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Augsburg: Polizeistreife bezieht Prügel – Anlass: Verkehrskontrolle wegen Sicherheitsgurt

Körperverletzungen und Misshandlungen.
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Salva
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Augsburg: Polizeistreife bezieht Prügel – Anlass: Verkehrskontrolle wegen Sicherheitsgurt

#1

Ungelesener Beitrag von Salva » Di, 8. Jan. 2019, 00:10

Es gibt hunderte Meldungen über Angriffe auf Polizeibeamte, Feuerwehrleuten und Rettungssanitäter. Wie skrupellos, aggressiv und Lichtjahre von einem Funken Einsicht, Respekt und Empathie entfernt solche Individuen oft genug agieren, zeigt dieser Fall:

Mo, 7. Januar 2019: Bei einer routinemäßigen Verkehrskontrolle in Augsburg sind kurz nach Mitternacht zwei Polizisten verprügelt worden. Wie die Polizei mitteilt, wollte die Streife einen 21-jährigen Autofahrer wegen eines nicht angelegten Sicherheitsgurts kontrollieren.

Der Mann stoppte offenbar in unmittelbarer Nähe seiner Arbeitsstelle im Bereich der Riedinger Straße, denn sofort kamen etwa zehn Bekannte und Kollegen hinzu, die sich mit ihm solidarisierten und ihren Unmut über die Kontrolle äußerten.

Im Lauf des Gesprächs griffen laut Präsidium mehrere Männer im Alter von 18 bis 36 Jahren die Beamten mit Faustschlägen an, einer warf zudem eine Eisenstange in Richtung der Polizisten. Diese wehrten sich mit Pfefferspray. Als einer der Polizisten zu Boden stürzte, sollen mehrere Männer auf ihn eingetreten haben. Erst als weitere Streifen die beiden unterstützen, konnte die Lage beruhigt werden. Die Angreifer zeigten sich aber weiterhin aggressiv und störten die polizeilichen Maßnahmen. Ein 32-Jähriger Angreifer flüchtete, konnte aber festgenommen werden.

Die Polizisten erlitten leichte Verletzungen, ebenso drei Beschuldigte, und mussten im Klinikum Augsburg behandelt werden.

Laut aktuellem Ermittlungsstand müssen sich vier Männer unter anderem wegen tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte und gefährlicher Körperverletzung verantworten.

Quellen: e110 | BR24 | SZ

Ich meine:
Wenn eine zahlenmäßig weit überlegene Gruppe Männer Andere mit einer Eisenstange bewerfen, mit Fäusten traktieren und auf sie eintreten, obwohl sie schon am Boden liegen, dann hat das nichts mehr mit gefährlicher Körperverletzung zu tun. Das ist versuchter Totschlag. Ein unglücklicher Treffer und das war's. Das wissen auch die Angreifer. Wer also derart aggressiv, hasserfüllt und hemmungslos vorgeht, nimmt den Tod seines "Kontrahenten" inkauf. Da habe ich keinen Zweifel.
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