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Hannover: Mord od. Vermisstenfall vor 10 Jahren? Karen Gaucke mit Tochter Clara |Prozessl| Lebt Clara ?

Mysteriöse und unglaubliche Kriminalfälle.
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Eagle
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Hannover: Mord od. Vermisstenfall vor 10 Jahren? Karen Gaucke mit Tochter Clara |Prozessl| Lebt Clara ?

#1

Ungelesener Beitrag von Eagle » Mi, 15. Jun. 2016, 14:21

Mord oder Vermisstenfall? Vor zehn Jahren verschwanden Karen Gaucke und ihre damals sechs Monate alte Tochter. Der Ex-Freund der Mutter wurde in einem Indizienprozess zu lebenslanger Haft verurteilt, starb 2012 im Gefängnis. Jetzt hat der Anwalt der Familie die Hoffnung geweckt, dass Tochter Clara noch am Leben sein könnte. Seltsamer Fall, weiß auch nicht so recht wo ich ihn posten soll. Wie kommt der Anwalt darauf, dass Clara noch leben könnte?
Bild nicht mehr vorhandenDie vermisste Karen Gaucke und ihre Tochter Clara in Hannover.
Mittwoch, 15.06.2016, 13:09
Der spektakuläre Mord- und Vermisstenfall Gaucke in Hannover machte vor zehn Jahren bundesweit Schlagzeilen - jetzt hat der Anwalt der Familie neue Hoffnung geweckt. Die damals sechs Monate alte Tochter Clara könne noch am Leben sein, sagte Anwalt Matthias Waldraff der „Neuen Presse“ in Hannover.

Die 37-jährige Karen Gaucke verschwand am 15. Juni 2006 nach einem Treffen mit ihrem Ex-Freund spurlos, ebenso wie die gemeinsame Tochter Clara. Trotz umfangreicher Suchaktionen wurden beide nie gefunden.

Staatsanwalt sieht keine Anzeichen, dass Clara noch lebt

In einem Indizienprozess wurde der Ex-Freund 2007 zu lebenslanger Haft verurteilt. Nach Überzeugung des Gerichts tötete der Manager die zwei, weil sie seinem Leben mit einer neuen Frau im Weg standen, die ein Kind von ihm erwartete. Der 43-Jährige starb 2012 im Gefängnis.
Oberstaatsanwalt Thomas Klinge erklärte am Dienstag, der Fall sei für die Ermittlungsbehörden abgeschlossen. Der Ex-Freund sei damals rechtskräftig verurteilt worden. Revisionen beim Bundesgerichtshof und dem Bundesverfassungsgericht blieben erfolglos. „Es gibt keinerlei Anzeichen, die mir bekannt sind, dass das Kind irgendwo noch leben könnte“, sagte Klinge zu den Vermutungen des Anwalts. Waldraff sagte der Zeitung, der verurteilte Mörder habe sich in der Haft engsten Bekannten anvertraut, die ihn mehrmals besuchten. Er habe glaubhaft versichert, dass Clara damals nicht in der Wohnung war.
Öffentlich habe er das nie gesagt, weil er glaubte, am Ende freigesprochen zu werden, weil keine Leichen gefunden wurden - was sich aber als Trugschluss erwies. Schon bei den Ermittlungen hätten einige Indizien dafür gesprochen, dass Clara nicht getötet wurde, meinte Waldraff.
Die Polizei startete immer wieder aufwendige Suchen mit Spürhunden, Tauchern und Sonarbooten, Mutter und Tochter aber blieben verschwunden. Auch ein Appell der Eltern an den Mörder verhallte ungehört. Am Tag des Verschwindens war Gaucke mit dem Mann zu einem Gespräch über Unterhaltszahlungen verabredet. An seinen Turnschuhen fanden Kriminaltechniker später Blutspritzer von Karen Gaucke. Auch in seinem Mietauto wurden DNA-Spuren gefunden. Zeugen hatten ihn mit dem Wagen an einem See bei Braunschweig gesehen, auch dort aber blieben Suchaktionen erfolglos.
Focus



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Re: Hannover: Karen Gaucke mit Tochter Clara seit 10 Jahren vermisst | Indizienprozess| TV| Lebt Clara ?

#2

Ungelesener Beitrag von Eagle » Mi, 15. Jun. 2016, 14:39

Ein Bericht von 2007 über die Geschehnisse.
7.02.2007
STRAFJUSTIZ „Da muss mehr gewesen sein“
Selten prallen Rechte so hart aufeinander wie im Gaucke-Prozess. Die Eltern fragen nach der verschwundenen Tochter und der Enkelin - und der Angeklagte schweigt.
Als Karen Gaucke, 37, und ihr Baby am 15. Juni 2006, einem Donnerstag, aus ihrer Wohnung in Hannover scheinbar spurlos verschwanden, befand sich der Kindsvater in einer Situation, die den meisten Männern nicht nur Bauchschmerzen, sondern Alpträume bereiten würde. Da gab es nämlich neben der sieben Monate alten nichtehelichen Tochter Clara von Karen Gaucke auch noch einen fünf Monate alten nichtehelichen Ole von einer anderen Frau. Der Kindsvater hatte, kaum dass er von der ersten ungewollten Schwangerschaft erfuhr, gleich die nächste Frau geschwängert.
Darüber hinaus gab es eine aktuelle Geliebte sowie eine ganze Schar abgelegter Damen. Und sämtliche Beteiligte waren, gleichsam Krönung der Umstände, beim TUI-Konzern Hannover beschäftigt (...)
(...) Die Staatsanwaltschaft nimmt daher an, dass Karen Gaucke an jenem Juni-Abend P. nichtsahnend einließ. Und dass er sie und das Kind dann "unter Einsatz massiver körperlicher Gewalt, mutmaßlich eines Schlag- oder Stichwerkzeugs", tötete. Abwegig ist diese Vermutung nicht. Denn in Karen Gauckes Wohnung fanden die Ermittler Spuren, die auf ein wahres Blutbad in Küche und Bad hindeuteten.
Als die Polizei die Wohnung betrat, habe die Küche fast steril ausgesehen, sagte ein Zeuge vor Gericht, so, als habe jemand besonders gründlich gewischt und geschrubbt; bei Karen Gaucke habe es nie so aufgeräumt ausgesehen. Doch als die Fahnder die Waschmaschine von der Wand rückten, entdeckten sie eine Lache eingetrockneten Blutes der jungen Mutter. Blut auch unter den Herdfüßen, den Fußleisten, Tropf- und Rinnspuren am Backofen, Spritzer im Bad, an den Wänden, in den Fugen der gesäuberten Fliesen. Schüppchen vertrockneten Blutes, die laut Aussage eines Sachverständigen von glattem Material wie einer Plastiktüte oder -plane abgefallen sein müssen, fand man im Kofferraum des Leihwagens. Soll diese Spur etwa auch der große Unbekannte gesetzt haben, wie P. offenbar glauben machen will? Manche Spuren sind so winzig, dass das Auge sie nicht mehr wahrnimmt - und dennoch bringt die moderne Kriminaltechnik sie ans Licht. Für Zweifel bleibt im Fall Gaucke kaum noch Raum. "Da muss mehr gewesen sein", der Sachverständige ist sich sicher, an Kleidung, an Wischtüchern. Man muss nicht Meisterdetektiv sein, um sich vorzustellen, wie das Blut Karen Gauckes in P.s Leihwagen kam.
Spiegel

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Eagle
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Re: Hannover: Karen Gaucke mit Tochter Clara seit 10 Jahren vermisst | Indizienprozess| TV| Lebt Clara ?

#3

Ungelesener Beitrag von Eagle » Mi, 15. Jun. 2016, 14:44

Dienstag, 20. März 2007
Eiskalter zweifacher Mord - Lebenslang für Manager

Der Mörder der spurlos mit ihrem Baby verschwundenen Karen Gaucke aus Hannover ist zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden. Das Landgericht Hannover stellte am Dienstag zudem die besondere Schwere der Schuld des 38 Jahre alten Ex-Freundes von Gaucke und Vater des Kindes fest. "Das Schwurgericht hat keine Zweifel daran, dass der Angeklagte Karen und Clara Gaucke getötet hat", sagte der Vorsitzende Richter Bernd Rümke.

Die Kammer räumte zwar ein, dass sie in dem Indizienprozess nicht alle Einzelheiten des Geschehens im Juni vergangenen Jahres habe aufklären können. "Niemand hat die Tat gesehen oder gehört. Trotz intensiver Suche wurden die Leichen bisher nicht gefunden", sagte Rümke. Aber nach den Zeugenaussagen und Gutachten von Sachverständigen sei sicher, dass die 37-Jährige und ihre damals sieben Monate alte Tochter tot seien. Das Schwurgericht folgte im Urteil den Anträgen der Staatsanwaltschaft. Die Verteidigerin des Mannes hatte Freispruch gefordert.

Der Manager hörte den Urteilspruch reglos an. Während der 15 Prozesstage hatte der Mann eisern geschwiegen. Meist reglos und mit halb geschlossenen Augen hörte der 38-Jährige sich im Landgericht Hannover an, was Polizisten, Gutachter und andere Zeugen zum mutmaßlichen Schicksal seiner verschwundenen kleinen Tochter Clara und Ex-Freundin Karen aussagten. Die Opfer standen offenbar seiner neuen Lebensplanung im Weg.
In dem spektakulären Kriminalfall, der seit Juni vorigen Jahres die Öffentlichkeit bewegt, gibt es nichts als Indizien: eine große Blutlache in der Küche von Karen Gaucke, Blutspritzer an den Turnschuhen des Angeklagten, Blutschüppchen im Mietwagen des Mannes. Die Suche nach den Leichen von Mutter und Tochter in Wäldern und Seen rund um Hannover blieb dagegen bis heute erfolglos. "Wir wissen nichts. Nicht einmal, ob Karen Gaucke tot ist", sagte Anwältin Rischmöller-Pörtner.
"Sein bequemes Leben war ihm wichtig genug, das Leben der jungen Mutter und seiner Tochter zu opfern", sagte Oberststaatsanwalt Klinge in seinem Plädoyer. "Eiskalt" habe er die Tat geplant und ausgeführt. Computer-Spezialisten hatten herausgefunden, dass sich der 38-Jährige bei einer Internet-Versteigerung um ein Bolzenschuss-Gerät bemüht hatte. Zudem rekonstruierten sie auf seinem Rechner Daten, nach denen sich der Mann im Web über die juristischen Feinheiten zwischen Mord und Totschlag informierte (...)
N-TV

und ein weiterer Bericht:

Gaucke-Mörder Michael P. ist tot
Bild nicht mehr vorhandenMichael P. mit seinem späteren Mordopfer Karen Gaucke, der Mutter seiner Tochter Clara.
23.02.2012

Karen Gaucke und ihre sieben Monate alte Tochter Clara verschwanden 2006 spurlos in Hannover. Ohne dass je eine Leiche gefunden wurde, wurde ihr Ex-Freund wegen Mordes verurteilt. Das Wissen um das Schicksal der zwei nimmt er nun mit ins Grab - er starb in der Haft. In dem spektakulären Mord- und Vermisstenfall Gaucke in Hannover ist der verurteilte Mörder in der Haft gestorben, ohne einen Hinweis auf den Verbleib der beiden Toten zu geben. Das teilte das Justizministerium in Hannover nach Medienberichten am Donnerstag mit (...)
Neue Presse

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Re: Hannover: Mord od. Vermisstenfall vor 10 Jahren? Karen Gaucke mit Tochter Clara |Prozessl| Lebt Clara ?

#4

Ungelesener Beitrag von Salva » Mi, 15. Jun. 2016, 20:34

Blut der Mutter in ihrer Wohnung. Auch in P.'s Leihwagen und an seinen Turnschuhen. Nur vom Kind gab es keine Spuren und das lässt natürlich Raum für Spekulationen.
Ob S. Clara am Leben ließ oder nicht, ist für mich eher eine Glaubensfrage, denn Beweise für ihren Tod gibt es keine. Beweise, das sie noch lebt? Leider auch nicht.
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Re: Hannover: Mord od. Vermisstenfall vor 10 Jahren? Karen Gaucke mit Tochter Clara |Prozessl| Lebt Clara ?

#5

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » So, 15. Jan. 2017, 09:20

Hund findet Totenschädel: Gehört er diesen ermordeten Frauen?

14.01.2017 15:27
Nichtsahnend spazierten sie am Donnerstag durch den Stadtwald! Dann entdeckten ein Mann (33) und sein Hund einen Totenschädel. Mittlerweile ist klar: Die Knochen stammen von einem Menschen. Jetzt kramt die Polizei Hannover verstaubte Akten aus dem Schrank.
Bild nicht mehr vorhandenAm Donnerstag entdeckten ein Hund und sein Besitzer einen Totenschädel im Waldstück "Eilenriede" in Hannover.
Denn die Beamten wittern Antworten auf Fragen, die sich teilweise seit mehr als 16 Jahren stellen. Drei Frauen-Morde konnten in dieser Zeit nicht gänzlich aufgeklärt werden. Noch immer sind die Leichen der Getöteten verschwunden.

Doch der Reihe nach:

Nur sechs Wochen nach ihrer Hochzeit verschwindet die Studentin Inka Köntges (damals 29) am 10. August 2000. Die junge Frau war mit dem Rad auf dem zur Medizinischen Hochschule Hannover.

In einem Waldstück fragte sie Spaziergänger nach dem Weg. Kurze Zeit später fehlt von der 29-Jährigen jede Spur. Ihr früher Witwer hängt 5000 Plakate auf - erfolglos. Doch das könnte sich nun ändern.

Der am Donnerstag gefundene Schädel lag nur etwa einen Kilometer vom Ort entfernt, an dem Inka Köntges das letzte Mal gesehen wurde...

Sechs Jahre später der nächste Mordfall. Am 15. Juni 2006 verschwinden Karen Gaucke (damals 37) und Tochter Clara (damals 7 Monate). Die Polizisten stoßen auf eine Blutlache in der Wohnung der 37-Jährigen.
Bild nicht mehr vorhandenKaren Gaucke und ihre Tochter Clara verschwanden am 15. Juni 2006.
Später finden Ermittler die DNA-Spuren Karens im Auto ihres Ex-Freundes, dem TUI-Manager Michael Pieper († 42).

Zudem klebte Blut der Ermordeten an seinen Schuhen. Pieper wandert lebenslang ins Gefängnis. Dort stirbt er allerdings nach sechs Jahren an Hodenkrebs.

Die Leiche von Karen Gaucke konnte bis heute nicht gefunden werden. Aber: Als sie am 15. Juni 2006 verschwand, schaute ihr Peiniger Fußball.

Nicht weit vom jetzigen Schädel-Fundort entfernt.

Den brutalsten Mordfall datieren die Ermittler auf den 1. Januar 2010. Damals war Monika Pawlas nach einer Silvester-Party bei Mama auf dem Weg in die Innenstadt von Hannover.
Bild nicht mehr vorhandenMonika Pawlaks Leiche wurde zerstückelt in blauen Müllsäcken gefunden. Nur ihr Kopf und ihre Hände waren nicht darin...
Wenige Tage später der Horror-Fund: Unter einer Brücke entdecken Spaziergänger blaue Müllsäcke. Darin sind die zerstückelten Überreste Monikas! Allein ihre Hände sowie ihr Kopf fehlen - bis heute...

Noch ist nicht klar, ob der gefundene Schädel einer Frau oder einem Mann zugeordnet werden kann. Rechtsmediziner analysieren zur Zeit den Knochenfund. Wie Bild berichtet, könnten nächste Woche erste Ergebnisse vorliegen.
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