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Witzenhausener Amokfahrt: Achtjährige getötet - Nordhessen

Unterschiedlich motivierte Tötungsdelikte.
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Witzenhausener Amokfahrt: Achtjährige getötet - Nordhessen

#1

Ungelesener Beitrag von PommesAgnum » Di, 2. Nov. 2021, 18:53

Auto rast vorsätzlich in Schulkindergruppe

Witzenhausen (dpa/lhe) - Nach der tödlichen Kollision eines Kleinwagens und einer Schulkindergruppe in Nordhessen wird nicht mehr wegen eines Unfalls, sondern wegen Mordes ermittelt. Es besteht der dringende Verdacht, dass der Fahrer den Wagen vorsätzlich in die Gruppe mit Kindern gelenkt habe, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei am gestrigen Montagmorgen (01.11) mit. Ein achtjähriges Mädchen verstarb im Krankenhaus, zwei weitere Grundschülerinnen im selben Alter (7+8) wurden schwer verletzt. Der 30-jährige Fahrer wurde zwischenzeitlich in eine psychiatrische Klinik untergebracht. Es gebe Verdachtsmomente dafür, dass er "an einer beträchtlichen psychiatrischen Erkrankung leidet und diese nach derzeitigem Erkenntnisstand ursächlich für den Tatentschluss gewesen sein könnte", berichteten Ermittler weiter.

Der Fahrer, ein 30-jähriger türkischer Staatsangehöriger, soll am Freitagmorgen (29.10) gegen 08:00 Uhr in Witzenhausen mit einem Pkw in eine Gruppe von Schülern auf einem Gehweg vor einer Kita gefahren sein. Ein achtjähriges Mädchen erlag wenige Stunden später im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen. Zwei Mädchen jeweils im Alter von sieben und acht Jahren wurden ebenfalls schwer verletzt. Ermittler waren zunächst von einem Unfall ausgegangen, Hinweise auf einen Vorsatz hatten sie anfänglich nicht. Im Laufe weiterer Untersuchungen habe sich aber ein bis dahin unbekannter Zeuge gemeldet, hieß es am Montag. Dessen Angaben ließen das Geschehen "in einem völlig anderen Licht" erscheinen. Dies sowie die vorläufige Stellungnahme eines Sachverständigen führten zu einer Neubewertung des Falles, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Kassel erläuterte.

Nun besteht laut Staatsanwaltschaft und Polizei jedoch der "dringende Verdacht, dass der 30-Jährige eine aktive Lenkbewegung in Richtung der Grundschüler getätigt und folglich den Tod eines Kindes und die Verletzung mehrerer Kinder vorsätzlich herbeigeführt hat". Hinweise für einen extremistischen oder terroristischen Hintergrund lägen allerdings nicht vor. Ermittelt wird wegen des Verdachts des versuchten und vollendeten Heimtückemordes, der gefährlichen Körperverletzung und des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Der 30-Jährige soll in seiner Vernehmung von einem "Blackout" gesprochen haben. Witzenhausens Bürgermeister Daniel Herz (parteilos), der früher bei der Kripo gearbeitet hat, telefonierte noch am Nachmittag mit Polizei und Staatsanwaltschaft. "Die Stimmung im Ort ist seit Freitag sehr bedrückend, gleich ob das jetzt ein Unfall war oder Vorsatz", sagte Herz der Deutschen Presse-Agentur. Die Wendung in dem Fall sei "überraschend" gewesen. Die meisten Bürger hätten angenommen, "dass etwas Medizinisches dahintersteckt". Allerdings habe es wohl keine direkten Bremsspuren gegeben. Auch für den Landrat des Werra-Meißner-Kreises, Stefan Reuß (SPD), kommt diese Wendung "sehr überraschend". Die Infos, die bisher bekannt gewesen seien, hätten das nicht vermuten lassen. Die Stimmung in Witzenhausen sei nach wie vor "sehr gedrückt". Auch die Anteilnahme der Bevölkerung sei sehr groß, "das wird gerade durch diese Nachricht noch verstärkt".

Wie die "Berliner Zeitung" zuerst berichtete, stammt der Todesfahrer selber aus Witzenhausen im Werra-Meißner-Kreis. Dieser war laut "BZ": aus zunächst ungeklärter Ursache mit seinem Kleinwagen in eine Gruppe mit Kindern gefahren, die gerade auf dem Weg zu ihrer Grundschule waren. Die Polizei ging zuerst von einem Unfall aus. Den Ermittlungen zufolge war der Mann kurz vor einer Unterführung mit seinem Pkw nach rechts von der Straße abgekommen. Er saß zur Tatzeit alleine in dem Auto. Er überfuhr dann einen breiten Gehweg und erfasste frontal die Gruppe der Kinder, die zu Fuß unterwegs waren. An einer fast zwei Meter hohen Steinmauer endete die Fahrt abrupt, weil Unfallbedingt. Der schwarze VW-Polo Kleinwagen wurde im Frontbereich komplett zerstört, die Schreibe brach, Airbags lösten aus.

Die aktuelle tödliche Amokfahrt von Witzenhausen erinnert dabei in fataler Weise an eine ganze Reihe neuzeitlicher Vorfälle unserer jüngeren Geschichte, die allesamt zumindest die ein oder andere zusätzliche Frage aufwerfen, bei denen Fußgänger absichtlich mit Autos erfasst und verletzt wurden und nicht gerade selten auch dabei ums Leben kamen.

https://de.rt.com/inland/126509-witzenh ... kollision/
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Witzenhausener Amokfahrt: Achtjährige getötet - Nordhessen

#2

Ungelesener Beitrag von PommesAgnum » Di, 2. Nov. 2021, 21:12

Eine kleine Bilanz tödlicher Auto-Attacken der Neuzeit

Für Entsetzen sorgte etwa die mutmaßliche Auto-Attacke im vergangenen Jahr auf den Rosenmontagszug im nordhessischen Volkmarsen im Februar 2020. Bei der Amokfahrt soll der 30-Jährige Maurice P. absichtlich in eine Zuschauermenge gefahren sein. 90 Menschen, darunter viele Kinder, erlitten teils schwere Verletzungen. Insgesamt geht die Staatsanwaltschaft von mehr als 150 Betroffenen aus. Derzeit läuft noch der Prozess gegen den heute 31-jährigen angeblichen Deutschen, der wegen versuchten Mordes angeklagt werden "soll", wohlgemerkt.

Bei einer Amokfahrt im rheinland-pfälzischen Trier kamen im Dezember 2020 ganze 5 Menschen ums Lebens, darunter bedauerlicherweise auch ein Baby, viele weitere wurden verletzt. Ende Oktober starb ein weiteres Opfer an seinen davongetragenen Verletzungen. Als mutmaßlicher Täter steht seit August ein 52-jähriger angeblicher deutscher Staatsbürger vor dem Landgericht Trier vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft in Trier wirft dem Todesfahrer nicht viel weniger vor, als fünffachen Mord, sowie den versuchten Mord in 18 weiteren Fällen.

Das Landgericht Frankfurt verhandelt dieser Tage (Stand: Okt.2021) den Fall eines Mannes, der nach einer Unfallfahrt mit zwei Toten dauerhaft in der Psychiatrie untergebracht werden soll. Der Mann, der (überraschender- & ausnahmsweise!) als psychisch krank gilt, soll im vergangenen Februar mit hohem Tempo in der Fußgängerzone der Frankfurter Altstadt Frankfurt-Sachsenhausen unterwegs gewesen sein, wobei er mit seinem Auto (ähm... MB-CLK, wenn ich mal raten müsste!) zwei Fußgänger tödlich erfasste. Die Anklage geht nach bisherigem Stand, wie in Alemania üblich, lediglich von Totschlag aus.

Bei der Amokfahrt von Münster, im April 2018, lenkte der 48-Jährige Jens R., wahrscheinlich und erneut ein Deutsch gemachter Staatsbürger, im Zentrum der westfälischen Stadt nach ersten Erkenntnissen zunächst noch einen Campingbus, später und nach aktueller und letzterer Version dann doch eher einen VW-Kleinbus in eine Gruppe von Menschen. Vier Menschen starben, mehr als 20 wurden zum Teil schwer verletzt. Amokfahrer Jens R. soll sich daraufhin sogar höchst Ermittlertauglich selbst gerichtet, bzw., selber erschossen haben. Amen, Bruder! Oder, passender gesagt: In schā' Allāh!

Am 19. August 2020, rast dann (und etwas tricky, was den Fall angeht!) ebenfalls im letzten Jahr, ein 24 jähriger junger Mann mit wuchtigem Mercedes-SUV in Berlin, Ecke Bahnhof Zoologischer Garten, in eine Menschenmenge und verletzt mehrere Personen, 3 davon zum Teil schwer. Brisant an dem Fall, alle drei schwerverletzten Männer entstammen dem Obdachlosenmilieu. Trotz offensichtlichem Vorsatz-Verdacht inkl. Positiv-Alkoholtest (WtF?!) kam der junge Mann dafür wieder umgehend und sofort auf freien Fuß, lediglich der Pkw wurde einkassiert. Laut Berliner "merkur" trug der aus Estland stammende SUV Geschäfts- und/oder Diplomatenkennzeichen.

Zu weiteren Ermittlungen gehört unter anderem natürlich auch immerzu die Analyse einer Blutprobe auf mögliche Substanzen wie Drogen, Alkohol oder Medikamente, versteht sich. Was sich im aktuellen Automord von Witzenhausen allerdings schon so gut, wie erledigt haben dürfte. Doch Das ist (ANMERKUNG!) selbstverständlich und natürlich wie immer nur meine ganz eigene, ganz persönliche Meinung, versteht sich.

Laut rtl-news meldete sich im Laufe fortschreitender Ermittlungen bei den Polizeibehörden jedenfalls ein ziemlich später, bis dato aber auch noch ziemlich unbekannter Zeuge, der laut Polizei Angaben machte, "welche das (Unfall-)Geschehen in einem völlig anderen Licht erscheinen lässt", wie es hieß. "Während der 30-Jährige von der Straße abkam, befand sich der Zeuge unweit der späteren Kollisionsstelle und konnte insoweit Beobachtungen zum Fahrverhalten des 30-Jährigen machen", teilten Ermittler am Montag mit. Demnach besteht der dringende Verdacht, dass der 30-jährige eine aktive Lenkbewegung in Richtung der Grundschüler getätigt haben soll – und damit den Tod eines Kindes und die Verletzung mehrerer Kinder vorsätzlich herbeigeführt hat.

"Hinweise für einen extremistischen beziehungsweise terroristischen Hintergrund liegen hingegen selbstverständlich nicht vor", so die Ermittler weiter. - Aber, aber, Gott bewahre! Extremismus?! Bei uns im Länd, No Way!

Nun, ja.
Tatfahrzeug = ist jedenfalls ein schwarzer VW-Polo, neueren Datums. Nicht gerade des Deutsch-Türken liebstes Gefährt, wenn mir diese kleine unpassende Randbemerkung mal gestattet ist.
Tatzeit = angegeben mit 08:00 Uhr Morgens - besagter Oktobertag, which was Friday 29th, wie der Franzose sagt.
Tatort = dabei handelt es sich um die KiTa "Zwergenstübchen", Witzenhausen-Gertenbach - Machen wa mal extra fake: In der Rinde 3 So! Hm...

Was mir zuallererst mal irgendwie mächtig ins Auge fiel, ist die vorangegangene Tätigkeit des Witzenhausener Bürgermeisters in spe Daniel Herz, der nach ganz offiziellen Angaben vor seiner regionalpolitischen Verpflichtung, als Major of Witzenhausen doch tatsächlich ein gestandener Kripobeamter gewesen sein soll. Donnerwitz! Oh, Verzeihung, ich bitte untertänigst um Absolution. Wie dem auch sei, der Posten vom Kripobeamten Marke Spürschnüffelhund zum ersten Mann, besser, ersten Bürger von Witzenhausen ist doch ein eher ungewöhnlicher, will ich meinen.
Wie später auch die Frankfurter Neue Presse (fnp) berichtete, so soll der 30-Jährige Amokfahrer auch selber in dem Witzenhausener UnglücksOrtsteil wohnhaft sein.
Es wird im Grunde genommen schon beim Überfliegen, beim Kurzblick auf den Tatort ersichtlich, das ein Täter hier mit dem Auto als Waffe, ganz geflissentlich und in voller Absicht sein- oder seine potentiellen Opfer attackierte. Die Drecksau nahm ja sogar die dahinter liegende Wand mit in seine mörderische Tötungskalkulation. Die Kinder hatten keine Chance. Jeder Kriminalbeamte, sogar, wenn er lieber Bürgermeister ist, sollte bei dem Tatortbild unmissverständlich die perfide Tötungsabsicht erkennen, da beißt die Maus keinen Faden ab.

Darüber hinaus ploppt in wirklich Unverschämterweise bei den ersten Bildern im Google Algorithmus der Suchanfrage zur Todesfahrt ein paar mal dezent aber deutlich das Konterfei des im Mainstream so verhassten und mitunter für Vogelfrei erklärten deutsch-türkischen Aktivisten Attila Hildmann immerzu mit auf. Jetzt kann man diesem Mann ja allgemeinhin sicherlich auch Vieles unterstellen, aber das geht echt absolut zu weit. Was für eine unterste Schublade hier schon wieder erreicht ist, wie Antisozial ist das denn, bitte?! Es geht mit unserer propagandistischen Nazi-Presse (ja, Ihr seit die Neo-Faschos, nich der Attila!) immer nur noch tiefer in die Medienkloake, meine Fresse!

Daneben stößt mir aber auch der eigentliche Hort des Geschehens ziemlich sonderbar auf. Weil es heißt, die drei Grundschülerinnen wären auf ihrem Weg in die Schule gewesen. Stattdessen framet man es immerzu in Richtung dieser KiTa, was aber aufs Alter der Opfer gesehen keinen Sinn ergibt.

KiTa "Zwergenstübchen", Witzenhausen-Gertenbach

Unser Betreuungsangebot
• Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 7.30 Uhr bis 15.00 Uhr
• Unsere Einrichtung besteht aus zwei altersübergreifenden Gruppen mit jeweils max. 25 Kindern im Alter von 2 Jahren bis zum Schuleintritt.
• Kinder mit Integrationsbedarf werden seit vielen Jahren bei uns betreut.

Damit können sie eigentlich nur noch auf dem Weg zur Lindenhofschule gewesen sein. Ungefähr 300m weiter südlich des Tatorts, gut 4 Minuten zu Fuß. Bedauerlicherweise bekommt der eigentliche Tatort damit aber wieder eine sehr spezielle Bedeutung. Weil spätestens jetzt klar sein sollte, was der Täter bezweckte. Er wollte in jedem Fall den sicheren Tod seines/oder seiner Opfer wissen, wozu er diese Einbuchtung, den Mauerversatz der KiTa Zwergenstübchen zusätzlich zur Hilfe nahm. Flucht- oder gar Ausweichmöglichkeit = bei 0,0% keine Chance, nicht mal ein erwachsender Mensch hätte hier allzu große Überlebensaussicht. Ich muss aber gestehen, das mir schon wieder erheblich viel mehr Hinweise auf eine mögliche "False-Flag"-Aktion ins Auge stechen, als denn die Möglichkeit des Wahrheitsgehalts der offiziellen Version. Wo sind die Trauernden? Wo sind vor allem die Mädchen? Keine Fotos, keine Bilder?! Keine trauernden Verwandten?! Really?! Hinzukommen irgendwie zwei unterschiedlich aussehende Autowracks am Tatort, zwar sind beide schwarz, aber in manchen Fotos wirkt ein Polo deutlich älteren Datums, nicht so Form-rundlich, wie aktuelle Typenmodelle. Ich denke, wie immer in diesen Fällen, wird die Zeit uns wenig bis gar nichts bescheren, höchstens weiter aufkommende Fragen. Daher freue ich mich schon, wie Bolle, auf Rot-Putschistin Merkels neuerliche Ankündigung: "der verstärkten Einschränkungen für alle Juden, Ach! Quatsch! Verzeihung, um Gottes Willen! Ich meine natürlich: "Einschränkungen für alle Volksfeinde und Demokratieschädlinge unseres Systems, selbstverständlich, alle Ungeimpften, eben" - Puh!
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#3

Ungelesener Beitrag von Duchonin » Di, 2. Nov. 2021, 22:58

PommesAgnum hat geschrieben:
Di, 2. Nov. 2021, 21:12
Tatfahrzeug = ist jedenfalls ein schwarzer VW-Polo, neueren Datums. Nicht gerade des Deutsch-Türken liebstes Gefährt, wenn mir diese kleine unpassende Randbemerkung mal gestattet ist.
Was ist in Witzenhausen passiert?
Unter Drogeneinfluss: Mann aus Kassel klaut Auto und fährt Schlangenlinien. Die Polizei macht einen 23-Jährigen in Witzenhausen dingfest, der unter Drogen und ohne Führerschein in einem gestohlenen Auto unterwegs ist.

-> Beim Autoklauen zu einer Spritztour wird nicht so sehr auf den Autotyp geachtet.
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#4

Ungelesener Beitrag von PommesAgnum » Mi, 3. Nov. 2021, 00:10

Duchonin hat geschrieben:
Di, 2. Nov. 2021, 22:58
Was ist in Witzenhausen passiert?
Natürlich nicht das, was man uns offiziell erzählt, Signore Duchonin.
Wenn dort überhaupt etwas so Abscheuliches passiert sein soll, und wir es nicht mit einer SPD-geführten Bürgermeister-AWO-Versicherungsbetrugs-False Flag zu tun haben, oder um leichter Gesetze zu erlassen, oder um von unverhältnismäßig vielen Impftoten abzulenken, werter Freund, so sind es aber auch ganz direkt zuerst einmal die Opfer, Mr.D. Auf sie gilt es ein Main-Augenmerk zu haben, denn die- oder das Mädchen stehen selbstverständlich in einer ganz direkten näheren Verbindung, sprich, Beziehung zum Täter, zum Amokfahrer.
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#5

Ungelesener Beitrag von Duchonin » Mi, 3. Nov. 2021, 22:49

PommesAgnum hat geschrieben:
Mi, 3. Nov. 2021, 00:10
und wir es nicht mit einer SPD-geführten Bürgermeister
Nein, der Bürgermeister ist weder SPD noch war er wirklich Kripobeamter:
Daniel Herz, 37 (parteilos)

Der Mann mit 2,05 Metern ist gelernter Industriekaufmann und arbeitete neun Jahre lang bei der Polizei Nordhessen als Analyst, dann wurde er vor gut drei Jahren Bürgermeister von Witzenhausen - der zweitgrößten Stadt im Kreis. Dabei besiegte er die langjährige Amtsinhaberin von der CDU.
https://www.hessenschau.de/politik/wahl ... r-100.html

Bürgermeisterwahl am 24. September 2017 in Witzenhausen (Werra-Meißner) :

Daniel Herz: 39,3 %
Angela Fischer (CDU): 28,3 %
Markus Keil (SPD): 23,6 %
Hans-Jürgen Spinn (AfW): 5,0 %
Heidi Rettberg (Die Linke): 3,8 %
Wahlbeteiligung: 76,2 %

Stichwahl zur Bürgermeisterwahl am 08. Oktober 2017 in Witzenhausen (Werra-Meißner)
Daniel Herz 64,9 %
Angela Fischer (CDU) 35,1 %
Wahlbeteiligung: 61,3 %
https://www.hessenschau.de/politik/wahl ... l-100.html

Da hat Daniel Herz die etablierten Parteien schon vorgeführt und vermutlich in Wut gebracht.
Und dann hat er es noch gewagt, sich zur Wahl als Landrat zu stellen.
Er hat zwar nur 8,2% bekommen, aber das ist für einen Kandidaten, hinter dem keine Partei steht, schon ein Achtungserfolg.
https://www.hessenschau.de/politik/wahl ... r-100.html

Und es kam auch die entsprechende Reaktion von den Parteien schon:
Witzenhausen - Am Montagabend haben SPD, CDU und Grüne im Witzenhäuser Stadtparlament einen Antrag auf Einleitung eines Disziplinarverfahrens gegen den Bürgermeister gestellt. Grund ist, dass ab 9. Oktober die Gutscheine für das Witzenhäuser Stadtgeld im Schreiben mit dem Briefkopf des Bürgermeisters statt mit dem des Magistrats an rund 15.000 Bürger gesendet worden sind.
SPD, CDU und Grüne werfen Herz vor, das Stadtgeld – das er erst abgelehnt hatte – im Wahlkampf zu missbrauchen. Brief und Post würden den Eindruck erwecken, dass die Gutscheine auf Herz’ Initiative zur Wirtschaftsförderung in der Pandemie verteilt werden. „Ein falscher Briefkopf kann passieren“, sagt Lukas Sittel (SPD). „Aber so viel kann nicht schief gehen.“
Die Vorwürfe sind hart: „Aufgrund grober Verletzung der Amtspflicht beantragt die Stadtverordnetenversammlung die Einleitung eines Disziplinarverfahrens im Zusammenhang des Stadtgeldes Witzenhausen und eigener Wahlwerbung zur Landratswahl gegen den Bürgermeister der Stadt Witzenhausen“, heißt es im Antrag von SPD, CDU und Grünen, der sich auf Paragraf (§) 75 der Hessischen Gemeindeordnung (HGO) bezieht. Der Antrag soll auf die Tagesordnung des Stadtparlaments am 9. November gesetzt werden. Die dafür nötige Zwei-Drittel-Mehrheit (25 Stimmen) scheint sicher, da neben den Unterzeichnern auch die FWG-Fraktion zustimmen will.
Erzwingung eines Disziplinarverfahrens

Im Antrag zur Erzwingung eines Disziplinarverfahrens gegen Daniel Herz beziehen sich SPD, CDU und Grüne auf Paragraf 75 der Hessischen Gemeindeordnung: „Verletzt ein Bürgermeister oder Beigeordneter seine Amtspflicht gröblich, kann die Gemeindevertretung bei der Aufsichtsbehörde die Einleitung eines Disziplinarverfahrens beantragen.“ Wenn die Stadtverordneten das Verfahren mit einfacher Mehrheit beschließen, muss die Kommunalaufsicht den Fall prüfen.
https://www.hna.de/lokales/witzenhausen ... 62405.html
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#6

Ungelesener Beitrag von Duchonin » Mi, 3. Nov. 2021, 23:12

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verbleibender Schulweg vom Tatort zur Grundschule

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ungefährer Tatort

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Tatfahrzeug
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#7

Ungelesener Beitrag von Duchonin » Do, 4. Nov. 2021, 00:12

Hier kommt man schon zu dem Spruch:

Der Zufall ist der Schnittpunkt zweier Notwendigkeiten.

Der Werra-Meißner-Kreis ist schon auffällig.

3 Tage nach dem o.g. Unfall bedroht in dem nur rd. 40 km entfernten Wanfried ein Mann mit dem Messer Autofahrer.
Nach dem die Polizei eingetroffen war, greift er die Polizeibeamten an:
Nach Schüssen auf einen Messerangreifer auf der Bundesstraße 250 bei Wanfried (Werra-Meißner) wird gegen drei Polizisten wegen Körperverletzung im Amt ermittelt. Das teilte die Staatsanwaltschaft Kassel am Mittwoch mit. Gegen den 37-Jährigen selbst ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen Nötigung, Bedrohung und versuchter gefährlicher Körperverletzung.
Auf der B250 zwischen Wanfried und dem Stadtteil Altenburschla hatte am Montagmittag den bisherigen Ermittlungen zufolge der Mann mit einem Messer in der Hand versucht, Autos anzuhalten. Er soll auf die Fahrzeuge zugelaufen sein und sie zum Abbremsen gezwungen haben.
Sofort eilten Streifenwagen dorthin. Die Beamten trafen den bereits polizeibekannten Wanfrieder auf der Bundesstraße an. Der Mann habe die Polizisten unvermittelt mit dem Messer angegriffen, hieß es. Daraufhin hätten mehrere von ihnen auf ihn geschossen.
Der 37-Jährige wurde dabei schwer verletzt und mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Sein Zustand war auch am Mittwoch weiterhin "kritisch", wie die Staatsanwaltschaft mitteilte.
https://www.hessenschau.de/panorama/erm ... d-100.html

Meine Meinung zu dem Fall. Selbstverständlich haben Polizisten das Recht, einen Angriff mitttels Schußwaffe abzuwehren.
Wenn allerdinbgs mehrere Polizisten gleichzeitig schießen (müssen), sehe ich Mängel in taktischem Verhalten, Aufgabenverteilung und eventuell in der Schießausbildung.

Und unvergessen:

Am 4. April 2016 verschwand in Wanfried der 5-jährige Flüchtzlingsjunge Aref Ismaeli.

viewtopic.php?f=4&t=2209&p=10482&hilit= ... sen#p11848
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#8

Ungelesener Beitrag von PommesAgnum » Fr, 5. Nov. 2021, 07:05

Oha!
Feine Recherche, Mr. D!
Na, das sieht mir doch sehr danach aus, als könnte hier ein wegen finanzieller dunkler Transaktionen angeschlagener Bürgermeister jedwede Art von Ereignis ziemlich gut gebrauchen, Ablenkungsbedingt, meine ich. Hm...
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#9

Ungelesener Beitrag von Duchonin » Fr, 5. Nov. 2021, 14:28

PommesAgnum hat geschrieben:
Fr, 5. Nov. 2021, 07:05
wegen finanzieller dunkler Transaktionen angeschlagener Bürgermeister
Du hast wohl den Betrag nicht ganz gelesen.
Es ging darum, dass die Gutscheine für das Witzenhäuser Stadtgeld im Schreiben mit dem Briefkopf des Bürgermeisters statt mit dem des Magistrats an rund 15.000 Bürger gesendet worden sind.
In meinem Augen eine Lappalie.
Aber die etablierten Parteien wollen wohl den Bürgermeister abschießen.
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