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Nürnberg: "Psychotischer Schub" - Polizeibekannter Iraker (25) sticht 21-Jährige nieder

Unterschiedlich motivierte Tötungsversuche.
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Salva
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Nürnberg: "Psychotischer Schub" - Polizeibekannter Iraker (25) sticht 21-Jährige nieder

#1

Ungelesener Beitrag von Salva » Mo, 18. Feb. 2019, 18:17

So, 17. Februar 2019 | Nürnberg: Ein polizeibekannter Iraker (25) griff am frühen Sonntagmorgen gegen fünf Uhr in der Fürther Straße eine 21-Jährige mit einem Messer an. Die junge Frau war mit einer 18 Jahre alten Bekannten gerade auf dem Heimweg von einer Disko gewesen. Die Attacke fand laut Polizei in der Nähe des Amtsgerichts statt.

Bild
Der Angriff hatte mitten in der Fürther Straße stattgefunden, laut Polizei in der Nähe des Amtsgerichts.
Foto: NEWS5 / Friedrich / Nordbayern

Der Täter stach der jungen Frau in den Oberkörper, anschließend kam es zu einer Rangelei zwischen ihm und der jüngeren Freundin der 21-Jährigen. Dabei verlor der Unbekannte am Tatort einen grauen Sportschuh. Schließlich gelang dem Angreifer allerdings die Flucht, er rannte in Richtung Gostenhof davon. Nach bisherigem Kenntnisstand vermutet die Polizei, dass der zunächst Unbekannte sein Opfer völlig willkürlich ausgewählt hat.

Ärztin aus Klinikum ruft Polizei

Gegen 9.30 Uhr gab es einen ärztlichen Notfall in der Nähe des Tatorts. Die Polizei ist - "aus Instinkt" - ebenfalls angerückt und fand einen Mann, auf dem die Täterbeschreibung des Messerstechers passte. Der Mann zeigte psychische Auffälligkeiten. Er soll einen "psychotischen Schub" erlitten haben.

Kurze Zeit später wurde er in einem Nürnberger Klinikum festgenommen. Gegen 12 Uhr hatte eine Ärztin des Klinikums Nürnberg Nord die Polizei gerufen. Sie teilte mit, dass bei ihr eine psychisch auffällige Person sei. Sie habe erklärt, eine Frau verletzt zu haben.

Polizei geht von versuchtem Mord aus

Bei der Person handelte es sich um den 25-jährigen Iraker, der seit dem 30.11.2000 als Flüchtling anerkannt ist. In einer spontanen Äußerung räumte er gegenüber den Polizisten die Messerattacke ein.

Die Staatsanwaltschaft geht von versuchtem Mord aus. Das Opfer sei arg- und wehrlos gewesen, "so dass wir vom Mordmerkmal der Heimtücke auszugehen haben", so eine Sprecherin.

Unterbringung in Psychiatrie beantragt

Nach der Messerattacke hat die Staatsanwaltschaft für den Tatverdächtigen die Unterbringung in einer Psychiatrie beantragt. Nach derzeitigem Stand weise der 25-Jährige ein breitgefächertes psychisches Krankheitsbild auf, teilte die Staatsanwaltschaft am Montag mit.

Der 25-jährige Iraker ist polizeibekannt. Auffällig wurde er bereits mit Körperverletzungen, Sachbeschädigungen und Bedrohung. So drohte er z.B. in der Vergangenheit einem anderen auf Facebook, ihn abzustechen.

Opfer der Attacke noch im Krankenhaus

Die 21-jährige Frau, die am Sonntag mit einem Messer verletzt worden war, liegt noch immer im Krankenhaus. Sie wurde am Oberkörper verletzt.

In Mittelfranken wurde ein erschreckender Anstieg von Messer-Taten festgestellt. In den vergangenen fünf Jahren stieg die Zahl der Verbrechen mit dem Tatmittel Messer um 30 Prozent, teilte die Polizei mit.
Quellen: inFranken.de | Nordbayern
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