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USA: Paare verklagen Samen-Bank wegen Spenderlüge

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sweetdevil31
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USA: Paare verklagen Samen-Bank wegen Spenderlüge

#1

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Sa, 16. Apr. 2016, 10:21

Paare verklagen Samen-Bank wegen Spenderlüge

15.04.2016 18:27
Eine US-Samenbank vermittelt einen Spender mit einem angeblichen IQ von 160. Der Mann ist aber psychisch krank und kriminell.
Bild nicht mehr vorhandenJames Christian Aggeles
Drei Familien aus dem kanadischen Ontario klagen gegen eine US-Samenbank: Die Firma Xytex hatte ihnen das Sperma eines angeblichen Genies verkauft. Spender 9623 arbeitet nach Angaben des Unternehmens an seiner Doktorarbeit in Neurowissenschaften, hat einen Intelligenzquotienten von 160 und ist zudem gesund und musikalisch äusserst talentiert.

Dabei ist alles anders: Bei dem Mann wurden verschiedene psychische Störungen diagnostiziert – darunter Schizophrenie und eine narzisstische Persönlichkeitsstörung. Ausserdem sass er wegen Diebstahls acht Monate im Gefängnis, seinen Bachelor-Abschluss schaffte der heute 39-Jährige erst im vergangenen Jahr, 20 Jahre nach seiner Anmeldung an der Uni.

Oops, den Namen verraten

Ein dummer Fehler eines Xytex-Angestellten hatte dazu geführt, dass die Familien, die jeweils ein acht-, ein sechs- und ein vierjähriges Kind vom Spender haben, die Identität des Mannes erfuhren. In einem E-Mail an alle Samenempfänger von Spender 9623 wurde 2014 die E-Mail-Adresse des Mannes verraten. Die Eltern machten sich daraufhin im Netz kundig über einen gewissen James Christian Aggeles aus dem US-Staat Georgia.

Die Resultate der Recherche machten Angela Collins und Beth Hanson aus Port Hope in Ontario wütend: «Dieser Mann hätte nicht spenden dürfen, aber die Schuld liegt nicht bei ihm. Die Firma Xytex ist dafür verantwortlich. Sie hätte uns sein Sperma nicht verkaufen dürfen», sagt das lesbische Paar, das ein Kind von Aggeles hat. Die anderen beiden Familien aus Ottawa und Haileybury wollten sich nicht zum Thema äussern und auch nicht namentlich genannt werden, wie die kanadische Zeitung «The Star» berichtet.

15,4 Millionen Dollar für den Schaden

Das Unternehmen gab nach der E-Mail-Panne zu, dass die Beschreibung von Spender 9623 nicht der Wahrheit entsprochen habe. Dennoch verkaufte es sein Sperma bis Januar 2015 an mehrere Familien weiter. Mit Sitz in Georgia hat Xytex zudem Vertriebe in Kanada und Grossbritannien. Auf der ganzen Welt gibt es mittlerweile 36 Söhne und Töchter von James Aggeles.

Der Mann hatte sich im Jahr 2000 bei Xytex als Spender eintragen lassen. Bei seiner Anmeldung gab er an, einen IQ von «über 130» zu haben. Xytex liess Aggeles' bereits grosszügige Einschätzung zu einem «IQ von 160» auf seinem Profilblatt werden – etwa so hoch wie Albert Einstein und Stephen Hawking. Die Firma forderte damals nicht einmal einen Ausweis vom Kandidaten.

Jetzt haben die drei Familien eine Schadenersatzklage wegen Betruges eingereicht. Sie fordern eine Genugtuung von 15,4 Millionen Dollar.
Bericht 20min
Foto nydailynews
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Finlule
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Re: USA: Paare verklagen Samen-Bank wegen Spenderlüge

#2

Ungelesener Beitrag von Finlule » Sa, 16. Apr. 2016, 12:01

Ein Risiko ,sich von jemand anderem Samen spenden zu lassen,denn bestimmte Gene werden in dem gezeugten Kind ebenfalls sein.Anfangs merkt man das vielleicht nicht einmal.

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