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USA: Eltern retten Bub (9) das Leben – und verdursten

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sweetdevil31
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USA: Eltern retten Bub (9) das Leben – und verdursten

#1

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mo, 10. Aug. 2015, 07:17

http://www.20min.ch/panorama/news/story ... n-17084992

Eltern retten Bub (9) das Leben – und verdursten
Ein französisches Paar hat die Gefahren einer Wanderung im White Sands Nationalpark in New Mexico unterschätzt. Der Sohn überlebte nur dank ihrem selbstlosen Verhalten.


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Ornella (51) und David (42) Steiner machten sich mit nur rund einem Liter Wasser auf in die Wüste von New Mexico.

Die Sonne brennt vom Himmel, es gibt keinen Schatten, keine Wasserquellen oder Pflanzen: In dieser kargen Landschaft des White Sands Nationalparks im US-Staat New Mexico ist ein Ehepaar aus dem französischen Burgund verdurstet – ihr Sohn Enzo (9) überlebte. Ranger fanden die Leichen von Ornella (51) und David (42) Steiner bereits am Dienstag bei einer Routinepatrouille. Jetzt werden Details der Tragödie bekannt.

Der Junge habe in der glühenden Hitze überlebt, weil ihm seine Eltern für jeden Schluck Wasser, den sie tranken, zwei gegeben haben, sagte der Sheriff des Bezirks Otero, Benny House der Nachrichtenagentur AP. Dass der Neunjährige noch am Leben sei, liege vermutlich daran, dass er wesentlich kleiner sei als seine Eltern, aber doppelt soviel getrunken habe wie sie, so House.

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Die Wüste im White Sands Nationalpark. Hier brach das Paar zusammen mit ihrem Sohn Enzo in der Mittagshitze auf den Alkali-Flat-Pfad auf.

Nur ein Liter Wasser für die ganze Familie


Die Familie aus der Nähe von Reims in Frankreich war trotz Warnungen in der Mittagshitze auf den Alkali-Flat-Pfad aufgebrochen. Der White Sands Nationalpark mahnt Sommerbesucher, die Strecke nur in den kühleren Morgen- und Abendstunden in Angriff zu nehmen und pro Person mindestens vier Liter Wasser mitzunehmen. Obwohl die Warnschilder auch auf Französisch verfasst seien, habe sich die Familie bei gut 38 Grad Celsius mit lediglich einem Liter Wasser auf den Weg gemacht.

Der Junge berichtete den Behörden, seine Mutter habe sich am Knie verletzt und nach gut zwei Kilometern schlecht gefühlt. Sie sei umgekehrt, während er mit seinem Vater weitergegangen sei, weil ihnen die Gefahr nicht klar war. Die Mutter brach zusammen und auch der Vater konnte nach etwa 600 Meter nicht mehr. «Er versicherte dem Jungen, ihr Auto sei ‹gleich da drüben›», erzählt Sheriff House «CNN». «Er war verwirrt wegen der Hitze.»

Auf Fotos entdeckten Ranger Vater und Sohn

Die Wächter fanden die Leiche der Mutter zuerst und versuchten herauszufinden, warum die Frau sich alleine auf dem Wanderweg befand. Deshalb durchsuchten sie ihren Fotoapparat nach Anhaltspunkten. Sie stiessen auf ein Foto von ihrem Mann und Sohn am Eingang des Nationalparks.

45 Minuten darauf fanden sie die Leiche des Vaters abseits vom Weg – der Sohn sass daneben. «Er weinte nicht, aber er war dehydriert und natürlich verstört», so House.

«Enzo ist ausser Gefahr»

Die Grossmutter des Buben hat diesen inzwischen in den USA abgeholt und zurück nach Frankreich gebracht. «Enzo ist ausser Gefahr. Ein Bluttest hat gezeigt, dass es keine gesundheitlichen Risiken gibt», sagte Alain Steiner, der Grossvater des Jungen der französischen Zeitung «Le Parisien». Im September soll er zurück zur Schule.

Die Steiners sind nicht die ersten, die den Witterungen der Wüste nicht gewachsen waren. In den letzten zehn Jahren sind im White Sands Nationalpark noch zwei weitere Personen gestorben, berichtet der amerikanische TV-Sender KVIA. «Es ist eine Tragödie», schliesst Sheriff House. «Die Familie war nicht auf die Hitze vorbereitet. Sie haben die Wüste unterschätzt.»
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AndreaManuela
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Re: Eltern retten Bub (9) das Leben – und verdursten

#2

Ungelesener Beitrag von AndreaManuela » Mo, 10. Aug. 2015, 08:09

Merkwürdige Geschichte. Man empfiehlt generell ca. 2 Liter pro Tag zu trinken - und die gehen zu dritt in die Wüst mit nur einem Liter??? Das ist kommt doch einem Selbstmord gleich. Entschuldigung - aber so blöd kann doch einfach keiner sein.
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Re: Eltern retten Bub (9) das Leben – und verdursten

#3

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mo, 10. Aug. 2015, 14:46

Bei Wanderung in US-Nationalpark verdurstet
Eltern opfern ihr Leben für Sohn (9)


Bild
Im White-Sands-Nationalpark (US-Bundesstaat New Mexico) herrscht große Hitze. Das Ehepaar aus Frankreich (kl. Foto) hatte offenbar nicht genug Wasser dabei

Santa Fe – Es sollte ein Traumurlaub werden: Mit ihrem Sohn Enzo (9) wollten David und Ornella Steiner fünf Wochen lang durch den Westen der USA reisen. Ein Ausflug in den Nationalpark „White Sands“ in New Mexico (USA) endete für die Familie aus Frankreich jedoch tragisch: David und Ornella verdursteten – nur Enzo wurde gerade noch rechtzeitig von Parkwächtern gefunden.

Mehr bei...
http://www.bild.de/news/ausland/wueste/ ... .bild.html
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Re: Eltern retten Bub (9) das Leben – und verdursten

#4

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mo, 10. Aug. 2015, 14:51

@AndreaManuela...das finde ich auch...reden von Leben für den Sohn geopfert...ich bin der Meinung, dass sie ihm das schuldig waren, schließlich weiß ein Kind nicht, dass es bei so ein paar Schluck Wasser, in der Hitze sterben könnte.
Ich finde das Verhalten der Eltern mehr als fahrlässig...leider haben sie das nun mit ihrem Leben bezahlen müssen :|
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Re: Eltern retten Bub (9) das Leben – und verdursten

#5

Ungelesener Beitrag von Salva » Mo, 10. Aug. 2015, 21:43

@sweetdevil31
AndreaManuela hat geschrieben:aber so blöd kann doch einfach keiner sein
Offenbar schon. Genau wie jene Leute, die sich und/oder ihre Kids in die Fluten des Rheins stürzen und dann ertrinken.
Allerdings würde ich "Naiv" oder "Selbstüberschätzung" dazu sagen, mit dem gleichen Ergebnis.
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