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Berlin: Kinderbetreuer kommt mit Strafbefehl davon

Vergewaltigung, Missbrauch, Übergriffe, Kinderpornografie.
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sweetdevil31
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Berlin: Kinderbetreuer kommt mit Strafbefehl davon

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Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 25. Sep. 2015, 13:10

Sex-Chat mit Schülerin - Kinderbetreuer kommt mit Strafbefehl davon
Er wurde von einer Polizistin überführt, die sich im Chat als 12-Jährige ausgab


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Jugendamtsmitarbeiter Til. K (47) onanierte via Web-Cam vor einer 12-Jährigen – scheinbar. Denn hinter dem Mädchen-Profil verbarg sich eine Polizistin. Die Falle schnappte zu

Berlin – Geht das mit rechten Dingen zu? Ein Berliner Jugendamtsmitarbeiter wird beim Sex-Chat mit einer scheinbar Zwölfjährigen erwischt. Eine Falle der Polizei: Eine Beamtin hatte sich als Schülerin ausgegeben und alles auf Band aufgezeichnet.

Trotzdem: Til K. (47) muss sich nicht in einem öffentlichen Prozess stellen: Das Amtsgericht Tiergarten erlässt Strafbefehl, der mit der Post ins Haus geliefert wird.

Til K. (47) kommt aus Berlin-Reinickendorf, ist verheiratet. Jahrelang ist er Leiter eines Berliner Kinder- und Jugendzentrums. Obwohl neun Monate lang wegen Missbrauchsvorwürfen gegen ihn ermittelt wurde, arbeitete er weiter in einer städtischen Einrichtung in Reinickendorf.

So flog der Kinderbetreuer auf

► Laut Anklage der Staatsanwaltschaft meldet er sich am 2. September 2014 um 10 Uhr bei einem Internetportal für Kinder und Jugendliche an. Dort nimmt er Kontakt zu „Melli12bw“ auf. Das Mädchen wiederholt mehrfach, erst zwölf Jahre alt zu sein. Vom Internetportal wechselt der Kinderbetreuer mit ihr zur Videoplattform Skype.

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Der Kinderbetreuer kommt mit einem Strafbefehl davon

► Dort entblößt er sich vor der laufenden Webkamera, masturbiert sogar. Dann fordert er „Mellis“ Telefonnummer. Sonst würde er es ihrem Vater erzählen, droht er. Dann versucht er, ihr einzureden, SIE sei diejenige, die etwas sehr, sehr Schlimmes getan habe! Der Skype-Kontakt endet um 11.23 Uhr. Insgesamt sind fast eineinhalb Stunden vergangen!

► Am 10. September 2014 der nächste Skype-Kontakt. Wieder masturbiert Til K. zwischen 9.52 Uhr und 10.15 Uhr vor laufender Kamera. Er schreibt: „Bin sehr geil!“, „Willst du meinen Schwanz in dir spüren?“, „Kannst ihn auch mal in den Mund nehmen!“. Laut Anklage habe ihn die Vorstellung, von einem zwölfjährigen Mädchen beobachtet zu werden, sexuell stimuliert.

Dann schnappt die Falle zu. Denn tatsächlich war unter „Melli12bw“ eine Polizeibeamtin eingeloggt. Sie hat alles auf Video! Leugnen ist zwecklos.

Strafbefehl statt Prozess

Als BILD Mitte Juli den Reinickendorfer Jugendstadtrat Andreas Höhne (56, SPD) damit konfrontierte, dass Til K. seit neun Monaten trotz der Ermittlungen unbehelligt weiter als Kinderbetreuer arbeitet, zeigte der sich überrascht: „Normalerweise müsste ich darüber unterrichtet sein.“

★ Wäre bekannt gewesen, dass Til K. mit Minderjährigen arbeitet, hätte die Polizei eine Mitteilungspflicht gehabt. Möglicherweise verschwieg Til K. den Ermittlern seinen Beruf oder machte sogar falsche Angaben, heißt es aus Kreisen der Staatsanwaltschaft.

Auch die Justiz will keine weiteren Antworten von ihm. Es gibt keinen Prozess, wie eigentlich fest eingeplant. Die Amtsrichterin geht auf Antrag der Staatsanwaltschaft ins sogenannte Strafbefehlsverfahren über. Der Strafbefehl (3600 Euro, 90 Tagessätze je 40 Euro) flattert dem Kinderbetreuer mit der Post ins Haus.

3600 Euro Strafe für den Versuch, sexuelle Handlungen vor einem Kind vorzunehmen und wegen versuchter Nötigung durch Drohung mit einem empfindlichen Übel. Die Amtsrichterin geht von einem sehr niedrig geschätzten Monatseinkommen von 1200 Euro netto aus.

Til K. soll voll geständig gewesen. Auf BILD-Anfrage wollte er sich zu dem Fall nicht äußern. Er soll mittlerweile suspendiert worden sein. Akzeptiert Til K. den Strafbefehl, ist er vorbestraft.

Quelle: Bild
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