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Fürth: Vergewaltigung am helllichten Tag - Spaziergängerin ins Gebüsch gezerrt

Vergewaltigung, Missbrauch, Übergriffe, Kinderpornografie.
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sweetdevil31
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Fürth: Vergewaltigung am helllichten Tag - Spaziergängerin ins Gebüsch gezerrt

#1

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Di, 6. Nov. 2018, 07:04

05.11.2018 12:15
Eine Frau wurde am Samstag in Fürth mit einem Messer bedroht und vergewaltigt.
Wie die Polizei am Montag mitteilte, war die Spaziergängerin gegen 8 Uhr in der Nähe des Fürther Pegnitzgrundes unterwegs. Auf Höhe der Kurgartenstraße ergriff sie plötzlich ein Mann und zog sie ins Gebüsch.

Der flüchtige Täter vergewaltigte die Frau, während er sie mit einem Messer bedrohte. Ein Zeuge, der die Frau vorfand, verständigte die Polizei. (…)

Die Polizei bittet um Mithilfe bei der Tätersuche. Beschreibung: etwa 30 Jahre alt, ca. 155 – 160 cm groß, südländisches Aussehen. Er sprach deutsch mit ausländischem Akzent. Seine Figur ist schlank und muskulös. Bekleidet war er zur Tatzeit mit einer Jeans, einer Jeansjacke und darunter einem weißen T-Shirt mit Aufdruck. Zudem trug er eine Nickelbrille sowie eine Glatze und hatte rote Flecken im Gesicht.

Zeugen werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst Mittelfranken in Verbindung zu setzen. Unter der Telefonnummer 091121123333 ist rund um die Uhr ein Hinweistelefon geschaltet. Bei Antreffen des Täters, verständigen Sie bitte umgehend den Polizeinotruf unter der Telefonnummer 110.
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Fürth: Vergewaltigung am helllichten Tag - Spaziergängerin ins Gebüsch gezerrt

#2

Ungelesener Beitrag von loraflora » Di, 6. Nov. 2018, 13:08

.

Mit authentischem Pegnitzgrund-Foto statt Symbolbild:


https://www.infranken.de/regional/fuert ... 08,3819452
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Fürth: Vergewaltigung am helllichten Tag - Spaziergängerin ins Gebüsch gezerrt

#3

Ungelesener Beitrag von loraflora » Mi, 7. Nov. 2018, 11:33

Bild
Rund um den Quellensteg (hier der Blick aus der Uferstadt) hat die Polizei am Wochenende nach Spuren des Täters gesucht. Die Frau war am Samstagmorgen in der Nähe der Brücke bedroht und vergewaltigt worden.


"Das Verbrechen ruft großes Entsetzen hervor: Am Samstagmorgen wurde eine Frau im Fürther Pegnitzgrund vergewaltigt. Als Passanten aufmerksam wurden, floh der Täter. Erste Zeugenhinweise sind inzwischen bei der Polizei eingegangen."

"Bei dem Opfer handelt es sich laut Polizei um eine Frau, die über 50 Jahre alt ist. Eine Fahndung nach dem Täter blieb am Wochenende noch ohne Erfolg. Vor Ort suchte die Polizei auch mit Suchhunden nach Spuren."

"Ein Phantombild gibt es zu diesem frühen Zeitpunkt der Ermittlungen noch nicht. Zunächst wird über andere Wege nach dem Mann gesucht, so Federl."

"Wer etwas Verdächtiges beobachtet hat, wird dringend gebeten, sich bei der Polizei zu melden."

Volltext: http://cdn.nordbayern.de/region/fuerth/ ... -1.8270681
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#4

Ungelesener Beitrag von loraflora » Do, 8. Nov. 2018, 18:51

Bild

Schneller Fahndungserfolg: Nach der Vergewaltigung einer Frau am vergangenen Samstag in Fürth hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen. Details über den 37-Jährigen wird sie am Freitag bei einer Pressekonferenz bekanntgeben.
Nähere Hintergründe und weitere Details zum Täter sollen Freitagmittag um 12 Uhr im Präsidium Nürnberg bekanntgegeben werden. Dass dafür extra zu einer Pressekonferenz geladen wird, begründete ein Polizei-Sprecher so: Ein Verbrechen dieser Art komme doch eher selten vor, zudem habe es die Bevölkerung in hohem Maße beunruhigt.

Einen Zusammenhang mit der versuchten Vergewaltigung, zu der es am Morgen des 19. August im Wiesengrund bei Schniegling kam, schlossen die Beamten aus. Zwei Männer hatten dort eine Frau angegangen.


Volltext: http://www.nordbayern.de/region/fuerth/ ... -1.8286983
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#5

Ungelesener Beitrag von loraflora » Fr, 9. Nov. 2018, 13:12

.

Um 12 Uhr fand die Pressekonferenz statt: https://www.polizei.bayern.de/mittelfra ... tml/288026

Bis jetzt wurde nur das Folgende über die Medien bekannt gegeben:
„Eine nicht alltägliche Tat“, sagte Roman Fertinger, Polizeipräsident für Mittelfranken. Bei dem nun festgenommenen Tatverdächtigen handele es sich um einen 37 Jahre alten türkischen Staatsangehörigen, der in Fürth aufgewachsen sei, so Fertinger. „Für uns ist dieser Überfall ein Ausnahmedelikt, sagte er, da es sich um eine zufällige Auswahl des Opfers gehandelt habe.
Die präzise Täterbeschreibung der Frau sei “gut” gewesen und habe bei der Fahndung geholfen. Der erste Hinweis sei von einer Mitarbeiterin einer Fürther Behörde eingegangen. Die Beschreibung des Verdächtigen habe auf einen ihrer Klienten gepasst. Ein weiterer Zeuge habe den Mann zudem am Tatort gesehen und ihn auf Fotos identifizieren können. „Wir haben ihn als recht gefährlich eingeschätzt”, fügte Sebald hinzu.
Der Tatverdächtige konnte in einer Wohnung in Nürnberg festgenommen werden. Der 37-Jährige sei vorbestraft, allerdings handele es sich dabei nicht um Sexualstraftaten, sondern um Vergehen im Umfeld von Betäubungsmitteln. Der Mann wurde „zuletzt im April 2014 verurteilt zu einer Freiheitsstrafe”, sagte Philip Engl von der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth. Entlassen wurde er demnach im Juni 2018.


"Eine nicht alltägliche Tat", "ein Ausnahmedelikt"? Was hat das zu bedeuten?
Daß dieser Mann nicht jeden Tag Frauen überfällt und vergewaltigt und es sich bei dieser Vergewaltigung um eine Ausnahme handelt, weil er bisher ausschließlich mit Drogendelikten in Erscheinung trat?

Bemerkenswert fand ich allenfalls, daß laut Täterbeschreibung nach einem ca. 155 - 160 cm großen Mann gesucht wurde.

Der Täter ist etwa 30 Jahre alt, ca. 155 - 160 cm groß und hat südländisches Aussehen. Er sprach deutsch mit ausländischem Akzent. Seine Figur ist schlank und muskulös. Bekleidet war er zur Tatzeit mit einer Jeans, einer Jeansjacke und darunter einem weißen T-Shirt mit Aufdruck. Zudem trug er eine Nickelbrille sowie eine Glatze und hatte rote Flecken im Gesicht.

Volltext: https://www.merkur.de/bayern/fuerth-bay ... 73629.html Aktualisiert: 09.11.18 12:59
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#6

Ungelesener Beitrag von loraflora » Fr, 9. Nov. 2018, 13:37

Andere Quelle:
Polizeipräsident Roman Fertinger gab zunächst Hintergründe zum dringenden Tatverdächtigen bekannt:

► Der Tatverdächtige ist 37 Jahre alt.
► Er ist türkischer Staatsbürger, wurde in Fürth geboren.
► Er ist bereits wegen Betäubungsmittel- und Gewaltstraftaten vorbestraft.
► Der 37-Jährige wurde zuletzt April 2014 vom Amtsgericht Weiden zu einer Freiheitsstrafe verurteilt. Aus der verhängten Haftstrafe wurde er im Juni 2018 entlassen.
Die Polizei hat den Ermittlungen unvermittelt "hohe Priorität beigemessen". Der 37-Jährige wurde als "gefährlicher Täter" eingeschätzt. Dies beeinflusste die Ermittlungen im Zusammenhang mit der Fahndung und der Festnahme erheblich. Im weiteren Verlauf der Ermittlungen wird nun ein Gutachten erstellt, um die Hintergründe der Tat zu definieren.
Fertinger betonte zudem, dass es sich dabei nicht um eine typische Vergewaltigung gehandelt habe. Die Auswahl des Opfers sei zufällig erfolgt. Typische Vergewaltigungen finden oftmals in engeren Beziehungskreisen statt, so dass dort eine bestimmte Opferauswahl getroffen wird.

In den Ermittlungen wurde der 37-Jährige durch zwei entscheidende Schritte überführt:

• Das Opfer erkannte den Täter durch einen Vergleich verschieden erstellter Bilder.
• Die Überprüfung von DNA-Material, das am Körper des Opfers sichergestellt wurde, ergab einen Treffer in Datenbank der Behörden.

Diese Vorgehensweise beschrieb Philipp Engl von der Staatsanwaltschaft. Polizeipräsident Fertinger ergriff zudem das Wort, um dem Opfer Mitgefühl auszusprechen. Sie werde mittlerweile psychologisch betreut.

Quelle: https://www.infranken.de/regional/fuert ... 08,3819452
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#7

Ungelesener Beitrag von loraflora » Fr, 9. Nov. 2018, 17:13

.

Weitere Details kommen so nach und nach an die Öffentlichkeit:

Der Mann hat die Anwesenheit am Tatort eingeräumt, nicht aber, für die Vergewaltigung verantwortlich zu sein.
Laut dem Sprecher der Staatsanwaltschaft Engl ist der Mann ausreisepflichtig, die Abschiebung sei derzeit allerdings ausgesetzt.
Der 37-Jährige wurde daraufhin am Mittwochabend (07.11.18) in der Wohnung eines Bekannten festgenommen. Bei einer Wohnungsdurchsuchung konnten darüber hinaus Beweismittel sichergestellt werden.
Ein Zusammenhang mit einem ähnlichen Fall mit zwei Tätern, der sich im vergangenen August in Nürnberg ereignet hat, werde weiter geprüft.


Quelle: https://www.br.de/nachrichten/bayern/ve ... nt,R8uDxWU

Versuchte Vergewaltigung im August in Nürnberg: https://www.infranken.de/regional/nuern ... 23,3634735
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#8

Ungelesener Beitrag von loraflora » Sa, 10. Nov. 2018, 09:12

.

Was mir in diesem Fall bei der Berichterstattung der wenigen Medien, die überhaupt darüber berichten, wieder mal besonders auffällt sind die "kleinen" Diskrepanzen.


Da heißt es einerseits in der überwiegenden Zahl der Berichte, die ich gefunden habe, der TV sei in der Wohnung eines Bekannten festgenommen worden, andererseits berichtet eine online Zeitung, er sei in der Wohnung einer Bekannten angetroffen worden:


"Der Mann habe sich in der Wohnung eines Bekannten aufgehalten, wo die Beamten mehrere Beweismittel sicherstellen konnten."

"Der mutmaßliche Täter wurde in der Wohnung einer Bekannten festgenommen."

"Schließlich konnte der 37-Jährige in der Wohnung einer Bekannten im Nürnberger Süden verhaftet werden."




Auch nur ein Medium berichtet, daß er zuvor weder in seiner Wohnung, noch bei Familienangehörigen gefunden wurde, was auf einen Versuch des Untertauchens hinweisen könnte:

"Die Beamten suchten zunächst vergeblich in seiner Wohnung und bei Verwandten nach dem Mann."



Des Weiteren gibt es beträchtliche Unterschiede in der Berichterstattung bezüglich des Zeugen:


"Ein Zeuge verhinderte am Tattag offenbar Schlimmeres."

"Ein Zeuge, der die Hilferufe hörte und die Frau vorfand, verständigte die Polizei. Der Tatverdächtige flüchtete, nachdem er offenbar den herannahenden Zeugen wahrgenommen hatte."

"Er hatte sich von hinten genähert, sie schließlich überholt, in ein Gebüsch gezogen und vergewaltigt. Vor der Tat hatte er ihr das Handy abgenommen. Bei einer günstigen Gelegenheit konnte sie vom Boden aufspringen und einen Jogger ansprechen."



Auch, daß dem Opfer vor der Vergewaltigung das Mobiltelefon abgenommen wurde, wird sonst in keinem anderen Bericht erwähnt.




Die Quelle aller drei von der Norm abweichenden Berichterstattungen: http://www.nordbayern.de/region/vergewa ... -1.8290154
Die Quellenangaben für alle anderen Zitate sind, bis auf diese https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/6013/4111093, bereits in den vorhergehenden Kommentaren zu finden.
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#9

Ungelesener Beitrag von Salva » So, 11. Nov. 2018, 00:37

loraflora hat geschrieben:
Sa, 10. Nov. 2018, 09:12
Was mir in diesem Fall bei der Berichterstattung der wenigen Medien, die überhaupt darüber berichten, wieder mal besonders auffällt sind die "kleinen" Diskrepanzen.
Die Berichte sind vageundnichtvielsagend verfasst. Als ob diese Art der Berichterstattung so eine Tat ungeschehen machen könnte...
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#10

Ungelesener Beitrag von loraflora » So, 11. Nov. 2018, 09:37

Salva hat geschrieben:
So, 11. Nov. 2018, 00:37
Die Berichte sind vageundnichtvielsagend verfasst. Als ob diese Art der Berichterstattung so eine Tat ungeschehen machen könnte...

Das sind wir ja längst gewohnt, wobei in diesem Fall noch mehr Informationen an die Öffentlichkeit gegeben wurden als in so manchem anderen.

Wirklich schlimm finde ich die "Ungenauigkeiten" in der Mehrzahl der wenigen Berichte, wenn ich davon ausgehe, daß allein diese Quelle http://www.nordbayern.de/region/vergewa ... -1.8290154 korrekt berichtet hat, wenn ich die höhere Anzahl der erwähnten Details vergleiche. Sie wirkt dadurch für mich authentischer als der sonstige Einheitsbrei, der sich wie üblich fast auf jedes Komma gleicht.

Besonders fällt diese "ungenaue", weil divergierende, teilweise massiv tendenziöse Berichterstattung bei spektakulären Fällen, wie z. B. dem von Peggy Knobloch, auf, aber auch bei minder prominenten Fällen ist es schwierig, sich als Leser ein klares Bild der Sachverhalte zu machen, wenn entweder alle Medien wie gleichgeschaltet eine einzige Quelle, zumeist eine einzelne Agenturmeldung, 1:1 übernehmen, oder, noch schlimmer, wenn die Inhalte in wichtigen Punkten teilweise vollkommen unterschiedlich dargestellt werden, sobald man diverse Medienberichte vergleicht. Oft kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, daß es sich hierbei um gezielte Desinformation und Verwirrung der Leser handelt, denn allein auf schlampige Recherche kann dieses durchgehend von mir beobachtete Vorgehen meines Erachtens kaum noch geschoben werden.
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#11

Ungelesener Beitrag von Salva » So, 11. Nov. 2018, 15:55

loraflora hat geschrieben:
So, 11. Nov. 2018, 09:37
Das sind wir ja längst gewohnt, wobei in diesem Fall noch mehr Informationen an die Öffentlichkeit gegeben wurden als in so manchem anderen.
Das liegt wahrscheinlich daran, dass in meiner Geburtsstadt solche Delikte noch recht spektakulär sind. 2017 wurden gerade einmal 19 Vergewaltigungen begangen, insgesamt gab es in Fürth 63 Sexualdelikte. Allerdings: Ausländer begingen 1.277 Straftaten. Von insgesamt 3.317. Das entspricht einer Quote von 34,2%...
loraflora hat geschrieben:
So, 11. Nov. 2018, 09:37
Besonders fällt diese "ungenaue", weil divergierende, teilweise massiv tendenziöse Berichterstattung bei spektakulären Fällen, wie z. B. dem von Peggy Knobloch, auf, [...]
In der Regel erhalten die Medien ihre Inputs von den Strafverfolgungsbehörden und dass die längst nicht alles verraten ist ebenso bekannt wie die Tatsache, dass die meisten Infos in irgendeiner Form manipuliert sind. Ermittlungstaktik halt. Umso interessanter wird es wenn ein Fall vor Gericht kommt, denn dann kommen Dinge ans Tageslicht, von denen wir Ottonormalos keinen Schimmer hatten. Aber auch nicht immer (Stichwort "Justizirrtümer"). Dass die Online Medien voneinander abschreiben, liegt in der Natur der Sache. Geht schneller und spart somit Ressourcen :)
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#12

Ungelesener Beitrag von loraflora » Mi, 14. Nov. 2018, 09:25

Salva hat geschrieben:
So, 11. Nov. 2018, 15:55
... Dass die Online Medien voneinander abschreiben, liegt in der Natur der Sache. Geht schneller und spart somit Ressourcen :)
Seit wann ist das denn so, Salva? Ich kann mich jedenfalls noch erinnern, daß Medien einst konkurrierten und die meisten nachweislich sogar bemüht waren, selbst journalistisch zu recherchieren. Heute findet das offenkundig kaum noch statt.

Wem gehören eigentlich die Agenturen?

Heute ist es eher die Regel als die Ausnahme, daß riesige, internationale Agenturen wie beispielsweise dpa eine Meldung veröffentlichen - in wessen Auftrag? - und diese von allen Medien oft sogar im wortlaut verbreitet werden. Ganz offensichtlich wird sich nicht einmal mehr die Mühe gemacht, den Versuch zu unternehmen, diese Meldungen und Berichte individuell umzuformulieren, um den Eindruck zu erwecken, es handle sich um eigenständige, journalistische Arbeit, ganz im Gegenteil, es scheint Standard geworden zu sein und die Konsumenten der Nachrichten scheint das nicht im Geringsten zu stören, daß diese Agenturen wie das Wahrheitsministerium in 1984 agieren und die Medien geschlossen und einheitlich berichten. Ebenso findet keinerlei Hinterfragen dieser Agenturmeldungen mehr statt.




Vergewaltigung: Ausreise des Verdächtigen seit 2016 geplant


Ausländerbehörde hat jahrelang keine Papiere bekommen - vor 3 Stunden
FÜRTH - Bereits seit Anfang 2017 hat sich die Fürther Ausländerbehörde vergeblich um Passersatzpapiere für den 37-Jährigen, der beschuldigt wird, eine Spaziergängerin im Pegnitzgrund vergewaltigt zu haben, bemüht. Sogar schon seit Mitte des Jahres 2016 wurde seine Ausreise vorbereitet.
Geplant war, dass der 37-Jährige direkt im Anschluss an die Haftstrafe ausreisen sollte. "In diesem Zusammenhang legte der Tatverdächtige trotz wiederholter Aufforderung keinen Pass vor. Auch im Zuge der Nachforschungen der Ausländerbehörde konnte der Pass nicht ausfindig gemacht werden", teilt eine Sprecherin der Stadt Fürth auf NN-Anfrage mit.

Deshalb begann man Anfang 2017 damit, Passersatzpapiere zu beschaffen. Mit den türkischen Behörden nahm dabei aber nicht die Fürther Ausländerbehörde, sondern die übergeordnete Zentrale Passbeschaffung für Bayern bei der Regierung von Oberbayern Kontakt auf.
Die Ausländerbehörde Fürth hat "Schritte unternommen", um Lichtbilder des heute 37-Jährigen und ein von ihm unterschriebenes Antragsformular für die Erteilung eines Passersatzdokuments zu bekommen. Ob sie damit auch erfolgreich war, teilte die Stadt Fürth nicht mit.

"Die Verzögerung bei der Beschaffung von Passersatzpapieren beruht in diesem Fall auf der verweigerten Mitwirkung des Tatverdächtigen", betont die Stadt Fürth.


"Eine Abschiebungshaft sei nicht möglich gewesen, weil die gesetzlichen Voraussetzungen des Paragrafen 62 des Aufenthaltsgesetzes nicht vorlagen."




Quelle: http://www.nordbayern.de/region/fuerth/ ... -1.8304583



Aufenthaltsgesetz § 62 Abschiebungshaft https://dejure.org/gesetze/AufenthG/62.html
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#13

Ungelesener Beitrag von loraflora » Sa, 17. Nov. 2018, 11:16

Bild
Fürths Oberbürgermeister Thomas Jung will den Ausreisefall
um den mutmaßlichen Vergewaltiger nun an das Landesamt für
Asyl und Rückführungen übergeben.
© Foto: H.-J. Winckler



Nach Vergewaltigung: Fürths OB Jung fordert Abschiebehaft

"Das muss man deutschlandweit lösen"
, sagt OB Thomas Jung

Der Fürther Oberbürgermeister Thomas Jung (SPD) fordert, dass Abschiebehaft für ausländische Straftäter auch dann möglich wird, wenn die Abschiebung nicht unmittelbar bevorsteht. Den Fall des 37-Jährigen, der eine Spaziergängerin vergewaltigt haben soll, hat er derweil an die Zentrale Passbeschaffung für Bayern beim Landesamt für Asyl und Rückführungen zu übergeben.

Dies war bisher unterblieben, weil der türkische Staatsbürger sich geweigert hatte, einen Antrag auf Beschaffung von Passersatzpapieren auszufüllen und die Unterlagen damit unvollständig waren. Nach Ansicht der Fürther Ausländerbehörde darf der Fall erst weitergegeben werden, wenn alle Anforderungen erfüllt sind.
So lange man nichts grundsätzlich ändere, tauche immer wieder dasselbe Problem auf. "Das muss man deutschlandweit lösen, indem man den Druck auf ausreisepflichtige ausländische Straftäter erhöht und die Voraussetzungen für Abschiebungshaft ändert", betont Jung, der nun auch Abschiebehaft für ausländische Straftäter fordert - auch dann möglich wird, wenn die Abschiebung nicht unmittelbar bevorsteht.
"Die Defizite im System liegen durch diesen Fall auf der Hand", meint Jung. Er wolle sich politisch für eine Änderung einsetzen, sich an den Parteivorstand und Abgeordnete wenden. "Die Sache wird über viele Schreibtische gehen, da werde ich nicht nachlassen", betont er. Die bisher möglichen Einschränkungen für ausreisepflichtige Straftäter wie Kürzungen der Sozialleistungen und ein Beschäftigungsverbot seien "faktisch kein Druck", meint Jung. Die Betroffenen könnten sich auch trotzdem noch sehr wohl fühlen.

"Dann muss man sie einsperren"

Es könne nicht sein, dass Straftäter durch die Nichtmitwirkung bei der Identitätsfindung einen Aufenthalt erzwingen könnten. "Dann muss man sie einsperren, damit keine Gefahr mehr von ihnen ausgeht und der Druck größer wird. Ein Rechtsstaat sollte in allen Bereichen konsequent sein", fordert Jung. Durch den Fürther Fall sei seine Einstellung zu Abschiebehaft und Ausreisezentren deutlich positiver geworden. Ein Rechtsstaat sei daran zu messen, dass er Recht vollziehe. Das gelte gerade auch für Fälle wie in Fürth – selbst wenn manche das nicht hören wollten, sagt der Fürther Oberbürgermeister.

Volltext und Bildquelle: http://www.nordbayern.de/region/nach-ve ... -1.8317017
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#14

Ungelesener Beitrag von Salva » So, 18. Nov. 2018, 16:37

Lieber Herr OB Jung!

Es ist ja nicht so, dass ich Ihre Meinungen und Absichten, die ja der Besserung dienen sollen, nicht teile. Und auch ich sehe sehr wohl "Die Defizite im System" und zwar nicht erst seit dem Vorfall in Fürth. Dennoch:

😄

Beste Grüße aus dem Landkreis,
Salva
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#15

Ungelesener Beitrag von loraflora » Fr, 23. Nov. 2018, 10:17



Abschiebehaft: Fürths OB Jung fordert Hilfe von Nahles



Bild
Fürths Oberbürgermeister Thomas Jung (2. v. l.) möchte keine "wirkungslosen Sanktionen" mehr - und
fordert nun SPD-Chefin Andrea Nahles (re.) auf, sich für eine leichtere Abschiebehaft für ausreisepflichtige
ausländische Straftäter einzusetzen.
© Ralf Rödel

"Die Sanktionen des Staates beschränken sich auf die Verweigerung einer Arbeitserlaubnis, die Kürzung von Sozialleistungen oder die Beschränkung des Aufenthaltsortes. Das sind sehr schwache Sanktionen und meist wirkungslos", meint Jung. Deshalb fordert er, dass Abschiebehaft künftig bei fehlender Mitwirkung der Ausreisepflichtigen auch dann möglich wird, wenn die Abschiebung nicht unmittelbar bevorsteht.

Alternativ setzt er sich für die Schaffung von Ausreisezentren für ausländische Straftäter ein. "Diese bleiben dort so lange inhaftiert, bis sie doch noch bereit sind, bei einer Abschiebung mitzuwirken", meint Jung.


Volltext: http://www.nordbayern.de/region/abschie ... -1.8327413
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#16

Ungelesener Beitrag von loraflora » Di, 11. Dez. 2018, 11:12



Bündnis gegen Rechts und Rassismus und Gewerkschaften werfen Fürther OB Jung vor, Vergewaltigungsfall zu instrumentalisieren


Nach der Vergewaltigung einer Frau im Wiesengrund forderte Fürths Oberbürgermeister Thomas Jung, die Abschiebehaft für ausländische Straftäter zu erleichtern. Kritik kommt nun vom Bündnis gegen Rechtsextremismus und Rassismus und vom DGB.
Jungs Ruf nach einer Verschärfung der Regelungen stoße beim Bündnis auf "Verwunderung und Befremden", wie es in einem offenen Brief heißt, der an den OB und die Stadträte adressiert ist. Die Unterzeichner betonen: "Wir wenden uns entschieden gegen die Instrumentalisierung der abscheulichen Vergewaltigung". Jung argumentiere "auf einer populistischen Ebene", kritisiert auch Ruth Brenner, Vorsitzende des Fürther Kreisverbands des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB).
"Natürlich gehören Straftaten wie diese entsetzliche Vergewaltigung verfolgt und deren Täter verurteilt", schreibt das Bündnis. Man halte es aber für gefährlich, den Fall zu verwenden, um – wie Rechtspopulisten und Rechtsextreme – härtere Abschiebegesetze zu verlangen. Bereits jetzt werde Abschiebehaft häufig zu Unrecht angeordnet; aus Verzweiflung nähmen sich jedes Jahr Menschen in diesen Haftanstalten das Leben.

Die Gewalt war "nicht importiert"
Der 37-Jährige sei in Fürth aufgewachsen und sozialisiert worden. "Daraus wird offensichtlich, dass Gewalt gegen Frauen ein Problem in unserer Gesellschaft darstellt und nicht importiert worden ist." Das Bündnis gegen Rechts fürchtet, dass abgelehnte Asylbewerber und ausreisepflichtige Migranten durch solche Forderungen "pauschal in die Nähe von Kriminalität und sexualisierter Gewalt gerückt" werden.

Ganzer Artikel: http://www.nordbayern.de/region/fuerth/ ... -1.8386916
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