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Plettenberg: Grausamer Pflegevater quält Kleinkind zu Tode l Urteil

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sweetdevil31
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Plettenberg: Grausamer Pflegevater quält Kleinkind zu Tode l Urteil

#1

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Sa, 5. Jan. 2019, 08:18

Grausamer Pflegevater quält Kleinkind zu Tode

04.01.2019 19:00
Ein einjähriges Kind ist in Plettenberg im Sauerland in der Obhut von Pflegeeltern so schwer misshandelt worden, dass es starb.
Die Pflegeeltern hatten das kleine Kind demnach in der Nacht zum Donnerstag schwer verletzt in ein Lüdenscheider Krankenhaus gebracht. Von dort wurde es in die Uniklinik Essen ausgeflogen, wo es Stunden später starb.

"Die Verletzungen und letztlich der Tod des Kindes sind auf Gewalteinwirkung zurückzuführen", teilte die Polizei mit. Das habe die Obduktion am Freitag ergeben. Keine Angaben machte die Polizei zur Art der Misshandlungen. Der Pflegevater sollte einem Haftrichter vorgeführt werden, ein Haftbefehl wegen Körperverletzung mit Todesfolge wurde beantragt. (...)
Tag24
(...) Keine Angaben machte die Polizei zur Art der Misshandlungen. Der Pflegevater sollte einem Haftrichter vorgeführt werden, ein Haftbefehl wegen Körperverletzung mit Todesfolge wurde beantragt.

"Ein Tatverdacht gegen die Pflegemutter ließ sich nicht erhärten", teilte die Polizei weiter mit. Die Frau sei am Donnerstag zunächst festgenommen und dann wieder entlassen worden. Zur Nationalität der Pflegeeltern machten Staatsanwaltschaft und Polizei keine Angaben. (...)
Westfalenpost
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Plettenberg: Grausamer Pflegevater quält Kleinkind zu Tode

#2

Ungelesener Beitrag von Salva » Mi, 9. Jan. 2019, 16:20

Mo, 7. Januar 2019: Die Mitarbeiter des Jugendamts in Gelsenkirchen haben keine Erklärung für den Tod des kleinen David

Bild
David wurde nur ein Jahr alt. Foto: Klaus Felde /Bild

Der 18 Monate alte Junge stammte aus einer Gelsenkirchener Familie. Die Stadt hatte das Kind im Juli 2018 aus schwierigen Verhältnissen zunächst vorläufig in Obhut genommen.

Anschließend sei über die "Lebenshilfe Wohnen NRW" eine Pflegefamilie gesucht worden. Da der Junge zu früh geboren wurde, habe man eine professionelle Pflegestelle gesucht, sagte Martin Schulmann, Sprecher der Stadt Gelsenkirchen. "Professionell" bedeutet, dass mindestens ein Elternteil eine pädagogische Qualifikation hat.

In die Plettenberger Pflegefamilie ist das Kind im August 2018 gekommen. Rund 20 Mal, in der Zeit vom 17. Juli bis 24. August 2018, hätten Mitarbeiter des Jugendamts und der Lebenshilfe die Familie besucht. Schulmann betonte: "Alle Besuche haben darauf hingedeutet, dass das Kind dort gut untergebracht ist. Die familiären Verhältnisse waren in Ordnung, es gab keinerlei Hinweise auf irgendwelche Beeinträchtigungen."

Das Paar, Stefanie (36) und Sven S. (29), galt sogar als besonders gut qualifiziert, wurde als "Westfälische Pflegefamilie" eingestuft und bekam mehr Geld (etwa 1500 Euro im Monat). Ein Grund: die Ausbildung der Pflegemutter zur staatlich geprüften Kinderpflegerin.

Quellen: WDR | Bild


Etwas "verwirrend" ist dieser Artikel vom So, dem 6. Januar 2019:

Plettenberger Bürgermeister Schulte zu Beginn seiner Neujahrsansprache: "Pflegefamilie nicht unter Betreuung des Jugendamtes"
„Wenn einer der Schwächsten und Kleinsten aus unserer Gesellschaft auf unnatürliche Weise zu Tode kommt, dann ergreift uns das alle. Gerade in den sozialen Netzwerken sind sehr viele Emotionen hochgekocht. Es gab dabei auch Fragen und Vorwürfe, warum sich das Jugendamt nicht gekümmert hat. Wie kann das Jugendamt einen Säugling solchen Personen in die Hände geben?

Ich kann ihnen hier und heute zu den Personen und zum Verfahren keine Informationen geben, weil auch die Polizei das Jugendamt noch nicht offiziell informiert hat. Das ist aber auch ein Hinweis darauf, dass das Plettenberger Jugendamt in den Fall nicht involviert ist.

Es ist also durchaus möglich, dass andere Träger der Jugendhilfe die Eheleute als Pflegeeltern vermitteln, ohne dass das örtliche Jugendamt zuständig ist.

Hinzu kommt – die Kollegen vom Jugendamt haben auch deswegen am Freitag sehr rege telefoniert – dass wir eigentlich kein Kind in dem Alter in einer Pflegefamilie untergebracht haben.

Deshalb kann ich heute mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sagen, dass es sich bei diese Pflegefamilie nicht um einem Fall unter den Betreuung des Plettenberger Jugendamtes handeln dürfte.

Das soll keine Entschuldigung sein und macht das Kind nicht wieder lebendig. Es war mir aber wichtig, sie im Vorfeld einer solchen Veranstaltung darüber zu informieren, dass es eben nicht unser Jugendamt war.

Wenn es die Stadt Plettenberg und das Jugendamt gewesen wären, hätte ich Probleme gehabt, diese Rede vorzutragen. Was ich ihnen nicht nehmen kann, ist der Kloß im Hals und die unterdrückten Tränen, wenn wir von einem solchen Fall hören.“

Abschließend bat Bürgermeister Ulrich Schulte alle 450 Anwesenden in der Böddinghauser Aula, sich für eine Schweigeminute zu Ehren des verstorbenen Kleinkindes zu erheben.
Quelle: come-on.de

:thinking:
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Plettenberg: Grausamer Pflegevater quält Kleinkind zu Tode

#3

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mi, 28. Aug. 2019, 13:50

Ayden (1) getötet! 12 Jahre Haft für Pflegevater

28.08.2019 - 12:26 Uhr
Nach dem schrecklichen Tod des kleinen Ayden in Plettenberg hat das Hagener Schwurgericht den Pflegevater wegen Totschlags zu zwölf Jahren Haft verurteilt.
Ayden war wenige Stunden nach den Misshandlungen an den Folgen schwerer Hirnverletzungen gestorben. Sven S. hatte im Prozess das Schütteln seines Pflegesohns eingeräumt. An weitere Übergriffe könne er sich nicht erinnern.

Ayden kam mit Startschwierigkeiten auf die Welt, hatte eine Fehlstellung der Luftröhre. Schon früh waren Operationen nötig. Der Kleine war entwicklungsverzögert, bedurfte besonderer Pflege und Zuwendung. Am 24. August kam Ayden dann in die Familie des Heizungsbauers nach Plettenberg. Allerdings konnte Sven S. sich nicht lange um den Jungen kümmern, weil er am 6. September einen Herzinfarkt erlitt, als der gerade das Kind versorgte. (…)

Teich schildert zum Tattag am 2. Januar unter anderem, dass Sven S. wieder hätte arbeiten müssen, obwohl er Urlaub eingetragen hätte. Der Arbeitstag sei stressig gewesen. Ayden hätte sich abends nicht füttern lassen wollen. „Dann hat er das Kind mit nach oben genommen und in sein Zimmer gelegt. So war es auch mit der Lebenshilfe abgesprochen. Er sollte dann wieder eintreten, wenn sich der Junge beruhigt.“

Er habe dann einen Ofen gereinigt. In dieser Situation verstopfte der Staubsauger. Was dann passierte, ließe sich nicht genau aufklären. Teich: „Der Junge schrie weiter, nach Auffassung der Kammer war der Angeklagte Stress ausgesetzt und hat die Nerven verloren. Er hat dann die Wut, den Frust über die ganze Situation an dem Kind ausgelassen. Er hat das Kind massiv geschüttelt.

Über das Schütteln hinaus gab es massive stumpfe Gewalt gegen den Kopf des Kindes. Mindestens fünf Mal mit zwei schweren Verletzungen, an den der Junge auch gestorben ist. In einem Fall hat er den Jungen mit dem Endstück des Staubsaugerrohres geschlagen. Der Angeklagte hat den Tod des Kindes billigend in Kauf genommen.“

Sven S. sei dann mit dem Kind wieder runter zu seiner Frau gegangen, habe ihr nicht gesagt, was passiert war. (…)
Quelle: Bild
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