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München: Schock-Vorfall im Englischen Garten

Körperverletzungen und Misshandlungen.
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München: Schock-Vorfall im Englischen Garten

#1

Ungelesener Beitrag von Salva » Di, 1. Mai. 2018, 08:07

29.04.2018 | "München erlebt ein neues Gewaltphänomen"
1000 Jugendliche attackieren im Englischen Garten Feuerwehr und Polizei: Das war die verstörende Nachricht vom Wochenende. Was seither an Details durchsickert, ist kaum geeignet, die aufgeschreckten Bürger zu beruhigen: Ein Mob von Halbstarken aus den Münchner Problemvierteln rottet sich, orchestriert über das Internet, gezielt zusammen, um sich mit jenen anzulegen, die sie für Vertreter der staatlichen Ordnungsmacht halten – Feuerwehrler, Sanitäter, Polizeibeamte. Diese werden durch fingierte Anrufe in die Falle gelockt und dann, im Schutz einer anonymen Masse, beleidigt, bepöbelt und tätlich angegriffen.

München erlebt damit ein neues Gewaltphänomen, das – etwa in der Berliner Silvesternacht – auch anderswo in Deutschland schon beobachtet wurde. Neu ist nicht, dass hormongesteuerte junge Männer unter Alkoholeinfluss zu Imponiergehabe neigen und dumme Dinge tun. Neu aber ist die schiere Masse der Angreifer, und neu ist auch die Abwesenheit jeder Form des Respekts gegenüber Uniformträgern. In Neuperlach und am Hasenbergl ist ein Prekariat herangewachsen, dem es nicht nur an elterlicher Erziehung und schulischen und beruflichen Perspektiven fehlt, sondern auch an der Erfahrung, dass der Staat Regelverstöße auch wehrhaft ahnden könnte. Oft handelt es sich dabei um Einwandererkinder der dritten oder vierten Generation. Viele der jetzt im Englischen Garten auffällig gewordenen 50 bis 60 Rädelsführer werden zudem in Zusammenhang mit vorangegangenen Diebstahlsserien gebracht.
Quelle: tz
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DiegoTristan
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München: Schock-Vorfall im Englischen Garten

#2

Ungelesener Beitrag von DiegoTristan » Do, 3. Mai. 2018, 10:45

Oft handelt es sich dabei um Einwandererkinder der dritten oder vierten Generation.
Nennen wir sie doch (zumindest solange die "echten" Deutschen noch existieren) einfach die „Deutschen 2.0“.

Der Text geht noch weiter:
Mit noch mehr Sozialarbeitern allein wird das Problem der vernachlässigten Integration (warum gibt es bis heute keine gebührenfreien Kitas?) und des staatlichen Autoritätsverlusts nicht zu beheben sein. Ein Hätschel-Staat, der seinen Heranwachsenden nichts mehr abverlangt, nicht mal 15 Monate Wehrdienst oder ein soziales Jahr, und der sich umgekehrt zu lange zu vieles gefallen lässt, darf sich nicht wundern, wenn er am Ende vorgeführt wird. Der Münchner Sommer an der Isar und im Englischen Garten verspricht für die Polizei ereignisreich zu werden.
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München: Schock-Vorfall im Englischen Garten

#3

Ungelesener Beitrag von Salva » Sa, 5. Mai. 2018, 03:42

@DiegoTristan
DiegoTristan hat geschrieben:Nennen wir sie doch (zumindest solange die "echten" Deutschen noch existieren) einfach die „Deutschen 2.0“.
3.0. Wenn schon, denn schon ;)

Ansonsten ist das Zitat über die Ursachen schwachsinn. Wehrpflicht, oder ersatzweise ein soziales Jahr, hatten wir schon und die Allerwenigsten wurden durch diese Zeit positiv geprägt. Erzogen sowieso nicht.
Strafen werden verhängt. Ob zu milde oder zu streng, die gibt es. Fakt ist: die Kids juckt das immer weniger! Wie sonst lässt sich erklären, dass es bereits unter den 13, 14 oder 15-Jährigen notorische Wiederholungstäter gibt? Selbst wenn jemand mal in den Jugendarrest muss, kommt er meist verrohter heraus als er einmarschiert ist. Warum das so ist, steht auch schon lange fest.
Zur konstruktiven Lösung solcher Probleme steht sich Deutschland 3.0 selbst im Weg und wer diese Probleme öffentlich anspricht, wird heute schneller und härter sanktionert denn je. Eine sehr bedenkliche und gefährliche Entwicklung!
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#4

Ungelesener Beitrag von DiegoTristan » Di, 8. Mai. 2018, 11:08

@Salva


Salva hat geschrieben:Ansonsten ist das Zitat über die Ursachen schwachsinn.
Da hast du sehr wahrscheinlich Recht.


Salva hat geschrieben:Strafen werden verhängt. …………………………… Fakt ist: die Kids juckt das immer weniger! Wie sonst lässt sich erklären, dass es bereits unter den 13, 14 oder 15-Jährigen notorische Wiederholungstäter gibt? Selbst wenn jemand mal in den Jugendarrest muss, kommt er meist verrohter heraus als er einmarschiert ist. Warum das so ist, steht auch schon lange fest.
EINE Sache, die man tun könnte, wäre, härter zu bestrafen (natürlich ändert das die Menschen selber noch lange nicht, aber die Straftaten würden weniger werden im Grunde). Manche Leute meinen ja, härtere Strafen würden nichts bringen. @Snoopy hatte vor kurzem in dieser Richtung mal irgendwas geschrieben, da ging es aber um ein anderes Thema.


Salva hat geschrieben:Zur konstruktiven Lösung solcher Probleme steht sich Deutschland 3.0 selbst im Weg…
Und zwar gelinde gesagt. Die AfD würde an den Programmcode von „Deutschland“ ja gerne im großen Stil Hand anlegen. Diese Partei wäre doch was für dich, stimmt`s? Oder willst du, daß so weiterprogrammiert wird wie bisher? Bzw. daß bald GANZ andere programmieren und Änderungen herbeiführen, die so einschneidend sind wie einst der Wechsel von DOS zu Windows?
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#5

Ungelesener Beitrag von Salva » Mi, 9. Mai. 2018, 18:46

@DiegoTristan
DiegoTristan hat geschrieben:EINE Sache, die man tun könnte, wäre, härter zu bestrafen (natürlich ändert das die Menschen selber noch lange nicht, aber die Straftaten würden weniger werden im Grunde). Manche Leute meinen ja, härtere Strafen würden nichts bringen. @Snoopy hatte vor kurzem in dieser Richtung mal irgendwas geschrieben, da ging es aber um ein anderes Thema.
Was die Sanktionierung von Straftaten betrifft, da gibt es selbst unter den Experten sehr verschiedene Meinungen. Die einen plädieren für härtere Strafen, die anderen sind der Meinung, dass dieser Weg nichts bringt. Tatsache ist, dass es viel zu oft zu lange dauert, bis Straftäter vor Gericht gestellt werden. 1 bis 1 1/2 Jahre sind eher die Regel als die Ausnahme. Kommt aber auch auf die Straftaten an. Ich bin jedenfalls der Meinung, dass das zügiger ablaufen muss.
Allerdings gibt es zwei grundsätzliche Probleme:
1) die Knäste sind voll
2) der Maßregelvollzug arbeitet schwer am Limit, sodass Straftäter nicht in der Form bzw. Intensität therapiert werden können, wie es eigentlich gedacht war. Das hat zur Folge, dass Straftäter länger brummen müssen und das wiederum bedeutet, dass die dringend benötigte Plätze binden.
Fazit: der Straf- und Maßregelvollzug müsste aufgestockt werden und das bedeutet neue Knäste, Wachpersonal und Therapeuten. Natürlich müsste auch die Justiz (Richter etc.) aufgestockt werden und das alles kostet natürlich eine ganze Menge Geld.

@DiegoTristan
DiegoTristan hat geschrieben:Und zwar gelinde gesagt. Die AfD würde an den Programmcode von „Deutschland“ ja gerne im großen Stil Hand anlegen. Diese Partei wäre doch was für dich, stimmt`s? Oder willst du, daß so weiterprogrammiert wird wie bisher? Bzw. daß bald GANZ andere programmieren und Änderungen herbeiführen, die so einschneidend sind wie einst der Wechsel von DOS zu Windows?
Wie kommst du darauf, dass die AfD eine Partei für mich wäre?? Vergiß' es, aber ganz schnell!
Eine in meinen Augen wählbare Partei wäre jene, die die Probleme sieht, die ganz offen und ehrlich beim Namen nennt, nach Lösungen sucht und dann dementsprechend handelt. Und da es eine solche Partei in der BRD nicht gibt und sehr wahrscheinlich auch nicht geben wird...
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#6

Ungelesener Beitrag von Salva » Do, 10. Mai. 2018, 10:32

Hier mal ein Beispiel, wie eine "Bestrafung" in der BRD ausfallen kann:

05.04.2018 | Dresden: Ein 21-Jähriger wird wegen Diebstahls in 10 Fällen, Drogenbesitz in 2 Fällen und wegen Schwarzfahrens zu einer Bewährungsstrafe von 15 Monaten verurteilt. Für die Hauptsache in diesem Verfahren, Vergewaltigung seiner 44-jährigen Sozialarbeiterin, sprach ihn das Gericht frei.

Vollständiger Artikel: TAG24

Da braucht es aber keine AfD oder so, sondern Richter mit Courage und Realitätsnähe.
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#7

Ungelesener Beitrag von DiegoTristan » Sa, 12. Mai. 2018, 16:55

@Salva

Ich hatte geschrieben:
Und zwar gelinde gesagt. Die AfD würde an den Programmcode von „Deutschland“ ja gerne im großen Stil Hand anlegen. Diese Partei wäre doch was für dich, stimmt`s? Oder willst du, daß so weiterprogrammiert wird wie bisher? Bzw. daß bald GANZ andere programmieren und Änderungen herbeiführen, die so einschneidend sind wie einst der Wechsel von DOS zu Windows?
Du bist doch jemand, der NICHT will, daß GANZ andere programmieren. Du willst doch nicht, daß der Islam hier dominiert irgendwann, deshalb wundert es mich, daß du kein AfD-Wähler bist. Du schriebst ja irgendwann mal, du würdest gar nicht wählen. Außerdem meinst du doch, Ausländer wären krimineller als Bio-Deutsche. Und die AfD will eben NICHT das deutsche Volk ausrotten, was dir ebenfalls gefallen könnte.

Du schriebst:
Fazit: der Straf- und Maßregelvollzug müsste aufgestockt werden und das bedeutet neue Knäste, Wachpersonal und Therapeuten. Natürlich müsste auch die Justiz (Richter etc.) aufgestockt werden und das alles kostet natürlich eine ganze Menge Geld.
Jemand, den ich kenne (ein Bio-Deutscher übrigens), war 2002 und 2004 jeweils (nach eigenen Angaben beide Male unschuldig) eine Zeit lang in U-Haft gewesen und hat mir erzählt, die dortigen Insassen wären zu weit über 90 Prozent Ausländer gewesen. Wenn "Jemand" Recht hat......

Und noch etwas, naja, (für dich?) Verwirrendes: Die Kriminalitätsrate ist so niedrig wie seit 1992 nicht mehr, wie die Tage durch die Medien ging. Ist das nicht seltsam bei den vielen Ausländern?
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#8

Ungelesener Beitrag von Salva » Sa, 12. Mai. 2018, 20:19

@DiegoTristan
DiegoTristan hat geschrieben:Du bist doch jemand, der NICHT will, daß GANZ andere programmieren. Du willst doch nicht, daß der Islam hier dominiert irgendwann, deshalb wundert es mich, daß du kein AfD-Wähler bist.
Nur weil ich nicht will, dass Deutschland eines Tages so endet wie der Irak, Afghanistan, Syrien, der Oman oder der Nahost insgesamt, heißt das noch lange nicht, dass ich die AfD wählen muss. Meine Mutter ist Deutsche, mein Vater war Italiener. Was soll ich also mit dieser Partei, wenn es mich nach deren Maßstäben erst gar nicht geben dürfte? Darauf läuft's am Ende nämlich hinaus.
Ich will zwar nicht, dass eines Tages radikale, rückständige und autokratische Islamisten die BRD regieren, ich will aber ebenso wenig, dass solche Politiker regieren, die in erster Linie in die eigene Tasche denken, lenken und handeln. Und das sind nach meiner Auffassung die allermeisten von denen. Deshalb wähle ich nicht, weil ich derzeit keine Partei für wählbar halte.
DiegoTristan hat geschrieben:Außerdem meinst du doch, Ausländer wären krimineller als Bio-Deutsche.
ICH meine das nicht. Das besagen die Statistiken. Die Zahlen wären noch bedeutend höher, wenn die Statstiker die kriminellen Deutschen mit Migrationshintergrund erfassen würden. Dass dem so ist, dafür kann ich nichts.
DiegoTristan hat geschrieben:Und die AfD will eben NICHT das deutsche Volk ausrotten, was dir ebenfalls gefallen könnte.
Weißt du Diego, die Nazis wollten Anfangs auch nur das Beste für das deutsche Volk!
"Gib' ihnen Macht, und sie zeigen dir ihren wahren Charakter!". Diese Weisheit galt schon immer und gilt heute mehr denn je. Bisher hat nämlich schon jeder seine Macht in irgendeiner Form missbraucht, und die AfD wäre da nicht besser.
DiegoTristan hat geschrieben:Jemand, den ich kenne (ein Bio-Deutscher übrigens), war 2002 und 2004 jeweils (nach eigenen Angaben beide Male unschuldig) eine Zeit lang in U-Haft gewesen und hat mir erzählt, die dortigen Insassen wären zu weit über 90 Prozent Ausländer gewesen. Wenn "Jemand" Recht hat......
Willst du damit etwa behaupten, dass es weniger Kriminalität gäbe, wenn die Ausländer nicht wären? Da irrst du dich aber gewaltig.
DiegoTristan hat geschrieben:Und noch etwas, naja, (für dich?) Verwirrendes: Die Kriminalitätsrate ist so niedrig wie seit 1992 nicht mehr, wie die Tage durch die Medien ging. Ist das nicht seltsam bei den vielen Ausländern?
Die Kriminalitätsrate ist, gemessen an der derzeitigen Bevölkerungzahl, tatsächlich so niedrig wie schon lange nicht mehr. Obwohl in bestimmten Bereichen die Straftaten in zweistelliger Prozentzahl angestiegen sind. Sexualstrafdelikte, z.B.
Irgendwo im Forum hatte ich mal eine Rechnung aufgestellt, die kann ich sinngemäß und fiktiv wiederholen:

2016 wurden von 100.000 Einwohnern 10.000 Straftaten begangen. Das wäre eine Rate von 10% (und 10.000 Straftaten).
2017 wurden von 200.000 Einwohnern 15.000 Straftaten begangen. Das wäre eine Rate von 7,5% (und 15.000 Straftaten).
Wiederholungstäter sind nicht mit eingerechnet.

Was sagt dir das?

Ob du jetzt mit Deutschen oder Ausländern rechnest, spielt im Ergebnis keine Rolle.
Tatsache ist aber, dass, gemessen an der Gesamtzahl, Ausländer mehr Straftaten begehen als Deutsche/ Deutsche mit Migrationshintergrund.
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#9

Ungelesener Beitrag von DiegoTristan » Sa, 19. Mai. 2018, 01:42

@Salva


Salva hat geschrieben:Eine in meinen Augen wählbare Partei wäre jene, die die Probleme sieht, die ganz offen und ehrlich beim Namen nennt, nach Lösungen sucht und dann dementsprechend handelt. Und da es eine solche Partei in der BRD nicht gibt und sehr wahrscheinlich auch nicht geben wird...
Na, und am besten wäre es, wenn die Vertreter einer solchen Partei noch so schön singen könnten wie Jörg Haider es konnte. Das ist doch schließlich das Wichtigste. :y:



Salva hat geschrieben:Hier mal ein Beispiel, wie eine "Bestrafung" in der BRD ausfallen kann:

05.04.2018 | Dresden: Ein 21-Jähriger wird wegen Diebstahls in 10 Fällen, Drogenbesitz in 2 Fällen und wegen Schwarzfahrens zu einer Bewährungsstrafe von 15 Monaten verurteilt. Für die Hauptsache in diesem Verfahren, Vergewaltigung seiner 44-jährigen Sozialarbeiterin, sprach ihn das Gericht frei.

Vollständiger Artikel: TAG24

Da braucht es aber keine AfD oder so, sondern Richter mit Courage und Realitätsnähe.
Normalerweise sollte "Im Zweifel für den Angeklagten" gelten. Wie im Fall Andreas Darsow, oder?! Aber vielleicht nicht immer. Ich weiß es nicht.


Salva hat geschrieben:Nur weil ich nicht will, dass Deutschland eines Tages so endet wie der Irak, Afghanistan, Syrien, der Oman oder der Nahost insgesamt, heißt das noch lange nicht, dass ich die AfD wählen muss.
Stimmt, aber man wählt auch, wenn man nicht wählt, nämlich die anderen. Und die anderen gefallen dir doch wahrscheinlich noch viel weniger, oder?


Salva hat geschrieben:Was soll ich also mit dieser Partei, wenn es mich nach deren Maßstäben erst gar nicht geben dürfte? Darauf läuft's am Ende nämlich hinaus.
Genau damit hat Markus Lanz, der auch Halbitaliener ist, Gauland konfrontiert. Gauland widersprach. Kann man auf Youtube sehen. Sollte es doch am Ende darauf hinauslaufen, wäre die Partei bei mir natürlich unten durch.


Salva hat geschrieben:Weißt du Diego, die Nazis wollten Anfangs auch nur das Beste für das deutsche Volk!
"Gib' ihnen Macht, und sie zeigen dir ihren wahren Charakter!". Diese Weisheit galt schon immer und gilt heute mehr denn je. Bisher hat nämlich schon jeder seine Macht in irgendeiner Form missbraucht, und die AfD wäre da nicht besser.
Und wieder sage ich: Wer nicht wählt, wählt ebenfalls.


Salva hat geschrieben:Willst du damit etwa behaupten, dass es weniger Kriminalität gäbe, wenn die Ausländer nicht wären? Da irrst du dich aber gewaltig.
Erstmal will ich gar nichts behaupten. Ein Ausländer -besser gesagt: ein Nichtbiodeutscher- sagte mir wörtlich: "Schicksal, Kanacken landen immer im Gerichtssaal". Er meint, Ausländer (womit er wohl auch Leute mit Migrationshintergrund meint) würden einfach härter rangenommen werden vor Gericht als Bio-Deutsche.


Salva hat geschrieben:2016 wurden von 100.000 Einwohnern 10.000 Straftaten begangen. Das wäre eine Rate von 10% (und 10.000 Straftaten).
2017 wurden von 200.000 Einwohnern 15.000 Straftaten begangen. Das wäre eine Rate von 7,5% (und 15.000 Straftaten).
Wiederholungstäter sind nicht mit eingerechnet.

Was sagt dir das?
Das sagt mir, daß in deiner fiktiven Rechnung die Gefährlichkeit abgenommen hat und die Sicherheit somit zugenommen hat.


Salva hat geschrieben:Ob du jetzt mit Deutschen oder Ausländern rechnest, spielt im Ergebnis keine Rolle.
Tatsache ist aber, dass, gemessen an der Gesamtzahl, Ausländer mehr Straftaten begehen als Deutsche/ Deutsche mit Migrationshintergrund.
Und wieso ist das so? Denn wenn Deutschland wirklich so sicher ist wie seit 1992 nicht mehr, dann muß es dafür doch eine Erklärung geben. Begehen etwa Deutsche (oder von mir aus Bio-Deutsche) viel weniger Straftaten als früher? Wie siehst du das?
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Ungelesener Beitrag von Salva » Sa, 19. Mai. 2018, 06:00

@DiegoTristan
DiegoTristan hat geschrieben:Na, und am besten wäre es, wenn die Vertreter einer solchen Partei noch so schön singen könnten wie Jörg Haider es konnte. Das ist doch schließlich das Wichtigste. :y:
Jörg Haider war ein beliebter und sehr umgänglicher Landeshauptmann zum "anfassen". Seine politische Ausrichtung habe ich in bestimmten Bereichen nicht geteilt. Sonst noch was?
DiegoTristan hat geschrieben:Normalerweise sollte "Im Zweifel für den Angeklagten" gelten.
Ja natürlich! Aber wenn ein 21-Jähriger, notorischer Mehrfachtäter nur eine Bewährungsstrafe bekommt, dann frage ich mich, wie oft der sich noch bewähren darf!
DiegoTristan hat geschrieben:Wie im Fall Andreas Darsow, oder?! Aber vielleicht nicht immer. Ich weiß es nicht.
Auf was willst du hinaus bzw. was hat der Fall Darsow damit zu tun?
DiegoTristan hat geschrieben:Stimmt, aber man wählt auch, wenn man nicht wählt, nämlich die anderen. Und die anderen gefallen dir doch wahrscheinlich noch viel weniger, oder?
Könnte es nicht sein, dass ich meinen Stimmzettel ungültig mache? Schon mal darüber nachgedacht?
DiegoTristan hat geschrieben:Sollte es doch am Ende darauf hinauslaufen, wäre die Partei bei mir natürlich unten durch.
Ja natürlich...
DiegoTristan hat geschrieben:Und wieder sage ich: Wer nicht wählt, wählt ebenfalls.
Siehe oben.
DiegoTristan hat geschrieben:Er meint, Ausländer (womit er wohl auch Leute mit Migrationshintergrund meint) würden einfach härter rangenommen werden vor Gericht als Bio-Deutsche.
Ist das so? Der 21-jährige Mehrfachtäter aus meinem Beispiel ist jedenfalls ein syrischer Flüchtling.
DiegoTristan hat geschrieben:Das sagt mir, daß in deiner fiktiven Rechnung die Gefährlichkeit abgenommen hat und die Sicherheit somit zugenommen hat.
Genau. Und das obwohl es ein theoretisch/fiktives Plus von 5.000 Opfern gab. Ist das nicht makaber?
DiegoTristan hat geschrieben:Und wieso ist das so? Denn wenn Deutschland wirklich so sicher ist wie seit 1992 nicht mehr, dann muß es dafür doch eine Erklärung geben. Begehen etwa Deutsche (oder von mir aus Bio-Deutsche) viel weniger Straftaten als früher? Wie siehst du das?
Wie bereits dargestellt, ist "Sicherheit" relativ.
Die Frage, wer mehr Straftaten begeht, ist eigentlich nicht in erster Linie wichtig. Viel wichtiger ist, warum Straftaten begangen werden und da gibt es, trotz der Unterschiede, Gemeinsamkeiten. Ein Grund, der sich immer wieder findet, ist eine mangelnde oder gar fehlende Leistungsbereitschaft. Bei den Deutschen und bei den Ausländern. Es ist offenbar einfacher, nicht so zeitraubend und ergiebiger, alten Damen die Handtaschen zu klauen, irgendwo einen Bruch zu machen oder mit Drogen zu dealen, als Tag für Tag für mindestens 8 Stunden ins Büro, auf die Baustelle oder sonst wohin zu schieben. Und was die Ausländer betrifft: die müssen für diese "Jobs" noch nicht einmal Deutsch lernen, was ja auch ein mühseliges und zeitraubendes Unterfangen sein kann. Es gibt aber noch andere Gründe.
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#11

Ungelesener Beitrag von DiegoTristan » Mi, 23. Mai. 2018, 23:59

@Salva


Salva hat geschrieben:Ich will zwar nicht, dass eines Tages radikale, rückständige und autokratische Islamisten die BRD regieren, ich will aber ebenso wenig, dass solche Politiker regieren, die in erster Linie in die eigene Tasche denken, lenken und handeln. Und das sind nach meiner Auffassung die allermeisten von denen. Deshalb wähle ich nicht, weil ich derzeit keine Partei für wählbar halte.

Salva hat geschrieben:…die Nazis wollten Anfangs auch nur das Beste für das deutsche Volk!
"Gib' ihnen Macht, und sie zeigen dir ihren wahren Charakter!". Diese Weisheit galt schon immer und gilt heute mehr denn je. Bisher hat nämlich schon jeder seine Macht in irgendeiner Form missbraucht, und die AfD wäre da nicht besser.

Salva hat geschrieben:Jörg Haider war ein beliebter und sehr umgänglicher Landeshauptmann zum "anfassen". Seine politische Ausrichtung habe ich in bestimmten Bereichen nicht geteilt. Sonst noch was?
Ja, sonst noch dies: mich würde noch interessieren: würdest du Haider wählen? Oder wäre das Negative an ihm so negativ, daß du ihn nicht wählen würdest? Oder anders gefragt: Nehmen wir an, es gäbe keine AfD und stattdessen eine Partei, in der alle Politiker die politische Einstellung von Jörg Haider hätten. Würdest du dann diese Partei wählen oder würdest du nichts wählen oder sogar eine andere Partei als die -wie nennen wir sie mal- Haiderpartei? (wobei du wahrscheinlich eh keine andere Partei wählen würdest, denke ich mal) Ich kann mich erinnern, daß du in irgendwelchen früheren Beiträgen erwähnt hattest, du hättest früher mal gewählt. Wenn du das nicht beantworten willst, habe ich dafür natürlich auch Verständnis. Bis jetzt habe ja auch ich nicht verraten, ob und was ich gewählt habe. Aber wenn du es beantwortest, sage ich, ob und, wenn ja, was ich gewählt habe. Versprochen!

Salva schrieb, als ich von dem Bio-Deutschen erzählte, der im Knast war und dort fast nur Ausländer (besser gesagt, Leute, die in seinen Augen ausländisch aussahen) antraf:
Willst du damit etwa behaupten, dass es weniger Kriminalität gäbe, wenn die Ausländer nicht wären? Da irrst du dich aber gewaltig.
Das wollte ich zwar ursprünglich nicht behaupten, aber hiemit behaupte ich es doch. Es ist ja auch glasklar der Fall. Die absolute Anzahl der Straftaten würde weniger werden, wenn Menschen -egal, on Deutsche oder Ausländer oder sonst wer- das Land verlassen würden. Und falls Ausländer wirklich krimineller sind als Deutsche/Deutsche mit Migrationshintergrund, wäre, wenn die Ausländer aus dem Land rausgehen würden, sogar die relative Kriminalitätsrate (heißt: Straftaten pro Menschen) niedriger als vorher und somit die Sicherheit höher als vorher. Das sind mathematische Selbstverständlichkeiten.


Salva hat geschrieben:Ja natürlich! Aber wenn ein 21-Jähriger, notorischer Mehrfachtäter nur eine Bewährungsstrafe bekommt, dann frage ich mich, wie oft der sich noch bewähren darf!
Ich wette darauf, daß du Recht hast und er eine saftige Strafe verdient gehabt hätte. Aber wissen tue ich es nicht.


Salva hat geschrieben:Auf was willst du hinaus bzw. was hat der Fall Darsow damit zu tun?
Der Fall Andreas Darsow kam mir in den Sinn, weil der grade wieder aktuell ist bzw. neu aufgerollt wird. Und vorausgesetzt, Darsow ist unschuldig, wäre dieser Fall ja ein Extrembeispiel dafür, daß jemand zu Unrecht verurteilt wurde. Um nicht mehr und nicht weniger ging es mir. Natürlich werden Menschen manchmal lediglich aufgrund von Beweisen verurteilt, die eigentlich keine wirklichen Beweise sind. Und im Fall Darsow wäre das eben besonders schlimm, weil seine Strafe ja sehr hart ist.


Salva hat geschrieben:Könnte es nicht sein, dass ich meinen Stimmzettel ungültig mache? Schon mal darüber nachgedacht?
Ja, eben. Nicht wählen halt. "Wer nicht wählt, wählt die anderen" ist so ein Spruch, den, glaube ich, ein damaliger Lehrer uns brachte, um uns klarzumachen, daß, wenn man Partei x ein bißchen gut findet und die anderen PArteien schlecht findet, es besser ist, die Partei x zu wählen, da man in gewissem Sinne durch Nichtwählen die anderen wählt.

Ich schrieb:
Das sagt mir, daß in deiner fiktiven Rechnung die Gefährlichkeit abgenommen hat und die Sicherheit somit zugenommen hat.
Du antwortetest:
Genau. Und das obwohl es ein theoretisch/fiktives Plus von 5.000 Opfern gab. Ist das nicht makaber?
Das ist zwar in gewisser Hinsicht makaber (denn jede Straftat ist schlimm, ist eine zu viel), aber wenn man das zu Ende denkt müßte man ja wollen, daß so wenige Menschen wie möglich existieren. Es kommt halt drauf an, worüber man redet. Stell dir vor, eine Million Leute kommen nach Deutschland rein und es gibt nur eine einzige Straftat mehr. Hier würde man das Wort makaber irgendwie nicht mehr als besonders angebracht ansehen.


Salva hat geschrieben:Wie bereits dargestellt, ist „Sicherheit“ relativ.
Am Ende ist es eine Zahl. Sie ist so betrachtet absolut, nicht relativ. Interessieren für deine eigene Sicherheit tut dich erstmal nur diese Zahl. (Straftaten pro Menschen, und da kommt eine absolute Zahl raus, die die Sicherheit ausdrückt)


Salva hat geschrieben:Viel wichtiger ist, warum Straftaten begangen werden und da gibt es, trotz der Unterschiede, Gemeinsamkeiten. Ein Grund, der sich immer wieder findet, ist eine mangelnde oder gar fehlende Leistungsbereitschaft. Bei den Deutschen und bei den Ausländern. ………………………………………………………
War das früher, sagen wir, in deiner Jugend, anders? War damals die Leistungsbereitschaft höher? Sind wir alle im Schnitt fauler geworden? Seit 1992, wird behauptet, sei Deutschland nicht mehr so sicher wie jetzt gewesen. Aber ich frage mich weiterhin: Begehen etwa Deutsche (oder von mir aus Bio-Deutsche) viel weniger Straftaten als früher? Denn angeblich ist ja die Ausländerkriminalität höher als die der Deutschen (sagen wir, um es genau auszudrücken: der Biodeutschen (das Wort biodeutsch habe ich übrigens hier bei Allcrime kennengelernt)).

Eine kleine Korrektur noch: Ich schrieb:
sagte mir wörtlich: "Schicksal, Kanacken landen immer im Gerichtssaal".
Es heißt nicht Kanacken, sondern Kanaken.
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Ungelesener Beitrag von Salva » Do, 24. Mai. 2018, 08:20

@DiegoTristan
Ganz ehrlich? Ich habe keine Lust über Politik zu reden und noch weniger habe ich Bock, über meine politische Einstellung bzw. über meine Einstellung zur Politik zu quatschen. Das gehört nämlich 1.) nicht hierher und ich glaube 2.), dass das auch nicht zielführend ist. Die politischen Entscheidungen der letzten Jahrzehnte haben Vieles ermöglicht. Ganz ohne Zweifel. Und zweifellos ist nicht alles in die richtige Richtung gelaufen. Aber wie und was auch immer: es sind die Menschen selbst, die Straftaten begehen und jeder einzelne von "uns" oder von "denen" hat die Wahl, welchen Weg er einschlagen will. Oder nicht? Und: niemand, weder du noch ich oder die AfD (für die du ganz offensichtlich Reklame machst) oder sonst wer, kann rückgängig machen, was bereits geschehen ist und ich glaube auch nicht, dass man das, was derzeit läuft, zeitnah und dauerhaft positiv beeinflussen könnte.

PS: Ich hätte auch einen Herrn Haider bzw. dessen Partei nicht gewählt. Oder besser gesagt: erst recht nicht.
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