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Landkreis Leipzig: Hund erhängt

Tierquälerei und -tötungen.
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AndreaManuela
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Landkreis Leipzig: Hund erhängt

#1

Ungelesener Beitrag von AndreaManuela » Mi, 27. Apr. 2016, 14:41

http://www.focus.de/regional/leipzig/kr ... 70505.html
Nach dem Fund eines toten Hundes, der an einem Baum aufgehängt wurde, ermittelt die Polizei wegen Tierquälerei. Ein Spaziergänger stieß zufällig auf das Tier in einem Wäldchen im Landkreis Leipzig. Es handelt sich bei dem Tier um einen schwarzhaarigen Mischling.


Ein bis zwei Jahre ist das Tier alt, das in dem Gebiet zwischen Pomßen, Köhra und Belgershain gefunden wurde. Der strangulierte Hund hing an einer Leine am Baum, teilte die Polizei am Dienstag mit. Bei diesem handelt es sich um einen circa ein bis zwei Jahre alten Mischlingshund/Riesenschnauzer.

Der Mann informierte sofort die Polizei. Beamte ermitteln jetzt aufgrund einer Straftat nach dem Tierschutzgesetz.
Die Polizei bittet Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben und/oder Hinweise zum Halter des Hundes geben können, sich beim Polizeirevier Grimma, Köhlerstraße 3, Tel. (03437) 708925-100 zu melden. (Hö)
Leider in südlichen Ländern Gang und Gäbe, "schlechte" Jagdhunde am Baum aufzuhängen. Nun auch hier? Es ist grauenhaft.
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Salva
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Re: Landkreis Leipzig: Hund erhängt

#2

Ungelesener Beitrag von Salva » Mi, 27. Apr. 2016, 21:51

@AndreaManuela
Tierquälerei und -tötung ist leider sehr verbreitet. Auch bei uns. Wenn du dir mal die Seiten der Organisationen durchliest, wird dir schlecht. Ein Beispiel:

27.04.2016 | 11:24 | RTL.de:

Gequälter Baby-Kater im Tierheim Köln-Zollstock abgegeben: Mino wurde mit Klebstoff übergossen
Ein grausamer Fall von Tierquälerei

Katerchen Mino ist gerade einmal vier Wochen alt, doch er hat bereits die Hölle durchlebt. Als das Babykätzchen im Tierheim Köln Zollstock abgegeben wird, ist sein ganzes Fell verklebt. Die Vorderpfötchen wurden an das Gesicht geklebt. Selbst die Haut überzieht eine Schicht aus dickem Klebstoff. Wer steckt hinter dieser entsetzlichen Tat? Wer begeht ein solches Verbrechen?
(...)
"Unser Tierarzt musste eine Narkose einleiten, um wenigstens die Pfötchen lösen zu können. Der Kleber ist nicht aus dem Fell zu kriegen. Der Versuch, das Fell zu scheren, ist leider fehlgeschlagen, da alles mit der Haut verklebt ist."
Aus einem Artikel der größten deutschen Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V.:
Doch auch direkt vor unserer Haustür ereignen sich Fälle von Tierquälerei: sogenannte Haustiere werden Opfer gewalttätiger Menschen, die ihre Fantasien ausleben möchten und damit leider viel zu häufig ungestraft davonkommen. Das sich diese Fantasien häufig später auch auf Menschen projizieren, ist Gesetzgebern und Psychologen längst klar.
Die Wut, Frustration und Unzufriedenheit nicht weniger Menschen wird immer größer und das zeigt sich vor allem auch in deren Gewaltbereitschaft. Wenn schon andere Menschen klopfen, stiefeln, sonst wie traktieren oder gar töten quasi alltägliche Normalität ist, wen wundert diese Grausamkeit an wehrlosen Tieren? Ich glaube deshalb weniger, dass dieser Hund sterben musste weil er "schlecht" war, sondern eher, weil er gerade zur Verfügung stand.
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AndreaManuela
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Re: Landkreis Leipzig: Hund erhängt

#3

Ungelesener Beitrag von AndreaManuela » Do, 28. Apr. 2016, 06:20

Hi, Salva,

ich seit vielen Jahren Mitglied in einer Tierschutzorganisation. Ich habe von Dingen erfahren, die Menschen mit Tieren machen, die absolut "Hostel"-reif sind - aber oft unter "Normalität/Alltägliches" fallen (einfaches Beispiel: Schlachthof, Kükenschreddern...).

Ich glaube auch nicht, dass der Hund erhängt wurde, weil er "schlecht" war, nein, da hast Du recht (das war ja nur ein Beispiel mit den Südländern). Er war einfach da.

Ich versuche immer nachzuvollziehen, was in den Köpfen solcher Menschen vorgeht. Ich schaffe es nicht. Ich halte sie für total verkorkst und psychisch krank. Aber bei mir setzt diese "Verurteilung" auch schon an bei Fahrern von Tiertransporten, Arbeitern in einer Fleischfabrik, Arbeiterinnen, die Küken aussortieren und in den Häcksler werfen etc. etc., ganz zu schweigen von Massentierhaltern. Ich habe null Verständnis für so was. Und nein, das Argument, die müssen ja von irgendwas leben, lasse ich nicht gelten.

Das war jetzt viel OT. Tschuldigung.
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