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Starnberg: Drei Tote entdeckt – wohl Ehepaar und Sohn

Unterschiedlich motivierte Tötungsdelikte.
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sweetdevil31
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Starnberg: Drei Tote entdeckt – wohl Ehepaar und Sohn

#1

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mo, 13. Jan. 2020, 13:39

Drei Tote in Starnberg entdeckt – wohl Ehepaar und Sohn

13.01.2020, 00:07 Uhr
In Bayern sind in einem Haus drei Tote gefunden worden. Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich um eine Familie. Die Polizei geht derzeit von einem Gewaltverbrechen aus.
In einem Haus in Starnberg sind am Sonntag drei Tote gefunden worden. Nach derzeit noch nicht gesicherten Erkenntnissen handle es sich dabei um das Ehepaar, das in dem Haus lebte, und dessen Sohn, teilte die Polizei. "Die Ermittler gehen im Moment von einer Gewalttat aus", hieß es weiter.

Angehörige der Eheleute hatten die Polizei informiert, weil sie das Paar seit mehreren Tagen nicht erreichen konnten. Eine Polizeistreife fand dann die drei Toten im Haus. Weitere Angaben könnten derzeit nicht gemacht werden, teilte die Polizei mit. Die Spurensicherung und ein Rechtsmediziner seien am mutmaßlichen Tatort.
Quelle: T-Online
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Starnberg: Drei Tote entdeckt – wohl Ehepaar und Sohn

#2

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mo, 13. Jan. 2020, 13:46

Update:

Wie die Polizei am Vormittag mitteilte, werden die drei Toten derzeit obduziert.

Nach dem aktuellen Ermittlungsstand der Beamten geht die Kripo weiter davon aus, dass der Sohn (21) am Wochenende zunächst seine Eltern (60 und 64 Jahre) und dann in der Folge sich selbst getötet hat.

Vor Ort wurden zwei Faustfeuerwaffen als mutmaßliche Tatwaffen sichergestellt. Das Motiv ist bislang unklar, die Ermittlungen der Beamten dauern an.
Quelle: Tag24
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Starnberg: Drei Tote entdeckt – wohl Ehepaar und Sohn

#3

Ungelesener Beitrag von Salva » Fr, 24. Jan. 2020, 20:20

Fr, 24. Januar 2020: Vermutlich ein Dreifach-Mord
Der Täter kam im Dunkeln, kannte den Code für die Haustür und hatte mindestens zwei Waffen dabei: Die mit Kopfschüssen getötete Familie aus dem oberbayerischen Starnberg starb nach neuesten Erkenntnissen nicht wie bislang angenommen durch die Hand des Sohnes.

Stattdessen hat ein 19 Jahre alter Freund des 21-Jährigen die Tat gestanden. In dessen Wohnhaus fand die Polizei ein ganzes Waffenarsenal – inklusive Kriegswaffen, Munition und Sprengstoff-Zutaten. Der 19-Jährige sitzt inzwischen ebenso wie ein 18 Jahre alter mutmaßlicher Mittäter in Untersuchungshaft, wie Polizei und Staatsanwaltschaft heute in Fürstenfeldbruck mitteilten.

Tatverdächtiger legt Geständnis ab
Die Ermittler waren zunächst davon ausgegangen, dass der 21-jährige Sohn vor knapp zwei Wochen seine Eltern und sich selbst erschossen hatte. Jedoch: «Es gab von Anfang an Unklarheiten am Tatort. Außerdem werden bei drei Toten alle Register der Ermittlungen gezogen, die man ziehen kann», sagte Andrea Mayer von der Staatsanwaltschaft München II heute. Letztlich aber wurden die Beamten auch überrascht: «Seit gestern haben wir das Geständnis, und seit gestern wissen wir, dass ein Vierter, also der 19-Jährige, die Tat begangen hat.»

Ermittlungen zu den zwei am Tatort gefundenen Pistolen hatten über den Ausbildungsbetrieb des Sohnes, der Büchsenmacher lernte, zu dem nun Tatverdächtigen geführt. Die Beamten vermuteten, dass dieser illegale Waffen des Sohnes aufbewahrte, und durchsuchten deshalb gestern dessen Wohnung. Im Dachgeschoss des Hauses in Olching (Landkreis Fürstenfeldbruck) stockte den Polizisten der Atem: Sie fanden eine riesige Waffensammlung. «Da hat man zum einen Kriegswaffen gefunden, aber auch Stoffe, die zur Herstellung von Sprengwaffen nötig sind», berichtete Mayer.

Tatort mit Handy gefilmt
Der 19-Jährige wurde ebenso wie der zufällig anwesende 18-Jährige zur Wache gebracht. «Im weiteren Verlauf der Ermittlungen hat der 19-Jährige dann gestanden, die drei Familienangehörigen in Starnberg umgebracht zu haben», schilderte Mayer. Der junge Mann habe am Tatort mit seinem Handy sogar ein Video gedreht. «Das Video haben wir rekonstruieren können.»

Warum der junge Mann in den Morgenstunden des 11. Januar zunächst seinen Freund, mit dem ihn die gemeinsame Leidenschaft für Waffen verband, und dann dessen Eltern erschossen hat, ist derzeit noch offen. Mit Blick auf das Motiv sei man noch «ziemlich blank», heißt es. Aktuell sitzt der 19-Jährige wegen des Verdachts auf Mord sowie Verbrechen im Sinne des Kriegswaffenkontrollgesetzes in Untersuchungshaft.

Dem 18-Jährigen aus dem Landkreis Starnberg wird neben den Waffenverstößen Beihilfe zum Mord vorgeworfen. Er soll den mutmaßlichen Haupttäter zum Tatort gefahren und wieder abgeholt haben – «in Kenntniss dessen, dass der den 21-Jährigen umbringen möchte».
Quelle: e110
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