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Dortmund/Ellwangen: Polizei prüft Identitäten von mehr als hundert Flüchtlingen

Verschiedene, kategoriefreie Delikte.
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Eagle
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Dortmund/Ellwangen: Polizei prüft Identitäten von mehr als hundert Flüchtlingen

#1

Ungelesener Beitrag von Eagle » Do, 28. Jan. 2016, 18:54

Bei einem Großeinsaz in Dortmund und Ellwangen überprüfte die Polizei die Identitäten von mehr als hundert nordafrikanischen Männern. Das Ziel war die Registrierung der Flüchtlinge und Prüfung möglicher Straftaten.

In Dortmund wurden 46 Männer zur Klärung der ID auf das Polizeipräsidium gebracht. Es soll konkrete Hinweise gegeben haben, das in der Unterkunft mehrere Straftaten durch allein reisende junge nordafrikanische Männer, teilweise mit falscher Identität, begangen werden. Dabei handele es sich um Drogenhandel und Diebstahl. Unregelmäßigkeiten wurden festgestellt.
Bild nicht mehr vorhandenPolizisten in Dortmund: Großeinsatz in Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge
Zwei Flüchtlinge hatten Papiere mit unterschiedlichen Personendaten dabei. Einer soll sogar fünf verschiedene Identitäten benutzt und damit Sozialleistungen erhalten haben. Er saß bereits wegen Körperverletzung und Bandendiebstahls in Haft. Ein weiterer Mann wurde mit Abschiebehaftbefehl gesucht, ein vierter konnte die Herkunft von drei Handys nicht klären.
Bei allen anderen Beteiligten müssen noch Daten und Fingerabdrücke bundes- und europaweit abgeglichen werden. "Nur so kann beurteilt werden, ob ein Zuwanderer bereits unter anderen Personaldaten in Europa bekanntgeworden ist", sagte der Polizeisprecher. Das könne noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Zumindest wüssten die Kontrollierten nun, dass sie der Polizei bekannt sind. Dies solle sie davon abhalten, künftig Straftaten zu begehen.
Acht Flüchtlinge mussten zunächst wegen des Verdachts ansteckender Krankheiten untersucht werden. Im Laufe des Tages konnten aber fast alle Männer zurück in die Erstaufnahme oder eine Übergangseinrichtung gebracht werden.
In Ellwangen in Baden-Württemberg gab es einen ähnlichen Großeinsatz: Nach Angaben des Regierungspräsidiums Stuttgart wurden dort knapp 60 Männer nordafrikanischer Herkunft erkennungsdienstlich überprüft, nachdem viele aus dieser Gruppe sich bislang der Registrierung entzogen und auch keinen Asylantrag gestellt hatten. Zudem seien in der Erstaufnahmeeinrichtung und in deren Umfeld Straftaten begangen worden.
Spiegel

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