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Emstek: Skelettfund einer seit 1977 vermissten Frau

Verschiedene, kategoriefreie Delikte.
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Eagle
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Emstek: Skelettfund einer seit 1977 vermissten Frau

#1

Ungelesener Beitrag von Eagle » Do, 1. Sep. 2016, 17:25

Auf dem Dachboden eines Gehöfts wurde ein menschliches Skelett gefunden. Vermutlich handelt es sich um eine seit fast 40 Jahren vermisste Frau, Mutter von drei Kindern. Vermutlich sei sie nicht durch Fremdverschulden ums Leben gekommen.
1977, nach dem Verschwinden der Frau (damals 28), geriet ihr Ehemann unter Mordverdacht. Das Gründstück der Familie wurde untersucht, aber nichts gefunden. Laut Polizei sei die Frau psychisch erkrankt und mehrmals vermisst gemeldet worden.
Stand: 01.09.2016 16:36 Uhr(...) Vermutlich sei die damals 28-Jährige auch vor ihrem Tod von ihrer etwa fünf Kilometer entfernten Wohnung weggelaufen und bei einer Übernachtung im dem ungenutzten Teil eines Stalls erfroren. Sie soll sich häufig in Scheunen aufgehalten haben, sagte eine Polizeisprecherin. Dort wurde sie dann am Sonntag bei Renovierungsarbeiten von einem 33-Jährigen entdeckt. Endgültige Sicherheit über die Identität der Toten soll nun ein DNA-Test erbringen (...)
NDR

und die Neue Osnabrücker Zeitungberichtet:
Die menschlichen Überreste seien dort bereits am vergangenen Sonntagabend entdeckt worden, wie die Nordwest-Zeitung berichtet (...)Weitere Details zu dem Fall will die Polizei am Donnerstag mitteilen.



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Eagle
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Re: Emstek: Skelettfund einer seit 1977 vermissten Frau

#2

Ungelesener Beitrag von Eagle » Do, 1. Sep. 2016, 17:36

Bild nicht mehr vorhandenAuf diesem Bauernhof in Höltinghausen wurde das Skelett einer 40 Jahre lang vermissten Frau gefunden
Nach Angaben der Polizei in Cloppenburg ist die damals 28-Jährige wahrscheinlich eines natürlichen Todes gestorben.
„Wir gehen davon aus, dass sich die Frau dort zum Schlafen hingelegt hat und erfroren ist“, sagte der Leiter des Zentralen Kriminaldienstes der Polizeiinspektion Cloppenburg, Josef Schade, am Donnerstag in Cloppenburg. Anzeichen von Gewalteinwirkung gebe es nicht. Die Mutter von drei Kindern war laut Polizei im November 1977 verschwunden. Damals wurde ein Verbrechen nicht ausgeschlossen, auch der inzwischen verstorbene Ehemann geriet zwischenzeitlich in Verdacht. Die Frau soll allerdings laut Polizei auch psychische Probleme gehabt haben und war häufiger von zu Hause verschwunden. Sie wurde 1996 für tot erklärt.Die Leiche war am Sonntagabend von einem 33-Jährigen zufällig auf dem Dachboden der Scheune im Emsteker Ortsteil Höltinghausen gefunden worden. Sie war laut Schade teilweise bekleidet und lag in einer „schlafenden, ruhigen“ Position. Die Kleidung habe auf die kalte Jahreszeit hingedeutet. „Für Fremdverschulden oder Suizid gab es keine Hinweise.“ Die Identität der Toten ist aber noch nicht hundertprozentig geklärt. Die Ermittlungen gehen weiter.
NWZ

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Re: Emstek: Skelettfund einer seit 1977 vermissten Frau

#3

Ungelesener Beitrag von Eagle » Do, 1. Sep. 2016, 17:52

Ein Dachboden der 40 Jahre von niemanden betreten wurde, ausserdem 5 KM von der damaligen Wohnung entfernt?
„Wir gehen davon aus, dass sich die Frau dort zum Schlafen hingelegt hat und erfroren ist“ (...)
Das Skelett war teilweise bekleidet, weitere Kleidungsstücke wurden gefunden. Seltsam, dass man sich in der "kalten Jahreszeit" auf einem kalten Dachboden teilweise entkleidet um sich schlafen zu legen - oder? Wenn es sich um die Vermisste handelt, war sie damals 28 Jahre alt. Die Untersuchungen sind nicht nicht abgeschlossen aber man geht von erfrieren aus? Die Erklärung überzeugt mich bisher nicht.

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Re: Emstek: Skelettfund einer seit 1977 vermissten Frau

#4

Ungelesener Beitrag von Eagle » Do, 1. Sep. 2016, 17:57

POL-CLP: Pressemeldung für den Bereich Cloppenburg 01.09.2016 – 15:02

Cloppenburg/Vechta (ots) - Cloppenburg / Höltinghausen - Fund einer skelettierten Leiche

Am 28. August 2016 wurde der Polizei gegen 19.20 Uhr der Fund einer skelettierten Leiche gemeldet. Ein 33-jähriger Höltinghauser hatte die sterblichen Überreste bei Arbeiten in einer alten Stallung entdeckt. Neben dem Skelett wurden mehrere Bekleidungsgegenstände sowie ein Paar Damenschuhe aufgefunden. Im Verlauf der ersten Ermittlungen ergaben sich konkrete Hinweise darauf, dass es sich bei der skelettierten Leiche um eine vor etwa 40 Jahren als vermisst gemeldete weibliche Person aus Höltinghausen handeln könnte. Ein anschließender Abgleich mit der damals eingeleiteten Vermisstensache und das bisherige Ergebnis der gerichtsmedizinischen Untersuchung erhärteten die Annahme der Polizei. Auch wenn weitere Untersuchungen noch ausstehen, geht die Polizei unter Würdigung der Gesamtumstände davon aus, dass es sich bei den sterblichen Überresten mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit um die seit etwa 40 Jahren vermisste Frau aus Höltinghausen handelt. Anhaltspunkte auf Fremdverschulden liegen nicht vor.

Rückfragen bitte an:

Polizeiinspektion Cloppenburg / Vechta
Maren Fokken
Telefon: (04471) 1860-104
E-Mail: pressestelle(aet)pi-clp.polizei.niedersachsen.de
Presseportal

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