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Rätselhafter Tod auf Malta - Warum starb Mike Mansholt?

Mysteriöse und unglaubliche Kriminalfälle.
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Rätselhafter Tod auf Malta - Warum starb Mike Mansholt?

#1

Ungelesener Beitrag von PommesAgnum » Fr, 23. Nov. 2018, 19:22

For Allcrime.jpeg
Im Sommer 2016 verschwindet der 17-jährige Mike Mansholt während eines Sprachurlaubs auf Malta. Einige Tage später wird seine Leiche am Fuß einer Klippe gefunden. Was ist passiert? Investigativ-Redakteur Christian Schweppe ist dem mysteriösen Todesfall ein Jahr lang auf den Grund gegangen - und hat den trauernden Vater des Jungen auf seiner Suche nach Antworten begleitet.

Der Podcast WELT Insider, zum Fall.
https://soundcloud.com/weltinsider/tod- ... osen-falls

http://www.haz.de/Nachrichten/Der-Norde ... aufgerollt

Mein lieber Herr Gesangsverein.
Wo kam denn dieser Fall her?! Von dem habe ich bisher noch nie gehört.
Ich hoffe wirklich sehr, das man noch über den Fall diskutieren darf. Wurde er doch, Mitte dieses Jahres ganz offiziell von der Staatsanwaltschaft Oldenburg als "beendet" erklärt.

Von einem deutschen Staatsanwalt/Staatsanwältin, bin ich eigentlich nichts anderes gewohnt. Wenn es um
Vertuschen, Vergessen und Nebel-Sicht geht, dann sind unsere Vertreter der Anklage , samt und sonders ganz vorne mit dabei.
Wie sind denn die Allcrime-Regeln, in einem solchen Fall?!
Klar, durch ein anderes Staatsgebiet, waren die Möglichkeiten der Staatsanwaltschaft Oldenburg, im Grunde sowieso nur sehr begrenzt. Aber die Akte mir nichts, dir nichts schließen?!

Die StA, gibt über die dpa bekannt:

"Der Bescheid der Einstellung geht auch auf den weiter ungeklärten Umstand ein, dass dem Leichnam von Mike Mansholt Organe fehlten."

Dem nicht geklärten "Umstand". Das soll jawohl n' Witz sein?!
So, nach dem Motto: Diese Nebensächlichkeit. Dieser minimale Aspekt. Warum sollte man auch auf so einen kleinen, unbedeutenden Punkt herumreiten?! Immer diese Haarspaltereien.
Vor allen Dingen, "welche" Organe hier fehlen ist doch Interessant. Viel eher, ist es absolut und äußerst "brisant". Das scheint man aber zu Verdrängen.
Oder bleibt man dabei, den Maltesischen Behörden und dem zuständigen Rechtsmediziner, weiterhin ganz unverhohlen Diebstahl, Schlamperei und illegalen Handel vorzuwerfen?!
Was für eine überhöhte Anmaßung das schon war?! Mit einer typischen, deutschen Überheblichkeit, die für mich nur schwer erträglich ist. Als ob die Ermittler, Richter und Behörden auf Malta lediglich blutige Anfänger wären, und keine Ahnung hätten, was sie da eigentlich tun?! Geht's noch?!
Von der deutschen Mainstream-Presse, dem oben geposteten, so genannten "Investigativ-Journalisten" des Axel Springer-Verlags (hier schlägt der Witz gleich doppelt zu!) und selbstverständlich meinem liebsten Eso-Crime-Forum ever, habe ich nichts anderes erwartet.
Allerdings haben sich die Maltesischen Ermittler, mit der Organ-Entnahme Begründung "Tierfraß", genau so in das Ermittler-Knie geschossen. Der Oldenburger StA, sollte sich aber dennoch lieber dieser Kreuzbescheuerten Verlautbarung/Variante anschließen. Wäre noch halbwegs glaubhaft.

"Als sein Leichnam gefunden worden sei, seien die inneren Organe offensichtlich noch vorhanden gewesen."

Das man mit dieser extrem gewagten und besonders steilen These, mal mindestens genauso Meilenweit von der Realität entfernt ist, wie im ganz direkten Vergleich, die etwaige geografische Nähe der bildschönen mediterranen Staats-Insel zu unserem Alemannen-Land, möchte ich hiermit betonen.
Schließlich sind wir hier ja "Allcrime", und keine investigativen Welt-Reporter, wie der blitzgescheite Herr Schweppe (ich glaube, der findet sich entweder, tatsächlich Geil, oder die Nummer war abgesprochen, für einen gewissen finanziellen Ausgleich, von einer bestimmten Seite, versteht sich!), oder gar Allesmysteriöse Hobby-Ermittler, die bei diesem Kriminal-Topfschlagen von Natur aus danebenliegen. Daneben liegen müssen, so fair muss man sein. Die "dürfen" ja auch nicht anders.

So hoffe ich sehr, zu diesem gerade erst entdeckten besonderen Fall weiter schreiben zu können.
Allerdings nicht ohne die Abschlusspointe der Oldenburger Staatsanwaltschaft vorenthalten zu wollen, die da lautete:

"Die Entnahme war aus Sicht der Ermittler insofern nicht todesursächlich."

Ach, da schau her.
Hier gilt: Nicht das "Beste", nein, das Offensichtliche kommt zum "Schluss". Oder wie ist die, für diese Staatsanwaltschaft, erschreckend schlüssige bis logische Verlautbarung bitte denn sonst zu verstehen?!
Da wir uns weder in einem Splatter-Film, noch in einem Koreanischen Thriller befinden?!
Soll das etwa bedeuten, der junge Mann könnte noch am Leben gewesen sein, während der Organentnahme?!
Mitnichten.
Die Staatsanwaltschaft Oldenburg, möchte damit lediglich noch einmal Ihre Organentnahme Post Mortem -These unterstreichen. Ein kleiner diplomatischer Winkelzug, um den Maltesischen Kollegen zu signalisieren: "Seht Ihr! Wir geben Euch keine Schuld! Der Junge wurde nicht ermordet, nein, nein. Ist doch klar! Gut, wir haben Euch lediglich, schlampige Arbeit, Hand aufhalten, Inkompetenz und Siesta-Verhalten unterstellt. Ihr Arbeitsscheuen Süd-Länder, Ihr. Eure Rechtsmedizin und Eure Polizei wurden durch unseren medialen Presse-Dreck gezogen. Ihr seid halt von Natur aus etwas fauler und bequemer, Ihr Süd-Europäer. Wie solltet Ihr auch jemals so groß und gut werden, wie wir. Die Herrenrasse. Die einzigen, fleißigen und engagierten, wahren Europäer. Und jetzt, Schwamm drüber. Ihr ermittelt nicht mehr, Wir ermitteln nicht mehr. Fall gelöst.
Mitunter ist der Junge auch einfach nur beim Frei-Onanieren an einer Klippe zum FKK-Gelände gestorben."

Mit "am Leben gewesen", während der Entnahme. Damit kann ich jetzt selber falsch verstanden werden.
Was ich sagen will, wenn eine Organentnahme nicht die Todesursache bedeutet, könnte man die Sache auch in einem ganz anderen Kontext sehen.
So könnte es bedeuten, das der 17 jährige Mike noch über bestimmte Körperfunktionen verfügte, während man sich seiner Organe bediente.
Ein funktionierender Blutkreislauf, ein Herz-Kreislauf-System, welches bei einer möglichen Operation/Entnahme absolut Notwendig ist.
Es gab keine Frakturen und keine sonstigen, erkennbaren Gewalteinwirkungen, bei der Zweit-Obduktion seines "entraubten 16-Kilo Körpers".

Gerne würde ich die Mär eines eventuellen "Hitzeschlags" oder eines "Unfalls" teilen.
Jedoch glaube ich, Mike Mansholt war in seinen letzten Stunden nicht zufällig, ganz "alleine" auf der schönen Insel.
Ich fürchte, dem jungen Mann war die Gefahr nicht im Geringsten bewusst (wie auch?!), die da auf Malta auf Ihn lauerte. Mike ist Schreckliches widerfahren auf Malta.
Mit der vermeintlichen Abreise seiner Freundin, am 17. Juli 2016, befand sich Mike in absoluter Gefahr, im Hinblick auf sein Leib und Leben, davon gehe ich aus.
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Rätselhafter Tod auf Malta - Warum starb Mike Mansholt?

#2

Ungelesener Beitrag von Salva » Fr, 23. Nov. 2018, 21:49

Der Fall ist mir zwar nur im Groben bekannt, wenn aber bei einer Leiche die allermeisten Organe fehlen (es sollen ja nur noch die linke Niere, das Zwerchfell, die Milz und der Dickdarm vorhanden gewesen sein), geht das schon in eine bestimmte Richtung. Dass die linke Niere nicht auch gleich mit entfernt wurde - das Gehirn aber schon - wundert mich zwar ein bisschen, aber das Hauptaugenmerk sollte zunächst auf die Todesumstände und -ursache gerichtet werden und schon aufgrund des nicht vorhandenen Verletzungsbildes verstehe ich nicht, warum die StA Oldenburg nicht mehr ermitteln lassen will. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund, dass es zwischen Mike's Tod und der Organentnahme kausale Zusammenhänge geben könnte. Muss mich aber erst mal richtig einlesen. Fakt ist, dass es nahezu in jedem Land sehr ähnlich gelagerte Fälle gibt.
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Rätselhafter Tod auf Malta - Warum starb Mike Mansholt?

#3

Ungelesener Beitrag von PommesAgnum » Sa, 24. Nov. 2018, 08:14

Die Suche nach der Timeline

Ein stranger Fall, keine Frage.
Da wird wohl kaum Jemand etwas Anderes behaupten.
Das Problem dabei? = Es gibt unheimlich viele Artikel, aber nichts wirklich Brauchbares, weil man immer nur dasselbe vorgekaut bekommt. Wie heißt es aber so schön: "Es wurde viel geschrieben, und noch viel weniger geschildert."
So finde ich nirgendwo einmal einen Kommentar von einem Freund. Keine Meinungen in irgendwelchen Foren oder Chat-Verläufen.
Und schon gar nicht existiert mal eine irgendwie vernünftige Timeline. Besser gesagt, mal überhaupt irgend ein Zeitfenster.
Was mir im Anbetracht des 17-jährigen Sport-Fanatikers mit Go-Pro Action Kamera, also einer Kamera, Social-Media Teenager gerecht für's Dauer Live-streamen gemacht, extrem merkwürdig vorkommt.
Überhaupt, wir reden von einem 17 jährigen jungen Mann.
Also, bei allem nötigen Respekt, aber ein Teenager unserer Tage, welcher nicht 24/7 Online ist, der ist im wahrsten Sinne des Wortes und im Hinblick auf Mikes Schicksal wahrhaftig Tod. Anders kann ich mir diese sehr, sehr untypische Online-Abstinenz eines 17 jährigen nicht erklären. Sollte er mit seiner Live-Stream Kamera schon nicht Live gestreamt haben, so wird er doch mal gewhat's apped oder gefatzebucht haben?!
Angeblich ging die letzte Nachricht, in Form einer Voice-Mail an die Freundin.
Jedoch wieder ohne Zeitangaben. Auch der Inhalt dieser Nachricht.
Warum kann man denn nicht wenigstens angeben, "wann" er denn das Hotel verließ?!
Und "wann" und "wo" er sich das Bike auslieh?!
Das ist mir völlig schleierhaft bis unverständlich. Das hätte man doch locker mal ergründen können?! Er muss doch mal sein Smartphone angeschmissen haben?! Wenigstens der Freundin hätte er doch ungefähr Richtung und Zeit geschrieben. 17 Jahre und alleine auf Malta = Express yourself! Aber, stattdessen, nix.

Im Hinblick auf den schon angesprochenen Investigativ-Meister aus dem Springer-Haus.
Vielleicht habe ich mich aber im Welt-Reporter Schweppe doch ein wenig getäuscht, denn dem Podcast, kann ich endlich mal eine erste Zeitangabe entnehmen. Obendrein, fällt Sherlock-Schweppes hier auch zum ersten mal so richtig auf, das man im Grunde nur sehr wenig bis gar nichts über Mike und die gegebenen Umstände auf Malta in Erfahrung bringen kann.
Oha, eine solch erschreckend schlüssige Erkenntnis kann man einem Springer-Redakteur im Allgemeinen nur leider nicht sehr häufig entlocken. Doch wo er recht hat, hat er nun mal recht. Das sag'ich jetzt auch wirklich nicht gerne, aber der gleichen Meinung bin ich auch.
Weil bei mir auch Fragen entstehen. So frage ich mich, warum er denn mit der Freundin nicht gemeinsam zurück reist, wenn er Ihr zuvor im Grunde ja schon nachgereist ist?!

Laut Podcast, bei 13:30 Min.
Am 18.Juli 2016, verlässt Mike demnach sein Hotel in Sliema um 08:20 Uhr Morgens. Er kehrt aber nur wenig später nochmal zurück.
Tja, so weit, so gut. Wäre wirklich interessant zu wissen, "was" er in dieser guten Stunde so erledigte. Und mit "wem" er so Kontakt hatte.
Wie dem auch sei, wird es hier schon wieder äußerst komisch.
Denn Redakteur Schwepp, beschreibt ein Szenario, das mich frappierend an ein "Aus-Checken" aus einem Hotel erinnert. Nach der Rückkehr, schließt Mike zum letzten Mal sein Zimmer ab. Dann begibt Er sich zur Rezeption und bittet um die "Rechnung". What?!
Ich gebe ehrlich zu, ich kann nicht mehr folgen. Also doch ein "Check-Out"?! Und dann?! Gedachte Er das Hotel zu wechseln?! Weil es ja heißt, das Mike ganz offiziell erst am 22.Juli zurück nach Deutschland fliegen wollte.
Andernfalls, würde mir spätestens hier der Gedanke kommen, der 18.Juli wäre eigentlich sein Abreise-Tag gewesen.
Dann leiht er sich ein Mountain-Bike aus und fährt los. Hier verliert sich seine Spur. Ach, was?!
Diese Sprach-Nachricht ist insofern interessant, sollte sie denn einer wahren Begebenheit zu Grunde liegen, als das Mike in dieser Message, scheinbar seinen späteren Auffindeort an die Freundin preisgibt.
Womit ich ehrlich gesagt schon meine Probleme habe.
Erstmal stelle ich mir die Frage, woher er denn sein Ausflugsziel überhaupt kennt?! Wie kommt er denn auf die Dingli-Cliffs?! Warum ausgerechnet dort hin?! Alleine?!
Warum nicht nach "Il-Kalanka tal-Gidien" im Süden?!
Im Grunde ist mir die Sache klar. Man will doch lediglich, und ganz bewusst, Mikes Aufmerksamkeit auf eine der gefährlichsten Stellen der Insel lenken. Weil man mir damit suggerieren will, das Mike die Gefahr suchte. Das er ein wahrer Adrenalin-Junkie sei. Wie gesagt, alleine?!
Ohne Jemandem informiert zu haben, das er genau dort hin will.
Denn diese Dingli-Cliffs sind schon so ziemlich das Gefährlichste, was Malta so zu bieten hat.

Voice-Mail Überlieferung, laut "NWZ-Online":
„Okay. Ich leih’ mir jetzt ‘n Fahrrad aus und fahr dann heute durch Malta. … Allerdings sind die Straßen so steil, ich schick’ Dir gleich mal ein Foto, dass man die nur hochlaufen kann zum Teil, äh, mit dem Fahrrad gar nicht hochkommt. Aber egal. Das ist ’ne sportliche Herausforderung, und das mag ich.“

Nun ergibt die Nachricht aber leider Gottes keinen Sinn mehr.
"Ich schick Dir gleich mal ein Foto." Macht ja keinen Sinn.
Weil er ja zuerst erklärt, Er würde sich gleich noch ein Fahrrad leihen. Demnach wäre Er ja noch in Sliema, in Hotel Nähe. Quasi in der City, wenn man so will. Downtown-Malta = Keine Steilstraße.
Folglich kann Er seiner Freundin in dieser City noch gar kein Foto einer solchen steilen Straße schicken.
Na gut, als Niedersachse das Wort "gleich" zu nutzen.
Von seinem Hotel in Sliema, bis zum späteren Auffindeort (Dingli Klippen) sind es stolze "18" Kilometer, quer über die Insel. Von Ost, nach West.
Er scheint sich der Schwierigkeiten und der möglichen "Gefahren" aber durchaus bewusst zu sein. Eigentlich prahlt er geradezu damit.
Tja, und genau das glaube ich nicht so richtig.
Auch, wenn ich Mike natürlich gar nicht kenne.
So schätze ich den jungen Mann ganz einfach nicht ein.
Nicht mit seiner Vorgeschichte.
Nicht mit seiner Erfahrung.
Weil, will man mir das allen Ernstes wirklich weismachen?! Das Mike so unvorsichtig war?! Er begibt sich ganz Alleine ohne Jemanden zu informieren, als 17 jähriger auch selbstverständlich die ganze Zeit nur "Offline", an die gefährlichste Stelle der ganzen Insel. Um dann "was" zu tun?! Zu sterben?!

Nebenbei, sei mir bitte eine persönliche Anmerkung gestattet.
Malta ist nicht ungefährlich, wie man in diesem Fall auch häufig bis deutlich, diversen Beschreibungen über Lage und Vegetation entnehmen kann. Spätestens der unnötige und (höchstwahrscheinlich!) qualvolle Tod der beiden Niederländerinnen Kris Kremers und Lisanne Froon in Panama 2014, sollte doch wirklich auch den letzten, abenteuerlustigen Globe-Trotter in erschreckender Weise die Realität vor Augen geführt haben. Ausrüstung, Verpflegung und vorherige "Sicherheits-Maßnahmen" in Form einer Absprache, wo ich hin will, sind absolut unabdingbar. Ja, sogar Lebenswichtig.
Gerade der Filius einer erfahrenen Welten-Bummler/ Welten-Umsegler-Familie, wie der Familie Mansholt, sollte, bzw. muss das Bewusst sein.
Ich grübel und grübel. Es will mir einfach nicht in den Kopf gehen. Mit einer solchen Experience, by the way, weiß ich jetzt auch wieder, das ich die Familie durch einen TV Bericht schon kannte. Die 2004 gestartete, familiäre Welterkundung per Segelboot, rückte das Ehepaar, samt dreifachen Nachwuchs, in den Fokus der Öffentlichkeit.
So gesehen, werde ich absolut und in keinster Weise schlau daraus, warum Mike nicht im Stande war, wenn er denn schon alleine aufbrach, sich nicht auch bei einer etwaigen Hotel-Rezeption oder einem Bekannten zeitlich und räumlich lokalisieren zu lassen?! Mit grober Richtung, meinetwegen. Ich wäre sogar noch weiter gegangen, und hätte bei einem Mansholt, generell einen Tracker vermutet. Auch, wenn Mike erst 17 Jahre jung war?! Der Junge hatte, obwohl so jung, die Erfahrung von tausenden, fremden Erdkilometern intus. Einschließlich Funkausbildung, Medizin-Kurs und Navigation. Das lehrten Vater und Mutter Mansholt Ihren Kindern. Das brachten Sie zwei Söhnen und auch der Tochter bei. Darauf legte das Paar wert, da bin ich mir sicher. Alleine schon der Sorge geschuldet, der Nachwuchs könnte in eine eventuelle Notlage geraten, und wäre auf sich alleine gestellt.
Mit einem solchen Welt und Reise-Background jedenfalls, erscheint mir Mikes Aufbruch, der mit den seltsamen Todesumständen in einem solch tragischen Finale endet immer fragwürdiger und widersprüchlicher. Sprich, ich verstehe es einfach nicht.
Sicher, führen immer nur die blödesten Verkettungen der Umstände in solche Katastrophen. Es sind mir hier der Unglücke zu viel. Ganz platt formuliert. Ganz einfach. Hier passt etwas ganz gewaltig nicht zusammen.


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Rätselhafter Tod auf Malta - Warum starb Mike Mansholt?

#4

Ungelesener Beitrag von PommesAgnum » Sa, 24. Nov. 2018, 18:11

Allcrime new and ever newund wieder.jpg

Salva hat geschrieben:
Fr, 23. Nov. 2018, 21:49
geht das schon in eine bestimmte Richtung
Absolut.
Wie man das in Oldenburg und Malta unter den Teppich kehrt ist selten dreist.
Man hatte dem 17 jährigen Mike auf der Insel, geplant und professionell seine Lebens- wichtigen Organe entnommen, besser gesagt, geraubt.
Herz, Lunge, Leber, Bauchspeicheldrüse, eine Niere, Nebennieren, Harnblase, Prostata, Magen, Dünndarm und das Gehirn. Mit einem Schwarzmarkt-Wert, der die Millionen-Grenze locker überschreiten dürfte.
Wer sich etwas anderes einreden will, bitte sehr.
Das der Gerichtsmediziner etwas mit dem Verschwinden der Organe zu tun haben könnte, ist leider nur eine ganz direkte Unterstellung des Vaters.
Und somit leider auch die Unterstellung der extrem dämlich agierenden Staatsanwaltschaft Oldenburg. Weil man ja scheinbar Herrn Mansholt in allem Hinterher trottet, wie ein Köter, und sämtliche Hoheitsrechte überträgt und die gesamte Ermittlungsarbeit ebenfalls an Ihn weiter geleitet hat. Mich würde interessieren, wenn Herr Mansholt jetzt der Meinung wäre, der "Big-Foot", würde auf der Insel sein Unwesen treiben?! Und Big-Foot würde einigen Touristen die Organe verspeisen?!
Die Wahrscheinlichkeit wäre in diesem Fall ja sehr groß, bis sehr naheliegend, das auch in diesem Fall die Oldenburger Staatsanwaltschaft geschlossen hinter Ihrem neuen Außendienstler B.Mansholt stehen würde.

Auch allein die Logik, verbietet derlei Spekulationen. Weil der zuständige Gerichtsmediziner auf Malta doch wohl ganz bestimmt nicht "alle" Organe entwenden würde. So ein Quatsch. Mal abgesehen von der entsprechenden Rufschädigung und der Gefahr durch Einbußen im Hinblick auf den Lebensnotwendigen Tourismus, der ganz Malta nun mal ernährt. Das und die Steuer-Hinterziehungen mit den ganzen Briefkastenfirmen, versteht sich.

Am 18. Juli verschickte er noch eine Whatsapp-Nachricht: „Allerdings sind die Straßen hier so steil“, schrieb er, „dass man die nur hochlaufen kann zum Teil, mit dem Fahrrad gar nicht hochkommt.“ Das berichtet die HAZ.de.
Ach, schau an. Also doch keine "Voice-Mail"?! Eine stinknormale Whatsapp. Deren Authentizität stark bezweifelt werden kann. "Mühlinghaus", lässt grüßen.
Ich bezweifel sie jedenfalls.
Laut "stern.de" fehlen die Fotos vom Tatort und der Leiche komplett.
Das ist so aber nicht korrekt.
Diese Tatort-Fotos kursieren ganz eindeutig schon länger im Netz. Es ist aber vor allen Dingen ein ganz besonderes Foto, auf das ich mal in aller Deutlichkeit hinweisen will.

Allcrime wtf.jpeg
https://www.youtube.com/watch?v=vOvf_8APubM


Wenn man sein Augenmerk jetzt mal unauffällig auf die in weiß gekleideten Männer der Maltesischen (Polizei oder Spurensicherung?!) richten möchte.
Jedenfalls die Jungs in weiß, die Mikes Leichnam/Hülle mit der orangen Bahre abtransportieren.
Die tragen doch eindeutig ABC-Masken?! Wozu?!
Die haben ABC-Masken auf Ihren Rüsseln. Und das doch bestimmt nicht ohne Grund.
Das wird doch kein Standard Prozedere sein, bei grundsätzlich allen sterblichen Überresten, bzw.bei einer aufgefundenen Leiche?!
Mitunter zeigt es das YT-Video aber noch viel deutlicher.
Diesem toten Mike fehlen eindeutig schon die Organe.
Man fand die sterbliche 16 kg Hülle des Oldenburgers und schlug Alarm. Da man eine Konterminierung mit Chemie oder Verstrahlung durch Radioaktivität bei dem Jungen befürchtete. Der komplett ausgehöhlte Leichnam, ließ die Polizei zunächst auf Chemie oder Radioaktivität schließen. Deshalb die Masken.
Im Video ist deutlich zu sehen, wie leicht die sterblichen Überreste des jungen Mannes nur noch sind. Weil der Hintermann gerade mal eine Hand oder lediglich nur seine Finger benutzt, um Mike zu tragen.
Und Bernd Mansholt bestätigte am Freitag gegenüber der NWZ, dass Mikes Schwester Maria und er Strafanzeige gegen das Krankenhaus auf Malta und den Leitenden Arzt der Obduktion dort gestellt haben.
Das geht so aber nicht.
Tut mir leid, bei allem Verständnis für Wut und Trauer.
Herr Mansholt benimmt sich absolut unangemessen und äußerst Unverhältnismäßig. Er kann doch nicht ständig die einzige und alleinige Schuld sämtlichen Maltesern geben?!

"Vater lobt Arbeit der Staatsanwaltschaft." Wie bitte?!

Für den Vater des Opfers, Bernd Mansholt, ist die Entscheidung der Oldenburger Anklagebehörde nachvollziehbar. Auch er glaubt nicht, dass jemand seinen Sohn getötet hat, wie NDR 1 Niedersachsen berichtet.
Ach,nein?! Na, also bitte, was glaubt Mikes Vater denn dann?!

"Dass Mikes Organe auf dem Schwarzmarkt für Organhandel verkauft worden sein könnten, hat auch Mikes Vater ausgeschlossen."

Doppel What?!
Also, nur damit ich das richtig verstehe, denn eigentlich tue ich das nicht.
Es ist ja immer wieder schön mitanzusehen, wie ein Vater vertrauensvoll und unterstützend, hinter seinem Sohn steht.
Herr Mansholt glaubt demnach allen Ernstes, das sein bestens durchtrainierter Sohn Mike, einem Schwächeanfall oder einem Hitzeschlag erlegen sei?! Weil Mike sich "übernommen" haben soll. Klar. Wir reden aber immer noch von dem athletischen Mike, mit dem John Cena Body und der Weltbereisung?! Der Mike, bei dem ich den Eindruck hatte, er könne Gefahren schon ganz gut einschätzen.
Dieser Mike, wäre nämlich keineswegs dermaßen leichtsinnig gewesen. Dieser Mike hätte sich nicht einfach auf eine gefährliche Klippentour begeben, ohne irgendeiner Menschenseele davon zu erzählen, wohin er aufbricht.
Wo sind denn seine ganzen Freunde?!
Wo ist denn Mikes Unterstützung, verdammt nochmal?!
Bin ich das?! Ich kenne Mike doch gar nicht. Und doch scheine ich Ihn besser zu unterstützen, als Jene, die Ihn eigentlich lieb haben sollten.
Jene, die Mike mittlerweile irgendwie für unvernünftig und sehr dämlich zu halten scheinen.
Ferner scheint es der Vater völlig normal zu finden, das sein Zweitgeborener ohne jegliche Absicherung und Informationen an dritte Personen, ganz alleine und in leichtsinnigerweise eine gefährliche Klippenradtour unternimmt. Ohne sich irgendwo und irgendwie einmal zu melden?! Einfach so. Weil das ja Mikes Art war. Das Leben einfach auf die leichte Schulter zu nehmen. Glaubt Herr Mansholt dies alles wirklich und aufrichtig?!

Will man das so stehen lassen?!
Dem Jungen wurden gezielt und Profi-mäßig, auf Malta sämtliche Organe entwendet. Ich denke nicht mit seiner Einvernehmung.
Mike wurde Opfer einer Organ-Bande.
Das kann jeder Grundschüler sehen. Jeder, der etwas anderes behauptet, scheint entweder nicht mehr im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte zu sein. Oder er lügt ganz bewusst.

Im Gegensatz dazu, bestreitet Herr Mansholt allerdings vehement, die absolut naheliegende, rationalistische und logischste aller Möglichkeiten.
Mike wurden seine Organe geraubt.
Das schließt der Vater aber seltsamerweise kategorisch aus. Die größte Wahrscheinlichkeit, wischt Herr Mansholt einfach weg.
Er bleibt bei seiner Theorie, die Organe wurden an die hiesige Uni verkauft. Was ja bedeuten würde, das Mike am Auffindeort noch im Besitz seiner Organe war.
Was wir aber durch die ABC-Masken und dem YouTube Film definitiv und einwandfrei ausschließen können. Als die Hülle des Jungen, am 26. Juli 2016 gefunden wurde, waren alle Organe schon verschwunden. Punkt. Klar belegbar.
Man muss sich nur das oben verlinkte YouTube-Video ansehen. Dann wird man Zeuge, wie ABC-Masken tragende Polizeikräfte eine sehr leichte 16 kg Leiche wegtragen. Eindeutig belegbar.

"Schließlich müssen Organe, die transplantiert werden, durchblutet bleiben und werden etwa per Helikopter gekühlt zu dem Empfänger geflogen."

Das geht also nur mit einem Helikopter. Wie im Film. Aha. Mit dem Zug, mit einem PkW, oder, wie in unserem Fall sehr wahrscheinlich mit einem "Boot", geht das nicht?!

"Als Mikes Leichnam am 26. Juli auf Malta gefunden wurde, hat niemand solche Spuren dokumentiert."

Verstehe. Es wäre also nur erklärbar, wenn Skalpell-schwingende Irre mit Gummi-Handschuhen und Mundschutz hinter Mike hergelaufen wären. So quer über die Insel. Dabei hätte man dem Jungen ja noch wahlweise abnormale Wörter hinterher schreien können. Von wegen, Deine Leber gehört mir, oder, von dieser Insel nur mit Deiner Lunge, oder so ähnlich.
Und "Boote" fallen auf einer Insel nun wirklich nicht auf. Die kennt man hier.
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#5

Ungelesener Beitrag von Salva » Sa, 24. Nov. 2018, 22:35

PommesAgnum hat geschrieben:
Sa, 24. Nov. 2018, 08:14
Das Problem dabei? = Es gibt unheimlich viele Artikel, aber nichts wirklich Brauchbares, weil man immer nur dasselbe vorgekaut bekommt. Wie heißt es aber so schön: "Es wurde viel geschrieben, und noch viel weniger geschildert."
Ja das stimmt. Als hätten die voneinander abgeschrieben.
PommesAgnum hat geschrieben:
Sa, 24. Nov. 2018, 18:11
Auch allein die Logik, verbietet derlei Spekulationen. Weil der zuständige Gerichtsmediziner auf Malta doch wohl ganz bestimmt nicht "alle" Organe entwenden würde. So ein Quatsch. Mal abgesehen von der entsprechenden Rufschädigung und der Gefahr durch Einbußen im Hinblick auf den Lebensnotwendigen Tourismus, der ganz Malta nun mal ernährt. Das und die Steuer-Hinterziehungen mit den ganzen Briefkastenfirmen, versteht sich.
Und warum nicht? Der illegale (globale) Organhandel hat, wie andere Schweinereien auch, durchaus mafiöse Strukturen. Das sind Netzwerke mit Mitgliedern selbst aus den allerhöchsten Kreisen, denn da geht es um eine ganze Menge Geld und mit den entsprechenden Positionen und Einflüssen lässt sich so einiges bewerkstelligen. Aber das weißt du ja selbst und deshalb wundere ich mich über deine Begründung.

Zu den Typen mit den Vollgesichtsmasken: die Größe des aufgeschraubten Filters lässt mich auf den Typ ABEK P3 schließen. Das ist unüblich, weil dieser hochwertige Allround-Filter in Kombination mit stinknormalen Papier- bzw. Einweganzügen getragen wird. Sollte die Umgebung iwie kontaminiert gewesen sein, ist diese Schutzkombination unsinnig. Zumal die anderen Personen ja keine persönliche Schutzausrüstung tragen. Für was also diese Aufmachung? Vermeidung von Tatortkontamination? Wäre eine Erklärung, aber eine äußerst dumme Maßnahme. Denn: unter diesen Masken schwitzt man sehr schnell und beim Ausatmen wird der Schweiß über das Ausatemventil an die Umgebung abgegeben und zwar in Form von dicken Tropfen! Mit dieser Schutzkombination kann man sich also gut gegen grobe Verschmutzung und üblen Gerüchen schützen. Mehr aber auch nicht.
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#6

Ungelesener Beitrag von PommesAgnum » So, 25. Nov. 2018, 22:02

Na gut.
Aber selbst, wenn diese unsinnige Aufmachung nur der Geruchsentwicklung wegen getragen wurde. Der verlinkte YT-Film zeigt es eindeutig.
In der getragenen orangen Bahre, befindet sich nicht der Leichnam eines durchschnittlichen 17 jährigen jungen Mannes, von sagen wir mal 70-80 kg. Dafür ist er viel zu leicht. Das ist wirklich sehr eindeutig zu erkennen. Zumal die Maltesischen Behörden es ja angeben, das die Organe schon nicht mehr vorhanden waren.
Das Blöde daran ist wahrlich die schwachsinnige Begründung eines eventuellen Tierfraßes. Das hätten sich die Malteser lieber sparen sollen. Denn dadurch entstand ja erst der Eindruck, eines Vertuschens.
Da ist man auf Malta leider nicht anders, als bei uns.
Einen Überfall auf einen jungen Mann, mit dem Ergebnis eines Organ-Diebstahls kann man auf dieser Touristen-Insel, so wie auf jeder anderen Touristen-Insel absolut nicht gebrauchen.
Und so sind beide Seiten rundum zufrieden mit dem Ergebnis. Keiner hakt mehr nach, keiner stellt weiter Fragen. Ein Gewinn für beide Seiten.

Ein Organ-Raub auf dieser Insel ist ja eben das gruselige an diesem Fall.
Malta ist nicht Mallorca. Will sagen, es ist viel eher das Urlaubsziel einer besser verdienenden Klientel. Da braucht es schon den ein oder anderen Euro mehr. Und selbst auf einer Insel, wie Mallorca, würden Organ-Räuber eben genau sowenig zuschlagen.
Diese Organ-Handel Räuber, würden eigentlich niemals auf einer Insel wie Malta räubern. Da gibt es nur 300 Kilometer vor Malta einen reich gedeckten Tisch. Denn da beginnt die Küste des Afrikanischen Kontinents. Ein leichteres Terrain. Die Jugendlichen aus den Slums/Townships oder Ghettos dieser Welt vermisst man nicht so schnell.
Ein weißer reicher Geldsack-Filius dagegen birgt ein viel zu großes Risiko durch eventuelle Polizei-Arbeit.
Das bedeutet im Umkehrschluss allerdings, und da wird es leider unheimlich, diese Leute schlagen auf einer Insel, wie Malta nur dann zu, wenn sie sich absolut und wirklich dieser Aktion sicher sind. Das heißt, wenn sie beauftragt wurden.
Für mich steht außer Frage, das Mike ein Zufallsopfer war.
Man überlege sich das einmal sehr genau.
Er war das erste Mal alleine im Urlaub. Wahrscheinlich, bis zum 17. Juli auch immer nur im Umfeld seiner Freundin zu finden. Diese reist am 17.Juli ab, und prompt passiert dieses Unglück. Nämlich genau dann, als Mike wirklich ganz alleine und ohne Bezugsperson auf der Insel anzutreffen war.
Ich glaube nicht so sehr an Zufälle, in jeglicher Art von Todesfällen.
In diesem Fall, waren Mikes Organe schon vor dem 26. Juli verschwunden, das ist ziemlich eindeutig. Und genau dieses wird vertuscht, zumindest schon mal von zwei Seiten, und ich frage mich ernsthaft, "warum"?!

Auch scheint sich niemals wirklich Jemand nach der Timeline, so wie sie sich heute darstellt, so seine Gedanken gemacht zu haben.
Denn außer der ominösen WhatsApp Nachricht an die Freundin, gibt es von Mike, seit dem Morgen des 18.Juli auch keinerlei Lebenszeichen mehr.
Scheinbar bin ich der Einzige, der das extrem merkwürdig findet. Damit habe ich mich noch sehr diplomatisch ausgedrückt. Man bedenke nochmal, Mike war das erste Mal alleine im Urlaub.
Für mich heißt das:
Kein Lebenszeichen mehr am 18/ 19/ 20/ 21 und 22.Juli. "5" Tage kein Lebenszeichen?! 5 ganze Tage, scheint Ihn keiner zu vermissen?!
Ich darf mal aus der "NWZ-Online" zitieren:

18. Juli 2016: Mike Mansholt wird zum letzten Mal lebend gesehen - und zwar in seinem Hotel an der Nordostküste Maltas.

22.Juli 2016: An diesem Tag hatte Mike nach Oldenburg zurückkehren wollen. Die Familie ist beunruhigt, als er nicht eintrifft. Der 17-Jährige gilt als äußerst zuverlässig, sowohl in seiner Familie als auch im Ausbildungsbetrieb. Ein Suchaufruf wird über Medien und soziale Netzwerke gestartet.


Der 17 jährige Mike, der zum ersten Mal alleine im Urlaub ist, gibt fünf Tage kein Lebenszeichen von sich,
und die Familie ist am "22.Juli" erst "beunruhigt"?! Er galt doch als äußerst "zuverlässig". Mit dieser zuverlässigen Art, meldet er sich fünf Tage lang aber scheinbar nicht mehr. Man ist erst an seinem Rückflugtag "beunruhigt"?!
Verstehe ich nicht.
Bei allem Respekt.
Kanufahrten, Goldwäsche, Weltumsegelung. Das klang für mich nach zusammen geschweißter Familie.
Und was ist denn mit der Freundin?!
Hat die Ihn denn nicht mal vermisst?! Die wird doch mal versucht haben mit Ihm Kontakt aufzunehmen?!
Es tut mir wirklich leid, aber sehr schlüssig wirkt das alles nicht auf mich. Ich denke mir zwar schon meinen Teil, aber vielleicht kann man ja noch etwas mehr raus finden.
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