Schon Mitglied bei Allcrime?
Werde Teil unserer Community und du kannst auf unserer kostenlosen und werbefreien Kriminalplattform Themen erstellen, Beiträge verfassen, chatten und alle Funktionen nutzen. [Mitglied werden]

1000 Opfer: Die Grünen und ihre Kinderschänder-Vergangenheit

Vergewaltigung, Missbrauch, Kinderpornografie, Prostitution.
Benutzeravatar
Diskussionsleitung
sweetdevil31
Forum Moderator
Forum Moderator
Beiträge zum Thema: 3
Reaktionen: 60
Beiträge: 5801
Registriert: 05.08.2014
Geschlecht:
Alter: 46
Status: Offline

1000 Opfer: Die Grünen und ihre Kinderschänder-Vergangenheit

#1

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Do, 21. Mai. 2015, 06:34

http://www.focus.de/politik/deutschland ... 96028.html

"Schreckliches Versagen"
"Bis zu 1000 Opfer" - Grüne blicken entsetzt auf ihre Kinderschänder-Vergangenheit


Bild
Daniel Wesener und Bettina Jarasch, Landesvorsitzende der Berliner Grünen, stellen sich anlässlich der Vorstellung des Pädophilie-Berichts den Fragen der Journalisten.


In der Gründungsphase der Berliner Grünen ist es zu massivem sexuellen Missbrauch von Kindern gekommen. Das bestätigt ein nun veröffentlichter Bericht, in dem von einem "völligen Versagen" der Partei die Rede ist. In der Anfangszeit konnten sogar vorbestrafte Täter problemlos unterschlüpfen.

Es ist ein Blick in finstere Abgründe, den Grünen-Chefin Simone Peter an diesem Mittwoch gewährt. Jeden Millimeter dieses Abgrunds möchte die Partei nun hell ausleuchten, auch wenn der Anblick entsetzlich ist. „Wir wollen, dass die Taten aufgeklärt werden und dass das Leid der Betroffenen Anerkennung findet", kündigte Peter auf der Pressekonferenz zum Bericht der „Kommission Aufarbeitung“ an. Darin geht es um ein dunkles Kapitel der Partei, um Pädophilie und Übergriffe.

Das Leid, von dem Peter spricht, wurde in den 80er-Jahren und 90er-Jahren durch sexuellen Missbrauch an Jungen angerichtet – und könnte größere Ausmaße haben, als bisher vermutet. Von „bis zu 1000 Opfern“ sprach Thomas Birk, Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses, und einer der Autoren des nun vorgelegten Berichts der Untersuchungskommission, bereits Ende März auf einer Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung.

Wie viele Täter gab es?

Eine Zahl die er kurz vor der Veröffentlichung am Mittwoch dem „Tagesspiegel“ noch einmal ausdrücklich bestätigte – auch wenn die Landesvorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen, Bettina Jarasch und Daniel Wesener, ihr widersprechen. Es handele sich lediglich um eine spekulative Angabe, argumentieren sie. Bei der eingerichteten Anlaufstelle der Bundes-Grünen haben sich bislang sieben Pädophilie-Opfer gemeldet. In zwei Fällen könnte ein Zusammenhang der Taten zu den Grünen bestehen, heißt es in dem Bericht.

Ebenso unbekannt ist die Zahl der Täter. In dem vorgelegten Bericht ist von „mindestens zwei strafrechtlich verurteilten pädosexuellen Tätern“ innerhalb der Partei die Rede. Gemeint sind damit wohl Fred Karst und Dieter F. Ullmann, die bereits in dem 2014 veröffentlichten Walter-Bericht erwähnt wurden, in dem die Partei ihre Vergangenheit in einem externen Forschungsprojekt aufrollen ließ. Die Zahl der Täter dürfte jedoch mehr als zwei Personen umfassen.

Die Personen von denen hier die Rede sei, waren im Bereich Schwule der Alternativen Liste tätig, erklärt Politologe Stephan Klecha, einer der Herausgeber des Walter-Berichts, gegenüber FOCUS Online. Ullmann saß ab den 80er-Jahren regelmäßig im Gefängnis, er hatte sich mehrmals an Minderjährigen vergriffen. Karst war Leiter der „Jung und Alt AG“ und führender Funktionär des Deutschen Pfadfinderbunds. Beide sind inzwischen gestorben.

„Mehr oder minder ein Pädo-Bereich“

„Ihr Einfluss war spätestens nach 1985 gering“, so Klecha. Dennoch hätten sie bis Anfang der 1990er Jahre den Schwulenbereich als Handlungsplattform genutzt. Unter dem Schutz dieses Bereichs hätten sie auch den Arbeitskreis „Jung und Alt“ unterhalten. „Es entstand der Eindruck, dass darüber Kontakte zwischen Kindern und Pädophilen hergestellt würden“, so der Politologe zu FOCUS Online weiter.

In eine ähnliche Richtung gehen die Aussagen von Thomas Birk – sie fallen nur etwas weniger diplomatisch aus: „Wir hatten damit bis Mitte der 1990er-Jahre zu tun. Die Schwulen-AG unserer Partei war bis 1993 mehr oder minder ein Pädo-Bereich“, sagte er dem „Tagesspiegel“.

„Schreckliches Versagen“

Als die Männer Mitte der 90er-Jahre aus der Partei verschwanden, sei damit auch gleichzeitig das Thema stillschweigend verschwunden, heißt es in dem aktuellen Bericht der Grünen. Ein „schreckliches Versagen“, wie Bettina Jarasch bei der Präsentation des Berichts eingestand.

Auch die Vergangenheit der beiden Männer hatte in der Partei niemand gestört: „Straffällig wurden sie auch schon vor der Gründung der Grünen bzw. vor ihrem Eintritt in die in die Alternative Liste. Sie waren anscheinend in ihrem privaten Umfeld und über Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche in Kontakt zu ihren Opfern getreten“, so Klecha zu FOCUS Online.

Die Partei als „Ort der Taten“

Die Bundes-Grünen hatten sich bereits im November 2014 für dieses dunkle Kapitel entschuldigt - allerdings lediglich für die Pädophilie-Beschlüsse der Partei aus den 1980er Jahren und nicht für Täter innerhalb der Grünen. In den Beschlüssen war Straffreiheit für "einvernehmliche Sexualität zwischen Erwachsenen und Kindern" gefordert worden.

Der neue Bericht ist daher auch deshalb bemerkenswert, da die Parteiführung endgültig von ihrer hartnäckig vertretenen Position abweicht, die sie noch auf der Veranstaltung der Böll-Stiftung Ende März bekräftigt hatte: Die Grünen seien nicht „der Ort der Taten“, hatte es damals noch geheißen. Doch das Gegenteil ist wohl der Fall.
0



Link:
BBcode:
HTML:
Links zum Beitrag schließen
Links zum Beitrag zeigen

Benutzeravatar
Salva
Administrator
Administrator
Beiträge zum Thema: 4
Reaktionen: 197
Beiträge: 6308
Registriert: 05.08.2014
Geschlecht:
Wohnort: Fürth
Alter: 52
Status: Online

Re: 1000 Opfer-Die Grünen und ihre Kinderschänder-Vergangenheit

#2

Ungelesener Beitrag von Salva » Do, 21. Mai. 2015, 08:58

Kaum sind 30 Jahre um oder Schlüsselfiguren nicht mehr aktiv oder tot, wird der Teppich hochgehoben und der Schmutz, der damals unter diesem versteckt wurde, wieder ans Tageslicht befördert. Die Frage ist nur: warum erst jetzt?
Wird nach den Skandalen in England jetzt Land für Land unter die Lupe der Aufarbeitung genommen? Bestehen oder bestanden Verbindungen, deren Geheimhaltung nicht mehr zu gewährleisten sind? Was immer auch die Gründe dafür sind, so befürchte ich das nur erreicht wird, dass der Mob gleichtgültiger wird. Wen interessieren denn noch die Steuerskandale der Reichen und Mächtigen? Wen jucken noch Korruption und Vetternwirtschaft? Niemanden, weil es alltäglich geworden ist.
Wann immer Skandale - gleich welcher Art - an die Öffentlichkeit kommen, beschleicht mich deshalb ein ganz seltsames Gefühl...
0

Link:
BBcode:
HTML:
Links zum Beitrag schließen
Links zum Beitrag zeigen

Benutzeravatar
Diskussionsleitung
sweetdevil31
Forum Moderator
Forum Moderator
Beiträge zum Thema: 3
Reaktionen: 60
Beiträge: 5801
Registriert: 05.08.2014
Geschlecht:
Alter: 46
Status: Offline

Re: 1000 Opfer-Die Grünen und ihre Kinderschänder-Vergangenheit

#3

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Do, 21. Mai. 2015, 09:48

Salva hat geschrieben:Wird nach den Skandalen in England jetzt Land für Land unter die Lupe der Aufarbeitung genommen?
Genau dieses Gefühl bekommt man dabei!
0

Link:
BBcode:
HTML:
Links zum Beitrag schließen
Links zum Beitrag zeigen

Benutzeravatar
Salva
Administrator
Administrator
Beiträge zum Thema: 4
Reaktionen: 197
Beiträge: 6308
Registriert: 05.08.2014
Geschlecht:
Wohnort: Fürth
Alter: 52
Status: Online

Re: 1000 Opfer-Die Grünen und ihre Kinderschänder-Vergangenheit

#4

Ungelesener Beitrag von Salva » Do, 21. Mai. 2015, 11:06

@sweetdevil31

Auch in diesem Fall frage ich mich, wen diese "Aufarbeitung" nützt. Jahre und jahrzehntelang wissen die Bescheid, vertuschen und verschleiern und plötzlich soll dieser Sumpf trockengelegt werden? Vielleicht bin ich manchmal zu pessimistisch, aber das die das wegen den Opfern oder im Namen der Gerechtigkeit tun... daran will ich einfach nicht so recht glauben.
0

Link:
BBcode:
HTML:
Links zum Beitrag schließen
Links zum Beitrag zeigen

Benutzeravatar
Diskussionsleitung
sweetdevil31
Forum Moderator
Forum Moderator
Beiträge zum Thema: 3
Reaktionen: 60
Beiträge: 5801
Registriert: 05.08.2014
Geschlecht:
Alter: 46
Status: Offline

Re: 1000 Opfer-Die Grünen und ihre Kinderschänder-Vergangenheit

#5

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Do, 21. Mai. 2015, 11:34

@Salva
Salva hat geschrieben:aber das die das wegen den Opfern oder im Namen der Gerechtigkeit tun...
Kann ich mir auch nicht vorstellen...denn dann hätten Sie es schon vor vielen Jahren tun können...
Genau so wie in England oder sonst wo....irgendwie geht es nie wirklich um die Opfer...es geht nur ums vertuschen..nicht auffliegen usw.
Warum jetzt?....Hoffe doch, dass man darauf noch eine Antwort bekommen wird...
0

Link:
BBcode:
HTML:
Links zum Beitrag schließen
Links zum Beitrag zeigen

Benutzeravatar
loraflora
Level 2
Level 2
Beiträge zum Thema: 1
Reaktionen: 21
Beiträge: 287
Registriert: 05.11.2016
Status: Offline

1000 Opfer: Die Grünen und ihre Kinderschänder-Vergangenheit

#6

Ungelesener Beitrag von loraflora » So, 11. Nov. 2018, 19:27

.


In ihren eigenen Worten

Aus den Federn, bzw. den Mündern, von zwei herausragenden "Grünen" stammt das Folgende:



„Mein ständiger Flirt mit allen Kindern nahm bald erotische Züge an. Ich konnte richtig fühlen, wie die kleinen Mädchen von fünf Jahren schon gelernt hatten, mich anzumachen.“


– Daniel Cohn-Bendit: Der grosse Basar, München 1975, S. 140



„Es ist mir mehrmals passiert, dass einige Kinder meinen Hosenlatz geöffnet und angefangen haben, mich zu streicheln. Ich habe je nach den Umständen unterschiedlich reagiert, aber ihr Wunsch stellte mich vor Probleme. Ich habe sie gefragt: ‚Warum spielt ihr nicht untereinander, warum habt ihr mich ausgewählt und nicht andere Kinder?‘ Aber wenn sie darauf bestanden, habe ich sie dennoch gestreichelt.“

– Daniel Cohn-Bendit: Der grosse Basar, München 1975, S. 143



„Wissen Sie, die Sexualität eines Kindes ist etwas absolut Fantastisches. […] Wissen Sie, wenn ein kleines fünfjähriges Mädchen beginnt, Sie auszuziehen, ist das großartig. Es ist großartig, weil es ein Spiel ist, ein wahnsinnig erotisches Spiel.“

– Daniel Cohn-Bendit: Antenne 2, Talksendung „Apostrophes“ vom 23. April 1982



Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Der_gross ... en_im_Buch




»Letztes Jahr hat mich ein 6-Jähriges Genossenmädchen verführt. Es war eines der schönsten und sprachlosesten Erlebnisse, das ich je hatte. Vielleicht war es so schön, weil es so sprachlos war. Es war das einzige Mal, wo es mir nicht zu früh kam. Aber das war nicht wichtig in dem Moment, und es ist auch jetzt nicht wichtig, ein Traktat über das Für und Wider von Päderastie zu schrieben.«

– Anonymus: Pflasterstrand, 1978




„Eine Entkriminalisierung der Pädosexualität ist angesichts des jetzigen Zustandes ihrer globalen Kriminalisierung dringend erforderlich, nicht zuletzt weil sie im Widerspruch zu rechtsstaatlichen Grundsätzen aufrechterhalten wird.“

– Volker Beck: Das Strafrecht ändern? Plädoyer für eine realistische Neuorientierung der Sexualpolitik, S. 266.



„Allein eine Mobilisierung der Schwulenbewegung für die rechtlich gesehen im Gegensatz zur Pädosexualität völlig unproblematische Gleichstellung von Homo- und Heterosexualität durch die Streichung des § 175 StGB und für die Rechte der Homosexuellen wird das Zementieren eines sexualrepressiven Klimas verhindern können – eine Voraussetzung, um eines Tages den Kampf für die zumindest teilweise Entkriminalisierung der Pädosexualität aufnehmen zu können.“

– Volker Beck: Das Strafrecht ändern? Plädoyer für eine realistische Neuorientierung der Sexualpolitik, S. 268.



„Als strafrechtliche Perspektive wäre z. B. eine Novellierung ins Auge zu fassen, die einerseits das jetzige ‚Schutzalter‘ von 14 Jahren zur Disposition stellt (in den Niederlanden gab es solche Initiativen mit erheblichem Erfolg!) oder auch eine Strafabsehensklausel.“

– Volker Beck: Das Strafrecht ändern? Plädoyer für eine realistische Neuorientierung der Sexualpolitik, S. 263.



Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/P%C3%A4do ... r%C3%BCnen
0

Link:
BBcode:
HTML:
Links zum Beitrag schließen
Links zum Beitrag zeigen

Benutzeravatar
schimmel-reiter
Level 1
Level 1
Beiträge zum Thema: 2
Reaktionen: 9
Beiträge: 106
Registriert: 24.10.2018
Status: Offline

1000 Opfer: Die Grünen und ihre Kinderschänder-Vergangenheit

#7

Ungelesener Beitrag von schimmel-reiter » So, 11. Nov. 2018, 19:57

Was habt ihr denn eigentlich?

Diese Versuche von Tritt ihn und Co. waren doch nur nostalgisch gemeint. Son büschen kuscheln wie in alten Zeiten in der WG, büschen sexen im Wechsel, den Kiddys hat es doch gefallen! Oder hat Cohn Bendit etwa geweint? :ups:
0

Link:
BBcode:
HTML:
Links zum Beitrag schließen
Links zum Beitrag zeigen

Benutzeravatar
Salva
Administrator
Administrator
Beiträge zum Thema: 4
Reaktionen: 197
Beiträge: 6308
Registriert: 05.08.2014
Geschlecht:
Wohnort: Fürth
Alter: 52
Status: Online

1000 Opfer: Die Grünen und ihre Kinderschänder-Vergangenheit

#8

Ungelesener Beitrag von Salva » Mo, 12. Nov. 2018, 19:01

schimmel-reiter hat geschrieben:
So, 11. Nov. 2018, 19:57
Was habt ihr denn eigentlich?
Für Kinderficker und für jene, die absolut widerwärtige Kommentare a la Cohn-Bendit abgeben und Gesetzesänderungen in Richtung Liberalisierung der Pädophilie und Herabsetzung des Schutzalters für Kinder nicht nur befürworten, sondern sogar aktiv unterstützen - wie manche Politiker - hätte ich einen großen Sack und ein 50 cm langes Stahlrohr. Und 'ne ganze Menge Fantasie. :punch:
Ich glaube, dass die allerwenigsten der Grünen-Wähler wissen, wen sie da gewählt haben. Kein Wunder, denn die Propagandamaschinerie läuft ja wie geschmiert in eine Richtung!
1
Bild

Link:
BBcode:
HTML:
Links zum Beitrag schließen
Links zum Beitrag zeigen

Benutzeravatar
schimmel-reiter
Level 1
Level 1
Beiträge zum Thema: 2
Reaktionen: 9
Beiträge: 106
Registriert: 24.10.2018
Status: Offline

1000 Opfer: Die Grünen und ihre Kinderschänder-Vergangenheit

#9

Ungelesener Beitrag von schimmel-reiter » Mo, 12. Nov. 2018, 23:51

Viel schlimmer finde ich dass das Gesagte nie Konsequenzen hatte.
So als wenn es in den 70ern keinen Jugendschutz gegeben hätte.

Das vor 2-3 Jahren der nächste Versuch unternommen wurde, weg von 14j - runter auf 12 ? >10? oder 8?
es wurde zwar schnell vergessen zeigt doch aber das es in den Köpfen präsent ist.
0

Link:
BBcode:
HTML:
Links zum Beitrag schließen
Links zum Beitrag zeigen

Benutzeravatar
Salva
Administrator
Administrator
Beiträge zum Thema: 4
Reaktionen: 197
Beiträge: 6308
Registriert: 05.08.2014
Geschlecht:
Wohnort: Fürth
Alter: 52
Status: Online

1000 Opfer: Die Grünen und ihre Kinderschänder-Vergangenheit

#10

Ungelesener Beitrag von Salva » Di, 13. Nov. 2018, 00:36

schimmel-reiter hat geschrieben:
Mo, 12. Nov. 2018, 23:51
Viel schlimmer finde ich dass das Gesagte nie Konsequenzen hatte.
Der letzte mir bekannte Grünen-Bundestagsabgeordnete, der wegen sexuellen Kindesmissbrauch und Betäubungsmitteldelikten eingesperrt wurde, war Tom Koenigs im Jahr 2014.

Zu der "Vergessenmachen-Politik" der Grünen schrieb die Ober-Emanze Schwarzer am 21. September 2013:
Die propädophile Ideologie von damals wirkt bis heute nach, ja ist in der grenzenlos verbreiteten Pornografie inzwischen allgegenwärtig.

Dennoch: Wenn heute Wahlen wären, würden 39 Prozent aller EMMA-Leserinnen die Grünen wählen. Das ergab unsere Leserinnen-Analyse 2013. Das zeigt, dass die Grünen es verstanden haben, diese dunkle Seite ihrer Politik vergessen zu machen. Honoriert wird eine gewisse Frauenpräsenz (vom "Feminat" 1984 bis zu Künast oder Göring-Eckardt heute), sowie die Übernahme feministischer Forderungen, die Finanzierung von Projekten wie Frauenhäuser etc.

Doch in der Sexualpolitik, dem Kern des Feminismus, sieht es bei näherem Hinsehen schon ganz anders aus. So waren und sind die Grünen weiterhin gegen jegliche Einschränkung von Pornografie. Und sie sind die Vorreiter einer Verharmlosung von Prostitution, für sie "ein Beruf wie jeder andere". Das passt zur Verharmlosung des Missbrauchs von Kindern: Die herrschenden Alt-Grünen sind gegen Herrschaftsverhältnisse im gesellschaftlichen Bereich, leugnen jedoch die Machtverhältnisse im Privaten. Das gilt für das Machtgefälle zwischen Freiern und Prostituierten ebenso wie für das zwischen Erwachsenen und Kindern. - Dürfen wir also auch bei der Prostitution, diesem "Beruf wie jeder andere", nun 30 Jahre warten, bis ihre Verharmlosung und Akzeptanz als Skandal empfunden wird?
Quelle und mehr zum Thema: Alice Schwarzer | Zeit Online
0

Link:
BBcode:
HTML:
Links zum Beitrag schließen
Links zum Beitrag zeigen

Antworten Vorheriges ThemaNächstes Thema
  • Vergleichbare Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag

Zurück zu „Sexuell motivierte Taten“

Wer ist online?

0 Mitglieder | 1 Gast