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Detmold: Sexueller Missbrauch im großen Stil - Polizei nimmt mehrere Männer fest

Vergewaltigung, Missbrauch, Übergriffe, Kinderpornografie.
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sweetdevil31
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Detmold: Sexueller Missbrauch im großen Stil - Polizei nimmt mehrere Männer fest

#1

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Di, 29. Jan. 2019, 13:51

Sexueller Missbrauch im großen Stil? Polizei nimmt mehrere Männer fest

29.01.2019 12:16
In einer ganzen Reihe von Fällen sollen drei Verdächtige im Kreis Lippe mehrere Kinder schwer sexuell missbraucht haben.
Laut Polizeiangaben seien die Verdächtigen im Kreis Lippe festgenommen worden, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag mit.

Bei den Opfern handele es sich um Kinder im Alter von 4 bis 13 Jahren. Die Ermittler gehen von einer Vielzahl von Taten aus.

Weitere Hintergründe und Details zu den Festnahmen wollen die Behörden erst am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Detmold mitteilen. (...)
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Detmold: Sexueller Missbrauch im großen Stil - Polizei nimmt mehrere Männer fest

#2

Ungelesener Beitrag von Salva » Di, 29. Jan. 2019, 14:23

Di, 29. Januar 2019: Einladung zur gemeinsamen Pressekonferenz der Staatsanwaltschaft Detmold und der Polizei Lippe

Staatsanwaltschaft Detmold und Polizei laden interessierte Medienvertreter zu einer gemeinsamen Pressekonferenz am

Mittwoch, 30. Januar 2019, in das Kreishaus (Kreistagssitzungssaal - Raum 408), Felix-Fechenbach-Straße 5, 32756 Detmold ein. Beginn ist um 11 Uhr.

Hintergrund ist eine Vielzahl von Taten, bei denen Kinder schwer sexuell missbraucht wurden. Die Opfer waren zur Zeit der Tathandlungen im Alter von 4 bis 13 Jahren. Näheres zu den Ermittlungen sowie zu drei Festnahmen in dem Zusammenhang erfahren Sie am Mittwoch. Die zuständigen Dezernenten der Staatsanwaltschaft Detmold sowie Ermittler der Polizei Lippe stehen für Fragen und O-Töne zur Verfügung. Aus organisatorischen Gründen bitten wir darum, dass sich Medienvertreter in der hiesigen Pressestelle anmelden, sofern eine Teilnahme geplant ist.

Pressekontakt:

Polizei Lippe
Pressestelle
Dr. Laura Merks
Telefon: 05231 / 609 - 5050
Fax: 05231 / 609-5095
E-Mail: Pressestelle.Lippe(aet)polizei.nrw.de
www.polizei.nrw.de/lippe

Quelle: Presseportal
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#3

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mi, 30. Jan. 2019, 05:42

In dieser Gartenlaube hauste der Hauptverdächtige

30.01.2019 - 04:00 Uhr
30 Jahre lang lebte der Mann (56) auf dem Campingplatz Eichwald in Lügde. In dem Bretterverschlag sollen die meisten Taten passiert sein.

Bild
In diesem Verschlag sollen jahrelang Kinder sexuell missbraucht worden sein
Der Dauercamper wurde festgenommen – genau wie zwei weitere Männer im November 2018 im Kreis Lippe. Das Trio soll in Ostwestfalen über Jahre hinweg bis zu 20 Kinder sexuell missbraucht haben.

Die meisten der Taten sollen in der Gartenlaube passiert sein, begangen von dem 56 Jahre alten Hauptverdächtigen. Nach Polizeiangaben waren die missbrauchten Kinder vier bis 13 Jahre alt. Näheres zu den Ermittlungen und den drei Festnahmen wollen Polizei und Staatsanwalt am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Detmold bekannt geben.

Wie der WDR berichtet, soll auch die Pflegetochter (8) des alleinstehenden Dauercampers unter den Opfern sein. Die Mutter überließ ihm spätestens 2016 ihre Tochter, kurz darauf habe es Anzeigen gegeben, weil sexueller Missbrauch vermutet wurde. (…)
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#4

Ungelesener Beitrag von Salva » Mi, 30. Jan. 2019, 17:01

Mi, 30. Januar 2019: Es gehe um mehr als 1000 Einzeltaten, sagte der Leiter der Ermittlungskommission Camping, Gunnar Weiß, am Mittwoch in Detmold.
Die Opfer seien zwischen 4 und 13 Jahre alt. Die Ermittler gehen davon aus, das es noch weitere Opfer gebe. "Wir haben noch einen Haufen Arbeit vor uns", sagte Weiß.

Die Verdächtigen - eine 56-Jähriger aus Lügde, ein 33-Jähriger aus Steinheim bei Höxter und ein 48-Jähriger aus Stade in Niedersachsen - seien in Untersuchungshaft.

Die Taten sollen sich demnach in einem Zeitraum von zehn Jahren auf dem Campingplatz ereignet haben. 13.000 gesicherte Kinderpornodateien seien dem Bundeskriminalamt übergeben worden. Das Datenvolumen betrage 14 Terabyte.
Quelle: Tag24
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#5

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Do, 31. Jan. 2019, 05:52

Mindestens 23 Kinder auf Campingplatz missbraucht

30.01.2019, 23:02 Uhr
Mindestens 23 Kinder sind auf einem Campingplatz in Lügde in Nordrhein-Westfalen für den Dreh von Kinderpornos sexuell missbraucht worden. Drei tatverdächtige Deutsche sitzen in Untersuchungshaft.
Ein 56-Jähriger aus Lügde und ein 33-Jähriger aus Steinheim bei Höxter sollen nach Erkenntnissen der Ermittler die Kinder im Wechsel gefilmt und missbraucht haben , wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch in Detmold in einer Pressekonferenz mitteilten. Der dritte Tatverdächtige, ein 48-Jähriger aus Stade in Niedersachsen, soll als Auftraggeber fungiert haben.

Gegen alle drei ermitteln die Behörden unter anderem wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern. Es gehe um mehr als 1000 Einzeltaten, sagte der Leiter der Ermittlungskommission Camping, Gunnar Weiß. Hauptverdächtig ist der 56-Jährige. Nach Angaben der Ermittler hat der 48-Jährige ein Teilgeständnis abgelegt. Die beiden anderen Männer schweigen bislang. (...)
Quelle: T-Online
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#6

Ungelesener Beitrag von Salva » Do, 31. Jan. 2019, 19:07

Do, 31. Januar 2019: Polizei erhielt bereits 2016 zwei Hinweise auf Missbrauch – und ermittelte nicht
Nachdem Polizei und Staatsanwaltschaft in NRW drei mutmaßliche Kinderschänder festgenommen haben, kommt heraus: Manche der Fälle hätten womöglich verhindert werden können. Polizei und Jugendamt erhielten bereits im August und November 2016 Hinweise, dass der Hauptbeschuldigte sich an Kindern vergeht. Einmal habe ein Familienvater aus Bad Pyrmont angerufen, ein anderes Mal habe eine Mitarbeiterin des Jobcenters Jugendamt und Polizei informiert. In beiden Fällen habe es keine weiteren polizeilichen Ermittlungen gegeben, auch die Staatsanwaltschaft wurde nicht eingeschaltet. Das bestätigt die Staatsanwaltschaft Detmold in einer Pressemitteilung, die dem stern vorliegt.

Der 57-jährige Familienvater hatte seine Vorwürfe am Mittwoch zunächst in der "Lippischen Landeszeitung" öffentlich gemacht. Jens R. aus Bad Pyrmont berichtete dort, dass seine damals fünf- und achtjährigen Töchter bereits 2016 von einem der Verdächtigen unsittlich berührt worden seien. Dies habe er bei der Polizei in Barntrup (ebenfalls Kreis Lippe) und beim Jugendamt Hameln-Pyrmont angezeigt. Der 56-jährige nun festgenommene Campingplatzbewohner sei "ganz offensichtlich pädophil und hat immer wieder kleine Kinder berührt", sagte er dem Blatt.

Anzeige blieb ohne Folgen für Campingplatzbewohner

Laut R. seien die Behörden einige Wochen nach der Anzeige auf ihn zugekommen. "Sie sicherten mir zu, dass beim Dauercamper alles in Ordnung sei. Ich solle vorsichtig sein mit meinen Äußerungen, da ich auch wegen Rufmordes und übler Nachrede angezeigt werden könnte." Geschehen sei daraufhin nichts weiter. "Die zuständigen Behörden haben in diesem Fall völlig versagt. Dies ist der Skandal im Skandal", zitiert ihn die "Lippische Landeszeitung".

Die Pressestelle der Polizei im Kreis Lippe durfte sich auf Anfrage nicht zu dem Fall äußern und verwies auf die zuständige Staatsanwaltschaft. Der Detmolder Oberstaatsanwaltschaft Ralf Vetter nahm am Abend in einer Pressemitteilung dazu Stellung. "Tatsächlich haben die Polizei Lippe und (...) auch die beteiligten Jugendämter Hinweise auf einen möglichen sexuellen Missbrauch des Pflegekindes des Hauptbeschuldigten erhalten. Die erste Mitteilung erfolgte bereits im August 2016", heißt es darin.

Laut Staatsanwaltschaft versäumte es die Polizei, ein Ermittlungsverfahren einzuleiten und informierte stattdessen nur das Jugendamt. "Polizeiliche Ermittlungen sind anschließend nicht erfolgt." Nur kurz darauf, im November 2016, habe eine Mitarbeiterin des Jobcenters Polizei und Jugendamt über Äußerungen des Pflegevaters informiert, die auf einen sexuellen Missbrauch des Kindes hindeuten konnten. Auch in diesem Fall habe die Polizei lediglich beim Jugendamt nachgefragt. Dort habe man den Beamten mitgeteilt, dass es keine Anzeichen für einen Missbrauch gebe. Daraufhin habe die Polizei die Ermittlungen eingestellt. "Das Verhalten der beteiligten Behörden wird von der Staatsanwaltschaft Detmold unter allen rechtlichen Gesichtspunkten untersucht werden", schreibt Vetter in seiner Mitteilung.
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#7

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » So, 3. Feb. 2019, 07:01

Zahl der Opfer steigt auf mindestens 29

01.02.2019, 18:22 Uhr
Nach dem jahrelangen Kindesmissbrauch auf einem Campingplatz in Nordrhein-Westfalen ist die Zahl der bekannten Opfer gestiegen. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass es noch mehr Betroffene gibt.
Die Zahl der bisher bekannten Opfer von sexuellem Kindesmissbrauch auf einem Campingplatz in Lügde ist auf 29 gestiegen, wie die Bielefelder Polizei mitteilte. Nach der Pressekonferenz zu dem Fall am Mittwoch hatte es nach Angaben der Ermittler Hinweise auf mögliche neue Opfer gegeben. Die Auswertung führte dann zu den weiteren Betroffenen. Weitere Details wie Altersangaben wollte die Polizei nicht nennen. (…)
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#8

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Di, 12. Feb. 2019, 06:49

Missbrauch auf Campingplatz: Zahl der Opfer steigt

11.02.2019, 14:01 Uhr
Als der Missbrauchsfall von Lügde im Januar bekannt wurde, ging die Polizei von 23 Opfern aus. Nun ist klar: Es waren 31 Kinder – mindestens.
Die Zahl der bislang bekannten Opfer schweren sexuellen Missbrauchs auf einem Campingplatz in Lügde in Nordrhein-Westfalen ist auf 31 gestiegen. Das teilten Staatsanwaltschaft und Polizei gemeinsam in Bielefeld mit. Unter den Opfern seien 27 Mädchen und 4 Jungen im Alter zwischen 4 und 13 Jahren. (...)

Bei der Ermittlungskommission "Eichwald", benannt nach dem Campingplatz in Lügde, sind nach Polizeiangaben bislang 63 Hinweise eingegangen. Die Ermittlungen hat das Polizeipräsidium Bielefeld als übergeordnete Behörde übernommen.
Quelle: T-Online
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#9

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 22. Feb. 2019, 06:33

Beweismaterial im Missbrauchsfall Lügde verschwunden

21.02.2019, 20:36 Uhr
Der Fall des vielfachen Kindesmissbrauchs auf einem Campingplatz in Lügde entwickelt sich immer mehr zu einem Polizeiskandal. Seit Wochen ist Beweismaterial verschwunden.
Ein Alukoffer und eine Hülle mit 155 Datenträgern würden in der Kreispolizeibehörde Lippe vermisst, sagte der sichtlich aufgebrachte Innenminister Herbert Reul (CDU) am Donnerstag in einer eilig anberaumten Pressekonferenz in Düsseldorf.

Das Schockierende: Am 20. Dezember seien die Asservate zuletzt gesehen worden. Aber erst am 30. Januar sei der Verlust bemerkt worden. "Man muss hier klar von Polizeiversagen sprechen", sagte Reul. "Das alles macht mich fassungslos." Es sei ein "Debakel". Außerdem sei er auch erst an diesem Montag über den Verlust der Datenträger informiert worden.

Ein Sonderermittler mit vier Mitarbeiter wurde eingesetzt, um den Verbleib der Datenträger aufzuklären. "Die Beamten lassen keinen Stein auf dem anderen", sagte Reul. Die Ermittlungen wurden bereits wegen der Größe des Falls dem Polizeipräsidium Bielefeld übertragen. (...)
Vollständiger Bericht T-Online
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Detmold: Sexueller Missbrauch im großen Stil - Polizei nimmt mehrere Männer fest

#10

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mi, 27. Feb. 2019, 04:54

Innenminister Reul lässt hochrangigen Polizisten versetzen

26.02.2019, 20:57 Uhr
Der Missbrauchsfall von Lügde zieht Kreise. Die Polizei hat einen weiteren, noch minderjährigen Verdächtigen vernommen. Derweil muss ein weiterer hochrangiger Beamter seinen Hut nehmen.
Im Fall des massenhaften Kindesmissbrauchs auf einem Campingplatz bei Detmold gibt es einen weiteren Tatverdächtigen. Ein 16-Jähriger aus der Region soll kinderpornografisches Material besessen haben, das auf dem Campingplatz entstanden sei, sagte Oberstaatsanwalt Ralf Vetter am Dienstag.

Der Jugendliche sei am Montag vernommen worden, befinde sich aber wieder auf freiem Fuß. Die Ermittler seien durch die Auswertung sichergestellter Daten auf ihn gestoßen. Zuvor hatte der WDR berichtet.

Im Rahmen der Aufarbeitung des Falls muss nun ein weiterer ranghoher Polizist seinen Platz räumen. Auf Anweisung des NRW-Innenministeriums wird der Polizeidirektor der zuständigen Kreispolizei an eine andere Behörde versetzt, teilte Landrat Axel Lehmann am Dienstagabend mit. Der Landrat hatte bereits vorige Woche einen anderen Beamten, den Leiter der Direktion Kriminalität, von seinen Aufgaben entbunden. (…)
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#11

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Di, 12. Mär. 2019, 06:47

Missbrauch auf Campingplatz: Kinderpornos bei Polizist gefunden!

11.03.2019 17:06
Im Fall um den massenhaften Kindesmissbrauch auf einem Campingplatz in Lüdge ist ein Polizist ins Visier der Sonderermittler geraten, der bereits wegen Kinderpornografie vorbestraft ist.
Es soll sich um einen Gütersloher Beamten handeln, auf dessen Laptop seine Kollegen im Frühjahr 2011 mehrere Dateien mit Kinderpornos fanden.

Bei der anschließenden Durchsuchung seiner Wohnung stießen die Ermittler auf mehr als 3.000 Fotos mit kinderpornografischen Inhalten.

Im Juni 2012 verurteilte das Amtsgericht Bielefeld den Polizeikommissar zu einer Geldstrafe von 3.200 Euro. Auch wenn der Beamte damit rechtlich nicht vorbestraft ist, wurde er vom Dienst in Gütersloh degradiert und nach Lippe versetzt. (…)
Quelle: Tag24
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#12

Ungelesener Beitrag von Salva » Do, 14. Mär. 2019, 18:28

Mi, 13. März 2019: Polizisten und Kinderpornos- NRW-Beamte in mindestens 15 Fälle verstrickt

Nach dem Kindesmissbrauch in Lügde und den Ermittlungspannen untersucht das Innenministerium auch Verfehlungen von Polizisten. Nun wird klar: In der Vergangenheit gab es immer wieder Fälle von Kinderpornografie oder Missbrauch bei der NRW-Polizei.
Düsseldorf: Bei den Untersuchungen zum Polizeiskandal von Lügde ist das NRW-Innenministerium landesweit auf 15 Fälle gestoßen, in denen Ermittlungen wegen Kindesmissbrauchs oder Kinderpornografie gegen Polizisten geführt wurden. Es habe sich um straf- oder disziplinarrechtliche Ermittlungen gehandelt, sagte ein Ministeriumssprecher der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Darunter sei auch der Fall eines Polizisten der Kreispolizeibehörde Lippe, der wegen Kinderpornografie vorbestraft ist.

Das Innenministerium hatte nach eigenen Angaben das zuständige Landesamt für Aus- und Fortbildung der Polizei (LAFP) beauftragt, nach solchen Fällen zu suchen. «Daraufhin hat das LAFP dem Ministerium gestern in einer Erstauskunft über insgesamt 15 Fälle innerhalb der vergangenen zehn Jahre berichtet», sagte der Sprecher. «In 14 dieser Fälle sind die betroffenen Beamten zwischenzeitlich entweder aus dem Dienst entfernt worden, vorläufig des Dienstes enthoben worden, mit einem Verbot der Führung der Dienstgeschäfte belegt worden oder sie befinden sich bereits im Ruhestand.»

Vorbestrafter Polizist darf nicht suspendiert werden
Weiter im Dienst sei der vorbestrafte Polizist im Kreis Lippe. Dieser Fall war vergangene Woche bekannt geworden. Der Beamte war nach früheren Ministeriumsangaben im Jahr 2011 wegen des Besitzes und Beschaffens von Kinderpornografie verurteilt worden. Er arbeite weiter, «da ein Gericht eine Entfernung aus dem Dienst abgelehnt hatte», sagte der Ministeriumssprecher.

Noch nicht ausgewertet worden seien die Polizisten, die beim Landeskriminalamt, Landesamt für zentrale Polizeiliche Dienste und LAFP selbst arbeiten. Dies sei aber nur noch ein Bruchteil der 42.000 Polizisten in NRW, hieß es beim Ministerium.

Auf einem Campingplatz in Lügde wurden nach bisherigen Ermittlungen mindestens 31 Kinder Opfer sexuellen Missbrauchs. Der Fall hatte sich nach Ermittlungspannen zu einem Polizeiskandal ausgeweitet
Quelle: e110
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#13

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mi, 20. Mär. 2019, 05:42

Jugendamt bekam schon 2016 Pädophilie-Hinweise

19.03.2019, 18:03 Uhr
Der Landrat Tjark Bartels hat im Missbrauchsfall von Lügde Fehler eingeräumt. Demnach soll das Jugendamt bereits Jahre zuvor Hinweise auf Pädophilie erhalten haben.
Im Fall des massenhaften Kindesmissbrauchs in Lügde hat das Jugendamt Hameln trotz mehrfacher Hinweise auf Pädophilie einen heute 56-Jährigen als Pflegevater für ein kleines Mädchen eingesetzt.

Hamelns Landrat Tjark Bartels (SPD) räumte am Dienstag ein, dass schon im Jahr 2016 eine Jobcenter-Mitarbeiterin, ein anderer Vater sowie eine Kindergarten-Psychologin einen entsprechenden Verdacht äußerten. Diese Hinweise seien auch in den Akten vermerkt. In der Vergangenheit hatte der Landrat immer nur von Hinweisen auf die vermüllten Wohnverhältnisse gesprochen.

Der arbeitslose Dauercamper soll gemeinsam mit einem Komplizen über Jahre hinweg Kinder missbraucht und dabei gefilmt haben. Sein Pflegekind setzte er ein, um andere Opfer anzulocken. Anfang 2017 hatte der Mann auf Wunsch der im Kreis Hameln lebenden Mutter die Pflegschaft für das Mädchen erhalten, das schon länger bei ihm lebte. (...)
Quelle: T-Online
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