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Schwalbach/Taunus: Zerstückelte Leiche in Tonne - Manfred Seel (†) ein Serienmörder?

Unterschiedlich motivierte Tötungsdelikte.
Eagle
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Re: Frankfurt am Main: Zerstückelte Leiche in Tonne: Täter vielleicht Serienmörder

#31

Ungelesener Beitrag von Eagle » So, 22. Mai. 2016, 10:50

Knapp 50 Hinweise nach Zeugenauf
Veröffentlicht am 21.05.16 um 13:26 Uhr
Im Fall des mutmaßliche Serienmörders Manfred Seel gehen immer mehr Hinweise bei der Polizei ein. Die Beamten hoffen auf einen "Volltreffer". Experten versuchen unterdessen, Seels Doppelleben zu erklären.
Bild nicht mehr vorhandenDas Foto zeigt den mutmaßlichen Serienmörder Manfred Seel.
Unter den nun knapp 50 Hinweisen im Fall des mutmaßlichen Serienmörders Manfred Seel aus Schwalbach seien auch solche, die interessant sein könnten, sagte ein Sprecher der zuständigen Sonderkommission am Samstag. Nach Angaben des Landeskriminalamte
(...) Als gewiss gilt, dass der Mann die Prostituierte Britta Diallo tötete (...)
Hessenschau



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Eagle
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Re: Frankfurt am Main: Zerstückelte Leiche in Tonne: Täter vielleicht Serienmörder

#32

Ungelesener Beitrag von Eagle » So, 22. Mai. 2016, 11:05

Knappe 50 Hinweise nach dem Zeugenaufruf
Unter den nun knapp 50 Hinweisen im Fall des mutmaßlichen Serienmörders Manfred Seel aus Schwalbach seien auch solche, die interessant sein könnten, sagte ein Sprecher der zuständigen Sonderkommission am Samstag. Nach Angaben des Landeskriminalamtes werden die Hinweise nun analysiert. "Wenn wir Glück haben, ist ein Volltreffer dabei", sagte ein LKA-Sprecher.
Die Polizei bringt den 2014 im Alter von 67 Jahren verstorbenen Seel mit bis zu zehn Tötungsdelikten in Verbindung, darunter auch mit dem Mord an dem 13-jährigen Tristan Brübach aus Frankfurt-Höchst 1998. Als gewiss gilt, dass der Mann die Prostituierte Britta Diallo tötete (...)
Die möglichen Opfer des Serienmörders

1971: Die verstümmelte Leiche der 19 Jahre alten Gudrun Ebel wird im Februar bei Bad Vilbel entdeckt. Die Tote weist Zeichen sadistischer Handlungen auf, sagen die Ermittler. Sie hatte bisherigen Ermittlungen zufolge als Reinigungskraft in einem Altenpflegeheim in Frankfurt gearbeitet.

1971: Nur zwei Monate später wird die Leiche einer Kollegin aus dem Johanna-Kirchner-Stift gefunden. Die getötete türkische Gastarbeiterin Hatice Erülkeroglu wird nahe der Camberger Brücke in Frankfurt gefunden.

1991: Die Leiche der Frankfurter Straßenprostituierten Gisela Singh wird am 30. Juni im Wald zwischen Hofheim und Langenhain im Main-Taunus-Kreis gefunden. Die Tote weist den Ermittlern zufolge "Zeichen sexuellen Sadismus" auf.

1993: Der Torso der getöteten Straßenprostituierten Dominique Monrose wird im Dezember 1993 an der Friedberger Landstraße in Frankfurt im Gebüsch gefunden. Die Leichenteile sind in Plastiksäcke eingepackt. Weitere Leichenteile werden 1994 an der Bundesstraße 40a in der Nähe des Flughafens entdeckt. Der Kopf fehlt bis heute.

1996: Die Bankangestellte Pia Isabel Heym (27) wird seit Juli vermisst. Spaziergänger finden den Kopf ihrer Leiche am ersten Weihnachtsfeiertag am Weg zu einer Kleingartenanlage. Der Kopf war mit einem scharfen Messer sauber abgetrennt worden. Die Frau war nach Mitteilung der Polizei von damals auf die Einnahme von Tabletten zur Behandlung schizophrener Schübe angewiesen.

1998: Der 13 Jahre alte Schüler Tristan wird am 26. März in einem Tunnel des Liederbachs nahe des Bahnhofs Frankfurt-Höchst grausam ermordet. Der Täter schneidet dem Jungen am helllichten Nachmittag die Kehle durch. Er trennt Teile des Leichnams ab und nimmt sie im Rucksack des Schülers mit.

1998: Die etwa 18 Jahre alte Julia Schröder verschwindet Mitte Juli aus dem Frankfurter Bahnhofsviertel. Die Obdachlose soll eine drogenabhängige Prostituierte und in desolatem gesundheitlichen Zustand gewesen sein.

1999: Rund ein Jahr später, im September 1999, verschwindet auch die 1967 geborene Gabriele De Haas aus dem Frankfurter Bahnhofsviertel. Von beiden Frauen fehlt bislang jede Spur.

2004: Ein stark verwester menschlicher Schädel wird im April in einer Main-Schleuse bei Frankfurt gefunden. Der Kopf soll zu einer Frau mittleren Alters gehören und war in Aluminiumfolie eingewickelt. Die Identität der Frau ist noch immer unklar.

2014: Nach dem Tod des mutmaßlichen Serienmörders räumen Angehörige eine von ihm gemietete Garage in Schwalbach am Taunus aus. Darin finden sie blaue Plastikfässer mit Leichenteilen der Prostituierten Britta Diallo, die seit etwa zehn Jahren tot ist. Vom linken Arm fehlt bislang jede Spur. Der Fund bringt die Ermittlungen gegen Manfred S. ins Rollen.
Hessenschau

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Eagle
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Re: Frankfurt am Main: Zerstückelte Leiche in Tonne: Täter vielleicht Serienmörder

#33

Ungelesener Beitrag von Eagle » So, 22. Mai. 2016, 12:10

Sein langjähriger Freund beschreibt Manfred S. wie folgt:
Der langjährige Freund, den die Polizei mehrmals verhörte, zeichnet ein Charakterbild des Beschuldigten, das in keiner Weise zu einem brutalen Serienmörder passt. Er schildert Manfred S. als fürsorglichen und besorgten Familienvater, der seine Tochter „heiß und innig liebte“. Auch hilfsbereit sei S. gewesen, gemeinsam mit einem Kompagnon habe er vor der Rente einen kleinen Betrieb für Entrümpelungen und Gartenarbeiten geführt. „Gewalt war ihm völlig fremd“, sagt der Freund.

All das, was dem gestorbenen Rentner nun zur Last gelegt werde, passe einfach nicht – er habe in den vergangenen zwei Jahren immer wieder nachgedacht, ob es irgendwelche Hinweise im Verhalten seines Freundes auf Gräueltaten gegeben habe, doch dies sei nicht der Fall: „Der Mensch, der hier in den Medien beschrieben wird, war nicht Manfred.“ Er glaube fest an seine Unschuld bis zum Beweis des Gegenteils.

Manche sprechen von Vorverurteilung
Diese Einschätzung teilt der Schwalbacher Josef Nickel, ein ortsbekannter Sozialdemokrat, der den Beschuldigten ebenfalls seit 1978 kannte und dessen Leidenschaft für Jazzmusik teilte. Er sei „empört über die Vorverurteilung“, sagt er. Es sei unerhört, dass die Polizei die Ermittlungsgruppe sofort „Alaska“ nannte, wo jeder in Schwalbach wisse, dass dies der Spitzname von Manfred S. gewesen sei, weil er nach einer Alaska-Reise ein Jahr lang jedem so intensiv von Land und Leuten vorgeschwärmt hatte, dass er in Musikerkreisen nur noch „Alaska“ hieß. (...)

Nickel erinnert sich daran, dass S. auch Entrümpelungen im Frankfurter Rotlichtmilieu übernommen habe. Er gab sie jedoch auf, weil sie nicht lukrativ, aber arbeitsintensiv gewesen seien. Vielleicht habe dem Rentner da jemand die Fässer mit den Leichenteilen untergeschoben, mutmaßt Nickel. Denn Manfred S. sei so hilfsbereit gewesen, dass er sicher auch fremde Fässer bei sich abgestellt habe, wenn ihm dafür ein guter Grund genannt worden wäre. Nickel glaubt fest an einen Irrtum, leider könne sich der Verstorbene nicht mehr wehren oder zur Klärung beitragen(...)

(...) Dass S. Frauen bestialisch ermordet haben soll, will Gernet nicht glauben. Selbst nach zwei Bierchen nach einem Auftritt habe dieser in keiner Weise je abfällig über Frauen gesprochen. Ihm tue nun besonders die Tochter von Manfred S. leid, die all die schrecklichen Dinge über ihren gestorbenen Vater lesen müsse. (...)
Frankfurter Allgemeine Zeitung

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Re: Frankfurt am Main: Zerstückelte Leiche in Tonne: Täter vielleicht Serienmörder

#34

Ungelesener Beitrag von Salva » So, 22. Mai. 2016, 14:20

Als sicher gilt, dass der 2014 im Alter von 67 Jahren gestorbene Verdächtige die Prostituierte Britta Simone Diallo tötete, deren Leiche in seiner Garage in Schwalbach gefunden wurde. Nach seinem Tod hatten Angehörige dort ein Fass mit Leichenteilen geöffnet.

(...)

Zum Schluss äußerten die Ermittler noch einen schrecklichen Verdacht. Speziell eine Leiche lasse „daran denken, dass hier möglicherweise zwei Täter ihre Fantasien ausgelebt haben“, sagte Frank Hermann von der SOKO „Alaska“.
Berliner Kurier

Wäre interessant zu erfahren, warum S. im Fall Britta Simone Diallo eindeutig der Täter gewesen sein soll und in einem anderen sich die Frage nach einen Mittäter stellt. Bin mal gespannt, was in drei, vier Wochen noch alles geschrieben wird und für welche Morde S. noch verantwortlich sein soll. Von Karin Holtz-Kacer (wurde mit 25 Messerstichen ermordet und man wies Spermaspuren nach, aber egal) habe ich auch schon gelesen und mitunter werden Ähnlichkeiten zwischen Phantombildern gesehen, dass einem die Haare zu Berge stehen können. Ein irrer Hype, der da gerade abläuft...
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Re: Frankfurt am Main: Zerstückelte Leiche in Tonne: Täter vielleicht Serienmörder

#35

Ungelesener Beitrag von Eagle » So, 22. Mai. 2016, 14:42

Salva hat geschrieben:Bin mal gespannt, was in drei, vier Wochen noch alles geschrieben wird und für welche Morde S. noch verantwortlich sein soll.
Karin Holtz-Kacer, richtig, wurde 1989 in Kronberg gefunden, knappe 5 KM von Schwalbach entfernt.
von Eagle » So, 22. Mai. 2016, 10:40
Was ist mit anderen ungeklärten Fällen im Main-Taunus-Kreis? Werden sie ihm früher oder später auch angelastet?
Beispiel: Annika Seidel, Kelkheim (vermisst seit 1996) oder Olaf S., Schüler, Kelkheim-Hornau (Sexualmord in den 70gern), Feldgemarkung Richtung Rote Mühle (zw. Bad Soden, Königstein). Beides Schulkinder wie Tristan. Kelkheim ist knappe 8 KM von Schwalbach entfernt.
Wäre interessant zu erfahren, warum S. im Fall Britta Simone Diallo eindeutig der Täter gewesen sein soll und in einem anderen sich die Frage nach einen Mittäter stellt.
Seltsam das man sich, wenn man sich in diesem Punkten so sicher ist, überhaupt nicht dazu äussert.

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Re: Frankfurt am Main: Zerstückelte Leiche in Tonne: Täter vielleicht Serienmörder

#36

Ungelesener Beitrag von Eagle » So, 22. Mai. 2016, 16:12

Sieben Polizeibeamte vom Hessischen Landeskriminalamt und der Frankfurter Mordkommission arbeiten mit ihm zusammen. Sie wollen nachweisen, dass es tatsächlich Manfred S. war, der die Frauen und Tristan getötet hat. "Das ist unsere Pflicht", sagt Thomsen. "Mord verjährt nicht." Auch wenn der Mörder tot ist. Außerdem könnte es sein, dass S. einen Komplizen oder Mitwisser hatte. Bei der Tötung wurden andere Werkzeuge verwendet als bei der Verstümmelung. Das machte die Ermittler stutzig (...)
Kannibalismus sei als Motiv denkbar
Es ist das ritualhafte Vorgehen, das sie von Britta Simone D. auf die Verbindung zu mindestens fünf weiteren ungelösten Fällen brachte. Jedes Mal wurden die Opfer durch Erwürgen oder Erdrosseln getötet. Jedes Mal verunstaltete der Täter ihren Schambereich oder die Brüste (...)
Nach dem Fund der Leichenteile durchsuchten Polizisten das Haus von Manfred S. Im Keller hatte er sich sein eigenes Reich eingerichtet, hier fanden sie einen Computer und zahlreiche Festplatten. Rund 30.000 Bilder, weit über 1000 Filmdateien, hauptsächlich gewaltpornografische Darstellungen, auch kannibalistische Szenen und Kinderpornografie sind darauf gespeichert. Der Anblick sei kaum zu ertragen, sagt Thomsen (...)
Nägel im Intimbereich
Offenbar hat S. seine sexuellen Fantasien ausgelebt. Ein Manga-Comic aus der Sammlung hat höchstwahrscheinlich als Vorlage für den Mord an der Prostituierten Britta Simone D. gedient. Die Ermittler gehen davon aus, dass sie noch lebte, als Manfred S. ihr mit einer Handsäge Arme und Beine abtrennte, Nägel in ihren Intimbereich rammte. Ihre Leichenteile in seiner Garage sind bisher das stärkste Indiz dafür, dass Manfred S. der Mörder war. Man wisse auch, dass er die Wohnung, in der D. lebte, entrümpelte, sagt Thomsen (...)
Sie fanden heraus, dass der Ort, an dem S. damals seine Ausbildung absolvierte, nur wenige Hundert Meter von dem Altenheim entfernt lag. Dazwischen gab es eine Brachfläche mit einem Eisenbahnwaggon, an dem sich Herumtreiber trafen, es wurde exzessiv gefeiert. Dort, glauben die Polizisten, hat Manfred S. seine späteren Opfer kennengelernt (...)
Die Welt

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Re: Frankfurt am Main: Zerstückelte Leiche in Tonne: Täter vielleicht Serienmörder

#37

Ungelesener Beitrag von Eagle » So, 22. Mai. 2016, 16:31

Außerdem könnte es sein, dass S. einen Komplizen oder Mitwisser hatte. Bei der Tötung wurden andere Werkzeuge verwendet als bei der Verstümmelung. Das machte die Ermittler stutzig (...)
Im o.a. Artikel ist zu lesen:
Jedes Mal wurden die Opfer durch Erwürgen oder Erdrosseln getötet.
Bei der Tötung wurden andere Werkzeuge verwendet.
Wenn sie erwürgt/erdrosselt wurden, dann kommen vermutlich Hände, Seil, Draht, Strumpfhose, Schal, etc. infrage? Es wundert mich jetzt nicht wirklich das andere "Werkzeuge" für die Verstümmelungen genutzt wurden. Warum sollte dies auf einen 2. Täter hinweisen?

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Re: Frankfurt am Main: Zerstückelte Leiche in Tonne: Täter vielleicht Serienmörder

#38

Ungelesener Beitrag von Eagle » So, 22. Mai. 2016, 16:52

Dieser Bericht ist vom 12.09.14 Die Welt
Als sie den schwarzen Deckel von einem alten, blauen Fass anhoben, das mit einem Metallring fest verschlossen war, sahen sie einen Fuß und einen Unterschenkel.
Die umgehend alarmierte Polizei fand in der mit Gerümpel vollgestopften Garage im Hof eines Mehrfamilienhauses ein zweites Fass. Und in dem steckten ein längst verwester Kopf und ein Torso, offenbar sogar schon seit mehreren Jahren. Die Leichenteile gehörten nach ersten Erkenntnissen der Rechtsmediziner zu einer Frau mittleren Alters.
Weil die Leiche schon stark verwest sei, werde es schwierig, auch nur verwertbare DNA-Spuren zu sichern, sagte ein Polizeisprecher. Vielleicht hilft es der Rechtsmedizin aber ein bisschen, dass das Opfer zwar zerteilt, nicht aber mit Säure übergossen worden ist.
Dachte ich hätte etwas von Säure gelesen, war demnach nicht so.

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Re: Frankfurt am Main: Zerstückelte Leiche in Tonne: Täter vielleicht Serienmörder

#39

Ungelesener Beitrag von Salva » So, 22. Mai. 2016, 18:22

Die Ermittler gehen davon aus, dass sie noch lebte, als Manfred S. ihr mit einer Handsäge Arme und Beine abtrennte, Nägel in ihren Intimbereich rammte.
Grauenhafte Vorstellung... aber der Artikel der Welt irritiert mich. Da steht doch tatsächlich:
... Tristan ... Seinen zerstückelten Körper...
Hieß es nicht auch, dass Tristan/ Manfred S. kein Thema mehr sei?
...Dazwischen gab es eine Brachfläche mit einem Eisenbahnwaggon, an dem sich Herumtreiber trafen, es wurde exzessiv gefeiert. Dort, glauben die Polizisten, hat Manfred S. seine späteren Opfer kennengelernt...
Ich wusste gar nicht bzw. hätte nicht gedacht, dass sich dort auch Prostituierte aus dem Bahnhofsmilieu herumtreiben.

Mein Fazit nach all diesen kontroversen Berichterstattungen: abwarten.
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Re: Frankfurt am Main: Zerstückelte Leiche in Tonne: Täter vielleicht Serienmörder

#40

Ungelesener Beitrag von Eagle » Mo, 23. Mai. 2016, 16:45

Obwohl mich auch der TV-Bericht nicht wirklich überzeugt, würde mich schon interessieren in welchem Stadtteil die angemietete Wohnung von L. war und wem das Gartengrundstück in Kronberg gehörte, L. oder S.?
... Tristan ... Seinen zerstückelten Körper...
Hieß es nicht auch, dass Tristan/ Manfred S. kein Thema mehr sei?
Ja, was den blutigen Fingerabdruck angeht, schrieb die Frankfurter Rundschau am 19.05.2016
Doch im Fall Tristan gaben sich die Ermittler am Donnerstag beim Landeskriminalamt wesentlich bedeckter als bei den anderen fünf Tötungsdelikten im Zeitraum zwischen 1971 und 2003, für die Manfred Seel „höchstwahrscheinlich“ verantwortlich ist. Tristan, ein Junge in der Pubertät, passt ganz und gar nicht zu den anderen Opfern, die allesamt Prostituierte waren. Und: Auf einem Schulheft des Jungen war ein blutiger Fingerabdruck gefunden worden. Nachdem der Leichnam von Manfred Seel exhumiert wurde, konnten die Ermittler noch die Abdrücke von sechs Fingern nehmen. Eine Übereinstimmung mit der Spur auf dem Heft gab es nicht.
War es nicht so, dass bei Tristan von Teil-DNA mit 3 (?) Merkmalen die Rede war? Soweit ich mich erinnere, stellte man damals aber auch Hautschuppen sicher - oder irre ich mich? Die Aussage war, dass die Teil-DNA zwar nicht für einen Reihentest geeignet sei, aber durchaus ein Ausschlußkriterium darstellen könnte.

---------------
Falls jemand die Sendung gestern nicht gesehen hat - kann hier nachgeholt werden: Spiegel TV

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Re: Frankfurt am Main: Zerstückelte Leiche in Tonne: Täter vielleicht Serienmörder

#41

Ungelesener Beitrag von Salva » Mo, 23. Mai. 2016, 19:31

Mich würde interessieren, ob S. & L. eventuell Mitglieder, Leser, Verfasser usw. dieser abgefuckten Foren o.ä. und Artikel gewesen sind, von denen KHK Fey im Stern Crime 01 erzählte. Ich zitiere:
Fey stellt sich einen Mann vor, der zurückgezogen lebt, aus einer niedrigen sozialen Schicht, nicht besonders intelligent, aber bauernschlau, sonst hätte man ihn gefunden. Einen Mann, der die Fantasie hatte, einen pubertären Jungen umzubringen. Einer, der das Muskelfleisch des Jungen herausschnitt und aufbewahren wollte, um sich daran zu erregen. Oder um es zu verspeisen. Das sind die Grundzüge des Mannes, der schon bald durch Feys Gedanken zu spuken beginnt. Der ihn in immer tiefere Abgründe steigen lässt. Er findet Pamphlete im Internet von Sadisten, die davon träumen, Menschen zu sezieren. Stößt auf einen Text mit dem Titel: "Schlachtanleitung für Knaben", in dem es heißt, dass Pobacke und Schenkel eines Jungen die besten Schmorbratenstücke seien. Das man den Jungen gut ausbluten lassen solle, am besten schneide man den Kopf bis auf das Genick ab. Fey kommt es hoch, als er diese Zeilen liest. Er macht Männer ausfindig, die solche Zeilen schreiben oder aus dem Internet herunterladen. Fragt sich: Was sind das für Monster? Und trifft auf Banker, Beamte und Versicherungsvertreter, allesamt bieder und schüchtern. Er denkt sich: Was sind das für Turnbeutelvergesser.
Stern Crime Abo

Und natürlich, ob Seel selbst Pics und Vids vertickt oder zumindestens getauscht hatte. Traue mich fast wetten, dass dem so war.

@Eagle
Das mit dieser Teil-DNS weiß ich nicht. Aber wenn dem so ist, dann müsste die längst mit S.s DNS verglichen worden sein. Zudem würde ich gerne wissen, was nun aus diesem Zopfmann wird. Davon war die ganze Zeit keine Rede...
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Re: Frankfurt am Main: Zerstückelte Leiche in Tonne: Täter vielleicht Serienmörder

#42

Ungelesener Beitrag von Tamins » Mo, 23. Mai. 2016, 19:51

Hallo mal wieder zusammen.

Es gibt leider diverse Ansätze von Hypothesen wie es sich mit der DNA-Spur im Mordfall Tristan verhält.

Zudem, was das Thema "Zopfmann" betrifft, der ist immer noch irgendwo da draußen. Bin daher wirklich gespannt welche Informationen sich in den nächsten Wochen und Monaten noch ergeben, sodass man sich ein genaueres Bild zwischen dem Tatverdächtigen Manfred S. und dem "Zopfmann" im Mordfall Tristan bilden kann.
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Zuletzt geändert von Tamins am Mo, 23. Mai. 2016, 19:55, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Frankfurt am Main: Zerstückelte Leiche in Tonne: Täter vielleicht Serienmörder

#43

Ungelesener Beitrag von Salva » Mo, 23. Mai. 2016, 19:51

@Eagle
Doch anders als im Fall Johanna hat die Menschenbestie seine Spur hinterlassen. Auf einem Schulbuch von Tristan. Ein blutiger Fingeradruck. So konnte seine DNA ermittelt werden.
Gießener Zeitung, 03.02.2014
Mehr finde ich jetzt nicht dazu.

Manfred Seel hat inzwischen auch einen Eintrag bei Wikipedia.
Manfred Seel (* 30. Oktober 1946 in Hessen; † 26. August 2014 in Schwalbach am Taunus), von der Presse Hessen-Ripper oder Jack the Ripper von Schwalbach genannt, war ein mutmaßlicher deutscher Serienmörder, der seine Opfer im Rhein-Main-Gebiet tötete. Seels Täterschaft wird derzeit für fünf Mordfälle angenommen, in fünf weiteren ungeklärten Fällen wird noch ermittelt.

(...)

Die Morde wurden mit großer Brutalität und Destruktivität aus sexuellem Sadismus ausgeführt. Seel tötete seine Opfer durch „scharfe Gewalt in sexuell relevanten Zonen“. Bezeichnend ist, dass der Täter als Trophäe seinem Opfer, bis auf einen Fall post mortem, Organe entnahm, beziehungsweise ihm bestimmte Körperteile wie Genitalien oder Arme und Beine abschnitt, die er später an verborgenen Orten aufbewahrte. Der Täter habe sich vermutlich bewusst einen Rückzugsort gesucht, um die Tatbegehung dann ungestört in seine sexuellen Phantasien mit einbauen zu können. Auch Kannibalismus kann derzeit nicht ausgeschlossen werden.
Dort ist also schon alles klar, was die Beschuldigungen betrifft.
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Re: Frankfurt am Main: Zerstückelte Leiche in Tonne: Täter vielleicht Serienmörder

#44

Ungelesener Beitrag von Eagle » Di, 24. Mai. 2016, 07:54

Salva hat geschrieben:@Eagle
Doch anders als im Fall Johanna hat die Menschenbestie seine Spur hinterlassen. Auf einem Schulbuch von Tristan. Ein blutiger Fingeradruck. So konnte seine DNA ermittelt werden. Gießener Zeitung, 03.02.2014
Mehr finde ich jetzt nicht dazu.
@Salva
Ich habe den Artikel gefunden und mein Gedächtnis trügt nicht:
(...) Die Ermittlungen hatten nach Angaben der Staatsanwältin Annette von Schmiedeberg einen blutigen Fingerabdruck an einem Schreibheft des Schülers ergeben, das der Täter offenbar berührt hat. Es gebe zudem eine gentechnisch bedingt auswertbare Spur in Form von Hautpartikeln mit nur drei DNA-Systemmerkmalen. Für einen genetischen Reihentest seien aber mindestens acht erforderlich.
Rhein-Zeitung

Was den Zopfmann angeht, war ich von Beginn an der Meinung das dieses Phantombild nicht den Täter zeigt, sondern einen "ständigen Bahnhofsbesucher". Jetzt scheint er allerdings, folgt man der Berichterstattung, ganz aussen vor zu sein. Alles sehr zweifelhaft.

Den Eintrag bei Wikipedia habe ich mir am Sonntag angeschaut, sehr befremdlich.

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Re: Frankfurt am Main: Zerstückelte Leiche in Tonne: Täter vielleicht Serienmörder

#45

Ungelesener Beitrag von Eagle » Mi, 25. Mai. 2016, 17:33

Die Ermittler gehen inzwischen 80 neuen Hinweisen nach.
Montag, 23.05.2016 – 18:38
Im Fall des mutmaßlichen Serienmörders aus Schwalbach am Taunus sind beim hessischen Landeskriminalamt mittlerweile rund 80 Zeugenhinweise eingegangen. "Eine ganz geringe Zahl davon ist vielversprechend, aber wir müssen die Hinweise weiter verifizieren", sagte der Sprecher des hessischen LKA, Christoph Schulte (...)
(...) Die Unauffälligkeit des Täters, der mit mindestens sechs Mordfällen in Verbindung gebracht wird, ist nach Einschätzung von Fachleuten typisch für einen sadistischen Mörder (...)
Um mehr über den Verdächtigen zu erfahren, hoffen die Ermittler auf Hinweise aus der Öffentlichkeit. Bis zum Wochenende waren bereits rund 50 Tipps beim LKA eingegangen, auch das am Sonntagabend ausgestrahlte Fernsehmagazin SPIEGEL TV hatte Hinweise erbracht (...)
Spiegel

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Re: Frankfurt am Main: Zerstückelte Leiche in Tonne: Täter vielleicht Serienmörder

#46

Ungelesener Beitrag von Eagle » Mi, 25. Mai. 2016, 19:15

Ein alter Artikel - der mich doch stutzig macht, in allen ungelösten Fällen soll es doch das gleiche Verletzungsbild vorhanden sein, fehlende Gliedmaßen/Organe. Davon ist in diesem aus 2011 stammenden Artikel nichts zu lesen.

Der Bericht handelt von den Opfern Manuela Rumpf und Gisela Singh
Ein Freier war ihr Mörder
Bild nicht mehr vorhandenDas Frankfurter Rotlichtviertel heute – 1991 und 1992 soll es der Ausgangspunkt für die beiden Morde gewesen sein.
10.12.2011
Es sind "Cold Cases", Tötungsdelikte, die die Polizei bisher noch nicht gelöst hat. Die Ermittlungsakten liegen je nach Fall im Landeskriminalamt in Wiesbaden, im Frankfurter Polizeipräsidium oder in der Hofheimer Polizeidirektion Main-Taunus. Hin und wieder gibt es aber auch nach Jahrzehnten eine neue Spur – Mord verjährt nicht.
Die Lebensgeschichten der beiden Mordopfer Manuela Rumpf und Gisela Singh ähneln sich. Die beiden Frauen verdienten sich in Frankfurt als Prostituierte ihren Lebensunterhalt, beide waren drogenabhängig. Der Mörder könnte in beiden Fällen der gleiche Täter gewesen sein. Ob dieser Mann aus dem Fernfahrer-Milieu stammt oder einer der anderen Freier ist, die in der Frankfurter Kaiserstraße oder am Bahnhof die beiden Straßenprostituierten ansprachen, ist bis heute unklar. Sicher ist nach den Erkenntnissen der Polizei nur, dass die beiden Frauen zu ihrem Mörder in dessen Fahrzeug stiegen.
Leiche im Hofheimer Wald
(...) als sie am Sonntag, 30. Juni 1991, gegen 17 Uhr im Langenhainer Wald am Parkplatz Eselsweg beim Pilzesuchen die teilweise schon verweste Leiche einer Frau entdecken. Anscheinend hat der Mörder versucht, den Leichnam zu verbrennen – so lautet jedenfalls der erste Eindruck der Ermittler. Als der Versuch jedoch anscheinend scheitert, wird der Körper in der Nähe des Eselswegs, der zwischen Hofheim und Langenhain durch ein ziemlich unwegsames Waldstück führt, unter Laub, Erde und Zweigen versteckt.
(...) Fieberhaft arbeitet auch das gerichtsmedizinische Institut, in dem die Leiche obduziert wird. Dabei stellt sich heraus, dass das Opfer erdrosselt oder erwürgt wurde. Außerdem werden Stichwunden am Bauch festgestellt, die von einem Kampf mit dem Mörder stammen können. Auffällig sind die vielen Narben. Die Ermittler sprechen damals von "rätselhaften Narben", die vor allem an den Beinen festgestellt werden. So ist das linke Wadenbein mit mehreren Fünf-Markstück großen, runden Narben bedeckt (...)
Genauere Angaben zum Todeszeitpunkt können die Gerichtsmediziner aber nur schwer machen, weil die Leiche seit mindestens zwei Wochen im Wald gelegen hat und ziemlich verwest ist. Der Schädel ist schon skelettiert. Ein Polizeisprecher erklärt einen Tag nach der Obduktion, dass die Untersuchungen den "Ersteindruck" nicht bestätigt hätten, dass versucht worden sei, den Leichnam zu verbrennen. Bei der Toten handelt es sich um die 36 Jahre alte Gisela Singh. (...) Die Untersuchung der Gerichtsmediziner ergibt außerdem, dass Gisela Singh an Aids erkrankt war. Einige Wochen nach dem Fund der Leiche konzentrieren sich die Ermittler auf einen "Stammfreier". Dieser soll zwischen 40 und 50 Jahre alt, circa 1,80 Meter groß und stets sehr gut gekleidet sein. Der Vorname des Mannes lautet Hans und dieser Hans hat nach Angaben von Zeugen beste Umgangsformen. Er fuhr möglicherweise einen blauen Opel Rekord mit Darmstädter Kennzeichen. So stellt es damals auch die ZDF-Fernsehsendung in einem Filmbeitrag von "Aktenzeichen XY . . . " mit Moderator und "TV-Fahnder" Eduard Zimmermann dar. Trotz der über 40 Hinweise, die von der Kripo akribisch "abgearbeitet" werden, gibt es keine heiße Spur, die zum Mörder von Gisela Singh führt (...)
Kein Kampf mit dem Täter
Ein zweites Tötungsdelikt , das rund 14 Monate später entdeckt wird, ähnelt dem Mordfall Gisela Singh. (...) Der Fund des Opfers ist für die Entdecker schockierend. (...)Um die Tote sind Kleidungsstücke verstreut: Schwarze Leggings, schwarze Strumpfhosen, ein pinkfarbenes T-Shirt, ein langärmliger Pullover. (...) Ein Polizeisprecher sagt damals: "Die Frau hat außer den Würgemalen und den Einstichen keinerlei Wunden." Die Obduktion ergibt, dass die Ermordete mit ihren eigenen schwarzen Leggings erdrosselt wurde.(...)
So gehen die Polizisten nach dem zweiten Fall davon aus, dass es sich um ein und denselben Mörder handelt. Dieser Mann trat als Freier den beiden Frauen gegenüber auf. Eine weitere Annahme der Kripo-Beamten: Bei dem Mörder soll es sich um einen Lkw-Fahrer handeln. (...)
Kreisblatt
Zuletzt geändert von Salva am Mi, 25. Mai. 2016, 19:33, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: b- Tag korrigiert.

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Re: Frankfurt am Main: Zerstückelte Leiche in Tonne: Täter vielleicht Serienmörder

#47

Ungelesener Beitrag von Salva » Mi, 25. Mai. 2016, 19:37

Für mich ergeben sich im Fall Seel immer mehr Fragen, als es Antworten seitens der Ermittler/ Staatsanwaltschaft gibt. Nebulös, wie auch der Fall Brübach und manch anderer im Raum Frankfurt am Main. Die Beamten dort haben schon ihre eigene spezielle Kriminaltaktik. Soviel steht für mich fest!
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Re: Frankfurt am Main: Zerstückelte Leiche in Tonne: Täter vielleicht Serienmörder

#48

Ungelesener Beitrag von Eagle » Mi, 25. Mai. 2016, 19:43

Serienmörder von Schwalbach - Die Hoffnung heißt Technik

Ein Mann aus Schwalbach soll ein Serienmörder gewesen sein. Gelöst werden wird der Fall wohl im Labor.
24.05.2016
Bild nicht mehr vorhandenSpurensicherung: Ein Kriminalbeamter untersucht in Schwalbach am Taunus das Tor zu einer Garage, in der Leichenteile entdeckt worden sind, nach Fingerabdrücken
Die Aktenordner standen lange im Regal, mehr als 40 Jahre. „Gudrun Ebel“ stand auf dem einen, „Hanice Erülkeroglu“ auf dem anderen. Bis vor wenigen Tagen wussten selbst unter Polizisten nur wenige von diesen Ordnern und von den ungelösten Fällen, deren Geschichte in ihnen abgeheftet ist. Die Morde an den beiden Frauen waren in Vergessenheit geraten. Schaut man sich heute an, was ihnen widerfahren ist, wie außerordentlich grausam der Täter gehandelt hat, der sie quälte und umbrachte, dann fragt man sich, wie das geschehen konnte.
Im Jahr 1971 wurden Ebel und Erülkeroglu getötet, der Täter wurde nie gefasst. Nun glaubt die Polizei, es sei Manfred Seel gewesen, ein verstorbener Mann aus Schwalbach, dem die Beamten inzwischen eine ganze Mordserie zurechnen. Mit dem Mord an Gudrun Ebel soll die Serie begonnen haben, vor 45 Jahren. (...)
Nur für einen sind lange Zeiträume kein Problem. Harald Schneider ist der Leiter des kriminaltechnischen Labors im hessischen Landeskriminalamt. Er sagt: „Es kommt nicht darauf an, wie alt ein Fall ist, sondern nur darauf, wie viele gut erhaltene Spuren es gibt.“(...)
Seit Monaten liegen nun die Akten „Ebel“ und „Erülkeroglu“ auf seinem Tisch, ebenso wie die von anderen Frauen, die möglicherweise ebenfalls von Manfred Seel getötet worden sind. Die Ermittler der eigens gegründeten „AG Alaska“ sprechen von einer außergewöhnlichen Mordserie. Denn jedes Opfer wurde vor seinem Tod gequält und weist Verletzungen auf, die sich lesen wie die Handschrift eines sadistisch-sexuell orientierten Täters( ...).
0,05 Quadratmillimeter große Blutspuren
Die Ermittler selbst sagen, sie könnten ausgehend vom Fall Diallo bisher nur vermuten, dass es von den frühen siebziger Jahren bis in die jüngste Zeit hinein eine Mordserie mit mindestens sechs Opfern gegeben habe. Aber obgleich es nur Vermutungen sind, verdichten sich die Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen den Taten immer mehr(...).
Schneider sagt, die Kriminaltechnik entwickele sich immer weiter fort. Mit Hilfe der Mikrotechnologie finde man winzigste Gen- und Faserspuren, die vor Jahren noch unentdeckt geblieben wären.
Darauf hoffen die Ermittler auch in den Fällen, die der Frankfurter Mordserie zugeschrieben werden. In allen Fällen gibt es Asservate, die vielversprechend sind. Die Untersuchungen laufen schon seit einiger Zeit, jedoch bislang ohne Ergebnis.
Auch deshalb, weil immer wieder aktuelle Fälle dazwischenkommen, die Priorität haben vor Altfällen, selbst wenn sie eines der wohl größten Serienverbrechen des Landes betreffen. Bei den Neuuntersuchungen wird zum Beispiel jedes Stück Stoff abermals unter die Lupe genommen. Es wird großflächig mit Folien abgeklebt an relevanten Stellen, mit denen der Täter in Kontakt gekommen sein könnte. Dann werden die Partikel wie etwa Hautschuppen, die an den Folien haften bleiben, mikroskopisch untersucht. Schneider geht nach Wahrscheinlichkeiten vor. Wenn bei 100 Partikeln keine DNA zu finden ist, gibt es erfahrungsgemäß auch keine. Dann widmet sich Schneider der nächsten Folie, und der Prozess beginnt von vorn. Man müsse sich das wie ein Netz vorstellen, sagt der Biologe. Je enger man es ziehe, desto mehr bleibe hängen. „Wenn es DNA irgendwo gibt“, sagt er, „dann sollten wir sie auch finden.“(...)
Zum ausführlichen Bericht Frankfurter Allgemeine Zeitung

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Re: Frankfurt am Main: Zerstückelte Leiche in Tonne: Täter vielleicht Serienmörder

#49

Ungelesener Beitrag von Eagle » Do, 26. Mai. 2016, 18:27

Die setzen auf die Klarinette S., die er vor seinem Tod an einen Bekannten weitergab.

(...) Manfred S. spielte bis zu seinem Krebstod Klarinette in einer Jazzband. Irgendwann hatte er das Instrument an einen Bekannten weitergegeben. Dieser hatte sich nach dem Bekanntwerden der Vorwürfe an die ermittelnde Sonderkommission "Alaska" gewandt.
Die Klarinette wurde in einem Labor untersucht. Im Laufe der kommenden Woche erwarten die Kriminalpolizisten ein Ergebnis. "Das ist im Moment unsere vielversprechendste Spur", sagt Holger Thomsen, leitender Ermittler in der Soko "Alaska".
Gelingt es, fehlende Fingerabdrücke von Manfred S. zu rekonstruieren, dann könnten die Ermittler sie mit den Spuren der Morde, mit denen sie den Verstorbenen mittlerweile in Verbindung bringen, abgleichen.
(...) Mehr als 100 Hinweise haben die Polizisten erhalten, seit der Ermittlungsstand im Fall Manfred S. bekannt wurde. Einige Zeugen haben sich gemeldet, die den Familienvater aus dem Taunus kannten, sie sollen in den kommenden Wochen vernommen werden.
Die Ermittler hoffen, dass sie mit ihrer Hilfe in der Lage sein werden, Lücken im Lebenslauf von Manfred S. zu schließen. Es könnte etwa sein, dass er immer dann getötet hat, wenn seine Frau nicht vor Ort war. Als Mitarbeiterin der Lufthansa war sie häufiger mehrere Tage lang unterwegs. Noch einmal überprüft werden soll auch ein Fall, der sich etwa zwei Wochen vor Tristan Brübachs Tod im niedersächsischen Peine ereignet hatte. Auch dort wurde ein Junge, der ebenfalls 13-jährige Markus Wachtel, auf bestialische Weise ermordet.
(...)"Es gibt eine grobe Ähnlichkeit der Fälle", sagt Ermittler Thomsen. Deswegen soll auch dieser Fall nun noch einmal begutachtet und überprüft werden, ob eine Verbindung zu Manfred S. bestehen könnte. "Eine heiße Spur ist das allerdings noch lange nicht", sagt der Polizist.
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Re: Frankfurt am Main: Zerstückelte Leiche in Tonne: Täter vielleicht Serienmörder

#50

Ungelesener Beitrag von Salva » Do, 26. Mai. 2016, 18:33

Auch dort wurde ein Junge, der ebenfalls 13-jährige Markus Wachtel, auf bestialische Weise ermordet.
Dann hat das Gericht damals den Falschen verurteilt:
(...)

Anfang November 1998: Die Gerichtsmediziner finden in einem komplizierten Untersuchungsverfahren ein fremdes Hautteil. Eine Speichelprobe bei 2100 Einwohnern von Stederdorf bleibt erfolglos.

Juli 1999: Eine neue Befragung der Bevölkerung führt schließlich zu einem Sohn einer kasachischen Spätaussiedlerfamilie.

22. September 1999: Der Haftrichter des Amtsgerichts Peine erlässt Haftbefehl gegen den 18 Jahre alten Berufsschüler.

16. Oktober 1999: Bis heute unbekannte Täter schänden das Grab des Schülers und stehlen den Kopf der Leiche. Er fehlt bis heute nicht gefunden worden.

17. Mai 2000: Vor der Jugendstrafkammer des Hildesheimer Landgerichts beginnt der Prozess unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

18. April 2001: Nach 56 Verhandlungstagen rückt der Staatsanwalt vom Mordvorwurf ab und fordert stattdessen sechs Jahre Jugendstrafe wegen gefährlicher Körperverletzung mit Todesfolge für den Angeklagten.

23. April 2001: Der erste von drei Anwälten plädiert auf Freispruch. Er sieht keinerlei Beweise für eine Schuld seines Mandanten. Die beiden anderen Verteidiger schließen sich später an.

30. April 2001: Das Landgericht Hildesheim verurteilt den 19-Jährigen wegen Körperverletzung mit Todesfolge zu sechs Jahren Jugendhaft.
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Re: Frankfurt am Main: Zerstückelte Leiche in Tonne: Täter vielleicht Serienmörder

#51

Ungelesener Beitrag von Eagle » Do, 26. Mai. 2016, 18:49

Tristan, jetzt Markus Wachtel, eine evtl. Fehlverurteilung, wünschte die Berichterstattung wäre seriöser. Warum geht man mit reinen Vermutungen - ohne jeglichen Beweis - an die Öffentlichkeit? Ich denke in erster Linie an die Angehörigen.

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Re: Frankfurt am Main: Zerstückelte Leiche in Tonne: Täter vielleicht Serienmörder

#52

Ungelesener Beitrag von Salva » Do, 26. Mai. 2016, 18:57

@Eagle
Das Thema Unschuldsvermutung hatten wir ja schon. Im Fall Manfred Seel zählt das offensichtlich einen Scheiß, aber das ist eine andere Thematik und wie ich gelesen habe, kooperiert die Tochter mit der Polizei. Also von daher hat die Justiz und deren Organe noch nichts zu befürchten.
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Re: Frankfurt am Main: Zerstückelte Leiche in Tonne: Täter vielleicht Serienmörder

#53

Ungelesener Beitrag von Salva » Do, 26. Mai. 2016, 19:02

Was mich jedoch stutzig werden lässt:
Die Gerichtsmediziner finden in einem komplizierten Untersuchungsverfahren ein fremdes Hautteil.
... das offensichtlich genügend Beweiskraft hatte, den 19-jährigen zu verurteilen.
Das noch:
„Wollte nicht, dass er tot ist“

Ihre Sicherheit zogen die Richter vor allem aus drei Indizien: die außergewöhnliche Gewaltbereitschaft des Jungen, die räumliche Nähe sowie zwei der Tat vorangegangene Treffen. Außerdem habe sich der Junge in Gesprächen mehrfach selbst belastet. „Es tut mir leid, ich wollte nicht, dass er Tod ist“, soll er gesagt haben. Vollkommen unklar ist allerdings, wer die Leiche etwa zwei Stunden nach der Tat zerstückelt hat, und wo dies geschehen ist. Auch gibt es bisher keinerlei Hinweise darauf, dass der 19-Jährige daran beteiligt war.
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Re: Frankfurt am Main: Zerstückelte Leiche in Tonne: Täter vielleicht Serienmörder

#54

Ungelesener Beitrag von Eagle » Do, 26. Mai. 2016, 19:11

@Salva
Selbst wenn die Tochter kooperiert, was jeder andere vermutlich auch tun würde, konnte sie sicher nicht mal annähernd ahnen, was daraus wird und auf sie zukommt.
Vollkommen unklar ist allerdings, wer die Leiche etwa zwei Stunden nach der Tat zerstückelt hat, und wo dies geschehen ist. Auch gibt es bisher keinerlei Hinweise darauf, dass der 19-Jährige daran beteiligt war.
Hauptsache ein Urteil und eine geschlossene Akte, man darf gar nicht darüber nachdenken.

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Re: Frankfurt am Main: Zerstückelte Leiche in Tonne: Täter vielleicht Serienmörder

#55

Ungelesener Beitrag von Salva » Do, 26. Mai. 2016, 19:21

@Eagle
Keine Ahnung. Vielleicht wollte sie zu Beginn ihren verstorbenen Vater rehabilitieren. Jedenfalls wäre ich wohl auch heiß darauf zu erfahren, ob mein Vater einer der sadistischsten Serienkiller in der deutschen Kriminalgeschichte war. Das das aber derart öffentlich breitgetreten wird, hätte ich nicht zugelassen. Nicht mit der momentanen Beweislage.
Eagle hat geschrieben:Hauptsache ein Urteil und eine geschlossene Akte, man darf gar nicht darüber nachdenken.
Für dich war der junge Mann also unschuldig?
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Re: Frankfurt am Main: Zerstückelte Leiche in Tonne: Täter vielleicht Serienmörder

#56

Ungelesener Beitrag von Salva » Do, 26. Mai. 2016, 19:27

Noch ein Auszug eines Artikels zum Fall Markus Wachtel:
18 Monate nach dem Mord an Markus Wachtel platzt einem Verdächtigen das Alibi. Am 30. April dieses Jahres (2001) wird Alexander Brug, geboren in Kasachstan, zu sechs Jahren Jugendstrafe verurteilt. Er war 16, als er Markus erwürgte, im Streit wohl. Er wollte von dem 13-Jährigen eine Zigarette. Er muss Helfer beim Zerteilen der Leiche gehabt haben. Wer die waren, hat der Russlanddeutsche nie verraten.
Focus, 02.07.2001
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Re: Frankfurt am Main: Zerstückelte Leiche in Tonne: Täter vielleicht Serienmörder

#57

Ungelesener Beitrag von Eagle » Do, 26. Mai. 2016, 19:57

Nein, ich habe nicht gesagt das ich ihn für unschuldig halte. Aber es gab offene Fragen, die abschließend hätten geklärt werden müssen. Ich kenne den Fall nicht wirklich und möchte mich jetzt auch nicht einlesen. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass jemand in diesem Alter bei einer Verurteilung seine möglichen Mittäter nicht verrät.

Aber eine Verbindung zwischen dem Verurteilten und S. herzustellen? Über diese Brücke möchte ich nicht gehen.

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Re: Frankfurt am Main: Zerstückelte Leiche in Tonne: Täter vielleicht Serienmörder

#58

Ungelesener Beitrag von Salva » Do, 26. Mai. 2016, 20:06

@Eagle
Okay. Aber im Fall Brübach hat damals auch nie jemand so wirklich ausgepackt. Und die Kids waren keine Mörder. Ich würde nichts ausschließen wollen.
Eagle hat geschrieben:Aber eine Verbindung zwischen dem Verurteilten und S. herzustellen? Über diese Brücke möchte ich nicht gehen.
Ich auch nicht, aber das wird dann wohl die Polizei erledigen. Immerhin gilt es, eine Verurteilung zu rechtfertigen...
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Re: Frankfurt am Main: Zerstückelte Leiche in Tonne: Täter vielleicht Serienmörder

#59

Ungelesener Beitrag von Eagle » Do, 26. Mai. 2016, 20:14

Was sollten die Kids im Fall von Tristan auch auspacken? Es wird ihm ja einiges unterstellt und wenn auch nur etwas davon zugetroffen hat, war er sicher clever genug um es nicht herauszuposaunen.

Tja, vielleicht sollte man Theorien nicht gleich veröffentlichen, oder wenn - dann nachvollziehbar?

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#60

Ungelesener Beitrag von Salva » Do, 26. Mai. 2016, 20:24

Eagle hat geschrieben:Was sollten die Kids im Fall von Tristan auch auspacken? Es wird ihm ja einiges unterstellt und wenn auch nur etwas davon zugetroffen hat, war er sicher clever genug um es nicht herauszuposaunen.
Wie der Verurteilte im Fall Markus Wachtel eventuell auch. :wink:
Eagle hat geschrieben:Tja, vielleicht sollte man Theorien nicht gleich veröffentlichen, oder wenn - dann nachvollziehbar?
Das wäre ja völlig gegen die womöglich einmalige Kriminaltaktik im Fall Seel: erst schießen, dann zielen!
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