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Hamburg: Mann ersticht Ex-Frau und gemeinsames Kind l Prozess

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sweetdevil31
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Hamburg: Mann ersticht Ex-Frau und gemeinsames Kind l Prozess

#1

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Do, 12. Apr. 2018, 17:40

In der Hamburger Innenstadt hat ein Mann offenbar seine Ex-Frau und das gemeinsame Kleinkind mit einem Messer attackiert. Das Mädchen starb noch am Tatort, auch die Mutter erlag ihren schweren Verletzungen.
Tödliches Familiendrama am Bahnhof Jungfernstieg in Hamburg: Am Vormittag hat ein 33 Jahre alter Mann offenbar mit einem Messer auf seine Ex-Frau und ihr gemeinsames Kind eingestochen. Das Kind starb an seinen schweren Verletzungen.

Die Mutter wurde schwer verletzt. Sie wurde am Tatort reanimiert und in ein Krankenhaus gebracht. Auch sie erlag ihren schweren Verletzungen, teilte die Polizei mit. Der mutmaßliche Täter wählte anschließend selbst den Notruf und wurde festgenommen.

Ein Polizeisprecher sagte vor Ort: "Der Mann stach gezielt und massiv auf das Kind und die Frau ein." (...)
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DiegoTristan
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Hamburg: Mann ersticht Ex-Frau und gemeinsames Kind

#2

Ungelesener Beitrag von DiegoTristan » Do, 12. Apr. 2018, 20:32

Und hier noch ein weiterer Artikel:
Kind und Mutter am Bahnhof Jungfernstieg erstochen

Bei einem Messerangriff am Bahnhof Jungfernstieg in Hamburg sind ein Kind und seine Mutter erstochen worden. Der Vater des Kindes wurde festgenommen.

Bei einem Messerangriff in der Hamburger Innenstadt sind am Donnerstag eine 34-jährige Mutter und ihre einjährige Tochter tödlich verletzt worden. Der Ex-Mann der Frau, ein 33-Jähriger aus dem Niger, sei nahe dem Tatort am Jungfernstieg festgenommen worden, teilte die Polizei mit. Er sei der Vater des Kindes. Er habe „sehr gezielt und sehr massiv“ auf seine beiden Opfer eingestochen, sagte Polizeisprecher Timo Zill. Die Tatwaffe sei noch nicht gefunden.

Die Tat geschah im Bereich des unterirdischen S-Bahnhofs Jungfernstieg. In der Nähe befinden sich Einkaufsstraßen, die bei Touristen beliebte Binnenalster und das Rathaus.

Das Kind starb noch am Tatort. Die Mutter erlag ihren Verletzungen im Krankenhaus. Die Polizei geht von einer Beziehungstat aus. „Viele Details sind momentan noch für uns völlig unklar“, sagte Polizeisprecher Timo Zill.

Der Verdächtige hatte selbst den Notruf gewählt, dieser erreichte die Polizei gegen 10.50 Uhr. Die Mordkommission übernahm die Ermittlungen. Der Bereich am Jungfernstieg wurde weiträumig abgesperrt. Ein Hubschrauber landete.

Der Bereich am Jungfernstieg wurde weiträumig abgesperrt, zeitweise kam es deshalb zu Behinderungen im Straßenverkehr. Die Hamburger S-Bahn meldete, dass der Verkehr zwischen Hauptbahnhof und Altona wegen des Polizeieinsatzes gesperrt sei. Der Zugang zur S-Bahn war nach der Tat erst einmal nicht möglich.

Die Behörden nahmen sich der Geschwister des getöteten Kindes an. „Meine Gedanken sind bei den Geschwistern, um die sich der Kinder- und Jugendnotdienst nun liebevoll kümmern wird“, twitterte Sozialsenatorin Melanie Leonhard (SPD) am Donnerstag. Ein Sprecher der Behörde bestätigte, dass es mehrere Geschwister gebe. Die Senatorin äußerte ihre Betroffenheit: „Die abscheuliche Tat am Jungfernstieg bestürzt uns alle. Auch mich macht sie fassungslos und wütend.“

In jüngster Zeit hatten mehrere mit Messern verübte Taten - unter anderem in Berlin, Kandel, Lünen und Dortmund - große Bestürzung in Deutschland ausgelöst. In Hamburg hatte im vergangenen Oktober ein Pakistaner seine zweijährige Tochter mit einem Messer getötet: Der Mann gestand die Tat vor Gericht, der Prozess läuft noch. (Tsp, dpa, AFP)
Quelle: https://www.tagesspiegel.de/weltspiegel ... 67944.html
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Hamburg: Mann ersticht Ex-Frau und gemeinsames Kind

#3

Ungelesener Beitrag von Salva » Mo, 16. Apr. 2018, 21:27

14. April 2018
Laut BILD, eskalierte ein Streit zwischen Mourtala M. und Sandra P. Mit dabei sollen auch der neue Lebensgefährte der 34-Jährigen sowie ein weiteres ihrer insgesamt fünf Kinder gewesen sein. Der Lebensgefährte soll aus Angst geflüchtet sein und das zweite Kind auf dem Bahnsteig zurückgelassen haben. Gestern Nachmittag wurde vom Amtsgericht Haftbefehl gegen Mourtala M. erlassen.
Quelle: journalistenwatch.com

Es gibt ein Handyvideo vom Tatort, dass nach der Ermordung der Mutter und ihrem Kind aufgenommen wurde. Lt. Augenzeugen soll die kleine Miriam von ihrem Vater im Kinderwagen enthauptet worden sein. Eine entsprechende Aussage ist in dem Video zu hören.


Aus der MOPO:
Hätte das Blutbad verhindert werden können? Sandra P. hatte ihren Ex-Freund Mourtala M. (33) im Januar wegen Bedrohung angezeigt. Und der drohte ihr darauf umso drastischer: „Ich werde unsere Tochter töten – und danach dich!“

Die Tat macht fassungslos, keiner kann so recht glauben, was am Donnerstagvormittag am S-Bahnsteig Jungfernstieg geschah. Am Freitag begann die Aufarbeitung der Horror-Tat – und auch der genaue Ablauf kann rekonstruiert werden: Nach MOPO-Informationen treffen sich Sandra P. und Mourtala M. durch Zufall am S-Bahnsteig Stadthausbrücke.

Der Nigrer, der seit 2013 in Hamburg lebt, steigt an dieser Station zu. Er bemerkt, dass seine frühere Liebe in Begleitung eines anderen Mannes ist. Sandra P.s neuer Freund, mit dem sie seit etwa einem halben Jahr zusammen ist, und ihrem dreijährigen Sohn (3).

Mourtala M. kann das offenbar nicht ertragen – besonders vor dem Hintergrund des Sorgerechtsstreites, der zwischen ihm und der Mutter der gemeinsamen Tochter Miriam schwelt. Ein Streit beginnt. Zunächst nur verbal, doch dabei bleibt es nicht: Um 10.50 Uhr steigen Sandra P. und ihr Begleiter – beide mit einem Kinderwagen – am Jungfernstieg aus, Mourtala M. folgt ihnen. Sie streiten lautstark weiter, dann zückt Mourtala M. ein Messer und stich mehrfach mit voller Wucht auf seine Ex-Frau ein.

Als nächstes stürzt er sich auf einen der beiden Buggys. Darin liegt die einjährige Miriam. Er rammt dem Baby das Messer in den Hals, will ihm offenbar die Kehle durchschneiden.

Am Bahnhof bricht Panik aus, nach kurzer Flucht wird der Tatverdächtige auf einer nahen Bank gefasst – er hatte selbst die Polizei gerufen. Sandra P.s Begleiter flüchtet ebenfalls, lässt den dreijährigen Jungen einfach auf dem Bahnsteig stehen.

Bild
Sandra P. und der Lampedusaflüchtling Mourtala Madou. Quelle: PI-News
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Hamburg: Mann ersticht Ex-Frau und gemeinsames Kind

#4

Ungelesener Beitrag von Salva » So, 29. Apr. 2018, 01:09

28.04.2018: Im Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt vom 12.04.2018 suchte die Mordkommission des Landeskriminalamtes im Zuge einer gestern erfolgten Öffentlichkeitsfahndung mit Lichtbildern nach dem bislang unbekannten männlichen Begleiter des 34-jährigen Opfers. Dieser war Zeuge der Tat und hatte sich anschließend vom Tatort entfernt.

Gegen 21:15 Uhr meldete sich der Mann bei der Bundespolizei am Hauptbahnhof.

Es handelt sich dabei um einen 33-jährigen Ghanaer. Der Mann wurde in der Folge zunächst durch Beamte der Mordkommission zeugenschaftlich vernommen.

Da gegen den Mann der Verdacht des illegalen Aufenthalts besteht, wurde ein entsprechendes Ermittlungsverfahren gegen ihn eingeleitet. Der 33-Jährige wurde anschließend nach erfolgter erkennungsdienstlicher Behandlung der Ausländerbehörde überstellt.

Quelle: Presseportal
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#5

Ungelesener Beitrag von Salva » Di, 1. Mai. 2018, 01:06

Wohnungsdurchsuchungen bei den Männern die das Handyvideo veröffentlichten. Der Vorwurf der Staatsanwaltschaft:
Verdacht der Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereiches einer Person durch Bildaufnahmen

Die Diskussion dazu sowie der Durchsuchungsbeschluss im Jürgen Fritz Blog.
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#6

Ungelesener Beitrag von Salva » Do, 10. Mai. 2018, 11:22

Die Vertuschung der Tatsachen nimmt kein Ende:
08.05.2018: Die AfD-Fraktion in der Hamburger Bürgerschaft wollte mit einer Anfrage an den Senat Details zum Mord an einer Mutter und ihrer einjährigen Tochter am Jungfernstieg erfahren. Dabei ging es den Abgeordneten Dirk Nockemann und Alexander Wolf unter anderem um die Frage, ob der mutmaßliche Täter dem Kind bei der Bluttat tatsächlich den Kopf abgetrennt habe.

Diesen Verdacht hatte ein Amateurvideo nahe gelegt, das kurz nach der Tat Mitte April im Internet veröffentlicht worden war. Die Ermittlungsbehörden hatten hingegen stets „nur“ von schweren Schnittverletzungen am Hals des Kindes gesprochen.

Doch nachdem die Anfrage ein paar Tage eingereicht war, mussten die Abgeordneten feststellen, dass ihre Fragen zu den Ausmaßen der Verletzungen der Einjährigen offenbar überhaupt nicht zur Beantwortung kommen sollten. Größere Teile der Anfrage mit der Nummer 21/12844 wurden geschwärzt.

Sie seien darüber im Vorfeld nicht benachrichtigt und schon gar nicht angehört worden, erklärten die beiden Abgeordneten am Dienstag. Für sie nähre sich dadurch der Verdacht, dass der Senat Einfluss auf die Anfrage genommen habe und ihm unliebsame Fragen gar nicht erst zur Beantwortung zugelassen habe.
Das nicht über die Fakten gesprochen/ geschrieben werden soll, liegt am Persönlichkeitsrecht des Opfers. So argumentiert jedenfalls die Staatsanwaltschaft. Und warum die Passagen geschwärzt wurden, begründet die Bürgerschaftskanzlei hiermit: Sie würde gegen die Datenschutzverordnung verstoßen.

Quelle: Welt
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#7

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mi, 16. Mai. 2018, 04:45

15.05.2018 19:55
Gut einen Monat nach dem tödlichen Messerangriff auf ein einjähriges Kind und seine 34 Jahre alte Mutter hat die Hamburger Staatsanwaltschaft weitere Details zu der Tat bekanntgegeben.
Entgegen aufgekommenen Spekulationen sei das Mädchen am 12. April nicht enthauptet worden, sagte Oberstaatsanwalt Lars Mahnke am Dienstag vor dem Innenausschuss der Bürgerschaft. "Dieser Sachverhalt lag objektiv nicht vor."

Er sei selbst kurz nach der Tat vor Ort gewesen, auch die gerichtsmedizinische Untersuchung habe die Trennung von Kopf und Körper nicht bestätigt. Die an sich tödliche Messerverletzung am Hals sei auch nicht die Todesursache gewesen, sondern eine andere Messerverletzung zuvor.

Zum Tatablauf sagte Mahnke weiter, Täter und Opfer seien schon an der S-Bahnstation Stadthausbrücke aufeinandergetroffen und seien gemeinsam zur Station Jungfernstieg gefahren. Dort verletzte der 33-Jährige das Kind so schwer, dass es sofort starb. Die Mutter sei ihren schweren Verletzungen knapp zwei Stunden nach der Tat im Krankenhaus erlegen. (...)
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#8

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Do, 4. Okt. 2018, 06:22

Mutter und Kind getötet: Mordprozess startet

04.10.2018, 01:52 Uhr
Knapp ein halbes Jahr nach der tödlichen Messerattacke auf eine Frau und ihr Kleinkind am S-Bahnhof Jungfernstieg muss sich ein 34-Jähriger von heute an vor dem Hamburger Landgericht verantworten.
Der Angeklagte aus dem westafrikanischen Niger soll seine Ex-Partnerin und seine einjährige Tochter am 12. April vor den Augen vieler wartender Fahrgäste mit einem Messer tödlich verletzt haben. Vorausgegangen sein soll ein Sorgerechtsstreit. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann zweifachen Mord vor. Die Richter haben 15 Verhandlungstage bis Dezember angesetzt. (…)
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