zu den Anfängen einer religiösen Sondergruppe aus Hanau bei Frankfurt am Main.
Zwei Pastoren verließen 1982 die Evangelisch-methodistische Kirche (EmK) und gründeten eine eigene Gruppe in Hanau. Durch Aussteiger kommen aktuell Informationen über deren sektiererische Struktur und Arbeitsweise ans Licht.
Unter dem Titel »Die Psychotricks der Gurus« befasste sich die ARD-Sendung »Menschen bei Maischberger« vom 3. März dieses Jahres mit dem Ausstieg aus Gruppierungen, in denen Menschen in Abhängigkeit gebracht werden. In dieser Sendung erzählte Sascha Erdmann, Sohn eines ehemaligen EmK-Pastors, von seinen Erfahrungen über den Ausstieg aus einer in Hanau bei Frankfurt am Main beheimateten Gruppe. Im Nachgang zu dieser Sendung wurden in der »Hessenschau« des Hessischen Rundfunks und einigen Zeitungen der Region Frankfurt die Hintergründe dieses Ausstiegs beleuchtet.
Da zwei Mitglieder der Hanauer Gruppe bis 1982 Pastoren der EmK waren und weitere Mitglieder ebenfalls dieser Kirche angehörten, nimmt die EmK dies zum Anlass, die damaligen Hintergründe darzulegen. Um die beiden damaligen Pastoren hatte sich eine Gruppe gebildet, in der Lehren von der Ehefrau eines der beiden als besondere göttliche Botschaft verbreitet wurden. Die damalige Kirchenleitung befasste sich im Mai und Juni 1982 mit dieser Angelegenheit und führte Gespräche mit den beiden Pastoren. Im Ergebnis wurde festgestellt, dass diesen Lehren »eine nach der Heiligen Schrift unangemessene Schlüsselfunktion für das Heilwerden der Menschen zugeschrieben« werde, und dass die Haltung der beiden Pastoren »mit dem Zeugnis der Heiligen Schrift und mit dem Bekenntnis und der Verfassung unserer Kirche nicht zu vereinbaren ist«. Infolgedessen sollte eine Entlassung aus dem kirchlichen Dienst erwirkt werden. Indem sie auf eigenen Wunsch aus dem Dienst der Kirche ausschieden, kamen beide einer Entlassung zuvor.
Mit dem Ausscheiden beider Pastoren aus dem kirchlichen Dienst trennte sich die Gruppe von der EmK. Obwohl sich daraufhin nur wenige Personen der Gruppe fest anschlossen, entstanden durch den abrupten Abbruch aller formellen und informellen Beziehungen drastische Brüche in den davon betroffenen Familien und Gemeinden. Jetzt wurden Berichte von Aussteigern bekannt, in denen sie von massivem psychischem Druck berichten und schildern, wie sie ihre Kindheit in teilweise radikaler Abgrenzung und Abhängigkeit erlebten.
»Wir sind tief betroffen von den Erfahrungen, die Aussteiger jetzt schildern« sagt Rosemarie Wenner, die Bischöfin der EmK in Deutschland, und versichert ihnen »unsere Solidarität«. Zudem signalisiert sie seitens der EmK Bereitschaft und Mitwirkung zur Aufklärung über die Gruppe, »um zu verhindern, dass sich weitere Menschen der Gefahr der Abhängigkeit aussetzen«.

Klaus Ulrich Ruof
Referent für Öffentlichkeitsarbeit, Pressesprecher
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1988 | Kindermord in der "Hanauer Sekte"

#4

Ungelesener Beitrag von Duchonin » Fr, 1. Okt. 2021, 23:04

Walter H. Dorn war auch Inhaber einer Werbeproduktionsfirma.
Es gab und gibt Vorwürfe, dass Mitglieder der "Sekte" dort arbeiten müssen:
Sektenvorwürfe gegen Hanauer Produktionsfirma

Hanau (ju). Das Hanauer Unternehmen Aeon Verlag und Studio sieht sich schweren Vorwürfen ausgesetzt: Der ehemalige Mitarbeiter Sascha Erdmann, der vor zwei Jahren aus der Firma ausgestiegen ist, bezichtigt das Unternehmen, sich sektenähnlicher Strukturen zu bedienen und psychischen Druck auf die Mitarbeiter auszuüben. In der Hessenschau und in der Talkshow „Menschen bei Maischberger“ hat er diese Vorwürfe kundgetan.
Firmeninhaber Walter Dorn widerspricht vehement. Er sieht sich und sein 14 Mitarbeiter starkes Unternehmen einer Rufmord-Kampagne gegenüber. Dass er vor vielen Jahren als Prediger einer freikirchlichen evangelischen Gemeinde tätig war, streitet er nicht ab. Auch nicht, dass er und seine Frau religiös seien und Gott zu sich sprechen hörten. Doch das Private und das Unternehmen würden bei ihm stets getrennt. Dorn behält sich vor, gegen Erdmann gerichtlich vorzugehen. Aeon produziert namhafte Filme für Kino und Fernsehen und hat Kunden für Werbefilme unter anderem in der Pharma- und Medizinbranche.
https://www.hanauer.de/hanau/sektenvorw ... 22960.html
Zehntausende Menschen leben in Deutschland in Sekten. Viele unterwerfen sich strengen Ritualen, sind total abhängig von ihren Gurus und selbst ernannten Auserwählten. 37 Grad hat zwei Sektenaussteiger begleitet, erzählt von ihrer Vergangenheit und ihren vorsichtigen Versuchen, sich außerhalb der Sekte zurechtzufinden.
Sascha ist als Sohn eines ehemaligen Pastors vor über 30 Jahren im "totalitären System" einer Sekte im Rhein-Main-Gebiet hineingeboren worden. Die Dogmen und Gewalt, mit der die Herrschaft der "Prophetin" und ihres Ehemannes durchgesetzt werden, basieren auf der Einbildung, "dass die Prophetin angeblich Gottes Wort hört", berichtet Sascha. Was der Herr durch sie verkündet ist Gesetz. Circa 30 Menschen unterwerfen sich ihr und ihrem Mann, auch ein ehemaliger Pastor.
Viele von ihnen arbeiten im Medienunternehmen der Gurus meist nur für Kost und Logis und zu absoluten Dumpinglöhnen. Kinder werden mit gnadenloser Härte von der ganzen Gemeinschaft erzogen und bestraft, wenn sie nicht bedingungslos folgen. Sascha hat all das nicht mehr ertragen. "Ich bin nachts weg und es war mir in dem Moment auch klar, dass ich den Kontakt zu meiner Familie verliere, zu meinen Eltern, zu meinem kompletten Umfeld. Dass ich meinen Arbeitsplatz verliere, meine Wohnung, dass das alles auf einen Schlag weg ist." Allein, ohne Erfahrung mit dem richtigen Leben, versucht er sich nun "draußen" eine neue Existenz aufzubauen.
https://www.zdf.de/dokumentation/37-gra ... e-100.html
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1988 | Kindermord in der "Hanauer Sekte"

#5

Ungelesener Beitrag von Duchonin » Fr, 1. Okt. 2021, 23:22

Ursprünglich trat Walter H.Dorn als Einzelunternehmer auf:
-> Aeon Verlag und Studio Walter H. Dorn e.K.
04.01.1992 - Hanau. Die Firma ist geändert in 'Aeon Verlag und Studio Walter H. Dorn'.

Aus dem Handelsregistereintrag von 2010 kann man die engere Führung der Firma und damit vermutlich auch der Sekte ermitteln:

Amtsgericht Hanau Aktenzeichen: HRA 4943 Bekannt gemacht am: 29.12.2010 12:00 Uhr

Veröffentlichungen des Amtsgerichts Hanau In () gesetzte Angaben der Anschrift und des Geschäftszweiges erfolgen ohne Gewähr.

Veränderungen

23.12.2010

" Aeon Verlag und Studio Walter H. Dorn ", Hanau, Alter Rückinger Weg 31, 63452 Hanau. Personenbezogene Daten ergänzt (Geburtsdaten), nun: Inhaber: Dorn, Walter, Hanau, *01.07.1946. Einzelprokura: Dorn, Sylvia, Hanau, *08.08.1947. Gesamtprokura gemeinsam mit einem anderen Prokuristen: Hermann, Helmut, Hanau, *14.03.1956; Meuschke, Renate, Hanau, *24.03.1960; Waltner-Kallfelz, Isolde, Hanau, *31.01.1958.

2011 wird eine GmbH & Co. KG gegründet:

Eintrag der GmbH:


Amtsgericht Hanau Aktenzeichen: HRB 93862 Bekannt gemacht am: 20.12.2011 12:00 Uhr

Veröffentlichungen des Amtsgerichts Hanau In () gesetzte Angaben der Anschrift und des Geschäftszweiges erfolgen ohne Gewähr.

Neueintragungen

16.12.2011

AEON Verlag & Studio Verwaltungs GmbH, Hanau, Alter Rückinger Weg 31, 63452 Hanau. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 13.12.2011. Geschäftsanschrift: Alter Rückinger Weg 31, 63452 Hanau. Gegenstand: Die Übernahme der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung für die Firma AEON Verlag & Studio GmbH & Co.KG mit dem Sitz in Hanau, die den Betrieb eines Medienproduktionshauses zum Gegenstand hat. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Bestellt als Geschäftsführer: Dorn, Walter H., Hanau, *01.07.1946, einzelvertretungsberechtigt; mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Eintrag der KG:

Amtsgericht Hanau Aktenzeichen: HRA 92989 Bekannt gemacht am: 16.01.2012 12:00 Uhr

Veröffentlichungen des Amtsgerichts Hanau In () gesetzte Angaben der Anschrift und des Geschäftszweiges erfolgen ohne Gewähr.

Neueintragungen

23.12.2011

AEON Verlag & Studio GmbH & Co. KG, Hanau, Alter Rückinger Weg 31, 63452 Hanau. (Betrieb eines Medienproduktionshauses.). Kommanditgesellschaft. Geschäftsanschrift: Alter Rückinger Weg 31, 63452 Hanau. Allgemeine Vertretungsregelung: Jeder persönlich haftende Gesellschafter vertritt einzeln. Eingetreten als Persönlich haftende Gesellschafterin: AEON Verlag & Studio Verwaltungs GmbH, Hanau (Amtsgericht Hanau HRB 93862), mit der Befugnis -auch für jeden Geschäftsführer-, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Ergänzung 2012

Amtsgericht Hanau Aktenzeichen: HRA 4943 Bekannt gemacht am: 16.01.2012 12:00 Uhr

Veröffentlichungen des Amtsgerichts Hanau In () gesetzte Angaben der Anschrift und des Geschäftszweiges erfolgen ohne Gewähr.

Veränderungen

04.01.2012

" Aeon Verlag und Studio Walter H. Dorn ", Hanau, Alter Rückinger Weg 31, 63452 Hanau. Firma von Amts wegen um den Rechtsformzusatz ergänzt, nun: Aeon Verlag und Studio Walter H. Dorn e.K. Gesamtprokura gemeinsam mit einem anderen Prokuristen: Dr. Herrmann, Claudia, Hanau, *15.11.1960.
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#6

Ungelesener Beitrag von Duchonin » Fr, 1. Okt. 2021, 23:27

2012 Die ursprüngliche Firma geht in die KG über und wird gelöscht:

Amtsgericht Hanau Aktenzeichen: HRA 4943 Bekannt gemacht am: 21.08.2012 12:00 Uhr

Veröffentlichungen des Amtsgerichts Hanau In () gesetzte Angaben der Anschrift und des Geschäftszweiges erfolgen ohne Gewähr.

Löschungen

10.08.2012

Aeon Verlag und Studio Walter H. Dorn e.K., Hanau, Alter Rückinger Weg 31, 63452 Hanau. Prokura erloschen: Dorn, Sylvia, Hanau, *08.08.1947; Hermann, Helmut, Hanau, *14.03.1956; Dr. Herrmann, Claudia, Hanau, *15.11.1960; Meuschke, Renate, Hanau, *24.03.1960; Waltner-Kallfelz, Isolde, Hanau, *31.01.1958. Der Einzelkaufmann hat als übertragender Rechtsträger nach Maßgabe des Ausgliederungs- und Übernahmevertrages vom 13.07.2012 mit Nachtrag vom 03.08.2012 sowie der Zustimmungsbeschlüsse der beteiligten Rechtsträger vom selben Tag das Unternehmen als Ganzes aus dem Vermögen des Inhabers im Wege der Umwandlung ausgegliedert und als Gesamtheit auf die AEON Verlag & Studio GmbH & Co. KG mit Sitz in Hanau (Amtsgericht Hanau HRA 92989) übertragen. Die Firma ist erloschen. Als nicht eingetragen wird bekanntgemacht: Den Gläubigern der an der Ausgliederung beteiligten Rechtsträger ist, wenn sie binnen sechs Monaten nach dem Tag, an dem die Eintragung der Ausgliederung in das Register des Sitzes desjenigen Rechtsträgers, dessen Gläubiger sie sind, nach § 152 UmwG UmwG bekannt gemacht worden ist, ihren Anspruch nach Grund und Höhe schriftlich anmelden, Sicherheit zu leisten, soweit sie nicht Befriedigung verlangen können. Dieses Recht steht den Gläubigern jedoch nur zu, wenn sie glaubhaft machen, dass durch die Ausgliederung die Erfüllung ihrer Forderung gefährdet wird.

2017 begann der Prozess gegen Sylvia Dorn und Walter Dorn ist wohl verstorben:TEXT

Amtsgericht Hanau Aktenzeichen: HRB 93862 Bekannt gemacht am: 06.11.2017 22:00 Uhr

Veröffentlichungen des Amtsgerichts Hanaul In () gesetzte Angaben der Anschrift und des Geschäftszweiges erfolgen ohne Gewähr.

Veränderungen

06.11.2017

HRB 93862: AEON Verlag & Studio Verwaltungs GmbH, Hanau, Alter Rückinger Weg 31, 63452 Hanau. Nicht mehr Geschäftsführer: Dorn, Walter H., Hanau, *01.07.1946. Bestellt als Geschäftsführerin: Dr. Herrmann, Claudia, Hanau, *15.11.1960, einzelvertretungsberechtigt; mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Amtsgericht Hanau Aktenzeichen: HRA 92989 Bekannt gemacht am: 13.11.2017 22:00 Uhr

Veröffentlichungen des Amtsgerichts #Re.OrtZustell In () gesetzte Angaben der Anschrift und des Geschäftszweiges erfolgen ohne Gewähr.

Veränderungen

13.11.2017

HRA 92989: AEON Verlag & Studio GmbH & Co. KG, Hanau, Alter Rückinger Weg 31, 63452 Hanau. Prokura erloschen: Dorn, Sylvia, Hanau, *08.08.1947; Dr. Hermann, Claudia, Hanau, *15.11.1960.
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Status: Offline

1988 | Kindermord in der "Hanauer Sekte"

#7

Ungelesener Beitrag von Duchonin » Fr, 1. Okt. 2021, 23:31

Nach dem Urteil gegen Claudia Dorn und der Verhaftung der Kindesmutter des Opfers Dr. Hermann, Claudia

Amtsgericht Hanau Aktenzeichen: HRA 92989 Bekannt gemacht am: 22.12.2017 22:00 Uhr

Veröffentlichungen des Amtsgerichts #Re.OrtZustell In () gesetzte Angaben der Anschrift und des Geschäftszweiges erfolgen ohne Gewähr.

Veränderungen

22.12.2017

HRA 92989: AEON Verlag & Studio GmbH & Co. KG, Hanau, Alter Rückinger Weg 31, 63452 Hanau. Prokura geändert bei: Einzelprokura mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen: Meuschke, Renate, Hanau, *24.03.1960.

Amtsgericht Hanau Aktenzeichen: HRB 93862 Bekannt gemacht am: 16.02.2018 21:38 Uhr

Veröffentlichungen des Amtsgerichts Hanau In () gesetzte Angaben der Anschrift und des Geschäftszweiges erfolgen ohne Gewähr.

Veränderungen

07.02.2018

HRB 93862: AEON Verlag & Studio Verwaltungs GmbH, Hanau, Alter Rückinger Weg 31, 63452 Hanau. Bestellt als Geschäftsführer: Gleisinger, Reinhold, Hanau, *27.02.1957, einzelvertretungsberechtigt; mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
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1988 | Kindermord in der "Hanauer Sekte"

#8

Ungelesener Beitrag von Duchonin » Sa, 2. Okt. 2021, 00:01

Von mir eine Aufstellung der Personen:

Walter H. Dorn, Hanau, *01.07.1946 2017 verstorben
ehemaliger Pastor der Evangelisch-methodistichen Kirche
Pastor der Sekte
Unternehmer

Sylvia Dorn, Hanau, *08.08.1947
ehemalige Krankenschwester und Sektenführerin
inzwischen wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt

Martin Dorn Sohn beider o.g.
Aussteiger und einer der beiden Hauptbelastungszeugen

Dr.Claudia Hermann, Hanau *15.11.1960
Diplompsychologin, zeitweise Geschäftsführerin bzw. Prokuristin
Mutter des ermordeten Jan Hermann
Zur Zeit vor Gericht.

Helmut Hermann, Hanau, *14.03.1956;
Diplomingenieur, zeitweise Geschäftsführer bzw. Prokurist
Vater des ermordeten Jan Hermann

Erdmann -> das ist der zweite Pastor in der Sekte

Sascha Erdmann Sohn des o.g.
Aussteiger und einer der beiden Hauptbelastungszeugen

Geschäftsführer und Prokuristen, die in den Firmen tätig waren und sind.

Reinhold Gleisinger, Hanau, *27.02.1957
Renate Meuschke, Hanau, *24.03.1960;
Isolde Waltner-Kallfelz, Hanau, *31.01.1958.
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1988 | Kindermord in der "Hanauer Sekte"

#9

Ungelesener Beitrag von Duchonin » Sa, 2. Okt. 2021, 00:13

Was hier noch zu bemerken ist:

1. "Ein ehemaliger Anhänger soll das Hanauer Jugendamt bereits Anfang der 1990er-Jahre über den Tod von Jan H. informiert haben. Er gab an, dass vor dem Eintreffen von Rettungsdienst und Polizei der Leinensack fortgeschafft und der Junge aus dem Bad geholt worden sei."

Also ein Versagen des Jugendamtes.

2. "Die Christuskirche der Evangelisch-methodistischen Gemeinde wurde 1952 von der Evangelischen Gemeinschaft errichtet, die bis dahin keine eigene Kirche besaß und seit 1913 ihre Gottesdienste an verschiedenen Orten in Darmstadt feierte. "

Pastoren und Pastorinen im laufe der Jahre

1966 – 1972 Gerhard Siegle
1972 – 1981 Walter Dorn -> bis zum Rausschmiss.
1981 – 1982 Egbert Schlarb

Anmerkung:
Die Christuskirche der Evangelisch-methodistischen Gemeinde ist eine der beiden Kirchen des Bezirks Darmstadt-Dreieich.
Also Kirche für alle Methodisten im Kreis im Kreis Darmstadt, zB. Darmstadt, Dieburg, Babenhausen, Rödermark usw.
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