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Philadelphia: Frau folterte/tötete geistig Behinderte

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Eagle
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Philadelphia: Frau folterte/tötete geistig Behinderte

#1

Ungelesener Beitrag von Eagle » So, 13. Sep. 2015, 14:42

US-Amerikanerin folterte und tötete geistig Behinderte in ihrem Keller

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Eine US-Amerikanerin folterte geistig Behinderte und kettete sie an den Heizungskessel

Ein Prozess in den USA sorgt für Aufsehen. Eine Frau aus Philadelphia hat gestanden, über einen Zeitraum von zehn Jahren geistig behinderte Personen in ihrem Heizungskeller brutal misshandelt zu haben. Zwei ihrer Opfer kamen ums Leben.

Entführung, Zwangsprostitution, Mord. Zehn Jahre lang dauerten die grausamen Verbrechen der US-Amerikanerin Linda Weston an. Vor Gericht hat sich die Frau aus Philadelphia nun in 196 Anklagepunkten schuldig bekannt, berichtet die "Daily Mail".

Weston soll geistig behinderte Personen mit Zwang dazu gebracht haben, sie als ihre Betreuerin auszusuchen. Anschließend sperrte sie ihre Opfer, insgesamt sechs Erwachsene und vier Kinder, in ihren Keller und kettete sie an den Heizungskessel. Dort soll sie die Personen unter Drogen gesetzt und brutal misshandelt haben. Zwei Frauen starben unter den Bedingungen.

Weitere Opfer, darunter auch ihre Nichte, habe sie zur Prostitution gezwungen. Zudem kassierte sie staatliche Leistungen in Höhe von 212.000 Dollar ab, die ihre Opfer eigentlich bekommen sollten.

2011 wurde sie festgenommen, als Westons Vermieter vier Erwachsene eingepfercht in dem Heizungskeller entdeckte. Das Urteil in dem Prozess soll im November gesprochen werden. Durch ihr Geständnis umgeht sie die Todesstrafe.

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http://www.focus.de/panorama/welt/horro ... 42513.html



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Eagle
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Re: USA: Frau folterte/tötete geistig Behinderte

#2

Ungelesener Beitrag von Eagle » So, 13. Sep. 2015, 16:15

Philadelphia: Anklage gegen Amerikas grausamste Folter-Hexe | SIE sperrte Behinderte ins Verlies, misshandelte sie. Ihre Tochter, ihr Freund sowie zwei weitere Komplizen sollen ihr dabei geholfen haben.

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Philadelphia (Pennsylvania) – Sie sind Amerikas grausamstes Folter-Quintett, hielten Behinderte jahrelang wie Tiere im Keller gefangen. Jetzt wurde endlich Anklage erhoben!

Die US-Amerikanerin Linda Ann Weston (53) soll mit ihren Komplizen körperlich und geistig behinderte Menschen jahrelang missbraucht, gefangen gehalten und hungern lassen haben.

Das Motiv ist pure Geldgier: Sie wollten die staatlichen Bezüge für die Langzeitpflege der Behinderten kassieren!

Die Anklageschrift ist 196 Seiten lang. Darin wird detailliert beschrieben, wie die kaltblütige Aktion begann: Im Jahr 2002 traf Weston ihr erstes Opfer, Maxine Lee. Sie war freundlich zu der Behinderten, lockte sie zu sich in die Wohnung – in die letztlich Tod bringende Gefangenschaft. Sie und vier Mitangeklagte (darunter ihre Tochter und ihr Freund) setzten die Frau unter Drogen, ließen sie hungern, schlugen sie mit Stöcken und Sportschlägern. Und Lee war nicht die einzige, die Gruppe fing immer mehr Menschen.

Die Pflege-Schecks in einem Bundesstaat abzukassieren, reichte der Gang um Weston nicht. Sie zogen mit ihren Gefangenen von Staat zu Staat, von Pennsylvania, Texas, Virginia bis nach Florida, um erstens nicht ertappt zu werden und zweitens noch mehr Geld an den wehrlosen Opfern zu „verdienen“.

Sie hielten die Menschen in Kellern, Schränken und auf Dachböden gefangen, ohne medizinische Versorgung. Im Jahr 2008 sperrten die Kidnapper Maxine Lee in einen kleinen Küchenschrank in einer Wohnung in Norfolk. Nachdem sich die Gefangene befreien konnte, zwang Weston sie, sich auszuziehen und sperrte sie auf dem Dachboden ein. Dort musste sie nackt schlafen, bekam kaum etwas zu essen.

Maxine Lee starb an einer bakteriellen Hirnhautentzündung. Weston ließ ihre Handlanger die Leiche in ein sauberes Schlafzimmer bringen und stellte die Situation vor der Polizei so dar, als wäre die arme Frau eines natürlichen Todes in ihrem Bett gestorben.

2005 starb mit Donna Spadea ebenfalls eine mutmaßliche Gefangene der Folter-Gruppe.

Staatsanwalt Zane David Memeger: „Linda Weston und die anderen beschlossen, diese Opfer nur wegen ihrer körperlichen und geistigen Probleme auszubeuten. Sie taten es mit Gewalt, Angst und Einschüchterung.“

BildFoto: AP
Verdreckt, ohne Nahrung und nur mit einem Eimer für Notdurft und zum Waschen: In diesem Kellerloch wurden vier behinderte Menschen gefangen gehalten

Ins Rollen kamen die Ermittlungen gegen die betrügerische Gruppe, als im Oktober 2011 Polizisten die verbliebenen vier ausgemergelten und völlig heruntergekommen Gefangenen in einem Heizungskeller in Philadelphia fand. Ein Behinderter war an den Heizungsboiler gekettet.

Das stockfinstere, knapp acht Quadratmeter große Kellerloch roch nach Urin und Kot. Nahrung gab es nicht, nur einen Kübel.

„Ich habe den Eimer benutzt, die anderen benutzten den selben", sagte Edwin Sanabria, der das Martyrium überlebt hatte, vor Gericht aus. Wenn die Gefangenen sich waschen sollten, taten sie das in dem gleichen Kübel, in dem sie auch ihre Notdurft verrichteten.

Staatsanwalt Memeger: „Die Opfer wurden eingesperrt wie Tiere im Zoo und behandelt wie Sklaven.“

Der Anwalt von Linda Weston, George Yacoubian, ließ verlauten, dass er den Vorwurf des Kidnappings anfechten werde, ebenso wie die Anklagepunkte, die Personen wären nicht freiwillig mit ihr mitgekommen. Er sei außerdem gespannt, die Beweise bezüglich der Morde zu sehen: „Ich glaube, das wird wirklich schwer zu beweisen sein.“

Folter-Hexe Weston sagte nichts, als sie kurz vor Gericht erschien. Sie warf ihrem Ex-Freund und mutmaßlichen Komplizen Gregory Thomas (49) nur ein kleines Lächeln zu. Seit 14 Monaten ist sie in Haft, ihr werden alle Anklagepunkte bis auf zwei zur Last gelegt und sie ist die einzige Angeklagte in diesem Fall, die des Mordes beschuldigt wird.

Eine Verurteilung zur Todesstrafe möglich, lebenslange Haftstrafen sind wahrscheinlich.Philadelphia (Pennsylvania)

http://www.bild.de/news/ausland/entfueh ... .bild.html

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USA: Frau hält zehn Behinderte jahrelang gefangen und kassiert ihre Sozialhilfe

#3

Ungelesener Beitrag von Salva » Fr, 6. Nov. 2015, 16:36

06. November 2015, 13:45 Uhr

Philadelphia - Über zehn Jahre hielt die US-Amerikanerin Linda Weston geistig Behinderte in Kellerlöchern gefangen. Die Opfer wurden misshandelt und zur Prostitution gezwungen, zwei von ihnen starben. Jetzt wurde Weston der Prozess gemacht.

Bild nicht mehr vorhandenIn Keller, Dachböden und andere Verstecke sperrte die Bande um Linda Weston ihre geistig behinderten Opfer ein
Ihr Fall schockte ganz Amerika: Linda Weston aus Philadelphia hielt laut einem Bericht der "Washington Post" insgesamt zehn geistig Behinderte - sechs Erwachsene, vier Kinder - jahrelang gefangen. Zusammen mit vier Komplizen führte Weston die "Geschäfte" als Anführerin wie einen Menschenhändlerring. 2011 flog die Bande auf. Nun wurde Weston zu lebenslanger Haft verurteilt.

Bild nicht mehr vorhandenGregory Thomas, Linda Ann Weston, Jean McIntosh und Eddie Wright
Über ein Jahrzehnt kassierte Weston die Sozialhilfezahlungen an die Opfer: insgesamt mehr als 200.000 Dollar. Die Gefangenen wurden entführt, in wechselnde Verstecke gesperrt, misshandelt und zur Prostitution gezwungen. Eines der Opfer starb an bakterieller Meningitis, ein weiteres wahrscheinlich an Unterernährung.

"Ich glaube an Gott und Gott weiß, was passiert ist"

Vor Gericht sagte Weston: "Ich glaube an Gott und Gott weiß, was passiert ist." Nach Informationen des "Philadelphia Inquirer" entgegnete Richterin Cynthia Rufe daraufhin: "Eine Menge Leute in diesem Gerichtssaal wissen auch, was passiert ist."

Das Gericht verurteilte die 55-Jährige jetzt zu einer lebenslangen Haftstrafe "plus 80 Jahren", wobei Westons Lebensgeschichte noch strafmildernd wirkt: Als Kind soll sie selbst schwer misshandelt worden sein. "Nichts, was Linda Weston tat", so ihre Verteidigerin Patricia McKinney, "wurde ihr als Kind nicht auch angetan."

Die Todesstrafe bleibt Weston deshalb erspart.
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Re: USA: Frau folterte/tötete geistig Behinderte

#4

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mo, 16. Nov. 2015, 15:15

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Re: USA: Frau folterte/tötete geistig Behinderte

#5

Ungelesener Beitrag von Eagle » Fr, 22. Jan. 2016, 17:35

"Man möchte weinen, wenn man sie sieht"
Die 51-Jährige W. und die drei Komplizen - darunter ihre eigene Tochter, die 32 Jahre alte Jean M. - werden der Entführung, Körperverletzung und anderer Straftaten beschuldigt. Ihre Kaution wurde auf 2,5 Millionen Dollar festgelegt.
Acht Kinder und vier junge Erwachsene, die mit den Beschuldigten in Beziehung stehen, wurden vorsorglich ebenfalls in Obhut genommen. Sie wurden in mehreren Wohnungen in Philadelphia aufgefunden. Unter ihnen war auch die 19-jährige Beatrice W., eine Nichte der Hauptbeschuldigten Ann W. Die Jugendliche war nach Polizeiangaben tagelang in einem Schrank eingeschlossen.
sueddeutsche

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