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06.07.2017: Kinderporno-Treff im «Darknet» aufgeflogen

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06.07.2017: Kinderporno-Treff im «Darknet» aufgeflogen

#1

Ungelesener Beitrag von Salva » Do, 6. Jul. 2017, 20:18

Donnerstag, 06.07.2017 | Frankfurt/Wiesbaden: Über die schwer zugängliche Internetplattform "Elysium" sollen Zehntausende kinderpornografisches Material ausgetauscht haben. Es geht auch um sexuellen Missbrauch. Eine Sondereinheit der Behörden ist dem Kinderporno-Ring auf die Spur gekommen.
Eine Kinderporno-Plattform mit mehr als 87.000 Mitgliedern haben Polizei und Staatsanwaltschaft nach eigenen Angaben abgeschaltet. Mehrere mutmaßliche Verantwortliche sowie Mitglieder der Plattform im sogenannten «Darknet» seien nach mehrwöchigen Ermittlungen festgenommen worden, teilte die ermittelnde Frankfurter Generalstaatsanwaltschaft heute mit.

Als mutmaßlicher Betreiber sei ein 39-jähriger Mann aus Hessen festgenommen worden. Die seit 2016 bestehende Plattform sei abgeschaltet. Sie diente nach Angaben der Generalstaatsanwaltschaft dem weltweiten Austausch von Kinderpornografie sowie für Verabredungen zum sexuellen Missbrauch von Kindern.
e110 | Focus | Hessenschau

Ich könnte heulen über den Sog dieses Drecks
Von Von Hannelore Crolly in der Welt
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06.07.2017: Kinderporno-Treff im «Darknet» aufgeflogen

#2

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 7. Jul. 2017, 17:24

Mann benutzt eigene Kinder für Porno-Seite

07.07.2017 11:17
Beim Schlag gegen die europaweit größte Kinderpornografie-Plattform "Elysium" im Darknet haben die Ermittler 14 Verdächtige festgenommen. Zwölf von ihnen wird sexueller Missbrauch von Kindern vorgeworfen.
Doch der Hauptbeschuldigte ist ein 39-Jähriger aus dem Kreis Limburg-Weilburg in Hessen - er war der mutmaßliche Administrator der Plattform. Ein 61-Jähriger aus dem Kreis Landsberg am Lech in Bayern soll als Grafiker das Erscheinungsbild der Plattform gestaltet haben.

Ihm wird die bandenmäßige Verbreitung kinderpornografischer Schriften und schwerer sexueller Missbrauch von Kindern in drei Fällen vorgeworfen. Es handelt sich bei den Opfern wohl um die Kinder des 28-jährigen Österreichers.

Außerdem wird dem 61-Jährigen die Herstellung kinderpornografischer Schriften vorgehalten. Er sitzt in U-Haft.

Die Kinder des Österreichers sind fünf und sieben Jahre alt. Der Mann steht ebenfalls unter Verdacht, kinderpornografische Schriften verbreitet und seine beiden Kinder über Jahre hinweg schwer sexuell missbraucht zu haben.

Dann soll er sie dem Verdächtigen aus Bayern sowie dem 40 Jahre alten Österreicher zur Verfügung gestellt haben.
(...)
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#3

Ungelesener Beitrag von Salva » Fr, 7. Jul. 2017, 20:17

Aufgrund der weltweiten Ausrichtung der abgeschalteten Plattform "Elysium", die Chatforen auf Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch betrieb, laufen die Ermittlungen inzwischen in Zusammenarbeit mit Interpol. Das Ziel der Ermittler ist, alle 87.000 Nutzer zu identifizieren. Zuständige Behörden sind das Bundeskriminalamt, die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt und ZIT, die Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität, weil der am 12. Juni 2017 nach einer Wohnungsdurchsuchung festgenommene Hauptbeschuldigte aus dem Kreis Limburg-Weilburg in Hessen stammt.
15 Jahre Haft drohen

Beide Österreicher sitzen auch in U-Haft, ebenso wie ein 56-Jähriger aus dem Main-Tauber-Kreis in Baden-Württemberg, ein 41-Jähriger aus Berlin und ein 40-Jähriger aus Dresden. Der 56-Jährige wird verdächtigt, ebenfalls kinderpornografische Aufnahmen verbreitet zu haben. Er soll die Plattform betreut und die Chats eröffnet haben. Über die beiden anderen Männer in U-Haft und die Nationalität der übrigen Festgenommenen ist nichts bekannt.

Den Tätern droht wegen Kindesmissbrauchs eine Haftstrafe von 15 Jahren. Für die Verbreitung kinderpornografischen Materials können bis zu fünf Jahre Gefängnis verhängt werden.
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06.07.2017: Kinderporno-Treff im «Darknet» aufgeflogen

#4

Ungelesener Beitrag von Lastlove » Fr, 7. Jul. 2017, 22:14

Fünf Jahre für eine zerrissene Seele..
Ich glaube die Zeit ist stehengeblieben..
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06.07.2017: Kinderporno-Treff im «Darknet» aufgeflogen

#5

Ungelesener Beitrag von Salva » Fr, 7. Jul. 2017, 23:30

@Lastlove

Kein Land tut sich so schwer wie Deutschland, wenn es um die Bestrafung solcher Menschen und Taten geht und mich würden die Gründe dafür brennend interessieren!
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06.07.2017: Kinderporno-Treff im «Darknet» aufgeflogen

#6

Ungelesener Beitrag von Lastlove » Sa, 8. Jul. 2017, 07:26

@ Salva
Klüngelwirtschaft..
Hier leben die Menschen noch hinter dem Mond und haben eingeimpft bekommen, in der Familie könne man alles unter sich regeln.
Es kommt nichts an die Oberfläche, die Fassade soll nicht brüchig werden. Paranoid eben..
Und das wird fein unterstützt..
Ausserdem kann mehr Geld gemacht werden wenn Täterprojekte entstehen.

Die Jugendämter wissen sehr wohl es sind sogar Babies..die dran glauben müssen..
Aber es gibt ja keine Anzeigepflicht. Es werden profane Gründe vorgeschoben, so hätte ein Opfer etwa erhebliche Probleme wenn es gezwungen würde anzuzeigen.
Will es allerdings OeG (Opferentschädigung) beantragen..läuft ohne Anzeige ja garnix und wenn der Mist verjährt ist auch nicht..

Ein Opfer braucht die Aufarbeitung und Transparenz so sehr um traumatisches Wachstum zu erreichen und zu vollenden..aber es ist weitestgehend auf sich alleine gestellt.
Die Eloquenz um solche Prozesse in unserer Gesellschaft deutlich zu machen ist nicht da..

Wenn man mal bedenkt, "Inszest" ist ja eine hochpsychologisch krankhafte Erscheinung, aber solche paranoiden Familienfestungen sind nicht zu knacken..alle halten da zusammen..bis in die übernächsten Generationen und alles widerholt sich immer und immer wieder auf die eine oder andere Art..
Viele Menschen denken, Inszest bedeutet nur die Zeugung eines Kindes wo dasselbe Blut war/ist.
Aber so ist das nicht..eine Inszestdynamik kann sich auch zeigen, indem ein Stiefvater seine Tochter beispielsweise missbraucht..

Die Geschichte des Inszest beginnt ja irgendwo da..wo es ganz früher um Geld ging.
Kinder wurden innerhalb der Familie verheiratet damit das Geld auch dort bleibt..

Alles in allem finde ich es schon sehr vermessen, in einer Gesellschaft die sich Zivilisiert schimpft, hochpsychologische Dinge einfach unter den Tisch fallen zu lassen.

"Teufelskreise" zu knacken bedeutet für ein Opfer Isolation..Ausgrenzung..Diffarmationen..Stigmation

Die Psychiatrie macht fleissig mit..Ausschlussdiagnosen werden nicht gestellt und Anamnese verweigert..
Opfer landen zusammen mit Tätern in der Psychiatrie und in Diagnoseschubladen wo sie überhaupt nicht hingehören.
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06.07.2017: Kinderporno-Treff im «Darknet» aufgeflogen

#7

Ungelesener Beitrag von Salva » Sa, 8. Jul. 2017, 19:30

Lastlove hat geschrieben:Klüngelwirtschaft..
Hier leben die Menschen noch hinter dem Mond und haben eingeimpft bekommen, in der Familie könne man alles unter sich regeln.
Es kommt nichts an die Oberfläche, die Fassade soll nicht brüchig werden. Paranoid eben..
Wie kommst du denn darauf? Und was hat das mit dem Strafmaß für Sexualstraftaten zu tun? Das klingt ja wie: "Je dümmer das Volk, desto geringer die Strafen!". Empfindest du das so?
Lastlove hat geschrieben:Und das wird fein unterstützt..
Ausserdem kann mehr Geld gemacht werden wenn Täterprojekte entstehen.
Das ist ein Widerspruch, denn wie sollen Täterprojekte entstehen, wenn dieses "Selbst in die Hand nehmen" oder Schweigen von oben unterstützt wird? Und was meinst du eigentlich mit dem Wort "Täterprojekt"?
Lastlove hat geschrieben:Die Jugendämter wissen sehr wohl es sind sogar Babies..die dran glauben müssen..
Aber es gibt ja keine Anzeigepflicht. Es werden profane Gründe vorgeschoben, so hätte ein Opfer etwa erhebliche Probleme wenn es gezwungen würde anzuzeigen.
Will es allerdings OeG (Opferentschädigung) beantragen..läuft ohne Anzeige ja garnix und wenn der Mist verjährt ist auch nicht..

Ein Opfer braucht die Aufarbeitung und Transparenz so sehr um traumatisches Wachstum zu erreichen und zu vollenden..aber es ist weitestgehend auf sich alleine gestellt.
Die Eloquenz um solche Prozesse in unserer Gesellschaft deutlich zu machen ist nicht da..
Es gibt in der BRD keine generelle Anzeigepflicht bei sexuellem Missbrauch. Das ist richtig. Der Grund hierfür ist,
dass es den Opfern weiterhin möglich sein muss, sich jemandem anzuvertrauen, ohne dass zwangsläufig Anzeige erstattet und ein Strafverfahren eingeleitet wird.
So sieht es derzeit in Deutschland aus:
Wer muss Anzeige erstatten, wer nicht?

► Privatpersonen: keine Anzeigepflicht
Weder Betroffene noch Privatpersonen sind gesetzlich verpflichtet, bei Verdacht auf sexuellen Missbrauch eine Strafanzeige gegen den Täter oder die Täterin zu stellen. Auch wenn die Privatperson aus glaubwürdiger Quelle erfährt, dass eine solche Tat in der Zukunft geplant ist, entsteht daraus keine Verpflichtung zur Anzeige.

► Pädagoginnen und Pädagogen: können verpflichtet sein
Für Erzieherinnen und Erzieher sowie sozialpädagogische Fachkräfte, die als Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter eines Trägers der öffentlichen oder freien Jugendhilfe tätig sind, sind darüber hinaus die entsprechenden Regelungen im Sozialgesetzbuch zu beachten. Verstöße gegen die Pflichten aus Arbeits- oder Dienstverhältnissen können dienst- oder arbeitsrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

Die Pflicht, eine Kindeswohlgefährdung zu verhindern, eröffnet jedoch nur die Möglichkeit, nicht die Verpflichtung zur Einschaltung der Strafverfolgungsbehörden (Beratungsanspruch).

► Behörden und Ämter: Die Polizei ist verpflichtet, das Jugendamt nicht
Bei der Anzeigepflicht von Behörden und Amtsträgern unterscheidet der Gesetzgeber: Wer im Bereich der Strafverfolgung tätig ist – also etwa bei der Polizei oder der Staatsanwaltschaft – muss Straftaten anzeigen, wenn sie oder er dienstlich davon erfahren hat. Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anderer Behörden, wie beispielsweise der Jugendämter, besteht eine solche Pflicht zur Strafanzeige nicht.

Komplexer ist die Frage, ob Vorgesetzte einer solchen Behörde den sexuellen Missbrauch an einem Kind durch ihre Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter anzeigen müssen. Müssen beispielsweise Leiterinnen oder Leiter staatlicher Schulen oder von Erziehungsheimen dem Gesetz zufolge einen Missbrauch anzeigen? Die Fürsorgepflicht kann sie in bestimmten Fällen tatsächlich dazu verpflichten, das Jugendamt einzuschalten oder Strafanzeige zu erstatten. Der Grundsatz der Amtsverschwiegenheit und die Datenschutzvorschriften stehen diesem Vorgehen nicht entgegen – denn personenbezogene Daten an andere öffentliche Stellen zu übermitteln, ist immer zulässig, wenn es zur Erfüllung gesetzlicher Aufgaben erforderlich ist.

► Kirchen: keine Anzeigepflicht
Die Kirchen sind Körperschaften des öffentlichen Rechts. Dieser Status verleiht ihnen jedoch keine besonderen Befugnisse oder Pflichten, die über die einer privaten Vereinigung hinausgehen. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Kirchen gelten deshalb bezüglich der Pflicht zur Anzeige von sexuellem Missbrauch dieselben Grundsätze wie für Privatpersonen: Sie sind nicht dazu verpflichtet, Straftaten anzuzeigen.
Quelle: Unabhängiger Beauftragter für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (Bundesamt)

Jetzt die entscheidenden Fragen:
Was ist, wenn das Missbrauchsopfer aufgrund seines sehr jungen Alters noch gar nicht in der Lage ist, sich jemanden anzuvertrauen oder wenn es möchte, Anzeige zu erstatten? Was ist z.B. mit dessen Recht auf Unversehrtheit und mit dem Verstoß dagegen? Was ist mit der Fürsorgepflicht z.B. der Eltern und deren Verstoß dagegen? Alles nicht anzeigepflichtig?


Inzest hat beim Thema "Sexueller (Kindes)Missbrauch" schon mal gar nichts verloren. Denn:
Inzest (lateinisch incestus „unkeusch“, veraltet auch Blutschande) bezeichnet den Geschlechtsverkehr zwischen eng verwandten Menschen [...], bei der möglichst nahe Verwandte gepaart werden, um erwünschte genetische Merkmale zu verstärken.
Quelle: Wikipedia

Typen, wie die in diesem Fall hier, haben andere Prioritäten als die Erhaltung der Blutlinie und Verstärkung von genetischen Merkmalen.
Dass Inzest in Deutschland auch so ein Tabuthema ist, stimmt aber (leider). Und dass es Befürworter inzestiöser Beziehungen gibt und den Staat für dessen Einmischung in Form von Gesetzen und Strafen kritisieren, auch.
Lastlove hat geschrieben:"Teufelskreise" zu knacken bedeutet für ein Opfer Isolation..Ausgrenzung..Diffarmationen..Stigmation
Das ist jetzt aber sehr pauschalisiert und stimmt auch nicht in der Form, wie du es beschrieben hast. Gerade für Missbrauchsopfer stehen eine Vielzahl von Anlaufstellen und Hilfsangeboten zur Verfügung. Leider sind sich die Opfer mitunter selbst im Wege und zwar in Form von Introvertiertheit oder gar Schweigen.
Opfer landen zusammen mit Tätern in der Psychiatrie und in Diagnoseschubladen wo sie überhaupt nicht hingehören.
Wo sollen Opfer und Täter denn sonst therapiert werden als z.B. in der Psychiatrie?
Mit Sicherheit gibt es diese Diagnoseschubläden, aber wenn jemand in einer falschen landet, liegt es am Therapeuten bzw. Therapeutin und in der Regel nicht am System oder Einrichtung.
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06.07.2017: Kinderporno-Treff im «Darknet» aufgeflogen

#8

Ungelesener Beitrag von Lastlove » So, 9. Jul. 2017, 06:19

Inszest hat schon mit Missbrauch zu tun. Es ist sexualisierte Gewalt im Spiel.
Und die psychologischen Hintergründe, die ich angerissen habe sind schon real..
Sorry aber bin in eile und nur noch zum mitteilen eines Kindes..es liegt in derr Natur der Dinge, wird ein Kind in der Familie missbraucht es offenbahrt sich oft den falschen, nämlich den Tätern und Mittätern.
Und zu den Täterprojekten weisst Du sicherlich dass es für beide Seiten..für Opfer..und für Täter Vereine und hilfe gibt.
Jedoch wird eben gut und gerne Geld investiert in die Täter. Ich krame diese Zusammenhänge bei Gelegenheit nocheinmal hervor..

Dass sich die Opfer selber im Wege sind bezweifle ich stark. Die Hilfsangebote sind ok und wie schon erwähnt liegt das traumatische Wachstum nicht nur an guten Rahmenbedingungen.
Und ja, ein Opfer ist Schweigen gewohnt und wird es auch wider einsetzen (müssen) wenn es Gefahr läuft sich den Mund zu verbrennen.
Das ist aber keineswegs die Schuld der Opfer lieber @Salva
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#9

Ungelesener Beitrag von Salva » So, 9. Jul. 2017, 20:41

@Lastlove

Dass Inzest eine Gratwanderung zwischen geziehlt gewollten Sex/ Beziehung und sexuellen Missbrauch darstellen kann, lässt sich nicht gänzlich von der Hand weisen. Siehe den Fall Mayrhoff (ehem. Fritzl) aus dem österreichischen Amstetten. Allerdings bin ich diesem besagten Fall der Meinung, dass Mayrhoff die Gelegenheit nutzte, dass er bereits in der eigenen Familie ein Opfer für seine sexuellen Aktivitäten gefunden hatte und nicht erst nach anderen Frauen suchen musste. Es war "praktisch" für ihn. Aber wie gesagt: Inzest hat andere Hintergründe und Motivationen.
Lastlove hat geschrieben:Und zu den Täterprojekten weisst Du sicherlich dass es für beide Seiten..für Opfer..und für Täter Vereine und hilfe gibt.
Ach DAS meinst du. Alles klar :like:
Du hast recht: es scheint oft so, als wenn in Täter mehr investiert würde als in deren Opfer. Ich glaube aber, dass man Täter- und Opferhilfe nicht miteinander vergleichen sollte. Für mich hat jedenfalls das eine schon deshalb nichts mit dem anderen zu tun, weil sich die Ziele dieser Hilfestellungen vollkommen voneinander unterscheiden.

Lastlove hat geschrieben:Dass sich die Opfer selber im Wege sind bezweifle ich stark. Die Hilfsangebote sind ok und wie schon erwähnt liegt das traumatische Wachstum nicht nur an guten Rahmenbedingungen.
Und ja, ein Opfer ist Schweigen gewohnt und wird es auch wider einsetzen (müssen) wenn es Gefahr läuft sich den Mund zu verbrennen.
Das ist aber keineswegs die Schuld der Opfer lieber Salva
Sicher befindet sich ein Missbrauchsopfer in einer Zwickmühle. Keine Frage! Aber wenn es ein Opfer nicht schafft, sein Schweigen zu durchbrechen und sich mitzuteilen, wie soll dem dann geholfen werden können? Die besten Einrichtungen, die kompetentesten Anlaufstellen und selbst Milliarden von Euros machen keinen Sinn, wenn sich ein Opfer nicht öffnet und mitteilt. Der Kreislauf der Aufarbeitung, Genesung, Entschädigung und auch Rehabilitation beginnt mit dem Opfer und endet beim Opfer. Das Opfer ist der Schlüssel und nicht der Täter. Selbst dann nicht, wenn der seine Tat gesteht.

Ich sagte nicht, dass ALLE Opfer so sind. Aber es viel zu viele, wenn man eben diesen Hilfsorganisationen und auch Bundesbehörden glauben schenken will. All' diese Kampagnen dienen doch zwei Zwecken: zum einen, dass die Öffentlichkeit für dieses Thema sensibilisiert wird und zum anderen, dass Opfer den Mut zum Durch- bzw. Ausbruch aus dieser zum Teil auch tödlichen Spirale aus Gewalt und Missbrauch finden und ich bleibe bei meiner Meinung wenn ich sage: Der Schlüssel liegt beim Opfer.

Schuld der Opfer... also grundsätzlich würde ich dieses Wort nicht in Verbindung mit einem Opfer bringen wollen. Aber ich nenne Dinge auch beim Namen, selbst wenn es nicht immer angebracht ist.
Nimm' als Beispiel bitte mal den Fall aus Höxter. Bist du nicht auch der Meinung, dass, wenn die früheren Missbrauchsopfer rechtzeitig ihr Schweigen überwinden hätten können, es die nachfolgenden Opfer nicht gegeben hätte? Schon gar nicht Tote? Oder den Fall aus Amstetten: hätte Mayrhoff in diesem Ausmaß schalten und walten können, wenn sich dessen Frau - ebenfalls ein Opfer - gewehrt und sich mitgeteilt hätte? Doch nie im Leben. Vielleicht ist "Schuld" nicht der richtige Begriff. Aber nüchtern und emotionslos gesehen, trifft er den Nagel auf dem Kopf.
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#10

Ungelesener Beitrag von Lastlove » So, 9. Jul. 2017, 21:33

Du wir sind uns da einig, es war wohl nur irgendwie aneinander vorbeigeredet.
Also zum Inszest..ne klar kann dieser Päderast Fritzl aus Bequemlichkeit die eigenen Kinder genommen haben. Ob jedoch die Inszest Dynamik in einem solchen Fall nicht Ursache ist, können wir wohl nicht sagen.Denn es ist ja so, ob nun Bequemlichkeit oder nicht, Fakt ist ja es zeigt sich ein inzestuöses Geschehnis mit einer Familienfestung. Da wird schon auch eine entsprechende Dynamik vorgeherscht haben, welcher zufolge dem Fritzl die absolute Macht über seine Familie gab.
Aber ok..lassen wir das einfach..ist ja auch wurscht..

Zum Schweigen..
Schweigen zu brechen bedeutet auch Befreiung..jedoch wie soll ich sagen..begegnet dem Opfer eben auch das Schweigen müssen erneut..
Viele zerbrechen daran..
Einige "überleben" erneut und gehen schweigend eine Weile einen entwürdigenden Weg der Gerechtigkeit und Wahrheit wegen..um dann sagen zu können, sie sind "schweigen gewohnt"...so als Ressource gesehen.

Gottseidank rollt die welle und die vielen kleinen Ohnmachten die grosse Auswirkungen haben können werden untereinander besprochen..man hilft sich..oder hat gute und verständnisvolle Seelen um sich..

Was Du ansprichts mit Höxter..ich sehs genauso..
Aber dennoch kann kein Urteil gefällt werden über eine Betroffene die wir nciht kennen und wo wir nciht wissen wie sie tickt.
Unterschätzen wir auch die Verdrängung nicht..das geht ruckzuck..

Ich habe es auch niemals begriffen, wenn Opfer sagten, sie hätten auch noch ein Recht auf ein bisschen Leben, deshalb würden sie nicht den Täter anzeigen..
was ist er macht weiter..? Als ich mal soetwas gelesen habe dachte ich spontan an einen Fake..also an mal wieder Manipulation durch Täter..

Ich habe keine Ahnung aber Täter können zum Tier werden wenn sie Angst um ihr Gesicht haben..
Wäre mir aber driss egal..ich würde wege finden.
Aber ok, ich ticke ja auch noch normal und bin mit intelligenz gesegnet..
Nicht alle Opfer sind so ausgestattet..sie drehen einfach ab..vergessen alles..ja denken nochncihtmal darüber nach worüber wir schreiben und was uns innewohnt..weil sie einfach in der Hinsicht minderbemittelt sind..

Aber warum soviele Mütter in der Familie schweigen kann ich nicht begreifen..ich dachte am Ende halt auch..jaok ist ja meist so dass sie selber betroffen sind und "betriebsblind" sind..also "emotionalblind"
Kann natürlich sein..muss aber nicht.

Täter sind sehr erfinderisch um von ihren Taten abzulenken..und aus irgendeinem Grund wollten sie es niemals lernen dass man nicht alles bekommen kann was man will
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#11

Ungelesener Beitrag von Salva » So, 9. Jul. 2017, 22:20

@Lastlove

Es ist relativ einfach, die Psyche eines Opfers zu analysieren. Man muss es nur fragen und hoffen, dass es sich auch wirklich offen und umfassend öffnet. Wenn es sich überhaupt öffnet! Ein wenig schwieriger ist die Frage, warum es - oft über einen langen Zeitraum - geschwiegen und die Missbräuche über sich hat ergehen lassen. Aber auch dazu gibt es längst ziemlich gesicherte Erkenntnisse, denen sich auch die Hilfsorganisationen bedienen, wenn sie ihre Appelle an die Opfer richten. Ich muss also ein Opfer nicht zwingend "kennen" um urteilen zu können, denn so individuell die Opfer auch sind, gibt es doch eine Art Grundverhalten, welches bei allen auffällig und sogar nachweisbar ist. Eine Eigenschaft z.B. ist die Tatsache, dass sich die allermeisten Opfer keine Gedanken um etwaige Folgeopfer machen die es sehr wahrscheinlich gibt, wenn sie einen Täter nicht anzeigen oder nicht wenigstens mit jemanden über ihre Erlebnisse sprechen und dem dann die weiteren Maßnahmen überlassen. In diesem Zusammenhang muss ich ein weiteres Wort nennen, welches mir in Verbindung mit einem Opfer eigentlich missfällt: Egoismus.
Lastlove hat geschrieben:Ich habe es auch niemals begriffen, wenn Opfer sagten, sie hätten auch noch ein Recht auf ein bisschen Leben, deshalb würden sie nicht den Täter anzeigen..
Das ist eine Form von Egoismus, wenn auch nachvollziehbar. Das Ergebnis ist jedoch das gleiche: zum einen bleibt ein Opfer weiterhin ein Opfer und zum anderen macht es durch sein Schweigen eventuell andere zu Opfern und das ist in jeder Hinsicht kontraproduktiv und destruktiv. Und egoistisch. Wenn sich ein Opfer schon selbst aufgegeben hat und alles über sich ergehen lässt, dann sollte es wenigstens an seine Mitmenschen denken. Niemand weiß besser als ein Opfer was es heißt, Opfer zu sein. Aber irgendwann wird die Welt derart klein, dass einem alles und jeder egal wird. Ein echtes Dilemma!


Eine ganz wichtige Gruppe Menschen bzw. Opfer vergisst du bei deinen Überlegungen und Darstellungen: die Kinder. Ich glaube nicht, dass sich vieles von dem, was man über Erwachsene weiß, auch auf diese Opfergruppe beziehen lässt...
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#12

Ungelesener Beitrag von Lastlove » Mo, 10. Jul. 2017, 08:25

@Salva
Was die Kinder betrifft so muss selbstverständlich mit angemessener Transparenz gearbeitet werden. Es ist ja nichts neues mehr wenn ich sage, Kinder kommen besser mit Gewalt zurecht wenn offen mit ihr umgegangen wird. Angemessen..wie gesagt.

Ja ach..am Ende verantwortet ja jeder was er tut..selbstverständlich auch die Opfer. Und Egoismus trifft es..es kann nicht sein ich agiere als Opfer ohne Rücksicht auf Verluste meine traumatischen Inhalte aus.
Jeder Mensch hat ein Gespür dafür was richtig und falsch ist und wir alle haben einen freien Willen..ganz egal ob wir Erdbebenopfer..Kriegsopfer oder eben solche von sexualisierter Gewalt sind.

Wir alle haben ein Hirn zum denken..und wer mit seinem Trauma nur hausieren geht und sich selber von jeder Verantwortung seinen Mitmenschen gegenüber rausnimmt ..hat sein Denken wahrscheinlich abgestellt um auf seine Kosten zu kommen..und das ist dann nix anderes als ne miese nummer..Täterenergie eben..
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#13

Ungelesener Beitrag von Salva » Di, 11. Jul. 2017, 01:03

Lastlove hat geschrieben:Was die Kinder betrifft so muss selbstverständlich mit angemessener Transparenz gearbeitet werden.
Das setzt aber voraus, dass der Missbrauch bekannt wird und das kann Jahre dauern!
Lastlove hat geschrieben:Es ist ja nichts neues mehr wenn ich sage, Kinder kommen besser mit Gewalt zurecht wenn offen mit ihr umgegangen wird.
:guestion: :zipp:
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#14

Ungelesener Beitrag von Lastlove » Di, 11. Jul. 2017, 15:52

@ Salva..sicher...eine Amnesie kann Jahrzehnte dauern oder die Festung ist derart perfekt..nichts von aussen kommt ran.
Was ich auch eher angesprochen meinte, sind die Fälle wo bekannt geworden..

Damals gab es eine Sendung "Tatort Internet"..Der Zielke hat sie glaube ich ins Leben gerufen..
Auch eine dame..komme nicht mehr auf den Namen hat eine stifung ins Leben gerufen und da veröffentlichten die Profis eben auch, Kinder haben weniger Probleme mit der traumabewä
ltigung, wenn eben offen mit der Gewalt umgegangen wird..damit ist eben gemeint, dass der Verdrängung keinen Raum gegeben wird und stattdessen therapeutisch mit den Kindern arbeitet..

Aber ich brauch Pause @ Salva..ich bin nicht mehr so drinn in diesem Gebiet aber total froh wir haben wirklich fähige Ermittler.

Was ich für mich persönlich verinnerlichen musste ist, Täter sind sowas von abgebrüht...sie sind Profis im manipulieren, instrumentalisieren, negieren, pauschalisieren, verwirren und im diffarmieren..
Sie ticken anders als wir und wir müssen sie nicht verstehen..das habe ich begriffen..
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#15

Ungelesener Beitrag von Lastlove » Di, 11. Jul. 2017, 17:34

ist wahrscheinlich nicht vollständig die Aufzählung..isolieren beherschen sie auch in Perfektion..und irgendwie gibt es da wahrscheinlich auch nichts was es nicht gibt..an Dreistigkeit sind sie nicht zu überbieten..

Sie übermitteln einem Opfer dass sie es nicht brauchen!!!!

Für einen Menschen derr nicht (mehr) in der Lage ist diese Situation zu durchschauen geht an Trigger zugrunde.
Das ursprüngliche Gefühl , ausgeliefert zu sein und völlig alleine da zu stehen könnte ein Opfer in den sozialen Tod stürzen..
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#16

Ungelesener Beitrag von Salva » Di, 11. Jul. 2017, 23:59

@Lastlove
Meinst du Stephanie zu Guttenberg und den Verein "Innocence in Danger", deren Präsidentin sie war?

Dass Kinder weniger Probleme mit der Traumabewältigung haben, wenn offen mit der Gewalt umgegangen wird, würde ich niemals so pauschal sagen, denn es hängen einfach zu viele Faktoren davon ab und das beginnt schon mit dem Täter. Ein traumatisiertes Kind zu therapieren ist definitiv eine Herausforderung und die Zahl der Missbrauchsopfer, die sich eines Tages als geheilt sehen, dürfte verschwindend gering sein. Irgendetwas bleibt immer hängen.

Was die Täter betrifft, die würde ich gar nicht so sehr überschätzen, denn eigentlich sind die nur so "gut" wie es deren Opfer zulassen und deshalb gibt es nichts leichteres als ein Kind zu manipulieren. Überhaupt sind Kinder die perfekten Opfer, weil sie einem Täter schon physisch vollkommen unterlegen sind.
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06.07.2017: Kinderporno-Treff im «Darknet» aufgeflogen

#17

Ungelesener Beitrag von Lastlove » Mi, 12. Jul. 2017, 05:56

Ja genau..es war Stephnie zu Gutenberg.

Es war auch nicht zielke der die Sendung "Tatort Internet" begründete sondern udo nagel..

Ich habe das verwechselt..zielke war zu der zeit im kinderschutzbund.

Beide sind aber genial..
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06.07.2017: Kinderporno-Treff im «Darknet» aufgeflogen

#18

Ungelesener Beitrag von Lastlove » Mi, 12. Jul. 2017, 06:13

Und ja klar sind Kinder leichter zu manipulieren.
Aber unterschätze die täter nicht. Erwachsene Opfer sind ja, wie Du schon sagst nie ganz frei von dem ursprünglichen Missbrauch und das hat natürlich zur Folge, sie können immer und überall auch empfänglich sein für Trigger.
Das wird in einer immensen, unvorstllbaren Art auch ausgenutzt. Hierbei handeln Täter zum Teil bewusst oder aber die Anziehungskraft hat ihre gänzliche Wirkung nicht verloren und dies kann Opfer immer wieder ins Messer laufen lassen.
Wenn ich aber als Opfer über Zusammenhänge der Trigger und meiner eigenen Gefühlswelt gegenüber vom Verstand her, also kognitiv, vieles "übersetzen" konnte und kann..dann bietet das Schutz.

Schau dir den wilfried aus Höxter an, er war perfekt was Einschüchterung betrifft.
Einschüchtern ist eine Strategie von Tätern und Angst des Opfers ist für sie immer die beste Vorraussetzung um ihre Taten zu schützen..

Aber gut..vieles bleibt der Öffentlichkeit verborgen..noch..
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