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Voerde/Hamminkeln: Mann (28) stößt 34-jährige Anja N. vor einfahrenden Zug

Unterschiedlich motivierte Tötungsdelikte.
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Voerde/Hamminkeln: Mann (28) stößt 34-jährige Anja N. vor einfahrenden Zug

#1

Ungelesener Beitrag von Salva » Sa, 20. Jul. 2019, 23:06

Samstag, 20. Juli 2019 | Voerde/Hamminkeln (NRW): Unter den Rädern eines einfahrenden Zuges starb Anja N (34), weil ein Mann sie mitten im Bahnhof vor einen einfahrenden Regionalexpress gestoßen haben soll.

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Anja N. wurde am Samstagmorgen ohne Grund vor einen Zug gestoßen. Erst im letzten Sommer heiratete sie
Foto: privat/RTL

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An Bahnsteig 1 wurde die unfassbare Tat verübt
Foto: Tim Foltin/Bild
8.49 Uhr im Bahnhof Voerde (Kreis Wesel) am Niederrhein: Einzeln und grüppchenweise stehen Fahrgäste an den Gleisen, es ist noch nicht viel los am Samstagmorgen. Plötzlich wird es laut an Bahnsteig 1. Augenzeugen berichten der Polizei später von einer Auseinandersetzung.
Dann geht alles blitzschnell: Als der RE19 mit Ziel Düsseldorfer Hauptbahnhof schon in Sichtweite ist, stürzt ein Mensch vom Bahnsteig ins Gleisbett, eine Frau (34) aus Voerde. Der Lokführer hat keine Chance mehr, die Tragödie zu verhindern. Der Zug erfasst sie. Trotz sofortiger Bergung und Versorgung durch den Notarzt stirbt sie.
Den tatverdächtigen Mann halten Zeugen bis zum Eintreffen der Polizei fest. Er ist 28 Jahre alt, stammt aus Hamminkeln (Kreis Wesel) und ist polizeibekannt. Ob er sein Opfer kannte oder ob beide zufällig im Bahnhof aufeinandertrafen, ist noch unklar.

Ein Mordkommission der Kripo Duisburg ist eingesetzt und ermittelt die Hintergründe des schrecklichen Tötungsdelikts, der mutmaßliche Täter wurde ins Präsidium gebracht und soll am Sonntag dem Haftrichter vorgeführt werden.

Quellen: Bild | e110
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Voerde/Hamminkeln: Mann (28) stößt 34-Jährige vor einfahrenden Zug

#2

Ungelesener Beitrag von Salva » Mo, 22. Jul. 2019, 22:45

22. Juli 2019: Jackson B., der am niederrheinischen Bahnhof Voerde die 34-jährige Anja N. vor einen einfahrenden Regio-Zug stieß, weist eine umfangreiche Kriminalakte auf - Knapp zwei Dutzende Einträge aus den letzten vier bis fünf Jahren in dem Katalog. Demnach füllt Jackson B., 28, der serbische Wurzeln hat, etliche Teile des Strafregisters.

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Der polizeibekannte Intensivtäter Jackson Bajrami (28) sitzt wegen heimtückischen Mordes in U-Haft.
Foto: Facebook
Die Vergehen reichen unter anderem von Freiheitsberaubung im Milieu, über Bedrohung, Sachbeschädigung, Diebstahl, Tank- und Kreditwarenbetrug, Vorenthalten des Unterhalts, Fahren ohne Führerschein, Körperverletzung bis hin zum Widerstand gegen Vollzugsbeamte. Und dennoch blieb es bisher einzig bei zwei Geldstrafen, die der arbeitslose, mutmaßliche Mörder mangels ausreichender Mittel ersatzweise im Gefängnis verbüßen musste.

Täter von Voerde soll halbe Nachbarschaft terrorisiert haben

Ursprünglich stammte Jackson B. aus dem Aachener Raum. Später zog er in die niederrheinische Stadt Hamminkeln. In seinem Wohnort soll er die halbe Nachbarschaft terrorisiert haben.

Ende März etwa randalierten Jackson B. und sein drei Jahre älterer Bruder abends volltrunken durch die Straßen. Laut Polizeimeldung stellte sich der Ältere mitten auf die Weseler Straße und stoppte Autos, um durch Schläge gegen das Wagenfenster die Fahrer in Angst und Schrecken zu versetzen.

Anschließend trat er nebst seinem Bruder Jackson B. die Eingangstür eines Hauses ein, in dem eine ehemalige Freundin lebte. Offenbar konnte er es nicht verwinden, dass er sich der Bekannten auf Grund eines richterlichen Beschlusses nicht nähern durfte. Bei ihrem Überfall stießen die Einbrecher auf ein Rentner-Ehepaar. Die 88-jährige Frau schlugen die Männer in den Bauch und ihrem zehn Jahre älteren Mann traten sie gegen das Knie.

Die Polizei nahm beide Schläger fest. Als man Jackson B. in seiner Wohnung aufsuchte, wehrte der sich vehement und schlug auf einen der Polizeibeamten ein. Erst am darauffolgenden Tag kamen die Schläger aus dem Gewahrsam wieder frei.

Motiv für die Tat am Bahnsteig weiter unklar

Derzeit ist unklar, was aus den Ermittlungen zu dem Überfall auf die alten Hausbewohner wurde. Rätselhaft ist ferner, wieso ein 28-jähriger Mann mit derart vielen Einträgen der Justiz und Polizei jahrelang auf der Nase herumtanzen konnte?

Zu allerletzt bleibt noch die Frage nach dem Motiv für die Tat am Bahnsteig von Voerde, bei der die 34-jährige Anja N. starb. Bisher hat sich der Tatverdächtige nicht dazu geäußert. Ein 31-jähriger Mann aus dem Irak hatte sich nach der Tat auf Jackson B. gestürzt und ihn festgehalten.

Der zuständige Duisburger Staatsanwalt Alexander Bayer hat bereits angekündigt, dass man nun intensiv das Umfeld von Jackson B. befragen werde. Das Opfer hinterlässt einen Mann und eine 13-jährige Tochter. Bekannte der Familie haben nun zu Spenden für die Hinterbliebenen aufgerufen.
Quelle: Focus | Bild
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#3

Ungelesener Beitrag von PommesAgnum » Do, 25. Jul. 2019, 19:15

Deutsche Richterbund: Alles außer Mord und Totschlag wird nicht mehr verfolgt

Bei dieser politischen »Führung« ist es wenig verwunderlich, dass die Aufklärungsquote – sofern man angesichts der Zahlen überhaupt von Aufklärung sprechen kann – am Negativbeispiel unserer Hauptstadt jedenfalls (Nein, nicht D.C., die Hauptstadt auf dem Papier!), da liegt diese Quote gerade einmal bei 44 Prozent.

2018, mehr als 8500 nicht vollstreckte Haftbefehle.

»Straftäter lachen uns aus« Was soll man dazu sagen?! Klar, lachen "die" uns aus. Bei der verschissenen Political Correctness und den ganzen stummen Debatten, sowie allen Nicht-, oder Schein-Dialogen zum Thema, ja auch kein Wunder. Solange die Frage der Integration, speziell die Probleme/Straftaten junger Männer einer bestimmten Klientel, wie ein rosa Elefant im Raum steht, und nach wie vor kein öffentlicher Diskurs statt findet, solange wird sich verdammt nochmal nix ändern. Der Fall in Voerde: "Mann schubst Frau vor einfahrenden Zug", macht wütend und fassungslos. Die 34 jährige stirbt noch auf dem Gleis. Er kannte sein Opfer nicht. Es gab keinen Anlass. Keinen Streit. Nichts. Dennoch stieß Jackson B. (28) am Samstagmorgen in Voerde (NRW) eine junge Frau vor einen Zug. Jackson?! Wie darf man das verstehen?! So, wie Michael Jackson?! Jackson...my ass!

https://telegra.ph/Chef-des-Deutschen-R ... ujIb5Mi3YA
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#4

Ungelesener Beitrag von Salva » Mo, 16. Sep. 2019, 20:18

Mo, 16. September 2019: Nach dem tödlichen Stoß am Bahnhof der niederrheinischen Stadt Voerde könnte der mutmaßliche Täter wegen psychischer Probleme nicht schuldfähig sein.
Der Duisburger Staatsanwalt Alexander Bayer sagte, er habe beantragt, den mutmaßlichen Täter aus der Untersuchungshaft in eine geschlossene psychiatrische Anstalt bringen zu lassen. Zuvor hatte "Focus Online" berichtet. Ein Gutachten gebe starke Anhaltspunkte dafür, dass der 28-Jährige "zur Tatzeit auf Grund seiner psychischen Probleme nicht voll schuldfähig" gewesen sei.
Quelle: Spiegel
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#5

Ungelesener Beitrag von Salva » Di, 28. Jan. 2020, 16:16

Di, 28.01.2020: Urteil - Täter wird in Psychiatrie untergebracht
Rund sechs Monate ist es her, dass der 28-Jährige auf dem Bahnhof im niederrheinischen Voerde eine Frau vor einen fahrenden Zug gestoßen hat. Ein heimtückischer Mord, befindet das Duisburger Schwurgericht am Dienstag und weist den Angeklagten auf unbestimmte Zeit in die geschlossene Psychiatrie ein.

Verurteilt werden konnte der in Deutschland geborene Serbe nicht. Der neunfache Familienvater ist psychisch schwer krank und gilt als schuldunfähig. Richter Joachim Schwartz sprach am Dienstag von einer "verstörenden Tat". Der Angeklagte habe die 34-Jährige mit voller Wucht vor den einfahrenden Zug gestoßen. Die Mutter einer Tochter war noch im Gleisbett gestorben. Eine Zugbegleiterin, die vorne neben dem Zugführer stand, hatte die Frau noch wahrgenommen. "Wir haben ein lächelndes Gesicht gesehen", hatte sie den Richtern bei ihrer Zeugenvernehmung gesagt.

"Wichtig ist, dass die Öffentlichkeit vor einem derart gefährlichen Täter geschützt wird"

"Es war eine grauenvolle Tat, die für Angst in den Köpfen der Menschen sorgt", befand auch Anwalt Til Heene, der im Prozess den Bruder der Getöteten vertreten hat. Dass der 28-Jährige nicht wegen Mordes verurteilt werden könne, damit müsse die Familie nun leben. Das könne sie auch. Schließlich bringe auch eine Bestrafung das Opfer nicht zurück. "Wichtig ist, dass die Öffentlichkeit vor einem derart gefährlichen Täter geschützt wird", sagte Heene.

Es hätte offenbar jeden treffen können an jenem Morgen des 20. Juli 2019. Vor der Tat gab es keinen Kontakt zwischen Täter und Opfer. Ein Zeuge hatte vor Gericht vorgemacht, mit welcher Wucht der 28-Jährige von hinten zustieß. Die Verteidigerin hatte sich für das Experiment freiwillig zur Verfügung gestellt und war regelrecht nach vorne katapultiert worden. "Sie wurde im freien Flug über mehrere Meter weggeschleudert und musste auf der anderen Seite des Saales aufgefangen werden", erklärte Richter Schwartz.

"Ich schubse keine Frauen"

Mord aus Mordlust hatte die Staatsanwaltschaft ursprünglich angenommen, war im Laufe des Prozesses aber davon abgerückt. Heimtückisch sei die Tat jedoch auf jeden Fall gewesen. Das sahen auch die Richter so. Die 34-Jährige habe dem Täter keinerlei Anlass gegeben und den Angriff nicht kommen sehen. Das Motiv bleibe unklar.

Hintergrund der Tat ist nach Überzeugung der Richter die schwere psychische Erkrankung des 28-Jährigen. Er leide unter Schizophrenie. Die Steuerungsfähigkeit sei erheblich vermindert, vielleicht sogar komplett aufgehoben gewesen.

Der 28-Jährige selbst hatte im Prozess jegliche Absicht bestritten. "Ich schubse keine Frauen", teilte er den Richtern über seine Verteidigerin mit. Es sei ihm an dem Tag schlecht gegangen, sein Kopf habe sich gedreht. Er sei getorkelt, habe sich vielleicht abstützen wollen. Diese Version hielt das Duisburger Schwurgericht jedoch für widerlegt.

Möglicherweise muss der Täter sogar für den Rest seines Lebens in der geschlossenen Psychiatrie für Straftäter bleiben. "Eine Wunderheilung ist zwar theoretisch möglich", sagte Anwalt Heene, "aber sehr unwahrscheinlich."
Quelle: Focus
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