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"Making a Murderer": Tausende Amerikaner zweifeln an der Schuld von Steven Avery

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Eagle
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"Making a Murderer": Tausende Amerikaner zweifeln an der Schuld von Steven Avery

#1

Ungelesener Beitrag von Eagle » So, 7. Feb. 2016, 11:51

Die US-Doku "Making a Murderer" stellt ein Mordurteil infrage: Steven Avery sitzt in Haft, doch viele Zuschauer halten ihn für unschuldig. 18 Jahre lang saß Steven Avery unschuldig in Haft, man warf ihm Vergewaltigung vor. DNA-Spuren bewiesen seine Unschuld, er wurde entlassen, verklagte den Staat und wurde kurz darauf erneut verhaftet, der Vorwurf: Mord an einer Fotografin.
Bild nicht mehr vorhandenSteven Avery: Verurteilt wegen MordesBild nicht mehr vorhandenSteven Avery auf einem alten Polizeifoto: Hauptperson in einem Justizthriller
Bild nicht mehr vorhandenAnkläger im Fall Avery: Ken Kratz 2007 im GerichtssaalBild nicht mehr vorhandenVerteidiger Jerome Buting: Popularitätsschub in den USA
Mitte Dezember wurde die rund zehnstündige Dokuserie "Making a Murderer" auf Netflix veröffentlicht. Die Autorinnen Laura Ricciardi und Moira Demos haben für ihren Film Unmengen an Material zu Averys Fall zusammengetragen: Telefongespräche aus dem Gefängnis, Videos von Polizeiverhören, Fotos vom Tatort, Zeugenaussagen, Interviews mit Angehörigen, Aufzeichnungen aus dem Gericht.
"Making a Murderer" beleuchtet die folgenden Ermittlungen und Prozesse zum gewaltsamen Tod der Fotografin: Ist Avery diesmal wirklich der Täter? Oder Opfer eines unbegreiflichen Justizskandals?
Ankläger im Fall Avery: Ken Kratz 2007 im Gerichtssaal
Wer die Serie sieht, muss starke Zweifel am Vorgehen von Polizei und Staatsanwaltschaft bekommen. Den Verteidigern Averys wird viel Platz eingeräumt für ihre Version, wonach die Gesetzeshüter hier die eigentlichen Schurken sind. Und tatsächlich geben die Behörden in Manitowoc County in der Doku ein sehr schlechtes Bild ab.
Steven Averys Anwälte sind mittlerweile kleine Stars, sie werden im Netz als Helden der Gerechtigkeit und Frauenschwärme gefeiert, sie geben Interviews im "Rolling Stone". Die Gegenseite hingegen, der damalige Ankläger Ken Kratz etwa, berichtet von zahlreichen Todesdrohungen.Fast eine halbe Million Menschen fordern in einer Online-Petition von Präsident Barack Obama die Freilassung Averys . Das Weiße Haus stellte jedoch schnell klar, dass man in diesem Verfahren auf Bundesstaatenebene nicht zuständig sei.
spiegel

Weitere Informationen bei wikipedia
Website stevenavery.
Bericht vom 22.01.2016 faz.



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Eagle
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Re: USA: "Making a Murderer": Tausende Amerikaner zweifeln an der Schuld von Steven Avery

#2

Ungelesener Beitrag von Eagle » Sa, 13. Aug. 2016, 13:14

130.000 Menschen verlangten Begnadigung - Protagonist von "Making a Murderer" kommt frei

Bild nicht mehr vorhandenSteven Avery ist der Onkel von Brendan Dassey (auf dem Bild ist er vor seiner Verurteilung 1985 zu sehen
13.08.16 08:58
Madison - Einer der beiden Hauptprotagonisten in der US-Doku-Serie "Making a Murderer" kommt vermutlich bald aus dem Gefängnis frei. Ein Richter in Wisconsin ordnete am Freitag die Freilassung von Brendan Dassey an, der gemeinsam mit seinem Onkel Steven Avery wegen Mordes lebenslang in Haft sitzt. Sollte die Staatsanwaltschaft keinen Widerspruch einlegen, käme der 26-Jährige in 90 Tagen frei. Die Serie befasst sich mit Mängeln im amerikanischen Justizsystem.
Dassey und sein 54-jähriger Onkel sind die Hauptpersonen in der auf dem Streamingdienst Netflix laufenden Serie. Sie wurden des gemeinsamen Mordes an einer jungen Frau im Jahr 2005 schuldig gesprochen. Die Netflix-Dokumentation deckte jedoch eine Reihe von Schlampereien, wenn nicht sogar Manipulationen, bei den Ermittlungen auf sowie weitere Ungereimtheiten, bei denen sich die Frage stellt, ob Dassey und Avery nicht zu Unrecht im Gefängnis sitzen.
Das Urteil gegen die Beiden beruht vor allem auf dem Geständnis des damals 16-jährigen, geistig etwas beschränkten Dassey. Richter William Duffin übte nun heftige Kritik an der Art der Ermittlungen, in deren Rahmen Dassey unter anderem ohne Beistand eines Erwachsenen verhört wurde. Diese hätten zu "unfreiwilligen" Geständnissen geführt.
Avery hatte bis 2003 schon einmal 18 Jahre lang wegen Vergewaltigung unschuldig in Haft gesessen. Nach seiner Freilassung verklagte er die Verantwortlichen auf Schadenersatz. Zwei Jahre später wurde er dann des Mordes an der 25-jährigen Fotografin Teresa Halbach schuldig gesprochen und zu lebenslanger Haft verurteilt.
HNA
Bild nicht mehr vorhandenBrendan Dassey bei einem Gerichtstermin im Jahr 2006. Der damals 16-Jährige wurde ohne Beisein seines Anwalts oder eines Erwachsenen verhört – dies habe jedoch zu „unfreiwilligen“ Geständnissen geführt, befand jetzt ein RichterBild

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lithi
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Re: "Making a Murderer": Tausende Amerikaner zweifeln an der Schuld von Steven Avery

#3

Ungelesener Beitrag von lithi » Mo, 21. Nov. 2016, 15:19

Das Verhör in welchem Brendan D. sein Geständnis ablegt sollte hier nicht fehlen, wie ich meine.

https://youtu.be/NYOaIDxirHE



Mein Englisch ist leider nicht sooo gut um Dassey 's Aussagen im Detail genau beurteilen zu können, auch nicht seine Reaktionen.
Ich werde mir auch kein Urteil darüber anmaßen, ob er jetzt schuldig ist oder nicht. Dafür kenne ich viel zu wenig Details über den Fall.

Was mir aber auffällt, ist seine große Sorge um ein Schulprojekt, zu dem er nicht erscheinen kann wegen der Befragung. Auch sein Nachfragen, wie lange das noch dauern wird bis er nach Hause gehen kann.

Ich meine, er wird dort zu einem Mord verhört in welchem er unter dringendem Tatverdacht steht.
Wen würden dann noch irgendwelche Schulprojekte interessieren?
Auch erscheint er mir viel zu gelassen, überhaupt nicht angespannt....eher wie bei einer ganz normalen Unterhaltung und nicht wie bei einem Verhör bei welchem es darum geht einen Mord begangen zu haben.
Ich weiß nicht, wenn ich an seiner Stelle gewesen wäre, hätte ich gefragt, gefragt, gefragt. Wahrscheinlich auch laut geworden, wenn ich denn unschuldig bin. Aus reiner Empörung, weil man mir so etwas unterstellt.
Was? Wieso? Weshalb? Warum? Und dann, jede Aussage verweigern. Anwalt!

Nichts davon, bei B.D.

Für mich macht das eher den Eindruck, dass er überhaupt nicht kapiert worum es geht, oder aber völlig abgebrüht ist. Kann ich mir allerdings bei einem 16 Jährigen Jungen mit einem ?IQ von 70? oder so, eher nicht vorstellen. Den eiskalt geplanten Mord, auch nicht.
Das er zusammen mit seinem Onkel handelte schon eher. Und das dieser ihn scheinbar immer wieder für seine Zwecke benutzte, auch. Denke, er hatte seinem Onkel auch nicht viel entgegen zu setzen.

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Re: "Making a Murderer": Tausende Amerikaner zweifeln an der Schuld von Steven Avery

#4

Ungelesener Beitrag von Salva » Fr, 25. Nov. 2016, 20:04

@lithi
Im deutschsprachigen Wikipedia steht über Avery folgendes geschrieben:
Steven Avery wuchs im Bundesstaat Wisconsin im Manitowoc County in einfachen Verhältnissen auf. Seine Eltern Allan und Dolores Avery besitzen einen Schrottplatz, auf dessen Fläche er und auch seine Schwester Barb Tadych mit ihren Söhnen Bobby und Brendan Dassey wohnen bzw. wohnten.

Im Alter von 18 Jahren brach Avery in eine Bar ein und stahl Alkohol. Er bekannte sich schuldig und wurde 1981 zu zehn Monaten Gefängnis verurteilt.

Seine Haftstrafe verlängerte sich, als 1982 ein Mann angab, zusammen mit Avery eine Katze getötet zu haben. Sie hatten das Tier mit Benzin und Öl übergossen und dieses in ein Funkenfeuer geworfen. Avery bekannte sich schuldig und saß bis August 1983 hinter Gittern.

Anfang 1985 erstattete eine Cousine 1. Grades von Avery Strafanzeige gegen ihn, nachdem Avery ihr Auto angefahren und er sie danach mit einem Gewehr bedroht hatte. Bei ihrer Vernehmung gab die Cousine an, dass Avery seit Juli 1984 sich mehrmals öffentlich entblößt hätte, wenn sie vorbeigefahren sei. Wegen unerlaubten Waffenbesitzes und Störung der öffentlichen Ordnung drohten Avery weitere sechs Jahre Gefängnis.
Avery war zweifellos auffällig. Allerdings wurde er im Fall Penny B. aufgrund einer falschen Identifizierung seitens des Opfers verurteilt:
Avery wurde noch im selben Jahr wegen Vergewaltigung zu lebenslanger Haft verurteilt, obwohl er sich unschuldig bekannte und ein Alibi hatte, aber vom Opfer Penny Beerntsen (wie sich später herausstellte) fälschlicherweise als Täter identifiziert wurde. Nach 18-jähriger Haft wurde 2003 durch eine DNA-Analyse Averys Unschuld bewiesen, der daraufhin aus der Haft entlassen wurde. Avery verklagte in der Folge den Manitowoc County und weitere für seine Verurteilung Verantwortliche.
Kritik wurde gerade wegen der Dokumentarserie Making a Murderer von von Laura Ricciardi and Moira Demos laut. U.a. wird die fehlende Objektivität und einseitige Berichterstattung kritisiert. Klar ist, dass Avery im ersten Fall unschuldig war. Aber das muss längst nicht bedeuten, dass er auch im Fall Teresa Halbach unschuldig ist.
Eine deutsche Zusammenfassung bzw. Erklärung, warum Steven Avery durchaus der Mörder von Teresa Halbach sein könnte bei igittbaby.de und eine englischsprachige Quelle von vielen: The LineUp.

Bild nicht mehr vorhandenFotografin Teresa Halbach († 25)
Find a Grave

Bild nicht mehr vorhandenPenny Beerntsen
The Forgiveness Project
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Re: "Making a Murderer": Tausende Amerikaner zweifeln an der Schuld von Steven Avery

#5

Ungelesener Beitrag von Jenny G. » Mo, 20. Mär. 2017, 14:15

Huhu,
hierzu gibt es jetzt auch eine dt. Doku, die nun auch zeigt, warum Avery der Mörder sein soll.
Ehrlich gesagt, denke ich auch, dass er es war u.a. wegen dieser Gründe:
a) die Leiche war auf seinem Grundstück
b) der Wagen war auf seinem Grundstück
c) Teresa hatte Angst zu Avery zu fahren
d) seine DNA (Schweiß) an dem Kühlergrill
e) eine Patrone wurde genau an der Stelle in der Garage gefunden, die B.D. im "Verhör" beschrieben hatte
f) der Fahrzeugschlüssel von Teresa wurde in Averys Trailer gefunden (auch wenn er meinte, der Schlüssel wurde von der Polizei platziert).

Die Doku ist noch online zu sehen bis 22.03.2017:
Morde, die Schlagzeilen machten
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Re: "Making a Murderer": Tausende Amerikaner zweifeln an der Schuld von Steven Avery

#6

Ungelesener Beitrag von Salva » Mo, 20. Mär. 2017, 19:44

Hi @Jenny G., alles gut?

Deine Liste lässt sich noch erweitern:

Avery war von Halbach „angetan“
In den Monaten vor der Tat hat Avery Teresa Halbachs Arbeitgeber, das „Auto Trader“-Magazin, mehrere Male angerufen und explizit nach Halbach als Fotografin gefragt. Halbach hatte sich in diesem Zuge mehrere Male bei ihrem Vorgesetzten darüber beschwert, dass sie Avery nicht mehr besuchen wolle, da dieser bei einem der letzten Treffen nichts weiter trug als ein Handtuch und sexuelle Anspielungen äußerte. Zudem benutzte Avery Fake-Namen, um Halbach auf sein Grundstück zu locken – unter anderem den seiner Schwester. Dies hat Ken Kratz in mehreren Interviews wiederholt untermauert.
Avery rief Halbach am Tag des Mordes an
Am Tag von Halbachs Verschwinden, hatte Avery die Fotografin drei Mal angerufen… Davon zwei Mal mit Hilfe einer sogenannten „*67“-Nummer – einem Präfix, dass in den USA genutzt werden kann, um Nummern zu blocken. Einen vierten Anruf tätigte Avery nach dem Todeszeitpunkt von Halbach. Dann wiederum ohne Blocker. Da sie diesen Anruf niemals hätte beantworten können, als Alibi-Anruf?
Averys Waffe hing über dem Bett – die ganze Zeit
Die Kugel aus der Waffe, auf der Halbachs DNA gefunden wurde, hing immer über Averys Bett. Es muss also für einen Manipulator sehr schwer gewesen sein, die Kugeln aus Averys Waffe mit Halbachs DNA zu bearbeiten, ohne das dies bemerkt worden wäre: Ballistiker erklärten bereits, dass die Waffe, aus welcher die belastende Kugel stammt, seit 6. September unter Polizei-Verschluss war. Ein Manipulator hätte die Waffe also vor dem 5. September entwenden, DNA auf der Kugel platzieren und abfeuern müssen. Daher die Frage: die Waffe wurde also 4 Monate zuvor präpariert und die manipulierte Kugel solange „aufgehoben“? Die Kugel wurde am Tag des Verbrechens, dem 31. Oktober, abgefeuert.
Avery kaufte DIE Hand- und Fuß-Schellen
Avery hatte vor Halbachs Ermordung Hand- und Fuß-Schellen erworben. Dieselben, die Averys Neffe Brendan Dassey in seinem Verhör beschrieben hatte. Avery erklärte, dass er diese für sich und seine Freundin Jodi gekauft hatte.
Dasseys KOMPLETTE Aussage
Ja, Averys Neffe Brendan Dassey wurde wohl von Beamten genötigt bestimmte Aussagen zu treffen. Was in der Dokumentation jedoch nicht aufgeführt wird, ist ein expliziter Auszug aus einem dokumentierten Telefongespräch Dasseys mit seiner Mutter, in welcher dieser davon spricht, dass sein Onkel ihn zu der Tat gezwungen und in der Vergangenheit sogar sexuell belästigt habe.
igittbaby.de
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Re: "Making a Murderer": Tausende Amerikaner zweifeln an der Schuld von Steven Avery

#7

Ungelesener Beitrag von Jenny G. » Di, 21. Mär. 2017, 11:58

Hi Salva,
ja, diese ganzen weiteren Argumente hatte ich aus Deiner vorherigen Verlinkung schon gelesen und fast alles davon wird auch in der Doku beleuchtet.
Es ist einfach lächerlich, was Avery hier abzieht und versucht alles als Manipulation der Polizei hinzustellen :rage:
Wahrscheinlich hat die Polizei auch das Auto von Halbach auf seinem Schrottplatz platziert und die Leiche in seiner Tonne verbrannt, oder wie? -:-
Außerdem... warum sollte B.D. sich das alles ausdenken? Und wie gesagt, er hatte auch Infos, die die Polizei vorher nicht hat.

LG Jenny
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Re: "Making a Murderer": Tausende Amerikaner zweifeln an der Schuld von Steven Avery

#8

Ungelesener Beitrag von Salva » Di, 21. Mär. 2017, 21:02

@Jenny G.

Die Doku ist wirklich gut weil sie zeigt, was bei "Making a Murderer" vorsätzlich unterschlagen und verdreht wurde, nur um dem "Forgiveness Project" gerecht zu werden. Selbst solche lobenswerte Initiativen haben ihre Schattenseiten und es lohnt sich allemal, ALLE Quellen zu durchforsten, um sich am Ende eine Meinung bilden zu können.

Mal abgesehen von dem, was du weiter geschrieben hast:

Wer, wenn nicht Avery, soll Teresa Halbach ermordet haben? Die Polizei etwa? Ich traue dem amerikanischen Polizei- und Justizsystem wirklich viel zu. Aber dass die einen nicht minder gefährlichen Mörder absichtlich laufen lassen, nur um einen Unschuldigen hinter Gitter zu bringen...
Um Avery einen derart konstruierten Mord unterzujubeln, müsste der wahre Täter steinreich, sehr prominent und Verbindungen in die allerhöchsten Kreise haben. Und selbst dann ist das längst nicht so einfach wie es klingt, weil u.a. zu viele Schlüsselpersonen daran beteiligt wären. Außerdem gibt es noch Dassey, den diejenigen für ihre Sache hätten beeinflussen müssen und ein Mensch mit dem traurigen IQ einer Reihe Kopfsalat ist auf Dauer bestimmt kein zuverlässiger Geheimnisträger. Das wären selbst die anderen Protagonisten nicht!
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